Archiv für den Monat Oktober 2013

Vom 57. Strategeme (Begriffsstrategem)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Das Begriffsstrategem hat wiederum einige Verwandte, sollte meines Erachtens aber doch als ein eigenes gesehen werden.

Es setzt auf ein Wort bzw. ein Wortnetz.

Hier sind Worte, mit Wittgenstein, Taten.

Man findet es besonders erbärmlich und ebenso häufig in kaputten Ehen in weiter verderbsamer Anwendung.

Wem ich das näher erläutern muss, dem will ich jetzt nicht helfen.

Sonsten aber kann es auch ganze Reiche bewegen.

Es kann deren Herrscher stürzen.

Wer dem Herrscher sein Lieblingswort entreißt, hat ihn fast schon.

Ich sage jetzt erstmal nichts mehr dazu.

Sonst sieht es noch so aus, als wendete ich das Strategem gerade an.

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Vom 56. Strategeme (Einsiedlerstrategem)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Das Einsiedlerstrategem birgt zwar zweifellos Elemente anderer, bereits anerkannter bzw. hier behandelter Strategeme, kann aber doch als ein eigenes zumindest vorgeschlagen werden.

Immerhin hat ein Zhuge Liang es eminent erfolgreich angewandt.

Naturgemäß ist es ein sehr selten angewandtes Strategem.

Gurus wenden es auf ihre Art an, veräppeln so ihre Anhänger, gründen faulichte Religionen darauf, wirklich Gescheite so wie Zhuge Liang.

Dieses Strategem hat nun wirklich eine Art magischen Charakter.

Erst indem der Weise sich von der Welt abwendet, kommt sie schließlich zu ihm, der Mächtigste derer höchstselbst bittet um Einlass und Gehör in der Klause.

Und er wird vielleicht dreimal bitten müssen, bis dass sein Ohr so groß geworden, dass ihm endlich hilfreich Worts darein zuteil wird.

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Von unseren Wegweisern (den Tapferen)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Friedrich Nietzsche erfuhr, wie auch Miguel de Cervantes Saavedra, endlich das große Glück, völlig am Geschwätze der Leute vorbei, Gewissheit bezüglich des eigenen Werkes, des Geschaffenen zu haben.

Heinrich von Kleist hatte dies vielleicht auch, verzweifelte aber an all den Niederlagen allzufrühe, erschoss sich schließlich selbst, wofern es so war, wie behauptet.

Friedrich Schiller starb plötzlich, ins Massengrab hinein, kaum dass er den Ruf gen Berlin hatte.

Was man mit Giordano Bruno machte, einem, den die Freimaurer, für die er wohl nur Verachtung übriggehabt hätte, als dem Nachfahrergesindel der katholischen Kirche und des ganzen Restes des von ihm so verachteten Obskurantismus’, als einen der Ihren hochhalten (hochhielten?), ist einigermaßen bekannt.

Zu tilgen war am Ende aber keiner dieser fünf Tapferen.

Konfuzius zog zeitweise mit nur noch wenigen Getreuen, alle halbverhungert, durch die Hinterwelten Chinas.

Leonidas wusste nicht, dass man sich heute noch seiner erinnern werde: und das war auch sicher nicht sein Behuf: das wird ihn nicht bekümmert haben.

“Was trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke!”

Cervantes, der seiner Nation schon als junger Mann zwar nicht sein Leben gegeben hatte, aber, dies immer wieder riskierend, alles davor, ward endlich noch, zuhause, viele Jahre später, in den Kerker von Sevilla geworfen, hatte schon wieder so gut als keine Chance mehr, also wie weiland in Kriegsgefangenschaft in Algier.

Heraus kam am Ende der Quijote.

Nein: Bevor der Ohngeist, die Perversion, die Gier und alles daraus folgende Kranke die Welt erdrücken, werden deren Perpetratoren noch eine Menge zu tun haben.

Ich setze gar, dass sie es am Ende nicht schaffen werden.

Dafür muss ich nicht glauben.

Es gibt belastbare Hinweise.

 

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Vom 55. Strategeme (Magiestrategem)

Sonntag, 20. Oktober 2013

“Der andere glaubt, also gib’s ihm!”

Das Magiestrategem beruht auf dem Glauben und Aberglauben der Leute (nicht, dass ich die beiden Begriffe hier ernstlich scheiden wollte).

Besonders im Falle, dass ein Widersacher erstaunlich lange mit erstaunlich geringen Mitteln durchgehalten, wird jenes Gegner dafür potentiell anfällig.

Man suggeriert, schlicht und einfach, man habe irgendwie sowas wie “übernatürliche” Kräfte.

Angesichts mächtiger und ansonsten kluger Widersacher (sonst braucht man dies Strategem ohnehin nicht; es wäre geradezu schäbig, es andernfalls anzuwenden) wird man derlei selbstverständlich nicht offen proklamieren; man wird es nach und nach einsickern lassen.

Nicht davon reden, dass heutzutage schon ein noch halbwegs scharfer Verstand, gepaart mit einigermaßen trefflicher Rede, vielerorts als numinos gilt. Also klares Denken schon reichen mag, den gewünschten Verdacht zu erwecken.

Vor allem Leute, die in Geheimbünden zerzogen wurden, können sich teils irgendwann gar nicht mehr vorstellen, zurechtlegen, dass der andere bloß ein Denker oder gar ein Dichter sei.

Das passt nicht mehr in ihre Platte.

Und: Natürlich hat jeder Mensch “übernatürliche” Fähigkeiten.

Sie irren also nicht einmal darin, wenn sie vermuten, man habe solche. Sie irren dann aber, wenn das Strategem richtig angewandt, dessen, erstens, womöglich, welche der andere sich bereits bewusst erschlossen, zweitens darin, wenn, inwieweit er sie überhaupt wider sie anwende.

Dann fangen sie damit an, ihren Hofastrologen oder sonst einen Kasper zu Rate zu ziehen.

Der macht sie aber nur noch kränker.

Selber schuld.

Bei mir muss man in der Tat auch noch mit dem Magiestrategeme rechnen, wenn man mich ganz konventionell fertigmachen will.

Und wenn ich das hier sage, wird es dadurch erst recht nicht einfacher.

Wir sind erst bei Nummer 55.

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Vom Strategeme Nr. 54 (dem Vielfrontenstrategeme, diesmal nicht redundant)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Ich weiß wiederum nicht, wie dies Strategem in vier oder gar drei chinesische Schriftzeichen zu fassen wäre.

“Viele Fronten: Reize noch mehr Widersacher.”

Dies Strategem hat dann Zeit und Ort, wenn man schon mehrfach, von verschiedener Seite her, in Schwierigkeiten.

Genau dann noch mit weiteren Kräften anzubinden, ist üblicherweise dumm; es kann andererseits aber genau das Gebot der Klugheit sein.

Nicht nur, dass mancher Widersacher sich ob solcher Frechheit verwundert die Augen reiben wird, womöglich falsche Schlüsse daraus ziehen, zum Beispiele den, da handele einer in letzter Verzweiflung, also, dass er jetzt leichthin vollends niederzuringen, so dass sein Stoßangriff fahrlässig angesetzt.

Ein anderer wird wähnen, man habe neue Verbündete gewonnen: daher rühre der Fürwitz.

Wieder einer wird meinen, diese Verbündeten habe man schon lange, bloß für den Ernstfall zurückgehalten.

Und noch einer wird sich sagen, dass jetzt doch ein anderer angreifen möge, sich am Letztreste des anderen verbluten, danach käme er und siegte bequem.

Noch andere mögen sich an der Front so drängeln, dass sie sich dabei gegenseitig, schon argwöhnisch, oder einfach so, im Wege stehen, sich wechselseitig behindern, gar beginnen, das Pferdefutter zu stehlen.

In der Zwischenzeit ist man schon ganz woanders. Alle reiten übereinander drein.

Je mehr Angreifer, um desto größer deren mögliche Wirrnis.

Man richtet seine Kräfte nie so aus, wie erwartet.

Die eigenen Gegner belauern einander, zersplittern ihre Kräfte.

Irgendwann wissen sie gar nicht mehr, wer eigentlich ihr Feind.

Dann sind sie zwar noch nicht alle besiegt, aber man hat es mindestens sehr weit zu einem Siegspatte hin gerichtet.

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Von gesindelsüchtigen Weibern

Sonntag, 20. Oktober 2013

Gestern geriet ich im Wirtshause nacheinander an zwei generisch doch hinreichend bemerkenswerte Frauen, die eine vielleicht dreißig, die andere nicht weit darüber.

Jene war schwarzhaarig, diese blond, welche von beiden, wo die Schöpfung schon überaus großzügig war, die Schönere, mögen geübtere Augen als meine entscheiden.

Beide waren überdies ziemlich gebildet und sehr beredt.

Und dann erwiesen sie sich als Heuchlerinnen vor dem Herrn: um nicht zu sagen billigste Hofschranzen.

Da fragt sich der Denker dann doch: Warum?

Ausgerechnet Frauen, die noch in der Hölle binnen fünf Minuten einen tapferen Buhl fänden (oder vielleicht eben doch nicht?), der sie vor den schlimmeren Argsamkeiten des Teufels bis zur Selbstaufgabe schützte, schienen es nötig zu haben, dem dümmsten und frechsten Gesindel gut zu sein. (Da fällt mir ein: Da waren noch zwei, nicht ganz so schön, aber immer noch sehr beachtlich, bei denen war’s nicht anders, nur dass ich deren wohl etwas geringere Intelligenz und Bildung nicht länger gesprächsweis zu prüfen in Laune oder Lage war.)

Was treibt solche losen Weiber?

Wieso derart wenig echte Selbstachtung?

Nur, weil es so schön, auch noch den letzten Deppen um den Finger zu wickeln und nach Belieben im Vierecke herumspringen zu lassen?

Oder haben die etwa Angst davor, am Ende womöglich doch entdeckt zu werden, sobald sie auf Männer stoßen, die Frauen nicht nur zwischen den Schenkeln zu betrachten und zu achten trachten?

Immerhin ist diese Lösung des Rätsels naheliegend, was natürlich nicht heißt, dass sie richtig oder auch nur teilrichtig sein muss.

Schopenhauer hätte dazu womöglich gesagt, dass das eben dabei herauskomme, wenn man dem Weibe anstatt Stricknadeln Bücher in die Hand gibt. Der aber verstand sich wohl eher auf Pudel denn auf Weiber.

Gesindelsüchtig. Also geltungssüchtig, dass gar noch die Gesindelsucht ausbricht.

Nein. Heute kein Mitleidensanfall.

Mögen sie selbst sehen, wie sie auf Dauer damit zurecht kommen.

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Nachtrag

Zweiter Lösungsansatz. Vielleicht wissen sie tief unten, dass sie auf Dauer keinen Mann von wirklichem Mute und Formate zu binden werden wissen. (Ich fühlte mich nicht zurückgewiesen, hatte eine echte Angrabe noch nicht einmal probiert.) Dass es also am klügsten, sich immerzu so viel Gesindel warmzuhalten, auf Vorrat sozusagen, wie nur immer möglich, nicht nur zur Selbstbeweihräucherung, sondern als eine Art Schutz.

In der Tat: Ist ein Aufrechter nicht Bruce Lee oder Jet Li oder Dietrich von Bern, so mag er sich zumindest körperlich vor zehn bis zwanzig Stück Gesindel im Zweifel doch in Acht nehmen müssen.

Es mag wohl darum gehen, dass man sich einen ganzen Stall Dobermänner hält.

———————————————————————————————————–

Nachtrag II

Es ist etwas anderes, Hunde zu halten, als Menschen.

Man wird nicht zum Hund, nur weil man viel mit Hunden spielt, diese abrichtet.

Ist man aber ständig auf Du und Du mit dem Gesindel, so färbt das ab.

Das ist der zu zahlende Preis, mindestens, meine Damen.

 

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Goethe schon weitgehend diskarniert?

Samstag, 19. Oktober 2013

Goethe könnte genau die Sorte Verräter und Schwarzlochblender gewesen sein, der das Universum endlich doch die Reinkarnation verweigert. Man merke meiner Worte.

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Wie auch Goethe handwerklich sauber gefällt

Samstag, 19. Oktober 2013

Der Sturz Goethes als freimaurerischer Säulenheiliger für oder besser gegen alle ist sichtbar in Arbeit. Zwei Bohrlöcher, zwei gut gesetzte doppelte Führungskeile, dann genau die richtigen Hiebe, die Anzugshiebe, den guten Eineinhalber ganz hinten genommen, bis die Eisen darinnen sirren, dann nochmal den Moment gewartet, man will ja gerade fällen, hernach in Ruhe, am Ohre gemessen, auch der Rückschwingung in der Führhand und dem Hiebarme, die Sprenghiebe, noch dreißig Sekunden, vielleicht zwei Minuten, es kommt darauf nicht mehr an, man weiß es, dreht sich eine, macht ein Bier auf, und dann hört man erst das Knirschen, endlich das Krachen, und schließlich liegt er.

Es wird reichen, dass die Eisen sirren. Singen müssen sie für den nicht.

Lasst Euch das, liebe Freimaurer, von einem sagen, der das Handwerk noch tatsächlich gelernt.

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Goethe ist endgültig fällig

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Den Wilhelm und den Heinrich zu den eigentlich dauerndzu irrseligen Freimaurerweltbürgern als Sinnbilder des Deutschen, schon nicht mal nur mehr schlafmützigen Michels, nein, auch noch Volldeppen, vorsätzlich gemacht, im urersten “Bildungsromane” und auch noch in unserer vorgeblichen “Nationaldichtung”, beides blanke Schande, weltweit von Deinen Kumpanen, von Japan bis Kolumbien, also eifrig verbreitet: Das setzt nun die notwendige Folge.

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Goethe ist fällig

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Goethe, Dir komme ich.

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Vom Herbste und der Kunst des kalten Schmiedens

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Es ist mir selten so aufgefallen, wie dieses Jahr.

Von vorgestern auf gestern so viele Blätter auf der Straße.

Zeit, als Motorradfahrer nicht zu hart in die Kurve hineinzubremsen.

Selbst die hübsche Sahra von den Linken sahe ich, schon etwas verkrumpelt, gestern, da, wo in Stuttgart der zauberhafte Westen anfängt, in einer städtischen Blumenrabatte liegen, gar armselig.

Den ESM-Rabatt sozusagen.

Vielleicht gar einen Verfassungslosigkeitsrabatt?

Da mag man doch ein wenig an unseren Till denken, der bergauf ein Liedchen pfeift, im Herbste sozusagen, während er bergab, des Lenzes gewahrend, eher verdrießlich dreinguckt.

Andere, ich kannte einen Studenten, der darauf schwor, er verliebe sich immer im Herbste (ein Oberpfälzer, der dies merkwürdigerweise nicht auf die jahreszeitlich bessere oder schlechtere Qualität des Bieres gründete), treibt die Freude am Aufstiege wohl etwas weniger philosophisch, als sie denken. Er jedenfalls hatte keine Erklärung dafür, weshalb das bei ihm so verlässlich so sei.

An dem sich ein Beispiel zu nehmen rate ich nun aber nicht nur deshalb keinem.

Klar, schenkt einem eine beim Lidl im April ein Lächeln, so mag das wirkungsschwächer sein als in der anbrechenden zweiten Hälfte des Oktobers. Wo die Hormone schon schwächeln, wird das Hirn – auch das, welches dem Bauche – zum Ausgleiche umso eifriger.

Sich gegen die dräuende Schwarzgalligkeit einfach anverlieben. An sich ja keine grunddumme Idee. Lediglich eine saublöde.

Das Pech einfach mit dem Schwefel austreiben. Dem alten Eisen nochmal zeigen, dass es eben doch einst nicht nur zum Herumliegen und wenig Bescheids zu wissen allein geschmiedet ward.

Ja, jetzt wäre von der sich entwickelt habenden Geschichte her wieder einmal die Zeit, etwas von singenden Eisen zu erzählen. Von Eisen, die sich daran erinnern, wer sie schon einmal waren. Die erst werden, was sie immer sein wollten. Die ganze Geschichte vom Schmieden.

Das mit den singenden Eisen begriffe in diesem Zusammenhang aber wohl erst recht noch dreimal kaum einer, der nicht Schmied noch Steinmetz allzumal, also, dass diese Betrachtung von Schwingungsverhältnissen, eingängiger angestellt, vielleicht bis auf einen Vollmond nach der Wintersonnwende vertagt werden muss.

Kalt schmiedet man nunmal am besten bei guter Kälte.

 

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Vom Loben und der Lehrerei

Montag, 14. Oktober 2013

Vielleicht sollte ich hier nicht so viel loben. Vielleicht habe ich mir ein Stück Berufskrankheit bzw. Betriebsblindheit zugezogen.

Leuten, die es nicht wissen: Ich bin seit über 16 Jahren (nicht nur, aber überwiegend) Privatlehrer.

Da bleibt es nicht aus, dass man viel loben muss.

Egal, ob es einer endlich geschafft, zwei Drittel durch drei Viertel zu teilen, oder ob er endlich das Prinzip beschissener American Short Stories verstanden.

Irgendwann ist man so weit (man verzeihe mir diesen kleinen Zynismus, oder eben halt auch nicht), dass man noch die Ameise lobt, wenn sie ihre Blattlaus ordnungsgemäß ausgetragen hat.

Zum Glück habe ich zur Zeit ein paar Schüler, bei denen das Loben oft leicht fällt. Vor allem bei denen, erfreulicherweise, die ich in ihrem beschissensten Fach aufs Abitur vorbereite. Sie scheinen sich wirklich zu freuen, es scheint sie wirklich zu motivieren, wenn ich mich freuen darf, sie ehrlich loben zu dürfen.

Es ist in der Tat ein wunderbares Gefühl und Erlebnis, wenn ein Achtzehnjähriger oder eine Achtzehnjährige beginnt zu begreifen, was Literatur eigentlich ausmacht. Manchmal denke ich, dass ich der Menschheit tatsächlich ein Stück Zukunft damit schenke. Das mag vermessen sein: Klar weiß ich das.

Ich weiß bei diesen jungen Erwachsenen aber auch, dass sie nicht so wahrscheinlicherweise wieder so schnell auf einen Lehrer treffen werden, der mit so viel Herzblut dabei ist. Der einen Scheißendreck auch einen Scheißendreck nennt. Der andererseits so offensichtlich ehrlich begeistert ist, wenn er demgegenüber seinen Kleist oder seinen Dostoijewski hochhält und von seinen spontanen Tiraden bei dem jungen Menschen etwas ankommt, was der vielleicht nie mehr vergessen wird.

Ja, ich unterrichte, fürs Brot, auch Mathe. Mit meist guten Erfolgen.

Aber: Wie unendlich langweilig ist, bis auf Ausnahmen, wenn man mal über die Null und Dimensionen zu reden Zeit hat, dieses Fach.

Immerzu nur eine oder keine oder soundsoviele Lösungen. Man kriecht gleich einem Wurme bis zum Doppelstrich. Furchtbar. Das macht nur, wer es muss.

Hingegen gibt es eben in den Sprachen immer etwas Neues, Inspirierendes, Geschichten, wieder ein neues Problem, wieder die Notwendigkeit einer Abwägung, das ganze pralle Leben.

Gut, wäre ich Mathematiker, ein Euler oder ein Gauss, ständig am Finden und Erfinden, ja, das wäre vielleicht was. Ich habe die Mathe aber nur bis zur Differential- und Integralrechnung, Reihen und Folgen usw. gelernt, damals im Biostudium noch zwei schäbige Scheine dazu gemacht. Da bin ich bloß ein Stümper, der halt macht, was gemacht gehört.

Demgegenüber eine Figur in Orwells Brave New World zu erfassen, sprachliche Symbolik zu erklären, grundlegende Philosopheme, meine Herrn, was kann das daran gemessen für eine Aufgabe und damit auch eine Freude sein!

Und wenn der Funke wirklich überspringt, ja, da tun sich immer wieder neue Welten auf.

 

 

 

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Vom billigen Fußvolke (IV)

Montag, 14. Oktober 2013

Das billige Fußvolk der Geheimgesellschaften glaubt sogar daran, dass Lügen automatisch gescheiter macht.

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An Open Letter to Jake Stratton-Kent

Montag, 14. Oktober 2013

Hi Jake!

We went through rough times then. Things were unclear here and there. Both sides misunderstood a lot of what was going on and happened. My wife, who later gave birth to our children, Andrea, is now with the gods, if there be such.

Then, at the selfsame time as I am experiencing some of the worst slander I have seen in my life, I find that YOU give Secret Societies what they deserve. Sheer contempt.

You are the man to stand for this. You have always been a stander. Our quarrels then have never befouled this my estimation of You.

I have though held up my disestimation of Secret Societies ever, not only since we then met.

Now, as I said to a good Swiss friend and colleague yesterday, it is much more important that You have taken up the feud.

I have never been a member of a Secret Society; thus they may call me a nitwit on the subject, they may ignore my word on that whatever I might say.

That they won’t be able to do to You.

People (of course most of my little readership as well) will not easily see what it means when YOU jump ship.

I certainly do.

The word is out.

And: You are twenty years older, just as I am. But the tough skinny Englishman stood his ground. I can’t speak for my lost wife, Andrea, but I’m quite sure that she would underwrite what I’m now saying.

The little sarcasm that was in my first post on this, as to the point that You have finally have come to this fundamental understanding I beg You to take lightly; what is at stake now counts.

For the first time in twenty years I have thought about taking up the subject of magick again; not that I had nothing at all to do with it over these years; some dumb asshole popped up now and then; I still know defense, of course, but besides that I mostly let things be.

There was one German (You know whom I’m talking about, Fraternitas Saturni and so forth) who seemed to be of Your caliber; but then, You may have a laugh on that, when Andrea and I discussed hypothetically who would win out in the end, him and You going against each other, we both said that Jake would make it, just for being the tougher one, even living for years in the last of pits before giving up if need be.

Enough laudatio. Let’s get down to business.

To me, Secret Societies have been the intellectual pest of the world since I’ve realized their power and importance. They cannot but cultivate the bad in man.

Here stands the scarfaced German widower; the artist that is till now not even (I know why, fuck’em!) recognized as one.

I’ll keep going working on this.

My word on that.

Greetings and my best wishes,

Magnus 

 

 

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Von “magischer” Energieumwandlung

Sonntag, 13. Oktober 2013

Jetzt werde ich doch einmal ein bisschen was über Magie sagen.

Also, wie so oft hier, über etwas, das es gar nicht gibt.

Damit kann ich umso unbeschwerter von irgendwelchen Wirklichkeiten darüber reden.

Es ist auch nur ein Teilaspekt des Nichtexistenten. Kann also kaum gleich erschlagen.

Es geht um die Transformation negativer Energie in positive.

Noch lange nicht um noch Weitergehenderes.

Keine leichte Sache. Trotzdem.

Negative Energie in positive zu transformieren, erfordert bereits hohe Selbsterkenntnis, ein bewusstes Sichaussetzen der eingegebenen bösartigen Schwingung, sodann echte eigene Schaffenskraft.

Die eingegebene versucht schädliche Schwingung wird schließlich nicht einfach dadurch gewendet, dass einer sie als solche erkennt und dies will. Hier ist Wille ohne Können so gut als nichts. Oder, gar noch übler, noch wirkungsverstärkend.

Nein, jetzt sage ich erstmal nichts mehr.

Genug dazu für heute.

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Vom billigen Fußvolke (III)

Sonntag, 13. Oktober 2013

Von der Gier wollen wir jetzt nicht reden. Was die anrichtet, weiß man. Das billige Fußvolk der Geheimgesellschaften will vor allem nicht wissen und noch weniger wagen.

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Panne mit Russen in Südschwitz

Sonntag, 13. Oktober 2013

Verdammt. Kaum hatten Boris und Sergej und ich einen guten Zug am Blonden getan, da verreckte, auf halbem Wege zwischen Freiberg und Buschhhausen, ein Reifen.

Es geht zwar die Kunde, dass der Russe, wenn er keinen Sprit mehr hat, einfach in den Tank pinkelt.

Ich traue Russen natürlich prinzipiell auch zu, dass sie ebensoeinfach in einen Reifen pinkeln, um ihn wieder flottzumachen. Immerhin haben die in nur etwa zehnfacher Übermacht, zusammen mit Engländern, die ja bekanntlich was von Krieg verstehen, Amis, Franzen, Ichweißnichtwemnoch den letzten Krieg gegen uns, zwar mühselig, am Ende aber doch, unzweifelhaft gewonnen.

Es war zum Glücke nicht mein Wagen, ich stellte mich also einfach dumm, sog weiter an meinem Biere.

Das verdammte Ersatzrad erzeigte sich als nicht aufgepumpt, hiemit ebenso nutzlos wie der Platten, und eine Luftpumpe war nicht an Bord. Nichtmal Reinpinkeln ward noch versucht. Bei Reifen scheint das nicht zu funktionieren. (Spezialausbildung, zweifellos, bei beiden. Sie kannten offenkundig ihre Grenzen.)

Zum Glück kann ich kaum Russisch. Damit auch nicht die Flüche übersetzen, die jetzt fielen. Es heißt, dass der Russe fast so schlimm zu fluchen wisse wie der Ungar. Also ist das hier wohl eher gut so.

Ich wusste natürlich, dass es nicht über zehn Minuten dauern werde, bis dass einer der Lastkraftwägen vorbeikommen werde, in dem ich mit Sicherheit eine Weiterfahrt nach Buschhausen fände. Einfach nur winkend, den Fahrer wohl schon kennend, und wenn nicht, so leicht als der Magnus ausgewiesen.

Da ich gegen Boris und Sergej zusammen fraglos keine Chance gehabt hätte, sowieso nicht auf Schlägereien mit wütenden Russen oder sonstwem ausbin, verkniff ich mir mein Grinsen so gut als möglich.

Nach drei oder vier Minuten kam der LKW, den ich auf gut südschwitzerisch zum Anhalten veranlasste. In der Wüste hilft man sich.

Und, tatsächlich, wie es das Schicksal wollte, Egon, dessen Sohn ich eben erst durchs Abi gebracht hatte, saß am Steuer.

“Magnus, mit was für Verlierern bist du denn heute unterwegs? Soll ich die etwa auch mitnehmen?”

Boris schien auf diese Ansage hin kurz davor zu sein, seine Makarow oder sonst eine -off herauszuholen, besann sich aber. Auch Russen können, zumindest, wenn es sein muss, sehr vernünftig sein.

“Ach, Egon, jetzt mach’ kein sonen Geschieß, nimm uns halt einfach mit, und lass’ die ihren Gammelkarren ein andermal aufsammeln.”

“Na gut”, meinte Egon, “die zwei Gestalten da sehen mir zwar nicht sehr vertrauenswürdig aus, aber wenn es Deine Kumpels sind, dann haben sie natürlich auch Platz auf der Pritsche. Nicht aber, dass sie dort anfangen, anständige Südschwitzerinnen anzufummeln, oder sowas. Kannst Du mir das garantieren?”

An Sergejs Stirne platzte schier eine Ader, aber er hielt sich zurück.

“Egon, die Zwei da stehen sozusagen unter meinem Schutz. Eben haben sie mir noch ein kühles Blondes ausgegeben. Sie wirken zwar etwas merkwürdig, waren aber ansonsten bislang habbar.”

Egon runzelte zwar ein wenig die Stirn, hieß uns dann aber mit einem Winke alle aufsitzen.

Nachdem wir zwischen den üblichen Kisten mit Baumaterial und den anderen Mitreisenden (es war keiner der Nachtfeier-LKWs) fünf Minuten schweigend gesessen waren, meinte Boris zu mir: “Warum habe ich dich nicht einfach umgebracht?”

“Na, lieber Boris, das mag wohl daran liegen, dass du das hier in Südschwitz selber bestimmt nicht lange überlebt hättest.”

“Magnus hat recht”, meinte Sergej schließlich versonnen, und wir tranken zusammen unser Bier aus.

So rumpelte die Kiste bis nach Buschhausen, und ich musste doch mit etwas Neid feststellen, wie in dieser restlichen halben Stunde einige der Mitfahrerinnen recht freundliche Blicke auf Boris und Sergej warfen anstatt auf mich. Dies gewahrend, ging es ihnen aber immerhin wieder sichtlich besser. Den Wagen hatten sie ja nicht aus eigener Tasche bezahlt.

“So, Jungs, ich sage euch jetzt mal eins. Freiberg ist eins. Buschhausen ist was anderes. Dort werdet ihr lernen, euch zu benehmen. Mir ist vollkommen klar (die dubiose schwere Kiste und das restliche Gepäck war anstandslos mitgenommen worden), dass ihr beide so ungefähr den 23. Dan in Karate habt, wahrscheinlich Bruce Lee schon in der Haschpfeife geraucht, da hinten drinne womöglich Ichweißnichtwas. Trotzdem rate ich euch an, euch in Buschhausen zu benehmen. Bis Stalinorgel und Kalaschnikow und Abtschüssulski bei euch sind, seid ihr nämlich im Zweifelsfalle trotzdem längst alle. Habt ihr das klar verstanden?”

Sie nickten nur. Aber das war immerhin was. Russen sind, mal abgesehen von ihrer grundsätzlichen Liebenswürdigkeit, zum Glück in der Regel überdies nicht doof.

Ich war jetzt fast froh über die Reifenpanne. Jetzt hatte ich ihnen viel leichter klarmachen können, dass man mit den Hintlingen lieber nicht übers Maß anbindet. Nichtmal als Russe.

Dann, schon so gut in Fahrt, drückte ich ihnen noch rein, dass Mr. Fong ein durchaus verträglicher Zeitgenosse sei, wofern man ihn richtig zu nehmen wisse, und dass ich zumal sehr wohlwollend registriert hätte, was für eine Sorgfalt er auf ein gepflegtes Deutsch lege, also Respekt vor der hiesigen Kultur.

Das reichte ihnen dann. Wir kamen an, und ich verschaffte Sergej und Boris erstmal Quartier.

Danach ging es in die Blonde Gazelle. Wohin auch sonst. Es war ja noch immer weit vor Mitternacht.

Davon, was sich dort dann zutrug, wird im nächsten Kapitel erzählt.

 

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Vom billigen Fußvolke (II)

Sonntag, 13. Oktober 2013

Das andere (oder dasselbe) billige Fußvolk der Geheimgesellschaften bilden jene, die man auf Begriffe wie beispielsweise “Toleranz” gleich Pawlowschen Hunden abgerichtet hat.

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Vom billigen Fußvolke

Sonntag, 13. Oktober 2013

Es gibt immer noch Leute, die glauben, sie würden durch Schweigen klüger. Das ist der Geheimgesellschaften billigstes Fußvolk.

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Leugner als Beruf

Samstag, 12. Oktober 2013

Kann man Leugner eigentlich schon als Beruf erlernen?

Kann man vom Leugnen leben?

Die zweite Frage war fast so dumm wie die erste. (weiterlesen…)

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Ein Aphorismus für Erwachsene

Samstag, 12. Oktober 2013

Ich weiß, dass ich etwas weiß.

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