“Spirituell”: Wer spie rituell?
Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
“Spirituell”: Wer spie rituell?
Grade ergab sich ein kleines Späßle.
Sohn hat einen neuen Prozessor bekommen, sehnsüchtigst begehret, auf dass sein Rechner auch bei Spielen der 33sten Spaßgeneration in 666facher Schärfe läufig.
Kam er, erklärte mir, sein Elektrokastenmentor habe ihm bedeutet, da müsse man vor Einbau irgendeine Paste draufstreichen, am besten mittels einer Kreditkarte(!).
Ich entgegnete, dass er das mit jenem ausmachen solle, ich verstehe, wie er doch wisse, so ziemlich von allem etwas, außer von Computern. “Ach so, ja, vielleicht noch vom Weiber aufreißen; davon verstehe ich in der Tat auch nicht allzuviel.”
Er lachte nicht, bloß ich. (weiterlesen…)
Der Begriff “dummstudiert” kam heute anlässlich eines Kommentares wieder auf, nachdem er in diesem Artikel schon recht grundlegend gewesen war:
https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/12/27/noch-zu-den-jenseitsgangern-beyondlinern/
Wenn ich mir anschaue, was studierte Ökonomen im Brusttone der Überzeugung vortragen (“Je niederiger die Löhne, desto besser geht es der Wirtschaft, also auch den Leuten!”) oder Politiker (“Der Islam ist eine Bereicherung für unser Land!”), oder Mediziner (“Impft gegen alles!”), oder Anthropologen und Biologen (“Es gibt keine menschlichen Rassen, nur Rassismus!”), oder Genderasten (“Die Unterschiede zwischen den Gechlechtern sind nur anerzogen!”), oder Psychologen (“ADHS und DMDD, tirili, Drogen helfen, mäh!”), oder Soziologen (“Familie ist, wenn irgendwer mit irgendwem in einem Haushalt lebt!”), oder Pädagogen (“Frontalunterricht ist altmodische Faschistoidoscheiße!”), oder Physiker (“Seit Einstein ist nur noch Einstein zu beweisen und erklären!”), oder Philologen (“Das Zeichen ist beliebig!”), oder Journalisten (“Wir bei den Qualitätsmedien wissen, dass praktisch alle Blogs bloß Mist!”), oder Klimoten (“Wenn die Erde sich nicht erwärmt, erwärmt sie sich wegen des CO2 doch!”), oder Erziehungswissenschaftler (“Je früher das Kind von den Eltern getrennt, desto besser!”), oder Hirnforscher (“Ab zwanzig baut der Geist ab!”), oder, oder, oder… : Dann kann der Schluss nur lauten, dass das Dummstudieren fächerübergreifend endemisch geworden ist, vielleicht noch mit Ausnahme der Mathematik und technischer Disziplinen.
Woran liegt das? (weiterlesen…)
Immer wieder erstaunlich ist es, dass Menschen keinerlei Konsequenzen aus ihrem Wissen ziehen. Ich nenne mal nur die aufgeflogenen Lügen zum Irakkrieg, den US-Teleprompter-Friedensnobelpreisträger-Drohnenmörderpräsidenten, all die offenen, bekannten Vertragsbrüche der EU-Führer.
Das Phänomen anzugehen, böten sich zur Benamung des inhibierenden Faktors die recht eingespielten Begriffe “Matrix” und “morphisches Feld” an.
Sie sind mir aber nicht genau genug und zudem schon zu sehr ins Ungefähre vernutzt.
Ich nehme daher das umständlichere “Schwingung der Masse”.
Man kann noch die Adjektive “geistige”, “seelische”, “psychische” hinzusetzen, wenn man will.
Diese Schwingung, oder meinetwegen auch Frequenz (auf Englisch nennte ich es “frequency of the mass”) der Masse, ist der Grund für jene mangelnde Konsequenz, dafür, dass auch der nächste Krieg angefahren werden kann, sich kaum Widerstand regt.
Klar, dass diese Schwingung von den Faktoren Gewohnheit, Verdrängung und Angst mitgeprägt ist. Aber: Ist das alles? (weiterlesen…)
Vor einigen Tagen hagelte es – lachende – Kritik von einem guten Freunde, der weit entfernt wohnt, so dass ich ihn selten sehe, am Telefon.
Er habe sich mal wieder meine Seite angeschaut, und, ganz abgesehen von der Themenauswahl, die ihn nun wirklich nicht sonderlich anspreche, ätzte er über meinen Sprachstil.
Der sei ja heillos romantisch; alles lese sich so, wie als ob ich zweihundert Jahre zurückwolle; das sei schon etwas lächerlich; ob ich mich denn etwa wirklich in eine Zeit zurücksehne, in der man in irgendwelchen engen Katen, wofern man überhaupt Heizmaterial hatte, also nicht erfror, am Qualm erstickte, wenn man nicht, ganz normal, schon verhungert, an irgendwelchen üblen Krankheiten leidend, verschimmelnd, Lebenserwartung dreißig. Bloß, weil das mit dem Kutschefahren so idyllisch sei, an hellen rauschenden Bächlein durch Wiesengründe an Narziss und Goldmund und Taugenichtsen vorbei. (Er ist ein begnadeter Spötter; ich habe nur ein bisschen dazugedichtet.)
Das sei doch total Scheiße gewesen damals; er kenne mich ja ansonsten als einen, der nicht nur spinne, normalerweise einigermaßen bei Trost sei: was das denn solle? (weiterlesen…)
Es ist hier nicht meins zu beurteilen, wie viel ich als Philosoph tauge. Ich maße mir aber an, sagen zu können, dass es im deutschen Sprachraume mindestens eine veritable Philosophin gibt. Denn es ist wenig wahrscheinlich, dass Leserin Lisa mich so lange genarrt hat und in Wirklichkeit doch ein Mann.
Ja, Lisa, damit musst Du nun leben, ich auch, wer weiß, wer mich darob auslacht, dass ich dies jetzt äußere. Ich schriebe es aber nicht hierhin, wäre ich mir nicht sehr sicher, dass Du das verkraftest. Und nicht als Schmeichelei nimmst. Es ist keine. Es geht um anderes. Auch nicht nur um das, was im nächsten Satze steht, die meisten einigermaßen leicht erfassen werden.
Für mich persönlich ist Dein Wirken eine Befreiung. Nicht nur, da meine Frau auch nicht eben die Dümmste war, nervte mich schon jahrelang das Geschwätz anderer Männer, Frauen seien zur Philosophie nicht tauglich, einfach nicht dafür angelegt. Ich vermochte nie einen vernünftigen, gar zwingenden Grund dafür zu erkennen.
Wieso sollte eine Frau nicht in die Tiefe denken können, wollen?
Und sei es selten (wie häufig ist das denn bei Männern?), warum nicht?
Wie im folgenden anzitiert, empfehle ich einen heute erschienenen Artikel von Karen Horn auf faz.net, welchen ich gymnasialen Oberstufen und entsprechenden Universitätsfakultäten überdies zur grundlegenden Lektüre anriete, denn er hält, was er in Überschrift und Vorspann verspricht:
“Libertärer Paternalismus
Sklavenhalter der Zukunft
11.03.2013 · Der libertäre Paternalismus weiß genau, was für den Menschen gut ist. Er handelt zum Wohl der Bürger und bringt sie auf den rechten Weg. Oberflächlich betrachtet entfaltet dieses Modell enormen Charme – in Wahrheit ist es ein Anschlag auf die Freiheit.
Von Karen Horn”
Bei allem, was an der FAZ zweifellos scharf zu kritisieren bleibt: Seit einiger Zeit, so auch mit diesem Beitrag, hat sich die Zeitung wieder klar an die Spitze der sogenannten “Qualitätsmedien” gesetzt (die ich aus guten Gründen meist “Schafsmedien” heiße).
Man scheint am Untermain begriffen zu haben, dass man seinen Lesern mehr bieten muss, als politisch korrektes Geblürb, will man nicht den Weg der Rundschau und anderer gehen. (weiterlesen…)
Weise ist einer, der seine gewachsenen Erkenntnisse aus umfässlicher Lebenserfahrung mit genauem Denken, Feinfühligkeit, einem enormen Assoziationsvermögen, einem geschärften Kunstsinne und seiner Intuition so in Einklang zu bingen in der Lage, dass er sowohl weitreichende und tiefe Aussagen zu allgemeinmenschlichen Fragestellungen treffen kann, als auch durch analoges Erfassen ihm so noch nicht untergekommene Dinge und deren Gang beleuchten und beurteilen. Seine Menschenkenntnis und mühelose Sprachbeherrschung befähigen ihn dabei, anderen zum rechten Zeitpunkt also Rats zu erteilen, dass er zielführend verstanden wird. Er glaubt nie leichtfertig, am liebsten gar nicht, hört in seiner unstillbaren Wissbegierde, seinem unendlichen Hunger nach weiterer Erkenntnis, nie auf zu lernen und selbst Dinge, die schon tausendmal klar erscheinen, wiederum und abermals zu hinterfragen und durchdenken.
Wer eines Weibes Minne zuliebe seinen Verstand opfert, ist nicht einmal der gröbsten Klotzberta wert.
Man mag einer Umarmung, eines Kusses bereit sein zu sterben; obschon dies auch nicht eben klug und angemessen erscheinen mag: Wo aber ein Mann sein Denken an die Minne gibt, ist alles verloren.
Es wird ihm auch nie gut vergolten: Er fährt so nur geradewegs in die Hölle.
Nein, noch nicht einmal, so graus kann das Leben sein, geradewegs: In langem, qualvollem Mäandern rutscht er hinab in den stinkfeuerlichen Schwefel. (weiterlesen…)
Ein guter Lehrer setzt sich nie absolut. Ein guter Lehrer lernt an und gemeinsam mit seinen Schülern.
Sie sind ihm nicht nur Beiwerk, Vieh, zahlende Kundschaft, Knetmasse. Sie sind ihm Gefährten.
Ein guter Lehrer fördert das eigene Denken des Schülers, lädt ihn ein zum Widerspruch. Er will keine tumben Replikanten, Tonbänder auf zwei Beinen.
Weder Lehren noch Lernen bestehen immerzu nur aus Freud’ und Vergnügen. Manches muss hart erarbeitet werden, lange geschliffen und poliert, bis dass Klarheit in der Sonne funkelt.
Ein Lehrer, der zwar alles Wesentliche eines Gegenstandes erfasst hat, darob nicht mehr bereit, dahingehend selber immer weiter zu lernen, wie dieser jeweilig erfassbar darzustellen, taugt nichts.
Nietzsche meinte, bei ihm als Lehrer für Altgriechisch in Basel seien noch die Faulsten fleißig gewesen. Er habe nie eine Strafe verhängen müssen.
Bei Konfuzius zeigt sich, dass er jedem einzelnen Schüler gemäß lehrte. “D e n Weg, d e n giebt es nicht!” Gerade beim Lehren! Zum Teufel mit allen Systematikern, mit allen methodengläubigen Lehrern! (weiterlesen…)
Ein anständiger Weiser, also einer, der überhaupt einer ist, wird keinen Personenkult um sich wünschen noch dulden.
Nietzsche, der einer war, prägte nicht umsonst den mir bislang besten und griffigsten Leitsatz dazu: “Du suchst Anhänger? Suche N u l l e n !”
Auch Konfuzius verachtete jede Schmeichelei und Schleimschleckerei. Schüler hatten sich ernsthaft mit eigenen Gedanken einzubringen.
Jener Baghwan, heute Osho, aber, nur als Beispiel, da ich mich vor ein paar Tagen etwas mit ihm befasste, genoss die Verehrung seiner Heiligkeit, spornte sie an, sahe, wenn es nicht pure Eitelkeit war, die ihn dazu trieb, einen Sinn darin.
Damit fällt er aus dem Kreise der Weisen für mich klariter heraus. (weiterlesen…)
Dass die Traurigkeit das Antonym zur Fröhlichkeit, ist Gemeingut.
Man schreibt nun aber der Fröhlichkeit im Vergleiche mit der Traurigkeit unbillig einseitig einen überlegenen schöpferischen Inspirationsquell zu.
Fraglos vermag Fröhlichkeit befreiend für die körperlichen Säfte wie geistigen Kräfte zu wirken; wer bestritte das; die Traurigkeit ist mir dieser gegenüber heute aber allzuschlecht beleumundet.
Denn Traurigkeit, als eine Art der Kontraktion, kann eben auch Konzentration, die Rückführung auf Wesentliches, eine Brücke zu tieferer, genauerer Erkenntnis zeitigen, also, dass ein gegründeterer, gar neuer Ausgangspunkt für Schaffen und Wesen daraus erwächst.
Oft entspringen so die weitreichendsten Ideen. (Nur Cervantes als Beispiel genannt.)
Man kann durchaus behaupten, dass erst der ein reifer Philosoph, ein Weiser, der dies bewusst erkannt und sich zunutze gemacht.
Die Traurigkeit kann jenes Senkblei in die eigene Seele bedeuten und bilden, auch in diejenige anderer, welches erst richtig den Geist der Schwere auslotet, hiemit, umgekehrt, jenen der Leichtigkeit entdecken lässt, zum Fluge bereitet.
Gelobt sei also die bewusste, wache Traurigkeit! Ja selbst die Niedergeschlagenheit, reckt und streckt sie zu höheren und heilenden Kräften!
Also ist die Traurigkeit eine Prüfe, manchmal gar ein Ordal.
Gleich den Nachtmahren, von denen ich kürzlich schrieb, welchen sie ein Anverwandter, ist es besser, sie manchmal willig anzunehmen: soweit es die augenblicklichen Kräfte eben zulassen.
Jede Traurigkeit ist, gleich physischem Schmerze auch, eine Warnung und ein Zeig. (weiterlesen…)
Eben rief, indem ich noch am Vorgängerartikel arbeitete, entweder ein Spaßvogel oder ein Durchgedrehter mit Berliner Nummer bei mir an, erklärte mich als im Namen Jesu Christi getauft, hub sogar, zwar nicht übermäßig gekonnt, schließlich, in katholeskem Stile, mit einem “im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”-Gesange an.
Der Clown oder Depp frug mich noch, ob es mir gutgehe, was ich bejahte, wohinzu ich setzte, dass ich gleichwohl nie etwas wider gute Wünsche habe, da die ja kaum je schaden könnten.
Daraufhin schwieg ich, wartend, was noch käme. Nach einigen fünf Sekunden legte der fernmündliche Sonntagsgast, sich ebenso gruß- und namenlos verabschiedend, wie er das Gespräch begonnen, einfach auf.
Nun bin ich also, abermals ungefragt (an meine lutheranische Ersttaufe erinnere ich mich nicht mehr; sie hat aber wohl stattgefunden), womöglich ein ernstlich fernmündlich Wiedergetaufter. (weiterlesen…)
Man pflegt jungen Menschen stets zu erzählen, dass es “zu etwas bringe”, wer sehr Gutes, Herausragendes, gar Einzigartiges leiste.
Das ist eine Lüge, eine der geläufigsten, verbreitetsten Lügen, die dem Nachwuchse aufgetischt werden. Ich nenne mal nur die Namen Heinrich von Kleist und Vincent van Gogh.
Die Grundmotivation für diese “pädagogische Lüge” ist klar: Der junge Mensch soll sich anstrengen, an Erfolg durch beharrliche Arbeit glauben. Hiemit auch an die Gerechtigkeit und Wohlgeordnetheit der Gesellschaft.
Nur: Sei diese Lüge auch noch so wohlwollend und edel gemeint, so stellt sich doch die Frage, ob sie deshalb gerechtfertigt sei.
Gerade viele der Begabtesten werden nämlich nicht über lange feststellen, dass sie dort, wo sie lediglich Überdurchschnittliches leisten, recht zügig vorankommen, andererseits gerade mit dem nicht, worin sie besonders begabt und ambitioniert.
Das lässt sie dann leicht am Werte ihres Werkes zweifeln, an der Gesellschaft, den Umständen, gar verzweifeln.
Es wirkt natürlich durchaus auf viele Menschen geradezu subversiv, sagt man zu Heranwachsenden: “Du musst damit rechnen, dass man dir eben auf jenem Felde, wo du Außergewöhnliches leistest, die größten Steine in den Weg legt, dich gnadenlos an die Seite drängt, bekämpft, verleumdet, zum Spinner, zum Versager erklärt, dich ignoriert, dich deswegen mundtot macht, für verrückt erklären lässt, in eine Nervenheilanstalt oder ein reguläres Gefängnis einweist, vielleicht gar umbringt.”
Eine zwar wahrhaftige und vielfach belegbare Aussage, doch zunächst wenig ermutigend; zudem fragt zumal der begabte junge Mensch sich wie den also Sprechenden, auch andere, sofort, jedenfalls, sobald er den Hinweis auf seine Gültigkeit geprüft, weshalb das denn so sei: ob diese menschliche Gesellschaft denn mindestens teilwiese geistfeindlich aufgebaut. Ein klares Ja ergibt sich als Antwort bald. Es sei denn, er verdrängt die Realität, blendet die Wirklichkeit aus seiner Wahrnehmung aus.
Selbst letzterenfalls aber möchte es im Laufe der Zeit dahin kommen, dass die Wirklichkeit nicht mehr von der Hand zu weisen, da allzu persönlich erfahren real.
“Wozu soll ich dann Tag und Nacht üben, lernen, meine schöpferischen Kräfte zu bilden, um selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich es zu wahrer Meisterschaft bringe, damit rechnen zu müssen, als ein Spinner, ein Schmarotzer gar, dazustehen, der den größten Teil seines Lebens unnütz vergeudet habe?” – : Also lautet die logische Folgefrage des Adoleszenten. (weiterlesen…)
Aller Abrahamitismus ist am Grunde Satanismus.
Wien war Konstantin doch zu langweilig.
Allzuleicht sei dorten jeder Hofrat, Magister, Doktor, Minister: Doch zu wenig Reiz habe die Stadt ihm diesbezüglich gespendet.
Zwar reizten ihn das nahe Pressburg, auch Budapest gar; seinen Leichter hatte er noch gut vertäut; flussab ist nicht schwer, hatte er sich gesagt; aber, so sehr er sich’s gerne mal wohl ergehen lässt, so sehr juckt es ihn doch immer wieder, auf die dicksten Bierbäuche zu klopfen.
Da es heutzutage keine Treidelpferde mehr gibt, die Konstantins Leichter die Donau und schließlich die Isar hinangezogen hätten, das Hinaufpaddeln nicht immer seins, die dummen Wiener ihm Reisegelds genung spendiert, reiste er bequem mit der Eisenbahn.
Wo er nun erwartet hatte, massenweise gemütliche, bierbäuchichte, selbstzufriedene altmünchener Ochsenseppl und Gschaftlhuber vorzufinden, ergab sich doch weithin ein ganz anderes Bild: Fast die ganze Stadt schwurr und schwirrte von jungen, schlanken, gut angezogenen Marketendern und deren ebenso schmucken Hilfsmägden; kein Eck, an dem, bei hochwichtigen Verkaufsgesprächen, nicht des Italiäners Kaffee und Tresterbrand gereicht, nicht Scharen adretter Nießbraucher Volkes Arbeit säßen.
“Ja”, sagte er sich, “in dieser Stadt gibt es auch brave Leute. Aber im Grunde ist diese Stadt ein einziges Hurenhaus. Schlimmer noch, als gar Berlin.”
Er beschloss also, den eitelsten Gecken auszufinden, jenem einen Streich zu spielen. (weiterlesen…)
Syriens Regime hält erstaunlich lange durch.
Am Schluss aber wird es durch die von der Nato und den Golfstaaten unterstützten Dschihadisten sehr wahrscheinlich gestürzt werden.
Massenhafte Exekutionen durch die “Rebellen” sind längst an der Tagesordnung. Mit einem großen Blutrausch ist zu rechnen.
Man weiß das genau. Man hat das offensichtlich in die Rechnung schon “eingepreist”.
Gut, vielmehr schlecht: Was will man eigentlich? (weiterlesen…)
Bei SPON wundert mich auch gröbsten Unfugs schon lange nicht mehr.
So auch nicht, dass ein junges Hühnchen (laut eigenen Angaben so süß, dass es sagen kann, was andere nicht dürfen) namens Marina Weisband zur “Ikone” der Piratenpartei verklärt wird, darüber räsonnierend, wie die “im Arsch” seiende Truppe wieder aus demselben gezogen werden könne.
Immerhin dürfte er beschnitten sein, sollte es ein Penis sein, der da aus dem Arsch zu ziehen wäre. (Im Großhirn wird diese Konjektur bei SPONlern wohl nicht auftauchen; aber dem Stammhirne gefällt’s.)
Dass die Zeit den Schwachsinn mitmacht, geschenkt.
Dass die FAZ ihn aber auch mitmacht, lässt schon an manchem Zweifeln. (weiterlesen…)
Nicht wenige fordern mehr Anerkennung und Förderung des Islams und gleichzeitig für Frauen und Homosexuelle. So reden Toren.