Archiv für den Monat Juni 2013

Magnus Göller ist ein “internationales Qualitätsmedium”! (Wurde auch Zeit, dass das endlich einer merkt.)

Montag, 10. Juni 2013

Auf der Seite “pressekompass.net” hat mein Blog ein ungewöhnliches (vergiftetes?) Lob erfahren, indem er linksaußen (wo sonst?) in den Kompass der spannendsten Perspektiven “internationaler Qualitätsmedien” (hier oft “Schafsmedien” genannt…) einsortiert, wie folgt aufgegriffen:

‘Gähn. So kommentiert der Blog unzensiert.zeitgeist-online.de das Medienecho zur Datenaffäre und dem Bild, das nun vom „Heiligen Sankt Obama, Mr Friedensnobelpreis, Saint Transparency“ gezeichnet wird. Ein weiterer Bush? Das ist Obama nicht nur in Sachen digitaler Überwachung, sondern auch „in Punkto Terroristenunterstützung, Drohnenangriffen und dem Führen von verdeckten Kriegen.“ Wen überrascht da noch der NSA-Skandal?’

https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/06/07/nsa-datenkascher-in-den-schafsmedien-ein-alter-schlapphut-als-schlagzeile/

http://pressekompass.net/lauschangriff-2-0-horst-du-mich-amerika/

(Unter der Rubrik “Konzept” erklärt sich die Seite also:

“Täglich kompilieren wir Analysen und Kommentare aus dem In- und Ausland zu Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere Artikel stellen die spannendsten Perspektiven internationaler Qualitätsmedien direkt gegenüber. Das Ergebnis: kompakte, informative Zusammenfassungen der zentralen Positionen zum aktuellen Geschehen.”)

Ich als klarer Linksaußen, über mir nur die Welt und die L.A.Times, die Rechtsaußen New York Times, Deutsche Welle, Süddeutsche Zeitung und TAZ deutlich unter mir.

Immerhin scheint da jemand begriffen zu haben, dass ein prononcierter Patriot weder rechts noch unten sein muss.

Nun, aber, jenseits dieses durchaus ernsthaften kleinen Scherzleins: Diese Kompilation ist handwerklich gut gemacht. Das Konzept der Leute von pressekompass.net (ich habe die Seite ansonsten noch nicht näher studiert, es gibt sie auch erst seit diesem Jahr) könnte durchaus auch langfristig aufgehen.

Ich bedanke mich jedenfalls an dieser Stelle für die faire und inhaltlich saubere Erwähnung und wünsche den Kollegen weiterhin viel Erfolg.

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Dem Nachwuchse (statt den Bilderbergern) 2013

Montag, 10. Juni 2013

Eines der übelsten aller Gifte heißt Erfolg.

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Konstantin von Stuttgart gen Hamburg

Sonntag, 09. Juni 2013

Nachdem Konstantin mit Magnus noch ein angemessenes Frühstück, oder eher Spätstück, eingenommen hatte, also des Käses, der Fischcreme und der gekaperten Eier wie sodann des gewärmten Pferdsgulaschs nicht geschont worden war, also, dass die beiden Freunde wieder in einer Weise lustig standen, einen Abschied verkraften zu können, obschon Steinweins nicht hinzuzuführen ward, nicht einmal ein kleiner Chablis, eben nur ein robuster spanischer Magenausregler, zwei Stück Konfekt zum Nachkaffee, ein genüssliches Zigarettchen, andächtig, wissend, dass es wieder lang dauern möchte bis zu einer neuerlichen ziemlichem Zusammenkunft, indem Konstantin davor, endlich in Hamburg seiner Pflicht zu tun, Magnus, wie immer, zwischen Bergen von Schriften irgendein Obauf zu erkennen sich in die Lage zu setzen sich verstehen würde müssen, dieweil sein treuer Freund sich in allerlei noch fragwürdsame Fährnisse begeben werde, ward man etwas gefühlig, was sich, so hielten sie es nunmal, in Form einer umso unmittelbareren Ansprache äußerte.

“Wie gedenkst du es jetzt mit jener Gitte, Maulheld oder Maulhalt, zu halten?”, frug Magnus fast überarg trocken.

“Ich habe ihr geschrieben, dass ich zwar schon ein bisschen was von Hunden verstünde, aber wohl noch nicht viel von Pferden. Ich käme also gerne mal auf Papas Reiterhof, der Anfangsgründe dieses edlen, bislang versäumten Behufs etwas zu erlernen.”

“Und sonst? Was ist mit den Hamburgern?” (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Diskrete Verhandlungen in Südschwitz (II)

Sonntag, 09. Juni 2013

Den Kiffern klarzumachen, dass sie es auf dem Adenauerplatz nicht schon tags übertreiben möchten, auch die Dunkelbütt’ (also die Kate der VSler) in ihrer Integrität einigermaßen zu achten sei, wie Hartholtz das von mir eher gefordert denn erbeten, war wirklich keine leichte Aufgabe.

Die Kiffer hier sind nämlich ein sehr stolzes und eigenwilliges Völkchen; nicht nur, dass sie, bezüglich des echten Inlandsproduktes, also abzüglich all der “Staatsaffen”, die aus Norddoof bezahlt, wohl zwei Drittel an der einheimischen Wirtschaftsleistung erbringen, davon nur einen marginalen Teil mittels Hanfprodukten, nein, sie sahen es zunächst gar nicht ein, weshalb man mittags zum zweiten Bier nicht dort, wo die meisten leichtgeschürzten, knackerten Mädels von Südschwitz einherstolzieren, zu diesem erhebenden Anblicke, denn auch mit denselben, sie eingeladen habend, ein ordentliches Ofenrohr mit bestem SSS (Südschwitzersuper) verrauchen dürfen solle, nur weil der Oberst mal wieder meckere und Norddoof dazu einen auf indigniert mache.

Meine Entgegenungen von wegen Contenance und Kompromiss und Diskretion im Sinne der Beförderung des Wohles aller stießen zunächst auf wenig empfängliche Ohren: Wer denn hier wohl den ganzen Laden eigentlich schmeiße? – außer dem Olli, wider den man damit ja nichts gesagt haben wolle, wie auch nicht gegen mich – , was wohl die ganzen Bundis sagten, ließe man sie allein Tabaks und Bieres? – und so nahm eine zunächst hitzige Debatte ihren Lauf.

Es dauerte.

Schließlich wusste ich eine südschwitzerische Lösung vorzuschlagen. (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Dem Nachwuchse (auch den Bilderbergern) 2013 (III)

Sonntag, 09. Juni 2013

Ich habe mich eben entschieden.

Wenn ich näher erklären soll, weshalb Goethes Faust nix taugt, so kost’ das was.

Denn was nix kost’, ist ja bekanntlich nix wert.

Ab 100 000 Euro für 100 Zeichen werden Gebote angenommen.

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Dem Nachwuchse (auch den Bilderbergern) 2013 (II)

Sonntag, 09. Juni 2013

Es gilt zwar, fraglos, zunächst, und in gewisser Weise immerdar, unseren Großen nachzueifern.

Ganz wesentlich ist gleichwohl, die völlig verschiedenen Bildungs- und Sozialisationsbedingungen ebenso zu beachten wie die veränderte Rezeption von Gesagtem.

Man traut sich noch nicht einmal, das Offensichtlichste zu sagen, was längst zum Altabgestandenen gehören sollte: nämlich, nur als ein Beispiel, dass Dr. Faustus in Goethes Werk ein bestenfalls skrupelloses gelahrtes Arschloch war, an der ganzen Geschichte sonst nicht viel dran, außer man wollte daraus Rückschlüsse auf den Autor ziehen.

Wir tragen eine sogenannte “Nationaldichtung” vor uns her, die schon vom ersten Grunde her nichts taugt. (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Dem Nachwuchse (auch den Bilderbergern) 2013

Sonntag, 09. Juni 2013

Freiheit ist nur durch überlegene geistige Kraft zu erlangen.

Bomben hilft so wenig wie Beten.

Vorhand: Diese bedarf des überlegenen Ausdrucks.

Es fängt im Ich an.

Schärfung des Urteils, erst einmal sich selbst trauen.

Keinerlei Akzeptanz höherer Autoritäten, wo sie sich nicht zeigen.

Frei für möglich halten, aber nicht glauben.

Nichtgleich sein.

Unbedingt.

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Bilderberger 2013: Die Aliens sind da

Sonntag, 09. Juni 2013

Zum letzten Tage der diesjährigen Bilderberger-Konferenz kamen die Aliens wirklich.

Das ward klar, als Leser Jochen eben folgendes einstellte:

“Zwei Aliens treffen sich:

Sagt der eine: Wie geht’s?

Sagt der andere: Ach, ich fühle mich heute mal wieder so, als gäbe es mich überhaupt nicht.

Daraufhin sagt der eine wieder: Nun, dann geht’s dir ja wie mir.”

Woraufhin auch der untstehende Dialog sich entspann:

“Der Göller übertreibt es mit seinen Frechheiten. Er insinuiert, dass es uns geben könne, aber wenn, dann nur als transgalaktische Missgeburten und Trottel.”

“Ja, das geht entschieden zu weit.”

“Was sollen wir machen?”

“Wir könnten versuchen, ihn über diesen komischen Jochen in einen angemessenen Wirr zu setzen. Es geht darum, dass seine Späße über uns so schal werden, dass die Leute sich endgültig abgewenden.”

“Ja, klar. Hast du dem Jochen schon einen Text?”

“Der Jochen hört ein bisschen schlecht, auch unwillig, hält sich oft nicht an Vorgaben, aber, ja, ich habe was.”

“Also?”

“Lieber Magnus, Dein Gesülch, Gesabber, Gelaber, Gestrunz und Geschlunz, Gewaber und Geblürb, Dein Geschiele und Getriele, Gebrabbel, Gebabbel, Gehunz, Geröbfunz, Gegeugelhupfe und Gestreugelzupfe, Gebrunz, Gegagel, Gehunthagel, Getreibs und Gebreckel, Genabsung und Geniederbrung, Geseftel und Geabheftel nervt mechtel.”

“Bongo. So machen wir’s.” (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Frau Sibylle: Böckin im Schafsstall

Sonntag, 09. Juni 2013

Eigentlich wollte ich ja nicht schon wieder ein schafichtes Zitat aus dem vielleicht schafichsten aller Schafsmedien, SPON, einschafen, aber Frau Sibylle hat es quasi hierher geblökt:

“Dass es keinen Unterschied zwischen Männern, Frauen oder auch Menschen, die sich keinem der beiden Geschlechter zugehörig wissen, gibt, das werden wir genauso lernen wie vieles andere.”

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-zur-sprachreform-an-der-uni-leipzig-a-903858.html

Nein, liebe Frau Sibylle, es mag zwar schon sein, dass Sie das noch für sich “lernen” werden, ich aber wohl kaum.

Ich werde nämlich weiterhin nicht nur Hoden nicht mit Gebärmüttern verwechseln.

Nicht dass ich mir von den einen oder den anderen öfter welche genauer anschaute. (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Bilderberger 2013: Aliens nehmen teil

Samstag, 08. Juni 2013

Dass Aliens an der diesjährigen Bilderbergerkonferenz teilnehmen, erhellt schon allein daraus, dass die Schafsmedien kaum berichten. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

NSA-Datenkäscher in den Schafsmedien: ein alter Schlapphut als Schlagzeile

Freitag, 07. Juni 2013

Jetzt geben sich die Schafsmedien entsetzt, regen sich künstlich auf, da sie ein Stück mehr allgemein bekannt machen, wie und in welchem Umfang die National Security Agency weltweit den Datenverkehr abfischt.

Was soll der Zirkus? (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Konstantin in Stuttgart (III)

Donnerstag, 06. Juni 2013

Nachdem Konstantin und Magnus des letzteren Stammkneipe verlassen hatten, zogen die beiden Freunde von hier nach dort, bis es schon recht spat geworden war und Magnus dazu riet, noch das Café V. aufzusuchen, allwo ein recht interessant gemischtes Publikum aufzuschlagen pflege.

An der Bar sahe Magnus, dass dahinter, wohl als eine Art spiritus rector, jedenfalls selbst nicht bedienend, sichtlich bestens gelaunt, ein elegant schwarzgekleideter Herr von vielleicht sechzig Jahren stand, sich angelegentlich nach hüben wie drüben sehr freundlich unterhaltend, alsmitwelchem Magnus einschließlich anderer eigentümlicher Vögel schon einmal länger gesessen hatte, von ihm erfahren, dass er Gedichte verfasse, alswovon er auch wohl einen Auszug vorgetragen, dessen Inhalt aber, ob der Schwere der Stunde, weitgehend aus seinem Gedächtnis entfleucht, fast nur die Eleganz des Vortrags haftengeblieben.

So frug er denn, wohl wissend, dass auch Konstantin feiner Poesie nicht abgeneigt, den Distinguierten, ob es denn nicht etwas von seinen Werken zu lesen gebe, vielleicht gar hier, jetzt gleich, oder anderwie erhältlich, das möchte ihn delektieren. (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Leipziger Volldeppinnen (II)

Donnerstag, 06. Juni 2013

Dass an der Leipziger Uni mit der neuen Sprachregelung, Professoren unter Professorinnen zu subsumieren (“der Herr Professorin”!), der letzte Denkomatin ausgefallen ist, möchte zumindest die weiblichen Sprachverhunzerinnen noch hart ankommen.

Sprach man nämlich bisher noch allgemein von Deppen, Idioten, Schafsseckeln, Schwachköpfen, Ausbeutern, Bankstern, Politikern, Tagdieben, Ziegenspitzen, Dummschwätzern, Faschisten, Lumpen, Eckenstehern, Schmarotzern, Dampfsabblern, Volltrotteln, Erzsimpeln, Wortverdrehern, Schlampern, Rotzlöffeln, Warmduschern, Säufern, Bauernseppeln, Betrügern, Terroristen, Unterdrückern, Schmierfinken, Laberhänsen, Beutelschneidern, Erbsenzählern, Schakalen, Hahnenbambeln, Halbdackeln, Lugenbeuteln, Kinderschändern, Verfassungsfeinden, Verleumdern, Durchstechern, Kriegsverbrechern, KZ-Wärtern, Gefängnisinsassen, Delinquenten, Mördern, Drogendealern, Abzockern, Steuerhinterziehern, Straßenräubern, Banditen, Mafiosi, Verschwörern, Volksverhetzern, Vergewaltigern, Brunnenvergiftern, Plagiatoren, Hackern, Brandstiftern, Organhändlern, Schmugglern, Pennern, Tierquälern, Hundsföttern, Folterknechten und Hosenscheißern, so wird man in Zukunft, Konsequenz liegt schließlich an, all diese und viele andere Begriffe nur noch, ob im Singular oder Plural, in der weiblichen Form verwenden.

Da so aber die bisher gängige Diskriminierung der Deppinnen, Idiotinnen, Schafsseckelinnen, Schwachköpfinnen, Ausbeuterinnen, Banksterinnen usw. endlich beseitigt, kann ich mir kaum vorstellen, dass sich jemand trauen wird, etwas dagegen zu haben.

Denn wer will schon als eine oder gar ein Frauenfeindin dastehen?

(“Dieser Kevin-Claude ist ein übelst linksradikaler Studentin. Und ein echter Aufsprecherin. Ein grauser Dummbatzin dazu.”)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Leipziger Volldeppinnen

Donnerstag, 06. Juni 2013

Einige weinige Herren Professorinnen sitzen in Auerbachs Keller.

Der Faustin kommt mit dem Mephistophelesin herein, sie werden von den Professorinnen mit artigstem Respekt begrüßt, da der Teufelin einen politisch korrekten Büstenhalterin trägt und einen koketten Damenstrumpfin über dem Pferdsfußin.

“Sehr apart, Herr Mephistophelesin!”, lobt Herr Professorin Stumpnagel, “aber meinen Sie nicht, dass Ihr Begleiterin sich einen etwas übertriebenen Damenbartin wachsen lässt? Meinen Sie nicht, dass der in dieser Fülle diskriminerend wirkt?”

“Siehst du!”, meint Mephistophelesin zu Faustin, “ich habe Dir doch gesagt, dass männliche Männerinnen weibliche Männerinnen nicht derart düpieren dürfen.”

Der Faustin haut dem Mephistophelesin mit der Faustin eins in die Fressin, also, dass dem Dichterin Goethe der Federkielin bricht und den Deutschinnen der Restin vom ganzen Blödsinnin vom Faustin erspart bleibt.

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Erwünschtes Elend (II)

Mittwoch, 05. Juni 2013

Ich will den großangelegten Geschlechterkrieg in keiner Weise anheizen; mein Ansatz ist sowohl einer des Selbstschutzes als auch ein pädagogischer.

Ich rede lediglich des nicht verkauften Mannes Feigheit und Schwäche vor dem geld- und statusgierigen Weibe das Widerwort.

Hier muss eine gesunde Härte walten.

Was nämlich viele dieser Weiber (siehe den ersten Teil), in Wartestellung auf den Scheich oder Bänker, wollen, ist, dass sie während dieser Zeit von möglichst vielen von denen angegraben werden, vielleicht auch mal einen von denen “mitnehmen” können, die “ernsthafter” sowieso nicht in Frage kommen.

Man bediene deren Spielsucht nicht mehr. (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Erwünschtes Elend

Mittwoch, 05. Juni 2013

Man schicke Frauen, die Männer am materiellen Erfolg messen, zu Scheichs und Bänkern.

Man grüße sie, punktuell, nicht nur, wo es geboten, noch freundlich, rede mit ihnen, durchaus verbindlich, widme ihnen aber keine weitergehende Aufmerksamkeit mehr, und man begehre sie so wenig, als einem nur möglich.

Man gehe an ihren Spielen vorbei.

Man schicke sie in ihre eigene Einsamkeit. Genau dorthin. (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Philosoph(in): ein zu verpflichtender Begriff?

Montag, 03. Juni 2013

Leserin Lisa hat mir in einem Kommentarstrang mal wieder eine Nuss zum Knacken auf diese Seite gerollt.

https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/05/31/angelina-jolie-nachlese-bei-friederike-beck/comment-page-1/#comment-205805

Sie schrieb:

‘Und nein, ich würde mich nicht als “Philosophin” bezeichnen. Dieser Begriff ist mir zu …verpflichtend.’

Und überdies, dazu passend:

‘Magnus, Du hast recht, wenn Du sagst, dass ich gelegentlich provoziere, um dann, falls noch jemand mitmacht, die Provokation zu diskutieren. Aber es ist keine Strategie, sondern es erscheint mir manchmal notwendig, um eine Diskussion zu beleben.’

Ich unterstelle zunächst, dass Lisa den Begriff “Philosophin” nicht nur deshalb für zu verpflichtend hält, womöglich gar nicht, weil sie eine Frau ist.

In welcher Weise könnte es zu verpflichtend sein, wenn jemand sich als Philosophin respektive Philosoph bezeichnet?

Etwa im Sinne dessen, dass man sich damit in eine systematische Bringschuld (im Sinne systematischen – strategischen? – Vorgehens wie auch eines abzuliefernden Systems) begäbe? Also Freiheit im Handeln, Ausdruck, letztlich selbst im Denken einbüßte? Unnötig, unklug Angriffsflächen böte, die Möglichkeit, von Gelahrten lächerlich gemacht zu werden?

Immerhin hörte ich schon, von einem, der in Heidelberg (hiemit an einer der renommiertesten philosophischen Fakultäten weltweit) studierte, einem Manne, dessen geistige Fähigkeiten ich ansonsten sehr schätze, dass Nietzsche gar kein richtiger Philosoph gewesen sei, da er kein in sich geschlossenes System vorgelegt habe, wie beispielsweise Kant. (Nietzsche meinte einmal, das zitiere ich jetzt aus dem Gedächtnis, er misstraue grundsätzlich allen Systematikern… Er sagte aber auch: “Wir neuen Philosophen…”) (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Über Radikale gegen die “Mitte”

Sonntag, 02. Juni 2013

Man darf bei allem, was bislang zu erfahren, getrost davon ausgehen, dass die Eskalation bei der Blockupy-Demonstration gestern in Frankfurt polizeiseitig im vorhinein geplant war. Anscheinend war nichts sonderlich Bedenkliches vorgefallen, als die Staatsmacht einen Kessel schuf. Man habe sich mit Regenschirmen und Sonnenbrillen unzulässig vermummt, hieß es. Was soll man dazu sagen?

Andererseits dulden sich friedlich gebende Organisationen wie die Linkspartei, attac, auch Verdi, extremistische Gruppen nicht nur, nein, sie werden teils recht großzügig gefördert. Das ist seit Jahren bekannt, stört aber keinen, wohl, was sonst, weil Staat und Verfassungsschutz und die konformen Massenmedien das genau so gerne sehen.

Organisationen wie “Good Night White Pride” dürfen in dieser Republik klar gewaltbefürwortenden antiweißen Rassismus ausleben, kein Problem.

Wäre der im Logo am Boden liegend ins Gesicht Getretene, ein mögliches Mordopfer also, ein Jude, Moslem oder Schwarzer, so führen diese Leute direkt in den Knast. So aber ist das in Ordnung.

Allzuviele Leute sehen die genaueren, tieferen Zusammenhänge nicht, wollen sie nicht sehen. Antirassisten sind Rassisten, und Antifaschisten denken und handeln wie Faschisten, und man will das genau so, und wer dies thematisiert, egal wie offenkundig es ist, der wird selbst zum Rassisten und Faschisten gestempelt, weshalb das kaum einer macht. (Am Arsch die Räuber: Ich lasse die Wortvergifter nicht von der Leine.)

Hier waltet, unter anderem, das, was man in der Türkei den “tiefen Staat” zu nennen pflegt, und noch verdrängen Millionen diese Tatsachen. (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Kurzansprache für Begriffsstutzige

Sonntag, 02. Juni 2013

Ich will eine sprachwissenschaftliche Begabtenschule und Denkwerkstatt aufmachen. Eine gescheite, die beste. Geld her.

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Pokalfinale: Schwaben harren des Desasters

Samstag, 01. Juni 2013

Die ganz harten Stuttgarter Lokalpatrioten meinen, dass der VfB gegen die Bayern heute Abend nicht 8:0 verlieren werde, sondern 8:1.

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Diskrete Verhandlungen in Südschwitz

Samstag, 01. Juni 2013

Wie Sie wissen, hatte mich Oberst Hartholtz nach der nächtlichen Fete beim Verfassungsschutz, der Dunkelbütt, nicht nur recht deutlich gerügt und zur Ordnung gerufen, sondern auch zum Kaffee in sein Dienstdomizil geladen, alswelcher Gunst nicht anzunehmen tumbste Torheit gewesen wäre, alsweshalb ich beim Oberstabsgefreiten Zipf (dem “Stiefel-Manne”) zu Pfingstdienstag (den gibt es hier; er ist in etwa das, was man im Altreich als einen blauen Montag kennt) am Spätnachmittage allerbotmäßigst anfrug, wann mein Kommen dem Herrn Obersten genehm und füglich erscheinen wolle, ich käme, wo immer ich es einzurichten wisse, zum vom Herrn Obersten vorzüglich einrichtbaren Zeitpunkt.

Erstaunlicherweise spielte sich Zipf (er pfitzt gerne und macht sich wichtig, aber nur, wenn Hartholtz nicht in der Nähe und er sich traut) kein bisschen auf, gab mir gleich seinen Lehrmeister selbst an die Strippe.

“Na, ausgeschlafen, Herr Göller?”, bellte Hartholtz ins Fon (immerhin sagte er ‘Herr Göller’ und nicht einfach ‘Göller’, eine Behandlung, die ich mir vorgenommen hatte mir, zumal von einem Militär, nicht noch einmal ohne deutlichen Widerspruch angedeihen zu lassen), “Donnerstag, halb vier?”

“Donnerstag, halb vier. Sie dürfen Ihre Dienstuhr drauf stellen.”

Schon war es passiert.

“Göller, werden Sie nicht frech. Ich schätze Ihre Beredtheit, nicht aber immer Ihre Impertinenz!”

“Nun, Herr Oberst, Sie nennen mich künftighin immer, wie jeden anständigen Zivilisten, Herr Göller, und ich bin gerne bereit in der Impertinenzsache meinerseits Zurückhaltung walten zu lassen.”

“Ja, in der Tat, sie schwatzen daher wie ein Zivilist. Also, übermorgen.”

“Übermorgen.” (weiterlesen…)

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE
Pages: Prev 1 2 3