Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

Freie Energie? – Vernunft zuerst!

Donnerstag, 18. Juli 2013

Ich weiß nicht, ob das mit der sogenannten “Freien Energie” so eine gute Idee wäre, wenn die bald jeder zur Verfügung hätte.

Vieles wäre einfacher, keine Frage. Es gäbe weniger Abhängigkeit, der Petrodollar wäre Geschichte. Viele Kriege lohnten sich gar nicht mehr.

Wenn ich aber daran denke, was die Leute alles an Unfug anrichteten, oh je, oh jemineh.

Jeder Seppel bretzelte, hemmungslos, in irgendwelchen Fahr- und Fluggeräten immerzu von hier nach dort, Hinz und Kunz heizte im Herbste noch den Balkon, donnerte mit Monsterhäckslern und -laubsaugern durch seinen Garten, die ganzen jetzt schon Zerschmerzphonten sausten von Date zu Date, ein einziges Schwirren und Brummen höbe an, überall. Jeder Idiot würde unbändig lose.

Keine ruhige Minute mehr, nirgends, auf dem ganzen Planeten.

Der einzige, der noch zu Fuß ginge und mit dem Rad führe, wäre wohl ich.

Bald hätte jeder Nashornwilderer in Afrika was er nur braucht, um sich nicht mehr anstrengen zu müssen. Jeder hätte wider seinen Nachbarn im Zweifel ein kleines HAARP. Laserkanonen. Niedrigfrequenzwaffen. Der Teufel was. Wir hätten eine Energiekrise, wie sie die Menschheit noch nicht gesehen.

Immer noch mehr Menschen, ernährt aus begrünten Wüsten, machten immer noch mehr Radau, ob mit Mohammed oder ohne.

Nein, liebe Leute: Vernunft zuerst.

Sobald wir über 70% vernünftige, verständige Leute auf diesem Planeten haben, mag es was werden mit der Freien Energie.

Vorher sehe ich ziemlich schwarz damit.

 

Den Runophoben

Donnerstag, 18. Juli 2013

Mit das Lächerlichste, was mir im Laufe des Betreibens dieser Seite entgegenschlug, war, dass mir im Kommentarstrang zu “Warum Zeitreisen möglich sind (Gastbeitrag)” unterstellt wurde, ich wolle eine (germanische) Religion begründen, da ich lediglich erwähnt hatte, dass die Runen für mich keineswegs ein idiotischer esoterischer Krimskrams seien.

Dabei ist der dies vorbrachte weder ungebildet noch grunddumm noch dass er keinerlei Ahnung davon hätte; es scheint eine Art morphogenetisch antrainierter Reflex zu sein, vom Interesse an den Runen auf eine Art sinisterster Religiosität zu schließen.

Das ist gesetzt alswie ein Bollwerk. Doch ich bohre. (weiterlesen…)

Stottern, Schwäbeln, Hochdeutsch

Donnerstag, 18. Juli 2013

Kürzlich lernte ich einen wirklich merkwürdigen Kauzen kennen.

Sein Hochdeutsch (es war tatsächlich akzentfrei, obschon, wie ich nachher erfuhr, er Schwabe) war perfekt, dabei von einer derart eigentümlichen, schneidenden, schnarrenden Art, dass ich mich dessen wunderte. (Ich höre Hochdeutsch sehr genau.)

Mein Thekennachbar schließlich, als der andere ein paar Tage später wieder zugegen, am Stammtische schnarrte, erzählte mir, als ich ihn auf jenes merkwürdige Diktion ansprach, dass er den seit 25 Jahren kenne, der sei früher ein Stotterer gewesen. Das habe er sich erfolgreich abgewöhnt. Und jener sei so gebildet, von solch umfässlichem Wissen, mit einem derartigen Gedächtnis ausgestattet, dass es ihm wohl manches Mal selbst nicht gut täte. Meine Thekennachbarin zur Rechten sagte mir später noch, der sei ein Dichter.

Da ich nun nur des Schriftdeutschen mächtig, aber nicht des Hochdeutschen, man also, wenn ich Vorträge halte oder Geschäftsgespräche führe, wo dies angezeigt, oder in Norddeutschland mit Norddeutschen rede, immer meinen schwäbischen Akzent mühelos durchhört, egal, wie sehr ich mich anstrenge, kam ich auf dem Nachhauseweg auf die Idee, es jenem Manne versuchsweis einmal nachzutun, ob ich es tonal denn so besser zum Hochdeutschen brächte.

Und, siehe da, es gelang sofort, würde gewiss nicht ohne weitere Übung, über längere Passagen perfekt, aber wesentlich sauberer als sonst, da bin ich mir, obschon ich kein Tondokument davon habe, sicher.

Leider, nun, will ich mir einen derartigen Tonfall ganz bestimmt nicht angewöhnen.

Interessant aber, dass Stottern möglicherweise mittels genau jener Methode zu heilen ist, wie ich dahin könnte, meinen Akzent zu verbannen.

Es wird wohl auch keiner ernstlich behaupten, dass ein schwäbischer Akzent dem Sprechenden wie dem Hörenden quasi eins mit Gestottere; die Beobachtung, oder eher Erhörung, ist gleichwohl bemerkenswert.

Ich habe jedenfalls noch nie etwas von diesem auf den ersten Blick seltsamen Phänomen gehört.

Aber ich habe eine recht plausible Erklärung dafür. (weiterlesen…)

Von den Meistern deutschen Satzbaus

Mittwoch, 10. Juli 2013

Ja, ich wiederhole mich, aber mit Absicht. Und nicht nur.

Friedrich Nietzsche und Heinrich von Kleist sind für mich die Meister der deutschen Syntax.

Ich weiß von unseren Ahnen keinen, der je so viel so klar, sinnig, vielschichtig und dabei geschmeidig in einen Satz zu bringen wusste wie diese beiden.

Manchmal ist es, wie als ob die Erde von einem Satze beben müsste.

Alles greift ineinander und ist am richtigen Ort. Nirgend ein Stocken, ein Bruch der Rede. Vollausgeführte Geisteskraft.

Eine Tonalität und Rhythmik, die mit Bach zu vergleichen; nirgend ein störendes Element, eine Silbe zuviel; es fließt und fließt und fließt und steht dann wie in Stein gemeißelt. (weiterlesen…)

Wo sind die Novellen?

Mittwoch, 10. Juli 2013

Ich weiß nicht, ob ich je in der Lage sein werde, eine Heinrich von Kleists Novellen auch nur annähernd vergleichbare zu verfassen.

Sollte ich auch nur eine halbwegs anständige zusammenbringen, so werde ich sie jedenfalls ihm widmen.

Die Novelle ist eine scheinbar einfache literarische Form: im Wesentlichen ein Handlungsstrang bis hin zum Höhepunkt, ein klarer Ausgang.

Und doch, mich eingeschlossen, bislang zumindest, schreibt praktisch keiner mehr gute Novellen.

Es gilt daher einmal der Frage nachzugehen, weshalb das so ist. (Es liegt wohl nicht daran, dass man heutzutage nicht einmal mehr seinen Sohn, selbst wenn er schon größer, als man selber, noch ein Schreiberbier holen schicken kann, was jetzt gerade wieder einmal ärgerlich.)

So, das Bier ist bey, die Frage damit aber nicht beantwortet.

Kann es sein, dass gerade die Einfachheit die Sache so schwierig macht? (weiterlesen…)

Von Goethes Faustschwindel

Mittwoch, 10. Juli 2013

Ich muss es jetzt nochmal sagen. Und es hat nichts damit zu tun, jedenfalls dies Urteil, dass Goethe Freimaurer und Illuminat war.

Der Faust ist, mal abgesehen von zweifellos vorhandener sprachlicher Eleganz, ein schlechtes Stück.

Wieso sollte Faust ein kleines, dummes, frommes Hühnchen wie die Margarete begehren, und wenn, gut, bei der sexuellen Begierde kömmt alles vor, dann, zum Stillen seiner Gelüste, bis zur völligen Selbstverpfändung eines Mephistopheles bedürfen?

Man kann natürlich sagen, das sei es ja gerade: Der Allerhöchstgelahrte will ein junges Mädchen, weil ihm sonst nichts Interessantes mehr in den Sinn kommt. Und braucht dann, der Tor, zur Ausführung seiner Plane auch noch den Teufel.

Nein, dieser Stoff ist nicht spannend; er ist nichtmal den Haufen von einem Pferde des Michael Kohlhaas wert.

Das Ganze ist nur tragisch, weil es so wenig Sinn ergibt.

Und traurig ist, dass man dies Stück, gleich dem Wihelm Meister, weiterhin so hoch hält. Wie als ob der Deutsche es in den Genen hätte. In meinen ist es nicht.

Gut, nehmen wir den Fausten mal ernst. Dann ist er doch ein idiotisches, unverantwortliches Riesenarschloch. Keinerlei Format. Ein gieriger, grindiger kleiner Professor, der seine ersten grauen Haare entdeckt, sich deshalb beweisen will, weil er eben doch nichts Rechtes gelernt, dass er eine Siebzehnjährige (oder Sechzehnjährige?) rumkriegen und bumsen kann. Was er allein nichtmal kann.

Das ist Groschenheft. Was soll das?

Hätte er wenigstens versucht, dem Landvogt seine Alte auszuspannen.

Aber nein. Er braucht ein Putzfrollein.

Nichts dagegen, dass er sich mal mit einem Putzfrollein vergnüget hätte; auch wenn das ebenfalls, in jener Zeit, da das Stück spielt, schändlich gewesen wäre, da das Putzfrollein hinterher ihre Ehre verloren hätte und womöglich ewig schändlich mit einem unehelichen Kinde dagesessen wäre, als billige Schlampe: Nein, Goethe stellt es noch so hin, wie als ob dieser unverantwortliche Bube es mit Gretchen ernst meine.

So ein Stuss!

Es gibt zwar in Liebessachen in der Tat jeden erdenklichen und noch nicht erdachten Blödsinn, aber man muss nicht gleich ein Großdrama daraus machen, zu dem man auch noch den Teufel braucht, weil die Sache als solche banal und zum Gähnen.

Nein, lieber Herr Goethe, so schön manche Sprüche: Das ist Mist.

Es werden natürlich wieder manche sagen, ich hätte Sie mir, aufgrund meiner Ablehnung der Freimäurerey, zum Intimfeinde gemacht. Nein. So ist das nicht. Meine literarischen Kriterien sind rein literarisch.

Es geht auch nicht darum, dass ich mich für literarisch besser hielte; Sie haben zweifellos Bedeutendes geleistet; aber auf dem Sockel, auf den Sie gestellt wurden und auf dem Sie noch stehen, da haben Sie bezüglich des Wilhelm Meister ebensowenig etwas zu suchen wie bezüglich des Faust.

Das eine wie das andere Mal schicken Sie einen Unterbelichteten durch die Gegend, was man ja durchaus machen kann, aber so, dass man den dabei ernstzunehmen habe. Das ist dreiste Blenderei.

Sie können in der Tat, mit Ihren zweihundertachtzig IQ, nicht dem Verdachte entgehen, dass Sie dieses mit Absicht so unterfangen hätten. Sage ich jedenfalls mit meinen hundertzwölfzig.

Es wird wohl noch dauern, bis man mich, was diese Ihre beiden Werke anlangt, im Vaterlande und darüber hinaus hört.

Das macht aber nichts. Ich brauche weder ein junges Mädchen noch Trottel noch gar auch den Teufel dafür, mir Gehör zu verschaffen.

 

 

 

 

Magnus’ Kinderseite (II)

Dienstag, 09. Juli 2013

Hugindor singt und malt

Hugindor war ein rechter Wildfang. Er hüpfte und sang.

Das gefiel nicht allen.

Denn Hüpfen und Singen waren kein Schulfach. So tadelte ihn manchmal sogar sein Papa, er möge doch das tun, was die Lehrer von ihm wollten.

Endlich begann Hugindor, immer ernsthafter, zu malen. Er durfte das zwar nicht alleweil während des Unterrichts in seiner Schule, so wie seine verstorbene Mama das getan hatte, als es noch gute Schulen gab, aber immerhin bei Herrn Krummnagel, seinem Geschichtslehrer.

Herr Krummnagel war auch sowieso ein merkwürdiger Lehrer. Er sagte nämlich immer, dass man ihm kein Wort einfach so glauben solle, sondern immer selbst prüfen, nachlesen und denken.

Und man solle vor allem nicht einfach glauben, was in Büchern und im Weltnetz stehe.

Eines Tages malte Hugindor ein komisches Bild vom Krummnagel.

Der Lehrer hatte ein hellrotes Gesicht dabei, die Haare waren lila, das Hemd zitronengelb, und es ergoss sich eine Sprechblase aus seinem Munde: “Hier wird nicht geglaubt!”

Krummnagel entdeckte das Machwerk. Er stand stille. Er wusste nicht, was zu tun sei.

Nach der Stunde nahm er Hugindor beiseite und sagte zu ihm, freundlich: “Hugindor, solche Bilder darfst Du bei mir in der Stunde aber nicht malen!”

“Wieso denn nicht?”, meinte Hugindor verwundert. “Es will doch sowieso keiner meine Bilder sehen.”

Krummnagel seufzte. “Du bist zu direkt, Hugindor!”

“Aber Sie sagen doch, dass ich Ihnen nicht glauben soll!”, entgegnete Hugindor. “Und das habe ich nur hingemalt.”

“Ich sage es nur, Hugindor”, versetzte Krummnagel, “schreibe es aber nicht auch noch wohin.”

“Was soll denn so schlimm sein, wenn man etwas Gesagtes auch hinschreibt?”, frug Hugindor.

“Ab da ist es bewiesen, dass du es gesagt hast. Und außerdem hast du damit schon als Kind öffentlich gezweifelt. Es ist gut, wenn du zweifelst, aber es ist gefährlich, wenn du es hinschreibst. Es könnte einer lesen.”

“Kann ich dafür denn ins Gefängnis kommen?”, fragte Hugindor.

“Nein, natürlich noch nicht, aber wenn du groß bist, dann musst du wirklich aufpassen.”

Hugindor ging nach Hause, und sein Papa lobte ihn für das schöne Bild, sagte ihm aber auch, dass der Lehrer Krummnagel recht habe.

“Aber wieso Papa?”

“Das kann ich dir, wie der Herr Krummnagel auch, noch nicht im einzelnen erklären. Glaube mir, bitte, Hugindor, dass viele Erwachsene schon vor den Fragen von Kindern so viel Angst haben, dass es den Kindern, die sie stellen, unter Umständen nicht gut bekommt. Wir leben leider in einem Land, in dem es sogar verbotene Fragen gibt. Mehr sage ich dazu jetzt nicht.”

Hugindor war mit dieser Antwort seines Papas gar nicht zufrieden. Er war sogar stinksauer. Wieder gaben die Erwachsenen sich nur klug und allwissend. Das konnte er als Letztes ertragen.

 

Wie mir ägänschd dia NSA winna cannet

Dienstag, 09. Juli 2013

“Drei Studenten erzählen, wie sie ihr Leben downgegradet haben und auf Luxus verzichten, um die Welt zu retten.”

Diesen Satz las ich eben – ja, Sie haben richtig geraten: auf SPON.

Mal abgesehen davon, dass ich, nicht nur jene heroischen Studenten, seit über zehn Jahren nicht geflogen bin, selten neue Hosen und Kleider kaufe und als guter Schwab schon immer erstmal einen dicken Pulli anziehe, anstatt die Heizung aufzudrehen: Nach “gedisliked” und “downgeloadet” ist “downgegradet” nun mein dritter Favorit unter den verengsachsten Vollidiotenhybridlexemen.

Das ist echt downgesized. Absolut undergecranked. Oberausgechilled.

Was für netspeakabgechattete Wörter!

Den dümmsten aller Schwaben, den energyverkommissariateten Englisch-Canner Oettinger wird es freuen.

So merkt man, dass Deutsch keine Sau mehr braucht.

Deutsch wird einfach auf die Schwäbische Alb outgesourct. Oder man buyt es als gefolklorte App von einem abgesweateten, ultragecheapten Shop in China.

Vielleicht werde ich meine ganze elektronische Kommunikation, der NSA eins auszuwischen, suebodenglischisieren. (weiterlesen…)

Guy Fawkes? Runter mit den Masken!

Sonntag, 07. Juli 2013

Die Guy-Fawkes-Masken sind also abstoßend wie sinnverkehrt wie lächerlich und idiotisch.

Dass sie abstoßend sind, muss nicht weiter erklärt werden.

Sinnverkehrt sind sie, weil sie sich an einen Guido Fawkes anlehnen, der als katholischer Fanatiker das englische Parlament in die Luft sprengen wollte.

Lächerlich und idiotisch sind sie, weil es gerade darum geht, Masken herunterzureißen, dass selbst jeder mit dem eigenen Gesichte den Maskierten entgegentrete.

Im Filme Vendetta sieht man am Schluss einen Haufen gesichtslos triumphierenden Pöbels. Soll es das sein? Wie bitte?

Ein typisches Beispiel, wie in jenem dummen Streifen Matrix, der Doppel- , wenn nicht Dreifachmanipulation und -aberration.

Jene, gegen die es gilt, haben die Schießprügel, die Schafspresse, die Netzdaten.

Klappt, Leute, endlich das Visier herunter! Es hilft Euch doch nichts! Nur so werden sie Euch fürchten lernen! (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (V)

Freitag, 05. Juli 2013

So, jetzt ward in den vorigen Teilen mal ein bisschen was abgearbeitet und sortiert.

Es geht jetzt also an den kreativen Teil. Profis bitte genau mitdenken.

Wer macht Bilder, Logos, Kampagnen?

Wer hat, außer mir, Sprüche?

Wer macht gleich ein Buchprojekt daraus, eine Großreportage?

Wer hat die Idee für die besten T-Hemden und Apps?

Wo sind die Kabarettisten?

Die Boykottrockbands?

Wer macht die besten Flugblätter?

Wo sind die Netzvideos?

Wer macht den Dokumentarfilm?

Leute, ich will ja nicht unbotmäßig werden, aber wenn ich mir das alles oben, was ja schon noch lange nicht alles ist, was angesagt, anschaue, da muss ich Euch dann schon sagen, dass Ihr jetzt mal die Hufe schwingen solltet, wenn Ihr mich verstanden habt, selber etwas tun, und nicht mir überlassen, was ich allein nicht werde leisten können.

Ihr seid also allerhöflichst eingeladen, je erfahrener und intelligenter und findiger und zumal mutiger um desto besser, Euch mal in einen optimalen Trab zu versetzen.

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Dieser Text ist gemäß den Bedingungen zu I-IV gemeinfrei.

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (IV)

Donnerstag, 04. Juli 2013

Ich habe, selbstverständlich, keine Ahnung, inwieweit wie viele die Inhalte der ersten drei Teile schon verstanden haben und noch verstehen werden, um wie viel weniger, wie weit mein Ruf reichen und positiv beherzigt werden wird.

Mir ist auch klar, dass viele den Kopf schütteln werden, dies für lächerlich halten, es lächerlich zu machen trachten und auch durchaus noch Ungünstigeres.

Sollte mich keiner hören – na, eine Zustimmung habe ich eben schon erhalten – so habe ich es wenigstens versucht, Gehör zu finden: und was gesagt ist, ist allemal gesagt.

Ich habe mir die drei Vorartikel noch ein paarmal durchgelesen und gestehe freimütig ein, dass sie provokant sind, aber das sollten sie auch sein. Im Kern, vom roten Faden her, dem, um was es geht, passt es so.

Oder einfacher: Ich habe schon schlechtere Texte gelesen.

Allzumal, wenn es um eine reale politische Bewusstseinsveränderung ging und darum, wie diese zu befördern sei. (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (III)

Donnerstag, 04. Juli 2013

Wer wählt, wählt die Diktatur der USA und der EU.

Wer wählt, wählt die Volksverblödung.

Wer wählt, wählt seine Enteignung.

Wer wählt, wählt die Kriege.

Wer wählt, wählt das auf ihn wartende Foltergefängnis.

Wer wählt, wählt gegen die Meinungsfreiheit.

Wer wählt, der hat nichts begriffen.

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Auch dieser Text ist unter den Konditionen von Quellen- und Autorenangabe und Unverändertheit wie die beiden Vorgänger gemeinfrei.

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (II)

Donnerstag, 04. Juli 2013

Viele Leute werden Ihnen weismachen wollen, dass Wählen wenigstens gewählt sei, man immerhin das kleinere Übel wählen könne, gar, dass Nichtwählen demokratiefeindlich, denn damit werde die Demokratie verspielt.

Welche Demokratie ist das, wenn das Volk seine Freiheit nicht wählen kann?

Von wem soll man da vermuten, dass er, einmal an der Regierung oder im Parlament, wirklich weniger übel sei, als der andere?

Gibt der meint, man könne wenigstens das kleinere Übel wählen, nicht zu, dass es nur Übel zu wählen gibt, allenfalls – vermutlich – etwas kleinere?

Das größere Gute wählte ich gerne! (weiterlesen…)

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl: Wer wählt, wählt gegen sich selbst!

Donnerstag, 04. Juli 2013

Ich rufe hiermit unmissverständlich zum Boykott der Bundestagswahl auf.

Gleichzeitig rufe ich alle Boykottierenden dazu auf, die Wahl aktiv zu boykottieren.

Damit ist gemeint, dass man mit allen Mitteln im Rahmen der Gesetze andere, im persönlichen Gespräch, mittels Flugblättern und Plakaten, im Netz, über Anzeigen, Kommentare, bis hin zu Demonstrationen und dem Auftreten vor den Wahllokalen mit Schildern etc. dazu auffordern möge, ebenfalls die Wahl zu boykottieren, da dies der einzige vernünftige Schritt sei, den korrupten Blockflötenparteien zu zeigen, wo das Volk steht.

ALLE Parteien im Bundestag nämlich arbeiten GEGEN deutsche Interessen.

Deutschland ist UN-Feindstaat, hat keinen Friedensvertrag, keine Verfassung, keine Selbstbestimmung.

Dagegen begehrt keine dieser Parteien auf, auch nicht die AfD oder Piraten, und solange das der Fall ist, steht eben keine für uns Deutsche, ist keine wählbar, jede derartige Wahl keine wirkliche Wahl.

Um zu zeigen, dass wir begriffen haben, dass alle diese Parteien nur Erfüllungsgehilfen fremder Interessen, vor allem der USA, sind, wir Deutsche uns diesbezüglich nicht auch noch dergestalt weiter nasführen lassen, jenen Legitimation zu verschaffen, die allesamt gegen das Landeswohl aufgestellt und tätig, ist aktive, offene Wahlenthaltung jetzt der Weg.

Wer wählt, wählt gegen sich selbst!

Wer wählt, wählt die Sklaverei!

Wer wählt, wählt ESM, EU-Kommissare und die NSA!

Wer wählt, wählt den Landesverrat!

Wer wählt, wählt Lügner und Feiglinge!

Wer wählt, beweist seine Dummheit!

Wer wählt, kann nicht wissen, was er tut!

Wer wählt, wählt seinen Ausverkauf an die Banken!

Wer wählt, wählt das weltweite Mörderprogramm der USA!

Wer wählt, wählt Unterwerfung!

Und: Wer offen und laut und begründet nicht wählt, wählt richtig nicht!

Denn er wählt nicht aus Faulheit oder Frustration nicht, sondern als klare Protestwahl in der Nichtwahl! Aufstehen!

Er wählt gerade deshalb nicht, WEIL er politisch interessiert und informiert ist!

Er ist derjenige, der gerne eine echte Wahl hätte, außer der Nichtwahl!

Er wird sich aber an keiner Wahl beteiligen, die keine ist!

Er wird sich nicht zum unterstützenden Hampelmann einer Wahl machen, die eine vollkommene Farce!

Keine dieser Parteien steht auch “nur” für Meinungsfreiheit und gegen die Geschlechtsteilverstümmelung an wehrlosen Knaben!

GESOCKS!

EINEN Nichtwähler habt Ihr sicher!

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Der obige Text ist unverändert und unter Angabe von “unzensiert.zeitgeist-online.de” sowie “Magnus Wolf Göller” als Quelle und Autor gemeinfrei.

Was dem Philologen Spaß macht

Donnerstag, 27. Juni 2013

Das Legen von Trollen ist eine der schönsten Herausforderungen im Netz.

Wozu man Knaben beschneidet

Mittwoch, 26. Juni 2013

Man beschneidet Knaben, um sie einerseits körperlich, mental und sexuell zu traumatisieren und damit andererseits im Sinne der dies wollenden Gemeinschaft systematisch kompensatorisch aggressiv zu machen. Wozu sonst? Was soll alles andere Geschwätz? Dies Programm ist offensichtlich. Dass es nunmal in erheblichem Maße funktioniert ebenso. Man lüge mich nicht allzudumm an.

Lessings schändlicher Lügendreck

Dienstag, 25. Juni 2013

Lessing glorifiziert in seiner Ringparabel die freimaurerische Lüge. Jeder gleich belogen und damit gleich glücklich. Dreck. Schund. Lüge.

Vom Vergammeltsten und der Göttin

Donnerstag, 20. Juni 2013

Die Geschichte ist wahrscheinlich wahr, doch ist das bei dieser Art Geschichten ohne Belang. Weshalb H. sie mir auch schon zweimal – oder war es dreimal? – erzählt hat.

R. hatte wie H. und die anderen Gammelstudenten eine Bude mit gemeinsamem Scheißhaus am Flur, und R. war mit weitem Abstand der Vergammeltste von allen.

Mehr als noch eine halbe Büchse Ölsardinen hatte er kaum je in der Hütte, und wenn er die Tür öffnete, war es normal, dass er in einer abgespeckten, anverseichten alten Unterhose dastand. (weiterlesen…)

Wie Tunwörter entstehen

Mittwoch, 19. Juni 2013

Ich gebe zu, dass ich schon – oder noch – leicht betüttelt war, wie der Norddeutsche (der, dem ich also antwortete, war nur rein zufällig ein Nordostküstenstämmiger) das vornehm auszudrücken pflegt, zumal wenn derer ein Weib schon ein wenig einen im Tee hat, als ich kürzlich nächtens, es ward schon hell, beim Nachhausescherze noch auf meine kurze, also robuste wie über viele Jahre eingespeckte bayerische Gamsbockslederhose angesprochen ward und dazu vermeldete, an ihr zupfend, ja reißend, zur Unterstreichung meiner Rede deutlich händisch werdend: “DIESE Hose host. Wenn auf der ganzen Welt überhaupt je eine Hose hoste, dann die. Diese Hose host, wie nur irgendeine Hose hosen kann.”

Von Leid und Freud mit Anonymussen im Netz

Montag, 17. Juni 2013

Gestern meinte einer, der sich “Armin der Jüngere” nennt und mich mit “Lieber Magnus” ansprach, er habe ein paar ernste Fragen an mich und freue sich sehr, wenn ich ihm diese beantworten könnte.

Es folgten – unter anderem – diese drei Fragen:

Was willst Du wirklich mit dieser Seite?

Was willst Du wirklich erreichen in Deinem Leben?

Du schimpfst gerne über Veganer und andere nicht Fleischfresser, äh … pardon -esser? Warum sollen Erstere schlechtere Menschen sein wie die Anderen?

In der ersten Frage, was ich mit dieser Seite wolle, fiel mir natürlich das “wirklich” sofort auf – der Text zeigt, dass da kein Depp schreibt, der seine Worte nicht zu wählen weiß – , welches insinuiert, ich triebe hier irgendein falsches Spiel.

Das zweite “wirklich” bezüglich dessen, was ich in meinem Leben erreichen wolle, unterstreicht das, dann aber eher in dem Sinne, dass ich gar nicht so recht wisse, was ich darin erreichen wolle.

Die dritte hier erwähnte Frage, weshalb Erstere, also Veganer, schlechtere Menschen sein sollten, trug im Vorspanne die unwahre Behauptung, ich schümpfe gerne über Veganer und andere “nicht Fleischfresser”.

Was will nun einer, der zuckersüß beginnt, anonym natürlich, wenn er derlei Fragen dergestalt stellt?

Selbstverständlich will er mich aufs Glatteise führen, mich dazu veranlassen, mich zu rechtfertigen. Zweimal Unterstellung, einmal Lüge, in bzw. vor drei Fragen: das reicht also bequem wie sofort für diesen Schluss.

Ich antwortete, keine der Fragen beantwortend, spontan etwas anders, hätte es vielleicht so tun sollen:

Wozu fragst Du hier wirklich nach dem Behufe dieser Seite? Wozu fragst Du hier wirklich nach meinem Lebensplane? Wieso unterfütterst Du die Frage bezüglich schlechterer Menschen mit einer Lüge? Was machst denn Du wirklich so? Kennt Dich wirklich einer? Wie heißt Du wirklich? Wie steht es wirklich mit Deinem Lebensplane?

Von der Konsequenz her wäre es wohl klüger gewesen, wenn überhaupt, so oder ähnlich zu antworten.

Andererseits hätte der andere, bequem anonym bleibend, eben doch erreicht gehabt, dass ich mich wie als womöglich eben doch durch seine Fragen getroffen geäußert hätte, damit sein Ziel wenigstens teilweise, nämlich mich als öffentliche Person in ein zweifelhaftes Licht zu rücken. (weiterlesen…)

Von alten und von neuen Schülern

Freitag, 14. Juni 2013

Immer wieder große Freude bereitet es mir, mit aufgeweckten 16-18-Jährigen über das Allzumenschliche zu reden, über Psychologie im Alltag.

In diesem Alter haben die jungen Leute bereits eigene Beobachtungen zu den regelhaften Merkwürdsamkeiten ihrer Mitmenschen gemacht und sich einige interessante Gedanken dazu.

Nicht nur dass derlei Gespräche oft sehr lustig ausfallen; sie nehmen weiterführende Beispiele, erläuternde Schwänke und Anekdoten mit großer Verständnisbereitschaft, mitunter fast begierig, schnell dazu ermutigt, eigene Geschichten einzubringen, auf.

Manchmal ist es, wie als ob da ein fruchtbares Feld, auf dem schon manche Blume erblüht, mancher Same schon gequollen, mancher Keimling nur noch etwas gegossen und gedüngt werden wollte, um zu voller gesunder Pracht hin gedeihen zu können. (weiterlesen…)

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