Die angewandte Sprachwissenschaft hat mit dem Weltnetz, genauer, den Suchmaschinen und Bots und Whatnots in demselben, ein Feld gefunden, von dem die Brüder Grimm wohl nicht einmal träumten, das ich mir, indem das Netz lange von mir nicht sehr intensiv beobachtet neben mir aufwuchs, auch zumindest nicht vorstellte, bis ich ernstlich an die Praxis ging, und sah, was geschah.
Wer es richtig macht, kann ganz alleine Begriffe setzen.
Man muss dazu nicht Coca Cola heißen oder CIA.
Es bedarf nur ein wenig angewandter Sprachwissenschaft. (weiterlesen…)
Anlässlich des Artikels “9/11 auf Schwyzerdütsch” ergab sich die Idee, die Sache zum 11. September – also dem zehnten Jahrestag dieses merkwürdigen Ereignisses – hier nicht nur auf Deutsch und Englisch, sondern auch in einem Mundartreigen noch einmal zu beleuchten.
Es mögen sich also alle Leser beteiligen, die Originaldialektbeiträge bringen, oder einen schriftdeutschen oder englischen oder einen aus einem anderen Dialekt in den ihrigen übersetzen wollen. (weiterlesen…)
Da der Schwabe weder am Phänotypus zu erkennen ist, ja noch nicht einmal in einer Vollgenomanalyse zweifelsfrei zu bestimmen, bleibt zur eindeutigen Feststellung seiner Rassenzugehörigkeit eigentlich nur die Mundart.
Es sei denn, der mundartferne Schwabe kann zwei schwäbische Elternteile nachweisen.
Die Schwaben sind so gesehen weitestgehend eine Schwätzrasse.
Es sei denn natürlich, man ließe auch Nichtschwaben sich unter das Schwabenrassendach flüchten, die vermeintlich typisch schwäbische soziologische und individualpsychologische Eigenschaften mitbringen, sodass, salopp ausgedrückt, jeder Hutsimpel ein Schwabe werden könnte.
Viel wichtiger aber: Die Erfassung der Schwaben als Rasse wird revolutionäre Auswirkungen haben. (weiterlesen…)
Das Aufewigbesiegtsein ist, wenn man die hiesige Verfügbarkeit und Qualität des Bieres, der Einhandmischhebel und Isofenster betrachtet, ein geringer Preis. (weiterlesen…)
Vieles Richtige sagend, sprachlich elegant wie immer, klagt er angesichts all der Krisen mangelnder Aufklärung.
Durch die Handelnden, gegenüber dem stümperhaften Volk, jenem der Deutschen, alswelches inzwischen statt mit Faust und Mephistopheles mit dem einen Hasenfuße in der Brust. (weiterlesen…)
Hier habe ich ein hübsches Zitat von einem gewissen “The Dude” auf mysticalforum.ch aufgeschnappt.
“au houdini isch kein magier xi.. hät eifach s’prinzip vo ablänkig genial agwändet..
naja damals sind elefante vodä bühne under hunderte vo augepaar “wägzauberet” worde..
..und hüt chönd äs paar chliini arabischi terrorischtli zwei grossi türm per flugzüg so istürze lah, dases usxeht wine wunderschöni, pyrotechnisch perfekti sprängig.. und milliarde vo hirngfiggete auge lueged zue und glaubed dä überall millionefach wiederholti bullshit, mwuahaha…
houdini würd sich in höchster ehrerbietig vodä ordo-ab-chao-nwo-genies verbüüge, wänner das würd xeh…”
Es fällt mir schon seit geraumer Zeit auf, dass man im Netz allfällig jene “Smiley”-Zeichen setzt, auch selbst hier, um irgendwie allgemein standardisiert (?) etwas ungefähr auszudrücken, wofür entweder die sprachliche oder die gedankliche Kraft oder schlicht der Mut oder alles zusammen nicht auszureichen scheint.
Mit die größte Freude bezüglich meines hiesigen Tuns hat mir eine geistig völlig unverrostete (darf ich’s ex negativo sagen?) pensionierte Deutschlehrerin gemacht, die selbst wacker als Entrosterin aktiv und rüstig tätig, indem sie mir sagte, sie genieße meine Texte regelmäßig und erfreue sich überdies besonders meiner Wortneuschöpfungen.
Meinen ausdrücklichen Dank an Dich dafür auf diesem Wege.
Der selber wohl dem Verdacht eines gegründeten Anfangsverdachtes eines Verdachtes, in einer gewissen geistigen Nähe zu rechtem Gedankengut sozusagen irgendwie nahestehenden Personen Nahestehenden nicht allzuentfernt zu stehen, schwerlich auszusetzende FAZ-Redakteur Patrick Bahners hat einen lesenswerten Artikel zum Zustand der Bundeswehr, speziell der Bundeswehrhochschule in München, abgeliefert.
Bevor wir jetzt aber gleich salutierend wegtreten, oder, wenn Sie gerade sitzen (habe ich neulich gelernt, dass dann so heiße) abtreten, will ich mich noch einem gewichtigen Aspekt der Sache widmen, den ich hier schon verschiedentlich thematisiert habe. (weiterlesen…)
Zunehmend – und das soll weiter zunehmen – werden Kinder als Gegenstände behandelt, die man tagsüber schon im Krabbelalter in Verwahranstalten zwischenlagert.
Was ihnen vorgeblich gar nicht schadet; im Gegenteil: Dort werden sie ja von Profis erzogen, und nicht mehr, wie früher, von inkompetenten Müttern und Vätern ohne entsprechende Ausbildung.
Zudem haben sie, neben dem Vorteil einer nach modernen wissenschftlichen Gesichtspunkten zusammengestellten Turboernährung, auch die Möglichkeit, Türkisch, Russisch, Arabisch, Serbokroatisch, Kurdisch usw. spielerisch schon in dem Alter zu lernen, da der Mensch das noch kann.
Und Englisch natürlich.
Zwar grottenschlechtes, rudimentäres Stammelenglisch, aber das wächst sich bekanntlich später raus.
Und wenn sie Verhaltensauffälligkeiten zeigen – also wie praktisch alle Jungs – , dann wird das sofort bemerkt, und der Psychiater kommt rechtzeitig mit Methyphenidat, (siehe dazu auch insonderheit den Beitrag “Ritalin: Kotz!” nebst anschließendem Kommentarstrang) bevor sich die Spinnerei verfestigen kann.
Und modern gegendermainstreamt werden sie natürlich auch. (weiterlesen…)
Edmund Stoiber, der Bayer, der beinahe Kanzler geworden wäre, hätte er mich im “Äh”-Sagen nicht noch konsequent übertroffen, war, wie ich mich noch gut erinnere, irgendwann in einem Radio-Interview richtig gut drauf.
Auf die Frage hin, ob er denn bei aller Schafferei auch mal ausspanne, meinte er launig, er spanne laufend aus.
Es heißt ja, man müsse als Mann wenigstens dreimal im Leben verheiratet, zweimal pleite und einmal im Knast gewesen sein, um vom Leben etwas zu verstehen.
Über meine diesbezüglich bereits erreichte Quote will ich jetzt nichts Näheres sagen.
Außer, dass ich schon so oft pleite war, dass ich gar nicht mehr weiß, wie oft.
Soweit ich mich erinnere, war ich auch nur einmal verheiratet. (weiterlesen…)
Im folgenden Video geht es um Kindererziehung, um Didaktik, um Sprache und Spracherwerb, um den modernen Bildungswahn, schon Kleinstkinder einem Turboausbildungsprogramm zu unterwerfen.
Es wirkt mitunter wie ein Kampf gegen Windmühlenflügel.
In den Diskussionen über 9/11, nur mal zum Beispiel, stehen einige wohlmeinende, fleißige Leute, von denen aber die wenigsten wirklich gut dafür ausgebildet sind, einer Armada von professionellen, bestens unterstützten und bezahlten Desinformanten – oft gar gläubige daran, die eigentlichen Bösen seien die “Truther” – gegenüber.
Und es fängt ja bereits mit Kleinigkeiten an, dass die “Truther” regelmäßig im Handumdrehen in einen Nachteil geraten.
Nämlich allein schon durch den Begriff “Truther” selbst. (weiterlesen…)
Hessens Europaminister (was ist denn das?) hat jetzt zum Urlaubsboykott gegen Dänemark aufgerufen, weil das Land wieder Grenzkontrollen eingeführt hat.
Leute, fahrt in Massen nach Dänemark!
Kauft, soviel der Beutel hergibt!
Eure Euch gestohlenen D-Mark könnt Ihr dort zwar leider nicht mehr liegenlassen, aber wenigstens noch Eure Euros, solange die noch ein Öre wert sind!
Andernfalls fahrt mindestens nicht mehr nach Hessen, wenn es nicht zwingend sein muss!
Und wenn, dann bringt alles von zuhause von Lidl oder Aldi mit!
Inspiriert durch den Text “Unwort des Jahres 2011″ meiner zeitgeist-Kollegin Friederike Beck zum Battelbröckel “Stresstest” bzw. dessen inflationärer, bis zum Schwachsinn reichender Verwendung, habe ich jetzt mal ein Libretto verfasst:
Röhbuhbuh, Bahbahbärän, wer funzt hier noch ohne Bock?
Röppeldunbröckel, alles ab, Blödödödmann, halt die Schlapp!
Lug und Trug, und mehr Unfug, hier kommt der Stresstestrock!
Humm und Bug, noch mehr Lug, hier kommt der Stresstestrock!
Kürzlich habe ich selber einen „Workshop“ veranstaltet, ohne vorher davon zu wissen, dass es sich um eine verbal dergestalt geadelte Veranstaltung handeln werde. (Ich brachte ein paar Werkzeuge mit und zeigte ein paar Kindern, wie elementare Holzarbeiten vonstatten gehen.)
Vorhin war mein Zehnjähriger in einem weiteren „Workshop“ (oder bei, auf?), alswo Jonglierübungen und ähnliches für einen Kinderzirkus angeboten wurden. (weiterlesen…)