Zunächst ist zu diesem Strategem klarzustellen, dass mit dem Begriff “Trunkenheit” nicht nur jene gemeint ist, die der Wein hervorrufen mag; es können andere Drogen als der Alkohol sein, die wirken; es können auch gar keine stofflichen Drogen im Spiele sein, jeder echte oder gespielte rauschhafte Affekt fällt hierunter.
“In vino veritas”: Ganz aus Versehen, bei all seinem Gebrabbel, spricht der Trunkene die Wahrheit oder etwas, das wie ihm versehentlich herausgerutscht erscheint, damit umso mehr Tragkraft erlangt.
Und der (scheinbar) Trunkene versteht Fragen nicht mehr richtig, lenkt, scheinbar chaotisch, das Gespräch von hier nach dort.
Im chinesischen Kung-Fu gibt es eine Technik, die sich “Der betrunkene Affe” nennt. Der betrunkene Affe bewegt sich so unberechenbar erratisch, dass selbst ein Gegner, gerade ein Gegner, der um die sonstige Nüchternheit seines Kontrahenten weiß, schwer einen Angriffspunkt findet, keine klaren Stilmerkmale, an denen er sein Vorgehen auszurichten wüsste. (weiterlesen…)












