Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

Schavaneske Frauenkafkaden

Donnerstag, 22. November 2012

Unter dem Titel

‘Frauenquote
Die Politik plant eine große Frauenkaskade’

beschreibt Jürgen Kaube auf faz.net die Frauen-Gleichstellungs-Schavaneske im deutschen Wissenschaftsbetrieb, die in Wirklichkeit ein massives Männerdiskriminierungssystem vorantreibt, in ihrer Wahnhaftigkeit so vorbildlich, dass ich ihm nicht nachplappern will, was er schon dargelegt, oder ihn längers zitieren oder kommentieren, sondern den Interessierten ausdrücklich auf den Link verweise. Auch der Kommentarstrang, wo Leser noch deutlicher werden, was da eigentlich gemacht wird, ist zu empfehlen.

Interessant – ein bisschen meines Senfs will ich doch dazugeben – wiederum, dass sich zumindest keine nennenswerte Partei oder sonstige größere Organisation, auch nicht ein Bundesland, gegen den entsprechenden von Frau Schavan initiierten Beschluss der GWK (Gesamtwissenschaftliche Konferenz) ausgesprochen hat, wofern dies Herrn Kaube nicht entgangen wäre, wovon aber kaum auszugehen ist.

Es herrscht also ein totales Kartell. (weiterlesen…)

Es chinest

Dienstag, 20. November 2012

Bei mir chinest es im Kopfe herum, ich denke schon, ich bekomme eine Antiokzidenz.

Wenn es jetzt noch richtig losjapanert, fange ich mir noch ‘nen Ostvogel ein.

Das I-Ging und das Tao-Te-King habe ich ja damals recht mühelos verkraftet (wobei ich mich mit beiden nicht eingängig beschäftiget), und der Buddhismus ist mir ziemlich egal; aber seit mir Konfuzius und die 36 Strategeme in die Hände gefallen sind, chinest es und chinest es.

Dazu habe ich mir, einer alten Schwäche für das Genre folgend, auch wieder mal einige Kung-Fu-Filme angeguckt, die alten, Streifen, in denen die Clanoma von vielleicht siebzig Jahren eine Kampfmeisterin ist, dass sie nur mit ihrem gebogenen Knotenholzprickel in der Hand 5 KSK-Soldaten wahrscheinlich in zwei Minuten von der Platte putzt.

Da chinest’s einem noch im Schlaf.

Ling, Hang, Feng, Kung, Pang, Song, Li und Lu.

Irgendwann sehnt man sich dann schon danach, dass mal einer Raskolnikow hieße.

Ja, und wenn man dann an so einen Britlummel wie diesen James Bond denkt, wie den schon der bessere Lehrbub hernähme, kann man schon feng-shuimäßig ins Grübeln und Chinesen kommen.

Ja, und die Japse, die haben magische Schwerter.

Sozusagen magische.

Dabei ist der Trick bloß der, dass der beste Schmied s e h r lange schmiedet.

Wie ein Wieland.

Übrigens tragen in den traditionellen chinesischen Filmen die Männer oft Röcke und Kleider, die Frauen aber Hosen bzw. Hosenanzüge. Maulfaul sind sie trotz ihrer formalen Untergebenheit auch nicht immer. Die Frisuren sind kunstvoll, so dass man, wenn sie einem aus zwanzig Metern einen tödlichen Pfeil ins Herze wirft, immerhin nicht ästhetisch beleidigt stirbt.

Die Männer sind natürlich trotzdem nicht von Pappe. (weiterlesen…)

Beim Google zählt das Wort

Montag, 19. November 2012

Der Google hat zwar nicht mich (wäre der Firma zu teuer), aber trotzdem einige fähige Mitarbeiter.

Ich wundere mich immer wieder, wie Leute meinen, sie könnten den Google verarschen. (weiterlesen…)

Vom sinnvollen Sichaufregen

Sonntag, 18. November 2012

Ich habe noch nie etwas davon gehalten, dass man sich nicht aufregen solle.

Man kann das Sichaufregen irgendwann sogar kultivieren. (weiterlesen…)

Der Arschnasenrap

Donnerstag, 15. November 2012

Ich kann es nicht ertragen / wie kann ich Blödheit schlagen / ihr habt noch nichtmal Fragen / wie soll ich es noch sagen /

Schon das am Arsch verstanden / feig im Versanden / ich aber sag’s / jetzt wird’s krass /

Die ganzen Arschnasen / mit ihren Phrasen / lassen / ihr Arschnasen / sich von euch einen blasen / und ihr feigen Hasen / ihr merkt es nicht / habt kein Gesicht /

Ihr seid die Arschnasen / die denen einen blasen / ihr merkt es nicht / habt kein Gesicht / (weiterlesen…)

Kenne ich mich?

Mittwoch, 07. November 2012

Grade wollte ich über irgendeinen exemplarischen Blödmann schreiben; aber das stelle ich zurück.

Ich schreibe jetzt vielmehr lieber über mich als exemplarischen Blöd.

Es geht darum (deshalb muss der andere seiner Würdigung noch warten), wie falsch man sich oft selbst sieht, beurteilt.

Gestern zeigte sich mir das so auffällig, dass ich das Phänomen aufgreife. (weiterlesen…)

Von der Zipfe

Dienstag, 06. November 2012

“Anfangs dachte ich, sie wäre eine arrogante Zipfe.”

Sagte ich, bevor er zum Nachsitzen musste, vorhin zu meinem Jüngeren bezüglich einer Frau.

Erklärte ihm dann noch, dass sich auf ein leicht beleidigtes und nachtragendes Weib einzulassen der direkte Weg in die Hölle sei. Da parke man lieber gleich dort ein.

“Papa, was ist denn eigentlich eine Zipfe?” (weiterlesen…)

Noch überzeugter von bin Laden

Montag, 05. November 2012

Samstag, in der Markthalle, bei meinem Lieblingsgewürzhändler (schon wieder was Leckeres entdeckt!).

Indem ich meine drei Paketchen (Senfkörner, Bärlauch, geräucherter scharfer spanischer Paprika) zahlte, kreuzte ein soignierter Herr auf (alle Herren, außer mir, sind dort soigniert oder wenigstens auf dem Wege dahin) und frug die Chefin nach einer geeigneten Gewürzmischung. Was sie ihm empfehlen könne.

Er wolle eine Garnelenpfanne zubereiten (wahrscheinlich hatte er für die Krabben schon einen Hunderter ausgegeben: so sah er aus) und benötige dafür das Geeignete. (weiterlesen…)

Erziehung

Sonntag, 04. November 2012

Eben gewann ich nochmals Hochachtung vor meinem Großen.

Er begriff sogar, nach davorerfragten Vorschlägen, die er zu bringen habe, statt am Rechner zu verschimmeln, wie eine bestimmte, nicht einfache Kommunikationsstrategie aussehen könne: woraufhin er mindestens nicht unbeachtliche Ergebnisse, und zwar ohne längeres Nachdenken, abgeliefert, aber darauf im Zusammenhange nicht selbst gekommen seiend, dass und weshalb in Sonderfällen selbst sein schwatzsüchtiger, alles achtmal erklärender Papa zum gezielt beredten Schweigen rät.

Auch seine sofort vorgebrachten Einwände, bei wem und wieso das sicher nicht funktioniere, jedenfalls höchstwahrscheinlich, haben mich auf meinen Filium stolz gemacht.

Er scheint es doch so zu halten, wie jeder brave Sohn (“brav” hier im alten Sinne von tapfer): Der Alte geht ihm gar fürchterlich auf den Schamott, aber er versucht ihn doch zu kriegen, ihm heimlich abzulauschen, was er nur kann.

Mein eigener Alter war ein ausgezeichneter Philolog. Schon darum wollte ich keiner werden, sondern zunächst Naturwissenschaftler. (weiterlesen…)

Berthold Kohler (Faz) steinbrückt

Sonntag, 04. November 2012

Mal wieder ein ausdrückliches Lob für das, was Berthold Kohler in seiner Sprachglosse bei der FAZ losgelassen.

Und ein weiteres solches für die Kommentatoren dort, derer einige sich wahrlich auch nicht lumpen ließen. (Teils sehr lesenswert!)

Es geht um Steinbrücken, Steinewerfer, Versteinerte, steinige Wege, Steinemeier, Mühl- und Mahlsteine, Steinbrecher, Steinsetzer…: nur nicht um Steinmetze.

Da komme dann doch noch ich ins Spiel: weil ich einer bin. (weiterlesen…)

Vom Geheimen

Freitag, 02. November 2012

Mein Gott, bin ich froh, nach drei Bonds, dass ich nur ein geheimer Agent bin, und kein Geheimagent.

Denn als echter Geheimagent ist man ja gar nicht wirklich geheim.

Kann es gar nicht sein.

Da gibt es Chefs, manchmal sogar Chefinnen, mehr oder weniger klare Vorschriften und Aufträge, und man muss sich bei dem ganzen Schiet, den man zu erledigen hat, auch noch selbst vorgaukeln, wenigstens nach außen so tun, als täte man es aus Patriotismus.

Man kann noch nicht einmal ernsthaft sauer auf einen Kollegen werden, egal aus welchen Reihen, wenn der einem selber das Fell über die Ohren zieht.

Selbst im Bett muss man noch aufpassen, wofern man wenigstens, traditionell, noch mit einer Agentin reindarf, dass die einem bei der Rückenmassage nicht plötzlich von hint einen Dorn ins Herze rammt.

Da lobe ich mir doch die Schriftstellerei. (weiterlesen…)

Urknall heißt Implosion!!!

Donnerstag, 01. November 2012

Man hat Sie die ganze Zeit verarscht.

Es ist alles genau andersrum.

Das bekannte Weltall ist nicht Ergebnis eines Urknällchens, wie man Ihnen bislang weismachte, also dessen, dass ein mathematischer Punkt, sprich das Nichts, explodierte.

Sondern es ist Ergebnis einer gigantischen Implosion. (Wir messen nur verkehrtherum. Schon Schauberger sagte: “Ihr bewegt falsch!”)

Das ursprüngliche All nämlich war sich selbst einfach zu groß. Das hielt es irgendwann nicht mehr aus.

Guter Rat war teuer. (weiterlesen…)

Wieso Jesus nur seine Keuschheit bedecket

Montag, 29. Oktober 2012

Ich habe es schon verschiedentlich erwähnt, will es aber nochmals aufgreifen.

Die vorm Publiko öberststärkste aller Aufmerksamkeitsstärkegranaten wäre gegeben, wo man Geld (oder Gold), Sex, Jesus, Skandal und Katastrophe (Weltuntergang) in eine Büchs schüttete.

Gier, Trieb, Glaube, Entrüstung, Schauder: Wer all das in eine Geschichte zu packen weiß, ist der Meister aller Klassen, der Meister aller Flaschen.

Probieren wir’s mal aus.

Es war kurz vor Armageddon. Jesus war ziemlich abgebrannt, und die Magdalenerin hatte ihn schon tagelang nicht rangelassen. Petrus hatte ihm gar den ganzen Wein weggesoffen. Er war stinksauer.

Da kam ein Marketender esels des Weges, allerlei bunte Bänder, Schnüre, Kupferkettchen und sonstigen Tand feilbietend.

“Schmuck und Zierrat für einsame Herzen! Schmuck und Zierrat f…”

Bams da lag er. Das war Jesus nun doch Hohnes zuviel. (weiterlesen…)

Keuschlammfrüchte (II)

Sonntag, 28. Oktober 2012

Vorhin blieb mir schier das Bier im Halse stecken.

Einer, der sich auskennt, meinte zum Genusse des Mönchspfeffers lediglich, wenn ich mir den zu Tofu in Biersoße gäbe, wäre ich mit Phytoöstrogenen sicherlich nicht schlecht versorgt.

Nach dem ersten Schock meinte ich, übersprungshandlungsmäßig, nur kleinlaut, dass frau ja heutzutage auf androgyne Männer stehe.

“Na, dann mach’! Wenn Du dann noch einen hochkriegst!” (weiterlesen…)

Von der alten neuen Agora

Sonntag, 28. Oktober 2012

Gestern saß ich mit einem vortrefflichen, gebildeten, keinem derben Scherze wie feinen Witze abholden Manne zusammen, dessen Kenntnis und Bewusstsein bezüglich sprachlicher Feinheiten und Register ich als zumindest außergewöhnlich bezeichnen will.

So kamen wir denn auch auf die deutsche Sprache als solche bzw. den heutigen Zustand und Behuf derselben. Ein Streit ergab sich. Jovial, beim Biere, aber engagiert, heftig, direkt ausgetragen.

Er meinte, die Komplexität der deutschen Sprache sei unhaltbar; Konjunktive, komplexer Satzbau, das sei von gestern; keiner mehr wolle so etwas lernen; kaum noch Deutsche, Ausländer, Migranten schon gar nicht; kein Wunder sei es, dass Englisch, aufgrund seiner einfachen grammatischen Struktur, Weltsprache geworden; man müsse den Tatsachen ins Auge sehen und sich in dieser Richtung anpassen; das sei nunmal der Lauf der Welt. Ich kämpfe, anderes, gar eine Renaissance der gehobenen deutschen Sprache ansetzen zu wollen, einen vergeblichen, wenn nicht lächerlichen, zwar vielleicht hehren, aber doch klar verlorenen, sinnlosen Kampf. (weiterlesen…)

Keuschlammfrüchte

Freitag, 26. Oktober 2012

“Keuschlammfrüchte”: Ja, so etwas gibt es, und der botanisch normalerweise nicht völlig unbewanderte Blogautor erfuhr es erst über den sogenannten “Mönchspfeffer”.

Dass der, vom Geschmacke wie vom lateinischen Namen “Vitex agnus-castus” her (wie z.B. auch der Szechuan-Pfeffer) kein echter Pfeffer sein könne, war mir, (auch weil er sonst hätte “Piper” heißen müssen) gleich klar, als ich letztes Jahr in der Markthalle zum erstenmal ein Päckchen davon erworben und soßenwürzend verkostet hatte.

Meine Nachlässigkeit als Philolog, dass ich bei diesem deutschen wie lateinischen Namen (agnus und castus kann ich noch) nicht gleich nachsuchte, was es damit auf sich habe.

Und siehe da, dieser Lippenblütler (Salbei, Oregano, Thymian…: sehr viele unserer Würz- und Heilkräuter sind Lippenblütler) soll doch tatsächlich seit Menschengedenken bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden, Wechseljahresproblemen, hat seinen Namen aber davonher, dass ihm nachgesagt wurde (wird? – ich habe keinen Spion im Vatikan), er entgeile den Mann, mache die Mönche keusch, wie es sich geziemt. (weiterlesen…)

Immer noch kuhlere Tuhls

Montag, 22. Oktober 2012

Ich habe mich schon verschiedentlich dazu eingelassen, tue das nun aber nach dem Redundanzprinzip wiederum.

Je jünger, dümmer und ungebildeter die Leute, je oberflächlicher sie Englisch können, um desto mehr tendieren sie dahin, irgendwelche eingeschleppten angelsächsischen Modebegriffe bedenkenlos zu verwenden und sich dabei auch noch besonders großartig zu fühlen.

Lustig daran ist nicht selten, dass sie damit meinen, indem sie noch nicht einmal die geläufigste Lehnwortbedeutung wirklich kennen und richtig anzuwenden wissen, geschweige denn die verschiedenen originalsprachlichen Bedeutungen, selbst auf Vorträgen jeden damit beeindrucken zu können.

Traurig ist hinwiederum, dass das, wenn nicht gerade ich mit im Publiko sitze und mal wieder meinen intoleranten Tag habe, gar nicht so selten funktoniert, “performt” sozusagen. Man “liket” es. Man weiß zwar nicht warum, ebensowenig wie der Schwätzer am Pult, aber man weiß, dass das angezeigt ist.

Da in unseren endverweichlichten Zeiten sinnfällige Sprachkritik weithin als bösartig beleidigend gehandelt, passiert meist auch dann nichts, wenn doch ein oder mehrere Zuhörer merken, welch faule Eier da gelegt werden.

Ja, verwendet der Vortragende, der Sprecher, ein deutsches Wort falsch, so mag man das noch einwenden dürfen, ist es aber ein englisches, so gilt das vielerorts als mindestens sehr unhöflich, beckmesserisch, haarspalterisch, als ewiggestrig.

Aber, akademische Absturzrepublik, siehe Frau Minister, inzwischen kann man ja auch auf Bachelor studieren, also auf bologneser Geselle. (Sogar als Vetschie.) (weiterlesen…)

Magnus Egalplag, der Mindmapper

Montag, 22. Oktober 2012

Mein Gott, bin ich froh, dass ich weder einen redlich verdienten noch einen erschwindelten Doktortitel habe.

Ersterenfalls hielte ihn jeder für erschwindelt, zweiterenfalls wäre er es auch noch.

Letzteres wäre, bei allem Elend, aber doch noch besser, da gerechter.

Auch viel normaler. Und normal zu sein, das ist heute wichtiger denn je.

Normaler als mit einem erschwindelten Doktortitel kann man fast gar nicht sein.

Man fällt so keiner Sau mehr auf.

Außerdem, wenn man dann noch Frau ist, also gut übernormal normal, wird jeder, der die erschwindelte Promotionsarbeit kritisiert, jede Alsodochsau, zum “Hexenjäger”: erst recht, wenn die Hex’ katholisch ist.

Was lernen wir aus der ganzen Plagerei?

Bis zum Abitur sollte frau beim Abschreiben aufpassen, danach ist es Egalplag. (weiterlesen…)

Fazplag / Jürgen Kaube: Mein lieber Schavan

Montag, 22. Oktober 2012

“Die Diskussion um Annette Schavans Dissertation hat keine Absurdität ausgelassen.”

Das ist der erste Satz des von Jürgen Kaube verfassten Kastens unter dem jüngsten FAZ-Artikel zur Schavan-Promotionsaffäre unter dem bezeichnenden Titel “Cui bono?”.

Und er ist sozusagen selbstbezeichnend.

Kaube sagt darin, sinngemäß, nicht ganz zu unrecht, dass die Erziehungswissenschaften der letzten Jahrzehnte im Prinzip recycelter Müll seien.

Dass die meisten Doktorarbeiten dazu so scheiße und irrelevant und nur abgeschrieben und kompiliert seien wie jene von Frau Schavan, weshalb es auch egal sei, dass diese scheiße und abgeschrieben und irrelevant sei.

Komplett unterschlagen wird dabei, dass man selbst bei einer scheißigen, irrelevanten, zusammenkompilierten Dissertation, außer, dass sie hinreichend Wörter aufweisen muss, wenigstens die Zitierregeln gelernt haben und beachten sollte.

Offiziell gilt das heute noch, werter Herr Kaube. (weiterlesen…)

Schavanplag (II)

Samstag, 20. Oktober 2012

Ich will zur Sache Schavan-Dissertation mal eine richtig krude Verschwörungstheorie durchstechen, die ich selber für äußerst unwahrscheinlicherweise gegründet, aber, angesichts dessen, was jetzt läuft (cui bono?), doch nicht für hundertprozentig abwegig halte.

Anstatt nämlich, dass man sich um die Doktorarbeit kümmerte, deren Wert auslotete, die Täuschungsabsicht diskutierte, diskutiert man in den Schafsmedien fast nur noch, dass, wie, wer das vernichtende Gutachten der Uni Düsseldorf vorzeitig dem Spiegel zugespielt habe, was für eine Riesenschweinerei das sei usw.

So gesehen, könnte man glatt meinen, es sei ein Schavan-Freund gewesen, der dies bewerkstelligte; wäre das Gutachten auf dem ordnungsgemäßen Wege an die Öffentlichkeit gelangt, so könnten sich ihre Apologeten (Kauder et al.) jetzt nicht dessenthalben aufblasen, wie als ob ein Osama bin Laden seine vorgebliche Versenkung im indischen Ozean eben doch überlebt hätte.

DIE ARME FRAU! SO EINE BODENLOSE GEMEINHEIT!!! (weiterlesen…)

Knabenbeschneidung: Einen Nutzen mag sie bringen

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Ich versuche seit langem, man will ja ausgewogen argumentieren (das ist heutzutage – einschlägige Ausnahmen gibt es natürlich – so eine Art Sankt Relativitätstheorie der zumal politischen Debatte, mit semantischer Raumkrümmung ob des thematischen Geistes der Schwere), der religiös motivierten Knabengenitalverstümmelung irgendetwas Positives abzugewinnen.

Endlich scheint es mir geglückt. (weiterlesen…)

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