Ich bin jetzt einfach wieder lieb. Das erweist sich daranentlang, dass ich erstmal nichts mehr sage.
Archiv für den Monat Februar 2013
Einfach wieder lieb sein
Dienstag, 19. Februar 2013Dann doch Kirchgang
Dienstag, 19. Februar 2013Viele Leute hätten am liebsten gar kein Hirn. Da sie es sich aber nicht einfach sauber rauszuschneiden wissen, gehen sie ersatzweis in die Kirche.
Bloß ein bisschen Logik
Dienstag, 19. Februar 2013Ich weiß, dass alles da ist, was wir als Menschheit brauchen.
Es langte selbst mit den Formen der Energieerzuegung, die offiziell bekannt, gut, für die etwa sieben Milliarden. (Die sollten aber auch mal reichen. Sind wir denn Karnickel?)
Viele sehen die Banken als Wurzel des Übels.
Das sind sie aber nicht. Sie sind ein Spross dessen. (weiterlesen…)
Vom Wortgifte der Erhabenen
Dienstag, 19. Februar 2013Es geht um eine nicht unbekannte, aber doch immer wieder einzelfallweis vergleichsweise interessante Form von Bosheit.
Stammlesern wird geläufig sein, dass ich mit zwei kleinen Kindern eine Frühverwitwung erfuhr, alle anderen wissen es jetzt.
Ja, da waren nicht wenige, die wussten an uns Dreien nicht schlecht ihr Mütchen zu kühlen; die üblichen lasse ich jetzt aber mal beiseit. Es geht mir gerade um eine besondere Sorte Herunterzieher. (weiterlesen…)
Lasst das Feld den Blöden!
Montag, 18. Februar 2013Wenn man den Blöden das Feld überlässt, haben sie keinen Widerpart mehr und sind somit bald von selbst erledigt.
(Ob man dann noch lebt, ist ja egal.)
Von den dummfeigen Eso-Schwätzern
Montag, 18. Februar 2013Mit am verderblichsten sind jene esoterischen Schwätzer, die, ob dumm oder feige oder beides, egal, einem einzusingen versuchen, man stärke durch Widerstand doch nur seine Gegner, unterlasse solchen also besser, schaue stattdessen einfach woandershin, ins Schöne, besiege diese letztlich leichthin durch Nichtbeachtung.
Vorfrühling
Montag, 18. Februar 2013Der erste Vorfrühlingstag. Die Luft riecht neu, die Vögel fliegen anders. Wunderbar.
Vom Zehneurowunder (und dem Zwanzigmarkswunder)
Montag, 18. Februar 2013Meine Tastatur sieht aus wie die Sau. Völlig zertabakt und durchgesifft zerspeckt und verdreckt vintage. Das hat sie sich wahrlich redlich verdient. Sie tutet aber immer noch. Ein authentisches chinesisches Zehneurowunder.
(Grade sehe ich in der Suchmaschine, dass “authentisch” – normalerweise sage ich “echt” – von manchen noch gar gesteigert wird. Chinesischsten Idioten.)
(Nachtrag: Meine ein Vierteljahrhundert alte Ausgabe von Nietzsches Zarathustra sieht ähnlich aus, keine Seite raus, Zwanzigmarkswunder, made wohl in Germany.)
(Nachtrag II: Man kann “authentisch” oder “echt” in manchen Zusammenhängen zwar steigern; zumindest ist es üblich. Recht eigentlich ist es aber immer falsch.)
DREIFACH “Entfreundet”: Der Göller bricht zusammen.
Montag, 18. Februar 2013“Three people unfriended you – Click here – It’s free”
Den obigen Schwachsinn las ich eben auf meinem “Armaturenbrett”, das mir anzeigt, wer gerade diese Seite besucht.
Ich habe dann, zu Recherchezwecken, doch mal draufgeklickt, worauf mir erzählt ward, dass es wichtig sei, funktioniere, 100% korrekt, ein Facebook-Tool, und, es werde mich “Shock”.
Oh je. Auf meinen Schock hätte dann auch noch draufklicken können, aber dafür mir allzumächtig in die Hose gemacht.
Wenn mein Stammhirn diese PR-Aktion richtig zugeordnet hat, soll ich mich davor interessieren, welche Krawunzlinge mein Seit (oder der von ganze Verlag?) mal facebookmäßig gut fanden und jetzt nicht mehr.
Sich also, sozusagen, knallhart, von mir entfreundet haben.
(Mein Gohgle zeigt mir grade, dass ich wohl nicht delirierte.)
Oh weh! Gleich DREI Leute wullen meinen Hennenseich, meinen Zwergziegenmist, meinen korsarischen Wildsauenschiet nicht mehr les!
Una grande Katastropha mihi tormenta! Unkredibel meine Qualinger! (weiterlesen…)
Vom Denkenkönnen
Sonntag, 17. Februar 2013Man kann fallweise im Schlafen, Liegen, Hocken, Sitzen, Stehen, beim Gehen, Laufen, Rennen, Hüpfen, Tanzen: gar noch erst recht beim Vögeln am besten denken.
Suebische Weisheit
Sonntag, 17. Februar 2013Kraft durch Machen.
Von den Metzen (der Königin)
Sonntag, 17. Februar 2013In einem der Heiligsten Bücher, das der Menschheit geschenkt ward, Grimms Wörterbuch der deutschen Sprache, heißt es, unter dem Eintrage “Metze”, nach verschiedenen Ableitungen, die daselbst nachzulesen, unter 5): metze, in unehrbare bedeutung übergetreten, die pfaffenköchin, zuhälterin eines pfaffen
Sodann wird die arme, brave, ursprünglich ehrbare Mechthild, deren Kosenamen, auch noch zur Zuhälterin des Landsknechts, späterhin, in neuerem Sprachgebrauche, ganz allgemein, zur Hure.
Und wie widerfuhr es erst der Dirne, die zunächst, vom Lateinischen her als kleine Dienerin ins Deutsche gedrungen, hernach, ein “unschuldiges” Mädchen, eine Jungfrau, war!
Sprache kann wirklich gemein sein. (weiterlesen…)
Vom Freimauern
Sonntag, 17. Februar 2013Ich will endlich mal wissen, wie man sich freimauert.
Freie Energie: Alle Erfinder zu blöd, Dateien zu verschicken???
Samstag, 16. Februar 2013Seit vielen Jahren höre ich zum Thema Freie Energie praktisch immer dieselbe Geschichte, die teilweise glaubwürdig, anderseits für mich mit einem bemerkenswerten Fragezeichen behaftet.
Erstens: Ich halte es durchaus für möglich, zu freier Energie zu gelangen, ebenso, dass Menschen schon entsprechende Techniken entwickelt haben, ihre Erfindungen aber nicht weitergeben wollten oder daran gehindert wurden, das zu tun. Dass es mächtigste Gruppen gibt, die daran kein Interesse haben können, also vor keinem Mittel zurückschrecken werden, ihre entscheidende Machtbasis darob nicht zu verlieren, liegt auf der Hand.
Es gibt jede Menge Filme, Bilder, Berichte über und von diversen unterschiedlichen tauglichen Apparaturen, die allerlei Forscher auf der ganzen Welt entwickelt hätten, teilweise quasi in Hinterhofwerkstätten. Doch sei jedesmal noch rechtzeitig der böse Wolf gekommen, habe ihnen den Laden abgebrannt, sie hinlänglich bedroht (keiner den Schneid gehabt zu sagen, ja, ich halte das Maul, es dann doch aufgemacht?) oder gar umgebracht, so dass ihr Wissen nicht in die Welt kam.
Das mag durchaus in vielen Fällen so gewesen sein. (Wenigstens das mit dem bösen Wolf.) Auch davon gibt es masse Berichte. Diese sollten nun aber ebenjene kennen, die sich mit entsprechender Forschung und Entwicklung befassen.
Wieso, frage ich, hat es daher, sowieso, noch nicht kein einziges eines dieser Genies nicht bis auf den doch recht einfachen Gedanken gebracht, wie eine effektive Erfindung so zu verbreiten wäre, dass sie nicht einmal von den schakalsten Schakalen aller Oberschakale, auch nicht mittels äußerster Gewaltanwendung, in ihrer Verbreitung noch zu stoppen wäre?
Leseempfehlung für Hartgesottene
Freitag, 15. Februar 2013Wer sich eine weltanschauliche Vollkante geben will: U. G. Krishnamurti lesen.
(Ich meine den U.G.: nicht den anderen. Danke nochmal, James, dass Du mir seine Kernschrift “No Way Out” mitbrachtest, auch für die Stunden, die wir darüber beim Biere disputierten.)
Es ist wahrlich nicht leicht, zu erkennen, worin er irrt, was fehlt.
Nichts für Kleinkinder. Wirklich was für fortgeschrittene Nüsseknacker.
Von den Möchtegern-Napoleonen im Weltnetz
Donnerstag, 14. Februar 2013Gerade bekam ich fernmündlich den Vorwurf, ich habe eines bestimmten Links nicht hinreichend aufmerksam nachgesucht. Öfter schon des einen oder anderen.
Dabei hätte ich wissen müssen, dass es desfalls not und nütze, grundwichtig sei.
Das finde ich schon ein bisschen dreist. Denn es kommen nicht wenige Links herein. Auch noch darauf ward rekurriert, ich bildete mir doch so viel auf mein Bauchhirn ein, hätte das also merken müssen. Dabei bilde ich mir wahrlich nicht viel auf mein Bauchhirn ein.
Zudem könnte, wer seinen Link für wirklich wichtig hält, sich die vergleichsweise geringe Mühe machen, mich zu verlocken, mir, auch anderen Lesern, zwei oder drei Sätze Inhaltsangabe zu bieten.
Ja, ich verlinke auch nicht selten ohne nähere Inhaltsangabe. Immer habe ich nicht die Zeit dazu; oft dreht es sich einfach um ergänzende Hinweise für den Interessierten. Aber ich spiele nicht den Beleidigten, blase meine Backen nicht auf, wenn dem nachher einer nicht folgte.
Ein hervorragender Kollege, den ich gut kenne, der ist etwas härter drauf als ich. (weiterlesen…)
Eherecht und Kriegsrecht
Donnerstag, 14. Februar 2013Oh, es gibt makabere Vertipper.
Eben las ich weiter zu den tristen, bedrohlichen diktatorischen Entwicklungen in den USA, und eine Journalistin schrieb dazu “marital law” statt “martial law”.
Also Eherecht, meinend Kriegsrecht. (weiterlesen…)
Unlimited Strikes Authorized
Donnerstag, 14. Februar 2013USA: God’s own dronery.
(Auch hier nochmal der Link zu Leser Dudes Doku unter dem Titel “Faschisten wollen Kriegsrecht / Martial Law in den USA”)
Obama als US-Oberkiller
Donnerstag, 14. Februar 2013Leser Dude hat unter dem Titel “Faschisten wollen Kriegsrecht / Martial Law in den USA” auf dem mysticalforum.ch eine Dokumentation zusammengestellt, die ich jedem mehr als nur empfehle, der demgegenüber nicht den Kopf in den Sand stecken will, wie in den USA unter Obama eine mörderische Diktatur errichtet wird.
Unbedingt lesen, weiterverlinken, in Foren einbringen, machen Sie, was nur geht, damit auch andere das mitbekommen!
Bravo Dude!
Ich zitiere mal großzügig, damit Sie sehen, was geht (Ich setze Deine Zustimmung voraus; sollte Dir das zu umfangreich sein, sage bitte bescheid.): (weiterlesen…)
Vom siebenunddreißigsten Strategeme
Donnerstag, 14. Februar 2013Manchmal ist das beste Strategem ein offensichtliches.
Von der Kompetenz des Google
Donnerstag, 14. Februar 2013Ich habe immer wieder den Eindruck, von der Erfahrung her ziemlich gesichert, dass selbst “Nerds” der ersten Stunde kaum einen Plan davon haben, wie der Google eigentlich funktioniert.
Das liegt daran, dass sie nicht mehrschichtig zu denken und nicht richtig zu lesen vermögen. Sie sind sprachschwach. Und denkschwach. Beides hängt logischerweise zusammen.
Viele von denen meinen im Ernst, sie könnten den Google mit Bits & Bytes, mittels allerlei billiger Tricks, überlisten. Nein, Kinners, das versuchen Abertausende jeden Tag: So dumm ist der Weltmarktführer der Netzsuche nicht.
Ich weiß nicht, wie viele Programmierer ich bräuchte, Eure dummen Finten, als einziger fest angestellter Philolog, dahingehend zu instruieren, dass sie sie auch auf der Ebene, wo ich kompetent, recht wirksam aussortierten.
Nun gut, allein könnte ich das nur für Deutsch, wohl auch nicht ganz, partiell auch Englisch, leisten. Mit fünfhundert Mann aber (von mir dazu eingestellten Philologen), jeder vielleicht, seien wir großzügig, 200 000 Dollar im Jahr, die Rechner stehen eh da, also schlappen 100 Millionen Dollar, fast Portokasse, hätte ich nicht alle, aber die wesentlichen und zudem noch meisten Eurer Sottisen weltweit im Griff.
Gut, die Programmierer kosten auch noch was, sind, da sie ja was Anständiges gelernt haben, noch etwas teurer, langsamer außerdem, runden wir also unkleinlich auf eine halbe Milliarde auf, dass Ihr mich nicht so einfach verarscht. Die habe ich dafür allemal, denn ich bin ja Weltmarktführer und will es bleiben. Was habe ich denn sonst noch zu tun? – Ja, zugegeben, noch ein paar andere Sachen; aber diese ist hinreichend wichtig, dass ich daran nicht geize.
Der Google ist zweifellos das, was man zurecht eine “Datenkrake” nennt. Was indes sollte er auch sonst sein? Das ist doch sein Geschäft. (weiterlesen…)















