Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

UFOs: Was ist dran? (Kunstmord?)

Montag, 28. Februar 2011

In diesem Artikel spricht wieder einmal ein politisches Schwergewicht davon, wir hätten schon lange außerirdischen Besuch.

Ich wüsste gerne mehr darüber, plädiere für eine offizielle Anfrage an die deutsche Regierung im Reichstag. (weiterlesen…)

Mit Guttenberg schützen die Deutschen ihre Dummheit und ihr Ego: So einfach ist das

Freitag, 25. Februar 2011

Fast die gesamte Presse rätselt inzwischen darüber, wieso ein Großteil der Deutschen zu dem dreisten Lügner, Betrüger und Dieb geistigen Eigentums Guttenberg zu stehen scheint.

Ich meine, das Rätsel gelöst zu haben.

Die Menschen wollen sich schlicht nicht eingestehen, was für einem Blender und eitlen Laffen sie aufgesessen sind: So einfach ist das. (weiterlesen…)

Militärsoziologinnenpsychologie

Donnerstag, 24. Februar 2011

Eben las ich in einem Libyen-Bericht unter dem Titel “Loyal zum Stamm, nicht zum Regime” auf faz.net:

“Florence Gaub von der Nahost-Fakultät des Nato Defence College in Rom, einer Forschungseinrichtung der Allianz, zeigt sich wenig überrascht von diesen Entwicklungen.”

Die kundige Dame wird später im Artikel als “Militärsoziologin” bezeichnet.

Immerhin kann man so etwas ähnliches wie Militärsoziologie inzwischen an der Uni Potsdam studieren, und nicht nur bei der NATO in Rom daran forschen.

Hätte ich Lust, noch einmal zu studieren, so schriebe ich mich wohl für Militärsoziologinnenpsychologie und -fachdidaktik ein, denn ich bin mir sicher, dass das ein Fach mit Zukunft ist. (weiterlesen…)

Zeitwundentherapie

Sonntag, 20. Februar 2011

Fraglich, ob die Istzeit so zu beschreiben sei, dass die Vergangenheitsemanation, alswelche sie darstellt, durch Resonanzreflexbildung ohne Erwähnung der Vergangenheit selbst entscheidend zu verändern wäre.

Semantische Metaspiegelungen wären ebenso einzusetzen wie subtile, praktisch angewandte Onomastik, eschatologisches Geklingel, Harmoniedesinterferenzbildung, globular-reale Heilsbotschaften, ständig nachjustiert entlang dem aktuellen Deallokationspotiential der Menschheit.

Da gewisse konvulsivische Effekte nur schwerlich ausbleiben können, werden nichteuklidische sowie runische Techniken zur Anwendung kommen müssen, die dislozierten, variablen Feldstärken holographisch einzuschwingen und die erwünschte, sich selbst verstärkende Rückkopplungswirkung zu erzielen.

Dabei sind diverse lose psychematische morphische Felder zu betreuen und modulieren, zu dem Behufe, massenenergetische Traumata ans Tageslicht und somit zum Verdorren zu bingen.

Die Feineinstellung der Behandlung der häufig amöboiden menschlichen Selbstneuerkundung, Rottenbildung, Halospirito-Soziopraxis, der Religionaster zumal, müssen ebenso ins Parawellenprogramm einbezogen werden wie libidinöse Wiederherstellungselemente, fallweise Vorhalten bewusstseinserweiternder Drogen, Hinweise zur besseren Brutpflege sowie Deutschkurse im vertieften und erweiterten Sinne.

Bei aller erwähnten Technik, die nun zweifellos bereitsteht, werden jedoch an voraussichtlich entscheidenden Stellen intuitive, eine Über-Kraftquelle anzapfend inspirierte Spontanentscheidungen vonnöten sein, um den mehrfach verzurrten Zeitknoten mitunter auch ruckartig in Richtung Entwirrung voneinander zu rupfen.

Die Evaluation der Gesamtsituation ist auf dem besten Wege.

Sorge bereiten allerdings noch eingesenkte Debitorenstrukturen, materiell wie seelisch.

Die Entschuldung des ganzen Ladens auf allen Ebenen stellt die größte, entscheidende, vornehmste Aufgabe. (weiterlesen…)

Guttenberg ein Außerirdischer?

Samstag, 19. Februar 2011

Der Betrug ist mannigfach nachgewiesen, damit aber noch nicht hinreichend erwiesen, den noch nicht erhärteten Verdacht zu erhärten, ein Betrug habe stattgefunden.

Um in etwa so zu argumentieren, haben Leute jahrelang Rechtsverdreherei studiert, darin, ach, auch promoviert, des Absurden noch mehr sortiert, bis dass jener kam, der all solch althergebrachtes Dilemma handstreichartig aufhob.

Es war der Baron, der erklärte, dass ein Betrug von ihm gar nicht ausgehen könne, da er eben von ihm nicht ausgehen könne, was wissenschaftlich nicht zu widerlegen sei und überdies jede Behauptung in diese Richtung eine kommunistische Frechheit.

Damit wurden die Fronten begradigt: Alles, was man sagte, aber nicht mehr gut findet, hat man nicht im Ernst gesagt; alles, was andere sagten und man brauchen konnte, hatte man einfach selber schon zuerst gesagt.

Beim Baron können wir das Zeitreisen lernen.

Bild: “Scheiß auf den Doktor” (Guttenbergs)

Donnerstag, 17. Februar 2011

Wie oben lässt sich auf bild.de deren Superkolumnist Wagner heute zur Guttenberg-Dissertationsaffäre resümierend ein, und ich frage mich, während ständig immer noch mehr Urheberrechtsverletzungen und akademische Durchstechereien bekannt werden, ob ich denn nun konkret auf diesen Doktor Fäzes applizieren soll oder doch gleich auf alle Doktores, oder auf den Titel überhaupt?

Mit “Herzlichst” schließt der peinliche Apologet zu Guttenbergs sein merkwürdiges Elaborat, in dieser Stimmung ist er also beim Sch… auf den Doktor.

Dass der Herr damit ansetzt, tausende redlich Promovierte in den Kot zu stoßen bzw. zu beleidigen, Jahrhunderte wissenschaftlich-akademischer Tradition wegen eines Edelschwindlers (SPON vergleicht Guttenberg mit Felix Krull…) kurzerhand über Bord zu werfen, mag dem Abtrittsphilosophen der Bildzeitung vielleicht gar nicht recht bewusst sein.

Wissen muss der Herr aber, (weiterlesen…)

Doktor Kutscher

Mittwoch, 16. Februar 2011

Die Frage ist nun doch, wie die Bundesregierung einen halten wird, der aus persönlicher und oder politischer Gier heraus seine Doktorarbeit also peinlich verfasst, eben nicht wirklich wie kenntlich selbst verfasst, damit höchsten akademischen Frevel begangen und Urheberrechte verletzt, wissentlich, aus den naheliegenden niederen Beweggründen.

Zu Guttenberg wird damit zu einem Symbol der Maßlosigkeit und der Gier. Er war auch so schon zum Aufsteiger aus schon vorhandenen Höhen gezogen.

Die Dummheit daran fasziniert. Wie kann der dritte deutsche Kutschknecht Amerikas an ein paar universitären Petitessen derart fallieren, dass er vielleicht bald nicht mehr zu brauchen ist? (weiterlesen…)

Guttenbergs FAZlige Zukunft

Mittwoch, 16. Februar 2011

Bei der FAZ und der NZZ ist man Guttenbergs wegen nicht erfreut.

Mag die NZZ es als eine Missachtung und Urheberrechtsverletzung ansehen, auch extra noch als Affront, wenn der christsoziale deutsche Verteidigungsminister ausgerechnet den Gottesbezug in Verfassungen in seine Feder weggesogen hätte, so wird es für die FAZ ja nun wirklich heikel.

Wie soll sie weiterhin denjenigen loben, der den Vorspann seiner “Doktorarbeit” schlicht bei der Zeitung abgeschrieben hat? (weiterlesen…)

Guttenberg: Bei mir ist alles egal!

Mittwoch, 16. Februar 2011

Immerhin, der schneidig-gegelte Verteidigungsfreiherr Dr. von und zu Guttenberg hat die Einleitung seiner Dissertation nicht bei der BILD abgeschrieben, sondern bei der FAZ.

Für so viel Mühe, Textniveauerfahrung und zielführendes Denken sollte man ihn seinen Titel summa cum laude natürlich behalten lassen, zumal, wenn er überdies von der der Neuen Zürcher Zeitung abkupferte statt vom BLICK.

Die anderen Sachen, die er als seine dargestellt haben mag, sind sicher auch alle von honnetten Leuten verfasst, so dass der Bundesminister bestimmt ehrsam und weitsichtig gehandelt hat. (weiterlesen…)

Vom positiv traumatisierten Menschen VI

Sonntag, 13. Februar 2011

Wenn es mehr als zuviel wird, kann man zwei Dinge tun: Gott anrufen oder den eigenen Witz.

Von der sprachlichen Präzision

Sonntag, 06. Februar 2011

Was der Mensch am Tage so an Käse herausschwätzt, das geht wahrlich auf keine Kuhhaut.

So versuchte ich mich selbst vor etwa einer Stunde in semantischer Tagikomik, indem ich meinen Söhnen zum Thema Aufräumen (ein Göller-Drama in epischer Länge mit drei Antihelden) sagte, am Dienstag käme die Oma zu Besuch, und da müsse es hier “einigermaßen tiptop” sein!

Hilfe aber auch: Was bitte ist “einigermaßen tiptop”?

So etwa halbwegs perfekter?

Mittelprächtig spitzenklasse?

Kurz vor beinahe schwanger?

Fast ziemlich vollidiotisch? (weiterlesen…)

Al Gore: Es wird so warm, dass es schweinekalt wird.

Freitag, 04. Februar 2011

Hier kann man schöne Bilder sehen und auch noch obendrein Al Gore dazu vernehmen, dass selbstverständlich die Erderwärmung an einer sehr weitgehenden Vereisung der Nordhalbkugel schuld ist.

Übrigens in Japan, China, quer durch die asiatische Landmasse, mit Ausnahme Westeuropas, einschließlich eines Großteils Nordamerikas; und an der mexikanischen Grenze, in Ciudad Juarez, sollen minus 15 Grad Nachttemperaturen erwartet werden.

In Nord- und Mittelchina, bis beinahe hin zur subtropischen Ostküste, Eis und Schnee, im Westen erscheint praktisch nur die Takla Makan eisfrei, die indes ein weltweit einzigartiges Sonderklima aufweist.

Man bedenke, dass wir erst den Anfang des Monates Februar schreiben, eine derartige Eisausdehnung auf der Nordhalbkugel – die ja ab dem vierzigsten Breitengrad relativ viel mehr Landmasse gemessen an Meeresoberfläche gegenüber den höheren Breiten der Südhalbkugel mitbringt – ohne weiteres zu einer sich noch eine Weile abstrahlungsbedingt selbstverstärkenden saisonalen Abkühlung führen könnte, mit noch mehr Eis und Schnee und Tiefsttemperaturen.

Im besonders ungünstigen Falle könnte, was am fatalsten wäre, eine extrem späte, dann aber gewaltige, von Regen begleitete Schneeschmelze nicht nur zu heftigen Überschwemmungen führen, sondern vor allem dazu, dass Millionen Quadratkilometer bestes Ackerland so lange unter Wasser stehen, dass sie in diesem Jahr nicht mehr bewirtschaftet werden können.

Dann wird das Essen richtig teuer, denn zur Verdeutlichung: Auf dieser Eisschiene liegen derzeit die maßgeblichen Getreideexporteure der Welt.

Aber wir wollen mal nicht gleich schwarz oder gar Al Gore sehen: Die Winter 83/84/85 habe ich noch in eisiger Erinnerung. (weiterlesen…)

Schwul Heil: Kaiser und Künstler!

Dienstag, 01. Februar 2011

In Großbritannien scheint man es besonders wichtig damit zu haben, schon Kleinkinder (homo-)sexuell zu ergendern.

Ich finde das super, denn bekanntlich ist es ja zumal bei vielen Jungs alsbald zu spät, wenn sie einmal angefangen haben, bei den Mädchen auf deren erotische Seiten zu achten.

Bei den meisten passiert dies bedauerliche, diskriminöse Malheur sogar heute noch von selbst, (weiterlesen…)

Scharlatane, Ziegenspitze, Hutsimpel …

Donnerstag, 27. Januar 2011

In diesem Artikel wird behauptet, dass die arktische Eismenge in den Jahren 2008-2010 erheblich zugenommen habe (ich weiß nicht, ob die Daten korrekt sind, eine Bestätigung oder Falsifikation wäre willkommen).

Gleichzeitig erzählt man den Briten nach dem dritten harten Winter in Folge, es werde bei ihnen so kalt, weil es überall sonst auf der Welt so viel wärmer werde (wovon man aber z.B. im Nordosten der USA bei minus 40 Grad Celsius auch nicht allzuviel merkt).

Das Witzigste daran aber ist, (weiterlesen…)

Vom Neuen Lügen

Donnerstag, 27. Januar 2011

Das offene Lügen scheint nicht nur mehr Spaß zu machen, es deucht unseren Oberverblödern inzwischen auch volkserzieherisch wertvoller: eine also auffällige wie bezeichnende Entwicklung.

Aphorismus der sprachlichen Präzision

Donnerstag, 27. Januar 2011

Halt eigentlich wollte ich das ganz so jetzt ja aber doch nicht eben unbedingt wirklich gesagt haben.

Außeridische: Chinesen ohne Scheuklappen

Mittwoch, 26. Januar 2011

In China, wo ja bekanntlich bloß die dümmsten Leute des Planeten wohnen, scheint man sich des UFO-Phänomens und der möglichen Existenz Außerirdischer hier schon länger ganz anders anzunehmen, auch offen staatlicherseits und medial, als bei uns im superaufgeklärten Westen, wo sich nur vorgeblich geistig Minderbemittelte, Spinner und Obskuranten sowie Geheimdienste (also deren terrestrische Nächstverwandte) der Problematik so ernsthaft annehmen, wie es ihren wirren Hirnen eben möglich ist, siehe hier.

Vom positiv traumatisierten Menschen V

Montag, 24. Januar 2011

Wie nun gelingt es Don Quijote, den verfluchten „Einsingern“ Paroli zu bieten, langfristig gar mehr als das?

Nun, er zaubert schlicht und ergreifend eine eigene, seine eigene zauberhafte Welt herbei, an deren Narretei sich alsbald ganz Spanien deromaßen ergetzt, dass sie eben dadurch ins Sein springt, sich schließlich der Erzherzog höchstselbst anschickt (den König konnte Cervantes hierfür nicht ansetzen; das wäre nicht nur nicht durch die Zensur gegangen, sondern hätte ihn leicht seinen Kopf kosten können; und wie leicht das geht, hatte er schon als junger Kriegsgefangener beim Tyrannen von Algier sattsam gerlernt), ihm seine Welt zu realisieren, um sich an dem faszinierenden Duo noch umso mehr delektieren zu können.

Die sogenannte Deutsche Nationaldichtung, Goethes Faust, verblasst, das sei hier angemerkt, verglichen mit der Spanischen bis zur Unerheblichkeit, wenn nicht Lächerlichkeit, denn sie lässt uns, neben der wohlfeilen Warnung vor der (schwarzen) Magie, indem sie uns mittels des „ewig Weiblichen“ zum Schlusse in schwülstigen Worten „hinanzieht“, ratlos zurück (Goethe allerdings war Freimaurer, was diesbezüglich vielleicht nicht alles erklärt, aber sicherlich eine Menge; man denke nur an die durchgängige Rechtfertigung hinterfotzigster, übelster seelischer und geistiger Manipulation sowie geheimer Totalüberwachung im „Wilhelm Meister“.).

Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ allerdings leuchtet als ein eigener Stern.

Fassen wir zusammen: (weiterlesen…)

Vom positiv traumatisierten Menschen IV

Montag, 24. Januar 2011

Zunächst will ich hier wiederholen, was ich im Kommentarstrang des ersten Teils bereits sagte: Durch die umfässlichen und manches für diesen Teil ursprünglich Geplanten vorwegnehmenden Beiträge der Leser Sil und Tosco sowie meine Entgegnungen dort gestaltet sich dieser Vierte Teil etwas anders als zunächst angedacht.

Ich habe mich in diesem Zusammenhang nunmehr dafür entschieden, das Thema doch nicht mittels zahlreicher Zitate von dort und Querverweise dorthin weiterzubetreuen, wie ich es spontan als notwendig erachtete, sondern setze hiermit Teil I und den anschließenden Faden sowie die Teile II bis III / III(b) als bekannt voraus.

Zur Rolle des Sancho Pansa als eines besonderen Typus des positiv traumatisierten Menschen, wozu ich Teil III(b) versprach, mich im Zusammenhange näher zu äußern.

Als ich um 1988 an einem Hauptseminar zur Interpretationsgeschichte des Don Quijote teilnahm, war ich zutiefst beeindruckt, geradezu überwältigt davon, wie sehr sich die Rezeption und Interpretation des Werkes je epochal hintergrundsbedingt verschoben hatte: jedes Jahrhundert hatte es völlig unterschiedlich aufgefasst.

Und schien mir dieser sehr merkwürdige Prozess keineswegs abgeschlossen. (weiterlesen…)

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