Ich breche aus

Ich breche aus.

Nicht weg.

Nicht ab.

Sondern auf.

Ich sehe sie.

Freiheit wächst.

Wer redet redlich?

Wer umgreift die Welt?

Wohin fliegen Gedenk und Gedank?

 

 

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366 Antworten zu “Ich breche aus”

  1. Magnus Wolf Göller sagt:

    U.O.

    Ich will jetzt eigentlich nur noch wissen, und zwar auf den Punkt, wie Du zur Knabenbeschneidung stehst.

    Ist das gut?

    Irgendwie erträglich?

    Weibern reichlich egal?

    Macht man das halt so?

    Ich weiß nicht, was Deine Hekatenschatten Dir werfen, aber hiezu hätte ich gerne Klarheit.

    25 Jahr bald, dass ich zu Oxford viele dumme und dann doch zweie gescheite Hexen sahe.

    Hiezu Klarheit bitte.

    Eine Frau, die verstümmelte Männer haben will, nehme ich mindestens nicht ernst.

    Nagelprobe.

    Sag was dazu.

    Lange genug gehampelt.

    Kannst Du’s nicht, willst Du’s nicht, so nehme ich Dich gar nicht mehr ernst.

    Du wirst wissen, warum.

    “Frauen für Besch…

    Ja, auch noch das.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ U. O.

    Bei allem Vergnügen, das ward ja schon deutlich, ich will keine Firlefänze mehr. Die Späße waren schön. Als halbschräghinten kann ich von Dir jedoch keine Unterstützung erkennen.

    Kein Name, keine Tat.

    Für Dich gilt hier jetzt Klarnamenspflicht.

  3. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ U. O.

    Das wurde jetzt notwendig.

    Ich kann solche Debatten nicht auf ewig, wie als ob am Nasenring, mit mir Unbekannten führen.

    Das wird selbst bei meiner Freizügigkeit irgendwann Unbill.

    Gibt es Dich nicht wie mich mit Klarnamen in der sichtbaren Welt, so gehabe Dich wohl in den Schattenreichen.

  4. Trinculo sagt:

    @Magnus Wolf Göller

    Mir wurde das ganze System mit einem extrem üblen Virus zerstört. Nach tagelanger Arbeit bin ich nun wieder online. Ich kann nur jedem raten, regelmässig ein Backup zu erstellen.

    Jedenfalls war dies der Grund, daß ich mich nicht mehr an der Diskussion beteiligen konnte.

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Trinculo

    Wie Sie sehen – ich bin schon versucht, Du zu sagen – , hat sich das Rad inzwischen ein Stück weitergedreht.

    Das Obige an U. O. mag merkwürdig erscheinen. Und so ist es auch gedacht.

    Ich mache allerlei Späße mit, selbst wenn sie so tief, dass klar nicht mehr nur Späße.

    Dann aber mag ein Punkt kommen, an dem ich nicht nur mehr allein mit meinem Namen spaßen will.

    Beredtheit, Wahrheit oder Gaukelei, und wieder Beredtheit.

    Das hat seine Zeit.

    Bis dass es dem Schwaben genug.

    Denn der schwätzt zwar gern, doch schafft er fast noch lieber.

    Die Sache mit Goethe und den freimaurerischen Ideen ist kein Komödienstadel.

    Ja, das vorhin Gesagte ist gegenüber U. O. eine scharfe Wendung.

    Diese Dame (ich vermute immer noch, dass sie tatsächlich eine ist), habe sie nun nur ein Spiel getrieben oder wäre mehr daran, wird mich zu diesem Sujet nicht mehr freihändig namenlos übers Feld treiben.

    Des gebeut die Sache.

    Sollten Sie sie kennen, so unterstreichen Sie das bitte als ernstgemeint.

    Mit leichter Hand das Schaf wegführen.

    Das möchte hier das Hauptsrategem gewesen sein.

    Meine Schafe erstatten mir verstandesgemäßen Bericht, wenn sie heimkehren. Wenn ich sie frage.

    Unterm Strich hat die Dame – bist Du sie auch? – Gutes für Goethen eingebracht, Bedenkenswertes, man sah ja, wie ich mich daran rieb: Reinkarnationstricksereien lasse ich mir aber auf Dauer nicht reindrehen.

    Da will ich dann endlich wenigstens eine der behaupteten Fleischlichen unmittelbar sehen und sprechen.

    Sonst?

    Möchte ich noch von Vermutungen reden?

    Gut.

    Nein, doch nicht gut.

    Ich will meinen Gegnern ja nicht ohne Gegenleistung einfach so nicht Gegenstandsloses frei Haus liefern.

    Da ärgere ich sie lieber ein bisschen. Also, dass sie nicht wissen, was ich ihnen sage.

    Es ist ja auch ein gewaltiges dummes Gesindel, das, schaut man recht genau hin, hierin am Ende verwickelt.

    Immerhin: Die Untote Osterhäsin hat den mir bislang besten Fall für jenen Goethe gesetzt. Bei allen Esotouresken. Dazu bleibt meine Hochachtung.

    Irgendwann muss aber Butter bei die Fische, Soß’ an die Spätzle.

    Auffällig auch, lange schon, sage ich Ihnen, auch wenn Sie sie sein sollten, wie der Wilhelm Meister in der Debatte gemieden ward, nie nur von mir.

    Meine man, ich merkte solches nicht?

    Sich am Fausten entlang herausschwätzen, dabei den Meistern, genau dazu, nicht sehen wollen?

    Nun, vielleicht hat Goethes Wiederkunft sie so bezirzt, dass sie davon nichts zu fragen wusste, bei ihren beiden Treffen, sie die Sache über ihrem Glücke gar ganz vergessen.

    Ein schönes Stück.

    Nun müssen schon Goethes Wiederverfleischlichungen über deren vorgebliche Dienerinnen für dessen guten Ruf kämpfen.

    Nicht gern gesehen.

    Aber so kann es gehen.

    Der Kindfrausucher eben nicht für den Deutschen stehen.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    All hiesige Rede um den Goethen mit seiner Kindfrau im Fausten hulf ihm am Ende nicht heraus.

    (Zu dieser Sache schalte ich ab jetzt nur noch Kommentare unter Klarnamen frei, hart ist das, tut mir leid Leute, Ihr Armen, ist jetzt aber so.)

    Ich habe auch schon, nachdem ich selber vierzehn war, eine Vierzehnjährige angeschaut.

    Ich habe aber nie – als erwachsener Mann – einer Vierzehnjährigen ernsthaft nachgestellt und dazu mir auch noch den Teufel einbestellt, dass er mir sie besorge. So etwas macht nur ein Perverser, ein rücksichtsloser Hundsfott, dazu noch ein Idiot.

    Aus einer solchen Grundanlage noch eine Art Heilsgeschichte aufzumontieren, das ist schon eine Leistung. Besser natürlich noch, solches uns als typisch deutsch anzukleben. Kotz.

    Was Faust macht, bei Goethe, das macht man einfach nicht. Und macht es einer doch, so kann er darüber nimmermehr zum Helden aufsteigen. Mindestens nicht zum Helden meines Volkes. Da kann er nachher reden, was er will, so ein selbstischer, rücksichtsloser Zerstörer.

    Mutter der Mutter und Mutter und Kind in den Tod gebracht, dann große philosophische Reden schwingen, selbst mit dem Teufel, dem beigeholten, endlich frech anzubinden wissen: Das wird niemals mein beispielhaft deutsches Dichtwerk.

    Das ist ein Werk der mehrfachen Schande.

    Und die Schande wird dadurch auf die Spitze getrieben, dass sie nachher, im Faust II, in die geistige Erhabenheit hin verklärt wird.

    Da stinkt es mächtig.

    Zu dieser Sache nur noch Beiträge unter Klarnamen.

    Alle anderen werde ich löschen.

  7. Trinculo sagt:

    @Magnus Wolf Göller

    Nur ganz kurz, weil mir der Kopf noch schwirrt (der Cyberangriff war extrem raffiniert und bösartig): ich kann Ihnen versichern daß ich weder Untote Osterhäsin bin noch sie kenne. Ich kann Ihr Zerwürfniss mit U.O. jetzt nach einem kurzen Schräglesen zunächst nicht erkennen. Ich konnte U.O. teilweise nicht folgen, zu profund erschien mir ihr Wissen. Dieses Spiel mit Wörtern empfand ich allerdings wie eine Form von Scrabble.

    Über Gothes Faust kann ich nur sagen, daß es idiotisch war, uns dies mit 14, mit verteilten Rollen aus Reclamheftchen runterleiern zu lassen. Der anschließende Film mit Gründges war dann noch kontraproduktiver. Die Symbolik kann ich schwer verstehen, ich versuche mich gerade am Libretto Mozarts Zauberflöte, aber ich bin nicht wirklich interessiert an diesen Dingen, eher am Jörg Faust (https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_Faust), der war ja schon ein Früchtchen.

    Die religiöse Beschneidung ist nun mal hierzulande ein sehr heikles Thema, zu dem man besser schweigt. Vergessen werden sollte auch nicht
    die ungleich brutalere Verstümmelung junger Mädchen in Teilen Afrikas.

    Sollte Goethe reinkarniert sein, so müßte er allerdings erneut zu alter Form auflaufen.

    Das mit der Vermeidung seines echten Namens hängt m.E. eher mit der Furcht vor der Sammelwut von BigData-Firmen zusammen als mit verantwortungsloser Borniertheit.

    Insgesamt finde ich es schade, wenn ein so erfrischender Diskurs wie der zwischen U.O. und Ihnen plötzlich beendet erscheint, auch wenn er teilweise zu hoch für mich war.

    .

  8. Trinculo sagt:

    @Magnus Wolf Göller

    Duzen selbstverständlich. Ich geb dir einen virtuellen Händedruck und dann machen wir noch “High Five”!

  9. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Trinculo

    Gut, ich lösche nicht alle anonymen Beiträge zum Thema.

    Es liegt auch kein plötzliches Zerwürfnis zwischen der Häsin und mir vor.

    Ich hatte lediglich das Gefühl, in dieser Diskussion dann doch zu bedenklich am Dummerjahnsteile des Tisches zu sitzen, derlei steile Thesen, ich steige noch darauf ein – mehr oder weniger – und mache mich damit selbst zum Affen.

    Mein Busenfreund – er hat zum Glück keinen Busen – glaubt felsenfest an die Wiederverfleischlichung. Das ist eher Reiz und gelegentliche Reibe in unserer Freundschaft, indem ich diese Möglichkeit nicht ausschließe, aber, meinen Grundsätzen getreu, einfach nicht so daran glaube. Zumal ich ganz andere Möglichkeiten – ich weiß noch genau wann und wo zuerst erörtert, es war das Bürgerspital zu Würzburg, bei einem s e h r guten Spätburgunder zu meiner Studienzeit mit meinem besten Studienkameraden, der später leider nichts mehr von mir wissen wollte, wahrscheinlich weibeshalber – dazu im Kopfe habe.

    Ich nehme also, auf Deinen Zwischenruf hin, den Klarnamenbannstrahl für alle hiemit zurück.

    In der Tat erscheint es nämlich unbillig, zumal die Osterhäsin, nach all der Mühe, die sie sich gegeben hat, den starken Hinweisen, die sie lieferte, also in einen Zwang zu tun. Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass sie mindestens schon unter dem dritten (allerwenigst zweiten) Decknamen hier auftritt, was ich insgesamt nicht sehr schätze.

    Ich werde ihr das gleich noch persönlich sagen.

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Untote Osterhäsin

    Ich bitte um Verzeihung für meine Ansage, die man durchaus als eine Entgleisung ansehen könnte. Wessenthalben sie geschah, das dürfte schon hinreichend erklärt sein.

    Doch noch: Ich war, das erhellt leicht, in Sorge um meinen Ruf.

    Was aber sollte mich mein Ruf scheren, wenn zwischen sehr unüberprüfbaren, teils abgefahrenen Behauptungen doch immer wieder so viel nachvollziehbares Bedeutende zu finden?

    Insofern bin ich froh (ich bin auch nicht Trinculo), dass mich Trinculo so fein zurück zu einer besseren Ordnung gerufen hat. Dank dafür nochmal an ihn.

    Was den Wilhelm Meister anlangt, so gebe ich aber nicht auf. Und auch nicht des Faustens halber. Zu letzterem wusstest Du mich etwas milder zu stimmen, zeitweise, doch letztlich eben auch nicht. Siehe oben die Wiederholung dazu.

    Ja, und ein bisschen will ich mich doch noch rechtfertigen.

    Irgendwann wird es irritös, ein derartiges Gespräch nur von der einen Seite her mit echtem Namen zu führen.

    Werde ich da am Ende nur abgeklopft darauf, auf welche äußerst fragwürdigen Geschichten ich mich wie einlasse?

    Könnte mir ja egal sein, denn auf die Idee, den Magnus Göller im Netz zu suchen oder irgendetwas von seinen Sachen ernstzunehmen, darauf kommt ja eh keiner. Mindestens fast keiner.

    Es liegt auch nahe, dass man einen Menschen, mit dem man derartige Gespräche pflegt – klar, die Brechstange war grob – irgendwann einmal auch wissen will, und ist diese ja nicht die erste Debatte zwischen uns.

    Es wirkt auch unwahrscheinlich, dass Du ein Profitexter bist, der nur angetreten, mich in Unbilden zu setzen; auszuschließen ist es natürlich nicht, zumal angesichts der Tragweite der erörterten Sache; dann wärest Du aber immerhin einer der absoluten Sonderklasse, einer, wie es außer mir und Dir wohl nicht mehr viele gäbe.

    Daher muss ich doch eher von redlichen Absichten ausgehen.

    Und selbst wenn Du ein derartiges Hinterlistenwunder wärest, so täte ich mir doch am Ende einen Tort, ging es in der Tat gegen jede Sportlichkeit, ausgerechnet Dich per plumpem Klarnamenzwang zu vertreiben. Ich nähme mir damit ja eine Lernmöglichkeit der anderen Art zwar nur (was heißt da “nur”?), und gute Lernmöglichkeiten nehme ich mir sonsten – also jetzt auch hier – nicht gerne mehr oder weniger freiwillig selber weg. (Ich bin lernsüchtig. Bei mir unheilbar. Siehe den Artikel dazu.)

    Ich mag auch von all der von Dir vorgetragenen Ägypterei, die mich schon seit Jahrzehnten irgendwie nervt (Maurer, Crowley usw., der war teilweise noch am Erträglichsten, da wenigstens immer wieder sehr lustig), von der ich immer noch wenig Ahnung habe, außer dass ständig irgendwelche schrägen Vögel sich dazu etwas zusammenfabulieren, etwas überfordert gewesen sein. Vielleicht bist ja Du die, die da mal richtig durchblickt, und ich komme einfach noch nicht mit. So kann das auch gehen.

    Also, kein Grund, jetzt auf den Knien herumzurutschen, denn die Gründe für mein zwischenzeitliches Verhalten sind immerhin nachvollziehbar; mag sein, ich hätte hart bleiben sollen; das wird die Zeit zeigen.

    Du bist alsomit herzlich eingeladen, mir nochmal Osirisse und Sethe und all die anderen um die Ohren zu hauen. Besonders gerne, wenn dazwischendrein Hinweise und Aussagen gestreut, die ich meine, einigermaßen auf den Punkt verstehen zu können.

    Und ja, nein, ich lasse nicht nach, das war der Grund, ich halte mich ja nicht für erzdumm: In etwa zwei Stunden nur, ohne Öffentlichkeit, könntest Du mir erklären, was es damit für Dich und vielleicht auch für mich auf sich habe. Und da war ich dann wieder etwas angeschäckst ob der nicht vorhandenen Lernmöglichkeit. Viel zu gleichzeitig dreist wie feinsinnig ist das von Dir zusammengeführt, als dass ich davon, so in den Zusammenhang geführt, nicht lieber besser Fug und Unfug zu scheiden wüsste.

    Und so hatte ich auch den Eindruck, dass Du mit dieser meiner schwächsten aller Schwächen bewusst spielen könntest, mich daran entlang – you get what you call for – zum Hampelmann zu machen.

    Gut, das hast Du jetzt geschafft, es ist öffentlich, damit können wir zur Fortsetzung. Ich schneide mir jetzt erstmal die Nasenhaare.

    Viel war’s nicht, aber es nervte.

    Wahrscheinlich, das kommt noch dazu, wirst Du in solcher Öffentlichkeit nicht ausbreiten dürfen oder wollen, was wesentlich war in der zweimaligen Rede zwischen Dir und dem neuen Goethe, und das wäre ja zu erfahren jetzo das mit Erquicklichste. Da sitze ich nun hier herum, kein Schüler heute, was mich weniger schluchzen macht, aber dazu so ununterrichtet alswie zuvor.

    Soll ich winseln, muss ich betteln?

    Ich habe zwar blaue Augen, aber eben keinen Hundeblick. Das mag mich um manche kurze Liebschaft gebracht haben, sparte so aber wohl auch manchen dummen Ärger.

    Wenn Du wirklich eine Frau bist, was ich nach wie vor für sehr wahrscheinlich halte, dann bist Du mindestens eine ziemlich kecke Nudel. Das waren immer die Frauen, die mich interessiert haben. Jeder, der mich kennt, weiß das. Von daher möchtest Du auch auf dieser Ebene (sie hat ja mit der Lernsucht zu tun) Dich sehr leicht genau vorbereitet haben können. Was mir, bei aller Gefahr, dann doch, bei der Qualität, eine Ehre wäre.

    Immerhin, das zu bestreiten wäre nun vollends lächerlich, hast Du mich recht mächtig – oder eher ohnmächtig? – zum Schwatzen gebracht, meiner dritten Sucht (es ist eigentlich eine dreieinige Sucht) Nährboden bereitet, vollkommen professionell, so oder so.

    Also muss ich jetzt dichten, egal wie schlecht.

    Da kam nun ein Fräulein
    Es war wohl nicht mehr zwanzig Jahr
    Sprach alswie ein Treulein
    Und schon war er bar

    Was es gewichtet
    Das hatt’ ihn gerichtet
    So schön sie sprach
    Er sagt’ nur noch ach

    Und nun, er ein Huhn
    War er so erschrecket
    Was sie entdecket
    Er lief nur noch hin und wieder
    Kannt’ nicht mal ihr Mieder
    Wusst’ nicht, was tun

    Und da die Ewigkeit ihm auch nur ein Punkt
    War er schon halb defunkt

    So gab er sich
    Unrücksichtlich
    Keines Weines mehr im Glase vor der Nase
    Doch noch nicht ins Wasser
    Der alte Wörterprasser

    Doch Bemühn?
    Noch?
    Nur in eifrigem Streben?
    Immer unkühn?

    Das war nicht sein Glühn
    Sein Weben
    Sein Leben

  11. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ U.O. & Trinculo & Alle

    Zurück ins eigentliche Geleise. Weitgehend meine Schuld, davon abgekommen zu sein.

    Was machen wir nun mit Goethes Erbe?

    Er war ja zweifellos ein großer Geist und Dichter.

    Und doch, wie die Häsin sagte, ein kranker Maurer, auf dessen Werken man Lügengebäude gegründet und bis heute erhalten hat, dass es einem vor dem Heinrich grauen mag.

    Man vergesse nicht, dass er außer der Liebeswahntodesorgie mit vorgeblicher anschließender Läuterung im Faust auch die Turmgesellschaft-Freimaurer-Deppentumsgeschichte, mit Verarschungsverheiratung, in “den deutschen Bildungsroman” hineinverbacken hat. Und noch einmal: Zum Faust diskutiert man ab und an mit mir. Zum Wilhelm Meister tritt sehr auffällig gleich gar keiner an. (Was mir, immerhin, wie auch schon gesagt, die Mühe spart, dieses Machwerk noch einmal genauer zu lesen.)

    Die teilweise Dekonstruktion dieses Dichter-Säulenheiligen ist unumgänglich. Mindestens sehe ich das so. Das dürfte auch jeder vernommen haben, der hier las.

    Es geht nicht darum, jemanden herabzusetzen. Einen durchaus auch großartigen Mann. Es geht um uns Deutsche, es geht um die ganze Welt.

    Es geht darum, zu Goethe und seinen bigotten Nachfolgern (für die er kraft seines Werkes teilweise schon etwas kann) Redlichkeit und Klarheit herzustellen.

    Nietzsche war so großzügig, uns da noch etwas Arbeit übrigzulassen.

    Hat mal einer darüber nachgedacht – außer mir – weshalb ein Heinrich von Kleist und ein Friedrich Hölderlin in Weimar kläglich scheitern mussten, mal abgesehen vom ungeklärten Tode Schillers ebenda?

    Drei seiner besten Zeitgenossen, die ihn zweifellos wenigstens teilweise nicht nur erreichten, sondern gar übertrafen.

    Den Geheimrat, den Dichterfürsten zu Weimar.

    Zwei tot, einer wohl über einen Freitod, der andere, wir wissen es nicht, wie, obschon Goethes Dichten einiges dazu spricht, der Dritte zwischenzeitlich als vorgeblich Wahnsinniger übelst gefoltert irgendwie bis ins Alter in Tübingen überlebt.

    Das sind für mich alleine schon merkwürdige Dinge, die keiner – außer mir, dass ich’s so wüsste – mit Goethen in einen angebrachten Zusammenhang stellt. Die waren alle keine Maurer, soweit man’s weiß. Nur der Alte. Und der auch noch Illuminat. Ist natürlich alles Zufall.

    Ich sage da immer – wechselweise – wenn mir Leute mit irgendwelchem Geschwätz von wegen ich verbreite “Verschwörungstheorien” kommen: “Es ist bekannt, dass es im Alten Rom immerzu Verschwörungen gab, aber seitdem gibt es keine mehr.” Oder: “Ich weiß, dass seit 1945 alle Verschwörungen abgeschafft sind.”

    Wie dieser Dinge es auch sei, Goethe war in nicht unerheblichem Maße ein Gefangener, ein Täuscher und Blender, also, wie ich das bei den anderen drei genannten Dichtern an keiner Stelle erkennen konnte.

    Und genau deshalb auch, ich fühle mich schon alswie eine Aufzugspuppe, es wiederum zu sagen, dürfen die deutschen Auslandsbildungsinstitute des Auswärtigen Amtes nicht mehr Goethe-Institute heißen.

    Was glaubt Ihr wohl, liebe Häsin, lieber Trinculo, weshalb sich für meine Goethe-Fragen seit Jahren so konsequent fast niemand interessiert?

    Weil ich sie etwa zu schlecht stelle?

    Das mag in gewisser Hinsicht der Fall sein.

    Ja, denn es geht um den Maurerlug an sich.

    Ich weiß, was ich tue.

    Auch wenn es mal ein bisschen mäandern muss.

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    So, jetzt in Ruhe.

    Es ist klar, dass, so lachhaft das manchem wirken mag, die Entdeckung des Goethe-Schwindels, besonders was seine beiden Hauptwerke anlangt, keine geringe noch gar unwichtige Aufgabe darstellt.

    Und daher freue ich mich sehr, indem ich ja bezüglich meines Behufs von Anfang an keine Zweifel säte, auf meinem untoten Blog zwei irgendwie Interessierte dazubekommen zu haben, als einen ersten Lichtstreif, einen Zeig, ich irrte da nicht allein vor mich hin, bis dass es Goethens geliebtes Deutsch gar nicht mehr gäbe.

    Ich weiß, dass ich einen großen Teilsieg schon habe, wahrscheinlich eher vom Grunde her schon den ganzen, nur noch nicht anerkannt im Felde.

    Recht eigentlich war, seit ich dem nachgehe, die Häsin die einzige, die so viel mitfühlendes Verständnis für Goethen in mein oft allzuweiches Herze einzutragen wusste, dass mich in darob geistesverstörten Augenblicken ein die Sache wegverwässerndes Mitleiden anfiel; ihre Liebe zu diesem mehr als nur Gestrauchelten schien so aufrichtig, mag dies durchaus aufrichtig sein, und edel, dass ich das längst Erkannte, nicht Wegwischbare fast geneigt war, vielleicht nicht ganz zu vergessen, aber in ein gar zu güldenes Lichte in selbstzage Gnade gehen zu lassen.

    Wir sind erst durch, ich bin erst durch, wenn das mit den Maurern und dem anderen Gesindel durch ist. Diese Leute haben nicht nur mich von klein an belogen und betrogen, als Kind regelrecht mit ihren Lügen gequält. Immerhin weiß ich das. Mein Vorteil und mein Nachteil.

    Und sie lügen und quälen weiter. Jeden Tag. Ohne Ende.

    Und sie berufen sich auf Goethe.

    Deshalb ist die Goethe-Lüge zu fällen.

    Als eine der wichtigsten Großlügen.

    Insofern ist das, was ich hier betreibe, in der Tat nicht blanke vergleichende Sprachwissenschaft (Unterricht dazu kann man bei mir nehmen, erstaunlich preiswert), sondern betreibe ich eine klare, offene Agenda.

    Das kann man mir vorwerfen, und ich sage ja.

    Das Ganze hat ja auch wenig mit klassischer Sprachwissenschaft zu tun, einzelne Rhythmen und Verse und Etymologien usw. habe ich zu Goethen ja praktisch gar nicht beigezogen, eher das andere beackert, was normalerweise (in teils künstlicher Trennung) der Literaturwissenschaft zugeordnet, nämlich die Textinterpretation.

    Habe ich je bestritten, dass der Mann denken konnte, auch schön reimen?

    In diese Falle gehe ich jetzt gar nicht mehr rein. Genug dazu gesagt. Habe mich dazu lange genug gerechtfertigt.

    So schön reimen konnte der, dass ihm (seinen Ausnutzern) die Leute bis heute auf den Leim gehen. Wie zwanghaft, entsprechend gefüttert schon die Kinder.

    Und, wenn es IHN wieder gibt, wie die Häsin meint, ihn ja auch zweimal getroffen zu haben – ich war’s nicht, oder habe ich nicht gemerkt, dass die Häsin mich zweimal traf? – , warum macht er nichts gut?

    Wo hört man ihn denn, hinein in Besseres?

    Muss ich den Ochsenziemer erst herausholen, dass er hinter seinem warmen Ofen vorkommt, Gescheiteres erzählt als vordem?

    Ich warte nicht auf den, ich wartete schon grade nicht auf den, glaubte ich, er wäre da.

  13. Trinculo sagt:

    @Magnus

    Ich habe gerade so viel zu tun, daß ich mich nicht auf die Tiefe Deiner Gedanken einlassen kann. Ich habe ein wenig in Deinem blog rumgelesen und denke auch, daß U.O. hier schon unter anderem Pseudonym geschrieben hat. Kein großes Ding, ein Maskenball hat seinen eigenen Charme.

    Deine Angst, irgendein Großmeister/in wolle Dich “abchecken” ist m.E. irrelevant. Was könnten sie rausfinden? Daß du größer bist? Rebell? Jemanden,der Dir gewachsen ist, permanent auf Dich anzusetzen, ist schlicht ausserhalb jeglichen Kosten-Nutzen-Denkens. U.O. ist genau so feingesponnen wie Du, war sicherlich froh, jemanden wie Dich gefunden zu haben und dann wirst du grob, sprichst über das vermeintliche Alter einer Frau! William hat zu einer solchen Sache sicher etwas gesagt und sobald ich Zeit habe, suche ich was raus.

    Wünsche Dir noch einen schönen Abend

  14. Trinculo sagt:

    @Magnus

    “Fuck ju Goethe” habe ich mir noch nicht angeschaut, aber vielleicht sollten wir dies, ist aber sicher überaus pubertär. Aber der Geheimrat gilt doch den profanen Fellschürzen sowas von als gestrigem Bildungsbürgertum, oder? Die sind doch mehr an so Sachen wie dem Pawlow’schen Reflex interessiert.

    Aber Du kannst den hochintelligenten “Jefe” gerne etwas entzaubern, Denkmäler zertrümmern hat was und so wie Du unterwegs bist, kannst Du Dir hier einen intellektuellen Ruhm verdienen.

    Ich habe nun etwas die Contenance verloren, etwa ob des Rotweins. Wenn mir jemand Deiner Klasse ein Du anbietet, ist es halt in sentimentalen Augenblicken so, als ob man Bruderschaft getrunken hätte.

  15. Trinculo sagt:

    “Diese Leute haben nicht nur mich von klein an belogen und betrogen, als Kind regelrecht mit ihren Lügen gequält. Immerhin weiß ich das. Mein Vorteil und mein Nachteil.

    Und sie lügen und quälen weiter. Jeden Tag. Ohne Ende.

    Und sie berufen sich auf Goethe.

    Deshalb ist die Goethe-Lüge zu fällen.

    Als eine der wichtigsten Großlügen.”

    Wohlan,

    we’ve got a small axe to fell a big tree

    Bob Marley

  16. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Trinculo

    Danke sowohl für die Ermahnung (bezüglich meiner Behandlung der Dame) wie auch die Ermutigung (insgesamt).

    Ich habe hier seit sieben Jahren überwiegend mit Anonymen zu tun, und nicht selten haben welche von denen versucht, mir wirklich übele Streiche zu spielen. Nicht nur, mich irgendwie lächerlich zu machen, auch viel Hinterhälterigeres noch. Das führe ich jetzt aber nicht aus. Nur, dass ich schon so ziemlich jede Sorte Wegelagerer da hatte.

    Das verwundert nun auch ob der Inhalte wie meines offenen Wesens nicht, schon gar nicht, da ich auch seltsamste Einwürfe nicht nur zulasse, sondern oft noch aufgreife, lange und ausdauernd, werde ich nicht endlos mit Bibelzitaten zugetextet, was auch schon mehrfach vorkam, für mich pseudowissenschaftlichen etymologischen Konjekturen usw., ach, ich rede doch davon.

    Mit einiger Mühe habe ich die Balance gegenüber den Spinnern, den Böswilligen, auch Guten, die mir aber doch hätten schaden können, selbst den Abmahnanwälten und was da sonst noch an juristischem Gelichter, irgendwie einigermaßen gehalten.

    Kürzlich bekam ich die Information zugespielt, ich sei vom Google nochmal weiter in die Ecke verwiesen worden. Soweit ich’s überprüfte, stimmt es wohl mindestens teilweise. Aber ich hatte vor ein paar Jahren – war es 2013 oder 2012? – schon eine wesentlich deftigere Herabstufung, von einer sehr guten allgemeinen Sortierung auf meinen Namen hin bis zu einem persönlichen Weihnachtsbaum, stets aktualisiert, zu diesem Blog.

    Auch andere Dinge machten zwischenzeitlich nicht immer den wärmeren Hintern.

    Und nun?

    They took from me away
    Though stayed in their decay

    Nay, help them it cannot
    They mote not be brave
    To the grave
    The filthy lot

    Buffoons
    Sheer Balloons

    So the wick
    Overgrown
    Overblown
    I in them stick

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Trinculo

    Noch zu Deinem anderen Kommentar.

    ‘Aber Du kannst den hochintelligenten “Jefe” gerne etwas entzaubern, Denkmäler zertrümmern hat was und so wie Du unterwegs bist, kannst Du Dir hier einen intellektuellen Ruhm verdienen.’

    Ich verdiene mir daran vielleicht auch noch einen “intellektuellen Ruhm”, wenn nebenher, dann warum eigentlich schon wieder wie sonst stets nicht.

    Das ist aber nicht der eigentliche Beweggrund für mein Ansetzen.

    Das wäre nicht nur eitel, sondern Verrat.

    Dein Rotwein hat Dir vermutlich schon geschmeckt.

    Wohlan.

    Ich freue mich auf ein paar William’sche Verse.

  18. Trinculo sagt:

    @Magnus

    So, nachdem mein lebender Leichnam auf einer dieser enervierenden Grillparties im Smalltalk fronen mußte, hat mein zusehends unter den Bekloppten vereinsamender Geist Muse gefunden, zum Thema zurück zu kehren.

    Ich habe natürlich ein paar Zitate von Master William gefunden, das vollkommen unbekannte zunächst:

    “Die Deutschen sind ehrliche Leute.”

    Nun aber zum speziellen casus:

    “Willst du durchaus heiraten, nimm einen Narren; denn gescheite Männer wissen allzugut, was ihr für Ungeheuer aus ihnen macht.”

    “Aufrichtig sein und redlich bringt Gefahr.”

    “Bin ich auch von Natur nicht ehrlich, so bin ich’s zuweilen aus Zufall.”

    “Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt.”

    “Gut gehenkt ist besser als schlecht verheiratet.”

    “Frauen und Suppen soll man nie warten lassen, sonst werden sie kalt.”

    “Ihr Frauen! Gott hat euch ein Gesicht gegeben und ihr macht euch ein andres. Ihr tänzelt, ihr trippelt, ihr lispelt und gebt Gottes Kreaturen verhunzte Namen und spielt eure Koketterie als kindliche Unwissenheit aus.”

    “Wie fällt doch ein Geheimnis den Weibern schwer.”

    Zu einem anderen Thema:
    manchmal denke ich, auch zwischen den Zeilen wiederum auf den ersten Blick nicht sichtbare Zeilen zu entdecken.

    Das mit dem Klarnamen ist schon in Ordnung. Aber warum nicht auch mal mit verschiedenen Kostümen spielen? Gibt es ein Gesetz,welches einen verpflichtet, nur einen blog zu führen?

    Du könntest die verschiedensten blogs schaffen, ein kreatives Pseudonym wie Hannibal Lektor ist einfach zu erfinden.

    Wobei ich in deinem Fall irgendwie auf Hammelburg Bezug nähme: ein intellektueller Roter Hering. Nuevo del Hammelburgo, z.B.

    http://stylecaster.com/best-free-blog-sites/

    Wobei ich sagen muss, daß der Wiedererkennswert von wix.com genialisch ist.

    Einen schönen Feiertag noch und auf hoffentlich fruchtbare Zusammenarbeit, deshalb noch ein Zitat des Meisters:

    “Unsere Zweifel sind Verräter und häufig die Ursache für den Verlust von Dingen, die wir gewinnen könnten, scheuten wir nicht den Versuch.”

  19. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Trinculo

    “Du könntest die verschiedensten blogs schaffen, ein kreatives Pseudonym wie Hannibal Lektor ist einfach zu erfinden.”

    Ich habe den Weg über den Klarnamen – auch bei allen externen Kommentaren – im Netz durchgängig gewählt, bin in den letzten zehn Jahren, also seit ich mehr und mehr dort veröffentlicht habe, nie davon abgewichen: es bedürfte sehr gewichtiger Gründe, das zu tun.

    Und wozu mehrere Blogs?

    Gut, man soll nie nie sagen, und sehe ich auch, dass ich diesen Blog, der im Sinne von Aktualität nur noch der Debatte in Kommentaren dient, noch einen an die Seite stellen könnte, gar zwei, einen, der dem hier ähnelte, einen, in dem überwiegend sprachwissenschaftlich und didaktisch diskutiert wird, der in einer Heimseite aufgeht, die damit auch die Werbetrommel für meine Dienstleistungen rührt.

    Kommt Zeit kommt Rat und vielleicht auch Tat.

    Die Grundanlage des ersten Blogs wäre denkbar einfach. Vom Prinzip her verführe ich nicht viel anders als hier. Es müsste also nur ein guter Name – vielleicht einfach meiner, in der Netzwelt gibt es nur einen Magnus Wolf Göller – und ein nettes Design her und ein Stromkastenwart, der mir die Seite arbeitsfähig hinstellt und erhält.

    Beim anderen beträte ich Neuland. Mein Dienstleistungsangebot ist so umfässlich, dass mir das keiner glaubt, wenn ich alles hinschreibe. Schonmal ein Problem.

    Sodann ergäbe es sich hier wahrscheinlich als sinnvoll, gewisse, vielleicht fünf oder sechs Oberbegriffe zu setzen, damit die Leute leicht auf das Gebiet kommen, das sie am meisten oder gar ausschließlich interessiert, der Nutzerfreundlichkeit halber.

    Das ist auch nicht einfach, und wenn man bei sowas am Anfang hudelt und einen Fehler macht, beißt man sich nachher ziemlich in den Arsch.

    Sollten Dir Vorschläge zur Benamung dieser Kopfleistenknöpfe einfallen, gerne her damit.

    Feiertagsgrüße

    Magnus

  20. Untote Osterhäsin sagt:

    @ Magnus

    “Ich freue mich aber sehr, dass Du mir nicht einmal den schrägen Scherz übelgenommen hast, Du seist Bilsenkraut im Netz.”
    Naja, ich meinte einst auf die Frage, ob ich LSD genommen habe (was ich in diesem Leben nie tat): “Ich bin LSD!” Da kann ich mich schlecht über derartige Bezeichnungen beschweren. Als Scherz habe ich vielmehr das mit meinem angeblichen Spinnen verstanden; das vorige Mal, als ich das tat, ist auch schon gut 200 Jahre her, meines Deduzierens (irgendwann kam ja die Industrialisierung, man sparte sich das zuhause Spinnen ab da vermutlich).

    “Und wenn ich selbst noch ein Lächeln auf Dein Gesichte zu zaubern vermocht hätte, immerhin für ein Schmunzeln habe es gereicht, dann habe ich nicht umsonst vor mich hinfabuliert.”
    Ein Schmunzeln wäre etwas wenig gewesen, nein, das Fabulieren war wirklich sehr unterhaltsam. Sonst hätte ich mich kaum bedankt, das tue ich (zu) selten, *schäm*. Auch für die Warnung vor der Artikelserie auf bumibahagia vielen herzlichen Dank! Ich hätte sie sonst noch gelesen, vielleicht, und was einer auf seiner Website beruhigt einstellen kann, mag andere schon durch auszugsweises Zitieren viele Jahre ins Kittchen befördern: Es wurde schon jemand wegen des kommentarlosen Aneinanderreihens und Veröffentlichens von Talmud-Zitaten (im Netz, meines Erinnerns) verknackt – aber das ganze – und gemeinfreie – Machwerk darf weiterhin gedruckt und verkauft werden! Und ehe ich noch irgendwo eine verbrecherische anti-satanische Textstelle daraus teile und für Hetze und Hassrede jahrelang im Kerker verschimmele…

    “Goethe ist also wieder “viril”. Diesmal mit Vrilkraft?”
    Vril soll ja von babylonisch “vri il”, wie Gott, abgeleitet sein, was ich schlecht nachprüfen kann und von den üblichen Verdächtigen abgestritten wird. Gottgleiche Kraft hätte er sicher gern, aber die hat vermutlich allein die Göttin. Allerdings hat J. W. G. einen ziemlich langen Arm, magisch gesehen, also durchaus viel Macht. Oder meintest Du die Kraft der Vril-Medien, sämtlich Frauen, die (aus der Anderswelt) Botschaften empfangen haben sollen? Medial begabt ist er; aber die praktische Macht/Kraft der Vril-Damen war eher gering: Die letzten ereilte ein schlimmes Schicksal, jedenfalls nach jener Zeile von “Nach-Goethe” – “Seth vereisende Schlange” besagt auch:
    Vril? Geschändete, SS “Ehen”. [Ehe von XYZ: Ehepartner(in), oder auch nur Beischläfer(in), von XYZ]
    Vrile? Geschändete Shens. [Shen: Chakra, Chakren sind entlang der Wirbelsäule angeordnet, der Darm scheint eine Art Gleisbett für sie zu sein.]
    Vril? Ese “Shen”? Geschändet. [Bastet z. B. wird mit "Shen der Isis" (oder des Ra-Hor) umschrieben]
    Vrile? “H”; geschändet. Essen. [H, kurz für Heroin: bezeichnet auch die Göttin ("Dame Glück"; bei Hindus etc. noch immer dieser Droge entsprechend charakterisiert), Heldin (siehe Vita der "Isis")]
    Vrile, NS? Sehe: Geschändet.
    Vrile, NS? Seth “Gänse”, “Ede”: HC… ["Ede", Besitz, bezeichnet Ererbtes wie auch Eroberungen und Gefangene]
    Vrile, NS? Sethe “DC”. Gähne es… [DC: steht astrologisch für Partner, Ehepartner, gähne es: Deutsche, ergo "Nazis", dann das Aussehen (Maria - http://1stmuse.com/maria_orsitsch/ - auch der Rest der Vril-Damen spielte in derselben Liga): Was sonst.]
    Vrile? Eng. Seths Sache… Ende.
    Seance: Gehend Seths Vrile! [Gehend - da war also nichts mit "haben sich abgesetzt".]
    Seance: Vrile? Seths Degen “H”.
    Seance: Vril – des Seth? Gehen.
    Vril, these? Hanged essence. [gemeint: Essenz der Isis (siehe Asetian Bible), da Ihre Shens]
    Vril, these? “Hens”. Caged? Seen… [sehen/see (wie auch heiraten und ehelichen) bedeutet hier oft dasselbe wie "erkennen" - "und er erkannte sein Weib"- in der Thora: beschlafen.]
    Esse: Vril, Sethe “DC”: Hängen.
    Vril? Set (sechse)? Hängende.
    Vrile? “HC” (Hängende). Esst es!
    Seance: NS-Vril, Seth “Ed”: Gehe.
    Vril? Seance: Seths Gedehne…
    Vrile? Seths e. G. – denen – “Sache”.
    Vril? Asen; Seth “eng”: Eschede…
    Vrile, Seth “Ed”: “HC” – sängen es!

    Vril bezeichnet allerdings ebenso den Antrieb der sogenannten Jenseitsflugschiffe (der von einem Vril-Mitglied in den 1920er Jahren “gechannelt” worden sein soll). Diese wurden gemäss meiner Quelle mitsamt seiner… ähm… als Reparationen beschlagnahmt – wie zig andere deutsche Patente, Innovationen und Nazi-Menschenmaterial (Wissenschaftler) von US-Amerikanern (Operation Paperclip) und Sowjets -, und dienten u. a. zum Jagen der Absetzbewegung. Die Amis sollen heute angeblich sonstwas damit anstellen, Entführungen und Menschenexperimente, diverse Frauen seien hernach schwanger gewesen… Die Sowjets haben immerhin mindestens einem Chinesen erlaubt, mitzufliegen, ohne ihn zu entführen (da sozialistisches Bruderland?). Die Absetzbewegung hat jedenfalls keine Flugscheiben, so meine Quelle. Das folgende kann sich auf die Jenseitsflugschiffe/Haunebus beziehen, die heute teils als Vril bezeichnet werden (aber womöglich auch auf die neue Vril, die eindeutig Seths Besitz zu sein scheint):
    NS-Vril? Sendete – geschähe!
    NS-Vrile? “Gestehende” Sache.
    Vrile, ‘ne Sache? Seths Degen.
    Vrile? Seths Ed – NACH Genese.
    Gesche Seths Vrile, denn “EA”! [EA Sports wirbt mit "It's not a game", sodass zumindest ich das automatisch mit dem Spruch assoziiere]
    Seths Vrile? Sengende (HC!). EA…
    Vrile? “Sethe” – Asen geschend!
    Vril – es – gesehen?! Den! Ca. Seth!
    Vril, es? Schadet Gesehenen.
    Vril, es, gesehen? DCe: Hasten!
    Vrile schaden. Gestehen es.
    Vril? Schändest Gesehene.
    Vril? Schändet Gesehenes.
    Vril? Gesehenen “Set”. Schade. [Set = Seth]

    Aber Du meintest sicher keine Antriebskraft für Ufos, welche auch immer das sein mag, oder? Ein Freund, der keine Geschichten zu erfinden pflegt, erzählte mir übrigens, er habe einmal mit einem Schulkkameraden zusammen denselben Traum von einem Ufo gehabt, das am Dorfteich gelandet sei. Sie hätten das herausgefunden, als einer dem anderen davon berichtete. Ich weiss nicht mehr, ob sie in dem Traum auch entführt wurden, oder auch nur einer von ihnen, aber geteilte Träume sind selten und erfordern eine sehr enge Bindung. Die Opfer von Entführungen durch Ufos geben oft an, dass die Erinnerungen zunächst gelöscht oder sehr vage waren. Und dieser Freund erwähnte, dass während einer Untersuchung (EEG) bei ihm abnorme Hirnströme gemessen wurden: Falls das vorher geschah, hat die Sache für mich ein “Gschmäckle” nach wissenschaftlicher Neugier, um es freundlich auszudrücken – seitens Personen, die Zugriff auf deutsche Patientenunterlagen oder im Gesundheitswesen beschäftigte Informanten haben, was auf BRD- oder Besatzer-Institutionen deutet. Desfalls kenne ich also vermutlich auch ein bis zwei Entführungsopfer.

    Dieser Freund und sein jüngerer Bruder haben mich einige neue Worte und Wortbedeutungen gelehrt, zum Beispiel “nass” für durchgedreht, abgedreht – mit “wie die Nassen” meinten sie “wie die Irren” – weil Du zu den bezahlten Sudlern/Lügenmäulern im anderen Strang anmerktest, sie haben “zu viel Wasser”. Natürlich sind Sumpfbewohner ebenfalls nass; vermutlich war der Vergleich bei Dir daher inspiriert:
    “FAUST:
    Ein Sumpf zieht am Gebirge hin,
    Verpestet alles schon Errungene;
    Den faulen Pfuhl auch abzuziehn,
    Das Letzte wär’ das Höchsterrungene.”
    – und ist anscheinend auch so gemeint gewesen, wie offenbar von Dir verstanden; auch Sumpf und Pest (“verpesten”) implizieren die Verwendung einer Allegorie – J. W. G., nur Tage vor seinem “Tod”, an Humboldt:
    “Es sind über sechzig Jahre, daß die Konzeption des Faust bei mir jugendlich von vorneherein klar, die ganze Reihenfolge hin weniger ausführlich vorlag. (…) Ganz ohne Frage würd es mir unendliche Freude machen, meinen werten, durchaus dankbar anerkannten, weit verteilten Freunden auch bei Lebzeiten diese sehr ernsten Scherze [Faust II] zu widmen, mitzuteilen und ihre Erwiderung zu vernehmen. Der Tag aber ist wirklich so absurd und konfus (…). Verwirrende Lehre zu verwirrtem Handel waltet über die Welt, und ich habe nichts angelegentlicher zu tun, als dasjenige, was an mir ist und geblieben ist, wo möglich zu steigern und meine Eigentümlichkeiten zu kohobieren (…). (…) Weimar den 17. März 1832/ J. W. v. Goethe”

    Also Kompliment, falls ich mit der Vermutung richtig liege, die Assoziation Sumpf-nass ist mir die ganze Zeit entgangen, obwohl ich die 2. Bedeutung von nass (bzw. 3., “noch nicht trocken hinter den Ohren”, ergo nass: kindlich naiv, zu jung und dumm) kannte – im Gegensatz zu Dir, wie ich annehme. Und Chapeau zu den drei Kommentaren insgesamt; ich kann mich Hanfschnitts Lob bei Elsässer nur anschliessen. Dass J. W. G. solche Bedenken hatte, Faust II zu seinen Lebzeiten veröffentlichen zu lassen, erklärt sich m. E. aus seiner darin auch explizit geübten Kritik an der herrschenden religiösen Lehre, in den Augen von Juden und Christen teilweise eindeutig schwere Ketzerei und Lästerung:
    “MEPHISTOPHELES:
    Nein! aber, gleich Herrn Peter Squenz,
    Vom ganzen Praß die Quintessenz.
    Die drei Gewaltigen treten auf. (Sam. II. 23, 8)
    MEPHISTOPHELES:
    Da kommen meine Bursche ja!
    Du siehst, von sehr verschiednen Jahren,
    Verschiednem Kleid und Rüstung sind sie da;
    Du wirst nicht schlecht mit ihnen fahren.
    (…) Und, allegorisch wie die Lumpe sind,
    Sie werden nur um desto mehr behagen.
    RAUFEBOLD:
    Wenn einer mir ins Auge sieht,
    Werd’ ich ihm mit der Faust gleich in die Fresse fahren,
    Und eine Memme, wenn sie flieht,
    Fass’ ich bei ihren letzten Haaren.
    HABEBALD:
    So leere Händel, das sind Possen,
    Damit verdirbt man seinen Tag;
    Im Nehmen sei nur unverdrossen,
    Nach allem andern frag’ hernach.
    HALTEFEST:
    Damit ist auch nicht viel gewonnen!
    Bald ist ein großes Gut zerronnen,
    Es rauscht im Lebensstrom hinab.
    Zwar nehmen ist recht gut, doch besser ist’s, behalten;
    Laß du den grauen Kerl nur walten,
    Und niemand nimmt dir etwas ab.”

    In Samuel II konnte/kann jeder lesen, wer diese Teufelsknechte (“meine Bursche”) sind – die “Helden Davids”:
    “1 Dies sind die letzten Worte Davids: (…) es sprach (…) der Gesalbte des Gottes Jakobs (…). 2 Der Geist des HERRN hat durch mich geredet, und seine Rede ist auf meiner Zunge. 3 Es hat der Gott Israels zu mir gesprochen, der Hort Israels hat geredet: (…) 8 Dies sind die Namen der Helden Davids: Jasobeam, der Sohn Hachmonis, ein Vornehmster unter den Rittern; er hob seinen Spieß auf und schlug achthundert auf einmal. 9 Nach ihm war Eleasar, der Sohn Dodos, des Sohnes Ahohis, unter den drei Helden mit David. Da sie Hohn sprachen den Philistern und daselbst versammelt waren zum Streit und die Männer Israels hinaufzogen, 10 da stand er und schlug die Philister, bis seine Hand müde am Schwert erstarrte. Und der HERR gab ein großes Heil zu der Zeit, daß das Volk umwandte ihm nach, zu rauben. 11 Nach ihm war Samma, der Sohn Ages, des Harariters. Da die Philister sich versammelten in eine Rotte, und war daselbst ein Stück Acker voll Linsen, und das Volk floh vor den Philistern, 12 da trat er mitten auf das Stück und errettete es und schlug die Philister; und Gott gab ein großes Heil.”

    Allein das ist ein Affront gegen den ach-so-hehren “Gesalbten”; die Trabanten des Kaisers sprechen aber zudem ein deutliches Urteil über Habebald (und damit über alle, die es genauso machen – “10 da stand er und schlug die Philister (…). Und der HERR gab ein großes Heil zu der Zeit, daß das Volk umwandte ihm nach, zu rauben”):
    “TRABANTEN (UNSRES KAISERS):
    (…) Was kramt ihr in dem Kaiserschatz?
    HABEBALD:
    Wir trugen unsre Glieder feil
    Und holen unser Beuteteil.
    In Feindeszelten ist’s der Brauch,
    Und wir, Soldaten sind wir auch.
    TRABANTEN:
    Das passet nicht in unsern Kreis:
    Zugleich Soldat und Diebsgeschmeiß (…).”

    Die Passage im AT geht putzigerweise wie folgt weiter:
    13 Und diese drei Vornehmsten unter dreißigen kamen hinab in der Ernte zu David in die Höhle Adullam, und die Rotte der Philister lag im Grunde Rephaim. 14 David aber war dazumal an sicherem Ort; aber der Philister Volk lag zu Bethlehem. 15 Und David ward lüstern und sprach: Wer will mir Wasser zu trinken holen aus dem Brunnen zu Bethlehem unter dem Tor? 16 Da brachen die drei Helden ins Lager der Philister und schöpften Wasser aus dem Brunnen zu Bethlehem unter dem Tor und trugen’s und brachten’s zu David. Aber er wollte nicht trinken sondern goß es aus dem HERRN 17 und sprach: Das lasse der HERR fern von mir sein, daß ich das tue! Ist’s nicht das Blut der Männer, die ihr Leben gewagt haben und dahin gegangen sind? Und wollte es nicht trinken.”

    Und wen erinnert das nicht an Friedrich Schillers “Der Handschuh (Paradebeispiel für -effektiven – Minnesang in meinen Ohren, nebenbei, geniale Pointe)? David spielt die Rolle der Dame, die den Handschuh wirft, die Helden sind der todesmutige Ritter. Nur endet die Geschichte anders, David giesst das ihm wegen einer Anwandlung unter Lebensgefahr beschaffte Wasser aus, statt es von jenen treudoofen “Helden” ins Gesicht geschüttet zu bekommen. Die dennoch auffallende Ähnlichkeit der Handlung mag “Zufall” sein, nur durch Johanns Überbewusstsein inspiriert (oder Friedrichs Geist), denn bereits Faust I enthält höhere Weisheiten, die J. W. G. damals kaum bewusst gewesen sein können, wie Energievampirismus, hier Absaugen von Chi, Lebenskraft aus dem (und üblicherweise über den) Atem, von Geistern – wobei vampirisches Sich-Nähren im Englischen u. a. mit “to drain”, austrocknen, umschrieben wird:
    “WAGNER:
    Berufe nicht die wohlbekannte Schar,
    Die strömend sich im Dunstkreis überbreitet,
    (…) Von Morgen ziehn, vertrocknend, sie heran,
    Und nähren sich von deinen Lungen (…).”

    Auch im ersten Teil bringt J. W. G. schon den Hinweis, was Faust – und damit er selbst – ist:
    “FAUST:
    (…) So fluch ich allem, was die Seele
    Mit Lock- und Gaukelwerk umspannt,
    (…) Fluch sei der Hoffnung! Fluch dem Glauben,
    Und Fluch vor allen der Geduld!
    GEISTERCHOR (unsichtbar):
    (…) Du hast sie zerstört
    Die schöne Welt,
    Mit mächtiger Faust;
    Sie stürzt, sie zerfällt!
    Ein Halbgott hat sie zerschlagen!
    (…) Mächtiger
    Der Erdensöhne (…)!”

    Vielleicht hiess er einst Donar/Thor: Der ist eindeutig ein Ra Horus gewesen, bzw. waren das beide in der Überlieferung später verschmolzenen Gottheiten, wofern real inkarniert:
    “FAUST:
    Rette sie! oder weh dir! Den gräßlichsten Fluch über dich auf Jahrtausende!
    MEPHISTOPHELES:
    Ich kann die Bande des Rächers nicht lösen, seine Riegel nicht öffnen.-
    “Rette sie!”- Wer war’s, der sie ins Verderben stürzte? Ich oder du?
    (Faust blickt wild umher.)
    Greifst du nach dem Donner? Wohl, daß er euch elenden Sterblichen nicht
    gegeben ward!”
    Oder das bezieht sich auf Markus 3:
    “16: und er [Jesus] bestimmte die Zwölf (…) und Jakobus, den des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und legte bei ihnen als Namen Boanerges, was ist “Söhne des Donners” (…).”
    Immerhin fängt Faust (bzw. auch Johann Wolfgang) mit dem Evangelium des Johannes an, als er sich an die Übersetzung des christlichen NT macht – die Erinnerungen oder Storiesder auch damals schon chronologisch vorher zu Wort kommenden drei Evangelisten ignoriert er, ohne dass es im Buch eine Erklärung dafür gibt…

    Auch dem Hexagramm – das meines Wissens potenteste schützende Amulett -, als Zeichen der Vereinigung der Geschlechter ebenfalls Symbol des mental weiblichen Ra Horus, wie seine Zahl 6, schrieb J. W. G., vermutlich intuitiv, magische Wirkmacht zu:
    “Wie wird mein Pudel lang und breit!
    (…) Mit feurigen Augen, schrecklichem Gebiß.
    Oh! du bist mir gewiß!
    Für solche halbe Höllenbrut
    Ist Salomonis Schlüssel gut.”
    Das Sechseck faszinierte ihn desgleichen:
    “Der Mathematiker schätzt den Wert und Gebrauch des Triangels; der Triangel steht bei dem Mystiker in großer Verehrung; gar manches lässt sich im Triangel schematisieren und die Farbenerscheinung gleichfalls, und zwar dergestalt, dass man durch Verdopplung und Verschränkung zu dem alten geheimnisvollen Sechseck gelangt.” (aus: Farbenlehre)

    Womöglich ist mit “raubt des Reihers edle Zierde” in den Kranischen des Ibykus ja sogar das Hexagramm gemeint, denn die Reiher sind viele, wie Hor; ermordet wurde Friedrich laut den sich ergebenden Anagrammen von Freimaurer-Meistern – und die haben, geraubterweise, vermutlich einen stilisierten Sechsstern zum Logo gewählt:

    “Es wäre gut möglich, dass das Hexagramm in Wirklichkeit weder mit David, noch mit Salomo etwas zu tun hatte, und es kommt in der jüdischen Literatur von vor 1200 auch nicht vor. Es gibt Stimmen, die besagen, in den Ring Salomos sei nicht das Hexagramm, sondern möglicherweise das Tetragrammaton graviert. Erst im 12. Jahrhundert erscheint der Begriff ‘Magen David’, aber damals wurde es noch nicht mit einem Hexagramm assoziiert, sondern mit den Inskriptionen der 72 heiligen Namen, die auf dem Schild angebracht gewesen sein sollen. (Exodus, 14:19-21 und später Psalm 67). (…) Erst ab dem 17. Jahrhundert ist es als jüdisches Emblem zu finden; die jüdische Gemeinde in Prag war die erste, die den Davidsstern als offizielles Symbol für die Gemeinde in Gebrauch nahm, und ab dieser Zeit bekam das Hexagramm bei immer mehr jüdischen Gemeinden den gleichen Status, obwohl es dafür eigentlich keine Untermauerung gab aus der Bibel oder dem Talmud. (…) Das bekannte Symbol der Freimaurer ist das Bild von einander greifendem Zirkel und Winkelmaß. Nicht wenige Sachkundige, darunter auch langjährige Freimaurer, sehen in diesem Zeichen deutlich ein stilisiertes Hexagramm. Der Freimaurer und Autor J. D. Buck erklärt, das perfekte Gleichgewicht von Geist und Materie wird von dem sechseckigen Stern symbolisiert, und dieses Hexagrammsymbol ist nicht Anderes als eine andere Darstellung für das Zirkel-Winkelmaß Zeichen. (Mystic Masonry, 1913, p. 244-245).”
    http://www.brauerstern.de/druck/hexagramm.pdf

    “Es ist zwar manches Weibische, gar schwülichte in seinem Reden, wie ich es aus Büchern kenne (…).”
    Zugegeben, ein Machoproll ist er nicht gerade gewesen, eher ein Ästhet und Feingeist, ein Minne-singender Charmeur – dem der Erfolg allerdings Recht gab. Auf Frauen wirkt das anziehend, der Typ Höhlenmensch ist, mindestens in Europa, nur noch was für entsprechend veranlagte Randgruppen.

    “Wie sänge man nun Deiner Minne?”
    Mit der Wahrheit. Truther-Aktivisten und Whistleblower muss man einfach lieben… Platonisch fürs Erste hin oder her – das wirkt, zum Beispiel.
    “(…) kenne ja nichtmal Dein Antlitz (…). (…) Ich vermute stark, Du bist mir zu alt.”
    Dabei hatte ich Dir ein Beweisfoto geschickt, vor Jahren zwar, als Du einen Kommentar zur Beschneidung zensiertest, mir dies per E-Mail mitteiltest, erklärtest, und gleichzeitig an meinem angegebenen Geschlecht Zweifel anmeldetest… Ich war vor über 2000 Jahren schon wiedergeboren; falls du jünger bist, kann das gut sein; habe aber keine Ahnung, wie lange mein 2000. Ehrentag schon wieder her ist.

    “(…) Du bist lustig. Eine Freude mir, Deine Botschaften zu empfangen.”
    Dito; und mir tut es zudem gut, mich über derlei Dinge auszutauschen, die im Alltag, mit Leuten, mit denen ich normal Umgang haben, von denen ich als normal wahrgenommen werden möchte, zu diskutieren, keine gute Idee ist. Auch dafür danke!

  21. Untote Osterhäsin sagt:

    PS: Mit den Antworten auf die neueren Kommentare dauert es noch etwas, ich war lange nicht online und habe sie eben erst gesehen, noch nicht mal alle gelesen. Und muss jetzt schon wieder dringend was anderes erledigen.

  22. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Untote Osterhäsin

    Ja, da war mal was mit einem Bild. Wenn ich mich recht erinnere eine ansehnliche Rheinländerin. Aber vielleicht war auch das eine andere. Mein Gedächtnis reicht nicht einmal mehr für die paar wenigen Frauen, die ab und zu ein bisschen nett zu mir sind.

    “Truther-Aktivisten und Whistleblower muss man einfach lieben…”

    Ich sollte fast ein wenig vermuten dürfen, dass Du mich mit dieser undeutschen Wortwahl ein bisschen veräppeln wolltest, was Dir selbstverständlich gerne zusteht. Zumal meine Frechheiten und Spitzen sicherlich nicht alle als geringer anzusetzen waren.

    Ja, das mit dem zuviel Wasser ist ein beachtliches Bild. Es kam mir erst beim Schreiben.

    Wir sollen sozusagen mit kühlem Rheine und klarer Donau der Dürreherzen und Dörrköpfe aller Sandländer, aller heißen Länder des Planeten Durst löschen.

    So überwässert man sich erstmal selbst, sich damit davon zu überzeugen, dass wirklich für jeden genug Wasser, also Gefühl, also alles dasei.

    Deutschland trocknet nunmal übers Jahr nicht einfach ganz aus, also was sollte man tun, die Leute zu verwirren, denn ihnen zuviel Wasser anstatt zu viel Hitze geben, also Trocknis. Bei den meisten Pflanzen klappen ja auch beide Möglichkeiten recht schnell sehr gut.

    Zum Sechsstern. Dan Brown, dieser Scharlatan (ich habe, glaube ich, zwei Bücher von ihm im Original gelesen), ich weiß nicht, in welchem Buch es war, es endete in einer Kirche in Schottland, dass das Hexagramm als das sozusagen mächtigste, da vereinigende Zeichen darstelle.

    Das könnte natürlich stimmen, obzwar es der schrieb; die jüngere Hagal-Rune bildet einen Sechsstern ab, man kann ihn auch als Raumkreuz begreifen, jedenfalls in der runischen Darstellung. Also die dritte Dimension beschreibend. Die ältere H-Rune (Ha! ist der Urlaut, der Hauchlaut an sich) wird durch ein H mit zwei schrägen Querstrichen dargestellt. Das weist eher auf die vierte Dimension, die Raum-Zeitordnung. Da fällt mir noch Dagaz ein, als eine Art sich wendende Darstellung der Unendlichkeit.

    Wollte ich nun Schutzmagie an einem Kettchen mit mir herumtragen, zahlen- bzw. symbolgelenkt, was nähme ich?

    Das alte runische H gefiele mir schon nicht schlecht, und ich hielte es wohl doch auch für Sondereinsätze vor, ich wählte aber sonst die T-Rune, die achte, wenn man will.

    Der Sechsstern ist natürlich durch all die gleichseitigen Dreiecke völlig ausgeglichen; demgegenüber birgt der Fünfstern aber den Goldenen Schnitt und die Form des Menschen (M-Rune, Mannuz, Nummer 5, Mensch, der Messende); Felgen bringt man am besten mit fünf Muttern an, das verteilt die Wirkkräfte am besten. Auch in der Pflanzenwelt überall dieses schöne und ordnende Wirken. Ist dem Menschen eine Zahl besonders zuzuordnen, so ist es meines Erachtens die Fünf.

    Außerdem, geht man davon aus, dass es Schutzzeichen- und zahlen gäbe, wieso sollten immer dieselben für alle die besten sein?

    Die Chinesen, nicht alle dumm, haben es ganz anders mit der Acht als wir hier. Haben die sich nach Jahrtausenden immer noch nur verpeilt und verwählt?

    Ja, und Du weißt ja auch, wie die 6 schon zur Zahl des Bösen gemacht wurde, bis zu deren “Erhöhung” zur 666.

    Ja was jetzt? Der Weg zum Teufel (der Sonne?), oder Schutz vor dem Bösen?

    So einfach klappt das nicht mit den Zahlen.

    Mal ganz abgesehen davon, dass ich jetzt, mit Sechssternen gesehen, leicht für einen Juden gehalten würde, oder gar einen, der sich über die Juden lustig machen will, da er ja keiner ist, und so legte ich mich leichtfertig gleich mit Moslems, Juden und noch anderen an. Denke nicht, dass mir das derzeit Schutz verspräche. Eher fahrlässig herausgeforderte Unbilden.

    Aber gut, ich könnte ja nur immer an den Sechsstern denken, zumal, wenn mir mal wieder jemand schräg kommt. Das merkt der ja nicht so einfach.

    Besser aber, ich hätte zuhause schon hinreichend geübt, so dass mir in schwieriger Lage auch die Zeit wäre, mich um die Lage selbst, denn um die Feinkalibrierung des Sechssterns in meinem Hirn zu kümmern.

    Von allem her, was ich weiß, ist es das Beste, man hat immer die richtige Rune zur Hand.

  23. Magnus Wolf Göller sagt:

    Ein Hinweis auf diese Übersetzung von Rainer Grzybowski und mir sei hier mal wieder statthaft:

    http://montalk.net/german/195/ausserirdische-irrefuehrung-erkennen

  24. Trinculo sagt:

    @Untote Osterhäsin

    Schön, daß Sie wieder da sind. Ihre Artikel sind ja schon gewichtig, kurz querlesen kann ich die nicht, aber ich werde mir heute noch die Zeit nehmen.

    Auf einen Punkt zu Beginn Ihres Kommentars möchte ich gerne eingehen. Ist es wirklich wahr, daß man sich in Deutschland durch Zitieren aus dem Talmud strafbar machen kann? Der Talmud soll ja ursprünglich babylonisch sein. Tatsache ist, daß die israelische Regierung vor ein paar Jahren eine neue, genehmigte Übersetzung in’s Englische nochmals zurück zog, um sie erneut zu “bereinigen”, hauptsächlich durch weglassen. In der Tat ist der Talmud mit das übelste rassistische Machwerk aller Zeiten. Die von Nebukadnezar entführten Rabbiner müssen ganz schön verzweifelt gewesen sein.

    @Magnus

    “Gut, man soll nie nie sagen, und sehe ich auch, dass ich diesen Blog, der im Sinne von Aktualität nur noch der Debatte in Kommentaren dient, noch einen an die Seite stellen könnte, gar zwei, einen, der dem hier ähnelte, einen, in dem überwiegend sprachwissenschaftlich und didaktisch diskutiert wird, der in einer Heimseite aufgeht, die damit auch die Werbetrommel für meine Dienstleistungen rührt.”

    Ganz genau, eine kreative Verschachtelung, ein Netz, welches früher oder später zur (wohlmeinenden) Spinne führt. Der ultimative Multiplikator ist facebook. Klarnamenspflicht gibt es dort nicht und ich kenne Leute, die sind zehnfach mit sich selbst “befreundet” und spielen sich dort die Bälle auf ziemlich intelligente Art und Weise selbst zu.

    “Die Grundanlage des ersten Blogs wäre denkbar einfach. Vom Prinzip her verführe* ich nicht viel anders als hier. Es müsste also nur ein guter Name – vielleicht einfach meiner, in der Netzwelt gibt es nur einen Magnus Wolf Göller – und ein nettes Design her und ein Stromkastenwart, der mir die Seite arbeitsfähig hinstellt und erhält.”

    Selbstverständlich. Allerdings, ich kam ja durch Wolf Göller als intelligenter
    Kommentator bei Elsässer auf deine Seite. Ein Klarname hat ja den Vorteil, daß man sich einen Namen nur so machen kann. Gleichzeitig kann man aber mit Pseudonym eine andere Seite von sich selbst zeigen. Immer schön legal halt. Ich selbst spiele mit dem Gedanken einen blog namens http://www.Hundsfott.wix.com anzulegen, zunächst weil der Name so gut und einprägsam ist. Fertige schöne websites gibt es bei wix zuhauf.

    Ich kenne mich mit tags jetzt nicht so gut aus, speziell Google wird ja von den Intelligenteren gemieden. Aber, why not, Elsässer Kommentator, oder Volksbefragung, direkte Demokratie, Querdenker, Freimaurer, Illuminaten, was auch immer, da würde ich die Statistik bemühen. Wer zB “Neues aus Hammelburg” sucht, sieht “Neueres aus Hammelburg” darunter.

    Zum Abschluss selbstverständlich noch ein Zitat vom Master:

    “Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.”

    *ein Freud’scher Verschreiber?

  25. Trinculo sagt:

    @Magnus

    Also bei de.wix.com habe ich nun so ein Ding erstellt. Sehr komfortabel, aber mehr wie eine website und der Name der Emailadresse wird verwendet.Muss ich wohl eine “HundsfottE Adresse einrichten. Die Kommentarfunktion muss ich noch prüfen.

    WordPress ist auf jeden Fall sehr populär und normalerweise sind die Dinger inzwischen “idiotensicher” einzurichten.

  26. Untote Osterhäsin sagt:

    Magnus:

    “Ich will jetzt eigentlich nur noch wissen, und zwar auf den Punkt, wie Du zur Knabenbeschneidung stehst.
    Ist das gut?
    Irgendwie erträglich?
    Weibern reichlich egal?”

    Lesen hätte gebildet: “Dafür, dass sich Beschneidungsapologeten auf seine Schultern stellen, kann man ihm keinen Vorwurf machen, da er nie für so was plädiert hätte. Nur dass er dem Islam Positives abgewinnen konnte, macht ihn keineswegs zum Verstümmlungsfreund. (…) Mir ist das keineswegs egal, Otto Weininger, eine Bastet, wurde ebenfalls verschnitten (hat sich dann sehr jung umgebracht, weil er meinte, er sei typisch jüdisch und dies hasste). Als Bastet-Fan werde ich da echt sauer! Und es gibt viele wie ihn; Hor und Sechmet, sofern dummerweise männliche Muselmanen oder Juden, werden als Kinder oder Babys ebenfalls verstümmelt.”
    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/04/02/ich-breche-aus/comment-page-3/#comment-822673
    Zu “auf den Punkt” hat Dir Trinculo dankenswerterweise schon genug geschrieben; dass eine deutlichere Meinungsäusserung meinerseits zum Thema von Dir zensiert wurde, beweist, wie Recht er hat. Oder sollte ich für Dich extra hinschreiben, dass (Genital-)Verstümmelung auch an Menschen oder Tieren m. E. verboten werden sollte? Ist hiermit geschehen.

    Zu von “Macht man das halt so?” bis:
    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/04/02/ich-breche-aus/comment-page-4/#comment-824221
    Wie ausgesprochen dreist. Die Bitte um Verzeihung war äusserst angebracht, trotz der mir bekannten Umstände… Derenthalben ich ihr aber freilich entspreche.

    “Sich am Fausten entlang herausschwätzen, dabei den Meistern, genau dazu, nicht sehen wollen?”
    Du wirst doch nicht etwa schon senil, Magnus, oder wieder was überlesen? – “Die Wilhelm-Meister-Romane (den letzten beendete Johann Wolfgang schon 25 Jahre vor seinem Tod), die ich zwar nur aus Deinem inhaltlichen Kurzabriss kenne und daher keinerlei Lust verspüre zu lesen (ich glaube Dir), würde ich trotz der spärlichen Informationen nie zu dem am Ende seiner Tage als “Dichterfürst” abgeschlossenen Faust II auf eine ethisch/moralische Stufe hieven. Das muss wohl ein übles Beispiel für Verziehungsliteratur sein.”
    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/04/02/ich-breche-aus/comment-page-3/#comment-820673

    “Nun, vielleicht hat Goethes Wiederkunft sie so bezirzt, dass sie davon nichts zu fragen wusste, bei ihren beiden Treffen, sie die Sache über ihrem Glücke gar ganz vergessen. (…) Nun müssen schon Goethes Wiederverfleischlichungen über deren vorgebliche Dienerinnen für dessen guten Ruf kämpfen. Nicht gern gesehen.”; “(…) die Häsin die einzige, die so viel mitfühlendes Verständnis für Goethen in mein oft allzuweiches Herze einzutragen wusste, dass mich in darob geistesverstörten Augenblicken ein die Sache wegverwässerndes Mitleiden anfiel; ihre Liebe zu diesem mehr als nur Gestrauchelten schien so aufrichtig, mag dies durchaus aufrichtig sein, und edel (…).
    Du hattest schlicht keine Argumente. Ich habe nun mal Recht, lieber Magnus. Da kann nur unsportliches Verhalten helfen. Und alle wahnhaften, also alle Sudler im besten Glauben, wären demnach “mehr als nur gestrauchelt” – viel mehr kann man gegen J. W. G. kaum anführen, auch nicht laut den Anagrammen von “Die Kraniche des Ibykus”. Interessant.
    Ist mir egal, ob Du das gern gesehen hast, Du hast richtig gesehen. Lesen kannst Du. Ob nun in der neuen Zeile von J. W. G. oder zwischen meinen Zeilen… Immerhin hast (im ersten Fall) Du mein Geschlecht beachtet statt daraus zu zitieren.

    Zu “Aber so kann es gehen. Der Kindfrausucher eben nicht für den Deutschen stehen.” und
    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/04/02/ich-breche-aus/comment-page-4/#comment-824237
    Damals bedeutete “über vierzehn Jahr” (über Maragarete) deduzier- und überprüfbar “heiratsfähig”; wie viel über 14 steht nicht dabei, sie mag 15, 16 gewesen sein. Und vor allem reiche Ehemänner waren oft wesentlich älter als ihre Frauen, das ist normal in einer judeochristlichen Gesellschaft.

    “Was Faust macht, bei Goethe, das macht man einfach nicht. Und macht es einer doch, so kann er darüber nimmermehr zum Helden aufsteigen. Mindestens nicht zum Helden meines Volkes. Da kann er nachher reden, was er will, so ein selbstischer, rücksichtsloser Zerstörer.”
    Wer behauptet, Faust sei ein Held? Wer will ihn dazu machen? Es “irrt der Mensch, so lang er strebt”, darum geht es, darum, dass es nie zu spät ist, sich zu ändern, dass immer eine Chance auf Erlösung bestünde. Wo liegt das Problem? Welches Volk meinst Du? Gibt es auch Textbelege für Deine abenteuerlichen Deutungen? Hast Du meine sämtlichen Widerlegungen immer überlesen oder willst Du mich nur “ansandeln” mit den Wiederholungen? (All das sind meinerseits rhetorische Fragen, wie Du wissen wirst.)

    “Mutter der Mutter und Mutter und Kind in den Tod gebracht, dann große philosophische Reden schwingen, selbst mit dem Teufel, dem beigeholten, endlich frech anzubinden wissen: Das wird niemals mein beispielhaft deutsches Dichtwerk. Das ist ein Werk der mehrfachen Schande. Und die Schande wird dadurch auf die Spitze getrieben, dass sie nachher, im Faust II, in die geistige Erhabenheit hin verklärt wird. Da stinkt es mächtig.”
    Die Todesopfer gehen sämtlich, keineswegs nur die 3, auf des Teufels Konto, sind seinem Einfluss geschuldet. Faust wird sehr schuldarm schuldig. Das erklärte ich auch auf der vorigen Kommentarseite ausführlich. Deine “Argumente” (Redundanz macht Falsches keineswegs wahrer) entsprechen allerdings dem, was Du damit zu belegen suchst: Sie sind ebenso hanebüchen. Halb so wild mithin.

    “Du bist alsomit herzlich eingeladen, mir nochmal Osirisse und Sethe und all die anderen um die Ohren zu hauen.”
    Von Osirissen habe ich nie etwas geschrieben. Es gibt einen, und seinen Sohn Hor, nebst dessen mittlerweile zahlreichen Eidolonen, die einst als Menschen geboren und von (einem wie) Hor zu Vampiren, also Reinkarnierenden, “geküsst” wurden, siehe “Asetian Bible”.

    “Was machen wir nun mit Goethes Erbe? Er war ja zweifellos ein großer Geist und Dichter. Und doch, wie die Häsin sagte, ein kranker Maurer, auf dessen Werken man Lügengebäude gegründet und bis heute erhalten hat (…).”
    Sagte wohl kaum; und ich schrieb “armer wahnhafter Freimaurer”, ein (zudem als fromm zumindest empfundener) Wahn ist was anderes als eine pathologische Geisteskrankheit. Und auf die Nennung derjenigen seiner Werke, auf denen Lügengebäude (welche?!) “gegründet” wurden, hast Du sicher nur aus Schreibfaulheit verzichtet, und nicht, weil Mumpitz ist, was Du unterstellst.
    DAS ist – m. E. – krank, wo ich gerade dabei bin:
    “Zwei tot, einer wohl über einen Freitod, der andere, wir wissen es nicht, wie, obschon Goethes Dichten einiges dazu spricht, der Dritte zwischenzeitlich als vorgeblich Wahnsinniger übelst gefoltert irgendwie bis ins Alter in Tübingen überlebt. Das sind für mich alleine schon merkwürdige Dinge, die keiner – außer mir, dass ich’s so wüsste – mit Goethen in einen angebrachten Zusammenhang stellt. Die waren alle keine Maurer, soweit man’s weiß. Nur der Alte. Und der auch noch Illuminat. Ist natürlich alles Zufall.
    (…) Wie dieser Dinge es auch sei, Goethe war in nicht unerheblichem Maße ein Gefangener, ein Täuscher und Blender (…).”
    Pfui über Dich! J. W. G. war zudem nie ein Blender. Und alles nur deswegen:
    “Und genau deshalb auch, ich fühle mich schon alswie eine Aufzugspuppe, es wiederum zu sagen, dürfen die deutschen Auslandsbildungsinstitute des Auswärtigen Amtes nicht mehr Goethe-Institute heißen.”
    Arme Marionette…

    “Und, wenn es IHN wieder gibt, (…) warum macht er nichts gut? Wo hört man ihn denn, hinein in Besseres? Muss ich den Ochsenziemer erst herausholen, dass er hinter seinem warmen Ofen vorkommt, Gescheiteres erzählt als vordem?”
    Netter Versuch. Er wird aber nicht antworten oder “vorkommen”. Und wenn Du ihn vor Dir hättest, wärst Du ganz schnell ganz klein. Ein Hänfling ist er nämlich keineswegs. Ausserdem musste ich ihn erstmal wecken, meine Wenigkeit war eher wach im Sinne der Wahrheitsbewegung, und das dauerte, was aber keineswegs an ihm lag, sondern an den Umständen.

    “Ja, da war mal was mit einem Bild. Wenn ich mich recht erinnere eine ansehnliche Rheinländerin.”
    Nein; wenn es nur ein Bild war, das Du auf die Art bekamst, hatte ich entweder Stealthy an und gerade eine IP im Rheinland oder Du erinnerst Dich falsch. Ich wohn(t)e in Sachsen, damals wie heute.

    Ja, und Du weißt ja auch, wie die 6 schon zur Zahl des Bösen gemacht wurde, bis zu deren “Erhöhung” zur 666. Ja was jetzt? Der Weg zum Teufel (der Sonne?), oder Schutz vor dem Bösen?
    Sechs und Sex klingen keineswegs zufällig gleich. In einer insbesondere die weibliche Sexualität verteufelnden Gesellschaft musste die (von ihr als weiblich betrachtete) Zahl negativ bewertet werden. Vielmehr jedoch traf das die auf die 2 und die zuvor heilige 13 zu. Zur Zahl des Bösen wurde allein die 666, wegen des Tieres 666, in Ägypten versuchte man allerdings, zum “Menschen” 666 aufzusteigen, sich geistig höher zu entwickeln. Vollkommenes Gutes oder Böses, sie steht für beides. Ein Hexagramm ist Symbol für Hor (Amun Ra = Sonne/Bewusstsein oder Mund der Gottheit) wie auch ein Zauberzeichen, das Aktivschutz, also Vorwärtsverteidigung bewirkt und reinen Abwehramuletten daher überlegen. Es schützt den aber vor Feinden, das können durchaus “die Guten” sein, es tragen auch böse Leute ein Hexagramm. Der (Ur-)Teufel ist Seth, Hors Oheim. J. W. G.s Überbewusstsein meinte zwar 1998 zu mir: “Jesus ist nicht Satan. Jesus ist nur ein alter Vampir. Adam ist Satan”, aber ich glaube der Überlieferung und insbesondere den Anagrammen (logischerweise bei den Letzteren).

    “Mal ganz abgesehen davon, dass ich jetzt, mit Sechssternen gesehen, leicht für einen Juden gehalten würde (…)”
    :-)

    “Ein Hinweis auf diese Übersetzung von Rainer Grzybowski und mir sei hier mal wieder statthaft: http://montalk.net/german/195/ausserirdische-irrefuehrung-erkennen
    Das ist in der Tat Irreführung, durch den “Gesindel e. V.”, wie man annehmen muss. Zum Gesindel e. V. gibt “Vergelte es, Anch heissend” Auskunft; ich fand die (von mir gelesenen) Anagramme lehrreich, wusste vorher auch nicht, das es sowas gibt (der Name ist natürlich nur ein Urteil, niemand nennt seinen Verein freiwillig Gesindel e. V.). Aber Du schriebst ja auch selbst: sei.

    Lieber Trinculo,

    danke erstmal für die Vermittlung und das Erklären meiner Beweggründe, wirklich sehr nett. Der Spruch von Bob Marley ist hübsch zweideutig… Ich kann viel unterschreiben, aber statt der Sammelwut von Firmen ist die Haltung des Systems und seiner Organe zum Gesetz verantwortlich für mein Verschweigen von J. W. G.s aktueller Identität.
    Zu alter Form ist Johann bereits aufgelaufen, aber statt Qualität setzen sich Schund und Mittelmass durch, vermutlich auch kein Wunder im Reich des Tieres 666. Ich wünschte, ich könnte Dir das beweisen bzw. mir die Bestätigung holen, dass Du das auch so siehst, was immerhin wahrscheinlich ist, aber die Gefahr, in die ich ihn damit brächte, ist mir zu gross.

  27. Trinculo sagt:

    @Magnus

    so, die seite ist erstellt

    hundsfott.wix.com/Hundsfott

    (die setzen schon cookies etc, aber ich bin ja kein Hinterwäldler)

    Ich habe aber zunächst nur das Hintergrundbild (die Landschaft) geändert. Ansonsten ist alles sehr einfach zu ersetzen, löschen etc. Ein bisschen graphisches Talent ist schon gefragt, also in der Kopfzeile muss ich zB mit einem Grafikprogramm “Hundsfott” auf ein Hintergrundbild pinseln und hochladen. Wie einfach das bloggen geht, weiß ich noch nicht, aber vielleicht melde ich mich morgen mal bei wordpress an.

  28. Trinculo sagt:

    @Magnus

    https://wordpress.com/
    start a blog ->
    get started ->
    writing & books ->
    general writings & books ->
    independent publisher

  29. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Untote Osterhäsin

    Da walzt Du mich ja ganz schön platt.

    Du scheinst mehr über manche älteren Teile dieses Blogs zu wissen als ich.

    Es macht auch durchaus den Eindruck, dass Du zumal den Faust II viel besser draufhast als ich.

    Wunderbar, wie Du mich jetzt überrollst.

    Das und das schon da gesagt undsoweiter.

    Und für den Goethe sei ich zu klein.

    Das mag ja sein.

    Aber Du hast mehrfach geschwindelt. Ich zähle das jetzt nicht auf, werde auch nichts benennen, stelle diese Behauptung jetzt einfach in den Raum, werde sie auch auf Widerrede und Anfrage hin nicht zu beweisen trachten. Das brächte keinem was.

    Ich habe nicht geschwindelt.

    Ich mag mich gewunden und gedreht haben, vergessen, übersehen, nicht hinreichend ernstgenommen oder in Bezug gesetzt haben, geschwindelt aber habe ich nicht.

    Immerhin bist Du jetzt auch einmal ein bisschen wütend geworden.

    Das ist ein gutes Zeichen.

    Auch dann, wenn Du diese Wut nur spielen solltest, entlang all der Überführungen meiner Rede gemessen an Deiner.

    Das wirkt allerdings planvoll, blicke ich zurück, so sieht dies aus alswie entweder bis zu diesem Punkte hin gut geplant und verfolgt, oder wenigstens einen Ausgang in dieser Richtung wesentlich in die Rechnung gezogen.

    Aber, so wie es aussieht, wirst Du ja von einem erfahrenen Geheimrat beraten.

    Da darf ich mich nicht wundern, wenn meine längst erkannte Nachlässigkeit in Gedächtnisdingen wie auch meine Fahrlässigkeit beim Lesen – sehr schön gemacht – endlich in einer gut sortierten Abrechnung auf mich kommt.

    Den Wilhelm Meister, da ich ja keine Argumente habe, hast Du – Du sahest, es müsse dazu was getan sein – einfach mit der Linken vom Tische zu wischen versucht. Das ist Dir mit Sicherheit missglückt.

    “Ausserdem musste ich ihn erstmal wecken…”

    Es scheint, dass nicht nur Deine Habung von “ss” und “ß” auf einmal mäandert, sondern auch noch, fast gewichtiger, dass der heutige Goethegeist so eine Art Ziehkind von Dir ist. Erst durch Dich geweckt, kam er wieder zu den unseren Sinnen.

    Ich habe es also mit einem sehr entschlossenen und gewieften Weibe zu tun, und dasjenige hat den neuen Goethe erst erweckt, wofür er sich entsprechend bedankt, bei Dir, zumal es ja um ihn geht, indem er Dir zu den Geheimratsratschlägen auch gern noch die Feder führt, angelegentlich wenigstens, selbst auf Dich als Weib aufpasst.

    Mir scheint, ich habe mit Zweien, mit einem Hybridwesen, oder gar mit all denen Dreien zu tun.

    Da stelle ich mich zwar lieber auch darauf ein, dass ich es nur mit einer zu tun hätte, was nur normal wäre, stelle mich ansonsten aber lieber schon auf Zweie oder Dreie ein.

    Also gut. Keine Frage. Der Alte spielt ab jetzt mit.

    “Und wenn Du ihn vor Dir hättest, wärst Du ganz schnell ganz klein. Ein Hänfling ist er nämlich keineswegs.”

    Na dann bringe ihn doch her. Der will aber nicht her. Kann nicht her, oder ich bin schuld, dass er nicht her. Da graut mir doch schon vor dem, vor dem ich so klein wäre, ganz schnell, weil er keineswegs ein Hänfling ist.

    Wie alt ist er denn, jetzt, der virile Nichthänfling? Wie groß? Wie alt? Wie kampferprobt?

    Wenn er einsneunzig ist, 35, 90 Kilo, Steinmetz, ohne Bauch, möchte ich ihn natürlich weder als einen Hänfling bezeichnen noch gar mit ihm mehr auf ein paar Hiebe anbinden; vor solchen Leuten hatte ich schon Respekt, als ich noch selber ein junger Steinmetz war.

    Das hat aber meine Ansichten zu diesem und jenem nie grundsätzlich berührt. Ich habe lediglich mal einem nach meinem sechsten und seinem neunten Bier nicht gesagt, was er für ein Arschloch ist.

    Da wusste ich andertags immer noch, was richtig ist.

    Wäre also der Alte geistig kein Hänfling?

    Könnte auch sein.

    Dann aber hat er Dir die Feder sichtbar schlecht geführt.

    Denn “Hänfling” deutet klar auf eine rein leibliche Eigenschaft der Schmalheit.

    Ich darf bei allem nicht vergessen, wie zäh Du Dich da reinhängst. Das ist schon eine gewaltige Leistung.

    Es ergibt nun ja wohl auch keinen großen Sinn mehr, wenn Du mir von den Ägyptereien erzählst, von denen ich wenig Ahnung habe, auch nicht das rechte Interesse daran, solange nichts Zielführenderes zu erkennen, ich umgekehrt, was die Runen anlangt. Wenn der Alte doch etwas von den Runen wissen will, sage ich’s auch nur ihm.

    Nun tät’s mich halt mal auch einfach so interessieren, ob Du Deine enge Beziehung zum Alten zuerst hier so weit entdeckt hast oder sowieso schon lange anderwo; im ersteren Falle stellte sich nämlich die selbstverständliche Frage, weshalb ausgerechnet hier, auf Magnussens Tische, diese Verbindung zuerst geoffenbart werden sollte.

    Zu dieser Frage mag man auf manche möglichen Antworten kommen, aber die naheliegendste ist nun wahrlich nicht schwer zu erklären. So oder so.

    Normalerweise, kommen wir mal ein bisschen runter, klingt alles so, als hättest Du eine zweigeschlechtliche Liebesbeziehung mit dem Alten.

    Wo, wann habe ich je etwas gegen zweigeschlechtliche Liebesbeziehungen gesagt, vom Grunde her?

    Jetzt hast Du damit angefangen, ihn wie die sprichwörtliche Löwin zu verteidigen. Das ehrt Dich. Aber auch das wirft Fragen auf.

    Hält der sich Dich als Löwin, weil er zu faul oder sich zu schade ist, selber anzutreten, oder, weil er’s nicht kann, oder gar, daran schonmal gedacht, er hält sich mehrere Löwinnen?

    Gut, mehrere Deiner Beißkraft wird er nicht sich einzusammeln gewusst haben.

    Aber das hatten wir auch schon.

    Es ist also Dein Los, dieses Spiel mit mir zu spielen. So scheint es. Ich habe Dir dies Los nicht zugeteilt. Ich muss Kleisten nicht wecken.

    Meimeimei!

    Möget Ihr zusammen glücklich sein und bleiben!

    Ich, indes, habe das Meine zu tun.

  30. Untote Osterhäsin sagt:

    PS @ Trinculo:

    “(…) aber ich bin nicht wirklich interessiert an diesen Dingen, eher am Jörg Faust (https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_Faust), der war ja schon ein Früchtchen.”
    Jetzt ist mir auch klar, warum der Faust Johann Wolfgang 60 Jahre lang beschäftigte. Der war er auch gewesen, und besser als sein Ruf, wenngleich “Früchtchen” schon trifft. Danke sehr für den Hinweis! Der andere Viperine, der für den ich das Gedicht schrieb, auf das J. W. G. derart sauer reagierte (die Zeile ergibt auch “Eheschein vergessend – alt?!/ Ehelichten – das vergessen?!” …), hiess zufällig Jörg.

    “Gut gehenkt ist besser als schlecht verheiratet.”
    Johann würde wohl dazu sagen: Die Betonung liegt auf gut. Als er sich erhängte, hat er es wohl falsch angestellt und ist qualvoll erstickt, nach allem, was der Anagrammgenerator zur erwähnten Zeile ausspuckt.

    @ Magnus

    Vorerst (muss gleich wieder offline gehen) zu Deiner Behauptung, ich hätte geschwindelt: Dass ich “lange nicht online” war, stellt eine versehentliche Falschbehauptung dar; ich war zwischendurch online einkaufen und in meinem Klarnamen-Postfach, wo ich eine E-Mail beantwortet habe. Allerdings war mein alter Ego Untote Osterhäsin ja keineswegs online, und auf Deiner Seite war keine von uns beiden, so dass ich es unterliess, das zu berichtigen, als mir auffiel, dass ich doch 1, 2 Mal im Netz war. Ansonsten habe ich keineswegs gelogen, höchstens mal nicht geschrieben, wenn ich keinesfalls meinte. Das war dann aber schwer abzulegender Gewohnheit, keiner Täuschungsabsicht gegenüber dem Unterbewusstsein anderer geschuldet.

  31. Trinculo sagt:

    “Zur Durchdringung des Phänomens Außerirdische muss man über eine gute
    Intuition und eine scharfe Beobachtungsgabe verfügen, flexibel bei der Arbeit
    mit Wahrscheinlichkeiten und vorläufigen Hypothesen sein, statt allzu
    vereinfachte Schwarz-Weiß-Einteilungen vorzunehmen, eine gute Nase für das
    Aufspüren von Desinformation entwickelt haben, sich mit der bis dato
    verfügbaren Forschung auskennen, und obendrein hinreichende Erfahrung mit
    dem Gegenstand ebenso wie die empathische Fähigkeit zur parapsychischen
    Endeckung von Unehrlichkeit bei anderen mitbringen.”

    Da hast du etwas Essentielles übersetzt.

  32. Trinculo sagt:

    Letztendlich zu Goethe: war es Zufall oder nicht, daß der Illuminaten-Kurier mitten im eiligen Ritt vom Blitz derschlagen wurde und wir deshalb Weishaupts Paragraph 1 kennen?

    §1
    Gebrauche Geld- und Sexerpressungen, um Kontrolle über Männer zu erlangen, die bereits in hohen Stellen in verschiedenen Ebenen in der Regierung und anderen Beschäftigungsfeldern stehen. Wenn erst einmal einflussreiche Personen auf die Lügen herein gefalllen sind, auf die Täuschungen und Versuchungen der Illuminaten, dann sollen sie in Fesseln gehalten werden durch die Anwendung politischer und anderer Formen der Erpressung, Drohungem des finanziellen Ruins, öffentliche Bloßstellung, und finanziellen Schaden, sogar Tod zu ihnen selbst und Mitgliedern ihrer Familie.

  33. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Trinculo

    Von diesem Weishaupt-Illuminatenparagraphen höre ich zum ersten Mal.

    Eine belegende Quelle wäre daher hilfreich.

    Er wirkt auch schon sprachlich unglaubwürdig.

    Ich setze den Fall, dass sich das einer zusammengeschustert hat, weit nach Weishaupt, ich hoffe, Du warst es nicht selbst.

    ———————————

    Ja, ich habe pro bono mitübersetzt.

  34. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Untote Osterhäsin

    Treibe Dich jetzt mal nicht zu sehr selber rein.

    Hier ist ein Wohlfühlplatz.

    Wo sonst kannst Du frei schreiben, dabei wenigstens auf zwei gute Leser hoffen?

    Holdrianna! Hurra!

    Deiner Freud!

    Kränze Blumen in Dein Haar!

    Tanze auf!

    Fliehen jetzt nicht alle Schatten?

    Bergen sich bis zum Abend in den Blüten der Rosen?

    Mir Dir tanzte ich gerne mal, womöglich sei es zuerst als Dein mitgebrachter Kasper. Täusche Dich nicht, ich bin desfalls pfleglich.

    Den Musici, ich sahe es und sah es nicht, stecktest Du derweil einen guten Taler zu, die Weise heranzuspielen, die vor den anderen Beaus, ich so gerade mitkommend, den Eindruck erweckte, Du schwängest noch so gering, in irgendeiner lästigen Pflicht zu mir, sie also anstachelnd, den Lästigen mit leichter Hand auszustechen.

    Ja, Du hast mir mit Deinen Goethesachen doch so viel Freude bereitet, dass ich einmal mit Dir tanzen wollte.

    ———————————————-

    Ansonsten befasse ich mich wieder mehr mit dem heutigen Deutschland.

    Umwegslos.

    Man wird es bald hören.

  35. Trinculo sagt:

    @Magnus

    Das Zitat ist aus einem Buch über eine bekannte Bankiersfamilie. Es ist natürlich moderne Sprache und rührt aus den von der bayrischen Regierung herausgegebenen “Die originalen Schriften der Order und Sekte der Illuminaten”, welche mir auch vorliegen.

  36. Trinculo sagt:

    @Magnus

    Vielleicht dies nicht veröffentlichen,um nicht Ärger zu erregen:

    http://www.pdf...

  37. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Trinculo

    Der Link ist kein Problem. Erscheint beim Google gleich die Sache, Amazon verhauft sie usw. Die Schrift ist offenkundig nicht verboten.

  38. Trinculo sagt:

    @Magnus

    Nun denn, mal sehen wie lange es nun noch dort liegt…..

  39. Trinculo sagt:

    @Magnus

    Gerade erst habe ich realisiert, daß das Buch unter obigem link illegal zum downloaden ist. Ich distanziere mich von der unüberlegten Weitergabe des links und kann nur jedem raten, die site nicht zu besuchen.

  40. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Trinculo

    Der Link ist jetzt weg. Unter Satans Banker findet jetzt jeder unversucht und hyperlegal, was er suchen mag.

  41. Magnus Wolf Göller sagt:

    Interessanter, was Wikipedia verbreitet:

    ‘In seinem Buch Tell the Truth & Shame the Devil schreibt Menuhin: „Der Holocaust ist die größte Lüge der Geschichte. Deutschland hat keine Schuld am Zweiten Weltkrieg und Adolf Hitler war der einzige Staatsmann der Welt, der die Welt vor der plutokratisch-jüdischen Gefahr hätte retten können, um den unterjochten Planeten wieder zu befreien.“[2]‘

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerard_Menuhin

    Diese Ungeheuerlichkeit hat mich dazu veranlasst, mir das Buch – erlaubtermaßen – als PDF zu ziehen und da mal reinzulesen.

    Ich gebe zu, ich bin erschüttert.

    Ich hätte jetzt erst hunderte Zitate daraufhin zu prüfen, dass wenigstens eines falsch sei. Was für eine Arbeit.

    Wahrscheinlich lege ich es bald weg, denn erstens kann der Mann nicht recht haben, weil in der BRD verboten ist, zu sagen, was er sagt, und zweitens: Ich hätte ja schon nicht zugeben dürfen, dass ich so etwas lese, um wieviel weniger wollte ich eingestehen müssen, dass ich auch nur eine seiner Aussagen überprüft, damit ernstgenommen hätte.

    Ich bin zwar eingefleischter Philolog, aber irgendwo hört auch bei mir der Spaß auf. Finde ich klare Nachweise, wie sehr der Mann sich irrt, gar Nachweise, dass er boshaft lügt, so mache ich mich doch zum Narren, zum Gimpel, denn das war ja schon vorher unzweifelhaft.

    Hätte ich nun aber genug Zeit dafür, so machte ich mich doch daran, denn ich sehe nicht, dass es einer hinreichend täte. So kommt der Mann, mit all den – so sicher die Sonne täglich untergeht – falschen Zitaten und seiner Bezweiflung unbezweifelbarer Zahlen mir einfach zu leicht durch.

    Kann das nicht einer vom Nachwuchs übernehmen, sie diesem schrägen Gesellen einfach aus der Hand schlagen?

    Und, ja, da werde ich fast schon ein bisschen stinkig.

    Warum soll ich das machen?

    Haben die beim Spiegel, der FAZ, Welt usw. auf einmal keine Leute für gerade jetzt DAS?

    Wieso schütteln die den Menuhin jetzt nicht aus seinen durchgetretenen, allzukurzen Socken?

    Ich glaube denen schonmal nicht, wenn ich davon schon Kunde habe, die hätten keine davon.

    Da wird der gute alte Verschwörungstheoretiker in mir wach. Stecken die alle irgendwie mit dem Menuhin unter einer Decke?

    Es kann eigentlich nur so sein. Andernfalls hätten sie ihn schon in die Pfanne gehauen.

    Daraus folgt, dass nur eine gigantische Kabale ihn von vornherein hingestellt hat. Der Mann ist der größte Fake der letzten tausend Jahre.

    Nun, cui bono?

    Warum machen die das?

    Noch der kleinste Buchhalter-Redakteur einer Provinzzeitung könnte sich normalerweise sehr gute Sporen verdienen, brächte er die eklatant sein müssenden Zitatefälschungen des Menuhin ans helle Licht, und doch verwagt sich keiner dahin. Irgendetwas läuft in diesem Kapitalismus falsch. Die Leute trauen sich kaum noch, ihr persönliches Glück zu suchen.

    Als Entmenuhinator auf der Tribüne. Wie viele ähnlich hohe Glücke wären derzeit zu vergeben?

    Vielleicht blicke ich aber auch wieder mal nur noch nicht durch, und die haben sich einen besonderen Zeitpunkt, Anlass, Ort und Helden ausgesucht, den Frevler mit einem angemessenen öffentlichen Paukenschlage zu richten.

    Mit mir redet ja keiner.

    Ich sollte nicht so viele Thriller mit Verschwörungen anschauen. Das ist nicht das echte Leben. In dem nämlich sind viel zu viele inzwischen zu dumm, sich zu verschwören – im Alten Rom konnte man das noch – , als dass bei allen hilflosen Versuchen noch etwas dabei herauskäme.

    Und wo kein Catilina, da bedarf es auch keines Cicero.

    Ja. OK. Jetzt habe ich es begriffen.

    Der Chinese sagte wahrscheinlich, man müsse nicht immer aus einem Nichts etwas erzeugen.

    Dem Konfuzius gingen übele Vorteilsnehmer (=Verschwörer) genauso gegen den Strich, die res publica, wie dem anderen großen Redner, der seinen Kopf schließlich verlor, so groß war, indem er sonst keine Macht mehr besaß, die Angst davor, er möchte noch einmal reden.

    Aber das war damals. Heute weiß man alles, und daher braucht man solche kleinen Ausmistgesellen wie den Konfuzius und den Cicero nicht mehr. Alle Verschwörungen erledigen sich heute von selbst entlang der Dummheit der Leute.

    Insofern gibt es auch keinen Grund, nachzuweisen, dass Menuhin dauerndzu lügt.

    Die erreichte Dummheit ist gut.

    Sie tut allen wohl.

    Es hülfe ihr nicht, ihr dazu den achtzigilliardsten Eigenbeweis zu liefern.

  42. Magnus Wolf Göller sagt:

    Achso.

    Wer glaubt schon Wikipedia?

  43. Magnus Wolf Göller sagt:

    Es geht jetzt was.

    Kunst wächst.

  44. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Untote Osterhäsin

    Der Alte muss jetzt erstmal warten. Es sei denn, er hilft.

    Es gibt jetzt Wichtigeres als ihn.

    Feine Andeutungen dessen magst auch Du unschwer oben entnehmen können.

    Ich habe jedenfalls gerade keine Zeit, ihn herumzuschleppen und auf seine Empfindungen über Gebühr Rücksicht zu nehmen; er sollte bei Dir in guten Händen sein; ich muss durch vermintes Fallschlingengelände, wacker, so gut und schnell als das geht.

    Ob er meinem Trachten wohlgesonnen?

    Du gar?

    Was schiert’s mich.

    Wir stehen an der Schwelle, die Herr K. nicht zu übertreten wusste. Der Herr W. und der Herr G. aber haben die schon lange übertreten. Die sind schon seit Jahren Hinüberhelfer.

    Wegen mir können alle Götter jetzt mal Pause machen. Einfach Brotzeit machen und nicht stören. Denn wir Menschen haben einmal selbst etwas untereinander auszumachen. Und sie werden sich nach der Brotzeit mit uns gütlich einigen, denn ansonsten jagen wir sie zum Teufel.

    Dann gibt es ein Götterkehraus.

    Ein deutsch gründliches.

    Nur noch hilfreiche Götter werden geduldet.

    Die nur Zwietracht und Arg säen im Volke, die bekommt der Teufel.

    Der dann auch am Ende kein Futter mehr hat, weil die nicht hilfreichen Götter nach und nach aussterben, von ihm gefressen.

    So sind wir sie dann alle los, die uns bloß zu zausen da waren.

    Und so wird auch das Weib wieder zum Manne kommen und der Mann zum Weibe. Da werden prächtige, gesunde Kinder entspringen.

    In drei Jahren schon kann der entscheidende Anfang sichtbar gemacht sein.

    Götter, die nicht guttun, verjagen.

    Wir machen jetzt, was wir wollen.

    Wer von Euch hat etwas wider den immer noch herrschenden Lug getan?

    Da wird sich schon keine Hand so leicht regen.

    Wenn überhaupt einer, dann haben also alle von denen, die die Hand nicht zu heben wussten, eine gewisse Bußpflicht oder Grund, sich wenigstens eilfertigst zu entfernen.

    Die übrigbleiben, werden keine Götter im herkömmlichen Sinne mehr sein, sondern Freunde, die in die hiesige Wirklichkeit können und eine andere kennen und ihre Geschichten dazu gerne teilen.

    Der Rest fliegt raus, heim, weg, ab, tschüss.

  45. Trinculo sagt:

    @Magnus

    Da ich gerne irrationales Zeugs lese, wäre es schön, sie würden den “erlaubten” pdf downloadlink mitteilen.

    Yehudi Menuhins Schwester hat vor Jahrzehnten ein aufregendes Buch über die Wirksamkeit von Ohr-Akupunktur bei der Heilung von Opiatsucht geschrieben.Bei Eric Clapton und Pete Townshend hat es gewirkt. Ihre bittere Erkenntnis war, daß die riesige “Therapie-Industrie” aus Geldgier wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert,auch nicht ganz neu.

    Hier mal ein kleiner Überblick, wo die “Herren der Welt” fingern:

    Göllerzensur—: Den Link brauchte ich hier nicht.

  46. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Trinculo

    Es ist ausdrücklich erlaubt, sich den Text herunterzuladen.

    Er wird schon auf verschiedensten Seiten angeboten.

    Ich werde Dir keine nennen.

    Das kann der Google tun.

    Sollen sie den verklagen.

  47. Trinculo sagt:

    @Magnus

    Die Anfrage hat sich erledigt.

  48. Trinculo sagt:

    @Magnus

    “Don’t be evil” war mal das Geschäftsmotto von Google, heute sitzen die Vorstände bei den Bilderbergern. Ich meide die Datenkrake wie die Pest und empfehle die in den Niederlanden sitzenden startpage.

    https://www.ixquick.com/deu/protect-privacy.html

  49. Trinculo sagt:

    @Magnus

    Ein anderer “verrückter” Jude, Norman Finkelstein, hat mit “Die Holocaust-Industrie” auch Irrsinn verbreitet. Dies wird nach einem kurzen Blick in das pdf klar.

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