Archiv für den Monat Juni 2013

Fuck off, Mr President!

Dienstag, 18. Juni 2013

Fuck off, Mr Peace Nobel Murderer Liar President Barack Hussein Obama!

I do herewith solemnly declare that You are a persona maxima non grata on the soil of my Fatherland.

We have, yes we have, already, unfortunately, bums, rabble, thugs, traitors, warmongers, conspirationists, befoulers, cranks, craven flunkeydom and utmost dire man-hating dustjacks and mental debris enough here without Your presence.

It is absolutely unnecessary, thus, that You enrich their insaneness and baseness any further.

You are corrupt beyond what man can normally behold in its dimension und so understand: Fuck off! (weiterlesen…)

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Wie die Westalliierten den Dritten Weltkrieg verlieren

Dienstag, 18. Juni 2013

Irgendwie scheinen sich die Weltkrieger in Washington, London und Paris verrechnet zu haben.

Man findet in den “Qualitätsmedien” wenig bis nichts mehr über Libyen und Mali, was nahelegt, dass die Dinge dort nicht im Sinne der Erfinder zum besonders Besten laufen.

In Ägypten hat man einen mittleren Radikalmusel an die Macht gebracht, der nun eben leider auch nicht ganz koscher wirkt.

Der Sultan von Stambul mutiert derweil immer mehr zu einem Sicherheitsrisiko sui generis.

Die Terroristen, die man nach Syrien eingeschleust hat, scheinen keinen guten Stand zu haben. Und noch nicht einmal der gebeutelte Iran implodiert, wie er das anständigerweise doch sollte.

Es kommt bei allen Euren offenen und verdeckten Kriegen einfach nicht genug heraus.

Was hat man davon, irgendwo im Jemen oder in Pakistan in nicht erklärten Angriffskriegen ein paar Leute aus der Luft ins Jenseits zu kartätschen?

Hilft das auch nur einem Penner in Philadephia, Liverpool oder Lille?

Und was hilft alle Industriespionage über Google, NSA und Kompanie, wenn man doch nicht in der Lage, das Geklaute produktiv in bessere, weltmarktfähige Produkte zu verwandeln?

Was hat ein Idiot von einem geklauten Produktionsplan für eine schweizer oder deutsche Werkzeugmaschine? (weiterlesen…)

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Scheitert das westlich-radikalmoslemische Terrorsyndikat in Syrien?

Dienstag, 18. Juni 2013

Es scheint, oder ich sage mal lieber, man darf Hoffnung für das syrische Volk wie die ganze Welt schöpfen, dass das im wesentlichen britisch-amerikanisch-französisch-saudisch-qatarisch-türkische Terrorsyndikat nicht genug Terroristen aufzubieten weiß, um auch in Syrien libysche Zustände zu erwirken.

Alles spricht dafür, dass selbst von jenen Syrern, die durchaus gegen Assad standen, ein Großteil begriffen hat, dass nichts, aber auch gar nichts besser würde, wenn das Land in die Hände dieser Mörderbanden, Marodeure, Banditen, Fanatiker und Perversen fiele.

Aus diesem Grunde mag es wohl sein, dass der Brit und der Franz und der Ami so viele Waffen an diese Leute liefern kann, auch egal welche, wie er nur will, und sie werden am Ende nichts “helfen”, einerseits zu erheblichen Teilen bei der syrischen Armee landen, sicherlich auch sonstwo, weiterverschoben, in den Händen jeder Sorte radikalen islamistischen Gesockses und Gesindels in Afrika, Vorderasien und Europa.

Vielleicht müssen diese Leute, von der Hitze und dem Koran mehr als nur besoffen, erstmal einen britischen SAS-Terrorhelfer, der dumm beim Gebet gestört hat, vor laufender Kamera fressen, bis dass Mr Cameron gezwungen, umzudenken. (weiterlesen…)

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Von Händeln und von Ratgebern

Montag, 17. Juni 2013

Es ist immer wieder interessant, zu erleben, wie Leute, die bezüglich gewisser Dinge, zumal offener Schmähung halber, selbst sehr empfindlich reagieren, einem, wo das dem anderen widerfahren, aber Vorhaltungen dessenthalben machen, er hätte darauf besonnener, geduldiger reagieren sollen, nicht noch durch irgendwann einigermaßen deutliche Riposten noch Öl ins Feuer gießen, gleichzeitig aber nicht zu sagen wissen, wie das hätte aussehen sollen, auf Admonition dessen schließlich damit antworten: “Woher soll ich das wissen? Ich bin doch nicht du!”

Dies alles, um dann nicht nur damit fortzusetzen, man habe es nicht nur an souveräner Gelassenheit fehlen lassen, an feinerer Rede, sondern, als besonders vergiftete Form des Lobes, auch mit Sicherheit, wie in der Vergangenheit durchaus mehrfach bewiesen, über die Mittel verfügt, die Dinge besser zu steuern, alswomit es nur der Unwille gewesen sei, den anderen, der nunmal bekanntermaßen ein Heißsporn, deshalb gewissermaßen exkulpiert, pfleglicher zu behandeln, man hiemit letztlich der Hauptendschuldige an der stattgefunden habenden Eskalation der Auseinandersetzung.

Dies recht eigentlich ein ärgerlich’ Ding, so muss ich dann doch darüber lachen, sobald ich mir vorstelle, wie jener Weltweise selber wohl reagiert hätte, in analoger Lage. Und, merkwürdigerweise, da fällt mir so manches Putzige ein.

Die Sache, jetzt wieder erlebt, ist mir jedenfalls in dem Sinne eine Warnung, dass ich niemandem Vorhaltungen machen sollte, er hätte diplomatischer und klüger agieren können, ohne sich dadurch zu beschädigen, wenn ich dem anderen endlich nur meine Kritik weiß, aber keinen konkreten Vorschlag, wie er möglicherweise, was ja ex post ohnehin spekulativ bleibt, besser durch die aufgewühlten Wasser gesegelt wäre.

Nur darauf hinzuweisen, was wohl besser zu unterlassen gewesen wäre, mag angehen, wenn die Sache eklatant, man also beispielsweise den anderen als “hinterfotzigen Drecksack” oder “Erzarschnase” zurückbeschimpft hätte, indem der mit ähnlichem begonnen, sich das aber trotzdem wohlweislich hätte sparen können und sollen.

Wenn eine Sache schiefging, ist hinterher nicht nur leicht sagen, dass sie schiefging, sondern auch behaupten, weshalb; mögliche Alternativen sind, selbst wenn überhaupt vorgebracht, wohlfeil, da der Wirklichkeit nicht ausgesetzt. (weiterlesen…)

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Von Leid und Freud mit Anonymussen im Netz

Montag, 17. Juni 2013

Gestern meinte einer, der sich “Armin der Jüngere” nennt und mich mit “Lieber Magnus” ansprach, er habe ein paar ernste Fragen an mich und freue sich sehr, wenn ich ihm diese beantworten könnte.

Es folgten – unter anderem – diese drei Fragen:

Was willst Du wirklich mit dieser Seite?

Was willst Du wirklich erreichen in Deinem Leben?

Du schimpfst gerne über Veganer und andere nicht Fleischfresser, äh … pardon -esser? Warum sollen Erstere schlechtere Menschen sein wie die Anderen?

In der ersten Frage, was ich mit dieser Seite wolle, fiel mir natürlich das “wirklich” sofort auf – der Text zeigt, dass da kein Depp schreibt, der seine Worte nicht zu wählen weiß – , welches insinuiert, ich triebe hier irgendein falsches Spiel.

Das zweite “wirklich” bezüglich dessen, was ich in meinem Leben erreichen wolle, unterstreicht das, dann aber eher in dem Sinne, dass ich gar nicht so recht wisse, was ich darin erreichen wolle.

Die dritte hier erwähnte Frage, weshalb Erstere, also Veganer, schlechtere Menschen sein sollten, trug im Vorspanne die unwahre Behauptung, ich schümpfe gerne über Veganer und andere “nicht Fleischfresser”.

Was will nun einer, der zuckersüß beginnt, anonym natürlich, wenn er derlei Fragen dergestalt stellt?

Selbstverständlich will er mich aufs Glatteise führen, mich dazu veranlassen, mich zu rechtfertigen. Zweimal Unterstellung, einmal Lüge, in bzw. vor drei Fragen: das reicht also bequem wie sofort für diesen Schluss.

Ich antwortete, keine der Fragen beantwortend, spontan etwas anders, hätte es vielleicht so tun sollen:

Wozu fragst Du hier wirklich nach dem Behufe dieser Seite? Wozu fragst Du hier wirklich nach meinem Lebensplane? Wieso unterfütterst Du die Frage bezüglich schlechterer Menschen mit einer Lüge? Was machst denn Du wirklich so? Kennt Dich wirklich einer? Wie heißt Du wirklich? Wie steht es wirklich mit Deinem Lebensplane?

Von der Konsequenz her wäre es wohl klüger gewesen, wenn überhaupt, so oder ähnlich zu antworten.

Andererseits hätte der andere, bequem anonym bleibend, eben doch erreicht gehabt, dass ich mich wie als womöglich eben doch durch seine Fragen getroffen geäußert hätte, damit sein Ziel wenigstens teilweise, nämlich mich als öffentliche Person in ein zweifelhaftes Licht zu rücken. (weiterlesen…)

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Viel Bestes aus dem gesunden Trotze

Sonntag, 16. Juni 2013

Man pflegt heute anderes zu erzählen. Ausweichheit sei’s. Vieles des Besten entstund und entsteht aber eben doch aus dem gesunden Trotze.

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Lichtenberg: Schonungslos und doch nicht boshaft

Sonntag, 16. Juni 2013

Lichtenberg blickte durch. Er nahm die Gegenstände, die Gesichter der Leute, deren Gerede, Unfugs, Gebärden usw. also, wie sie ihm entgegenkamen. Schonungslos und doch nicht boshaft.

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Von den Jenseitsfältigen

Sonntag, 16. Juni 2013

Insgesamt gesehen – ich merke das gerade wieder bei der Lektüre von Montaignes Essais – sind mir die Denker lieber, die nur selten oder gar nie Gedanken über den Tod hinaus werfen.

Der Grund hierfür ist einfach: Jenseitige Spekulation mag wohl einmal ein vergnügliches Spiel sein, verirrt sich aber schnell, lenkt in unguter Weise allzuleicht nicht nur schwärmerisch Veranlagte, um wieviel mehr noch den Pöbel, vom Wesentlichen, dem Hiesigen, in verhängnisvoller Weise ab.

Anstatt das Räsonnieren über mögliche Jenseitse, wie es sich geziemt, für einen Luxus zu halten, den das Leben nebenbei bereithält, wenn der Kampf um die Existenz nicht unmittelbar, setzen die Ängstlichen und Halben dieses auf eine Art Vorbereitungskompendium zur Erlangung günstiger Jenseitse herab.

Dass sie sich damit dem geistigen wie leiblichen Sklaventume im Diesseits verfügbar machen alswie eine Soldatendirne bar jedes Verstandes, wie sollten sich jene Jenseitsfältigen dessen bewusst werden, wofern ihnen nicht stets ein Anderes gezeigt?

Es ist dabei einerlei, letztlich, ob ein Jenseitsfältiger seine Große Hoffnung aus einer etablierten oder einer synkretistisch selbstgebastelten Religion zieht; stets trennt er schon einen Teil seiner selbst nach “Drüben”, ins “Höhere”, ins “Glückselige” ab, also, dass er hier ein Behinderter, der seinem Dasein als Knecht damit Vorschub leistet. (weiterlesen…)

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Widrich Stölperlin

Sonntag, 16. Juni 2013

Wo aber geh’ fahr’ Mist, wächst das Red-Ende auch.

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Vom Sterben vor dem Tode (IV)

Sonntag, 16. Juni 2013

Ein paar Glückliche sahen nach dem Sterben noch, wie der Tod die Sense watzte.

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Vom Sterben vor dem Tode (III)

Samstag, 15. Juni 2013

Alles musste ab. Das Sterben dauerte. Weit länger, als erhofft. Gnädig aber, wie er ist, erbarmte sich endlich der Tod.

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Vom Sterben vor dem Tode (II)

Samstag, 15. Juni 2013

Sie rauchten und sie tranken nicht mehr, und sie aßen nicht mehr Fleisch noch Käs’, und auch nicht mehr gemeuchelten Kohl. Brüste, Eierstöcke, Vorhäute und Vorsteherdrüsen ließen sie vorsorglich entfernen. Sie lachten und sie weinten und sie dachten nicht mehr. Ihre Großhirne starben willig, und der Rest wartete nur noch auf die ewige Nacht.

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Vom Sterben vor dem Tode

Samstag, 15. Juni 2013

Zuerst wollten sie nicht mehr urteilen. Dann nicht mehr werten. Endlich auch nicht mehr vergleichen. Sie starben, ohne es zu merken, lang bevor sie gleich tot.

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Von alten und von neuen Schülern

Freitag, 14. Juni 2013

Immer wieder große Freude bereitet es mir, mit aufgeweckten 16-18-Jährigen über das Allzumenschliche zu reden, über Psychologie im Alltag.

In diesem Alter haben die jungen Leute bereits eigene Beobachtungen zu den regelhaften Merkwürdsamkeiten ihrer Mitmenschen gemacht und sich einige interessante Gedanken dazu.

Nicht nur dass derlei Gespräche oft sehr lustig ausfallen; sie nehmen weiterführende Beispiele, erläuternde Schwänke und Anekdoten mit großer Verständnisbereitschaft, mitunter fast begierig, schnell dazu ermutigt, eigene Geschichten einzubringen, auf.

Manchmal ist es, wie als ob da ein fruchtbares Feld, auf dem schon manche Blume erblüht, mancher Same schon gequollen, mancher Keimling nur noch etwas gegossen und gedüngt werden wollte, um zu voller gesunder Pracht hin gedeihen zu können. (weiterlesen…)

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Konstantin halb in Hamburg

Freitag, 14. Juni 2013

Konstantin, kaum im Zuge von Stuttgart nach Hamburg, begann sofort eifrig darauf zu sinnen, wo sich welcherart dorten zunächst einzuquartieren, wie er sich zu kleiden und wo zunächst aufzutreten er sich’s unternehmen solle, den Puls der Stadt zum Herzen hin zügig sich zu erfühlen.

Es widerte ihn sehr an, aber ihm ward bald klar, dass er nur als ein Kaufmann oder ähnlicher Aufschneider werde auftreten können, sei es auch als einer von den eher besonderen.

Er würde sich zuerst neu einkleiden müssen. Da biss die Maus kein Faden ab. Ordentliche Jeans, anständige Polohemden und Sakkos waren nebst gepflegten Stadtschuhen angezeigt: es ging nicht zu den Rottweilern oder zum Wandern auf die Alb.

Da in der Geldkatz zwar noch was drin, Hamburg aber mindestens zunächst teuer zu werden versprach, ward der beste Spätgebrauchtkleidhändler nach Ankunft besucht, schon in der neuen Kluft, noch mit den guten Stiefeln, eine diskrete Absteige ausgemacht, der Halbschuhe und ersten Erkundungen morgen nachzugehen.

Zwei Bier wollte sich Konstantin noch gönnen und ging am Kiez entlang.

Es fing an zu nieseln. Die Abendwärme Stuttgarts lag wie unter Neapel. Zum Glück hatte er seinen Regenumhang nicht geopfert. Es nahm zu. Es wurde wilder. Schließlich peitschte es zwar noch nicht, wurd aber auch seitweis schon ziemlich garstig. Da war die Pinte erreicht. (weiterlesen…)

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Assads Saufterroristen in Stambul

Mittwoch, 12. Juni 2013

Türkenboss Erdogan nennt die Demonstranten auf dem Taksim-Platz Terroristen.

Das sollte man ernst nehmen. Schließlich kennt der Mann sich mit Terroristen aus. Immerhin hat er jede Menge von ihnen mit Geld und Waffen, Aufmarsch- und Rückzugsgebieten versorgt und sie ausbilden lassen, um in Syrien einen islamistischen Umsturz herbeizuführen. Ob Assad wohl Erdogans Dschihadisten zum Laizismus bekehrt und umgedreht hat und zurück in die Türkei geschickt?

Wahrscheinlich hat er einfach Raki in seine Wasserwerfer gegeben (die Demonstrantenterroristen sollen, so Erdogan, üble Säufer sein), worauf die merkten, dass man davon gar noch leichter trunken werden kann als von den Lehren Mohammeds.

Immerhin soll auch Atatürk, so Erdogan, eine Schnapsdrossel gewesen sein. (weiterlesen…)

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Montaigne

Mittwoch, 12. Juni 2013

Montaigne schreibt in seinem zweiten Hauptstück “Von der Traurigkeit”: “Ich bin von dieser Leidenschaft so sehr, als jemand, befreyet. Ja, ich liebe und achte dieselbe auch nicht: ob sich gleich die Welt gleichsam um die Wette bemühet, sie mit ganz besonderer Gunst zu beehren. Man kleidet die Weisheit, die Tugend, schalt das Gewissen, darein. Ein thörichter und schimpflicher Putz! Die Italiäner haben sie füglicher mit dem Namen der Boshaftigkeit beleget. Denn, sie ist eine allzeit schändliche, allezeit tolle Eigenschaft. Daher verbieten sie auch die Stoiker ihren Weisen, weil sie allezeit feig und niederträchtig ist.”

Harte, stolze Worte. Scham bei mir.

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Unheil ist des Menschen Wesen

Dienstag, 11. Juni 2013

Da die Menschheit bekanntlich keine Probleme hat, die darausherrührende Langeweile die Leute reizbar macht, jagen seit einiger Zeit die Vegetarier die Karnivoren.

Lange machte es ihnen einen großen ungetrübten Spaß, ihre moralische Überlegenheit zu genießen, indem sie Fleischesser als gewissenlose Tiermörder und Aasfresser herabsetzten, während sie Appenzeller und Gryerzer in sich hineinmampften, derweis ebenfalls von der Tierzucht, mit allem, was diese zwangsläufig mit sich bringt, lebten, also, dass man auch ungeniert Leder trug und unter Daunendecken seinen gutmenschlichen Schlaf schlief.

Dann aber war die schöne Zeit vorbei. Denn eine neue Gruppe von Jägern trat auf die Fluren: Die Veganer kamen. GAR NICHTS VOM TIER! – also deren Schlachtruf, IHR HEUCHLER! IHR SEID KAUM BESSER ALS DIE LEBERKÄSFRESSER!

Stupefakt stunden die Vegetarier da, denn eine sinnige Entgegnung fiel ihnen nicht ein.

Doch der Triumphzug der Veganer währte ebenfalls nicht lange, denn nun kam die neue sittliche Herrenrasse, die Fructarier, denen schon das Abschneiden eines Kohlkopfes schwere Sünde, denn wieso sollte denn eine Pflanze nicht auch Schmerz empfinden können, nicht grob hingemeuchelt werden wollen, wider welches Wort hinwiederum die Veganer rat- und hilflos.

Aber auch die Fructarier hatten sich zu früh gefreut, durften ihrer Überlegenheit nicht lange kosten. (weiterlesen…)

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Andreas Temme

Dienstag, 11. Juni 2013

Sind Sie Andreas Temme?

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Jede Pflanze eine Blume

Montag, 10. Juni 2013

Für meinen einst besten Studienfreund war im Grunde jede Pflanze eine Blume.

Zwar sprach er im Würzburger Ringpark nicht von Blumen, wenn wir vor einem Gingko oder einer stattlichen Buche standen, doch waren sie für ihn, der später Doktor der Pflanzenphysiologie mit Summa cum Laude werden sollte, eben doch Blumen.

Und da ich eben an meinen Freund D. zurückdenke, der sich, zeitweise, aufgrund einer Fehldiagnose, dem baldigen Untergange geweiht sah, was er wahrscheinlich wirklich nur mir irgendwann offenbarte, woraufhin ich ihm sagte, er solle einen Scheißendreck an die Drecksgeschichten von irgendwelchen Ärzten glauben, wieder anständig essen, wozu ich ihn rege einlud, fällt mir auch wieder ein, wie er sich über das Gros der Zimmerpflanzenliebhaber lustig machte: “Die meisten Leute machen aus ihren Pflanzen Unterseeboote.”

Ebenso spottete er über jene, die ihre Pflanzen ständig düngten, wie als ob sie Turbokühe züchten wollten, über zu große Pflanzlöcher, zu viel Substrat, das die Gärtner eifrig ausbrächten und verrechneten, falsche Bodenbearbeitung, lachte über zerhackte Disteln in städtischen Rabatten (die hatte er selber ausgebracht, er nannte sich darob “Ökoterrorist”), die um ein Vielfaches zurückkehren würden, indem wir sommers, am Mainkai, die unvermeidliche Halbe in der Rechten, beim Betrachten der vorüberziehenden Studentinnenblumen übers Ansetzen und die Wirksamkeit von Tabak- und Brennesselsuden sowie die Möglichkeit von Teilreinkarnationen ernsthaft und auch weniger ernsthaft disputierten und philosophierten. (weiterlesen…)

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Was ist ein “internationales Qualitätsmedium”?

Montag, 10. Juni 2013

Da nun – siehe Vorartikel – endlich bekannt, dass ich ein internationales Qualitätsmedium bin, wobei der Bestandteil “Qualität” in diesem Falle wörtlich zu nehmen, jedenfalls, wenn man ihn im Sinne positiv hervorstechender Eigenschaften versteht, sehe ich mich ermutigt und veranlasst, den Begriff in diesem Sinne selbstverständlich nicht allein für mich zu besatzen, aber doch, so, wie ich ihn sehe, noch etwas zu präzisieren.

Ein echtes internationales Qualitätsmedium hat meines Erachtens die folgenden Kriterien zu erfüllen: (weiterlesen…)

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