Archiv für die Kategorie ‘Deutsch’

Wir wissen um uns

Dienstag, 22. November 2011

Ich weiß, dass ich ein paar sehr gute Kollegen habe.

Ich nenne sie jetzt ganz bewusst nicht.

Einerseits, um sie nicht zu kompromittieren.

Andererseits, da sie sowieso wissen werden, dass sie gemeint sind. (weiterlesen…)

Kleist steht ewig

Montag, 21. November 2011

Eigentlich wollte ich heute ja einen Urlaubstag einlegen.

Keine Chance.

Nicht nur Sohnes wegen, sondern auch, weil heute Kleisttag ist. (weiterlesen…)

Kleisttag

Montag, 21. November 2011

Ich hatte daran gedacht, zum Kleisttag hier wenigstens ein Zitat aus dem Kohlhaas und dem Käthchen einzustellen.

Nein!

Beispiele wären heute ein Hohn auf diesen wirklich Großen!

Heinrich von Kleist wurde im Sinne des deutschen Satzbaus allenfalls von Friedrich Nietzsche übertroffen.

In der Erzählgeschwindigkeit wohl bislang von keinem.

Vegetarisch korrekte Bolognesesauce

Freitag, 18. November 2011

Vor einigen Tagen lief ich – etwas vertrant – durch einen großen Biolebensmittelmarkt, der auch ein paar erschwingliche gute Sachen anbietet.

In einem Sonderpräsentationskorb sah ich denn einige zwanzig Gläser liegen, mit der Aufschrift “Vegetarische Bolognesesauce”.

‘Was soll denn das schon wieder sein?’ (weiterlesen…)

Popoppkultur

Sonntag, 13. November 2011

“I guess it’s the woman in you that brings out the man in me.”

Diese bemerkenswerte Sentenz entnahm ich gerade einem wohl recht erfolgreichen Pop-Song, bzw. meinem Küchenradio.

Da dachte ich mir wieder, wie weit wohl eine deutsche Combo käme, die da trällerte: “Ich denk mir mal, es ist die Frau in dir, die den Mann in mir rausbringt”. (weiterlesen…)

Für gegen Stuttgart 21?

Donnerstag, 10. November 2011

Am Montag Abend habe ich ein Stuttgart erlebt, in dem vielleicht zwanzig Prozent der Bevölkerung weiblich ist, kaum einer unter fünfzig und in dem keine Ausländer leben.

Es war die Schlusskundgebung für gegen Stuttgart 21 auf dem Wilhelmsplatz, vor der SPD-Zentrale, Hauptslogan “Lügenpack!”.

Ich lernte da auch, zufällig vorbeikommend und das Spektakel betrachtend, dass es andererseits nur noch “Sozialdemokratinnen” gibt.

Denn so sprach der Antikapitalist-Megaphonist von den SPD-Mitgliedern. (weiterlesen…)

FAZ: “Endsieg des Neusprech”

Samstag, 05. November 2011

Es bewegt sich was im Lande.

Schon wieder ein Artikel in der FAZ, der nicht nur gut geschrieben, sondern auch inhaltlich uneingeschränkt zu loben ist.

Berhold Kohler bearbeitet darin mutig die sprachlichen Nebelgranaten, die über uns abgeworfen werden.

Seine Liste will ich – obschon sie sicherlich recht mühelos erheblich zu verlängern wäre – hier mal nur noch um “Bundesagentur für Arbeit” anstatt “Arbeitsamt” ergänzen: (weiterlesen…)

Vom “konservativen” Gesindel

Dienstag, 01. November 2011

Ich schreibe dies jetzt für Konservative: alle anderen mögen meinethalben weglesen. (weiterlesen…)

FAZler vergriechenlandet

Dienstag, 01. November 2011

Hier kann man illuströs zur Kenntnis nehmen, wie ein FAZler stinkig wird, wenn er griechenlandanleihenweis ganz direkt selber schuldenbeschnitten wird.

Wenn der Weltfinanzschwindel ihn mal nicht nur, wie jeden anderen kleinen Blödmann, über Steuern, Inflation oder Staatsbankrott trifft. (weiterlesen…)

Eurotik

Samstag, 29. Oktober 2011

Alle Euroten sind Sieger

Merkel, Sarkozy: die Wortverbieger

Der Deutschen Schweiß für aller Schulden

Bald hundert Jahre Einsamkeit

Zur Unterwerfung stets bereit

Zum Auspressen feil

Sonst fällt das Beil

Ertragen, nichts sagen

Nur dulden

Göllers Titten

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Vor einiger Zeit übernachtete ich “mit” einem Schwulen (ein sehr netter, kunstsinniger Mann).

“Mit” in dem Sinne, dass wir nächtens in einer Wohneinheit Quartier bezogen.

Daselbst bekam ich, kurz vorm Bezuge der (getrennten!) Bettstätten noch, unschuldig, und, wie es meine Art ist, nichts dabei denkend, mit nacktem Oberkörper einherwandelnd, eines der härtesten Komplimente meines Lebens.

Ich hätte: “echt geile Titten!” (weiterlesen…)

Scherben können Glück bringen!

Mittwoch, 26. Oktober 2011

“Scherben bringen Glück!” ?

Gestern Abend bin ich obigem merkwürdigen Sprichwort – einem von denen, die nun wirklich jeder kennt – wohl etwas nähergekommen.

Zunächst mal ist das natürlich purer Aberglaube: eine Kategorie, von der schon Giordano Bruno sagte, man solle mäßig sein darin.

Also geschah’s: Ich hatte ein Huhn mit köstlichem Gemüse in der Röhre und dieses natürlich immer wieder mal rauszuholen zum Wenden.

Nebenher war wie immer hie und da etwas an der Spüle zu verwerken, neben welcher ich mein Rotweinglas geparkt hatte.

Zwei-, nein, dreimal fuhr’s mir in den Sinn, dass ich dieses doch bei etwas Unachtsamkeit leicht mit dem Ellenbogen touchieren und zu Fall bringen könne: es also lieber wegzustellen sei.

Aber nein, mein Stolz gebeute mir, es stehen zu lassen, denn als alter Küchenkämpe sei ich doch nicht so ein blöder, unachtsamer Schwabenschussel, und zumal mir der Gefahr ja schon bewusst.

Sie wissen schon, was geschah. (weiterlesen…)

Besatzungsbewegung: Wer entsetzt mein Land?

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Irgendwie wird mir, was die Besatzerbewegung anlangt, doch immer mulmiger zumute.

Und zwar nicht nur aus den hier schon mehrfach angesprochenen Gründen: sondern, weil ich, sichtbar hin- und hergerissen zwischen Unterstützung und Kritik, mich selber inzwischen schon wie ein wenigstens halber Idiot fühle.

Das habe ich zugegebenermaßen nicht allzugerne. (weiterlesen…)

Nietzsche als Vorbild der Kraft aus dem Selbst

Sonntag, 09. Oktober 2011

Meine Achtung für Nietzsche wächst mit jedem Tage. (weiterlesen…)

Nullkompetenzkompetenz

Sonntag, 09. Oktober 2011

Edmund Stoiber, der bislang unbestrittene Großmeister des “Äh” in der deutschen Politik, sprach auch mal von der “Kompetenzkompetenz”, die er bzw. die CSU habe.

Daran musste ich grade anlässlich meines hart (allerdings bislang aus meiner Sicht sachlich inhaltslos) kritisierten letzten Artikels zu den Piraten denken.

Denn diese Formation scheint ja nun wirklich die Nullkompetenzkompetenz für sich gepachtet zu haben. (weiterlesen…)

Nationalschwule

Dienstag, 04. Oktober 2011

Um es zur Sicherheit nochmal voranzuschicken: Ich habe immerhin einen schwulen Freund. (Allerdings, das sei unschamhaft zugegeben, sexuell verkehrslos: und hätte ich keinen, so schämte ich mich dessen tatsächlich auch nicht.)

Lachen muss ich aber manchmal doch, wenn ich Nationalschwuler gewahre. (weiterlesen…)

Ursünde (II)

Dienstag, 04. Oktober 2011

“Wenn es eine Ursünde gibt, heißt sie Glaube.”

Obiges schrieb ich im ersten Teil und handelte mir dafür gleich Kritik ein.

Und kündigte dann an, noch ausführlicher darauf einzugehen.

Und ich beginne jetzt auch gleich mit zwei Beispielen aus der Welt der Menschenkinder. (weiterlesen…)

“Goethe, der Arsch!”

Dienstag, 04. Oktober 2011

Inzwischen ist die Überschrift nicht nur mehr eine deutliche verbale Hinterlassenschaft eines früh verstorbenen Freundes, und entspricht zudem schon lange ohnehin meiner Sichtweise: sondern lerne ich immer öfter Leute kennen, die das ebenfalls so sehen und sich sogar zu sagen trauen.

Wenigstens schonmal im Wirtshaus.

Nicken und lachen, wenn ich die Sache anspreche.

Gestern hörte ich es gar einfach so, ohne eigene Ansage.

Es braut sich was zusammen.

Wir sind auf einem guten Wege, uns von diesem Scharlatan und seinen verlogenen Jüngern zu befreien.

Nationalfeiertag (V)

Montag, 03. Oktober 2011

Grade sah ich mir nochmal meine Nationalfeiertagsbeiträge I-IV an.

Da ward mir klar, dass viele wohl nicht einen einzigen Beitrag auch nur halbwegs ernstnehmen werden.

Diese Erkenntnis brachte mich zu Lachen. (weiterlesen…)

Nationalfeiertag (III)

Montag, 03. Oktober 2011

Ich fordere die Umbenennung der Goethe-Institute in Gebrüder-Grimm-Institute.

Nationalfeiertag (II): Werdet netzhart!

Montag, 03. Oktober 2011

Raucht die Verhunzer unserer Sprache in der Pfeife!

Schlagt die Spinndoktoren verbal, wo immer Ihr sie treffen könnt!

Jeder vernünftige Kommentar, der Euch zensiert wird, ist ein Siegeszeichen! (weiterlesen…)

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