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	<title>Kommentare zu: Ich bleibe bei meinen Unspiris</title>
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	<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/01/05/ich-bleibe-bei-meinen-unspiris/</link>
	<description>von Magnus Wolf Göller</description>
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		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/01/05/ich-bleibe-bei-meinen-unspiris/comment-page-1/#comment-271571</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 00:44:31 +0000</pubDate>
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		<description>@ Thomas

Mir fiel grade ein Witz zur Sache ein, der aber zu dreckig ist, als dass ich ihn in diesem Zusammenhang erzählen wollte. Den erzähle ich nur privat. Vorläufig jedenfalls.

Nichtwitz aus.

Man kann geistige Fähigkeiten zweifellos sehr weit entwickeln, durchaus über das hinaus, was man sich selber zugetraut hätte oder von dem man überhaupt mal darüber nachgedacht hätte, dass es sie überhaupt geben könne.

Ich weiß, wozu ich nicht nur lineare (binäre) Logik und Sprachwissenschaft im heute klassischen Sinne studiert habe, sondern auch viel Zeit auf analoge Symbolsysteme verwandt; das ist heute noch stets wichtig, und das habe ich nie bereut.

Ich habe auch ein paar merkwürdige Sachen erlebt. Die erzähle ich jetzt aber auch nicht, wenn auch aus anderen Gründen, als den schlüpfrigen Witz.

Es geht darum, dass man dem Geist nicht hinterherrennt. Der Typ ist kein Staffelläufer, dessen wenigstens dritten Genossen man, mit wenig Wille, ein bisschen Ausdauer, vielleicht noch einiges mehr an Trug und Hinterlist, dann schließlich doch abzöge.

Es gibt allerdings Bewusstseinsschübe, nicht nur merkwürdige Träume.

Auch solche, die nicht nur von selbst kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thomas</p>
<p>Mir fiel grade ein Witz zur Sache ein, der aber zu dreckig ist, als dass ich ihn in diesem Zusammenhang erzählen wollte. Den erzähle ich nur privat. Vorläufig jedenfalls.</p>
<p>Nichtwitz aus.</p>
<p>Man kann geistige Fähigkeiten zweifellos sehr weit entwickeln, durchaus über das hinaus, was man sich selber zugetraut hätte oder von dem man überhaupt mal darüber nachgedacht hätte, dass es sie überhaupt geben könne.</p>
<p>Ich weiß, wozu ich nicht nur lineare (binäre) Logik und Sprachwissenschaft im heute klassischen Sinne studiert habe, sondern auch viel Zeit auf analoge Symbolsysteme verwandt; das ist heute noch stets wichtig, und das habe ich nie bereut.</p>
<p>Ich habe auch ein paar merkwürdige Sachen erlebt. Die erzähle ich jetzt aber auch nicht, wenn auch aus anderen Gründen, als den schlüpfrigen Witz.</p>
<p>Es geht darum, dass man dem Geist nicht hinterherrennt. Der Typ ist kein Staffelläufer, dessen wenigstens dritten Genossen man, mit wenig Wille, ein bisschen Ausdauer, vielleicht noch einiges mehr an Trug und Hinterlist, dann schließlich doch abzöge.</p>
<p>Es gibt allerdings Bewusstseinsschübe, nicht nur merkwürdige Träume.</p>
<p>Auch solche, die nicht nur von selbst kommen.</p>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/01/05/ich-bleibe-bei-meinen-unspiris/comment-page-1/#comment-271544</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2014 23:48:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=58932#comment-271544</guid>
		<description>Unspiri zu sein ist, wie du auch treffend sagtest, einfach ordentlich viel Arbeit, verbunden mit ständigen Selbstqualen, hervorgerufen durch das latente &quot;nicht-wissen&quot;. Wie gerne wäre ich endlich mehr spiri. Da hat man auf einen Schlag mehr Freizeit; die Sucherei fällt ja dann weg!

Andererseits... meistens wird einem als Spiri ja auch das ein oder andere turnusmäßige Ritual abverlangt... zur Festigung des Spiris... Da geht sie dann wieder hin, die Freizeit, mit der man sich doch erhoffte, endlich andere Dinge tun zu können, die bisher liegen geblieben waren. Oder Hobbies... wie Briefmarkensammeln... reduziert das Altpapier. Oder Apnoe üben... spart ja CO2! ... Die Welt retten halt und so.

Ja, wie gerne wäre ich ein Spiri. Ich habs auch schon versucht! Aber irgendwie klappt das immer nicht so recht... diese pseudo-axiomalen Prämissen der meisten Spiritsen halten dann doch immer nur 5 Minuten dem gesunden Denken stand. Bestenfalls. Dann wird man wieder aus dem Wunschtraume gerissen, endlich die Welt zu verstehen. Und man ist bitter enttäuscht.

Die Suche nach dem ultimativen Spiri(t) habe ich vor Zeiten aufgegeben. Die fortwährenden, herben Ent-Täuschungen müsste ich sonst irgendwann mit Spiri-tuosen in aller Regel kontern. 

Da lobe ich mir doch wieder mein Unspiri-Dasein. Da weiß man wenigstens, was man hat:

Man bekommt eine ehrliche Keine-Antwort und es bleibt nur, abzuwarten bis zum finalen Praxistest. 
Spätestens dann ist man schlauer - oder auch nicht.
Was soll´s.
Besser Unspiri bis zum Ende  als am Ende jeden Abend die Spiri in der Hand.

In diesem Sinne, guter Text.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unspiri zu sein ist, wie du auch treffend sagtest, einfach ordentlich viel Arbeit, verbunden mit ständigen Selbstqualen, hervorgerufen durch das latente &#8220;nicht-wissen&#8221;. Wie gerne wäre ich endlich mehr spiri. Da hat man auf einen Schlag mehr Freizeit; die Sucherei fällt ja dann weg!</p>
<p>Andererseits&#8230; meistens wird einem als Spiri ja auch das ein oder andere turnusmäßige Ritual abverlangt&#8230; zur Festigung des Spiris&#8230; Da geht sie dann wieder hin, die Freizeit, mit der man sich doch erhoffte, endlich andere Dinge tun zu können, die bisher liegen geblieben waren. Oder Hobbies&#8230; wie Briefmarkensammeln&#8230; reduziert das Altpapier. Oder Apnoe üben&#8230; spart ja CO2! &#8230; Die Welt retten halt und so.</p>
<p>Ja, wie gerne wäre ich ein Spiri. Ich habs auch schon versucht! Aber irgendwie klappt das immer nicht so recht&#8230; diese pseudo-axiomalen Prämissen der meisten Spiritsen halten dann doch immer nur 5 Minuten dem gesunden Denken stand. Bestenfalls. Dann wird man wieder aus dem Wunschtraume gerissen, endlich die Welt zu verstehen. Und man ist bitter enttäuscht.</p>
<p>Die Suche nach dem ultimativen Spiri(t) habe ich vor Zeiten aufgegeben. Die fortwährenden, herben Ent-Täuschungen müsste ich sonst irgendwann mit Spiri-tuosen in aller Regel kontern. </p>
<p>Da lobe ich mir doch wieder mein Unspiri-Dasein. Da weiß man wenigstens, was man hat:</p>
<p>Man bekommt eine ehrliche Keine-Antwort und es bleibt nur, abzuwarten bis zum finalen Praxistest.<br />
Spätestens dann ist man schlauer &#8211; oder auch nicht.<br />
Was soll´s.<br />
Besser Unspiri bis zum Ende  als am Ende jeden Abend die Spiri in der Hand.</p>
<p>In diesem Sinne, guter Text.</p>
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