Archiv für den Monat Oktober 2013

Friedensnobelpreis 2013: Meine Favoriten

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Wer wird nach Obama und der EU den Friedensnobelpreis bekommen?

Frankenstein? Graf Draculas Klan?

Monsanto? Goldman Sachs?

George Soros? Der Emir von Katar?

Skull & Bones? B’nai B’rith?

Die NATO? Der Hohe Außerirdische Rat?

 

 

Jake Stratton-Kent gegen Geheimgesellschaften

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gerade stieß ich durch eine Suchmaschinenschleife, die mich über Aleister Crowley weiterführte, mal wieder auf Jake Stratton-Kent, einen der härtesten von drei Glocken westlicher Magie.

Und, siehe da: Inzwischen wendet sich selbst ein Jake (!!!) generell gegen (die Bildung von) Geheimgesellschaften.

(Ich weiß nicht, wie er mich damals ausgelacht oder auch nur milde belächelt hätte, hätte ich ihm prophezeit, er werde wohl auch noch zu so viel Gnosis hinansteigen, irgendwann, bei seiner Intelligenz womöglich noch in dieser Inkarnation. Vielleicht habe ich das sogar mal getan, aber daran erinnere ich mich jedenfalls nicht genau.)

http://aaronleitch.wordpress.com/2013/07/27/jake-stratton-kent-vs-magickal-lodges-pt-1/

Wer mit dem ganzen Crowleyanischen Kram, Thelema, Golden Dawn, Ritualmagie usw. nichts am Hut hat, mag sich trotzdem dafür interessieren, was dieser zähe, alte, mit allen Wassern gewaschene Knochen heute dazu sagt.

Ein Auszug:

“The whole Secret Society model is not only unhelpful, but actively counter-productive. It is the principle reason why so much energy is expended fighting tiny little wars between factions (between witch groups, between rival Golden Dawns, between thelemic groups etc etc). Energy that could be better spent elsewhere – like incorporating the real advances in recovering our tradition made possible by *non-secretive* sources like academia.”

“Das ganze Geheimgesellschaftsmodell ist nicht nur nicht hilfreich, sondern aktiv kontraproduktiv. Es ist der prinzipielle Grund, weshalb so viel Energie beim Ausfechten winzig kleiner Kriege zwischen Fraktionen verbraucht wird (zwischen Hexengruppen, zwischen rivalisierenden Golden Dawns, zwischen thelemitischen Gruppen etc. etc.). Energie, die besser anderweitig verwendet wäre – wie auf die Inkorporation der wirklichen Fortschritte bei der Rückgewinnung unserer Tradition, die durch ‘nicht-verschwiegene’ Quellen wie akademische möglich gemacht.”

Man kann die Hexen usw. weglassen, und die Kriege fallen zwischen großen Geheimgesellschaften bisweilen auch etwas größer aus als zwischen den Anhängern neocrowleyanischer Splittergruppen und Winzorden.

Ja, lieber Jake, für eine gute, einfache Einsicht ist es eben nie zu spät.

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Comments in English are welcome

 

Ein bisschen Bloggerei (III)

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Der Aussortierungsprozess ist schon im Gange.

Wer braucht die vielen kleinen Verteiler?

Man sagt schon, die kleinen Blogs bräuchten diese. Weil die großen Verteiler ja nicht alles von den kleinen Blogs mehr so dreist klauen täten, wie sie, die anderen ja vielleicht schon vorsichtiger geworden seien, gewarnt.

Es gibt schon Blogs, auf denen steht prinzipiell als erster “Kommentar”: “wurde rebloggt bei thesimphulk18″ oder ähnlich Interessantes.

Ich sage Euch mal eines, liebe Blogger, zu dem Thema…: Nein, das sage ich Euch heute nicht. Ihr könnt selbst darauf kommen, weshalb das Euch, abgesehen von der Qualität der Seite, nicht so förderlich ist, wie mindestens viele von Euch zu vermeinen scheinen.

“Anything that goes?”

Kleine Kumpelei. Tischtennisbälle sich zu Medizinbällen zuspielen. Autoren machen mit, oder sie dürfen nicht mithumpeln. Zirkeltraining für wechselseitige Selbstwiederverwerter und Gearschte.

So wird es am Ende nicht gut rauskommen.

Und die größeren Verteiler sind ebenfalls sehr gut beraten, sich zu überlegen, mit welchen neu gewachsenen Strukturen und derer sich sehr wohl Bewussten sie es zu tun haben.

Ein bisschen Bloggerei (II)

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Hier muss sich weiterhin keiner anmelden, um seine Meinung sagen zu dürfen.

Jetzt raten Sie mal, weshalb.

Ich muss mir ohnehin jeden Kommentar anschauen, bevor ich ihn freischalte.

Wozu sollte ich ihn dann noch angemeldet haben?

Um den Meinenden besser überprüfen zu können?

Bin ich die NSA?

Und wäre ich die, so bräuchte ich so einen Firlefanz erst recht nicht.

Wer seinen Laden im Griff haben will, dafür auf Anmeldungen pocht, zeigt schon gleich seine Schwäche, wenigstens sein mangelndes Selbstbewusstsein.

Und er droht natürlich auf besondere Art mit Verwarnung und gar Sperre. Armer Tropf, der das nötig hat.

Er folgt also wiederum einer aufwendigen Strategie, oder er beweist damit erneut seine Angst vor seinen Lesern.

Er setzt sich erhöht, vorsätzlich eine Distanz.

Die Dümmsten von allen aber sind jene, die nachzensieren, wenn ihnen eine Sache aus dem Ruder gelaufen ist. Am schlimmsten dabei noch, wenn manche Teile stehen bleiben dürfen, andere nicht. Was für eine Angst vor dem Leser! Was für eine Düpierung des ernsthaften Lesers!

Und gar die zensierthabenden nachträglichen Entzensierer, die dann entzensieren, wenn sie dies, nach Entlarvung anderwo, für klüger halten, ihren Ruf zu schützen, denn stur zu bleiben, dann, neuer Gipfel, vielleicht noch darauf hoffen, den Zensierten als Verleumder oder Wichtigtuer herabzusetzen, indem er sich sein Zensiertsein doch offenkundig nur eingebildet oder dies böswillig vorgegaukelt habe!

Ja, da sind inzwischen schon besondere Sorten Käsper unterwegs. Manchmal nervt es, aber manchmal nehme ich es auch nur noch mit Humor.

Ein bisschen Bloggerei

Mittwoch, 09. Oktober 2013

Ich denke, viele Blogger haben noch immer nicht begriffen, wie das Spiel weithin läuft.

Sie meinen, wenn sie viele Kommentare auf einen Beitrag bekommen, so wäre das ein Ausweis für gute geleistete Arbeit. Dabei kann dies ein Indiz für die Qualität des Erbrachten sein, durchaus: viel einfältiger aber noch der Gedanke, dass demgegenüber Artikel, die womöglich gar keiner kommentiert, dann wohl in den Wind geschossen.

Was für Trugschlüsse. Schaut man sich einmal die Nachhaltigkeit von manchen Beiträgen an, die möglicherweise nicht nur zunächst nicht oder nur kaum kommentiert wurden, sondern auch kaum gelesen, so werden diese evident.

Der erste Tag, ja selbst die ersten hundert Tage, mögen wenig sagen, auch tausend und mehr, was die Qualität anlangt. Noch nicht einmal im Sinne der langfristigen Wirkung, und, endlich, eines etwaigen beachteten Erfolges.

Dies gilt natürlich je weniger, um desto mehr ein Blog erstens ziemlich monothematisch aufgebaut und zweitens eine allemal treue Fangemeinde um sich herum aufzubauen angelegt: Da liegen die Gewichte etwas anders verteilt.

Nur einige wenige Einzelblogger haben im deutschen Sprachraum in den letzten Jahren auf hohem Niveau durchgehalten: wo es nicht ums Geranienzüchten geht. Ich meine echte Einzelblogger, Leute, die das meiste, was auf ihrer Seite steht, außer Kommentaren, in Eigenregie herausbringen und betreuen.

Die sehen es dann wiederum eher so, wie ich das für diesen Blog bzw. ähnliche sehe.

Man soll den Wind eines Themas gerne mitnehmen, wenn es sich aus tagesaktuellen Gründen oder deshalb, weil doch aus eher erklärlichen oder eher unerklärlichen Gründen auf einmal ein großes Interesse anhebt, diesen aber auch nicht übergewichten. Er mag ebensoschnell wieder verebben. Aber auch später wiederkehren, durch die hinterlassenen Spuren auf viel wichtigere Dinge hinführen.

Momentan sind Blogs groß in Mode, deren Betreiber sich darin befleißigen, ihre eigene Unfähigkeit zu besonderen Leistungen damit zu kaschieren, entschuldigen, dass sie das gute Wort anderer gewissermaßen als ihres, ach was, mehr als das, als dessen eigentlicher Gefundenhaber verbreiten.

Das liegt daran, dass Plagiatoren der selbst noch törichtsten Sorte gerade meinen, Oberwasser zu haben, indem ihnen kaum noch jemand nachkommt.

Mal sehen, wie sich das aussortiert. Es gibt jetzt schon viele gute Blogger, die anständig zusammenarbeiten und zunehmend Abstand von jenen Leuten nehmen, die zum Behufe ihrer Zwecke kein Grüß Gott kennen. Die kennt man nach einer gewissen Zeit, ihre Namen sprechen sich herum, wie auch ihre üblen Tricks.

Manche meinen auch, sie könnten mit einer modernen Form, einer eleganten Form der Zensur ihr Spiel mit dem Leser spielen, indem diese gerne mal – selbst präventiv auf bestimmte Begriffe oder Wendungen hin – angedroht wird, halb scherzhaft, halb ernst, um dann womöglich, ohne gewichtigen Grund, auch mal ausgeübt zu werden, oder, meistens, eben auch nicht.

Das sind nervöse Leute, die, abgesehen von der Fragwürdigkeit ihres Prozederes, nicht begriffen haben, wie angreifbar sie sich dadurch machen, wie unglaubwürdig, wie schnell entscheidende Andere das sehen, sich vielleicht nur, warnungslos, mach doch, was Du willst, abwendend.

Diese Leute, wenn sie nicht voll ausgekochte Profis, die damit ganz bewusst und eiskalt eine Agenda verfolgen, haben, anders ist ihr Verhalten schwerlich erklärbar, Angst vor ihren Lesern.

Sie werden dazulernen oder eben auch nicht.

 

Kunduz: 10 Jahre lang deutsche Landser sinnlos verheizt

Sonntag, 06. Oktober 2013

Die Überschrift ist hierzu schon der ganze Artikel.

John Kerry: Terrorchef & Bonesman

Sonntag, 06. Oktober 2013

“Wir werden im Kampf gegen den Terror nie nachlassen.”

Das soll der Bonesman mit dem Silberblick, John Kerry, gesagt haben.

Der Satz ist aus dem Deutschen leicht ins Deutsche übersetzt.

“Wir werden so lange Terror ausüben, weltweit, Terroristen ausbilden, finanzieren und decken, bis wir das nicht mehr können.”

Zugegeben: Die Übersetzung ist etwas lang.

Man möge mir das bitte verzeihen.

WM 2022 in Hinterabschakalshausen? (Qatar)

Sonntag, 06. Oktober 2013

Dieses unsägliche Geschwafel zur WM 2022 in Qatar muss man sich nicht ganz reintun, jedenfalls, wofern man sich selber dort nicht das Schwafeln ablernen will.

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/theo-zwanziger-im-gespraech-ich-wuenschte-mir-dass-sich-auch-der-dfb-einschaltet-12605409.html

Zwei Sätze aber haben mir besonders gefallen:

“Richtig ist, dass die Grundanforderungen, also vor allem die klimatischen Bedingungen, unterschätzt worden sind. Die heute eindeutige Haltung der Mediziner hat es damals nicht gegeben.”

Achso. Inzwischen haben die FIFA-Ärzte also rausgekriegt, dass man bei 45 bis 50 Grad im Schatten und über 90% Luftfeuchtigkeit nicht so besonders gut kicken kann. Vielleicht plötzlich welche tot auf dem Platze liegen könnten, wenn sie es damit gar zu ernst meinen.

So ist das halt, wenn man nur Ärzte fragt, die auf den Lofoten aufgewachsen, nie von dort wegkamen und auch nie ein Buch über menschliche Physiologie gelesen haben. Wenigstens, aufgrund ihrer Herkunft, nicht verstehen konnten, was drinsteht.

Jetzt geht diesen korrupten – beinahe hätte ich gesagt Seckeln – Emirarschnasen der Hinterpuschel so langsam nicht auf Grundeis, wovon in Qatar so wenig einer Kenntnis hat wie jene Lofotianer vom Klima in Hinterabschakalshausen, sondern er scheint ihnen eher, langsam, aber sicher, anzuschmoren.

Der FAZ ist dafür zu danken, dass sie immerhin halbkritisch nachgefragt hat.

Selbst zu einem trockengefallenen Brunnen kann der Krug gehen, bis er bricht.

Wieder ein Beitrag, den ich fast schon verschämt unter der Kategorie “Idiotenkabinett” einreihe. “Vollidiotenkabinett” risse es da auch nicht. Ich muss mir für solche Sachen wohl noch etwas Neues einfallen lassen.

Beschneidung: Vorsätzliche schwere Körperverletzung

Sonntag, 06. Oktober 2013

Ich konnte das hier Verlinkte nicht im einzelnen überprüfen, da ich selber nicht auf Facebook verkehre.

http://qpress.de/2013/10/05/facebook-zensur-kehle-durchschneiden-ist-ok-beschneidung-absolutes-tabu/

Prüfe jeder selbst.

Beschneidung bleibt, wenn nicht von einem Erwachsenen als willentliche Selbstverstümmelung an sich autorisiert, ein schweres Verbrechen.

Sie ist eine vorsätzliche schwere Körperverletzung.

Man lese den entsprechenden Gesetzestext dazu.

http://dejure.org/gesetze/StGB/226.html

Man zensiert streng sachdienlich

Samstag, 05. Oktober 2013

Zensur scheint nun auch privat, auf Blogs, groß in Mode zu kommen.

Jetzt hörte ich mehrfach davon, dass das auch auf einem gefeierten “libertären” Blog der Fall.

Lustig ist, wie die Zensierenden sich zu tarnen trachten. (Wenn, wohlgemerkt, kein Rechtsverstoß vorliegt, niemand beleidigt wurde oder ähnliches.)

Man habe einfach keine Lust, sich jeden Müll reinzuziehen. Meinungsfreiheit sei gerne überall, aber nicht im eigenen Wohnzimmer. Dumme Arschlöcher (so sagt man’s natürlich nicht direkt) könnten einem nunmal gestohlen bleiben. Man habe hier das Hausrecht, müsse sich also vor niemandem rechtfertigen.

Na klar hat man das Hausrecht.

Klar, man kann nur die Kritik zulassen, die einem noch irgendwie nützlich erscheint.

Klar kann man alle seine Leser für entweder Gefolgsleute oder Idioten halten.

Klar kann man einen Zustand herbeiführen, da man nur noch im eigenen Sude kocht, sich selbst mit anderen zusammen beweihräuchert.

Klar ist aber auch, dass das irgendwann bemerkt wird.

Selbst Leute, die einem inhaltlich nahestehen, werden damit anfangen, gar keinen Einlass mehr in das Hohe Haus zu begehren.

Zunächst werden sie es nur Freunden sagen, was da läuft, später werden sie es öffentlich tun.

Das kann man dann natürlich weiterhin ignorieren. Was liegt an diesen dummen Arschlöchern.

Solange man über eine solide Masse an davon unbeirrt Gläubigen verfügt, macht das scheinbar nichts. Jedenfalls kurzfristig.

Daran, dass man so ein wichtiges Korrektiv verliert, muss man ja nicht denken. Wer die alleinseligmachende Wahrheit gepachtet hat, braucht schließlich kein Korrektiv.

Man könnte nun gleich über die Seite schreiben: “Dumme Kritik schalte ich frei, denn die mag ich. Intelligente, fundierte Kritik ist unerwünscht, denn die ist nicht sachdienlich.”

Aber so ehrlich wird man dann wohl weder gegenüber seinen Lesern noch sich selber sein.

Kalt geschmiedet

Samstag, 05. Oktober 2013

Indem ich nun fast so alt geworden wie Ernst Jünger, als der noch jung war, ist mir eben eine kleine Weisheit zugerutscht.

Man sollte, spätestens wenn einem an einem Tage drei Male übelste unerwartete Unbilden entgegentreten, dies genauso feiern, wie wenn man drei Male großes Glück gehabt hätte.

Jedenfalls, wenn man dabei nicht übel zusammengschlagen wurde oder man sonsten realiter schwer büßte.

Gestern ward ein neu gewonnener Freund aus ungeklärtem Grunde in unerklärlicher Weise menschlich-sozial misshandelt. Wir wussten uns das, nachher zu Dreien darob rätselnd, nur dadurch zu erklären, dass eine üble Verleumdungskampagne wider ihn im Hintergrunde stehen müsse. Denn die Person, die ihm geradezu die Ehre abzuschneiden suchte, hatte keinen ersichtlichen Grund dafür, handelte dabei aber so konsequent vorsätzlich, ohne dass er sie irgend besonders gereizt oder beleidigt hätte, dass dies keiner Spontanität entsprungen sein konnte.

Sie behandelte ihn einfach wie ein Stück Scheiße.

Dass sie sich selber mittel- bis langfristig damit geschadet haben dürfte, weiß sie heute wohl noch nicht.

Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird sie das nie auf ihr eigenes, völlig unmäßiges Verhalten zurückführen. Denn das verlangte ja Einsicht.

Sie wird eher die ganze Welt als gegen sich verschworen sehen, denn zu begreifen, weshalb sie es sich so auch mit mir verschissen hat, noch einem anderen obendrein.

Bösartige vernutzen so auch noch ihre menschlichen Werkzeuge.

Das ist denen natürlich völlig egal. Aber darin irren auch die noch.

Gute Werkzeuge sind nämlich seltenst kostenlos.

Ein gutes Eisen oder gar einen über tausende Stunden von Könnern kaltgeschmiedeten Fäustel hütet der gute Steinmetz fast wie seinen Augapfel.

Wir freien Autoren sind Nichtse (IV)

Samstag, 05. Oktober 2013

Immerhin ein Dieb hat sich jetzt besonnen. Meine Texte hat er nicht mehr auf seiner Seite. Worte können eben doch wirken.

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Nachtrag

Eben lese ich, dass einer der Hauptprotagonisten jener, die mich jüngst öffentlich und namentlich, ohne dass ich noch etwas dazu sagen durfte (so sehr muss die Angst ausgebrochen sein) als so ziemlich alles vom Vollidioten bis zum Gottseibeiuns erklärten, weil ich mich gegen Textklau wehrte, ob meines Verhaltens “zutiefst geschockt” sei. Mein lieber Schwan. Der arme Mann.

Meinen Freunden

Samstag, 05. Oktober 2013

Gestern blickte ich in viele Abgründe. Und dann waren da Freunde. Einfach da. Lachen, Freiheit. Ich danke Euch dafür.

Ziemlich sicher vor linken Rechten

Freitag, 04. Oktober 2013

Ich gehe jetzt in ein Wirtshaus, wo man fast nur auf Linke trifft. Dort bin ich vor linken Rechten ziemlich sicher.

Wir freien Autoren sind Nichtse (III)

Freitag, 04. Oktober 2013

Es ist schon erstaunlich, dass man uns noch nicht verboten hat. Beziehungsweise, dass noch kein Dekret existiert, das uns als rechtlos erklärt. Und vogelfrei. Wo sind die Fehmgerichte?

Schließlich gilt es ja, uns nicht nur zu marginalisieren und lächerlich zu machen. Wir sind der Pferdeapfel auf der weißen Tischdecke. Wir wagen es noch, zu maulen. Was für eine unerträgliche Frechheit.

Wir sind zu tilgendes Gesindel. Es reicht nicht, bei uns nicht zu lesen. Denn solange wir publizieren dürfen, könnte das ja doch einer tun. Und: Man kann uns auf unseren Seiten nicht einmal kurzerhand zensieren oder sperren. Ein unerträglicher Zustand, fürwahr.

Auch Klarnamen sind zu untersagen, jedenfalls uns. Diese nämlich suggerieren, frech, hinterlistigst, dass es uns tatsächlich gäbe.

Wahrscheinlich müssen auch, von Nichts kommt Nichts, Kopfgelder her.

Totschweigen reicht schließlich nicht. Davon krepiert keiner von uns so schnell.

Das Bösartigste an uns ist, dass wir teilweise sogar spott- und verleumdungsresistent sind. Und dass uns – welcher Teufel dazu helfen mag? – immer wieder Dinge einfallen, auf die die Guten und Gerechten selber nicht kommen. Asozialer geht’s nicht.

Irgendwelche Arschlöcher haben die Gesetze immer noch nicht zielführend gegen uns geändert. Da fragt man sich schon, welche Verschwörung dahintersteckt. Harmlose Glühbirnen werden verboten, und wir dürfen immer noch frei herumlaufen. Ein gesellschaftlicher Skandal erster Güte.

Übel auch, dass noch keiner so richtig offen über die gebotenen Maßnahmen zu reden wagt. Eine fast schon pervers zu nennende Hemmung scheint da vorzuliegen. Wovor hat man Angst?

Steinigung ist doch sonst ganz normal, Knast für Meinung auch. Wieso traut sich hier keiner recht heran?

Ich habe keine Ahnung, weshalb man diese Volksschädlinge nicht einfach eliminiert. Da teilweise sogar Patrioten dabei, bedürfte dies doch keinerlei weiteren Federlesens.

Ja, die Welt ist schlecht. Vor allem aber ist sie feige.

 

 

 

Wir freien Autoren sind Nichtse (II)

Freitag, 04. Oktober 2013

Wenn wir nicht bestohlen werden wollen, Textdiebstahl nicht gutheißen, lacht man uns aus. Das sei ganz normal, worüber man sich denn errege. Man könne doch froh sein, wenn man so Verbreitung finde, dass der Dieb noch so großzügig gewesen sei, den Autorennamen zu nennen, ja sogar noch auf die eigene Seite verlinkt habe.

Nun kam mir sogar das “Argument” entgegen, kleinere Blogs lebten ja vom Diebstahle (so nannte man es nicht, man nennt es vornehm “reblogged” oder “rebloggt”), das dürfe ich (rechtsradikale?) Sau doch denen nicht vermiesen.

Mal abgesehen davon, dass mir auch schon größere Seiten als meine Texte geklaut und verhunzt haben: Diese Diebe klauen nur bei Leuten wie mir. Bei “kleinen” Leuten.

Denn bei der FAZ oder auch nur beim Freitag trauen sie sich das wohlweislich nicht. Die haben eine Rechtsabteilung, die selbst bei den Linken sehr schnell sehr rechts wird.

Unsere Rechtlosigkeit aber wird als selbstverständlich hingestellt. Hinterfragt man das, akzeptiert man das nicht, so wird man in jeder nur denkbaren Weise herabgesetzt, als Spinner, Kleingeist, kindisch, rechthaberisch, arrogant, dumm, gestrig, Depp, schließlich noch zensiert oder nachzensiert (also, dass gelöscht wird, was schon dawar), und indem man sich schon nicht mehr wehren kann, daselbst gesperrt, womöglich auch noch heftigst nachbeschumpfen.

Und all das passiert einem leicht gerade dort, wo immerzu eifrigst beklagt wird, dass in Deutschland keine echte Meinungsfreiheit herrsche. Was in der Tat stimmt. So aber nochmal nachdrücklich, in besonders erlesener Weise, bestätigt wird.

Der Hinweis, man kämpfe gegen Windmühlenflügel, betätige sich also sinnlos, darf dann auch privat nicht fehlen. Man solle einfach alles freigeben.

Gleichzeitig wird nicht nur keiner dieser Helden es wagen, auch nur ein eingetragenes Gebrauchsmuster eines besonderen Tisches oder einer wundersamen Unterhose nicht zu beachten. Das sind ja ernstzunehmende Dinge. Außerdem will man ja keine Abmahnung haben, von denen, die sie garantiert schicken.

Gleichzeitig versteckt man sich dann noch unter irgendwelchen Decknamen, Netzadressen, die nicht belangt werden können, lacht darob nochmal extra.

Und schließlich, nein, das reicht solchen Leuten nicht, spottet man auch noch dahingehend, es interessiere ja keine Sau, was man verfasse, solange es einem nicht (unverdient) glücklicherweise geklaut worden. Ohne bestohlen zu werden, sei man also vollends ein Nichts.

Dann noch: Die Seite von so einem Arschloch werde man bestimmt nicht mehr aufmachen, nur Blödel täten das. Andere Loser halt.

Da muss ich dann schon lachen. Diese Leute merken nicht einmal, wie absurd ihre “Logik” ist. Geklaut ist’s was wert, sonst gar nix.

Auf derlei Leser kann ich in der Tat gerne verzichten. Es gibt Scheißblogs mit mehreren Zehntausenden Zugriffen am Tage, und es gibt eben, das ist die Würze, auch solche wie diesen, die man solidarisch lieber nicht liest, weil da bloß ein bähmulliger Lohle schreibt, der nicht einsehen mag, dass er ein rechtloser Idiot.

Also: UNBEDINGT NICHT LESEN! Es wäre Verrat, diesen Sülch hier zu lesen! Netzhochverrat!

Am schönsten war ein besonders erlesener Vorwurf. Außer meinen sprachlichen Fertigkeiten hätte ich sonst wohl keine besonderen (menschlichen oder sonstigen) Qualitäten. Ich dichtete also zwar schön in die Luft, aber sonst sei da nichts. Korrekt übernommen oder geklaut hat man’s aber trotzdem gerne. Sapienti sat.

Da weiß man, wo man ist. Einen Kraftausdruck spare ich mir jetzt.

Immerhin weiß ich jetzt, dass ich zwar gut schreiben könne, dabei aber nie etwas von Relevanz sage. Es ist allenfalls gut genug dafür, dass man es klaut.

Dreck am Rinnstein, den man dann stolz auf seine Seite packt.

Dann kam noch etwas Erlesenes: Ich solle doch über jeden meiner Artikel drüberschreiben, dass jeder abgemahnt werde, der ihn klaut. Sagenhaft. Jeder Halbschlunz weiß, sowieso, dass er das nicht darf, wenn es nicht anders gekennzeichnet. Bei der FAZ weiß er das merkwürdigerweise einfach so. Hirn aus, Hirn an.

Ja, wir freien Autoren sind Nichtse. Jedenfalls in den Augen derer, die es nötig haben, sich mit fremden Federn zu schmücken. Die die Zugriffe bei sich haben wollen, nicht einfach anständig auf einen Artikel hinweisen, dessen Anfang sie ja gerne anmoderieren könnten, ohne damit einen anderen zu beklauen, einen klaren Rechtsverstoß zu begehen. Das sind die edlen Ritter, denen man dafür noch dankbar sein solle. Meist können sie schlicht selber nicht viel, handeln deshalb so, verstehen sich lediglich aufs solidarische Banditentum.

Nun, in gewisser Weise ist es ganz normal, dass der Dieb den Beklauten nicht mag. Nur die Beute, die hat er gern.

Und der Dieb wird natürlich alle anderen Diebe seiner Art reflexhaft verteidigen. Das seien ja ebenso ehrenhafte Leute wie er, was sonst.

Ich freue mich auf den Tag, an dem überall geschrieben steht, dass man nichts von mir lesen solle, außer wenn geklaut. Ich sei so ein Riesenarschloch, so ein nichtswürdiger, aufgeblasener Dummbatz, meine Texte derart ohne Inhalt, dass man meine Seite unter keinen Umständen aufmachen dürfe. Ich sei ein ganz übler Fanatiker, eine richtige Netzdrecksau.

Die Sache ist schon aberwitzig komisch. Man schreit, empört wie ein Jaik (aber lieber anonym, man weiß ja nie), wenn man sich nicht jeden sinnlosen Dreck einfach nehmen kann. Echtes Idiotenkabinett.

Feigheit als Tugend. Diebstahl als wohlwollende Heldentat.

Ja, liebe Leute, da bekommt Ihr mit einem zu tun, der seinen Cervantes gelesen hat.

Aber Ihr lest das ja nicht. Jedenfalls nicht hier. Ist doch Ehrensache in Eurer Ehrenwerten Gesellschaft, oder?

Ich lege auch gar keinen Wert darauf, dass Ihr, die Ihr so gestrickt seid, hier lest.

Ihr hättet schließlich auch dreifach keinen Gewinn daran.

Erstens hättet Ihr nicht von einem Diebstahle profitiert, was schon an sich unerträglich peinlich wäre, zweitens hättet Ihr die Seite jenes Hundsfottes namens Magnus Wolf Göller aufgemacht, und drittens verstündet Ihr eh nicht, wenn es bei mir steht, was da steht.

Andernfalls wahrscheinlich auch nicht, aber in dem Falle wäre das immerhin lässlich.

Wir freien Autoren sind Nichtse

Donnerstag, 03. Oktober 2013

Ich habe mein Wort gegeben, nicht zu sagen, wo meiner zuletzt arg gespottet ward.

Das hat etwas Nützliches, weil eine wie auch immer geartete Nachlese damit einfach entfällt.

Ich darf aber sagen, worum es ging.

Es passte mir nicht, dass jemand ungefragt drei Texte von mir, klar rechtswidrig, übernahm.

Ich monierte das, und wurde dafür, für derlei selbstische Frechheit und Arroganz, immerhin recht facettenreich, kommentarweis mehrfach deutlich abgestraft.

Wie üblich, vom Grunde her nichts Neues.

Freie Autoren sind, wenn nicht offenkundig eine fette, aggressive Rechtsabteilung, eine jederzeit bereite Abmahnkanzlei hinter ihnen steht, nichts.

Beschweren sie sich darob, so werden sie dann auch noch auf eine so aberwitzige Art herabgesetzt, wie ich sie ein andermal genauer beschreiben werde. (Ich habe jetzt leider wenig Zeit, freue mich aber schon darauf.)

Wir sind Nichtse.

Beklaut, wenn widerständig, verleumdet, ausgelacht.

Dieses Nichts aber, das Magnus Wolf Göller heißt, wird sein Nichts deshalb noch um desto bräver wider jenes achtlose, nachgeschwatzte, hirnlose, skrupellose, dekadente Was setzen. Nach links, rechts, vorn, hinten, oben, unten. Um mal nur in der dritten Dimension zu bleiben, also nicht schon gleich wieder Hirne, die lieber Pfannkuchen wären als bloß pilzartig gebläht, zu überfordern.

Jetzt muss ich leider zu einem dringenden persönlichen Krisengespräch (nicht meinethalben oder meiner Familie halber).

Fortsetzung folgt.

 

Feiertag des deutschen Volkes

Donnerstag, 03. Oktober 2013

Mir geht es gut. Ich bin Nationalfeiertag pur.

Schopenhauer für Weiber?

Dienstag, 01. Oktober 2013

Ob man den Weibern damit aufhelfen kann, dass man ihnen Schopenhauer über sie zu lesen gibt?

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