Archiv für die Kategorie ‘Demokratie’

Vom Weltnetze, Google & Cie.

Dienstag, 21. August 2012

Das Weltnetz bedarf, auf dass es nicht Google und der NSA und Facebook usw. allein gehöre, vieler Spinnen.

Ich kann Ihnen jetzt leider nicht umfässlich verraten, wie man als Einzelspinne seine Fäden spannt. Das wäre in diesem Zusammenhange verfrüht.

So viel aber darf ich preisgeben (es mag zunächst wie eine Banalität klingen), als dass es hier ganz eigentlich um der Sprache Macht geht.

Noch einmal ganz anders, als ehedem. (weiterlesen…)

Linksmichel noch blinzelnd beim Picheln

Montag, 20. August 2012

“Mir solled bis siebenasechdsig schaffa, damid se en andere Länder mid achdafuffzich en Rende ganga kenned.”

Diesen Spruch hörte ich in einer Stuttgarter Kneipe, allfällige Zustimmung in der Runde, wo weit überwiegend Grüne und Linke verkehren.

Also dort, wo die Deutschen normalerweise immer schuld genug für alles sind. (weiterlesen…)

Piraten bekommen Brodersch eine gebinst

Montag, 30. Juli 2012

Endlich – wie lechzte mir nur schon so lange der Sinn darnach – habe ich die Gelegenheit, einen Text von Henryk M. Broder zu loben.

Er berichtet unter dem Titel ‘Monströse Binsenweisheit “piratischer Außenpolitik”‘ auf welt.de von der Potsdamer Konferenz der Piraten zur Außen- und Sicherheitspolitik.

Dass da praktisch nur Windhuberei aus den Rossbreiten von Resthirnen abgesondert würde, war zu erwarten.

Broder schildert aber alles sehr schön: Seine Metapher mit den Binsen bildet mir einen flachen, schlickichten Teich auf, wo alle, hüft- bis brusthoch in der Schlammbracke sumpfwatend, ihre alten Nachen durchs Gebinse schieben müssen, dieweil die Ruder sich sonst in der orange-ockerbraunen Brühe verhedderten. (weiterlesen…)

ESM-Finanzkrieg: Siegt die absolutistische Plutokratie?

Sonntag, 29. Juli 2012

Was Professor Stefan Homburg hier in der FAZ zum ESM-Vertrag vorbringt, halte ich für die derzeit wichtigste Pflichtlektüre überhaupt.

Es hat mir in der Tat, obschon ich vieles schon wusste, nochmal den Atem verschlagen.

Der Gouverneursrat ist absoluter Geheimhaltung auf ewig verpflichtet, vollkommen und ebenso ewig immun, jeglicher Kontrolle von außen entzogen, kann Geld in fast beliebiger Höhe schöpfen und aufnehmen, hunderte Milliarden an Banken verschieben, beliebig, ohne Begründung, ohne dies auch nur öffentlich zu machen: Er ist die Junta, oder meinetwegen das Politbüro der Euro-Finanzdiktatur.

Dieser Vertrag ist nun der Staatsstreich, der die Gouverneure, die Räte, an die Macht bringen soll.

Die Staats- und Verfassungsfeinde, die dies Papier aktiv unterstützen, gehören in der Tat vor Gericht. Wegen Landes- und Hochverrats, fraglos.

Homburg schreibt:

“Lässt das Bundesverfassungsgericht den ESM-Vertrag passieren, muss es rote Linien, die es in früheren Urteilen gezogen hat, abermals hinausschieben. Das wäre bedauerlich, denn ausweislich der vielen tausend Verfassungsbeschwerden sind es ja nicht nur jüngere Menschen, die in unzähligen Internetforen die drohende Transformation der europäischen Demokratien in eine von der Finanzindustrie beherrschte Plutokratie befürchten. Vielmehr besteht die Gefahr eines Systemwechsels durchaus.”

Nochmal der Kern: “Transformation der europäischen Demokratien in eine von der Finanzindustrie beherrschte Plutokratie” (!!!)

Danke, Herr Professor Homburg. Das trifft den Punkt präzise.

Wie sollte Verschwörung denn Theorie sein, wenn sie so offen Praxis ist. (weiterlesen…)

Dem Nachwuchse XVI

Dienstag, 24. Juli 2012

Mit der Metamorphose der Erweiterung der Wahrnehmungs- und Assoziationsfährigkeit, gerade auch im Sinne der nicht direkt kausal verknüpften Entsprechungen, wächst auch die spontane Empfindlichkeit, ja Reizbarkeit, sehr leicht übers Maß.

Man darf gerade jetzt in schwierigen Lagen nicht vergessen, dass die Dummheit unergründlich klug ist.

Sie hat es gar nicht nötig, nichtlineare, analoge Verknüpfungen von Geschehnissen und Sachverhalten anzuerkennen. Sie ignoriert sie einfach, weiß aber sehr wohl, wie derlei vor der Masse lächerlich zu machen, in Abrede zu stellen ist. Das hat sie gelernt.

Man darf also mitunter noch nicht einmal im Vieraugengespräch also höflich wie deutlich sagen, was eigentlich zu sagen wäre, wenigstens als Meinung zulässig sein müsste.

Dreht sich die schwierige Lage nun gar um die eigenen Kinder, die der Gegenseite in erheblichem Maße ausgeliefert sind, und jene weiß das zu nutzen, genau dahingehend, man schade doch gerade selbst ihnen, indem man noch herumhändele, zumal die Würfel schon gefallen seien, wie das halt mal im Leben manchmal so sei (indem der Erklärende am gezinkten Würfelfallen durchaus bewusst beteiligt war), so darf man, davon muss man ungetrost ausgehen, sich einer Phalanx an schwer herauszubrechenden sich gegenseitig Deckenden gegenüberstehen sehen: zumal, wenn alles Gebaren der beteiligten Protagonisten schon vorher fast nur diesen Eindruck zu machen vermochte.

An dieser Stelle gibt es, wiederum vergröbert (eben nämlich auch Mischformen, zeitliche Versetztheit, Abstufungen), drei oder meinetwegen auch vier grundsätzliche Möglichkeiten.

Erstens, man gibt die Sache ganz auf.

Zweitens, man gibt die Sache vorläufig auf (Hintergedanken bleiben).

Drittens, man versucht einen Parforceritt.

Viertens, man geht nach und nach, Schritt für Schritt, auch nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum, beharrlich, ausdauernd, intuitiv, kreativ, Widrigkeiten unerhörte Ideen entgegensetzend, auf Gelegenheiten wartend, Chamaeleon wie Springspinne wie Amurtiger wie Flughund wie scheinbar mönchisch absent, so gut als möglich gezielt und folgerichtig vor. (weiterlesen…)

Zürcher Männerbeauftragter: Das war’s schon

Dienstag, 24. Juli 2012

Da hat sich der Kanton Zürich doch tatsächlich verwagt, einen “Männerbeauftragten” einzustellen, den ersten der Schweiz, und jetzt musste der schon nach drei Wochen den Bettel hinschmeißen.

Kernzitat aus dem Bericht der NZZ dazu:

“In die Schlagzeilen geraten

Theunert und der Verein maenner.ch hatten Mitte Juli in einem Bericht in der Sonntagspresse für Schlagzeilen gesorgt. Der Verband fordert, dass im Rahmen einer anstehenden Revision des Strafgesetzbuches Eltern und geschulte Fachleute sich nicht strafbar machen, «wenn sie mit klarem pädagogischen Ziel innerhalb eines sorgfältig gewählten und klar definierten Settings pornografische Darbietungen unter 16-Jährigen zugänglich machen».”

Das war nicht besonders geschickt. Zumal damit zu rechnen war, dass dies vom Boulevard als Aufforderung verstanden werden würde. Da half es nichts, dass Markus Theunert dazu erklärte, dass das Selbstbestimmungsrecht der Jugendlichen in jedem Falle gewahrt werden solle.

Straffrei, das wissen wir ja inzwischen, wollen die Mehrheit der Politiker in der Schweiz und in Deutschland die Knabenbeschneidung aus religiösen Gründen sehen, wobei das Selbstbestimmungsrecht der Kinder keine Rolle spielen soll: Und für solcherlei Forderungen hat noch keiner, dass ich wüsste, seine staatliche Stelle verloren. (weiterlesen…)

Legale Knabenverstümmelung: Debatte geht in zweite Runde

Sonntag, 22. Juli 2012

Ich bringe die folgenden Links zur Beschneidungsdebatte jetzt bewusst hier vorab gesondert, anstatt lediglich in einem vorigen Kommentarstrang:

www.faz.net/aktuell/politik/inland/beschneidungsdebatte-auch-die-seele-leidet-11827698.html

www.faz.net/aktuell/politik/inland/beschneidungsdebatte-aerzte-und-juristen-plaedieren-gegen-die-beschneidung-11827596.html

www.faz.net/aktuell/politik/inland/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html

www.faz.net/aktuell/politik/inland/beschneidungsdebatte-unsere-seltsame-tradition-11827726.html

www.faz.net/aktuell/politik/inland/beschneidungsdebatte-noetiger-schmerz-11827980.html

Der Zug hat nochmal mächtig an Fahrt aufgenommen. Besonders empfehle ich die Lektüre des offenen Briefes an Kanzlerin, Minister und Abgeordnete sowie des Kommentars von Volker Zastrow (Nötiger Schmerz”).

Immer mehr Menschen begreifen, dass es sich hier nicht um einen kleinen, harmlosen Ritz in ein kleines, noch fast empfindungsunfähiges Pimmelchen dreht, dass Komplikationen und Langzeitschäden körperlicher wie seelischer Art keineswegs selten sind, selbst bei “fachgerechter” medizinischer Ausführung des verstümmelnden Eingriffs unter bester Betäubung.

Ich glaube übrigens den aktuellen Umfragen nicht, die die Deutschen als in der Frage der Zulässigkeit der Knabenbeschneidung etwa unentschieden sehen.

Das Magengummeln bei SPD und Grünen scheint, bislang weitgehend hinter den Kulissen, doch erheblich zu sein. Die Union schweigt sich derweil herum, zum “Kasperkram” (so setzt Zastrow in seinem Kommentar das Machtwort der Kanzlerin von der “Komikernation” um), macht also, was sie am besten kann.

Es dräuen sowohl gut begründbare Klagen jener, die auch eine “verantwortlich durchgeführte” Mädchenbeschneidung nach dem Gleichheitsgrundsatze vorbringen, wie andererseits jener, die Politiker (aber auch Ärzte, Juristen, Publizisten) der Förderung, Beihilfe, Duldung, Billigung von Gewaltstraftaten an Kindern sowie der unterlassenen Hilfeleistung, der Rechtsbeugung und des verfassungswidrigen Verhaltens zeihen werden.

Diese Sache ist noch lange nicht gegessen.

Der Bundestag hat am Donnerstag die zweite Runde eingeläutet. (weiterlesen…)

Tragikomikernation Deutschland

Freitag, 20. Juli 2012

Mir wurde im Kommentarstrang zu “Frau Dr. Knabenverstümmlerschützerin Merkel,” ob der abstrusen Einlassungen eines SPD-Granden zur Mädchen- versus Knabenbeschneidung gerade klar, dass solche Leute unser Land tatsächlich zu einer Komikernation machen, wobei aber dies Kanzlerinnenwort gleich am Anfang entscheidend beschnitten wurde: Tragikomikernation muss es heißen.

Denn die Sache ist vor allem traurig. Oder wer ist es, der da fröhlich und befreit über die kruden Kalauer der Bühnenakteure lacht?

Frau Merkel hat mit ihrem Spruch einen gewaltigen Kommunikationsfehler gemacht.

Kinderschützer als Komiker verspotten, das war nicht hilfreich, äußerst degoutant, Madame Merkehl. (weiterlesen…)

EU-Bankenstan oder Europa!

Dienstag, 17. Juli 2012

Eben las ich wieder, wie immerzu schon, Sprüche von Oberwirtschaftsfuzzies, die dem Tenor nach auf nichts anderes hinauslaufen, als was man dauernd von unseren Blockflötenparteienpolitikern hört: Nur noch “mehr Europa” (will heißen, noch mehr Eurozentralismus, Eurobürokratie, noch weniger Demokratie), noch mehr Abgabe von Souveränität könne jetzt helfen, alternativlos sei das, was wohl sonst.

Wenn man also etwas verkehrt gemacht hat, muss man es exakt in derselben Richtung nur immer noch verkehrter machen, damit alles besser wird.

Wieder ein Stück abgeschnitten, und immer noch zu kurz.

Die Methodik ist völlig durchsichtig: Zuerst steuert man sehenden Auges in Krisen hinein, um zur vorgeblich einzigen Lösung derer dann immer noch mehr Gouverneurs- und Kommissariatsdiktatur zu fordern und durchzusetzen.

Wer mir erzählen will, die schlitterten da alle selber nur hinein, die könnten ja gar nicht anders, das sei halt Schicksal, für den habe ich allenfalls noch ein müdes Lächeln übrig: der muss wohl politisch nicht zurechnungsfähig sein, eine von den Schafsmedien völlig gehirngewaschene geistige Existenz führen.

Wir Deutsche werden dabei am übelsten von allen europäischen Völkern verschaukelt und an die Wand gespielt – wenn es sein muss, droht man, wie jener unsägliche Joschka Fischer, mit der Nazi-Keule: ob die Deutschen Europa etwa zum dritten Male innert eines Jahrhunderts ins Verderben stürzen wollten? – ; ich wundere mich aber trotzdem über die Naivität der Franzosen, Spanier, Italiener usw. dahingehend, dass die sich zu erheblichen Teilen suggerieren zu lassen scheinen, der böse Deutsche Niedriglöhner müsse nur alles bezahlen, die eigene Frühverrentung etc., und alles wäre in Butter.

Denn diese einst stolzen Völker werden ihre nationale Unabhängigkeit ebenso aufgeben müssen wie wir, und wenn wir das Ganze, bald, beim besten Willen nicht mehr bezahlen können, ist Ende im Gelände.

Dann werden Brüsseler Sparkommissare auch in diesen Ländern über alles herfallen, was sie vorfinden, die nationalen Parlamente endgültig auch dort zu Schwatzbuden für gut alimentierte Volksverräter, wird den Banken der Rest des Verfügbaren in immer neuen Rettungspaketen, ohne die es einfach nicht geht, in den Rachen gestopft. (weiterlesen…)

Frau Dr. Knabenverstümmlerschützerin Merkel,

Montag, 16. Juli 2012

Deutschland würde, stellte es sich gegen die Geschlechtsteilverstümmelung von Knaben, zu einer “Komikernation”.

Das, so wird berichtet, sollen Sie, Frau Bundeskanzlerin, allen Ernstes gesagt haben.

Für Sie ist also ein Komiker, wer die Amputation eines der empfindlichsten Körperteile von männlichen Kindern aus religiösen, rituellen Gründen nicht witzig, sondern verwerflich findet.

Lächerlich ist es für Sie also, Kinder vor grausamen, archaischen Bräuchen schützen zu wollen.

Hat man Ihnen in Ihrem elterlichen Pfarrhause diese Art Vorstellung von Humor beigebracht?

Oder haben Sie diese bei der FDJ gelernt?

Oder, sich später, als Naturwissenschaftlerin, als Physikerin angeeignet?

Oder sind Sie erst als Kanzlerin so zynisch geworden?

Oder hat man Ihnen diese Chiffre etwa diktiert?

Kinderschützer seien Komiker? (weiterlesen…)

Syrien: Von der Schafsmedien “Berichterstattung” (II)

Freitag, 13. Juli 2012

Analysieren wir nun (ich setze die Kenntnis des Erstartikels voraus) ein wenig, was da vor sich geht, stellen also erstmal ein paar Fragen.

Sind “Journalisten”, die so einseitig “berichten”, so suggestiv (wie schon gesagt, vor dem Massaker in Hula war es noch schlimmer), sich vor den Propagandakarren einer fiktiven “Weltgemeinschaft” spannen lassen, einfach nur dumm, sozusagen gelenkte, nicht selbst denkenkönnende Bioroboter?

Oder machen die das in voller, bewusster Absicht?

Und, wenn mit Absicht, freiwillig, da ein bisschen Lügen fürs Gute ja nie schaden kann, oder gezwungenermaßen, da sie sonst ihren erbärmlichen Job verlören? (weiterlesen…)

faz-offline.net

Mittwoch, 04. Juli 2012

Nun, nach meinem letzten Beitrag – Holger Steltzner für seinen Artikel wider die ESM-Machenschaften lobend – ist die FAZ, wohl als “alternatives Medium” ausgemacht, hiemit ähnlichen Angriffen ausgesetzt, wie sie bei uns Alten Gang und Gäbe. (Oder einfach so mal, eine Weile, unerklärlichermaßen, “offline”.)

Nun, das ist es halt als Stift: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Und, so eine alte esoterische Weisheit besagt: “Wie oben, so unten!”

Wir wünschen der tapferen FAZ selbstverständlich viel Glück und Geschick bei ihren ungewöhnlichermaßen zur Mittagszeit angesetzen “Wartungsarbeiten” (man wurstelt und macht und wartet, als Hoffeger und Brotzeitholer), auf dass ein paar Querschläger von noch nicht richtig gezogenen Lehrlingen bald wieder ins Weltnetzziel treffen mögen. (weiterlesen…)

EU-Irre

Mittwoch, 04. Juli 2012

Der Göller – äh, ich – hätte es wahrscheinlich nicht so kenntnisbeladen und sicherlich noch härter, weitreichender, formuliert (werde auch noch ein wenig dazu ansetzen), als es Holger Steltzner auf faz.net zum EU-ESM-Putsch tut: aber der Unschafsjournalist sagt es, für jeden, der lesen kann, mit hinreichender Deutlichkeit, was für ein Staatsstreich hier angesetzt ist.

So, dass ich jedem Historiker nur dazu raten kann, diesen Text auf externe Datenspeicher zu brennen, solange der noch verfügbar und das noch erlaubt ist.

“Das ist unglaublich.”

Obiger sei der einzige Satz, den ich daraus zitiere.

Totale Haftung aller für total alles aller totaler totalitärer Banditen: ESM. (weiterlesen…)

Vom Kampfe wider die Beutelschneider (II)

Sonntag, 01. Juli 2012

Ich stelle jetzt ganz bewusst keinen der eklen, kranken Sprüche zitatweis hier ein, die von den üblichen Überführten “für Europa” in letzter Zeit losgelassen wurden, um unsere Einwilligung in deren angestrebte EU-Diktatur zu erlangen.

Das störte mir – zumindest jetzt – meine Kreise zu sehr.

Denn es geht zunächst um eine strukturelle Betrachtung derer und der Sache. (weiterlesen…)

Vom Kampfe wider die Beutelschneider

Samstag, 30. Juni 2012

Seit gestern Abend ist Deutschland vorläufig endgültig abgeschafft.

Nachdem, wie Oberminister Schäuble zutreffend anmerkte, Deutschland nach 1945 nie wirklich souverän war, ist durch den ESM-Vertrag jetzt erstmal, wofern das BVG nicht dawider entscheidet, was sehr unwahrscheinlich, unser ganzes Volksvermögen, sind wir also alle, an das EU-Monster, jeden Schuldenmacher irgendwo im Euroraum, verpfändet.

Das Grundgesetz ist aufgehoben. Mancher mag es noch im Regal stehen haben, darf – noch – straffrei darin herumlesen, gar daraus zitieren, aber es ist gegenstandslos, abrogat, nur noch bedrucktes Altpapier. (weiterlesen…)

Weiber in die Wehr! – ? (II)

Montag, 11. Juni 2012

In meiner Kommentarantwort auf “landbewohner” schrieb ich zum ersten Teil:

“Meines Erachtens geht es dabei weniger um die zu erhöhende Menge an verfügbarem Kanonenfutter, sondern um die Durchsetzung und Imhirnverankerung der totalen sozialen Perversion.

Wer es akzeptiert, dass Mütter in den Kugelhagel geschickt werden, deren Kinder derweil in Militärkitas, akzeptiert egal was.”

Jahrtausendelang war es praktisch in allen Kulturen tabu, Frauen regulär in den Krieg zu schicken. Die Gründe dafür müssen hier nicht näher spezifizert werden, denn sie liegen für jeden Nichtgeisteskranken auf der Hand.

Warum also ist man jetzt, in unserer Postmoderne, so versessen darauf?

Etwa, weil Frauen keine Frauen mehr seien?

Weil die Gesellschaft “sich” einfach dahingehend verändert habe, sozusagen lockerer geworden sei?

Quatsch. Das ist keine natürliche Entwicklung, sondern ein Programm von wenigen gegen alle.

Allein schon, dass diese grausame Groteske meines Wissens von keiner einzigen nennenswerten Partei mehr auch nur hinterfragt wird, spricht Bände.

Totale Verrohung unter dem Deckmäntelchen der Gleichberechtigung, des pseudodemokratenfaschistischen Genderismus.

Fast wirkt es, als gäbe es keine Worte mehr dafür. (weiterlesen…)

Von den Geldtreibern und dem Geiste

Donnerstag, 07. Juni 2012

Da die Mächtigen des Geldes so lächerlich und fragil werden, wie das Geld selbst, welches sie ausgeben, erlangt der Geist, alswelcher der natürliche Gegensatz des Zinses, wieder seinen Wert.

Zu früh, in der Tat, um “Hurra!” zu schreien: aber wir Schaffenden alle sind auf der Siegerstraße, allein schon dadurch, dass der Wahnsinn nirgend mehr zu verbergen.

Jeder weiß inzwischen, dass hier nur noch gierige Perversion und Irrsinn walten. (weiterlesen…)

Die pirüne Rettung

Freitag, 25. Mai 2012

Mal im Ernste. Die Piraten und die Grünen sollten wirklich fusionieren. Denn erst wenn die Sinnlosen den Haltlosen Halt geben, und die Haltlosen den Sinnlosen Sinn, wird die Welt am deutschen Unwesen mit Sicherheit nicht genesen.

Die Pirünen machen endlich Sache

Freitag, 25. Mai 2012

Die Piraten und die Grünen haben jetzt, besser spät als nie, – gottlob! – , demonstriert, dass ohne sie gar nichts mehr geht.

Dafür haben sie (Motto: Kompetenz zu Kompetenz!) endlich, “ein überfälliger Schritt”, so SPON, fusioniert (im ersten Paper noch “kopuliert”, wowider aber eine Rentnerin aus dem Oldenburgischen eine erfolgreiche Online-Petition verfasste), ihre Kräfte zu bündeln.

Zunächst hieß das federführende Projekt “Netzführerschein für moderne BürgerInnen”.

Dieser bedenkliche sprachliche Missgriff hielt sich aber glücklicherweise nicht lange. (weiterlesen…)

Guido Fawkes’ NWO-Schafsseckel

Donnerstag, 24. Mai 2012

Ich schicke voraus, dass ich den Film “V for Vendetta”, in dem die “Guy-Fawkes-Maske” populär eingeführt wurde, nicht gesehen habe, auch keine Lust dazu habe: Aber ich weiß, dass Vendetta Blutrache heißt und las, dass der Neo-Fawkes darin seine Evey foltere, weiß weiterhin, dass die Maske ekel abstoßend aussieht und er in der Realität von 1605 ein katholischer Terrorist war, der das englische Parlament für die Katholen in die Luft sprengen wollte und schon viele Fässer Pulver zu diesem Behufe plaziert hatte.

Mit diesem widerlichen Mummenschanz laufen jetzt Leute herum, die sich für die anonymen Guten halten.

Auf indirektes Geheiß der Wachowski-Brüder, die schon über “Matrix” Millionen das Resthirn herausgebraten haben. (weiterlesen…)

“Islamhasser”

Dienstag, 08. Mai 2012

In letzter Zeit wird das Lexem “Islamhasser” immer mehr zum Kampfbegriff von Idiotenstanern.

Daher will ich mich dessen mal annehmen.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Islam alle “Ungläubigen” als lediglich des Todes und der ewigen Verdammnis proklamiert.

Dies wäre für jeden “Ungläubigen”, der Hass in seinem Repertoire hat, allemal ein hinreichender Grund, solch mörderischem Hass mit Hass zu begegnen.

Ich bin aber nicht jeder “Ungläubige” und sehe keinen Anlass, dawiderzuhassen.

Wieso sollte ich eine so dumme Religion hassen? (weiterlesen…)

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