Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

Bilderberger 2011: Dem Freien Geiste entkommt Ihr nicht!

Donnerstag, 09. Juni 2011

Ich werde die Bilderberger aus familiären Gründen jetzt doch nicht persönlich in Sankt Moritz heimsuchen.

Beziehungsweise die “Herren der Welt” wenigstens aus einiger Nähe betreuen: mit Zimbeln und Trommeln und Rasseln, Satyrnbergbockssprüngen, Rausplärren, dass die Tannen erblassen, mit bunten Bändern und Seppelkapp, angeschnalltem Ränzli voll versenkter Trillionen Derivätli, symbolisch verlaust und verkrätzt, die Krawatz um den Ursch, das Holzauge angepappt, Bembel im Griffel, Vuvuzuela in der Gosch, zerfetztem Gesslerhut an der Seit, Schweizerfähnli aus den Öhrli, Rindsglock um den Hals, Plastikleiter auf dem Puckel zum Fensterln, Ritalinpackungen an die Brüste genietet, pfiepend, grunzend, röppelnd, girrend, zirrend, zepfend, hüpfend und mit dem Schäufeli das House untersandelnd, freiheitstrunken, munkelnd und murmelnd, zischend und pferdsfußscharrend, Narr im eigenen Karren, rumpelnd und humpelnd, den Hang hinan kurgelnd, kopfständig, überschlägig, höhnend und spottend und lachend. (weiterlesen…)

Vom Ende aller Dinge

Dienstag, 07. Juni 2011

Jungs, allzumal wenn es die eigenen sind, irgendwie Vernunft und Anstand, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, zumal Ordnungssinn, Reinlichkeit gar beizubringen, das ist wie als ob man einem Würfel aus Rhodium beföhle, er möchte sich flugs in ein Monoeder aus Wasser verwandeln.

Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwas in Richtung der gewünschten Metamorphose geschähe, strebt aus minus Unendlich bestenfalls gegen einen Limes von Null.

Hilflos, als versuchte man den Hades gen Himmel zu wuchten, scheitert man ein ums andere Mal an einer Naturkraft, der nicht einmal ein Tesla gewagt hätte, sich ansatzweise zu bemächtigen zu trachten. (weiterlesen…)

Selbst in der Bibel steht was Vernünftiges drin

Sonntag, 05. Juni 2011

“Du sollst nicht schwören!”

Ich schwöre mir praktisch jeden Tag, und gestern tat ich’s besonders heftig und hochheilig, morgen mal einen Tag weniger zu arbeiten.

Allein, es klappt so gut wie nie.

Wodurch ich erkannt, dass diese ansonsten weitgehend abartige Bibel wenigstens einen richtigen Spruch birgt.

Pflegt das Wort! (II)

Samstag, 04. Juni 2011

Auf dem gestrigen zeitgeist-Regionaltreff wurde ich auch gefragt, anhand welcher Kriterien man denn seriöse Netzseiten von den anderen unterscheiden könne.

Außer allgemeiner Logik und Prüfung der Quellen empfahl ich hierzu die sprachliche Prüfung. (weiterlesen…)

Bilderberger 2011: Kurznachlese zeitgeist-Regionaltreff

Samstag, 04. Juni 2011

Der gestrige zeitgeist-Regionaltreff zur Bilderbergerei unter meiner Moderation ergab eine vielschichtige Diskussion, die von elementarsten psychologischen Dingen bis hin zum Einsatz von Uranmunition und Impfprogrammen und gar eventuell hier tätigen außerirdischen Kräften führte. (weiterlesen…)

Arme Ethik

Freitag, 03. Juni 2011

“In der Siebten hab’ ich fei Ethik!”

“Ach du Schande!”

“Wieso gibt’s eigentlich Ethik?

Das ist doch nur was für Dumme!”

Zwischen welchen beiden Personen die obige Konversation stattfand, muss ich aus Datenschutzgründen geheimhalten.

(Für Laien: Ethik ist das Schulfach, in dem man lernt, dass jede noch so perverse und geisteskranke Religion aus irgendwelchen Sandländern gleich gut ist, aber nie auch nur einen Satz über germanische Glaubensvorstellungen hört.)

Campo de Criptana: Tanja Krienen

Mittwoch, 01. Juni 2011

Seit gestern findet sich auf dieser Seite rechts unten unter “Blogroll” ein neuer Permalink: “Campo de Criptana”.

Diese Seite wird von Tanja Krienen betrieben, und ich will hier einmal extra darauf hinweisen.

Insonderheit wer gerne tiefsinnige, dabei humorvolle, vergnüglich gemachte Videos zu zeitgeistigen Themen anschaut, klickt dort auf eine wahre Fundgrube. (weiterlesen…)

Antikonspirationitis

Mittwoch, 01. Juni 2011

Ich bekam von Leser FJK zu “9/11 als Menetekel einer Kultur der Feigheit” eben eine Zuschrift, die mich zum Weiterdenken veranlasste.

Um nicht alles dort Gesagte wiederholen zu müssen, kopiere ich jetzt ausnahmsweise mal zunächst meine komplette Antwort hier herein (Eigenkopie dürfe legal sein):

“Magnus Wolf Göller sagt:
1. Juni 2011 um 09:43 (Bearbeiten)

@ FJK

Bei mir hat es nach 9/11 auch ein paar Monate gedauert, bis mir Zweifel an der offiziellen Version kamen.

Ihre persönliche Lage kann ich gut nachvollziehen.

“Alle Freunde und auch einige Kollegen, ja sogar meine eigene Familie halten mich seither für einen Spinner. Außerdem bekomme ich Meldungen serviert wie: … wäre das nicht eine interessante neue Verschwörungstheorie für dich hihihihi …”

Das ist natürlich bitter.

Ich denke mir aber manchmal, dass Leute, die so agieren, dies auch deshalb tun, um gewissermaßen einen Blitzableiter zu haben.

Dass zumindest manche von ihnen schon tief drunten spüren, dass etwas nicht stimmt, aber große Angst vor den Konsequenzen entsprechender Erkenntnisse haben.

Und sich selber deshalb erst recht zeigen müssen – über Sie als selbststabilisierten Beweis – , wie es einem ergeht, der den offiziellen Humbug nicht glaubt. (weiterlesen…)

Pflegt das Wort!

Dienstag, 31. Mai 2011

Gegen Dummheit ist zwar bekanntlich kein Kraut gewachsen.

Doch hat uns Wotan dawider das Wort gebracht. (weiterlesen…)

Kölle Alaaf!

Dienstag, 31. Mai 2011

Werden wir alle Kölner?

Die Kölner haben die Zeichen von die Zeit erkannt.

Die sind schon lange voll durchfemo.

Die Mann, die Frau, die Kind, die Auto, die Haus, die Boot und die Rhein.

Da hält die Schwabe bislang nicht mit.

Aber wartet’s mal ab. (weiterlesen…)

Die Universum ist eine Weib

Dienstag, 31. Mai 2011

Leser Föhnix hat vorhin zu “Und Gott ward eine Gender (III)” verdienstvollerweise diesen Link eingestellt.

Man muss schon eine Menge Phantasie haben, um sich so viel Femoschrott auszudenken wie Professor Pusch.

Sie fordert “elektronische Penisfesseln” und die völlige Zergenderung der deutschen Sprache. (weiterlesen…)

Setzt das Universum auf Diät!

Montag, 30. Mai 2011

Spätestens in meinem übernächsten Leben werde ich, sollte sich bis dahin nichts geändert haben, freiwillig Indianer am Oberlauf des Orinoco und jage Tapire.

Inzwischen bin ich nämlich ziemlich sauer auf ein Universum, das fast überall, wo Schulen herumstehen, praktisch nur Mucker nach oben kommen lässt.

Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird es sich wohl kaum besinnen. (weiterlesen…)

Gibt es das Lernresistenzgen?

Montag, 30. Mai 2011

Es scheint bezüglich “Verschwörungstheoretikern” oder neuerdings auch “Verschwörungsfans” eine neue Schafsmedienorder zu geben.

Da diese üblen Gesellen seit einiger Zeit aus dem Boden schießen wie Pilze nach einem Septemberregen am folgenden Sonnentag, man sie, wie sich inzwischen rumgesprochen hat, nicht alle einfach Nazis schimpfen kann, um das Problem so zu erledigen, versucht man jetzt, das lästige Gesindel nach allen Regeln der Schwarzen Kunst lächerlich zu machen.

Wer also beispielsweise immer noch nicht glauben mag, dass am 11. September 2001 drei Gebäude fast mit Freifallgeschwindigkeit lotrecht in sich zusammenstürzten, weil zwei davon von Flugzeugen getroffen wurden, das dritte noch nichtmal das, gehört zu dieser Gruppe verantwortungsloser Irrer und Spinner. (weiterlesen…)

“Verschwörungsfans” kriegen voll spirimäßig eins auf den Sack

Montag, 30. Mai 2011

Die Umtaufung der pöhsen Verschwörungtheoretiker setzt sich fort: Sie heißen jetzt “Verschwörungsfans.”

Und wenn man ihnen erklärt, dass sie mal wieder gar keinen Plan hatten, indem man ihnen sagt, dass ein altägyptisches Symbol bloß ein altägyptisches Symbol sei, dann ist das für die “Verschwörungsfans” ein “Tiefschlag”.

Beim Boxen sind Tiefschläge ja bekanntlich verboten, aber wenn es gegen Verschwörungsfans geht, muss man schonmal Fünfe grade sein lassen und ihnen eins aufs Gemächt – Geohnmächt? – geben, indem man ihnen direkt was auf ihre Lieblingssymbole bolzt.

Da ist man als Verschwörungsfan natürlich dann fix und foxi, wenn einem mitten in München so ein allsehendes Auge zwischen den Beinen zerbrettert wird. (weiterlesen…)

Männer: Umzuerziehende

Sonntag, 29. Mai 2011

Gestern Abend lernte ich einen hochinteressanten, schon etwas gesetzteren Mann nach vorangegangenen Gesprächen etwas näher kennen.

So fragte ich ihn schließlich auch, weshalb er – immer noch sehr stattlich, gebildet, gewitzt zumal, lebensweise, humorvoll, wohl auch finanziell abgesichert – denn unbeweibt geblieben sei. (Dass er nicht schwul sei, war offensichtlich.)

Er erklärte mir, dass alle Weiber, mit denen er zu tun gehabt habe, versucht hätten, ihn umzuerziehen, was er aber nie hingenommen habe und nie hinnehmen werde. (weiterlesen…)

Chats: Schneller rausschwätzen als der Rest

Samstag, 28. Mai 2011

“Chatten”, also rausschwätzen, was einem schnellstmöglich einfällt, kann eine interessante psychologisch-philologische Übung sein.

Denn wenn man beim Rausschwätzen wirklich Eindruck machen will, muss man nicht nur schnell sein mit der Tastatur und der jeweiligen Riposte.

Richtig gut ist man erst dann, wenn man die Antwort(en) des/der anderen antizipiert, kaum dass man den eigenen Kalauer zum Besten gegeben hat.

Oder gar schon davor. (weiterlesen…)

Tatschtafeln mitohne Titten

Freitag, 27. Mai 2011

Grade kommt mein Sohn nach Hause und erklärt mir begeistert, dass seine Schule bald Tatschtafeln bekäme.

Ich habe ihn gleich gefragt, ob das denn dann Tafeln mit Titten wären.

“Nee, Aller, ey, spinnst ja wohl.

Funktioniert so wie ein Eifohn, das hat auch so ein Tatschskrien.”

Alles klar.

Verschwörungspraxis: Elementares

Montag, 23. Mai 2011

Außer dass Verschwörungen banalerweise der Erlangung aus dem Verborgenen ausgeübter Macht dienen, gibt es bestimmte typische, wiederkehrende Merkmale.

Handelt es sich lediglich um eine kleine kriminelle Verschwörung, so besteht keine Notwendigkeit, eine besondere Attraktivität und gleichzeitig Verschleierung durch Begriffsmanipulation aufzubauen.

Man mag ein paar Geheimchiffren, Codes, Handzeichen usw. entwickeln, bedarf aber keiner “exoterischen” Propaganda.

Diese wäre also reine Zeitverschwendung.

Für eine großangelegte, erfolgreiche Verschwörung indes braucht man nicht nur viele Wasserträger, sondern auch eine große Masse an verdummten Menschen, die nicht erkennen, was man vorhat und ins Werk setzt.

Dafür nutzt man die Technik der Begriffsbesatzung sowohl durch innere Initiationsriten, als auch durch äußere Einsenkung der eigenen Lügen als Wahrheit nach dem Redundanzprinzip. (weiterlesen…)

Gemütliche Halbversklavung mit Halberkenntnis?

Sonntag, 22. Mai 2011

In wenigen Jahren werden wir entweder völlig versklavt sein oder endlich freigekämpft nur noch den Kopf darüber schütteln, was wir uns bieten ließen.

Einen gemütlichen Dritten Weg der Halbversklavung mit Halberkenntis sehe ich nicht.

Verschwörungstheorie wird Lehrfach

Sonntag, 22. Mai 2011

Lange genug den Dreisatz, die notwendig primitiv unveränderbare Standardwortreihenfolge im Englischen, einfache literarische Motive erklärt, basale Stilfiguren und elementare Bedeutungslehre: Jetzt biete ich Kurse an, in denen Verschwörungstheorie gelehrt wird. (weiterlesen…)

Gebildete glauben jeden Dreck

Sonntag, 22. Mai 2011

Ich bin nicht mehr der Meinung, dass Bildung ein Wert an sich sei.

Das Leben hat mich anderes gelehrt.

Es sind überwiegend gebildete Schichten, die die grünen Gesellschaftszerstörer wählen.

Es sind Gebildete, die uns die Notwendigkeit von immer mehr Kriegen nahezubringen trachten.

Gebildete haben den Finanzwahnsinn organisiert und erklären diesen als alternativlos. (weiterlesen…)

Wann ist Spiritualität kein Mist?

Freitag, 13. Mai 2011

In den Beiträgen “Spiritualität ist fast immer Mist” und “Spiritualität ist fast immer Mist (II)” und den Kommentaren dazu wurde einiges zum Spiritualitätsmist erörtert.

Die obige Frage allerdings, die sich logisch aus der ursprünglichen Behauptung ergibt, nämlich wann bzw. welche Spiritualität denn kein Mist sei, wurde bislang nicht untersucht.

Unter nichtmistiger Spiritualität verstehe ich zunächst einmal das Vorhandensein von Geist sowie die gewollte Entwicklung und Verfeinerung seiner Aufnahmefähigkeit und Ausdrucksformen.

Wenn es also jemand schafft, durch tägliches Angucken eines Rosenquarzes oder Ikebana-Stecken oder Biertrinken seine Gedanken positiv weiterzuentwickeln, zu mehr Klarheit zu gelangen, so hat derjenige sich spirituell eindeutig nichtmistig betätigt.

Aber nur dann.

Denn die drei Beispieltätigkeiten sind ja nicht schon nichtmistig spirituell an sich. (weiterlesen…)

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