Archiv für die Kategorie ‘Deutsch’

Trutheridgin

Mittwoch, 18. April 2012

Ich hatte durchaus schon davon mitbekommen, dass es in der deutschsprachigen “Truther”-Szene seit einiger Zeit einen ziemlichen Knatsch gibt, habe mir jetzt aber mal ein wenig Muße genommen, mich in die jeweiligen Beschuldigungskataloge einzuarbeiten.

Verknappt gefasst, sagen die einen, die Großen der alternativen Szene führen praktisch alle eine Ablenkungsagenda, da sie selber Freimaurer oder Scientologen oder so etwas seien; diese hinwiederum kanzeln jene als Fundamentalisten, Spinner, Extremisten usw. ab.

Immerhin, insofern besteht wohl noch Hoffnung auf Versöhnung, ist ein fast durchgängig einigendes Band unter den Streithähnen unschwer auszumachen: Rechtschreibung und Zeichensetzung sowie der korrekte Gebrauch der deutschen Sprache sind ihnen meist gleichgültig oder gar fremd. Man versucht, wie bei jeder anständigen Hinterhofschlägerei, noch nicht einmal als ein ordentlicher Volksschüler negativ aufzufallen. (weiterlesen…)

Iranlüge: Vom medialen Faktotum der Kriegstreiber (II)

Montag, 16. April 2012

Seit ich den Erstartikel von fünf Tagen verfasste, ergibt sich bezüglich der Verbreitung der Iranlüge aufgrund gegenläufiger Tendenzen ein uneinheitliches Bild.

Einerseits scheint die Iranlüge an manchen Stellen schon vorsichtig heruntergefahren zu werden, andererseits wird sie andernorts umso agressiver hochgehalten und vor sich hergetragen. Letzteres mal eher kalkuliert, mal eher reflexhaft.

Da wirft es auch nur einen kleinen Schlagschatten, dass mir ein Leserkommentar mit Hinweis darauf kassiert wurde.

Man muss wohl davon ausgehen, dass viele Journalisten das Problem zu verdrängen trachten, oft in etwa so, wie als ob es egal sei, was im Iran wirklich gesagt wurde, da man ja getrost davon augehen könne, dass es so gemeint gewesen, wie es Reuters & Cie verfälschend übersetzten. Immerhin meinen das ja alle anständigen Leute.

Aber der anständige Journalist weiß natürlich auch, dass er womöglich ziemlich schnell am existentiellen Ende landet, wenn er hier für Aufklärung sorgt. So schaltet er sich dann lieber passiv oder aktiv gleich. Und unterdrückt jeden eventuellen Impuls zur Selbstprüfung. (Ich weiß, warum ich jetzt keine Namen nenne. Wer dies liest, mag sie erkennen, und selbst wer nur heimlich hier liest, vielleicht sich selbst.) (weiterlesen…)

Wohin mit 10 000 Tonnen Koranen?

Freitag, 13. April 2012

Salafisten stehen in Innenstädten und vor Schulen herum und verteilen Gratisausgaben des Korans. 25 Millionen Stück sollen es für – oder eher gegen? – Deutschland werden.

Es heißt, die deutsche Druckerei überdenke derzeit den Auftrag. Mal sehen, ob die den nicht auszuführen wagt. Und weshalb sollte sie den auch ablehnen, wo Muslime doch in Deutschland höchlich willkommen sind, wie es von höchster politischer Ebene her heißt?

Fragt sich aber doch, wo diese Salafisten, derer wahrscheinlich nicht wenige vom Staate der Ungläubigen leben, auf einmal – bei einer solchen Auflage mag man fast so knapp kalkulieren können, wenn Papier und Einband billig – 50 Millionen Euro herhaben. Weshalb man ihnen das nicht als Einkommen abhartzt.

Doch selbst wenn das Geld, wie zu vermuten steht, aus Ländern stammt, wo die Scharia herrscht, das Christentum womöglich ganz verboten, wir die Verteiler bezahlen und die Saudis die Herstellung, was an sich schon absurd genug, erscheint ein anderes noch viel brisanter: Was passiert mit denen, die den Koran, mehr oder weniger oder gar nicht gelesen, ins Altpapier geben oder – horribile dictu – in den Ofen schieben? (weiterlesen…)

Iranlüge: Vom medialen Faktotum der Kriegstreiber

Mittwoch, 11. April 2012

In diesem Artikel der SZ vom 26.3.2008 steht über eine der größten und gefährlichsten, ständig dreist wiederholten Lügen unserer Zeit, nämlich, dass Ahmadinedschad gesagt habe, Israel solle von der Landkarte getilgt werden (“wiped off the map”), alles drin, was man dazu wissen muss.

Deshalb enthebe ich mich auch alles Zitierens daraus. Die Sache ist sonnenklar.

Sie ist vielen Zeitgenossen – sicherlich auch Politikern und Journalisten der MSM – seit langem wohlbekannt, doch kaum einer erhebt in den Schafsmedien dawider ein Wort. (Immerhin: Georg Schramm wagte vor einigen Tagen, da Broder wieder und weiter wahrheitswidrig von geforderter, geplanter “Vernichtung” faselte, satirischen, doch deutlichen Widerspruch. Sehenswertes Zweiminutenvideo!)

Stattdessen, jetzt anlässlich Grass in beinahe jedem Artikel dazu, sonst aber auch immer, wenn es um den Iran und einen möglichen Krieg geht, wird diese Lüge allenthalben gebetsmühlenhaft und pompös wiederholt, unerwünschte Israel-Kritiker damit zum Schweigen zu bringen. Denn dass das ein Hauptzweck ist, lässt sich nur schwerlich bezweifeln. Ein weiterer Hauptzweck besteht natürlich darin, jene zu bestätigen, die ohnehin fest an der Seite Israels stehen bzw. Unentschlossene zu kippen und dadurch noch mehr Geld und U-Boote und im Zweifel auch direkten militärischen Beistand leichter erwirken zu können.

Und ich las – nicht zum erstenmal dort oder anderwo in MSM-freien Kommentaren, aber jetzt habe ich den gerade zur Hand – erst vorhin auf faz.net als Teil eines Leserkommentars zu einer der vielen Schmähschriften gegen Grass folgendes:

“Ulrich Stauf (DH7XU) – 10.04.2012 18:05 Uhr

Wann kapiert es endlich der letzte Mensch hebräischen Glaubens, dass Ahmadinedschad eben n i c h t die Auslöschung des Staates Israels, sondern lediglich die Beseitigung (wohl im Sinne einer Ablösung) der derzeitigen Regierung in Israel fordert. Bitte einmal unter “Der iranische Schlüsselsatz” googlen und den Text, der in der Süddeutschen veröffentlicht worden ist, endlich einmal zur Kenntnis nehmen.”

Da bei der FAZ – auch anderwo! – gerade zu einem solch heiklen Thema kein Kommentar veröffentlicht wird, ohne sorgfältig geprüft zu sein, müsste man spätestens jetzt dort wissen (ich gehe mal davon aus, dass immerhin die meisten oberhalb der Putzfrau das längst wissen), welche Lüge man ständig in den Hauptartikeln verbreiten lässt, wenn nicht selbst hinschreibt, ohne Unterlass, seit nunmehr Jahr und Tag. Das als krass zu bezeichnen, ist wohl kaum übertrieben.

Wie sollte man dies heißen, denn “Gleichschaltung”, und zwar Gleichschaltung im Sinne einer Kriegstreiberpropagandalüge, von der die meisten sehr wohl darüber im Bilde, dass es eine ist? Oder sollte man das lieber eine Verschwörung im Weltmaßstab nennen? (weiterlesen…)

Grass rockt

Montag, 09. April 2012

Ich bin, was die Grass-Sache anlangt, jetzt doch deutlich optimistischer.

Im Zuge der Debatte sind so viele Masken gefallen, dass man vielleicht schon in zehn Jahren eine Wendemarke des öffentlichen Diskurses in Deutschland konstatieren wird, da zu dieser mehrere Endstufen der Heuchelei, Hysterie und Hetze durchbrannten, so dass hinterher nichts mehr wie vorher war. (weiterlesen…)

Günter Gras (II)

Freitag, 06. April 2012

Ohne Maß das Gras geraucht der Günter Gras.

Das Problem ist nicht das Was, sondern wer was wenn das.

Dem Kraut mit dem Kraute steigt zur Laute

Sein Ich-Was Ein All-Es-Was.

Und sein Nicht-Was unser Erbschuldfass.

Schon ein bisschen wirr das: Waswas! (weiterlesen…)

Günter Gras

Freitag, 06. April 2012

Hat der Günter etwa Gras geraucht,

Also dass

Der Dichter zwerch und krass?

Es wirkt gleich einer Posse

Was hier der alte Genosse

In Pose hat in Kopf, Zopf und Hose. Der Lose.

Bejahrter Bedenker und Bedenklichkeiten, den immer

bedächtig bedenklich mit sich bis zum Überdenken und

Umdenken geplagt habend, desssen sich lobend enthoben

erhaben

und sich daran

labend, labernd, wabernd, absalbadernd.

Netzfreiheit? Piraten? Idioten?

Samstag, 31. März 2012

Netzfreiheit? Was ist denn das für ein seltsam Ding?

Dass Staaten das Weltnetz zensieren, wissen wir alle. Schon nicht mehr alle wissen aber, oder machen sich auch nur Gedanken darüber, was da all nicht gesagt werden darf. Das interessiert ebengrad die “Piraten” auch offenkundig gar nicht. Denn, wenn etwas nicht gesagt werden darf in “unserem freiesten Staat der Geschichte auf deutschem Boden” (wahrscheinlich durfte man unter römischer Besatzung noch mehr sagen als heute, man denke mal darüber nach), dann wird das, sagt sich der wagemutige Pirat, ja wohl seinen Grund haben.

Denn die Netzfreiheit, die er sich freierbeuten will, betrifft nur die ihm interessante Beute. Also, dass er alles billigst oder ganz für Umme kriegt, was in seinen Flachkopf passt.

Mit freundlicher Genehmigung von Tanja Krienen stelle ich, als “Earcatcher” (geilet Wort, wat?) den folgenden Kommentar, den sie zu meinem Artikel “Grundeinkommen mit Bedingung” einbrachte, hier, weiter einführend, nochmal ein: (weiterlesen…)

Radiospreeech

Montag, 26. März 2012

Eben habe ich sie wieder gehört, diese seltsame Radio-Intonation, die zumal bei vorbereitet eingespielten Berichten und Reportagen immer häufiger vorzukommen scheint und mich mitunter gewaltig nervt. (weiterlesen…)

Indirect False Flag / Indirekte Falsche Flagge

Samstag, 24. März 2012

Ich meine, das im vorhergehenden Beitrag aufgebildete Rätsel wurde von Leser Dude auf denkbar einfache Weise gelöst. (weiterlesen…)

Heuchelei und Terror

Freitag, 23. März 2012

Während aus aktuellem Anlass über islamistischen Terror in Europa wieder filibustert wird, was das Zeug hält, hat man eben noch in Libyen in Zusammenarbeit mit Al-Kaida und ähnlichen Gruppen ein weitgehend säkulares Regime gestürzt und arbeitet an demselben Ziel mit denselben Leuten jetzt in Syrien, wo Christen und andere Minderheiten, bisher sicher, bereits jetzt in großer Zahl das Land verlassen oder bereits auf gepackten Koffern sitzen.

Der übelste Witz an dieser ganzen Farce ist natürlich die sprechpuppenhafte Wiederholung der Behauptung, dass der gewaltbereite Islamismus mit dem Islam überhaupt nichts zu tun habe. Na klar, der Beweis ist doch das Land der Hüter der Heiligsten Stätten: Saudi-Arabien.

Das Land, in dem nicht nur auf Apostasie die Todesstrafe steht, unser bester arabischer Freund, finanziert bekanntermaßen seit Jahrzehnten weltweit die Ausbreitung fundamentalistischer sunnitischer Formen des Islams. Jeder weiß das. Aber es ist egal.
Das erledigt sich dadurch, dass der deutsche Außenminister seinen Ehemann zuhause lässt, wenn er dorthin fährt.

Gleichzeitig wird hier über Islamophobie und rassistische Diskriminierung gejammert, dass die Kamelschwarte kracht. Es hat alles Methode. (weiterlesen…)

Wir sprechen uns wieder, Herr Bundespräsident!

Sonntag, 18. März 2012

Hier der für mich entscheidende Auszug aus der Wahldankesrede unseres neuen Bundespräsidenten Gauck:

“Ich wusste, diese meine Heimatstadt und dieses graue, gedemütigte Land – wir würden jetzt Europa sein.”

War die DDR etwa, nur da sozialistisch, je nicht ein Teil Europas?

Die – bis auf einen geographischen Zipfel – asiatische, moslemische Türkei, da NATO, aber schon lange?

Waren, folgt man dieser Logik, Polen oder die Tschechoslowakei oder Ungarn etwa nicht Teil Europas, da sie unter einer von Gauck abgelehnten Herrschaft standen?

Was erzählt uns der Pfarrer da? (weiterlesen…)

Yale-Ökonom Chen: Sprache bedingt Denken und Handeln

Freitag, 16. März 2012

Nun, wenn ein chinesischstämmiger US-amerikanischer Forscher aus Yale, der Heimstatt des Gutmenschengeheimbundes Skull & Bones, das sagt, was ich mich so leicht nicht getraut hätte, die altehrwürdige FAZ es bringt (Titel: “Warum die Griechen mit Deutsch als Landessprache weniger Schulden hätten”), darf ich es jetzt wohl auch aufgreifen.

Keith Chen meint nämlich herausgefunden zu haben, dass die jeweilige Sprache, Sprache überhaupt, einen großen Einfluss auf das Denken habe. (Wer hätte das gedacht.) Was an sich ja irgendwo zwischen egal und faschistoidem Diskriminogefasel anzusiedeln wäre, beträfe es nur Nutzloses, also Kulturelles. Er aber ist von Haus aus Ökonom und sieht eine Korrelation zwischen Sprache und rationalem wirtschaftlichem Handeln und damit langfristigem Erfolg. (weiterlesen…)

Google wird semantisch

Freitag, 16. März 2012

Eben vernahm ich – das Thema wird hier wohl noch vertieft werden, je nachdem, was aufkommt bzw. sich noch eruieren lässt – , dass Google jetzt sukzessive eine “semantische Suche” in seine Maschine einbauen will.

Noch weiß ich nicht, ob ich darüber bald zum Milliardär werden werde, oder obsolet. (weiterlesen…)

Endfitz und Silbenmüll statt Helden

Sonntag, 11. März 2012

Vor ein paar Tagen geriet ich in ein Kneipengespräch, in dem mein Thekenkollege und ich über Umwege auf den Begriff des “Helden” kamen.

Mein Gesprächspartner meinte, er könne mit diesem Begriff überhaupt nichts anfangen bzw. der sei völlig verlogen und aufgesetzt, außerdem rieche er immer irgendwie nach Faschismus, wenigstens faschistoidem Denken.

Etwas überrascht fragte ich, wieso? – dass doch ein Held traditionell gerade derjenige sei, der sich leicht davonmachen könnte, aus der Verantwortung stehlen, keine Not leide, sich dann aber in außergewöhnlichem Maße, bis hin zur Selbstaufopferung für andere, die sich alleine nicht zu helfen wüssten, einsetze.

Indes, er gab nicht nach. “Held” habe eben stets dieses Geschmäckle, für ihn sei das Wort alleweil belastet. Er wollte das dann auch nicht mehr genauer begründen.

Ich krutz mich dann hinterher aber doch noch weiterhin am Kopfe. Denn es handelte sich nicht um einen ungebildeten, verkniffenen, zukurzgekommenen, verwahrlosten Jungspund, der da so redete, sondern um einen mir durchaus als gestanden wie gesetzt und humorvoll bekannten Mann. (weiterlesen…)

Denkt! Schafft! Redet!

Freitag, 09. März 2012

Ich danke hiermit mal auch meinen Deutschlehrern der neunten und zehnten Klasse, dass sie mir, zwar nicht soherum beabsichtigt, sondern genau anders, eine gewaltige Wut gegen jedes hohle Geseich und Geschwätz anerzogen, die, wie jeder hier öfter Lesende weiß, auch heute noch gelegentlich aus mir bricht.

Wider Willen und Absicht haben mir diese beiden mit am besten geholfen. Mich, sich selbst als avantgardistisch wähnend, mit zu dem Revoluzzer gemacht, der ich heute erst recht bin. Denn sie waren schon politisch korrekt, als es diese Chiffre noch gar nicht gab und ich noch linksrum dachte. Aber nicht linksrum genug für meine Deutschlehrer! Danke!

Die Emanzen – gab es damals schon – die dann im selbstverwalteten Jugendhaus ein Bierverbot erließen, gaben mir den vorläufigen Rest. Da hatte Nietzsche hernach, wenn auch ein paar Jahre und ein paar Professoren später, ein leichtes Spiel mit mir. Auf den konnte ich nur gewartet haben.

Der, außer Cervantes und einer Amerikanerin, die mir eindringlich nahebrachte, ich sei sprachbegabt – das hatte ich praktisch verdrängt und vergessen, ihr gebührt mein ewiger Dank darob – führte mich, außer meinem bislang unübertroffenen Lehrer Wilhelm Pötters, schließlich nämlich dahin, wieder auf die Kraft der Sprache, auch meiner eigenen, vertrauen zu lernen.

Es gibt die “positive Traumatisierung” (siehe Suchfunktion oben rechts, schon davon geschrieben) eben doch. Gerade der, der einen, im Falle des Zehntklasslehrers nicht einmal gänzlich inkompetent, jener der Neunten war eine Quadratsnull, mal richtig ungerecht, nein, besser gesagt, von der Enge und Einseitigkeit seines zeitgeistig verprägten Denkens geplagt, mag einem den Weg gerade dahin weisen, wohin er das als Hinterletztes vorhatte, eingerichtet war, dies zu tun.

Hätte mir mit Fünfzehn einer gesagt, dass ich mal Spachwissenschaftler würde, den hätte ich noch nicht einmal zu verlachen mir normalerweise Zeit genommen. Erst auf heftigste Insistenz hin hätte ich ihm erklärt, dass all diese Deutschfritzen erwiesene Laberaffen seien, deren Gewerk eines, das nur von sinnlosen Backenaufbläsern betrieben werde.

So ändern sich Ansichten und Zeiten. Heute liebe ich kaum noch etwas mehr als meine Kinder, mich selbst, meinen Salbei und meinen Rosmarin, meinen Wein auch, denn diese unsere herrliche deutsche Sprache, die uns jederzeit Labsal, Trost, Ansporn und Erhebung zu spenden vermag, wie sie die Naturwissenschaften, die ich immer noch nicht, trotz mancher Verleidung dahingehend, irgend verachte, zumindest momentan mir nicht zu geben vermögen.

In der Sprache nämlich schlägt sich alles, schlägt sich der ganze Mensch nieder. Oder vielmehr, sie vermag ihn in ihrer ganzen Kraft auch aufzurichten. Sie ist unser größter Schatz. Gold, Geld, selbst Raketen und Raumschiffe, sind nur erschmolzene oder auch erlogene Stoffe, lediglich Artefakte im Vergleiche. (weiterlesen…)

Noch zu Goethe, dem A…

Freitag, 09. März 2012

Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass ich Goethe nicht sehr schätze.

Ja, der Mann hat großartige Verse verfasst, war ein Genie.

Aber er war auch eitel und ein Verräter. (weiterlesen…)

Schafft, Ihr jungen Sprachwissenschaftler!

Donnerstag, 08. März 2012

Ich hatte es hier schonmal davon, will es jetzt aber kurz vertiefen.

Schweigen ist nicht Gold. (weiterlesen…)

Jetzt langt es

Montag, 05. März 2012

Alle Kinderlosen mögen gleich weglesen, da sie das Folgende in der Regel ohnehin nicht interessieren wird.

Dies ist ein partieller Präventivschlag. (weiterlesen…)

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