Archiv für die Kategorie ‘Deutsch’

Schwarzbuch Mediensprache

Mittwoch, 21. September 2011

Bezugnehmend auf meinen Beitrag “Schwarzbuch der Schafsmedien” will ich zunächst Leser Josch dafür danken, dass er seine konstruktive Kritik dahingehend ausgedrückt hat, dieser Titel für ein entsprechendes Buch werde den Normalbürger allzuwenig ansprechen.

Er schlug vor, das projektierte Werk “Schwarzbuch Presse&Medien” zu nennen.

Doch auch dieser Vorschlag erscheint mir noch nicht als die beste Lösung. (weiterlesen…)

Schwarzbuch der Schafsmedien

Dienstag, 20. September 2011

Wer auch immer keine Lust hat, die Schulden anderer Euro-Länder zu bezahlen – der Lissabonner Vertrag sah vor, dass dies ausgeschlossen sei – , wird in großen Teilen der Schafspresse als “antieuropäisch” gehandelt.

Und das ist böse, denn Europa ist gut.

Ebenso ist ein Menschenfeind, wer einen “humanitären” Einsatz zum Schutz der Zivilbevölkerung in Libyen ablehnte, Bomber in der eigens für sie eingerichteten “Flugverbotszone”, mit dem offiziellen Ergebnis von bislang 50 000 Toten.

Wir kennen diesen Orwellschen Neusprech inzwischen.

Wer sich nicht ausplündern lassen will, ist ein nationalistisches Schwein, und wer keinen Krieg will ein zynischer Menschenverächter.

Nur zwei Beispiele.

Weshalb aber lassen wir uns das bieten?

Weshalb lassen wir uns täglich in derart infamer Weise beschimpfen?

Oder andersherum: Was können wir gegen derlei Räuber- und Mörderspießgesellenpropaganda unternehmen, außer sie hier und auf anderen Blogs im Weltnetz anzuprangern? (weiterlesen…)

Nochmal Google: und vorläufig Schluss

Sonntag, 18. September 2011

Sie werden auch ohne zu “googeln” elektronisch bis auf die Knochen ausspioniert: das muss ich nicht im einzelnen begründen.

Trotzdem haben Sie die Macht, wenn Sie sie zu nutzen wissen.

Sie haben, wenn Sie nur zehn Buchstaben einsetzen, 26 hoch zehn Möglichkeiten (ohne ä, ö, ü).

Wenn Sie über einen bescheidenen Wortschatz von 10 000 Wörtern verfügen, haben Sie schon beim Einsatz von zehn Lexemen (wenn Sie alle richtig schreiben) prinzipiell 10 000 hoch zehn Möglichkeiten.

Da fängt jeder Rechner so langsam das Rauchen an. (weiterlesen…)

Redner gesucht!

Sonntag, 18. September 2011

Leser Erford Erlich drückte in einem Kommentar zu “Eurodemo Stuttgart” seine verständliche Skepsis dazu aus, ob man sich vom Normalbürger zum Thema Euro und Volksenteignung allzuviel ernsthaftes Nachdenken erhoffen könne.

Ich denke aber, dass der Hauptgrund für die bisherige Untätigkeit der Masse noch nicht einmal in mangelndem Informationsstand oder Denkvermögen zu finden ist, sondern in einer Lethargie, einer Art Resignation, im mangelnden Selbstvertrauen, überhaupt noch irgendetwas gegen das Kartell der großkopferten Usurpateure bewegen zu können.

Einen Bahnhofsbau vielleicht zu stoppen, das traut sich der Normalbürger eventuell noch zu: nicht aber jene monströsen Vernichter von Volksvermögen und Demokratie.

Das ist menschlich durchaus verständlich.

Denn welche Partei, welches Schafsmedium spielte denn dieses alles verheerende Schuldversklavungsspiel bislang klar positioniert nicht mit? (weiterlesen…)

Plagiate: Alle Probleme leicht lösbar

Donnerstag, 15. September 2011

Eben habe ich wieder von einem schweren Promotions-Plagiatsfall gelesen, mit dem sich nunmehr seit 1994 Heerscharen von Gutachtern, Kritikern, Journalisten usw. ziemlich sinnlos und zumal bislang ergebnislos befassen.

Ich bin daher dafür, dass man solch leidige Dramen insgesamt pragmatisch aus der Welt schafft.

Und zwar, indem man eine dritte und eine vierte Art Doktortitel einführt. (weiterlesen…)

Runen: Text nicht lesen!

Mittwoch, 14. September 2011

Ich habe mir grade mal vorgestellt, wie es wohl sein muss, wenn man religiös ist.

Ohne jemanden beleidigen zu wollen, muss ich gestehen, dass mir bei dem Gedanken ein kalter Schauder den Rücken hinunterlief.

Immerzu einer letztlich unerklärlichen Macht verantwortlich, immer Sünder. (weiterlesen…)

Mein Lachen

Montag, 12. September 2011

Gestern wurde mir eindrücklich nahegelegt, aus meinem kleinen Denken herauszutreten.

Jenes kleine Denken bestehe darin, dass ich immer noch auf dem klassischen Urheberrecht beharre und nicht einfach alles Geschaffene auf “Creative Commons” setze, also, dass jeder meine mehr oder weniger vitalisierenden Geistesfrüchte nach Gusto verbreiten könne, solange er selber kein Geld daran verdiene.

Ach so: Wer meine bescheidenen Erzeugnisse verbreitet, ohne unmittelbar dafür Geld zu nehmen, hat dann freie Bahn, drumherum sein ganzes Schmodderprogramm an den Mann zu bringen? (weiterlesen…)

9/11: Eine Szene aus Schwaben

Montag, 05. September 2011

Jedsd hanne zufällich oin droffa, der hod gmoind, er sei au en Verschweerongsglaibiger.

Hoggd er do so emma Schduegerder Kaffee, on wia mer noh ens Gschbräch kommed ons noh om 9/11 goht, secht der off oimol Sacha, die schwer zom jugendfrei ens Hochdaidsche zum Ibersedsa senn; zwoi oder drei Werder hanne sogar tadsächlich scho lang nemme gheerd ghet.

Selbscht dr Hahnabambel, dr Lällabebbel, dr Lohle ond dr guade alde Schdoffel sen vorkomma, onder älle denne Ohbachene, vo dene der vom Leder zoga hod; I hannen en saim Lodajäggle kaum kenna bremsa. (weiterlesen…)

9/11: Verschwörungsgläubige greifen nach der Macht

Montag, 05. September 2011

Fast 90% Verschwörungsgläubige.

Laut Tagesspiegel und Emnid-Umfrage.

Deutsche.

Ich fasse es immer noch nicht. (weiterlesen…)

9/11 und die Deutschen: fast 90% Verschwörungstheoretiker

Montag, 05. September 2011

Diesen zynischen Anenzephalenkalauer von Kommentar zu 9/11 und den glor- und siegreichen Kriegsfolgen mag sich geben, wer gerne noch über den grausig-traurigsten Unfug lacht.

Hier aber wird es spannender, denn die blöden Verschwörungstheoretiker sind mal wieder an der Reihe.

Wobei es nach spöttischem Anfang sogar sachlicher wird und ein paar Skeptiker wie Benesch, Bröckers und Janich zu Wort kommen.

Das vielleicht bemerkenswerteste Zitat aus dem Autorentext selbst:

“Es ist nicht mehr nur die weltweite Gemeinde der Verschwörungsgläubigen, die zweifelt, auch die Akzeptanzwerte der von Regierungen gegebenen Erklärungen zu 9/11 gehen deutlich zurück. Knapp 90 Prozent der Deutschen denken laut einer Emnid-Erhebung vom Januar 2011, dass die US-Regierung nicht die ganze Wahrheit über die Anschläge sagt.”

Das heißt, dass fast neun von zehn Deutschen zur “weltweiten Gemeinde von Verschwörungsgläubigen” gehören. (weiterlesen…)

9/11: Überall kein Ort

Sonntag, 04. September 2011

Da ein Krieg einmal und dort

Grad Freund, jetzt Feind

Zerreißen der Kinderleiber

Fetzen weg der alten Weiber

Granaten und Volkes Mord

Und wieder soll’n wir jubeln

Ist’s ja unser Trubeln (weiterlesen…)

9/11: Hirngfiggede (The Brain-Fucked)

Samstag, 03. September 2011

Mir hän bloß no a baar Däg bis zom elfda Sebdember, on derwäga fang I jedsd amol oh, odder besser, setz ford zu dem Dadom.

(We have only a few days left till September 11, and therefore, I shall begin now, or better, continue corncerning that date.)

Wie i an anderer Schdell scho gsagd han, isch fir mi, bei ällene suschdige ohklärde Sacha rond om 9/11, dr Aischdurz vo dere drei Riasahochheiser s’Entscheidende.

(As I’ve said elsewhere, even with all the other unclear things around 9/11, to me, the collapse of these giant skyscrapers is the decisive issue.) (weiterlesen…)

Netzsprachwissenschaft

Freitag, 02. September 2011

Die angewandte Sprachwissenschaft hat mit dem Weltnetz, genauer, den Suchmaschinen und Bots und Whatnots in demselben, ein Feld gefunden, von dem die Brüder Grimm wohl nicht einmal träumten, das ich mir, indem das Netz lange von mir nicht sehr intensiv beobachtet neben mir aufwuchs, auch zumindest nicht vorstellte, bis ich ernstlich an die Praxis ging, und sah, was geschah.

Wer es richtig macht, kann ganz alleine Begriffe setzen.

Man muss dazu nicht Coca Cola heißen oder CIA.

Es bedarf nur ein wenig angewandter Sprachwissenschaft. (weiterlesen…)

9/11 in allen Zungen

Donnerstag, 01. September 2011

Anlässlich des Artikels “9/11 auf Schwyzerdütsch” ergab sich die Idee, die Sache zum 11. September – also dem zehnten Jahrestag dieses merkwürdigen Ereignisses – hier nicht nur auf Deutsch und Englisch, sondern auch in einem Mundartreigen noch einmal zu beleuchten.

Es mögen sich also alle Leser beteiligen, die Originaldialektbeiträge bringen, oder einen schriftdeutschen oder englischen oder einen aus einem anderen Dialekt in den ihrigen übersetzen wollen. (weiterlesen…)

Der Schwabenstaat

Samstag, 27. August 2011

Ich hab’s jetzt raus.

Wie so oft war die Lösung einfach.

Die Schwaben haben deshalb den Prenzlauer Berg zu Berlin besetzt, weil nur dort Berlin ein ganz kleines bissle wie Stuttgart wirkt.

Immerhin EIN Hügelchen, von dem aus man a weng nach unten gucken kann.

Das hilft gegen die Flächenkrankheit.

Es ist natürlich auch ein wenig frech und eigensinnig.

Vielleicht sollte man am Prenzlerberg über eine Schwabenquote nachdenken. (weiterlesen…)

Schwaben als Rasse (II)

Samstag, 27. August 2011

Da der Schwabe weder am Phänotypus zu erkennen ist, ja noch nicht einmal in einer Vollgenomanalyse zweifelsfrei zu bestimmen, bleibt zur eindeutigen Feststellung seiner Rassenzugehörigkeit eigentlich nur die Mundart.

Es sei denn, der mundartferne Schwabe kann zwei schwäbische Elternteile nachweisen.

Die Schwaben sind so gesehen weitestgehend eine Schwätzrasse.

Es sei denn natürlich, man ließe auch Nichtschwaben sich unter das Schwabenrassendach flüchten, die vermeintlich typisch schwäbische soziologische und individualpsychologische Eigenschaften mitbringen, sodass, salopp ausgedrückt, jeder Hutsimpel ein Schwabe werden könnte.

Viel wichtiger aber: Die Erfassung der Schwaben als Rasse wird revolutionäre Auswirkungen haben. (weiterlesen…)

Wir. Dienen. Nicht.

Freitag, 26. August 2011

Ich bin froh, ein Deutscher zu sein.

Das Aufewigbesiegtsein ist, wenn man die hiesige Verfügbarkeit und Qualität des Bieres, der Einhandmischhebel und Isofenster betrachtet, ein geringer Preis. (weiterlesen…)

Botho Strauß raunt

Mittwoch, 24. August 2011

Botho Strauß hat sich wolkig zu Wort gemeldet.

Vieles Richtige sagend, sprachlich elegant wie immer, klagt er angesichts all der Krisen mangelnder Aufklärung.

Durch die Handelnden, gegenüber dem stümperhaften Volk, jenem der Deutschen, alswelches inzwischen statt mit Faust und Mephistopheles mit dem einen Hasenfuße in der Brust. (weiterlesen…)

9/11 auf Schwyzerdütsch

Samstag, 20. August 2011

Hier habe ich ein hübsches Zitat von einem gewissen “The Dude” auf mysticalforum.ch aufgeschnappt.

“au houdini isch kein magier xi.. hät eifach s’prinzip vo ablänkig genial agwändet..

naja damals sind elefante vodä bühne under hunderte vo augepaar “wägzauberet” worde..
..und hüt chönd äs paar chliini arabischi terrorischtli zwei grossi türm per flugzüg so istürze lah, dases usxeht wine wunderschöni, pyrotechnisch perfekti sprängig.. und milliarde vo hirngfiggete auge lueged zue und glaubed dä überall millionefach wiederholti bullshit, mwuahaha…
houdini würd sich in höchster ehrerbietig vodä ordo-ab-chao-nwo-genies verbüüge, wänner das würd xeh…”

Schee sechter’s, dr Dude.

Schlimme Sache

Donnerstag, 28. Juli 2011

Dieses Wortgewürm soll ein Text sein?

Subjekt, Prädikat, Objekt, das war’s?

Schreibst du bei deinem Hamster ab?

Schonmal was von Duktus, von Prosodie, von Sprachmelodie gehört?

Von mehr als nur Wenn und Dann?

Von primitiven binären Kausalverknüpfungen?

Ist dein Hirn eine ausgeleierte Rüttelplatte?

Ein durchgeschmorter Elektrokasten?

Eine Verklumpung von alten Aufwischlappen? (weiterlesen…)

“Smileys” und deren Halb- und Viertelsbrüder

Sonntag, 24. Juli 2011

Es fällt mir schon seit geraumer Zeit auf, dass man im Netz allfällig jene “Smiley”-Zeichen setzt, auch selbst hier, um irgendwie allgemein standardisiert (?) etwas ungefähr auszudrücken, wofür entweder die sprachliche oder die gedankliche Kraft oder schlicht der Mut oder alles zusammen nicht auszureichen scheint.

Armselig.

Lächerlich.

Sprache kennt Wörter und Worte.

Es gibt sogar Abtönungspartikeln.

Interjektionen.

Alles, was der denkend Schreibende braucht.

Dank für diese Ermutigung

Sonntag, 24. Juli 2011

Mit die größte Freude bezüglich meines hiesigen Tuns hat mir eine geistig völlig unverrostete (darf ich’s ex negativo sagen?) pensionierte Deutschlehrerin gemacht, die selbst wacker als Entrosterin aktiv und rüstig tätig, indem sie mir sagte, sie genieße meine Texte regelmäßig und erfreue sich überdies besonders meiner Wortneuschöpfungen.

Meinen ausdrücklichen Dank an Dich dafür auf diesem Wege.

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