Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

Die sprachlichen Volten der Kriegstreiber

Samstag, 19. März 2011

Es ist bemerkenswert, wie das Wort “Krieg” im Zusammenhang mit Libyen wieder einmal vermieden wird, als wäre das Wort schlimmer als die Sache selbst.

“Militärisches Eingreifen”, “Einsatz” usw. lauten die Vokabeln; das früher übliche, zutreffende, einsilbige Lexem scheint wie tabu.

Dass Krieg Frieden ist, wissen wir ja schon lange.

Inzwischen sind wir weiter. (weiterlesen…)

Knallharter Sohn

Donnerstag, 17. März 2011

Gerade fragte mich mein Sohn (12), weshalb ich mich über das amüsiere, was ich vorhin veröffentlicht habe.

Er möchte es doch selbst lesen, meinte ich.

Nein, so intelligente Sachen wie ich sie schriebe, lese er nicht.

Ich weiß jetzt nicht, ob mich geschmeichelt fühlen soll.

Bundeswehr: Zusammengeseppelt

Donnerstag, 17. März 2011

Eben wurde ich durch diesen erhellenden Artikel auf ein Thema gelenkt, das ich schon länger anzufassen gedachte.

So blöd, wie man vielleicht nur in Berlin zu werden sich mit einiger Aussicht auf Erfolg anheischig machen kann, hat man die Wehrpflicht ausgesetzt, während man die Bundeswehr gleichzeitig und offen erklärt für weltweite Angriffskriege umbaut (dass das dem Grundgesetz fundamental entgegenläuft, ist den planetaren Möchtegernbeglückern ohnehin wurscht). (weiterlesen…)

Wer baut den besten spirituellen Schafsstall?

Donnerstag, 17. März 2011

Vielleicht habe ich einen gedanklichen Fehler gemacht.

Wenn ich mir anschaue, wie notgeil selbst viele sehr Gebildete – oft gerade solche – bereit sind, an alles und jedes nur Vorstellbare zu glauben, hinter jedem Busche einen bösen Geist, ein Astralwesen oder auch nur einen Obskuraten oder Außerirdischen lauern sehen, komme ich fast schon zu der verzweifelten Idee, man solle diese Leute, da absolut vernunftsresistent, lieber wieder in irgendeine halbwegs geordnete Kirche mit regulären Pfaffen schicken.

Das mir.

(Ich möchte wetten, Nietzsche gackert sich in Walhalla jetzt einen Ast…).

Wäre tatsächlich irgendeine gemäßigte Kirche denkbar, die es fertigbringt, ohne Schuld auszukommen, ohne schlechtes Gewissen, ohne Feindseligkeit gegen die ihr nicht Angehörigen?

Ein Laden z. B. , der den Leuten, wenn sie irgendwie brav sind und ein bisschen Vernünftigkeit spielen lernen, verspricht, dass dann graduell ein Goldenes Zeitalter herbeigebetet werden könne? (weiterlesen…)

Programmiertes Rechtschreibseppeln

Dienstag, 15. März 2011

Anschließend an “SPON: Kein Geld für korrektes Deutsch” noch ein paar Betrachtungen zu Fehlern in (Online-)Texten.

Anders wohl als andere freue ich mich immer, wenn ich in einem ansonsten richtigen Text Fehler wie z. B. “veramtwortungslos” oder “bodennlos” finde.

Zum einen weiß ich dann, dass der Autor sich nur vertippt hat und den Tippfehler übersehen, zum anderen, dass er kein Rechtschreibprogramm benutzt, denn solche wären ihm angezeigt worden.

Des weiteren weiß ich, dass er ansonsten orthographisch sicher ist und lediglich nicht das Geld (oder die Einsicht) hat, sich einen professionellen Schlusskorrektor zu leisten. (weiterlesen…)

HAARP als Naturkatastrophenwaffe?

Sonntag, 13. März 2011

Auch anlässlich des jüngsten Japan-Bebens dampft die Gerüchteküche, “HAARP”, die riesige Elektromagnetikanlage des US-Militärs in Alaska, sei in der Lage – und auch schon dahingehend eingesetzt worden – , Erdbeben, Vulkanausbrüche, atmosphärische Störungen usw. hervorzubringen.

Fakt ist zunächst mal, dass es die Anlage gibt, sie sicherlich nicht billig war und dass sie zu keinem offen erkennbaren vernünftigen Zwecke Strom frisst wie sonst eine ganze Großstadt. (weiterlesen…)

James Bond war gestern

Samstag, 05. März 2011

Ich weiß von einem Tripel-Eins-Agenten.

Für wen er arbeitet, darf ich leider nicht sagen.

Außer, dass es definitiv nicht die britische Krone ist.

Er soll sich die Lizenz zum Denken selbst beschafft haben.

9/11: Die Weltkriegstreiber sind angezählt (II)

Donnerstag, 03. März 2011

In einem Gespräch über den ersten Teil obigen Titels hörte ich – nicht zum ersten Mal – das Argument, was ich da mache sei doch völlig sinnlos, zöge nur Energie von wichtigeren Dingen ab.

Es sei nachgerade unerheblich, wie viele und ob noch immer mehr Menschen von der Großen Lüge erführen: dadurch ändere sich auch nichts, das könne den Obscurati herzlich egal sein. (weiterlesen…)

UFOs: Was ist dran? (Kunstmord?)

Montag, 28. Februar 2011

In diesem Artikel spricht wieder einmal ein politisches Schwergewicht davon, wir hätten schon lange außerirdischen Besuch.

Ich wüsste gerne mehr darüber, plädiere für eine offizielle Anfrage an die deutsche Regierung im Reichstag. (weiterlesen…)

Mit Guttenberg schützen die Deutschen ihre Dummheit und ihr Ego: So einfach ist das

Freitag, 25. Februar 2011

Fast die gesamte Presse rätselt inzwischen darüber, wieso ein Großteil der Deutschen zu dem dreisten Lügner, Betrüger und Dieb geistigen Eigentums Guttenberg zu stehen scheint.

Ich meine, das Rätsel gelöst zu haben.

Die Menschen wollen sich schlicht nicht eingestehen, was für einem Blender und eitlen Laffen sie aufgesessen sind: So einfach ist das. (weiterlesen…)

Militärsoziologinnenpsychologie

Donnerstag, 24. Februar 2011

Eben las ich in einem Libyen-Bericht unter dem Titel “Loyal zum Stamm, nicht zum Regime” auf faz.net:

“Florence Gaub von der Nahost-Fakultät des Nato Defence College in Rom, einer Forschungseinrichtung der Allianz, zeigt sich wenig überrascht von diesen Entwicklungen.”

Die kundige Dame wird später im Artikel als “Militärsoziologin” bezeichnet.

Immerhin kann man so etwas ähnliches wie Militärsoziologie inzwischen an der Uni Potsdam studieren, und nicht nur bei der NATO in Rom daran forschen.

Hätte ich Lust, noch einmal zu studieren, so schriebe ich mich wohl für Militärsoziologinnenpsychologie und -fachdidaktik ein, denn ich bin mir sicher, dass das ein Fach mit Zukunft ist. (weiterlesen…)

Zeitwundentherapie

Sonntag, 20. Februar 2011

Fraglich, ob die Istzeit so zu beschreiben sei, dass die Vergangenheitsemanation, alswelche sie darstellt, durch Resonanzreflexbildung ohne Erwähnung der Vergangenheit selbst entscheidend zu verändern wäre.

Semantische Metaspiegelungen wären ebenso einzusetzen wie subtile, praktisch angewandte Onomastik, eschatologisches Geklingel, Harmoniedesinterferenzbildung, globular-reale Heilsbotschaften, ständig nachjustiert entlang dem aktuellen Deallokationspotiential der Menschheit.

Da gewisse konvulsivische Effekte nur schwerlich ausbleiben können, werden nichteuklidische sowie runische Techniken zur Anwendung kommen müssen, die dislozierten, variablen Feldstärken holographisch einzuschwingen und die erwünschte, sich selbst verstärkende Rückkopplungswirkung zu erzielen.

Dabei sind diverse lose psychematische morphische Felder zu betreuen und modulieren, zu dem Behufe, massenenergetische Traumata ans Tageslicht und somit zum Verdorren zu bingen.

Die Feineinstellung der Behandlung der häufig amöboiden menschlichen Selbstneuerkundung, Rottenbildung, Halospirito-Soziopraxis, der Religionaster zumal, müssen ebenso ins Parawellenprogramm einbezogen werden wie libidinöse Wiederherstellungselemente, fallweise Vorhalten bewusstseinserweiternder Drogen, Hinweise zur besseren Brutpflege sowie Deutschkurse im vertieften und erweiterten Sinne.

Bei aller erwähnten Technik, die nun zweifellos bereitsteht, werden jedoch an voraussichtlich entscheidenden Stellen intuitive, eine Über-Kraftquelle anzapfend inspirierte Spontanentscheidungen vonnöten sein, um den mehrfach verzurrten Zeitknoten mitunter auch ruckartig in Richtung Entwirrung voneinander zu rupfen.

Die Evaluation der Gesamtsituation ist auf dem besten Wege.

Sorge bereiten allerdings noch eingesenkte Debitorenstrukturen, materiell wie seelisch.

Die Entschuldung des ganzen Ladens auf allen Ebenen stellt die größte, entscheidende, vornehmste Aufgabe. (weiterlesen…)

Guttenberg ein Außerirdischer?

Samstag, 19. Februar 2011

Der Betrug ist mannigfach nachgewiesen, damit aber noch nicht hinreichend erwiesen, den noch nicht erhärteten Verdacht zu erhärten, ein Betrug habe stattgefunden.

Um in etwa so zu argumentieren, haben Leute jahrelang Rechtsverdreherei studiert, darin, ach, auch promoviert, des Absurden noch mehr sortiert, bis dass jener kam, der all solch althergebrachtes Dilemma handstreichartig aufhob.

Es war der Baron, der erklärte, dass ein Betrug von ihm gar nicht ausgehen könne, da er eben von ihm nicht ausgehen könne, was wissenschaftlich nicht zu widerlegen sei und überdies jede Behauptung in diese Richtung eine kommunistische Frechheit.

Damit wurden die Fronten begradigt: Alles, was man sagte, aber nicht mehr gut findet, hat man nicht im Ernst gesagt; alles, was andere sagten und man brauchen konnte, hatte man einfach selber schon zuerst gesagt.

Beim Baron können wir das Zeitreisen lernen.

Bild: “Scheiß auf den Doktor” (Guttenbergs)

Donnerstag, 17. Februar 2011

Wie oben lässt sich auf bild.de deren Superkolumnist Wagner heute zur Guttenberg-Dissertationsaffäre resümierend ein, und ich frage mich, während ständig immer noch mehr Urheberrechtsverletzungen und akademische Durchstechereien bekannt werden, ob ich denn nun konkret auf diesen Doktor Fäzes applizieren soll oder doch gleich auf alle Doktores, oder auf den Titel überhaupt?

Mit “Herzlichst” schließt der peinliche Apologet zu Guttenbergs sein merkwürdiges Elaborat, in dieser Stimmung ist er also beim Sch… auf den Doktor.

Dass der Herr damit ansetzt, tausende redlich Promovierte in den Kot zu stoßen bzw. zu beleidigen, Jahrhunderte wissenschaftlich-akademischer Tradition wegen eines Edelschwindlers (SPON vergleicht Guttenberg mit Felix Krull…) kurzerhand über Bord zu werfen, mag dem Abtrittsphilosophen der Bildzeitung vielleicht gar nicht recht bewusst sein.

Wissen muss der Herr aber, (weiterlesen…)

Doktor Kutscher

Mittwoch, 16. Februar 2011

Die Frage ist nun doch, wie die Bundesregierung einen halten wird, der aus persönlicher und oder politischer Gier heraus seine Doktorarbeit also peinlich verfasst, eben nicht wirklich wie kenntlich selbst verfasst, damit höchsten akademischen Frevel begangen und Urheberrechte verletzt, wissentlich, aus den naheliegenden niederen Beweggründen.

Zu Guttenberg wird damit zu einem Symbol der Maßlosigkeit und der Gier. Er war auch so schon zum Aufsteiger aus schon vorhandenen Höhen gezogen.

Die Dummheit daran fasziniert. Wie kann der dritte deutsche Kutschknecht Amerikas an ein paar universitären Petitessen derart fallieren, dass er vielleicht bald nicht mehr zu brauchen ist? (weiterlesen…)

Guttenbergs FAZlige Zukunft

Mittwoch, 16. Februar 2011

Bei der FAZ und der NZZ ist man Guttenbergs wegen nicht erfreut.

Mag die NZZ es als eine Missachtung und Urheberrechtsverletzung ansehen, auch extra noch als Affront, wenn der christsoziale deutsche Verteidigungsminister ausgerechnet den Gottesbezug in Verfassungen in seine Feder weggesogen hätte, so wird es für die FAZ ja nun wirklich heikel.

Wie soll sie weiterhin denjenigen loben, der den Vorspann seiner “Doktorarbeit” schlicht bei der Zeitung abgeschrieben hat? (weiterlesen…)

Guttenberg: Bei mir ist alles egal!

Mittwoch, 16. Februar 2011

Immerhin, der schneidig-gegelte Verteidigungsfreiherr Dr. von und zu Guttenberg hat die Einleitung seiner Dissertation nicht bei der BILD abgeschrieben, sondern bei der FAZ.

Für so viel Mühe, Textniveauerfahrung und zielführendes Denken sollte man ihn seinen Titel summa cum laude natürlich behalten lassen, zumal, wenn er überdies von der der Neuen Zürcher Zeitung abkupferte statt vom BLICK.

Die anderen Sachen, die er als seine dargestellt haben mag, sind sicher auch alle von honnetten Leuten verfasst, so dass der Bundesminister bestimmt ehrsam und weitsichtig gehandelt hat. (weiterlesen…)

Vom positiv traumatisierten Menschen VI

Sonntag, 13. Februar 2011

Wenn es mehr als zuviel wird, kann man zwei Dinge tun: Gott anrufen oder den eigenen Witz.

Von der sprachlichen Präzision

Sonntag, 06. Februar 2011

Was der Mensch am Tage so an Käse herausschwätzt, das geht wahrlich auf keine Kuhhaut.

So versuchte ich mich selbst vor etwa einer Stunde in semantischer Tagikomik, indem ich meinen Söhnen zum Thema Aufräumen (ein Göller-Drama in epischer Länge mit drei Antihelden) sagte, am Dienstag käme die Oma zu Besuch, und da müsse es hier “einigermaßen tiptop” sein!

Hilfe aber auch: Was bitte ist “einigermaßen tiptop”?

So etwa halbwegs perfekter?

Mittelprächtig spitzenklasse?

Kurz vor beinahe schwanger?

Fast ziemlich vollidiotisch? (weiterlesen…)

Al Gore: Es wird so warm, dass es schweinekalt wird.

Freitag, 04. Februar 2011

Hier kann man schöne Bilder sehen und auch noch obendrein Al Gore dazu vernehmen, dass selbstverständlich die Erderwärmung an einer sehr weitgehenden Vereisung der Nordhalbkugel schuld ist.

Übrigens in Japan, China, quer durch die asiatische Landmasse, mit Ausnahme Westeuropas, einschließlich eines Großteils Nordamerikas; und an der mexikanischen Grenze, in Ciudad Juarez, sollen minus 15 Grad Nachttemperaturen erwartet werden.

In Nord- und Mittelchina, bis beinahe hin zur subtropischen Ostküste, Eis und Schnee, im Westen erscheint praktisch nur die Takla Makan eisfrei, die indes ein weltweit einzigartiges Sonderklima aufweist.

Man bedenke, dass wir erst den Anfang des Monates Februar schreiben, eine derartige Eisausdehnung auf der Nordhalbkugel – die ja ab dem vierzigsten Breitengrad relativ viel mehr Landmasse gemessen an Meeresoberfläche gegenüber den höheren Breiten der Südhalbkugel mitbringt – ohne weiteres zu einer sich noch eine Weile abstrahlungsbedingt selbstverstärkenden saisonalen Abkühlung führen könnte, mit noch mehr Eis und Schnee und Tiefsttemperaturen.

Im besonders ungünstigen Falle könnte, was am fatalsten wäre, eine extrem späte, dann aber gewaltige, von Regen begleitete Schneeschmelze nicht nur zu heftigen Überschwemmungen führen, sondern vor allem dazu, dass Millionen Quadratkilometer bestes Ackerland so lange unter Wasser stehen, dass sie in diesem Jahr nicht mehr bewirtschaftet werden können.

Dann wird das Essen richtig teuer, denn zur Verdeutlichung: Auf dieser Eisschiene liegen derzeit die maßgeblichen Getreideexporteure der Welt.

Aber wir wollen mal nicht gleich schwarz oder gar Al Gore sehen: Die Winter 83/84/85 habe ich noch in eisiger Erinnerung. (weiterlesen…)

Schwul Heil: Kaiser und Künstler!

Dienstag, 01. Februar 2011

In Großbritannien scheint man es besonders wichtig damit zu haben, schon Kleinkinder (homo-)sexuell zu ergendern.

Ich finde das super, denn bekanntlich ist es ja zumal bei vielen Jungs alsbald zu spät, wenn sie einmal angefangen haben, bei den Mädchen auf deren erotische Seiten zu achten.

Bei den meisten passiert dies bedauerliche, diskriminöse Malheur sogar heute noch von selbst, (weiterlesen…)

Scharlatane, Ziegenspitze, Hutsimpel …

Donnerstag, 27. Januar 2011

In diesem Artikel wird behauptet, dass die arktische Eismenge in den Jahren 2008-2010 erheblich zugenommen habe (ich weiß nicht, ob die Daten korrekt sind, eine Bestätigung oder Falsifikation wäre willkommen).

Gleichzeitig erzählt man den Briten nach dem dritten harten Winter in Folge, es werde bei ihnen so kalt, weil es überall sonst auf der Welt so viel wärmer werde (wovon man aber z.B. im Nordosten der USA bei minus 40 Grad Celsius auch nicht allzuviel merkt).

Das Witzigste daran aber ist, (weiterlesen…)

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