Archiv für die Kategorie ‘Deutsch’

Geniale Reibeisenstimme

Samstag, 11. Juni 2011

Gerade habe ich ihn wieder gehört.

Ich habe ihn über die Jahre schon unzählige Male gehört, als Sprecher im TV, als Werbesprecher. (weiterlesen…)

Bilderberger 2011: Ich hab Euch lieb!

Freitag, 10. Juni 2011

Liebe Bilderberger,

ich hab Euch so lib, weil ich Euch so cool finnde.

Zum Besipiel wie Ihr das jetzt wider mit dem Gaddafi gemacht habt.

Nachdem er vohr kurzem noch euer besster Spezi war und sein Sohn mit den Rotschilds die Pupen hat lassen kriegt er jetzt einfach Eine auf den Sck.

Ich kenne einen der ist fasst so cool wie ihr. Wenn der mid einer Freundin schlußmacht simst er ihr einfach rüber das sie eine dumme Schlambe ist.

Das erzält er dan auch allen anderen und natürlich auch das sie im Bett sowieso ne Niede isst. (weiterlesen…)

Hybris

Donnerstag, 09. Juni 2011

Für das griechische Lehnwort Hybris existieren einige deutsche etwaige Entsprechungen. Und doch steht es eben für sich. Solche Lehnwörter sind mir lieb.

Campo de Criptana: Tanja Krienen

Mittwoch, 01. Juni 2011

Seit gestern findet sich auf dieser Seite rechts unten unter “Blogroll” ein neuer Permalink: “Campo de Criptana”.

Diese Seite wird von Tanja Krienen betrieben, und ich will hier einmal extra darauf hinweisen.

Insonderheit wer gerne tiefsinnige, dabei humorvolle, vergnüglich gemachte Videos zu zeitgeistigen Themen anschaut, klickt dort auf eine wahre Fundgrube. (weiterlesen…)

Pflegt das Wort!

Dienstag, 31. Mai 2011

Gegen Dummheit ist zwar bekanntlich kein Kraut gewachsen.

Doch hat uns Wotan dawider das Wort gebracht. (weiterlesen…)

Kölle Alaaf!

Dienstag, 31. Mai 2011

Werden wir alle Kölner?

Die Kölner haben die Zeichen von die Zeit erkannt.

Die sind schon lange voll durchfemo.

Die Mann, die Frau, die Kind, die Auto, die Haus, die Boot und die Rhein.

Da hält die Schwabe bislang nicht mit.

Aber wartet’s mal ab. (weiterlesen…)

Die Universum ist eine Weib

Dienstag, 31. Mai 2011

Leser Föhnix hat vorhin zu “Und Gott ward eine Gender (III)” verdienstvollerweise diesen Link eingestellt.

Man muss schon eine Menge Phantasie haben, um sich so viel Femoschrott auszudenken wie Professor Pusch.

Sie fordert “elektronische Penisfesseln” und die völlige Zergenderung der deutschen Sprache. (weiterlesen…)

Chats: Schneller rausschwätzen als der Rest

Samstag, 28. Mai 2011

“Chatten”, also rausschwätzen, was einem schnellstmöglich einfällt, kann eine interessante psychologisch-philologische Übung sein.

Denn wenn man beim Rausschwätzen wirklich Eindruck machen will, muss man nicht nur schnell sein mit der Tastatur und der jeweiligen Riposte.

Richtig gut ist man erst dann, wenn man die Antwort(en) des/der anderen antizipiert, kaum dass man den eigenen Kalauer zum Besten gegeben hat.

Oder gar schon davor. (weiterlesen…)

Tatschtafeln mitohne Titten

Freitag, 27. Mai 2011

Grade kommt mein Sohn nach Hause und erklärt mir begeistert, dass seine Schule bald Tatschtafeln bekäme.

Ich habe ihn gleich gefragt, ob das denn dann Tafeln mit Titten wären.

“Nee, Aller, ey, spinnst ja wohl.

Funktioniert so wie ein Eifohn, das hat auch so ein Tatschskrien.”

Alles klar.

Bandeswöhr nach Pakistan, Jemen, Somalia, Sudan?

Freitag, 27. Mai 2011

Wie in der Überschrift fragt die FAZ den Verteidigungsminister im Interview.

“Doch, das kann auf uns zukommen”, antwortet dieser lapidar.

Echt goil ey Aller!

Er spricht dann noch von der “Beteiligung an internationalen Einsätzen, konfliktverhütend, konfliktbewältigend oder konfliktnachsorgend.”

Angriffskrieg gibt es inzwischen also in drei Kategorien.

Erstens: Deutschland führt Krieg, damit es keinen Krieg gibt.

Zweitens: Deutschland führt Krieg, damit ein Krieg endet.

Drittens: Deutschland führt Krieg, damit ein beendeter Krieg auch beendet bleibt. (weiterlesen…)

Unheiliges Versprechen

Mittwoch, 25. Mai 2011

Ich verspreche hiermit also niedrig wie unheilig, dass ich mindestens ein paar Tage hier keine gesonderte, ausgewiesene religiöse Provokation mehr vornehmen werde.

Die hochgeschätzte Leserin Lesezeichen hat mich nämlich gewarnt: Sie meinte, ich ARBEITETE mich unsinnigerweise an solcherlei Dingen AB.

Nun habe ich – wie jeder weiß, der mich kennt – wenig bis nichts gegen Unsinn, wenn dieser hinreichend kompensatorischen Spaß bereitet, so dass sich daraus wiederum doch ein Sinn ergibt.

Aber ABARBEITEN?

Nicht nur, dass der Schwabe weitaus lieber schafft, denn dass er arbeitete, aber Abarbeiten, das ist fraglos die nicht zu überbietende Höchststrafe, die über einen verhängt werden kann, der versucht, sich Geistigem wenigstens durchs Fernrohr zu nähern.

Hölle, Fegefeuer, Hades, Tartaros, Orkus: Wie sie alle heißen, gemessen am Abarbeiten sind das Anstalten, in denen nur Bordeaux und Kognak fließen.

Lesezeichen hat mir einen Heidenschrecken eingejagt. (weiterlesen…)

“Wir. Dienen. Deutschland.” (Wie. Sörf. Dutchland.)

Sonntag, 22. Mai 2011

Die Artikelüberschrift schlägt der neue Verteidigungsminister als neuen Werbeslogan für die Bundeswehr vor.

Am putzigsten finde ich im Welt-Interview des Neopseudopatrioten – der natürlich mehr weltweite Bundeswehreinsätze will – , wie sich der Minister über die deutsche Sprache beklagt:

“Mit (das ‘t’ ist kopiert; Anm. M.G.) ist etwas anderes wichtig. Nehmen Sie das Wort „dienen“. Das klingt oft so schwerblütig. Im Englischen heißt es “Service”, das klingt leicht, jeder findet das positiv. Im Deutschen hören sich viele gute Begriffe wie Dienen oder Ehrenamt oder Patriotismus oft so bedrückend an. Ich finde, man kann das ein bisschen leichter, selbstverständlicher und fröhlicher sagen und vor allem verstehen. Das würde ich mir wünschen.”

Zunächst mal heißt “dienen” im Englischen selbstverständlich nicht “Service”, sondern “to serve”. (weiterlesen…)

Deutlicher Rückruf

Sonntag, 22. Mai 2011

Ich habe Gott jetzt auf der Postbüchs eine Nachricht hinterlassen und unmissverständlich mitgeteilt, dass es das Deutsche nur über meine Leiche werde abschaffen können.

(Ich fügte noch hinzu, dass es für eine Umkehr noch nicht zu spät sei, es sich aber andernfalls verdammt warm anziehen möge.)

Gott kurz angebunden

Samstag, 21. Mai 2011

Gott hat mich eben angerufen und mir bitterlichst Leids geklagt.

Ich sei ein ganz schlimmer Finger, der es ständig aus dem Konzept bringe. (weiterlesen…)

Von Rezensenten und Spiritanten

Donnerstag, 12. Mai 2011

“Schlagt ihn tot den Hund, es ist ein Rezensent”

Also klärte weiland der überaus tolerante Weltbürgerfreimaurerilluminat Turmgesellschaftsgoethe, unter dessen Namen das Auswärtige Amt weltweit deutsche Kulturinstitute unterhält.

Also hieß der Dichterfürst noch einen ihn im Ursche lecken. (weiterlesen…)

Spiritualität ist fast immer Mist

Sonntag, 08. Mai 2011

Da ich Spiritualität bekanntlich schon lange nicht sonderlich ausstehen kann, da der Begriff regelhaft nach billigen Frankfurter Trinkhallen riecht, erkläre ich mich hiermit offiziell zu Deutschlands erstem Anitspirituellen.

Die Wörter “spirituell”, “Spiritualität” brauchen kontra, bis sie weder für Holzsprit noch Fuselöl mehr taugen.

Jeder Ziegenspitz und Geldverkäufer nennt sich heute spirituell.

Damit bezeichnet er seine Methode, den Leuten schlechten Schnaps für ihr Bestes einzugeußen. (weiterlesen…)

Gut ist Grüner Tod

Sonntag, 01. Mai 2011

Es ist in der Tat die grandioseste offensichtliche Granatendeppenverarsche, wie die Grünen sich von Pazifisten in die rüdesten Weltkrieger verwandelten, verwandelt wurden.

Es ist mir daher auch total egal, ob das keiner hören will, ob es nervt, dass ich dies in Variationen immer wieder aufgreife.

Es ist DAS nachweisbare Beispiel für Hirnwäsche in Deutschland schlechthin.

Es ist gut, für die Bankster in den Dritten Weltkrieg zu ziehen.

Es ist gut, dass US-Drohnen täglich Zivilisten in den Tod reißen.

Es ist gut, Uranmunition zu verschießen, um die Welt zu verstrahlen.

Es ist gut, Deutschland zu zerstören. (weiterlesen…)

Wie kommt das Internet aus der Pubertät?

Mittwoch, 27. April 2011

(“Wie kommt das Internet aus der Pubertät?” – Siehe rotes Feld zur Veranstaltung rechts.)

Eine wesentliche Frage dahingehend, wie das Internet aus der Pubertät kommt, ist jene nach den gepflegten sprachlichen Formen. (Siehe dazu auch “Blogger Dir Einen” und verwandte Beiträge.)

Während einerseits zu beobachten ist, dass ein erheblicher Teil der Netznutzer sich in ihren Äußerungen wie halbwüchsige Rotzlöffel benimmt (durchgängige Kleinschreibung, nicht sachgemäßer Slang, unnötige Vulgarismen, pöbelnde schlechte Witze usw.), erwächst andererseits eine neue Schreib- und Streitkultur, in der auch Leute ernstgenommen werden wollen, die sich unter Decknamen einbringen.

Da ist man nicht ehrenkäsig, wenn mal ein Tippfehler hineinrutscht – vielleicht wird er gar noch in einen trefflichen Scherz sublimiert – , gibt sich aber bei aller mitunter gebotenen Eile, einen Einwurf, eine Riposte, eine Spontansatire, einen Knittelvers zu verfassen, durchaus Mühe, die meisten traditionell als fehlerhaft zu bezeichnenden Stellen nach dem Motto “Jupiter ist erlaubt, was dem Ochsen nicht” mit Absicht zu setzen.

Freude am sprachlichen Spiel, in aller Ernsthaftigkeit Witz und Biss: Es mag bis hin zum philosophischen Gespräch im Netz führen, einer spontanen Burleske, einem metaphorischen Drama. (weiterlesen…)

Reden ist Gold

Montag, 25. April 2011

Ich setze auf eine Wiedergeburt des begrifflichen Bewusstseins.

Genug geklagt, dass Krieg Friede genannt werde.

Genug georwellt.

Genug gematrixt.

Wir müssen die klar überlegene Sprache selbst setzen.

Auf allen Ebenen so überlegen, dass die Falschspielerei daran bricht.

Hinterfragen und Durchkreuzen reicht nicht: Setzen ist Pflicht. (weiterlesen…)

Weniger Grauen Denken

Sonntag, 17. April 2011

Ich richte mich jetzt an die Wenigen.

Wir müssen bezüglich der Begriffsbetrugsmatrix noch viel weiter denken.

Wir müssen die ganzen schillernden Schleier und scheinbar für immer gewobenen Teppiche der Desinformation zerreißen und mit einem Aufknüpfen entscheidender Knoten entlang ihrer sich dann selbst aufdröselnden Rückspannung zum Knäuel werden lassen.

Wir werden nicht nur streng wissenschaftlich vorgehen können, da wir so zu langsam und zu wenig feinfühlig wären; wir müssen wissen, wollen, wagen, und nicht schweigen.

Wir sind wenige, das ist klar. (weiterlesen…)

Wie man richtig abschreibt oder abschreiben lässt

Donnerstag, 14. April 2011

Ein altgedienter Übersetzer, Lektor und Sachbuchautor erklärte mir mal, er habe gerade ein neues Buch geschrieben, nach dem bewährten Motto: “Lege zwei Bücher auf den Tisch und mache ein drittes.”

Der Mann war allerdings mit allen Wassern gewaschen, denn er zitierte zwar auch mal, aber ansonsten erzählte er eben im Grunde schon allgemein bekannte Geschichten einfach auf seine Art neu, so dass ein wahrscheinlich besseres Buch herauskam, als die zwei (naja, er nahm wohl schonmal noch ein drittes und viertes zur Hand), man ihm weder juristisch noch moralisch im Sinne eines Diebstahls bzw. einer Täuschung seiner Leserschaft am Zeug flicken konnte. (weiterlesen…)

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