Eigentlich wollte ich mich grade darüber auslassen, weshalb Frauen zumindest im Alltage in aller Regel wesentlich geschickter lügen als Männer. Die meisten Frauen werden aber ohnehin wissen, weshalb das so ist, und die Männer mögen mal selber darüber nachdenken. Ich verrate einstweilen nur so viel, dass der am leichtesten zu ergründende, hier offensichtlich wirkende Faktor nicht nur nicht der einzige, sondern noch nicht einmal der wesentlichste sein dürfte.
Archiv für den Monat März 2013
Weshalb lügen Frauen besser?
Montag, 18. März 2013Keine schöne Geschichte (Lieber nicht lesen!)
Montag, 18. März 2013Von der regulär käuflichen, eben nicht käuflichen Liebe schrieb ich erst gestern:
https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/03/17/nie-gehurt-glaubt-keine/
Jetzt geht es um eine andere Variante der Sache.
Überall hier in Stuttgart – es ist in Düdo, Minga, Hamburch, Leiptsch und Kölle dasselbe – sehe ich die beruflich erfolgreichen Heteros zwischen 25 und 40, wie sie umeinander herumschleichen. Die meisten von ihnen wissen zwar, wie ihre Geschlechtsorgane funktionieren, probieren sie wohl auch noch angelegentlich zweisam daraufhin aus, ob’s rein technisch noch geht, aber Kinder machen sie damit keine. Sie haben geradezu panische Angst davor, dass ihnen irgendwann so ein gesellschaftlich wie finanziell ruinöses Blag entgegenpurzeln könnte. Die schlimmstmögliche soziale und berufliche Katastrophe.
Leben sie paarweis zusammen, die 3-Zimmerwohnung kost’ unterm Strich ‘nen Tausi, jeder bringt 2 bis drei Tausis heim, so können sie sich Urlaube in Dailond, der Dürgei, auf Bali, ja selbst in Mali leisten, wenn dort nicht gerade die französische Fremdenlegion Sonderfreizeit macht. Man kann jederzeit Essen gehen, sich in schicken Bars vergnügen, es reicht für alles bequem, außer noch den Privathubschrauber und die Jacht in Portofino. So weit hat man es dann meist doch noch nicht geschafft.
Das ist zwar ein bisschen ungerecht, aber verkraftbar. So neidisch ist man nicht veranlagt. Man versichert sich gegenseitig im Brusttone der Überzeugung, dass man das nun wirklich nicht brauche. Manchmal stimmt das sogar.
Aber es nagt. Man schafft wie ein Dubbel, und irgendein Sparkassendirektor oder gar Steinbrück macht zehnmal so viel Asche, obwohl der auch nicht mehr kann, als man selber. So gegen Ende Dreißig merkt man, dass man vielleicht nie zu einem derartig souveränen Abschakalen aufsteigen wird. Jetzt fängt es an, richtig zu nerven. Was man aber unter keinen Umständen zugeben wird. Jetzt erst recht nicht. (weiterlesen…)
Den Weiseln die Zukunft
Montag, 18. März 2013Inzwischen habe ich fast schon keine Lust mehr darauf, weise zu werden.
Das Wort Esel birgt auch zwei “e”. Also eine Hälfte. “Weise” hat zwei Fünftel “e”. Womit der Unterschied zwischen Esel und weise schon diesbezüglich gerade mal 10% beträgt.
Und ein “s” haben sie auch noch gemeinsam. Davon also 100%. Weise hat insgesamt 75% Buchstaben vom Esel, und der 60% von weise.
Sicher ist, dass der Esel da nichts dafür kann. Es waren Menschen, die ihn Esel hießen. (Auf Schweizerisch: “hiessen”. Noch näher am Esel.)
Was wunder, dass Nietzsche, kurz bevor er sich einliefern liess (liess!), noch einen Esel umarmt haben soll. Er sah wohl einen Halbbruder in ihm.
Noch aber habe ich allenfalls ein potentielles Problem. Da noch dumm, bin ich von der Weisheit fast so weit entfernt wie vom Esel. Sprachwissenschaftliche Beweisel fadür habe ich geliefert. (weiterlesen…)
Vom Vergleiche als große Quelle des Unglücks
Sonntag, 17. März 2013Da ich heute ein bisschen gereizt bin – sonst bin ich allezeit ein ewig lächelnder Buddha pur, lediglich ohne Swastika auf dem Wams, weil das in meinem freiesten aller je dagewesenen deutschen Vaterländer nur jenen von Falun Gong gestattet – will ich auch das noch zeitig von der Backe kriegen, es schlicht erledigt haben.
Es dreht sich um noch ein Stück aus diesem Kommentarstrange, erstes Teilzitat von Leserin Lisa, das zweite und dritte von mir.
https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/03/10/osho-noch-ein-schlechter-lehrer-ii/#comments
“Nietzsche, Konfuzius und Osho kann man nicht vergleichen. Eigentlich kann man nichts vergleichen, da alles für sich selber steht. Der Vergleich ist eine der großen Quellen des Unglücks.” (weiterlesen…)
Bis zur Viertelswut gereizt
Sonntag, 17. März 2013Man hat es tatsächlich mal wieder geschafft, mich bis zur Viertelswut zu reizen. Immerhin heißt das aber, dass ich noch lebe.
Wie? Womit?
Zwei Dinge, letztlich nur die üblichen, nichts Neues: Der Vorwurf, dass ich nicht glaube, was ich solle, daher ein ohngeistiger Spast sei, zudem die üblichen rhetorischen Runterziehertricks.
Ich ärgere mich deshalb so, weil ich mich frage, wozu ich mich mit derlei noch abgebe. Über mich selber. Da ist zweifellos was zu ändern. Ich bin zu weich, zu milde, viel zu gnädig. Es langt mir mit der Esoscheiße. Jedenfalls, wenn sie so daherkommt, wie sie das nicht selten zu tun pflegt. Unwahrhaftig, feige, durchtrieben, hinterlistig, abgefeimt, gemein, bodenlos und dabei noch frech.
Ich weiß sehr wohl, weshalb diese Krise da. Das aber werde ich nicht erklären. Wer hinreichend Verstand hat, wird es unschwer erschließen. Der Rest muss es nicht wissen.
Neulich war auch so ein Abend. Um ein Treffen gebeten, ich kam, griff die Dame mal wieder in eine der untersten Deppenschubladen. Versuchte ihr schäbiges Spiel mit mir. Nach mehreren noch ruhigen Erklärungen auf grobe Frechheiten hin ward ich endlich ärgerlich, etwas ungehalten. Es langte. (weiterlesen…)
Nie gehurt glaubt keine…
Sonntag, 17. März 2013In der Nacht von Freitag auf Samstag war ich mit einer guten Bekannten schwerst unterwegs, und es ergab sich wieder einmal, dass die Rede auf Prostitution und damit auch die Männer und deren Verhältnis dazu fiel.
Im Zuge dessen kam es erneut dazu, dass ich aufrichtig beteuerte, noch nie bei einer Hur’ gewesen zu sein. Was mir aber erfahrungsgemäß keine Frau glaube, sie also wahrscheinlich auch nicht. Sie gab schließlich vor, sie glaube mir das ganz ausnahmsweise. Oder sie glaubte es mir sogar. Wer weiß. Wunder sollen ja vorkommen.
Ich habe in diesem abermaligen ehrlichen Anlaufe – hier wird mir wohl auch niemand glauben – gelernt, dass derlei Behauptung nicht nur sinnlos ist, sondern geradezu verdächtig macht. Nur der schlimmste Hurenbock und Schwindler kann in meinem Alter derlei lächerliche Märchen erzählen.
Damit, künftighin zu erzählen, ich gehe seit dreißig Jahren mindestens drei Mal am Tage zur Hur’, werde ich diese Sache wohl auch nicht zu wenden vermögen. Egal wie herum, keine Frau scheint noch einem Manne zu glauben, dass der nie Sex für Geld nachsuchte. Ob das mehr über die Frauen aussagt, als über die Männer, sei jetzt mal dahingestellt.
Einer, dem wenigstens ich glaube, dass er noch nie bei der Hur’ war, erzählte mir eine lustige Geschichte davon, wie er einmal, besser angeheitert, knapp daran vorbeischrappte, indem eine nunmal recht wohl gefiel. (weiterlesen…)
Vom notwendigen Schicksale der Schweizer
Sonntag, 17. März 2013Die Schweizer haben alle einen argen Dachschaden. Von Oerlikon bis Affoltern braucht der Zürcher, wenn er stramm marschiert, eine Woche. Deshalb haben die Schwaben vorsorglich die Badenser zwischen die und sich gezogen. Man will sich schließlich nicht zum offenen Rassismus gezwungen sehen.
Will einer Post vom Anwald?
Sonntag, 17. März 2013Wer bei mir Rechtschreibfehler findet, därf sie unter keinen Umstenden behalten. Ein Freund von mir ist nähmlich Anwald.
Von der Christen Urlüge
Sonntag, 17. März 2013Im Kommentarstrange zu “Osho”: Noch ein schlechter Lehrer (II) brachte Leserin Lisa unter anderem folgendes ein:
“Ich halte es nicht für angebracht, einen Menschen aufgrund seiner “Jünger” zu beurteilen. Wenn man ihn überhaupt beurteilen will, dann nur aufgrund dessen, was er selber gesagt und getan hat.”
Der hierzu wichtige Teil meiner Antwort:
“In der Tat ist es nicht angebracht, einen Menschen anhand seiner “Jünger” zu beurteilen. Sie können aber Indizien dafür sein, was er ausstrahlt. (Man kann natürlich z.B. den mittelalterlichen Klerus nicht Jesus anlasten. Obwohl, schaut man etwas genauer hin… : ein andermal mehr dazu.)”
Ja, nehmen wir das illustre Beispiel Jesus. (Jesus zieht immer.)
Trauen wir der Überlieferung, so wollte Jesus den Alten Bund mit Jahwe erneuern. Mit einem rachsüchtigen, eifersüchtigen, grundgrausamen Gotte, den er seinen Vater nannte.
Was müssen wir uns da noch wundern, dass jene, die ihm nachfolgten, eine Mordbrennerkirche errichteten?
Stimmt dieser Teil der Überlieferung, so hat Jesus selbst den tödlichen Samen gesät. Und so ist er in der Tat aufgrund dessen zu beurteilen, da hat Lisa recht, was er getan und gesagt hat.
Jesus mag um die Weiterungen, die sein Handeln und Reden haben werde, nicht gewusst haben. Aber er wollte einen Neuen Bund mit dem Alten Scheusal. Jedenfalls laut Überlieferung. Kein Wunder also, nur folgerichtig, dass die katholische Mordbrennerkirche daraus folgte. (weiterlesen…)
Immer noch dümmer
Sonntag, 17. März 2013Man trauert gar noch einem Papste nach. Es geht wirklich immer noch dümmer.
Gar nicht schwer
Sonntag, 17. März 2013Man erkennt die Leute daran, wie sie einen herabzusetzen trachten.
Jesus
Sonntag, 17. März 2013Jesus war, wenn stimmt, was von ihm überliefert, ein bösartiger Blender.
Botschaft vom Schwaben
Freitag, 15. März 2013Reicht es bis zum Oktober dieses Jahres, so werde ich es geschafft haben (Futur II, Freunde der Nacht!) 50 Jahre lang lebensuntüchtig und nutzlos gewesen zu sein. Das gefällt mir ungemein.
Endlich mal ein Schwab, der ein halbes Jahrhundert lang nix gschafft hat! Es geht also doch!
Allerdings ist es frech, dass ich mich dessen nichtmal schäme. Jeder anständige Schwab wäre dessenthalben schon längst vor Scham im Boden versunken. (weiterlesen…)
Von der Dritten Art im Weltnetz
Freitag, 15. März 2013Im Weltnetz gibt es grob drei Arten Schreibende.
Die erste bleibt einfach anonym.
Die zweite zeigt Name und Gesicht, verrät aber kein oder kaum wirklich Inneres.
Die dritte zeigt sich ohne Visier.
Alle drei haben ihre Berechtigung, ihre Gründe. (weiterlesen…)
Vom Aber und vom Und
Freitag, 15. März 2013Es begab sich zu Salamanca, vor über zwanzig Jahren, da ich noch frecher Student.
Ich lernte in einer Bar einen Mann von vielleicht vierzig Jahren kennen, mit dem sich alsbald ein philosophisches Gespräch entspann. (weiterlesen…)
Unterfränkische Weisheit
Freitag, 15. März 2013“Irchendwonn musst eh gesterb. Do künnst ach vorcher nuch red.”
Rituell gespien
Donnerstag, 14. März 2013“Spirituell”: Wer spie rituell?
Rechner und Weiber
Mittwoch, 13. März 2013Grade ergab sich ein kleines Späßle.
Sohn hat einen neuen Prozessor bekommen, sehnsüchtigst begehret, auf dass sein Rechner auch bei Spielen der 33sten Spaßgeneration in 666facher Schärfe läufig.
Kam er, erklärte mir, sein Elektrokastenmentor habe ihm bedeutet, da müsse man vor Einbau irgendeine Paste draufstreichen, am besten mittels einer Kreditkarte(!).
Ich entgegnete, dass er das mit jenem ausmachen solle, ich verstehe, wie er doch wisse, so ziemlich von allem etwas, außer von Computern. “Ach so, ja, vielleicht noch vom Weiber aufreißen; davon verstehe ich in der Tat auch nicht allzuviel.”
Er lachte nicht, bloß ich. (weiterlesen…)
Dummstudiert
Mittwoch, 13. März 2013Der Begriff “dummstudiert” kam heute anlässlich eines Kommentares wieder auf, nachdem er in diesem Artikel schon recht grundlegend gewesen war:
https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/12/27/noch-zu-den-jenseitsgangern-beyondlinern/
Wenn ich mir anschaue, was studierte Ökonomen im Brusttone der Überzeugung vortragen (“Je niederiger die Löhne, desto besser geht es der Wirtschaft, also auch den Leuten!”) oder Politiker (“Der Islam ist eine Bereicherung für unser Land!”), oder Mediziner (“Impft gegen alles!”), oder Anthropologen und Biologen (“Es gibt keine menschlichen Rassen, nur Rassismus!”), oder Genderasten (“Die Unterschiede zwischen den Gechlechtern sind nur anerzogen!”), oder Psychologen (“ADHS und DMDD, tirili, Drogen helfen, mäh!”), oder Soziologen (“Familie ist, wenn irgendwer mit irgendwem in einem Haushalt lebt!”), oder Pädagogen (“Frontalunterricht ist altmodische Faschistoidoscheiße!”), oder Physiker (“Seit Einstein ist nur noch Einstein zu beweisen und erklären!”), oder Philologen (“Das Zeichen ist beliebig!”), oder Journalisten (“Wir bei den Qualitätsmedien wissen, dass praktisch alle Blogs bloß Mist!”), oder Klimoten (“Wenn die Erde sich nicht erwärmt, erwärmt sie sich wegen des CO2 doch!”), oder Erziehungswissenschaftler (“Je früher das Kind von den Eltern getrennt, desto besser!”), oder Hirnforscher (“Ab zwanzig baut der Geist ab!”), oder, oder, oder… : Dann kann der Schluss nur lauten, dass das Dummstudieren fächerübergreifend endemisch geworden ist, vielleicht noch mit Ausnahme der Mathematik und technischer Disziplinen.
Woran liegt das? (weiterlesen…)
Von der Schwingung der Masse: “Wave New World”?
Mittwoch, 13. März 2013Immer wieder erstaunlich ist es, dass Menschen keinerlei Konsequenzen aus ihrem Wissen ziehen. Ich nenne mal nur die aufgeflogenen Lügen zum Irakkrieg, den US-Teleprompter-Friedensnobelpreisträger-Drohnenmörderpräsidenten, all die offenen, bekannten Vertragsbrüche der EU-Führer.
Das Phänomen anzugehen, böten sich zur Benamung des inhibierenden Faktors die recht eingespielten Begriffe “Matrix” und “morphisches Feld” an.
Sie sind mir aber nicht genau genug und zudem schon zu sehr ins Ungefähre vernutzt.
Ich nehme daher das umständlichere “Schwingung der Masse”.
Man kann noch die Adjektive “geistige”, “seelische”, “psychische” hinzusetzen, wenn man will.
Diese Schwingung, oder meinetwegen auch Frequenz (auf Englisch nennte ich es “frequency of the mass”) der Masse, ist der Grund für jene mangelnde Konsequenz, dafür, dass auch der nächste Krieg angefahren werden kann, sich kaum Widerstand regt.
Klar, dass diese Schwingung von den Faktoren Gewohnheit, Verdrängung und Angst mitgeprägt ist. Aber: Ist das alles? (weiterlesen…)















