Archiv für die Kategorie ‘Bundestagswahl’

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (X)

Dienstag, 23. Juli 2013

“alfhasolis” hat Nägel mit Köpfen gemacht, Dateien für ein Wahlkampfboykottflugblatt graphisch wie textuell sauber ins Netz gestellt.

http://alfhasolis.wordpress.com/

Mein Dank und meine Hochachtung hierfür.

Seine Idee, das Wählen, wo es keine Wahl gibt, mit dem Grüßen des Gessler-Hutes zu vergleichen, ist so einfach wie überzeugend.

Runterladen, verlinken, weiterverbreiten, ausdrucken, drucken lassen, massenweise verteilen, überall besingen!

 

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (IX)

Montag, 22. Juli 2013

Wir brauchen einen echten Dichter- und Denkerwettbewerb.

Der Sieger wird mit der Ehre belohnt, den eingängigsten Spruch vorgelegt zu haben.

Der Graphiker, der das beste Flugblatt vorlegt, ist der Größte.

Splatter-Videos müssen her.

Die Schmerzphone der Jugend müssen glühen von unseren Ideen.

Pornos? Was sind Pornos? Aktiver Wahlboykott ist geiler.

Aufstand der Checker!

Urnen sind Särge!

Kontrolliertes Durchdrehen!

Wahlzettel? Arschkarte!

Wählen ist sich selber pfählen!

Nicht ein Blatt Papier für die!

Der wählt sich selber quält!

Wählen? Bin ich bescheuert?

Du gehst wählen? Dir ist nicht zu helfen.

Wählen ist Selbsterniedrigung.

Du wählst DAS Gesindel?

Du wählst DIESE Schwachmaten?

Du wählst deinen eigenen Ausverkauf?

Du wählst Luftgeld?

Du wählst Drohnenmord und FEMA-Camps?

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Du wählst Bilderbergerspacken?

Du WILLST von denen auch noch regiert werden?

Bist du beim Bundesnachrichtenundienst?

Wie lügst du dich zur Wahl?

Du gehst noch freiwillig hin, zu lauter stinkenden Fischen?

 

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (VIII)

Montag, 22. Juli 2013

Die Tonnen Asche streue ich schonmal auf mein Haupt: Ich habe auch heute noch keinen fertigen graphischen Entwurf für ein Flugblatt zum aktiven Wahlboykott.

Aber immerhin Grundideen dazu, fünf Sprüche. (Weitere sind den Vorartikeln zu entnehmen, möchten wie bereits vorhanden oder abgewandelt taugen. Fallen mir zusätzliche ein, kommen sie in einen Nachtrag. Leser sind aufgerufen, sich zu beteiligen, weitere zu kreieren.)

Die Blume der Wahl der Nichtwahl ist die Wegwarte.

Diese sehe ich, mit ihrem zauberhaften Blau, oben links.

Der Hintergrund der Vorderseite könnte blassgelb sein, die Sprüche in nicht zu dunklem Lila kommen.

Wer wählt, weiß nicht, was er tut!

Wählen ist Unterwerfung!

Wer wählt, wählt NSA und Mord!

Wählen ist antideutsch!

Wer wählt, enteignet sich!

Auf der Rückseite stelle ich mir, Schwarz auf Orange, den folgenden Text vor.

Deutschland hat keine Verfassung, keinen Friedensvertrag, ist immer noch besatzt, UN-Feindstaat. Keine Partei mit einer realistischen Chance auf Einzug in den Bundestag stellt sich dawider. Damit ist diese Wahl keine. Und damit legitimiert jeder, der wählen geht, diese perverse Situation. Wer will, dass das Volk wieder gehört werde, wählt nicht, und das laut und aktiv. Das Stimmgewicht Deutschlands in der EU ist jenes Maltas. Im Europaparlament zählt eine maltesische Stimme so viel wie dreizehn deutsche. DAS soll Demokratie sein? Der Vertrag von Lissabon wurde gebrochen, die Deutschen wieder, wie zu Maastricht, nicht gefragt, kaum dass die Tinte trocken. Wer wählt, wählt seine Unterwerfung.

 

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (VI)

Sonntag, 07. Juli 2013

Nun, endlich, nachdem es nicht mehr unter der Decke zu halten (wo es eigentlich schon einige Zeit nicht mehr war, aber man ignorierte einfach weitgehend, was Professor Josef Foschepoth herausgefunden), dass seit Adenauer alle Kanzler die Deutschen belogen, was die Abhörbefugnisse der Westalliierten anlangt, hiemit bezüglich des nichtsouveränen Status’ unseres Landes, nimmt sich heute selbst faz.net unter dem Titel “Der große Bruder” des Themas an; und indem ich einen Teil der Kommentare gelesen habe, erscheint mein Fünferzyklus zum Boykott der Bundestagswahl überhaupt nicht mehr lächerlich, da einige in diese Richtung denken, oder wenigstens empfehlen, irgendetwas anderes zu wählen, als die Verräter, die im Bundestag sitzen.

https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/07/04/aufruf-zum-boykott-der-bundestagswahl-wer-wahlt-wahlt-gegen-sich-selbst/

Der Göller war also bloß mal wieder schneller. (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (IV)

Donnerstag, 04. Juli 2013

Ich habe, selbstverständlich, keine Ahnung, inwieweit wie viele die Inhalte der ersten drei Teile schon verstanden haben und noch verstehen werden, um wie viel weniger, wie weit mein Ruf reichen und positiv beherzigt werden wird.

Mir ist auch klar, dass viele den Kopf schütteln werden, dies für lächerlich halten, es lächerlich zu machen trachten und auch durchaus noch Ungünstigeres.

Sollte mich keiner hören – na, eine Zustimmung habe ich eben schon erhalten – so habe ich es wenigstens versucht, Gehör zu finden: und was gesagt ist, ist allemal gesagt.

Ich habe mir die drei Vorartikel noch ein paarmal durchgelesen und gestehe freimütig ein, dass sie provokant sind, aber das sollten sie auch sein. Im Kern, vom roten Faden her, dem, um was es geht, passt es so.

Oder einfacher: Ich habe schon schlechtere Texte gelesen.

Allzumal, wenn es um eine reale politische Bewusstseinsveränderung ging und darum, wie diese zu befördern sei. (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (III)

Donnerstag, 04. Juli 2013

Wer wählt, wählt die Diktatur der USA und der EU.

Wer wählt, wählt die Volksverblödung.

Wer wählt, wählt seine Enteignung.

Wer wählt, wählt die Kriege.

Wer wählt, wählt das auf ihn wartende Foltergefängnis.

Wer wählt, wählt gegen die Meinungsfreiheit.

Wer wählt, der hat nichts begriffen.

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Auch dieser Text ist unter den Konditionen von Quellen- und Autorenangabe und Unverändertheit wie die beiden Vorgänger gemeinfrei.

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (II)

Donnerstag, 04. Juli 2013

Viele Leute werden Ihnen weismachen wollen, dass Wählen wenigstens gewählt sei, man immerhin das kleinere Übel wählen könne, gar, dass Nichtwählen demokratiefeindlich, denn damit werde die Demokratie verspielt.

Welche Demokratie ist das, wenn das Volk seine Freiheit nicht wählen kann?

Von wem soll man da vermuten, dass er, einmal an der Regierung oder im Parlament, wirklich weniger übel sei, als der andere?

Gibt der meint, man könne wenigstens das kleinere Übel wählen, nicht zu, dass es nur Übel zu wählen gibt, allenfalls – vermutlich – etwas kleinere?

Das größere Gute wählte ich gerne! (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl: Wer wählt, wählt gegen sich selbst!

Donnerstag, 04. Juli 2013

Ich rufe hiermit unmissverständlich zum Boykott der Bundestagswahl auf.

Gleichzeitig rufe ich alle Boykottierenden dazu auf, die Wahl aktiv zu boykottieren.

Damit ist gemeint, dass man mit allen Mitteln im Rahmen der Gesetze andere, im persönlichen Gespräch, mittels Flugblättern und Plakaten, im Netz, über Anzeigen, Kommentare, bis hin zu Demonstrationen und dem Auftreten vor den Wahllokalen mit Schildern etc. dazu auffordern möge, ebenfalls die Wahl zu boykottieren, da dies der einzige vernünftige Schritt sei, den korrupten Blockflötenparteien zu zeigen, wo das Volk steht.

ALLE Parteien im Bundestag nämlich arbeiten GEGEN deutsche Interessen.

Deutschland ist UN-Feindstaat, hat keinen Friedensvertrag, keine Verfassung, keine Selbstbestimmung.

Dagegen begehrt keine dieser Parteien auf, auch nicht die AfD oder Piraten, und solange das der Fall ist, steht eben keine für uns Deutsche, ist keine wählbar, jede derartige Wahl keine wirkliche Wahl.

Um zu zeigen, dass wir begriffen haben, dass alle diese Parteien nur Erfüllungsgehilfen fremder Interessen, vor allem der USA, sind, wir Deutsche uns diesbezüglich nicht auch noch dergestalt weiter nasführen lassen, jenen Legitimation zu verschaffen, die allesamt gegen das Landeswohl aufgestellt und tätig, ist aktive, offene Wahlenthaltung jetzt der Weg.

Wer wählt, wählt gegen sich selbst!

Wer wählt, wählt die Sklaverei!

Wer wählt, wählt ESM, EU-Kommissare und die NSA!

Wer wählt, wählt den Landesverrat!

Wer wählt, wählt Lügner und Feiglinge!

Wer wählt, beweist seine Dummheit!

Wer wählt, kann nicht wissen, was er tut!

Wer wählt, wählt seinen Ausverkauf an die Banken!

Wer wählt, wählt das weltweite Mörderprogramm der USA!

Wer wählt, wählt Unterwerfung!

Und: Wer offen und laut und begründet nicht wählt, wählt richtig nicht!

Denn er wählt nicht aus Faulheit oder Frustration nicht, sondern als klare Protestwahl in der Nichtwahl! Aufstehen!

Er wählt gerade deshalb nicht, WEIL er politisch interessiert und informiert ist!

Er ist derjenige, der gerne eine echte Wahl hätte, außer der Nichtwahl!

Er wird sich aber an keiner Wahl beteiligen, die keine ist!

Er wird sich nicht zum unterstützenden Hampelmann einer Wahl machen, die eine vollkommene Farce!

Keine dieser Parteien steht auch “nur” für Meinungsfreiheit und gegen die Geschlechtsteilverstümmelung an wehrlosen Knaben!

GESOCKS!

EINEN Nichtwähler habt Ihr sicher!

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Der obige Text ist unverändert und unter Angabe von “unzensiert.zeitgeist-online.de” sowie “Magnus Wolf Göller” als Quelle und Autor gemeinfrei.

Merkel / Steinbrück: Vom entscheidenden Gesichte

Freitag, 09. November 2012

Eben habe ich wieder ein Bild von Steinbrück gesehen.

Ich weiß inzwischen, wer Kanzler wird.

Wer die Mundwinkel weiter unter den Bauchnabel zieht, siegt.

Wundestag nur für Kinder

Donnerstag, 11. Oktober 2012

So kamen sie denn

Ohne Aber und Wenn

Der Eltern Sorge Schütze

Dass man’s auch ihnen abschnitze

Doch eben nicht

Denn einem Kinde

Bekanntlich nur minde

Mag jedermanns Sicht

Ohn Gericht’

Werden genommen

Abgeklommen

Was jene

Gar Scheene

Doch lieber behalten

Haut nutzloser Falten. (weiterlesen…)

Volker Zastrow (FAZ) seziert die SPD-Bilderberger-Steinbrückerei

Sonntag, 30. September 2012

Volker Zastrow, für mich fraglos einer der brilliantesten Journalisten des Landes, seziert anlässlich der Steinbrück-Kanzlerkandidatenkür (allerdings ohne die Bilderberger-Vorkür, wohl eigentliche Kür, zu erwähnen), die SPD, dass es nur noch eine Lust ist: hiemit für mich aus gegebenem Anlasse ein Muss, das hier zu loben. (weiterlesen…)

Krieg ohne SPD?

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Man darf gespannt sein, ob es wirklich spannend wird.

Die SPD, volksnah wie immer, hat bereits drei Monate nach der Bundestagswahl erkannt, was außer ihr jeder wusste: Die Deutschen wollen diesen Krieg in Afghanistan nicht.

Die Mitte will ihn nicht, die Rechte (außer ein paar besonders schrägen Vögeln) will ihn auch nicht, und die Linke (außer entsprechend schrägen Vögeln) will ihn erst recht nicht.

Und kein einziger, ja ich behaupte k e i n Patriot, der halbwegs bei Verstand ist, will diesen Krieg.

Dieser Krieg ist nicht nur sinnlos und grausam: er geht g e g e n Deutschland! (weiterlesen…)

Vervolkte Parteien

Mittwoch, 30. September 2009

Mein politischer Verstand sagt mir, dass die neue Regierung sich bald streiten wird, als säßen die Bürstenbinder mit den Brunnenputzern zu Tisch.

Die CSU und Teile der CDU haben genau begriffen, dass die Sache mit dem sozialen Kahlschlag sie in der Wählergunst sehr schnell in SPD-Gefilde hinabkaskadieren kann; das birgt Zündstoff  mit der FDP en masse.

Dazu kommt der vermaledeite Krieg.

Dieser Wahlsieg könnte sich schon bald als Pyrrussieg erweisen, zumal für die beiden letzten halben bis dreiviertel Volksparteien.

Prosit SPD!

Mittwoch, 30. September 2009

Gabriel und Nahles sollen jetzt wohl ran bei der SPD.

Zwei Dinge immerhin bringen sie mit: Sie sind rund und dreist, obwohl man nicht den Eindruck hat, dass sie etwas könnten.

Ist der Ruf erst ruiniert…

Die Urgroßtante stirbt

Dienstag, 29. September 2009

Jetzt machen sich viele Sorgen um die SPD.

Zum Spaß mache ich ma’ mit.

1. Ohne die SPD weiß kein Linker mehr, weshalb er sich ordentlich besaufen sollte.

2. Eine abgefackte SPD bedeutet, dass der halbgebildete Proletarier in Deutschland zum Aussterben verurteilt ist.

3. Jetzt bekommen die Arbeitgeber richtig Angst, denn sie wissen nicht mehr, was sie haben.

4. Wir verlieren alles, was noch zu bemitleiden wäre.

5. Ohne die Partei der Griller wird die Holzkohle bald als zu klimaschädlich aus dem Verkehr gezogen. Wer trinkt dann noch Deutsches Bier?

6. Auch Leute wie ich sind durch den Niedergang der Sozen schwer bedroht, denn es bleibt so nichts mehr zum Lästern übrig.

7. 146 Jahre konsequenter Niedergang sind so beachtlich, dass selbst der Deutsche sich darüber Gedanken machen muss, wie man sowas fertigbringt.

8. Wenn wir viel Stehvermögen und viel Glück haben, werden wir die SPD überleben.

Beachtliches Ergebnis

Dienstag, 29. September 2009

34 x 0,7  macht ungefähr 24.

Das heißt also, dass der Superduperwahlsiegervolksparteienüberriese Christenunion gerade mal knapp ein Viertel der Wahlberechtigten dazu bewegen konnte, sich bei ihm zu bekreuzigen.

Das ermutigt und zeigt, dass gut drei Viertel der Deutschen wenigstens nicht so doof gewesen sind, eine pseudokonservative Kriegspartei zu wählen. (weiterlesen…)

Unabsichtlicher Spaß?

Samstag, 26. September 2009

Gerade las ich einen Artikel, in dem der Autor (sonst recht eloquent) angesichts der korrupten Parteien eine “Volksdemokratie” einforderte.

Das ist der lustigste Pleonasmus, den ich in einiger Zeit gewahrt habe: Volksvolksherrschaft.

Völkisch immerhin war der Beitrag nicht; das wäre ja schlimm gewesen; aber er richtete sich wesentlich gegen den Einfluss der Hochfinanz.

Vielleicht rief er das Volk deshalb gleich zwiegenäht.

Blöde Frage?

Freitag, 25. September 2009

Darf man jemandem Erfolg wünschen, den man nicht unterstützt?

Weg von der philosophischen Frage: Ich werde den Steinmeier nicht wählen, aber er ist mir immer noch lieber als die Merkel.

Merkels Risiken

Donnerstag, 24. September 2009

Der STERN-Journalist Hans-Ulrich Jörges meint diese Woche, Merkel wolle in Wirklichkeit lieber mit der SPD weiterregieren als mit der FDP, denn sie wisse genau, dass es so leichter werde, die notwendigen Grausamkeiten ans Volk zu verteilen.

Ich glaube, der Mann hat recht.

Allerdings könnte sich die Physikerin dabei verrechnet haben, und sie muss es doch mit diesem präponderanten, aufgekratzten Westerwelle treiben, weil sie so oft gesagt hat, sie sei willig und die Stimmen reichen; ansonsten kann es der Steinmeier eben auch noch schaffen, egal wie.

Es macht tatsächlich noch ein wenig Spaß, sich den Zirkus anzuschauen; ich freue mich auf die Manege am Sonntag zwischen sechs und sieben Uhr.

Konservativ-liberales Lumpengesindel

Mittwoch, 23. September 2009

Ich bin bekanntlich nicht für Gewalt, aber ein gewisses Verständnis hätte ich doch für Leute, die mal eine matschige Tomate in Richtung eines der jetzigen Steuersenkungsversprecher schmissen.

Wäre einer dieser Hundlinge wenigstens so mutig zu sagen: “Ja, wir müssen die Senkung des Spitzensteuersatzes und der Staatsschulden durch Halbierung des Hartz-Regelsatzes finanzieren!” – ja, dann wäre die Sache in Ordnung, und jeder könnte wissend wählen, was er will.

Ich bin vielleicht ein bisschen altmodisch – oder ist das gar ein wenig reaktionär bis fascho? – , denn ich finde, dass man so rotzdummfrech nicht ungestraft lügen dürfen sollte, wie es diese Leute tun.

Das Argument, die anderen lögen doch auch, kann ich da nicht gelten lassen. Konservative pflegen stolz auf Haltung und Konsequenz zu sein, können sich daher kaum darauf herausreden, die Linken seien genauso verlottert wie sie selbst.

Ekelhaft.

Wahlempfehlung

Mittwoch, 23. September 2009

Ich will mich jetzt bekennen. Ich werde diese Wahl nicht heimsuchen.

Drei Parteien hätte ich in mancherlei Hinsicht für unterstützenswert gehalten, aber andererseits eben auch entscheidend nicht.

So wie die Dinge derzeit liegen, ist für mich Nichtwählen das stärkste Zeichen, das ich setzen kann.

Wenn keiner mehr die Kriegsparteien wählt, werden sie schwerer aufrechtzuerhalten sein.

Gegen die Piratenpartei, welche zu den Dreien gehört, spreche ich mich allerdings jetzt doch eindeutig aus; ein Haufen, der keine Position zu Finanzen, Sozialem, Krieg oder sonst etwas, das nicht Internet wäre, kennt, sollte erst einmal als Pfadfinder im Wald wenigstens Schnitzeljagdrealität lernen.

Wer allerdings statt einer erklärten Kriegspartei die Piraten wählen sollte, schwächt immerhin erstere.

Oder?

Soweit ich die Piraten in meinem kleinen Nachen bisher verfolgt habe, wird man dort wahrscheinlich auch für die lieben US-Kriege sein, sobald man wirklich Flagge zeigen muss.

Wenn das Internet tatsächlich automatisch gescheit machte, könnten wir nicht nur die Gymnasien jederzeit bequem abschaffen.

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