Nachdem es mir bislang mittels eines vertretbaren Aufwandes nicht gelang, dort auszutreten, erkläre ich mich hiermit immerhin schon einmal als Facebook-Leiche.
Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’
Facebook-Leichen: Ich liege im Keller.
Montag, 03. Oktober 2011Mein Avatar kann mich mal
Donnerstag, 18. August 2011“Eine erlesene Wein- und Gewürzhandlung betreiben, mit den feinsten Chili-Saucen, Remouladen, Aiolis, Tapenades und Senfen aus aller Welt, bester Butter, Xelchtem und Käschen, eigenen, tagesfrischen, kleinen Häppchen und Dipps zum Verkosten.”
Mein Avatar 23 hat mich eben gefragt, was für einen Berufswunsch ich noch einmal hätte.
“In so einem feinen, halbangespeckten Schicki-Holzschuppen herumturnen, viel aufsprechen, viel mitprobieren, zumal beim Wein, dabei noch Geld machen wie Heu und der Star der Szene, das täte dir natürlich schon gefallen”, entgegnete er trocken.
“Du sagst es!” (weiterlesen…)
Kannitverstaan
Mittwoch, 17. August 2011Was regiert eine “europäische Wirtschaftsregierung”?
Vielmehr: Was regiert sie nicht?
Außerirdisches in gutem Schwäbisch und schlechtem Schriftdeutsch
Freitag, 01. Juli 2011Ein kleines Video zum Thema Außerirdische.
Vatertag: Übele Sauferei an Christi Himmelfahrt
Montag, 30. Mai 2011“Aufgrund des erhöhten Alkoholkonsums und den häufig durchgeführten Massenveranstaltungen (hierzu zählen u. a. gemeinschaftliche Ausflüge, z. B. Grillausflüge) gibt es, wenn man die Statistik betrachtet, am Vatertag erheblich mehr Schlägereien als an gewöhnlichen anderen Tagen. Laut dem Statistischen Bundesamt steigt die Zahl der durch Alkohol bedingten Verkehrsunfälle an Christi Himmelfahrt bzw. am Vatertag auf das Dreifache des Durchschnitts der sonstigen Tage an und erreicht einen Jahreshöhepunkt. (Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC-A/SA)”
Meine entsprechende Bildungslücke konnte ich eben aus dieser hoffentlich glaubwürdigen Quelle schließen. (weiterlesen…)
Lügendreck
Freitag, 19. November 2010Gut. Beschlossen. Ich werde den Terrordreck der Bildzeitung heute noch nicht einmal lesen.
Dass es Dreck ist, ist eh klar.
Ob der morgen dafür taugt, hier wenigstens einen halbwegs überflüssigen Witz zu reißen: schaunmermal, pflegt der Kaiser zu sagen.
Gottes Fluch
Mittwoch, 13. Oktober 2010Glauben tötet den Verstand. Das ist der Fluch Gottes.
Endlich wieder Arbeit!
Sonntag, 12. September 2010Nach eintausendunddreiundvierzig Beiträgen in gut achtzehn Monaten wird es Zeit, dem stets aktiveren Nachwuchs einmal das Tagesgeschäft zu überlassen, dass ich mich wieder einmal ruhiger und tiefgründiger einzelnen Themen widmen kann, weswegen ich um Verständnis dafür bitte, wenn neue Beiträge hier in den nächsten Monaten zwar hoffentlich nicht schlechter, wenn, dann immerhin wohl eher nicht kürzer, so doch seltener zu finden sein werden.
Indem mir Heidelberg, Tübingen und Bielefeld immer noch keine Sprachwissenschaftsprofessuren h. c. antrugen, Herr Wulff fortlaufend die Bundesverdienstkreuze auf die lange Bank schiebt, die Außerirdischen weiter auf sich warten lassen, drängt es mich in Teilklausur. (weiterlesen…)
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Dienstag, 31. August 2010Das Teufelchen hat sich ins Bundeskanzleramt zurückgezogen und dorten in der Pflaumendarre versteckt.
Viele Sachen zu machen
Mittwoch, 18. August 2010Die Arbeiten an einem Dreiteiler, in dem die Klarnamendebatte noch einmal andersherum erweitert wird, an einer Kafka-Betrachtung sowie der technischen und konzeptionellen Vorbereitung einer Nietzsche-Exkursion haben diese Seite leider für ein paar Tage verwaisen lassen.
Das sollte sich bis spätestens Samstag Abend ändern.
Mit der Bitte um Verständnis,
Ihr/Euer Magnus Wolf Göller
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Zur Überbrückung einen kleinen Aphorismus:
Hätte er geschrieben, so hätten sie nicht gedacht, sondern gelesen; hätte er nicht geschrieben, hätten sie auch nicht gedacht, anstatt zu lesen. Betrifft niemanden, der dies liest und begreift.
Aus Berlin
Sonntag, 08. August 2010Der Bahnritt vom Havelland in der Uckermark nach Berlin führt von einer der unberührtesten, schönsten Naturlandschaften Mitteleuropas in einer Stunde in eine der faszinierendsten Metropolen der Welt.
Berlin ist die einzige noch bezahlbare, die Billigmetropole der westlichen Welt.
Mit sehr liberalen Vorgaben, was den Genuss und Ausschank des Bieres anlangt, nebst bezüglich anderen Vergnügungen, so dass die Touristenschar stetig anschwillt (Berlin ist total billig und total cool, und man kann sich määchtig einen hinter die Binde gießen, rund um die Uhr). (weiterlesen…)
Frankfurter Freilauf
Freitag, 30. Juli 2010Es lief einer von Frankfurt nach Bankfurt; er hatte es nicht weit; außer ein paar Spritzen, die ihm die Füße pieksten, ein paar Kravatten, an denen er beinahe hungenblieb, Hündchen von Gattinnen, die ihm zwischen die Füße schissen, ein paar Kokshändlern, die meinten, ihr Angebot müsse genau für ihn geschaffen sein, ein paar Großmarktkärren im Wege, Polizisten, ihn mit Verwunderung betrachtend, dass er also freche ohne Waffe unterwegs, ihn deshalb fast schon verdächtigend, an Huren im Bahnhofsviertel vorbei, die solch einen Schmucken, wofern er denn zahlte, sicherlich gerne nicht verwiesen, noch an Goldankäufern, dem Messeturm mit seinen Buchmarketendern, hinunt’, hinein in den Main.
“Nadelöhr” schuld an Massenpanik und Toten?
Samstag, 24. Juli 2010Kurz zur Love-Parade-Massenpanik in Duisburg.
Ich habe mir auf SPON gerade erste Bilder angeschaut.
Ein Tunnel soll zum Nadelöhr geworden sein, so dass allzuviele Leute durchgedreht seien.
Geschätzt hingeguckt hat dieses “Nadelöhr” eine Breite von gut über zwanzig Metern.
Da passen mit auch nur etwas Mindestvernunft in beiden Richtungen Massen hindurch.
So ein Irrsinn.
Vuvuzelas sind Waffen
Sonntag, 13. Juni 2010Vuvuzelas sind gefährliche Waffen.
Der Pilz kommt!
Mittwoch, 21. April 2010Ich rüste mich bereits für den paneuropäischen Schleimpilzangriff.
Die bulgarische Mutation des Fungus Invasorius Galacticus einer kaukasischen Unterart des Fungus Asiaticus Totus Pestilenzarius breitet sich von Südosten her unaufhaltsam aus: er befällt PVC-Oberflächen genauso wie Silikon-Dichtungen, Gartenschläuche und Kondome; ebenso sämtliche Plaste und Elaste, die Fluorverbindungen beinhalten, also auch moderne wasserabweisende Schuhe und Textilien (manche Experten nennen ihn schon “den Fluorfresser”).
Der Krisenstab bei den Badischen Anilin und Sodafabriken (BASF) befürchtet bereits, dass die Automobil- und Düngemittelprduktion binnen kurzem zum Erliegen kommen könnte, warnt aber vor Panik unter der Bevölkerung, was ich jedoch für eines der üblichen Beschwichtigungsmanöver vor der ganz großen Katastrophe halte.
Zweifelsfrei versuchen die selbsternannten Eliten, ihre Lebensmittelvorräte noch schnell in Jutesäcke und unbeschichtete Papiertüten umzupacken, während wir einfachen Bürger weiterhin die im Grunde unverkäuflichen Nudeln in PET-Verpackungen, Kartoffeln in Plastiksäcken, Milch in Tetrapacks nach Hause schleppen sollen…
Der ganze inszenierte Vulkanausbruch mitsamt des Ascheschwindels war in Wirklichkeit ein Ablenkungsversuch historischer Dimension; tatsächlich schließt wegen des Schleimpilzbefalls keine einzige Flugzeugtür mehr richtig dicht.
Glauben Sie etwa, dass Guttenberg in der Türkei herumgurkt und Merkel in Italien, weil die bankrotten Isländer die EU versuchen, mittels einer Computersimulation zur Erlassung ihrer Auslandsschulden zu erpressen?
Jeder weiß doch, dass Deutschland niemals auch nur einen Cent ans Ausland abführte, so wie früher keinen Pfennig.
Reißen Sie rechtzeitig die Gummisohlen von ihren Schuhen, bevor der Pilz Ihnen die Zehen abgefressen hat!
Vernichten Sie Ihre Scheckkarten sofort, ehe es zu spät ist!
Reifen runter von Autos und Rädern, auf den Felgen fahren Sie besser!
Zum Thema Zensur
Dienstag, 13. April 2010Sinn und Zweck der Ausübung von Zensur in den Medien ist vor allem die Selbstzensur (außer bei Themen, die nun wirklich gar nicht aufkommen sollen), das heißt heute, dass man sehr schnell vor der Wahl steht, seinen Job zu verlieren und in der Publizistik keinen mehr zu bekommen, zum kleinen Blogger degradiert zu werden, oder aber nur das schreibt, von dem man weiß, dass es genehm ist.
Die Folge dieser Praxis ist dann aber auch, dass die Zeitungen immer uniformer und langweiliger werden, an Auflage verlieren, da immer weniger Leute einsehen mögen, weshalb sie denn für das immer gleiche Gesülch auch noch bezahlen sollten, während es im Netz ein riesiges, kostenloses Angebot an interessanteren, lesenswerteren Texten gibt.
Am Schluss bleiben dann nur noch BILD für Scheißhaus und Straßenbahn, eine Minifaz zum Angeben im Flieger und ein paar Heimatzeitungen wegen der Todesanzeigen, Wohnungauflösungsannoncen und Berichte über das ADAC-Kleinstadtfest sowie die Rettungsaktion der örtlichen Feuerwehr, die Omas Katze vom Dach holte, übrig…
Gewissermaßen zensieren sich also die Zensoren, Verleger und Chefredakteure, über die von ihren Journalisten erwartete Selbstzensur wiederum selbst, indem der fürchterlichste aller Zensoren, der Leser, zuschlägt, nämlich die Zeitung, die er nicht lesen mag. (weiterlesen…)
Festbier
Samstag, 27. Februar 2010Heute Mittag frugen mich meine Söhne mal wieder neckisch, weshalb ich denn Bier tränke (nachdem ich erklärt hatte, ich koche hier ja Nudeln für alle, putze für alle etc. und etwas Gegenleistung einforderte: das täte ich ja nur für mich alleine!).
Recht unbedacht antwortete ich, das sei in der Tat richtig, aber Bier sei nunmal das Flüssigbrot für Erwachsene, für Papas zumal, wenigstens für den Ihrigen.
Alsbald kippte die Sache ein bisschen, indem ich ihnen erklärte, Brot sei sozusagen ihr alkoholfreies Festbier.
Islamtoleranz
Samstag, 16. Januar 2010Soll ich etwa den achten, der mich erklärt verachtet, mir womöglich nach dem Leben trachtet?
Fröhliche Wissenschaft
Sonntag, 10. Januar 2010Inzwischen müssen wir die Fragen bezüglich der Klimaschwindler dringend dahingehend ausrichten, wie sie sich aus der Affäre zu ziehen trachten.
“Spätestens wenn wir alle gestorben sind, wird die Erde verheerend wärmer! Das Geld für uns dagegen wollen wir aber jetzt sofort: wir geben dafür garantiert genug Gas gegen alle Leugner!”
Klimanazis?
Sonntag, 20. Dezember 2009Ich bekam heute noch den Hinweis, ich solle doch mal aus gegebenem Anlass den Begriff ”Klimanazi” bezüglich der Treibhaussausenskeptiker einführen, da der einschlägige Vergleich bezüglich des Holocaust ja hinreichend aufgestellt sei.
Ich verweigerte mich zunächst, da ich dachte, es bliebe wohl nur “Nazi”, aber nicht “Klima” hängen: der Nazi dann an mir, obzwar, obschon, obgleich und obwohl ich den Vergleich nicht selbst erfand, das Klima dann aber auch noch schlicht an allen, also irgendwie generalmitschuldig.
Insofern bleibt nur die Frageform: Bekam Allus Gorus Trislogistissimus seinen Friedensnobelpreis in Wirklichkeit eigentlich dafür, dass er als der fähigste Klimanazijäger angesehen ward?









