Archiv für die Kategorie ‘Aphorismen’

Glauben und Fluchen

Sonntag, 04. November 2012

Glauben ist Fluchen.

Glauben und Wissen in einem Eimer

Sonntag, 04. November 2012

Dass ausgerechnet ich mal dazu beitrüge, die Begriffe “Wissen” und “Glauben” durcheinanderzubringen, daran hätte ich nie geglaubt. Jetzt weiß ich es besser.

Lablos

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Kaum ein Tornister trägt sich schwerer denn des armen Dichters Briefkasten.

Was die Welt umwälzt

Dienstag, 30. Oktober 2012

Ohn Weib kein Treib.

(Der fiel mir gerade anlässlich eines dionysisch angehauchten Kommentarstranges zu.)

Allein, ein Kleist!

Sonntag, 28. Oktober 2012

Immerzu: “Wir sind doch so wenige!” – Allein, ein Kleist!

Von den Sprachebenen

Sonntag, 28. Oktober 2012

Himmels Hebräisch, der Hölle Englisch, Denkern Deutsch.

In der Lügenarena

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Lustig ist’s, zuzuschauen, wie Zweie oder gar mehrere sich die Hucke vollügen und nur so viel dazuzulügen als nötig, auf dass der Spaß nicht zu frühe ende.

Abplag (II)

Montag, 22. Oktober 2012

Es hat doch nicht geklappt, mit dem Abplag.

Daher noch der Schlussplag.

Zum letzten Wegmag.

Abplag

Montag, 22. Oktober 2012

Inzwischen plagt mich der Plag so, dass ich mich frag’, weshalb ich mich noch damit plag’.

Ich mache jetzt den Abplag.

Bilderberger, Weiber, Schafsmedien

Sonntag, 21. Oktober 2012

Bilderberger sind schafsmedial so unantastbar wie böse Weiber.

Meine politische Ausgewogenheit

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Ich bin politisch so ausgewogen, dass ich keiner Partei jenes Verfassungsbogens anhänge, den es bekanntlich sowieso nicht gibt.

Kein Professorenplag

Montag, 15. Oktober 2012

Ich weiß schon lange, weshalb ich keinen Doktortitel habe. Man befürchtete durchaus zurecht, dass ich selber etwas zu sagen hätte.

Wenn die Gier es mit der Dummheit treibt

Sonntag, 14. Oktober 2012

Der beste Esoabzockerzdummspruch, den ich bis dato, aus dem Munde einer dahingehend sehr aktiven (sie verkaufte heilig-sozial unterlegte Pyramidenspielanlagen, in für Normalos nicht geringer Einstiegshöhe, die Sache platzte wenig später…), ansonsten sehr durchschnittlichen bis eher ziemlich blöden Frau, auch nebendem jedem Plattsalbadern hold, hörte, war: “Geld ist eine hochenergetische Angelegenheit!”

Das ist gleichzeitig so bemerkenswert richtig wie grundbescheuert – ich wünschte, Sie hätten ihr verzückt-gieriges Gesicht dazu, über den Fettwülsten, sehen können – , dass sie mir damit in der Tat, reichlich unfreiwillig, ein echtes Geschenk gemacht hat.

Vom statthaften Zwingen

Sonntag, 14. Oktober 2012

Es gibt ein statthaftes Zwingen. Es ist jenes zum Denken.

Klare Kante

Samstag, 13. Oktober 2012

Die Klarheit spottet der Eitelkeit der Schönheit.

Grundgesetz für Heinis

Donnerstag, 04. Oktober 2012

Ich gönne es ihnen: Die Erben jener, die uns das Grundgesetz diktierten, müssen es zum Witz erklären.

Immerhin Gauss

Mittwoch, 03. Oktober 2012

Die Zahlen, wie wir sie gemeinhin kennen, sind schon Chimären. Zuletzt hat Gauss aus dieser Erkenntnis heraus nützliche neue erdacht.

Der Königin Tochter

Dienstag, 02. Oktober 2012

Die Sprachwissenschaft ist die Königin. Die Philosophie aber die Schönste. Und, wenn man ihr gut ist, gar auch noch die Liebste. Die Kaiserin, zauberhafte Tochter der Königin.

Steinbrückbilderbergerei

Sonntag, 30. September 2012

Die Steinbrück-Bilderbergerei ist zum Kotzen.

Wir haben nichts zu sagen.

Das aber wenigstens sage ich.

Der Weg als Hin

Sonntag, 30. September 2012

Weg vom Muss und hin zum Kann.

Von der bewussten Hoffnungslosigkeit

Sonntag, 30. September 2012

Die bewusste Hoffnungslosigkeit ist eine der bislang höchsten Errungenschaften des menschlichen Geistes.

Der Mensch kehrt sich ab vom Erbetteln ihm gerade genehm erscheinender möglicher Zukünfte.

Damit befreit er sich dessen, was gemeinhin “Schicksal” genannt.

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