Archiv für den Monat Januar 2014

Strafbare Gesten und Grüße. Meinungsfreiheit nur für Leute, die zählen.

Samstag, 04. Januar 2014

Nein, ich habe jetzt nicht nochmal den Titel “Nazi-Gruß” oder “Quenelle-Gruß” gewählt, ganz bewusst.

Ich will nämlich noch mehr rein phänomenologisch an die Sache gehen.

Ich bin tatsächlich fasziniert davon, dass ein ausgestreckter Arm unten jetzt symbolisch für den nicht statthaften, strafbaren Arm oben steht, man das in Frankreich ganz offiziell so sieht.

Noch mehr sträfliche Gesten. Die nie als obszön bekannt. Selbst die Gegengeste zur strafbaren Geste kurz vor strafbar.

In was für Staaten gibt es so etwas?

Es gibt das, offenkundig (mein Lieblingswort in solchen Zusammenhängen, immer, wenn es stimmt), in Frankreich.

Was, ja, ich spinne weiter, wenn der militärische Gruß, rechte Hand, Arm angewinkelt, in Form der Wunjo-Rune, an die Stirn, weltweit üblich, zum Kennzeichen der sogenannten oder auch echten “Antisemiten” (das Wort aus den Gründen seiner üblichen, endemischen Falschverwendung in Anführungszeichen) wird?

Darf dann nur noch ein diensthabender Soldat so grüßen, nur im Dienste?

So, wie er auch Odalsrunen herumtragen darf, ab dem Hauptfeld bis zum Oberstaber, aber nur im Dienste? (Naja, er darf mit so einer Uniform auch schon noch zum Lidl.)

Das gestische Grüßen ist ganz zu verbieten. Die EU wird das, mittels ihrer Totaltoleranzvorhaben, bald bestimmt noch ruchbarer, bestimmt einzurichten und gut zu begründen wissen.

Wenn Frankreich Vorreiter, wird Deutschland sicher nachkriechen.

Man kann sich ja in Sachen Toleranz nicht lumpen lassen.

Jeder Ansatz von Intoleranz gehört strikt verboten.

Hier ist auch hart zu strafen.

Es geht schließlich um die Meinungsfreiheit der Leute, die zählen.

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Quenelle-Gruß (Nazi-Gruß usw.) (IV)

Samstag, 04. Januar 2014

Tut mir leid, jetzt doch noch feststellen zu müssen, dass die Geschichte um den Quenelle-Gruß als Nazi-Gruß einiger Komik nicht entbehrt.

Die Sache ist einfach so grell, dass den Franzosen dafür fast schon ein Kompliment zu machen ist, dass sie sich jetzt mal endlich doch noch dümmer anstellen, wie es scheint, zumindest, als wir Deutsche.

Das tut nicht nur meiner latent revanchistischen Patriotenseele gut.

Die Engländer sind auch, in vielerlei Hinsicht, schon fertiger als wir. Das kommt dann davon.

Die Bevölkerungen der westeuropäischen Siegermächte werden womöglich bald nicht einmal mehr ein Schnitzel offen nach Hause tragen dürfen. Von wegen Islamophobie und so.

Weder den ersten noch den zweiten Krieg hat irgendeine europäische Macht gewonnen.

Erste freie Geister scheinen das auch in Frankreich und England zu begreifen.

In Russland und Deutschland weiß man es schon lange.

Man hat den Engländern und den Franzosen so lange eingeredet, dass sie Sieger seien, dass sie es schließlich geglaubt haben.

Klar, sie haben nicht so übel gelitten wie die Deutschen, die Polen, die Russen.

Aber: Sehen so Sieger aus?

England ist, sobald der Finanzwahnsinn einkracht, sofort pleite. Frankreich hat wenigstens Käse, Weizen und Kartoffeln. Und ein paar Zwiebeln und Tomaten.

Man hat das Spiel mit uns Deutschen so böse angestellt, dass wir uns doch wieder anstrengen mussten. So haben wir zwar nicht so viele Tomaten wie die Franzosen, nicht so viele Finanzschakale wie der Engländer, aber doch wieder die leistungsfähigere Industrie, in fast allen Sparten.

Klar, wir haben zwar gar keinen richtigen Staat, nur so eine Art Interimsstaat, einen Finanzabfuhr-Halbsklavenstaat, wenig Selbstbestimmung, eigentlich noch kaum eine, aber wir haben die Kartoffeläcker und die Fabriken und auch noch einige intelligente Leute.

Na, ich bin wohl ein bisschen abgeschwiffen.

Doch hängt bekanntlich alles mit allem zusammen.

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Nazi-Gruß (Quenelle-Gruß) (III)

Samstag, 04. Januar 2014

Wäre es politisch korrekt, so fragte man jetzt, wie ein französischer “Neger” den derzeit populärsten “Nazi-Gruß” verbreiten konnte?

Den rechten Arm stramm unten.

Frankreich scheint jedenfalls ein so großes Problem damit zu haben, dass der Innenminister schon mit einem Auftrittsverbot für den Komiker mit dem putzigen Namen Dieudonné gedroht haben soll.

Ein antisemitischer Inhalt der Geste sei nicht nachzuweisen, sagen Juristen.

Dabei geht der linke Arm, soweit ich’s bisher herausgefunden habe, auf die runtergestreckte Rechte oder gar aufs Herz.

Die “multikulturelle” Jugend Frankreichs und allerlei Protestgesindel von Links und von Rechts scheint den so offenkundig bösen Gruß zu mögen.

Mal sehen, was die Staatsanwaltschaften machen, wenn er nach Deutschland überschwappt.

Kann man wegen eines rechten Arms unten demnächst ebenso verknackt werden, jedenfalls, wenn der linke dazu merkwürdig gehalten, wie bisher für ersteren oben?

Was ist mit den Linkshändern? Wie sind deren Arme zu bewerten, wenn unten oder oben?

Am besten geht man wohl bald ohne Arme auf die Straße, und wenn man das nicht hinkriegt, dann in einem so unförmigen Sacke, dass keiner genau nachweisen kann, wie die Arme grade stehen.

Machen wir aber mal nicht zu viele Witze über eine so ernste Sache.

Wie konnte es dazu kommen, dass Juden, ja das ganze System, die Freimaurer, die Frankreich in jedem Eckhause, sich von untigen Armen angegriffen fühlen?

Von einem “Neger” wesentlich orchestriert?

Nun, ich komme zunächst leider nur auf eine Erklärung.

Man hat es in Frankreich mit den Gesetzen und der sogenannten Gedenkkultur und der Toleranz und der Heuchelei um die Toleranz derart auf die Spitze getrieben, dass man das Establishment schon damit zur Verzweiflung treiben kann, dass man den rechten Arm demonstrativ unten lässt. You get what you call for.

Vielleicht wird es in Schweden und Norwegen bald eine Bewegung geben, die sich dadurch auszeichnet, vergleichbar radikal, dass sie mit Ansteckern herumläuft, auf denen steht: “Ich habe nie einen Steifen. Jedenfalls nicht für Weiber.”

Das passte ja auf die Assange-Affäre, den Irrwitz dort.

Quenelles sind eigentlich so eine Art längliche, leicht pfriemförmige Knödel. Was, wenn die Leute in D sich plötzlich Speckknödel nennen, wohl wissend, wie schweinisch sie damit provozieren?

Man kommt schon (ok, nur ich komme schon) auf die Idee, dass die Zeit für allerlei merkwürdige Symboliken, irgendeines Protestes halber, reif geworden sein muss.

Denn wenn man schon im Mutterland der Toleranz den rechten Arm nicht mehr unten halten soll, ist schon mächtig was faul, man könnte, etwas vulgärer, auch sagen, die Kacke ist am dampfen.

Was machen die Leute als nächstes?

Den linken Fuß zum Gruß schräg einwinkeln?

Sich seltsam bücken?

Zweimal, nur mit dem rechten Auge, blinzeln?

Demonstrativ ihr Schmerzphon nach unten halten?

Kann wohl sein, dass nicht nur die französischen Staatsanwaltschaften noch mehr zu tun bekommen, als ihnen lieb.

Man studiere Symbolkunde. Man ordne die Symbole genau zu und verfolge die Symbolkriminellen diligent. Vielleicht hilft ja Dan Brown. Der kennt sich wenigstens dahingehend ein bisschen aus, welche Symbole von den Lieben sind.

Pike ist leider schon tot. Vielleicht hätte der hilfreichen Rats gewusst. Oder der Coudenhove, der Kalergi.

Man könnte noch, immerhin deutschsprachig, Joschka Fischer oder Helmut Schmidt um Hilfe ersuchen, wenigstens wissen die, was Bohemian Grove so zu leisten vermag, in der Symbollogik.

Hat nicht selbst die Kanzlerin mit ihrem Odalsrunen-Handgruß klariter die nicht vorhandene deutsche Verfassung verletzt?

Wir sind da wahrlich in schweren Wassern.

 

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Literatur, jetzt mal ernst

Freitag, 03. Januar 2014

Man muss doch mal in aller Ruhe feststellen, dass die Leute auf die großen Werke der Weltliteratur hin nicht besonders massenhaft, wenigstens, durchgedreht sind, also, wie sie das bei den religiösen, also minden Werken der Weltliteratur, jederzeit taten und bis heute tun.

Übel vorsätzlich schlechte Literatur macht die Leute eben nicht gesund, sondern sie tut zu deren schon vorhandener Schwäche gern noch kräftig dazu.

Dem Kranken noch Gift.

Die Leidenden grade in den Sack.

Ich kenne Euch.

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Einfach lieb sein, und sie werden auch gut

Freitag, 03. Januar 2014

Man ist einfach lieb, und dann wächst kein Pfaffe und kein Geldschakal mehr, und deren Auftragsmörder sind so dauerhaft arbeitslos, dass sie sich anständig verdingen.

Sie gehen, sozusagen, freiwillig, in Bewährung.

Derweil ersticken die Pfaffen und die Geldschakale ganz einfach beinahe daran, dass sie sich, ihre Mindheit selbst erkannt habend, schließlich doch sehr elend fühlen.

Also werden sie, alles, bis zur Hartzgrenze, gespendet habend, ganz einsichtig nur noch Wohltätigstes verrichten.

Sie werden gar an den Tafeln nicht nur an sich selbst austeilen.

Sie werden den ganzen Lugzins täglich tätig freiwillig für uns auslöffeln.

Ja: Dafür müssen wir nur lieb sein.

Sagt mir meine Esoterikseite.

Da steht das, klipp und klar.

Also bin ich ab jetzt nur noch lieb.

Das wollte ich ja schon immer sein.

 

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“Gab es jemals homosexuelle Erleuchtete?” (Osho und Homos)

Freitag, 03. Januar 2014

‘Berlin arrived from google.de on “Osho über Homosexuelle « Neues aus Hammelburg” by searching for gab es jemals homosexuelle erleuchtete.’

Eben gefunden.

Das ist nun wohl wirklich eine der weltbewegenden Fragen, zumal für den Oshoianer, ob es jemals homosexuelle Erleuchtete gab.

Warum eigentlich nicht?

Was muss man schon können, wie viel Familiensinn gehört schon dazu, wie viel eigener Fortpflanzungswille, um erleuchtet zu sein?

Die Frage als solche ist schon eine faschistoide Aberration.

Was, bitteschön, sollte einen Homosexuellen von Erleuchtetsein abhalten?

Leben wir im Mittelalter?

Es ist auch doch, bei nur etwas Licht betrachtet, viel wahrscheinlicher, dass ein Homosexueller erleuchtet ist denn ein Hetero.

Das ganze mit der normalen Sexualität, die auch mit Fortpflanzung zu tun hat, lenkt doch ganz klar von der Reinheit, der Erleuchtung, ab. Das ist doch so klar wie Kloßbrühe.

Der Hetero ist doch ganz klar derjenige, der im Grunde nie zur Erleuchtung gelangen kann.

Allein schon, weil seine ganze Sexualität doch ein bisschen erdgebunden pervers ist.

Bis zum ganz freien Analverkehr unter Gleichen schafft er es eben nie. Wie sollte er da Erleuchtung erlangen?

Osho war eine übelst diskriminöse Hetero-Sau. Ein Eso-Fascho.

Wahrscheinlich war er doch heimlich schwul, wie sie alle, die Sau.

 

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Das Geld hat Angst

Freitag, 03. Januar 2014

Das Geld hat Angst vor mir. Wo ich nur hinkomme, flüchtet es so gut es kann.

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Dem Großen Georg Christoph Lichtenberg

Freitag, 03. Januar 2014

Lichtenberg meinte, dass ihm nie langweilig werde, denn er schaue im Zweifel einfach in die Gesichter der Leute.

Damals gab es noch kein Netz, nur die Leute auf der Straße.

Deren Gesichter mögen ausdrucksstärker gewesen sein als jene der Leute heute. Ich weiß es nicht.

Vielleicht habe ich es zu einfach.

Ich muss nur SPON aufmachen, und es ist fast garantiert, dass ich grandiosen Blödsinns gewahre, oft so stark, dass er wirklich die Langeweile vertreibt, gar noch länger als ein Viertelstündchen.

Es ist auch ähnlich dem Aphorismus, oder der Beobachtungen, die Lichtenberg im Winter vom Fenster seines Hauses machte, wie die Leute in gar merkwürdigem Verhalten den morgendlich frisch verschneiten Platz erst nach Voreingewöhnung schräg queren, dann folgsam.

Er siehet schon, immer wieder verwundert darob, wie wenig vernünftig der Mensch doch. Zumal in der Herde.

Und mit welcher Menschenliebe und doch allem Wohlwollen er das sieht!

Er ist der Dummheit der Leute nicht böse. Sie verwundert ihn nur, und dessen tut er Ausdruck.

Einer unserer Großen, aus der Zeit, als die noch aus jedem deutschen Winkel sprossen.

 

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Elite-SoladadatInnen made in USA (II)

Freitag, 03. Januar 2014

Wann wird an der Front das erste MarinInnen-Baby geboren?

Mitten im Uranmunitionsdampf?

Sie hat es einfach nicht gemerkt, auch von wem, der Kampf war schlicht zu hart.

Und, siehe da: Es kömmet.

Amerika ist gerettet.

Gegen diesen Film ist nicht anstinken.

Statt Klimmzügen tiefe Stoßatemzüge, wie sie von Wehen kennt, wer dabei war.

Was kann die Tochter wohl werden, denn eine Marine?

Hier wird die echte Lara Croft geboren. Kein Fake. Man wird ihr sogar die Brüste lassen.

Ja, alles wegen der Gleichberechtigung.

I’m lovin’ it.

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Elite-SoladadatInnen made in USA

Freitag, 03. Januar 2014

http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-marines-setzen-klimmzugtests-fuer-soldatinnen-aus-a-941632.html

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Nur des feigen Netzgesindels (II) ?

Donnerstag, 02. Januar 2014

Ich lade jetzt keinen Widerfluch auf Sadhu oder Bulgur.

Nicht nur, weil ich dann an einen Lehrer der Grausamkeit glaubte oder an Weizengrütze.

Man flucht, wo die Situation dies nicht zwingend erfordert, nicht zurück.

Dafür gibt es beste Gründe. Man mag sie, wenn man will, sogar spirituell nennen.

In den romanischen Sprachen liegt das Fluchen und das Schwören in einem Verbum.

Glauben ist Geloben und damit auch Schwören und Fluchen.

Ward hier schon mehrfach erklärt. Verstanden? Wer weiß. Es gibt selbst das.

Also, lieber Lehrer, liebe Weizengrütz’: Wäre mal gut, wenn man ein wenig nachsähe, wegen der Soß’ in der Pfütz’.

Ein Löffel dazu schadete auch nicht.

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Nur des feigen Netzgesindels?

Donnerstag, 02. Januar 2014

Es wünschte mir schon einer, lamaistische tibetanische Mönche hätten mir die Haut bei lebendigem Leibe abgezogen. Sadhu nannte sich der. Da war ich mal wieder zu unspiri gewesen für Heilige und Inspiris.

Jetzt eben kam ein Bulgur – auch ein netter Nick – und meinte, einer von den Seinen werde mich, vollkommen unerwartet, abholen.

Wohin?

Zum Eisessen?

Was treibt derlei Kreaturen?

Das Geld?

Mag sein.

Es gibt aber durchaus noch immer mehr als genug derlei – im Grunde klar kriminelle – Feiglinge, die nicht das Geld treibt.

Sondern ganz schlicht und einfach ein Fanatismus, der sich so, scheinbar gefahrlos, auslebt.

Meist sind solche Existenzen schon an der Dummheit der Auswahl ihrer Decknamen als Fanatiker, eben nicht Profis, zu erkennen.

Ein Profi nennt sich normalerweise Mia oder Rolf oder Dagestan. Wenigstens Tadschikistan. Aber nicht Sadhu oder Bulgur. Meine Erfahrung. Tiefenpsychologisches dazu spare ich mir jetzt.

Der echte Profi ist nur hinterlistig, aber nicht unbedingt feige. Es gehört nunmal zum Job, dass er seine Identität verbirgt. Da ist nichts Besonderes dran.

Der Fanatiker aber sieht schon in seinem Decknamen keine professionelle Aufgabe, sondern eine Mission. Er kann kaum anders.

Seine Parallelidentität überwallt ihn schnell. Er macht das ja weder für Geld noch gar zum Spaß. Er demonstriert schon damit seine niedrige Erregungsschwelle, seine leichte Reizbarkeit.

Er gefällt sich allzusehr in seiner Macht, anonym Drohungen ausstoßen zu können. Die Wahrscheinlichkeit, dass er von Angesicht zu Angesicht kaum ein Wort herausbrächte, geht gegen hundert Prozent. Sein Beruf und Behuf ist Eckensteher.

Das heißt natürlich nicht, dass solche Schmalstspurfahrer nicht ihrerseits von ernstzunehmenden Profis nach vorn geschickt würden, zu provozieren, das Terrain zu erkunden, um abzulenken, Aufmerksamkeit der Zielperson zu binden, sozusagen Feindkontakt zu halten.

Durchaus möglich also, dass man sich Sadhus und Bulgurs als Springhanseln hält.

Man bindet so Kräfte, kann an anderer Stelle umso unverdächtiger angreifen. So jedenfalls dann der übliche Plan.

Viel mehr als Drohungen und Flüche, Verwünschungen, haben diese Schattenkrieger von keiner auch nur traurigen Gestalt dann aber meist nicht drauf, und das wissen die Profis auch. Zumal, dass derlei Angriffe die Wachsamkeit der Zielperson noch stärken, ihre Wehr daher noch zu kräftigen vermögen.

Deshalb arbeiten Profis nicht gerne mit den fanatischen Deppen. Die sind zwar umsonst, sie merken praktisch nie was, sind also soherum ungefährlich, aber sie richten doch schnell Schaden an, versperren völlig unbewusst Pfade.

Es ist nicht besonders intelligent, im Netz offen mit Mordphantasien, Drohungen der Folter und des Freiheitsentzugs herumzuhantieren. Das ist nicht nur degoutant, es ist dumm.

Gleichwohl mag ein Profi, der Deckung hat, mit solch einem Mittel mal testweise aufwarten. Einfach gefahrlos die Reaktion testen. Ob der andere doch nervös.

Der Profi wird dabei natürlich, ganz anders als der Fanatiker, die wunden Punkte der Zielperson studiert haben. Das im Blick, worauf sie anspringt, wo am ehesten sie aufs Glatteise zu führen.

Ich könnte nun von mir gleich vier oder fünf Punkte nennen. Das werde ich aber nicht tun, weil selbst die Schulkameraden meiner Söhne und auch deren Schulmeister oder Rektor hier lesen könnten. Die brauchen das nicht auch noch zu wissen.

In Wirklichkeit habe ich selbstredend mindestens acht sehr schwache Punkte. Derer ich aber umso mehr erkenne, desto mehr sie angegriffen. (Der neunte besteht in meiner Ausdrucksschwäche, nie überwunden.)

Ja, manchmal möchte es fast scheinen, als wäre das Weltnetz zu des feigen Gesindels Behufe allein erfunden worden.

Doch selbst dieser Schein trügt.

 

 

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Eso ist überall

Donnerstag, 02. Januar 2014

In meiner Reinkarnationslehre reinkarnieren so lange nur die Lieben, bis es keine Bösen mehr gibt.

Leider glaubt keiner an meine Lehre. Ich inzwischen auch nicht mehr. Sie ist wohl zu blutleer.

Sie hört sich ja auch an, wie als ob der Lidl sie schon verkaufte. Immerhin mein Lieblingsfeinkostladen.

Einsneunundsechzig für die perfekte Reinkarnationslehre. Das packe ich rein, das lasse ich mir schmecken.

Da muss ich nicht einmal noch einen Witz dazukaufen. Faires Angebot. Korrekter Preis.

Ich las heute auch die Brigitte.

Das ergab sich aus Zufall, einem Grunde, der hier nicht zu erläutern, auch, da er fürs folgende unerheblich.

Da ist wirklich so viel esoterisches Geschwätz drinne, nicht einmal schlecht aufbereitet, dass man sich nicht zu wundern hat, weswegen die Uresoverlage so schlecht dranninger.

Man hat ihnen einfach das Geschäft geklaut. Eso ist überall.

Selbst bei den partnerschaftlich weise getrennten Konten.

Ich habe die anderen nicht auch noch alle gelesen. Zum Glück reichte die Zeit nicht. Aber ich bin mir sicher, dass man – frau – inzwischen schon für einen Euro das kriegt, bei jedem Loddl, wofür man vor zwanzig Jahren noch auf der Frankfurter Mess’ lange eifrigsam stöbern musste.

Eso ist strunzbillig, inzwischen.

Und meine wunderbare Gutmenschenidee, die floriert nicht so recht. Nicht einmal in einer Frauenzeitschrift.

Immer noch, offenkundig, hätten die Menschen lieber, dass andere Idioteien wahr seien.

Na gut. Dies Schicksal mag manchen Philosophen getroffen haben, der es mit der Menschheit zu gut meinte.

So gesehen sind auch all die Reinkarnierten egal.

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Katholizismus: Schwestern schlimmer als Brüder

Donnerstag, 02. Januar 2014

Ich weiß, dass es teils wieder ‘in’ ist, katholisch zu sein.

Manche denken gar, dass sei eine Art Protestnote gegen die frechen Juden und Moslems.

Mindestens habe man so einen sicheren Rückzugsraum für ein bisschen Patriotisches.

Man verdrängt dabei offensichtlich Bezeichnendstes.

Nämlich mir wieder verschiedentlich in Gesprächen über die Feiertage bestätigte, unabhängige Berichte von der außergewöhnlichen, ja fast einzigartigen Bosheit und Grausamkeit von katholischen Nonnen und Ordensschwestern.

Was sagt das über eine Religion, wenn deren treueste Frauen regelhaft zu Untieren mutieren?

Sicher, nicht alle sind böse. Hildegard von Bingen wirkte und hinterließ Gutes.

Es sind aber verdammt viele von ihnen böse.

Woran das wohl liegen mag?

Von den bösen katholischen Pfaffen wird viel erzählt. Nicht nur erzählt.

Von den bösen Nonnen verwagt sich kaum einer zu reden. Die sind wohl überuntergleichberechtigt.

Es tut schon dem Manne nicht gut, wenn er seine Sexualität verheucheln muss, um noch wie viel mehr aber trifft das das Weib.

Im schlimmsten Falle, der leider nicht selten, wird das ganze Mensch Neid.

Es ist egal, was einer hat. Weib hat gar noch Neid auf die offene Wunde desjenigen, bei dem zu vermuten steht, dass sie heilen werde.

Aber es hat Macht. Also quält es, so weit wie nur erlaubt.

Es ist damit Stellvertreterin Gottes auf Erden. Man sei gottesfürchtig. Das lernt man bei Nonnen.

Am liebsten quälen sie kleine Kinder beiderlei Geschlechts; bei den Erwachsenen wohl lieber Männer; das aber mag täuschen, da Männer vielleicht mehr davon erzählen.

Immerhin haben selbst heute noch manche Frauen Kinder, und nicht nur Männer, was ja vielleicht gerade noch verzeihlich wäre, und das ist ja der gemeinste Pfahl im Fleische der Nonne.

Diese Sau hat nicht nur gevö…., nein, damit nicht genug, es ist auch noch so ein Satansbraten dabei herausgekommen, achwas, gar Zweie!

Kein bessrer Neidgrund bekannt. Das ist der Niederschlag. Wie kann diese Schlampe das wagen, vor mir und vor dem Herrn!

Nein, liebe Leute, es ist nicht ehrenhaft, katholisch zu werden oder zu sein.

Ihr habt böse Weiber.

Das sagt alles.

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Versonnenes aus der Tintenmeisterei

Donnerstag, 02. Januar 2014

Es mag schon sein, dass das schwächlichste aller Ansinnen, einen Artikel zu schreiben, darin besteht, eigentlich lediglich auf einen anderen verweisen zu wollen, noch nicht einmal einen eigenen, sondern gar auf jenen eines anderen, der in etwa schrieb, was man selber gerne so gut gesagt hätte, weshalb ich es aber nun grade erst recht tue:

http://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/2014/01/01/vorsicht-grenzubergang-eine-pro-c-dur-in-b-moll/

Der Beitrag von Jermain stößt in mir die Erinnerung an jenen wackeren merkwürdigen Vogel von vielleicht sechzig Jahren an, den ich in Wirklichkeit alleine, in der hiesigen Fiktion auch mal zusammen mit Konstantin Eulenspiegel, als der zu Gast bei mir in Stuttgart, in einem mehr oder weniger berüchtigten Lokal antraf.

Ich weiß sogar noch, wie er heißt, besser wohl, sich heißt, was bei meinem unterirdischen Namensgedächtnis an sich schon erwähnenswert: Die erste Silbe des ebenfalls zweisilbigen Namens spricht sich exakt wie jene des Jermain. Netter Zufall.

Auf jeden Fall war es dieser Zeitgenosse, der einmal ein beeindruckendes längeres Gedicht rezitierte, ein eigenes, den ich hernach frug, ob er denn auch sonst etwas schreibe und ob es wohl auch was zu lesen gäbe.

Er verfasse nur Lyrik. Nie anderes. Und zu lesen gebe es gar nichts. Nur für wenige ausgewählte Personen, derer ich bislang keine sei. Weshalb? Er habe schon immer im Schatten gelebt.

Mindestens mal hat sein Marketing perfekt funktioniert: Ich läse liebend gerne seine Gedichte. Und schließlich war selbst Konstantin sehr beeindruckt von der souveränen Art des Schwarzgekleideten.

Ich fühle mich auch eben durchaus ganz persönlich angesprochen von dem, was Jermain da zum besten gibt, indem er den Kontrast zwischen Selbstreferentialität und Verhangensein im Außen, bei den Schreiberlingen, kristallisiert.

Er hat so recht, das will man normalerweise gar nicht wissen.

Andererseits werde ich es wohl noch mindestens auf absehbare Zeit nicht so halten wie der Schwarzgekleidete, eben doch Äußeres nach innen und von da wieder nach außen, wie auch Inneres übers Außen nach außen tragen.

Hoffentlich hält Jermain es ebenso.

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“Organspende macht Schule”

Mittwoch, 01. Januar 2014

“Organspende macht Schule”: Wahrlich genial.

Pädagogik pur, neutral, ergebnisoffen, bis zum sicheren Ende.

Ja, so macht Schule selbst noch vor dem Selbersterben Spaß.

Man lernt erst so so recht sein Menschentum.

Supi.

Wer sonst schon nichts gelernt, ist wenigstens Ersatzteillager.

Supi.

Selbst die Lehrer sind im Zweifel immerhin Ersatzteillager.

Supi.

Ja, Organspende macht Schule.

Kann Schule noch sozialer sein?

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Oft wissen sie ihrer selbst noch nicht recht

Mittwoch, 01. Januar 2014

Irgendwann werden noch die Frauen schön. Manchmal gar, bevor sie es selber bemerkt.

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Alles Ägypten?

Mittwoch, 01. Januar 2014

Die ganzen Cranks, die hier und heute irgendwie zu bestimmen meinen können, im sogenannten Westen, sind erbärmlich südöstliche Ägyptizisten.

Die Erklärung hierfür ist einfach.

Die Juden haben sich in Ägypten weltverändernd den Monotheismus abgeguckt, sehr klug, bis hinein, sehr bedeutend dann, größter Coup, in die Freimaurerei.

Leute wie mich, die so gar keine Anbindung an Ägypten oder die Thora oder das Neue Testament oder den Koran haben, vermögen die Änhänger der so ausgesendeten Lehren natürlich kaum zu begreifen.

“Wie funktioniert DER ohne Ägypten und Juden?”

Ja, an dieser Frage mögen bei mir schon manche ersticken.

Allzumal, weil die Antwort klar.

Da ist einer, dem sowohl Ägypten als auch die Juden wenig bedeuten.

Der sagt: Viel Geschrei, nicht wirklich was geschafft. Ein Schwabe halt.

Blendwerk.

 

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Erlesen kollabiert

Mittwoch, 01. Januar 2014

“Erlesen! Ich kollabiere!”

————————————————————————————————————–

Gehört, vor vielen Jahren, genau so, und gesehen, von einem, der noch steht.

 

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Biblesk

Mittwoch, 01. Januar 2014

Er erzeigte sich als biblesk.

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Und wieder ein merkwürdiger Künstler

Mittwoch, 01. Januar 2014

Gestern habe ich mal wieder jemanden kennengelernt, der erschien, als könne er nur einem etwas überdrehten Drehbuch entstammen, in der Wirklichkeit kaum so existieren.

Natürlich ist er ein Künstler.

Nein, keine Angst, er ist nicht ich und auch kein Schriftsteller.

Als wär’s, wie gesagt, vom Film, haust er mitten in der Stadt in einer Kate, einer Klause, wie ich sie vordem kaum gesehen.

Praktisch alles steht einfach so herum.

Und wiederum wie aus einer Fiktion: Ein schwerer Schlag beraubte ihn lange seiner praktischen Möglichkeiten als Musiker. Es geht aber wieder. Ich habe es gehört.

Und es eignet dem völlig friedsamen Manne (wieder?) eine Physis, mit etwa sechzig, dass ich keinem frechen Zwanziger anraten möchte, zwanghaft mit ihm anzubinden.

Und immer noch so viel Schwäche neben all der Kraft!

Ich weiß nicht, ob wir uns wiedersehen werden. Jedenfalls vorsätzlich. Vielleicht war ich ihm schlussendlich zu anstrengend. Es liegt an ihm.

Kann man, darf man so einem Manne überhaupt zu helfen suchen?

Was wird er, außer an dionysischem Abende, noch hören wollen, können?

War ich überhaupt dort? Waren es wirklich wohl zwei Stunden?

Ich habe mir, ganz absichtlich, nicht nur da ich Weins etwas beladen, die Adresse nicht gemerkt. Ich weiß nur noch ungefähr, wo seine Kate.

Wie als ob mich die merkwürdigen Künstler verfolgten. Oder ich sie.

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