Dieser Blog wird ab diesem – zumindest auf längere Sicht – letzten Beitrag nur noch kommentarweis betreut.
Das heißt, dass alle Beiträge weiterhin aufrufbar, die Kommentarfunktion geöffnet, ich auch antworten werde, wo dies angebracht.
Nach über fünf Jahren und mehr als 4000 Artikeln ist es an der Zeit.
Mein besonderer, herzlicher Dank gilt allen, die sich hier, manchesmal mit viel Aufwand, oft sehr anregend, beteiligt haben.
Es mag auch wohl sein, dass hier – oder anderwo, vielleicht auch in gedruckter Form – irgendwann eine Kompilation der meines Erachtens wichtigsten erschienenen Texte erscheinen wird.
Wie sich jeder leicht denken kann, der mich kennt, werde ich allzumal das literarische Schaffen nicht einstellen.
Auch werde ich angelegentlich noch meine zeitgeist-Print-Kolumne betreuen oder auf der Seite zeitgeist-online.de etwas schreiben.
Vieles, was ich anpacken wollte, ist über die Jahre schlicht liegengeblieben.
Mein Buch von den Lügen ebenso wie eine umfässlichere Abhandlung zu den Strategemen, wie auch meine Worte, genauer, an den schriftstellerischen Nachwuchs, wie mein Konstantin, wie meine Konzepte zur Verbesserung unseres Bildungssystems, wie die Kinderbücher, die phantastischen Erzählungen und Märchen, auch wohl Wägungen zum Trollunwesen im Netz, verschiedenes mehr.
Ja, verschiedenes mehr.
Jetzt werde ich erst einmal durchatmen, mir dann einen Überblick verschaffen.
Was dann kommt, weiß ich nicht.
Und, ja, doch: Ich werde schonmal mehr Zeit fürs Theater haben.
Wofern man mich denn dort haben will.
Immerhin: Am 14. dieses Monats werde ich in der Stuttgarter Rosenau als Neandertaler auftreten. Ich denke, das wird mindestens mir einigen Spaß bereiten.
Ja, ich denke auch daran, wieder Dramen zu schreiben, und vielleicht langt es, bei so viel anstehender Muße, sogar für ein wenig bessere als die bisherige Poesie.
Auch habe ich die Sprachwissenschaft vernachlässigt. Ebenso, mal ausgreifender, die Philosophie.
Kurzum: Es geht jetzt um die ruhigeren wie längeren Formen.
Vielleicht langt es sogar mal für eine gute Novelle.
Satire und manch anderes kann ich immerhin schon.
Genug hintangeschwatzt.
Allen ein frohes Schaffen!
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Tags: Neue Zeit
















Wie köstlich. Kaum ist der Dude – so halb lebendig zumindest – wieder retour aus der Winterpause, theoretisch zumindest (Erläuterung dessen erforderte viel zu viel Text, sorry :-D), macht der Göller die Frühlingspause. Wär ich so kurlige, parellele, als auch auf den Kopf gedrehte Synchronizitäten nicht langsam gewöhnt, würd’ ich jetzt staunen. *breitgrins*
Viel Erfolg mit Deinen Projekten und viel Spass als Neandertaler!
L&L
D
@ Dude
Es mag wohl sein, nein, es ist mehr als wahrscheinlich, dass Du vom langen Pausemachen mehr verstehst als ich, denn bist Du ja noch so jung.
Hier wird es keine Frühlingspause geben: Dafür habe ich keine Zeit.
Dein Späßchen gefällt mir trotzdem, denn ich habe erst grade selber nachgeschaut, ob Du Deine notweisen Winterferien, die fast schon bis zur mitteleuropäischen Kirschabblüte zu dauern drohten, jene der Magnolien teils schon locker erreicht haben, denn inzwischen, wie man nunmal vom südostasiatischen Vollgletscher rückshinab in die Schwyz rutscht, denn doch schon so frühe zuende seien.
Und siehe da: So triste war’s zu sehen.
Mein Mitleiden ist gar fürchterlich.
Grüße Dich, Kamerad.
@ Magnus
Ich denke, daß die Zeit der wirklich guten und wirklich interessanten Blogs sowieso vorbei ist. Aber das Leben ist mehr als ein Blog im Internet.
Wenn auch das derzeitige Leben nicht gerade das ist, was ich ein wirkliches Leben nennen würde. Drum stürze auch ich mich hinein in die Fluten des Ungewissen und sehe einfach mal was kommt. Material habe ich über die Jahre genug angesammelt, so daß ich das Internet immer seltener benutze. Der Rest wird sich finden, er fand sich immer.
Gerne aber würde ich dich und den Dude nicht ganz aus den Augen verlieren, da ich viel von euch halte und ihr schon so etwas wie Freunde für mich geworden seid, obwohl wir nicht immer einer Meinung waren. Gerade aber die etwas hitzigeren Gespräche mit euch und meine manchmal etwas übertrieben dargebrachte Vorstellung der etwas anderen Art – ihr wißt wovon ich rede! – haben mir immer sehr viel Spaß gemacht.
Dann schafft mal schön, ich tue es ebenso. Und vielleicht hören wir ja mal wieder etwas voneinander. Ich würde mich darüber jedenfalls sehr freuen.
Es grüßt euch die alte Regenbogenschlange
aka J.
@ Regenbogenschlange
Ich bin nicht aus dieser Welt.
Wer die Kommentarfunktion nicht nutzen will, findet alle nötigen Kontaktdaten spätestens im Impressum. (Bitte keine Ebriefe. Gilt für alle. Ruft mich an oder nutzt die Kommentarfunktion.)
Ich lernte Dich, geschätzter J., auch gerne mal persönlich kennen.
Sollte der Dude seine vermutlich multiplen winterlichen Sonnenbrände inzwischen auskuriert haben, so mag er dabei natürlich gerne mittun.
Da gäbe es sicherlich nicht wenig zum Lachen.
(Für die einfacheren Weine und nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebrautes Bier sorge ich.)
@MWG
Grüss Dich ebenso, alter Hase :-)
Und was die Pendenzen betrifft… och, wenn Du wüsstest… ich könnte ein mehrstündiges Liedchen zu dem Thema trällern, wenn ich die Zeit dafür hätte… …was ich aber nicht würde, zumal ich auf diese ganzen zeit- & energieraubenden Überraschungen eigentlich null Bock habe.
Kurz: Langweilig wird mir die nächsten Monate garantiert auch nicht – falls ich’s überhaupt überleben sollte… ;-)
Achja, und Sonnenbrände gab’s nur ein oder zwei harmlose, denn so ein harter Hund wie ich, verbrennt sich nicht so leicht… ;-)
Und übrigens… eine Deutschlandtournee habe ich für diesen Sommer ohnehin schon geplant. Wenn hier noch mehr unvorhergesehene Scheissereien und Chaostheater auf mich zukommt, flüchte ich wohl schon im Mai nach Deutschland… *rofl*
@RBS
Gottlob hast Du mit “aka J.” signiert, sonst wär ich jetzt noch immer am rätseln.
Deine – erst recht angesichts meiner aktuellen Umstände – wie Balsam klingenden Worte nehme ich sehr gerne und dankbar an, und schicke sie Dir doppelt vergolten zurück.
Und weisst ja, wo Du mich findest, so ich mal Zeit fände, dort anwesend zu sein… *lolz*
L&L
@ Dude
Eben lange gesprochen mit einem, den Du auch kennst. Vortrefflicher Mann. Vortrefflichster Mann.
Dann geige dochmal rein nach D.
Von einem Schweizerverbot ist mir hier noch nichts bekannt.
@ Magnus und @ Dude
Eben war ich auf einer Beerdigung. Es war gar nicht so einfach, den Toten unter die Erde zu bringen, denn er machte einen Riesenbogen um seine Grabstätte. Schließlich griffen alle Trauergäste, die aus Asen, Wanen und Übersee angereist waren zu und quetschten ihn mit Leineskräften unter die Erde. Da hatte Bifröst, so hieß er, dann keine Chance mehr.
So mag es zwar in allen Regenbogenfarben erscheinen, daß wir einen noch halbwegs Lebendigen gegen seinen Willen bestattet haben, aber es scheint eben nur so. So richtig lebendig war er eigentlich nie und er hatte auch weder Kopf noch Fuß, sondern nur zwei Enden die nirgends hinführten und dazu ständig Schmerzen wegen seinem krummen Rücken. Daher sollte er, den man auch als Sie kennt, denn er war bi, uns dankbar sein, daß wir ihm in die ewige Ruhe gebettet haben.
Auf seinem Grabstein steht:
Hier ruht Rainer Bogenschwanz.
Er wollte Zeit seines Lebens
den Menschen eine Leuchte sein.
Omen.
Anderes Thema:
Bin ich mal in Stuttgart, so komme ich dir gerne Magnus.
Bin ich mal nicht in Stuttgart, was die Regel ist, so käme ich dir zwar auch gerne, aber leider nicht umhin. Was Reisen angeht, auch Kurzreisen, bin ich mich ständig sträflich am vernachlässigen. Aber nichtsdestotrotz, würde auch ich dich überaus gerne einmal persönlich kennenlernen. Manchmal sollen Vorhaben ja auch wahr werden.
Schon länger habe ich vor, nach der Mithilfe am Buch “Musterung – Staatlich legitimierte Perversion”, in Gänze ein eigenes Buch zu fabrizieren. Damit werde ich mich in nächster Zeit beschäftigen. Ich weiß aber noch nicht, ob es ein ernstes oder eher lustiges Buch werden wird. Vielleicht wird es auch eine Zusammenstellung aus mehreren Kurzgeschichten.
Liebe Grüße von mir auch an deine Söhne,
JrunDchen
————
@ Dude
“Die langen Seufzer der Herbstviolinen
VERWUNDEN mein Herz mit eintöniger Mattigkeit”
Ja, ich weiß wo ich dich finde. Du hörst von mir – irgendwann.
Auch an dich liebe Grüße,
JrunDchen
@JrunDchen
Na da freu ich mich doch schon, denn allein die ebengelesene, lustige Synchronizität lässt mich gerade schmunzeln:
“So mag es zwar in allen Regenbogenfarben erscheinen, daß wir einen noch halbwegs Lebendigen gegen seinen Willen bestattet haben, aber es scheint eben nur so. So richtig lebendig war er eigentlich nie…”
Siehe meine neuste Publikation: https://dudeweblog.wordpress.com/2014/04/09/ewiges-leben-und-scheinbare-verganglichkeit-der-tod-als-blosser-ubergang-im-zeitlosen-leben-des-ewigen-bewusstseins/
Herrlich was diese Regenbogenschwuchtelfotze so abseimt. Ihr glaubt nicht wirklich dass ihr (das Schwxyzerle auch) irgendetwas in der Birne hättet, oder? Wenn man versucht einen IQ von maximal 110 wortklauberich aufzubretzeln fallen da nur Leute darauf rein deren IQ unter 100 ist (und nicht 142 wie meiner)!
Ich hatte es teilweise mit Leuten zu tun die sehr viel intelligentere Menschen sind als du einer bist. Haben trotzdem irgendwann ganz alt ausgesehen….harhar.
@ Holzschmitt
Ich habe diesen Deiner jüngsten “Kommmentare” jetzt nur freigeschaltet, damit jeder sieht, was ich hier nicht mehr haben will.
Es kam noch viel mehr solcher Müll hier rein, wahrlich nicht wenig davon.
Suche Dir für Deine also infantilen wie bösartigen Ausfälle eine andere Spielwiese.
Hier ist jetzt aus die Maus damit.
@ Regenbogenschlange & Dude
Ich bitte Euch vorsorglich darum, den fortgesetzt beleidigungsversuchenden und grob devianten Schiet von Holzschnitt/Holzschmitt (von dem ich, wie gesagt, die letzten Tage, auch auf mich bezogen, noch viel mehr hergeschäumt bekam) zu ignorieren. Ich denke, damit ist genug dazu gesagt.
Ansonsten, Dude, ich bin dran, bringe den avisierten Text bald in Ordnung.
@ IrunDchen
Die Variante einer Zusammenstellung mehrerer Kurzgeschichten erscheint mir dazu spontan als die wahrscheinlich wirkungsmächtigste.
Hallo Herr Göller,
jetzt bin ich aber doch leicht frustriert. Da komme ich von einer längeren Dienstreise zurück, will mich ein wenig zerstreuen und muss entdecken dass Sie aufgegeben haben. Warum ist uns nicht ganz klar. Wir nannten Sie immer: “..der Mann ohne Vorhaut der sich was traut!” Sie waren so erfolgreich – warum dieser Rückzieher? Unter welchem blog finden wir Sie wieder? Hier hätten wir ihnen einen Leckerbissen gehabt:
http://recentr.com/2014/01/wolf-eggert-uber-nsu-der-fall-hat-aussenpolitische-hintergrunde-teil-1/
Naja, Sie sind ja bald wieder da, muss ja weitergehen…
Herzlichst
Ihr
Dov Kulshinsky
@ Dov Kulshinsky
Ich weiß nicht, wer Sie sind, nicht wer Ihr “Wir”, aber immerhin, dass auch in einem schlechten Witz ein Komma vor den Relativsatz gehört.
Weshalb ich diesen Blog erst einmal ruhen lasse, ist oben erklärt.
Und, nein, Sie werden mich höchstwahrscheinlich nicht so schnell unter einem anderen Blog wiederfinden. Es sei denn natürlich, dass ich extern mal irgendwo einen Gastbeitrag unterbringe.
Ihrer leichten Frustration mögen Sie derweil dadurch abhelfen, dass Sie jetzt ganz in Ruhe in meinen alten Sachen stöbern können.
Sollten Sie indes anständig bezahlte, sinnfällige Textaufträge für mich haben, selbiger in einer darüber hinausgehenden Weise abzuhelfen, so dürfen Sie mich gerne ansprechen.
@ Alle
Ich bitte darum, meine Entscheidung, diesen Blog auf längere Sicht nur noch kommentarweis zu betreuen, einfach zu respektieren.
Weitere Invektiven dazu – wie die vorige von “Dov Kulshinsky” – , ob nun ähnlich provokativ und dummfrech oder auch nicht, werde ich, wo dies nicht absolut nottut (denn ich werde weiterhin nicht zensieren, wo dies die Rechtslage im Lande nicht zwingend gebeut) nicht mehr beantworten: es ist in diesem Zusammenhang alles gesagt.
Wer sonstige Fragen hat, Anregungen beisteuern will, sich zu Altartikeln einbringen möchte, ist, wie angekündigt, weiterhin gern gesehen.
Hallo Herr Göller,
ich sehe mich gemüssigt kurz zu antworten. “Wir” sind meine Kolllegen und ich und es wäre ja noch schöner wenn Sie mich kennen würden. Es ist erfrischend dass Sie mich auf einen Grammatikfehler aumerksam machen. Gut dass Ihnen keine Kommafehler unterlaufen. Ihr “gebeut” hat wieder schallendes Gelächter hervorgerufen, warum schreiben Sie nicht “gebietet”? So sprechen wir nämlich heutzutage. Ein Kollege wollte vor kurzem mal ein Wörterbuch der Deutschen Sprache daraufhin untersuchen inwieweit man Wörter einer modernen Sprache durch altertümliche, nicht mehr gebräuchliche Begriffe ersetzen könnte und dann darauf wetten, welche Sie benutzen würden. Konsequenterweise (ja, nicht konsequenterweis) müssten Sie ja dann auch “notthun” schreiben, gell?
Ihr
Dov Kulshinsky
@ Dov
“und es wäre ja noch schöner wenn Sie mich kennen würden”
Was daran für mich – oder gar Sie – noch schöner wäre, müssten Sie mir erst noch erklären.
Na, immerhin kennen Sie mich.
An Fehlern mangelt es in Ihrem Texte jedenfalls wiederum nicht.
Interpunktion kann halt nicht jeder.
Und mancher weiß nicht einmal, dass er kein Schweizer. Oder eben doch wie.
Sollten Ihre Kollegen diesen Ihren Text freigegeben haben, so tun sie mir leid. Aber nur ein bisschen.
Insofern nichts Neues unter der Sonne.
NvP
(oder macht damit wie es euch gefällt)
Habe geradest eine Iihmehl an Euer Ehren versendet in welcher ich mich erneut ausliefere. Nein, Masochismus ist es nicht. Leid verursacht keinerlei Lust oder Freude in mir. Es ist etewas deterministisches in mir. Etwas Strahlendes, Leuchtrendes , Unausweichliches , magisch anziehendes erlösendes – HEIMAT.
(Und…eh du blöde Motte, meine Stehlampe ist nicht für dich gedacht, capisch? Hau wieder ab, zum Fenster raus, sonst muss ich ich derletztends noch zerbatschn und das wollen wir doch beiderseits nicht, oderr?)
@ Holzkopf
Ich weiß, wer Du bist, veröffentliche Deine letzte obige, gehässige, direkt härtestens drohende Invektive hier jetzt ganz bewusst.
Immerhin nennst Du Dich inzwischen nicht mehr “Holzschnitt”, sondern “Holzkopf”.
Das zeigt wenigstens ein Stück Erkenntnis. Mein Glückwunsch dazu.
Sobald er sich BrettVormKopf nennt, bestehen reale Chancen auf Heilung. ;)
Gruß an die Göllerei!
@ Thomas
Der fränkische Humor mal wieder. Ich denke daher, ob dieser Vermutung schon erfeut, bei Euch geht alles den Umständen entsprechend gut. Ich freue mich über jeden weiteren gesunden Libertären. Selbst wenn er weiblich. Es ist da zwar noch nicht alles ausgegoren, meine ich, aber Ihr habt verdammt viele gute Argumente auf Eurer Seite. Langfristig werdet Ihr siegen.
LG
Du kannst mich doch nicht anklingeln und dann zum Rainer abhauen. ;) Habs vorhin probiert – werd´s morgen am Abend nochmal versuchen.
@ Thomas
Hellsehen könnt Ihr also auch noch. Ja, Rainer geht es gut, und ich kam fast so breitschultrig heim, alswie ich hinne ging.
“Ich weiß, wer Du bist, veröffentliche Deine letzte obige, gehässige, direkt härtestens drohende Invektive hier jetzt ganz bewusst.”
Leiden Euer Ehren unter Verfolgungswahn? Eine Motte ist eine Motte iund ein Spitzel ein Spitzel.
Das ist keiner Drohung: wenn mir ein verräterisches Arschloch ZU ARG auf die Nüsse geht zeige ich diesem Stück Scheisse mal ernsthaft wo es lang geht!!!
Wenn du nicht verlieren kannst, Dünnelow, dann such dir schwächere Gegner.
Nun wird Stuttgart erfahren für wen du arbeitest, deine x-te Chance hatteste ja.-
Viele sagen über dich: “dieser aufgebklasene, halbintelligente Ochsenfrosch!” Das sage ich nicht. Ich sage über dich: “Seine Herrschaften werden nun begreifen dass dieser Alkoholiker bzgl. Risiko schon seit langer Zeit mehr oder weniger untragbar ist. Der bringt ausser Ärger nix mehr, verbrannt for ever!”
PS: Tock-Tock, jemand zu hause?
Es ging um eine Motte, capisch?
Du kannst von mir auch Erfundenes, mir zugeschriebenes veröffentlichen! Das ist sowas von irrelevant, dein Banden-Billiard mit den anderen Spitzeln interessiert doch kein Schwein.
Du hast aber absolut kein Format, Kreisligaklasse und …weg.
@ Holzkopf
Es kann mir kaum schaden, wenn ganz Stuttgart – wahrheitsgemäß! – erfährt, was und für wen ich alles schon gemacht habe und derzeit mache. Besser noch, es würde auch über die Stadtgrenzen hinaus noch bekannter.
Deine Beschimpfungen und Drohungen aber bitte ich Dich, künftighin hier zu unterlassen. (Wie auch derlei in meinen Ebriefkasten zu versenden.)
Wofern Du es aber einfach nicht lassen können solltest, weitere derartige Tiraden abzusondern, werde ich sie fallweise weiterhin veröffentlichen. Dann, wenn ich dies für richtig halte.
Immerhin sähe so jeder nochmals, dass ich jetzt, da ich diesen Blog nur noch kommentarweis betreue, so dauerhaft bedroht und beschumpfen werde, wie dessen zuvor keiner sich verwagte.
Da frage nun schon auch ich mich, für wen Du denn tätig bist. Nur für Deinen persönlichen, mehr als nur grob fahrlässig öffentlich ausgelebten Wahn und Hass?
Lieber wäre es mir in der Tat, Du hättest einen oder mehrere Auftraggeber, denn dass dies alles einfach nur aus Deiner Not und Verirrung flösse. Das spräche dann nämlich – zumindest relativ gesehen – für ein gewisses Nochvorhandensein von geistiger Gesundheit. Denn immerhin hättest Du dann etwas davon, immer wieder mal eine Suada hier abzuladen.
Solltest Du nun tatsächlich Hintermänner haben, so halte ich diese Leute doch für recht beschränkt. Denn Du bist was man in gewissen Jargons angelsächsischer Provenienz eine “loose cannon” nennt, eine lose Kanone, die womöglich plötzlich gar nicht mehr zu kontrollieren, die irgendwann auch rückwärts in die eigenen Reihen schießt, allzumal irgendwann zuviel erzählt, untragbar übertreibt.
Profis sollten sowas wissen. Wenigstens jetzt endlich sehen.
Normalerweise kümmere ich mich um derlei nicht länger. Hier muss aber wohl mal ein Jemand und vielleicht müssen auch noch ein paar Jemande merken, dass ich mich nicht einschüchtern lasse.
Wer meine Wehrhaftigkeit, wenn ich dauerhaft unschuldig angegriffen, öffentlich, auf meine Existenz hin, testen will, der sei hiermit – wie er es sehen mag – ein- oder auch lieber ausgeladen.
Also, mein lieber Holzkopf: Ziehe Dich von der Baustelle ab, jedenfalls, wenn Deine Konstruktionen aussehen wie oben.
Oder, meine Lieben, zieht mir den Holzkopf ab.
@ Alle (Nachtrag 22.38 Ortszeit)
Die beiden letzten “Beiträge” jenes Najas hatte ich beim Verfassen des Obigen noch nicht gesehen. Sie sind im Text also nicht berücksichtigt. Das scheint aber unerheblich. Deshalb sage ich dies nur zur chronologischen Klarstellung.
Wer das liest ist doof…..
“Oder, meine Lieben, zieht mir den Holzkopf ab.”
Harhar, wer jetzt noch nicht kapiert hat für wen der Göller spitzelt wird es niemals kapieren.
Also, meine Lieben, gent lieber mir Knete als diesem Nichtsnutz.
Und…Göller…veröffentlichst du das auch?
@ Sarah
Welcome to the club.
@ Sarah
I’m back!
@Magnus
Die Suchmaschinen (und ja, ich habe mehrere ausprobiert) sind nicht mehr zu gebrauchen. Habe soeben den hier https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/09/03/vom-strategeme-der-wiederholung-redundanzstrategem-nr-54/ gesucht (den ich wenigsten per interner Suche gefunden habe), aber keine Suchmaschine hat ihn angezeigt. Stattdessen kamen etliche andere, die mit den Strategemen allerhöchstens am Rande zu tun haben.
Ps. Mein Vorhaben ist übrigens – Pissherbstwetter sei Dank – verschoben. Meld mich noch diesbezüglich.
@ Dude
Suchmaschinenmäßig wurde ich schon vor einiger Zeit, recht plötzlich, als ich noch konstant publizierte, quasi zum Netztschandalen gemacht.
Ich habe so meine Vermutungen dazu, weshalb das geschah, aber keine Beweise, weshalb ich diese auch – mehr oder weniger – für mich behalten werde. Es ist ohnehin naheliegend, warum so etwas gemacht wird.
Über drei Jahre war der Google gut zu mir (ich fand die Listung vernünftig, angemessen, nachvollziehbar), dann wollte oder sollte er nicht mehr. Was für eine erbärmliche Firma. Der Krug aber wird auch nur zum Brunnen gehen, bis dass er bricht.
Anderen ergeht es ähnlich. Was soll’s. Ich habe kein Recht darauf, irgendwo anständig gelistet zu sein.
Vielleicht habe ich mit meinem Geschwurbele auch einfach deren Algorithmen überfordert, und sie mussten, des Deutschen schlicht nicht recht mächtig, automatisch die Notbremse ziehen. Aber doch eher unwahrscheinlich.
Sie sind halt etwas kurzsichtig und beschränkt. Ich an deren Stelle hätte mir einen sehr guten Vertrag angeboten. Nun, gegen eine Krankheit ist bekanntlich kein Kraut gewachsen.
Es mag aber auch harte Zwänge gegeben haben. Denn ganz strunzdumm sind sie ja nun auch wieder nicht.
@ Dude (Nachtrag)
Ich wurde durchaus sogar schon zu einem juristischen Vorgehen ermahnt, als es erkennbar schon gar zu bunt wurde, habe mich darauf aber nicht eingelassen. Da sehe ich mal, mit Laotse, im Nichtstun vorderhand alles getan.
Dies ist – eben – kein Freibrief; es wäre unklug, die Grenzen über Gebühr zu testen.
Einstweilen ist das Ganze eines sicher: schäbig oder feige oder hinterhältig oder alles zusammen.
Da hat man Milliarden ohne Ende, bestes Wohlwollen vonseiten der NSA, und es dann doch nötig, sich an einem kleinen deutschen Blogger dergestalt eine absolut unabweisbare Blöße zu geben. Wer kann vor solchen Leuten Achtung haben? Und wozu gar noch Angst?
Ich führe nicht gerne Prozesse. Ich sehe lieber zu, wie scheinbar übermächtige Gegner sich selbst erledigen, helfe dabei auch einmal gerne diskret nach.
Im Stillen wirkt der rege Geist, er sich stets als unberechenbar erweist. Er läßt sich nicht vernummern und sich nicht tüschen.Wollt man ihm auch an den Kragen, er wird’s immer wieder von neuem wagen. Zu sagen … ja was? I.. k… m… a… m…
@Magnus
Bei mir ist nun auch soweit (obwohl es noch einen allerletzten Abschiedsartikel geben wird; ich denke, dass bin ich einigen treuen und bewussten Stammlesern schuldig). Jedoch werde ich gar noch einige Schritte weitergehen wie Du. Maximal drei Jahre werde ich noch im Blutgeldmoloch erreichbar sein, um danach – absichtlich – spurlos zu verschwinden. Wohin sag’ ich selbstverständlich keinesfalls per Netz, aber es wird garantiert weitab jedweder sich Zivilisation schimpfendnr Barbarei sein.
Es war mir eine Ehre und Freude Dich kennengerlent haben zu dürfen.
Vielleicht sieht man sich ja mal noch die nächsten Jahre, und ansonsten viel Glück für die Zukunft (wobei ich hiebei nicht auf Glück hoffen, sondern schlauerweise schleunigst aus Europa verduften würde, denn da ist sowieso game over für die Freiheit und Selbstbestimmtheit des Individuums) für Dich und die Jungs.
L&L
D
@ Dude
Ich weiß nicht, wo Du hinwillst, warum. Ich für meinen Teil lasse mich aus meiner Heimat nicht so einfach vertreiben. Der habe ich vor, treu zu bleiben.
Was Du in fernen Gefilden zu finden vermeinst, ich weiß es nicht. Wird es dort für Dich besser, so ist dort Dein Platz.
Ich werde mich auch dann nicht von hier fortmachen, wenn meine Söhne vollends flügge sind, es sei denn, ich sähe wirklich keine andere Wahl.
Und damit meine ich wirklich keine andere Wahl.
Erstmal gedenkst Du aber, anscheinend, doch noch eine Weile dazubleiben. Das finde ich schonmal gut. In dieser Weile fängt Dich vielleicht doch noch ein Weib oder ein guter Gedanke ab. Oder es ist eine gewichtige Aufgabe. Wer weiß?
Solltest Du in Costa Rica oder gar auf Bali ein erfolgreicher Krabbenfischer oder Bohnenpflanzer werden, auch gerne ein Heiler, dem man das Essen einfach so bringt, was dazugehört, so freute ich mich natürlich nicht nur dessen, sondern auch gelegentlicher Berichte.
Ich denke aber, dass Du gar nicht springen wirst. Und wenn, dann bist Du nach einem halben Jahr wieder da. Höchstens nach anderthalb Jahren.
Bald wirst Du Dich nämlich nach der Scheißbise in Züri zwar nicht sehnen, aber Du wirst die Leute vermissen, Du wirst Europa vermissen, zuvörderst auch in seiner Deiner Dir Teil Deines Selbstes gewordener schweizer Form.
Das Heimweh wird Dich jämmerlich plagen.
Weißt Du, weshalb ich jetzt so deutlich werde?
Ich habe Dich erlebt, wie Du auf Schwyzerdütsch deromaßen vom Leder gezogen hast, dass ich einerseits dann schon Teile nicht mehr verstund, ich mir andererseits sagte, der ist vielleicht fast noch schlimmer als du selber, wenn er mal richtig loslegt.
Dabei ging es um Freiheit.
Wo findest Du die, wo Du so vom Leder ziehen kannst?
In Costa Rica? Auf Bali?
Oder willst Du Dir auf den Pitcairn-Inseln einen Privatkral einrichten? Den Leuten dort Schwyzerdütsch beibringen?
OK. Setzen wir mal, Du hättest genug Kohle, dass um den Lebensunterhalt nirgendwo auf diesem Planeten zu sorgen sei. Du hast also, übertrieben magst Du es ja eher nicht, Deinen Strand und Deinen Kühlschrank. Daselbst stört Dich kaum jemand, die Fische werden frische beigebracht, es gibt Mangos und Kokosmilch und nur sehr selten Banditen. Hiemit alles im Lot. Was machst Du dann? Auf Einheimisch schimpfen lernen?
Immerhin vertriebe Dir das die Zeit ein wenig. Aus Langeweile immer nur Kokosnüsse aufschlagen, das bringt es halt auch nicht so.
Mag sein Du wirst der beste Bastbinder im Kral. Die Mädchen werden Dich sowieso immer erstaunlich finden.
Frei und ungebunden wirst Du denn in einem Teile der Welt, wo nur freundliche Menschen wohnen, der Not nicht bekannt, alles sauberer noch als in der Schwyz, jedem Dude die Bananen ins Oratorium wachsen, Dein Domizil einrichten, dem finstern alten Europa glücklich entronnen.
Den radikalen und konsequenten Widerstand und zivilen Ungehorsam unbeugsam ausgelebt – bis zum bitteren Ende; dem gebührt grosser Respekt!
Du weisst aber wohl, dass ihr – wenn’s dann richtig losgeht – als miserabel bewaffnete Laienmeute (von wenigen Ausnahmen wahrscheinlich abgesehen) gegen einen bis an die Zähne gerüsteten TerrorMoloch, mit Augen allüberall, anzutreten habt.
Und Du kennst auch der Auftraggeber Gesinnung wohl!
Blutige Angelegenheit…
Vielleicht bedenkst Du also erneut.
3 Jahre (und ja, ich weiss, dass es bis dann auch schon ‘zu spät’ sein kann, weil’s bereits losgegangen ist – aber das Risiko muss in Kauf genommen werden…). Das Ding muss akribisch und sauberst vorbereitet werden; zudem müssen die Lage und die Möglichkeiten ausgelotet werden.
L&L
D
Ps. Falls Du, nach eingehenden Bedenks, evtl. mitmachen wolltest (es gibt saugute Optionen zur Sinnlosigkeit… ;-) ), Antwort bitte per Epost auf die ‘dude’-Adresse…
@ Dude
Ich hoffe mal für Dich, dass das Land Deiner Wahl in drei Jahren nicht mindestens so am Ende ist wie die Schweiz jetzt.
Vielleicht habe ich Dich ja unterschätzt, und Du willst Pferdezüchter in der kasachischen Steppe werden. Das nun aber würde der Dauerwarmtrick nicht, denn dort wird es im Winter mindestens so kalt wie knapp hinterm Säntis.
Oder wird es Bhutan? Da soll es glückliche Leute an heiligen Bergen geben. Lange Sandstrände gibt es aber keine, und je nach Höhenlage dafür erst recht auch einen Winter. Scheißele Frau Eisele.
Wenn man nicht gerade für die Brits oder die Amis spioniert und subversive Kräfte wider Russland gar zu freche aushebt, dann ist’s auch auf Sachalin recht ruhig. Bleibt das Winterproblem.
In Uruguay darf man inzwischen in Ruhe kiffen, es gibt wenig Leute und dafür viele Rinder und Schafe, und Winter gibt’s auch nicht viel. Die Huren sind alle in Rio, die meisten Pistoleros ebenso irgendwo, also hat man auch vor denen seine Ruh’.
Wie wär’s mit Nigeria? Der Süden des Landes soll recht liberal sein. Also, dass es gar nichts ausmacht, wenn hinter der Fressbude eine verwesende Leiche liegt. Stört dort keinen. Dort störst nichtmal Du.
In Vietnam passt man ein bisschen besser auf, und ich traute auch deren Küche eher. Aber das mit dem Aufpassen, das ist ja genau, was Dich stört.
Man suche also einen Muselstaat, wo einem für Gotteslästerung nichts passiert, weil die Leute dort gar nicht wissen, was das ist. Leider weiß ich Dir da gar keinen.
Auf Trinidad und Tobago kann man prima Chilis anbauen. Allerlei Völkerscharen sind eh schon beisammen, man kann an Touristen Boote vermieten, Tauchkurse geben, all das. Rum gibt es auch.
Genau. Es wird irgendsoein Ort sein wie dieser, wohin’s Dich ziehet. Doch bedenke: Die Hindus sind auf Trinidad ziemlich in der Minderheit.
Genau. Es läuft halt doch wieder auf Bali zu. Immer viel warm, Strand, es wächst einem alles ins Maul, und jede Menge friedliche Hindus drumrum, die darauf achtgeben, dass dies so bleibt. Und Du wirst dort der erste schweizer Qualitätsreissichelschmied. So halb am Hang, mit Blick auf die Terrassen Deiner ergebenen Kunden.
Auf Formosa, der Schönen, hinwiederum, da täte sich vielleicht ein Germanist ergeben, der sich von Dir Schwyzerdütschunterricht erbittet; und da Du bis dahin wahrscheinlich Veganer sein wirst: Die Früchte der Insel sollen unvergleichlich sein. Man hat Reis und Tee und alles was Du sonst brauchst.
Nun magst Du aber die Chinesen nicht. Das merken die dann auch. Also nix mit Formosa.
Auf den Galapagos-Inseln Finken züchten. Das wäre auch was. Da kommt Dir aber bestimmt irgendein Öko in die Quere. Schon wieder nix.
Grade wollte ich Dir die Lofoten vorschlagen oder die Schafsinseln, aber die sind ja doch Europa, also geht es da nicht einmal zum Heringsfang hin.
Nehmen die in Neuseeland, da müsstest Du aber schon wieder überwiegend Europide ertragen, einen wie Dich als Hirschhalter oder Schafsscherer oder Muschelpuhler? Da dürfte es eine Chance geben, wenn Du tüchtig bist.
In Venezuela gibt es Tafelberge. Also riesige Tischleindeckdichs. Da ist keine Sau. Womöglich nicht einmal Tapire. Das weiß ich aber jetzt nicht so genau. Ist aber auch egal. TAFELBERGE!
Neinnein. Klar, dass Du in die Karibik willst. Jeder will dorthin. Deshalb sind ja auch schon alle, deren Leben aus Sonnenbaden und Strandnixen und angesoffenen Liedern besteht, da. Ich lag schon doch nicht so fernfalsch mit Trinidad.
Jamaika wird’s. Da schießen die Leute sich zwar gerne wegen zwei Gramm Gras über den Haufen, doch ist das einfach Landessitte, da passt man sich ein bisschen an, betreibt ein Hostel für Euro-Loser in einem der weniger verruchten Teile Kingstons. So geht einen der Rest nichts mehr an, und wenn’s in Europa raucht, dann hat man nur um desto mehr Gäste.
Der Plan geht weiter als Du annimmst. Daher auch 3 Jahre Vorbereitungsphase.
Hättest Du privat geschrieben, könnte ich mehr sagen. So sag ich bloss, dass Du einzig mit Uruguay eine der Destinationen in der engeren Auswahl getroffen hast. ;-)
Guyana, Euer Magnussen, Guyana. Wurde mir zumindest von südwestdeutschen Halbseidengrosskopfeten zugeraunt. Paraguay soll auch nicht schlecht sein, der Euro ist nirgendwo mehr wert. Sicher ist aber: auch ausserhalb von Rio soll es noch Prostis geben.
@ Dude
Wenn man in Uruguay tausend Rindviecher hat, halten lässt, dann kann man dort auch als Vegie gut und in Ruhe leben. Tourismus gibt’s halt nicht so viel, weil das Land recht langweilig ist. Überall Pampa, wenige interessiert das.
Man hält dort Schweizer für so etwas wie Deutsche, ist damit, wenn man sein eigenes Geld mitbringt und leidlich Spanisch spricht, immerhin recht gern gesehen.
Die Aussies sind viel zu rauh für Dich. Nicht nur, dass die mit dem Ami paktieren, die schießen schon vor dem Frühstück im Garten Giftkröten, dann den kalten Wildschweinbraten zu verzehren. Man schießt alles um, was rumrennt. Um dann mächtig einen draufzugießen. Auch nicht Deins.
Wo findet sich dann der friedliche Menschenschlag, der mit der ganzen Welt, dem ganzen Rothschildgesöms usw. nichts zu tun hat, und es ist fast immer warm, Kartoffel, Bohnen und veganer Speck liegen nur so am Wegesrand?
Bei den Lamazüchtern in den Hochanden ist das, so weit ich weiß, nicht so. Auch nicht bei den Tieflandindianern des Amazonasbeckens. Die haben zwar Fische und Bananen, davon aber auch nicht immer genug; und da Du ja dann von den Bananen allein leben müsstest, würde es auch dort zu frugal.
Ich gehe hier natürlich immer davon aus, dass Du noch nicht auf Lichtnahrung umgestellt hast. Dann könntest Du nämlich einfach mit einem Wasserfass (wofern Trinken noch nottut) in die Atacama oder die Namib. Da stört Dich keiner, und etwa alle drei bis acht Jahre, wenn es denn mal geregnet hat, blüht die Wüste zwei bis drei Wochen wunderschön. Wenig Elektrosmog, wenig Restlicht, spitze fürs Teleskop, zum Sternlein gucken.
Den Hüter des Popocatepetl, mit Verlaub, den traue ich Dir nicht dauerhaft zu. Irgendein Sicario schießt Dich dort weg. So weit traut dort keiner keinem.
Sansibar also. Da musst Du nur ein bisschen Swahili lernen, dann brummen die Gewürzgeschäfte. Dude als der Sultan von Sansibar, ja, das wär’s.
Bliebe, in der Tat, auch noch Indien höchstselbst. Dort gibt es nicht nur Bohnen, nein, die haben sogar Linsen. Außerdem sind die Leute dort, wenn sie gerade nicht auf der Straße oder hinterm Mangobaum vor sich hin versterben, alle mächtig spiri. Mehr als 333 000 Götter haben die. Wenn Du da noch einen dazuerfindest, dann merken die das noch nicht einmal.
Die Verwaltungsleute dort sind so verlässlich korrupt, dass Du Dir, solange Du den Zaster dafür hast, überhaupt keine Sorgen machen musst.
Genau.
Der Dude wird Inder.
(Kommt der Armin Risi auch mit?)
@ Hanfschnitt
Paraguay gilt ja als der sogenannte Geheimtip. Praktisch kein Winter, überall masse Gras. Für 100 000 Fränkli bekommt man dort ein schönes Stück Rindsland.
Guyana nun. Warum hast Du diesen Megageheimtip aller Geheimtips hier so fahrlässig ausgeplaudert?
Dort gibt es fast nur Inder und Kreolen und sonstige Gemischte, und davon noch sehr wenige. Im Landesinneren findet einen nicht mehr Hund noch Katz’. Dorten kann man Tag und Nacht auf Kräuter- und Rindensammelei gehen, und keiner stört. Viel Mafia gibt es wohl auch nicht, denn wo es nichts gibt außer ein paar Kokosnüssen, und die nunmal auch nur an der Küste, da ist es der zu langweilig. Der allerperfekteste Zielort für den Dude.
Wäre er gewesen, hättest Du ihn der Welt nicht verraten.
Hier kommt nun der echte Geheimtipp, weil ich der “Spoiler” bin: Antigua. Gehört zu Kaaskoppland! Leider nur für EUler das klandestine Nonplusultra. Für mich wäre es trotzdem Bhutan…schon immer…schon als Jugendlicher. “Ministerium für Glücklichsein”!
@Una Bastet
Where are you, now that I need you?
Immer das Übliche mit Katzen…….
@ Dude
Mal ernsthaft. Ich verstehe nicht, wie gerade einer wie Du meint, in fernen Weltgegenden das relative Heil zu finden.
Bloß weil’s irgendwo wärmer ist und Du meinst, dass die Weltenläufte dort weniger tragisch aufschlügen. Irgendein halbes Entwicklungsland ist womöglich viel schneller in schlimmem Aufruhr und harter Versorgungsnot als Deutschland oder die Schweiz. Dann dauert es nicht lange bis zur Militärjunta.
Deshalb empfahl ich Dir ja schon die Pitcairn-Inseln. Wenn Du dort gute Zisternen baust, bist Du bald ein geachteter Mann. Und es ist selbst den Amis zu weit weg. Weil da ist in Bomberreichweite nichts.
Die Andamanen. Da ist Sumatra gar nicht so weit weg, und das indische Militär passt darauf auf, dass außer Dir keiner hinkommt. Wenn Du mit den noch etwas urtümlichen einheimischen Speerträgern gut auskommst, so, dass Du mit ihnen Kleingetier sammeln darfst, anstatt selber gebraten am Spieße zu landen, auch rechtzeitig auf den Bäumen bist, bevor der nächste Tsunami anrollt, dann hast Du da wirklich erstmal Deine Ruhe vor allem sonstigen Gesindel, Handymasten, Facebook, alles einschließlich.
Früher hätte man gesagt, zu Pippi Langstrumpfs Zeiten, der Dude wird Negerkönig. Da man das nun aber nicht mehr sagt, sage ich, dass der Dude ein privatisierender Kontaktbereichsbetreuer auf den Andamanen wird.
Alles öko, da unten! Was weggeschmissen wird, verrottet sofort!
Es könnte bloß sein, dass Du da in die Baumhäuser nicht reinpasst. Die Leute sind, an Dir gemessen, eben auch recht kurzwüchsig da unten. Dann müssen die immer oben ein Loch in ihre Hütte machen, wenn Du zu Besuch kommst. Ich weiß nicht, ob die da auf Dauer Bock drauf haben.
@ Dude
Und jetzt noch eins, es ist angesagt.
Mit Deiner Verachtung Europas und der Europäer – zu wessen Gunsten? – kann ich nichts anfangen. Ich sehe nicht, worin diese, vergleicht man die Völker der Erde, gründet.
Mein Freund James hat mir mal erzählt, wie das aussieht, wenn in dieser superheiligen Stadt am Ganges mitten auf dem Markt, mit bestem Flussblick, ein Rind verreckt. Erst wenn es so grauenhaft stinkt und so viele Fliegen ansässig, dass die Fruchtverkaufsgeschäfte nachhaltig gestört, es auch den Tuchhändlern zu aasig und hiemit bunt wird, am späten Nachmittage, einigen sich die Händler darauf, einen Abdecker zu bezahlen. So spiri ist man dort.
Zu den Japsen willst Du bestimmt auch nicht. Die sind Dir zu angepasst. Dabei könnte eine zünftige deutsche (das bisschen Schweizerei kannst Du da leicht unter einen Kimono fallen lassen) Bierkneipe, auf einer der kleinen Inseln südlich Kyushus, wo auch der Zitronenbaum sich wohlfühlt, schon Deinen Lebensunterhalt als geachteter Zureisbürger sichern. Selber kannst Dir ja immer Tee ins Bier tun, wenn Du sonst mit allen lustig bist, verzeiht Dir das jeder. Dass die Japse Dich ernstnehmen, da musst Du Dir nun wirklich keine Sorgen machen.
Deine Negativprophezeiungen gehen mir auf den Sack. Dann geh’ doch dahin, wo der Pfeffer wächst oder er auch schon wieder nicht mehr wächst.
So, wie Du in letzter Zeit oft draufbist, fehlt Europa nichts, wenn Du weit weg. Schlechtgelaunte Antieuropäer haben wir in Europa genug. Da hilft es zwar noch nicht wesentlich, wenn einer davon weg, aber es schadet bestimmt auch nicht.
Feige irgendwohin abhauen. Als der perfekte NWO-Angstmigrant. Das ganze noch als großes Theater inszenieren. Ich dachte mal, Du seiest ein Mann.
Hi Hanfschnitt,
bin schon allhier… Was hast Du denn auf dem Herzen?
Liebe Grüsse
@Magnus
Mit Dir scheint es auch abwärts zu gehen, insbesondere was die Klarheit des Geistes betrifft. Ist dieser evtl. durch allzu verschwommene rotweinige Brille getrübt?
Mein lieber Freund, Du hattest mal etwas gesagt, das ich seitdem nicht mehr vergass, und mir je länger je klarer präsent wird (frei zitiert):
Die heutigen Menschen kratzen – wenn überhaupt – je länger je mehr bloss an der Oberfläche.
Und selbst wenn sie mal dahinterblicken, flüchten sie davor meist ruckizucki.
Was Du hier in Entgegnung zu meinen Äusserungen machst, ist genau das Gebaren, was Du anno dazumals – völlig zurecht! – heftig kritisiert hattest.
Sicher versteh ich wohl, wie Du zu Deinen halbgaren Schlüssen kommst, aber das liegt eben nur daran, dass Du im Gesamtzusammenhang – wenn überhaupt – grade mal so an der Oberfläche kratzt.
Nur sagte ich Dir bereits weiter oben, dass all die Hintergründe und Zusammenhänge im öffentlichen Netz, evtl. auch im Netz generell, nichts zu suchen haben, daher gehe ich darauf auch nicht ein. All dies wäre übrigens Teil der grossen Traktandenliste beim Treff gewesen. Mal sehen, vielleicht find ich ja diesen Winter mal ein gutes Angebot mit den kameraüberwachten Terrorzügen… ansonsten nächsten Frühling/Sommer/Herbst in Studdegeed für die Details. ;-)
L&L
@ Dude
Vielleicht habe ich hier etwas zu geschwätzig agiert, zu Deinem geplanten außereuropäischen Schicksale.
Leider kannst Du anscheinend nicht sagen, was zu sagen vorgeblich so wichtig wäre.
In welche Tiefe soll ich bohren, wenn da nur Oberfläche ist?
In Deinem obigen Kommentar steht original nichts drin.
Ich habe immerhin mal die Welt ein bisschen für Dich abgeklopft, wo es denn besser werden könne für Dich, als in der schrecklichen Schweiz. Und dabei auch in Zweifel gezogen, ob Du das Richtige planst und allzumal Signale nicht dazu abgibst, die den Menschen hier in irgendeiner Weise hilfreich wären.
Was machst Du um Deine geplante Auswanderung so ein Trara?
Da setzt es sehr wohl Widerwort und auch mal eine Portion Satire.
Ich nehme mal einen Spruch von weiter oben von Dir zur Hand:
“Du weisst aber wohl, dass ihr (kursiv – Anm. MWG) – wenn’s dann richtig losgeht – als miserabel bewaffnete Laienmeute (von wenigen Ausnahmen wahrscheinlich abgesehen) gegen einen bis an die Zähne gerüsteten TerrorMoloch, mit Augen allüberall, anzutreten habt.”
Soso. Während Du auf Madagaskar also friedlich die Wellen zählen wirst, werde ich als Teil einer miserabel bewaffneten Laienmeute aufgerieben werden. Sorgst Du Dich jetzt um mich, oder willst Du mir Angst machen?
Das ist doch üble Runterzieherei. Wie als ob Du Dir Deinen Entschluss so selber fester einreden wolltest, das überdies. Was weißt denn Du davon, wie die Entwicklungen in Europa in den nächsten Jahren laufen werden?
Du stellst Deine Vermutungen – ich weiß sehr wohl, habe oft genug darüber geschrieben, dass möglich ist, was Du prophezeist, dass manche genau dahin planen – einfach so absolut: Dabei ist in dieser Richtung noch überhaupt nichts entschieden. Egal, wie sehr man gerade auch bei uns die Polizei paramilitärisch aufrüstet, was für schräge Gesetze man noch auf den Weg bringen mag, bis dass es vielleicht ganz plötzlich ganz anders kommt.
Und: Was willst Du denn dann hier noch machen, in den kommenden drei Jahren? Den Leuten tagaustagein erzählen, wie dumm sie sind, wenn sie nicht auch ihre Auswanderung vorbereiten?
Was wir hier brauchen, sind in der Tat mutige Menschen, und nicht Männer, die schon mit 35 nur noch ans Davonrennen denken. Und das noch ohne Frau oder Nachwuchs, den es vielleicht durch Flucht zu schützen gälte.
Kratze ich damit wieder nur an der Oberfläche?
Sei’s drum. Sie bietet sich mir gerade.
Du schwächst so jeden Widerstand eher denn dass Du ihn stärktest.
Hier Larmoyanz, dort Pathos, mal Verzweiflung, und dann gibst Du wieder den Alwis vor all den Blöden. Alles im Wechsel, wie es Dir gerade auf den Löffel kommt.
Nein, das kann mich nicht beeindrucken.