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	<title>Kommentare zu: Fall Gustl Mollath: kafkaeske Verschwörung ohne Verschwörung</title>
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	<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/</link>
	<description>von Magnus Wolf Göller</description>
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		<title>Von: Dude</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-207199</link>
		<dc:creator>Dude</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 19:11:42 +0000</pubDate>
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		<description>http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/verschwoerung-brachten-rotarier-mollath-in-die-klapsmuehle-.html</description>
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	<item>
		<title>Von: Gustl Mollath: 7 Jahre Psychiatrie, das kann jedem passieren&#160;&#124;&#160;conspirare.net</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-206634</link>
		<dc:creator>Gustl Mollath: 7 Jahre Psychiatrie, das kann jedem passieren&#160;&#124;&#160;conspirare.net</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jun 2013 19:40:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ja, der deibelwas, dann war es irgendwie doch keiner, jedenfalls keiner entscheidend.&#8221; Fall Gustl Mollath: kafkaeske Verschwörung ohne Verschwörung, Neues aus [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ja, der deibelwas, dann war es irgendwie doch keiner, jedenfalls keiner entscheidend.&#8221; Fall Gustl Mollath: kafkaeske Verschwörung ohne Verschwörung, Neues aus [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Suspect1</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-168631</link>
		<dc:creator>Suspect1</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 23:01:59 +0000</pubDate>
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		<description>@ Magnus
Kannst du dich noch erinnern, als man noch frei über die Sharks singen durfte?
http://www.youtube.com/watch?v=tTeXBTStek0</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Magnus<br />
Kannst du dich noch erinnern, als man noch frei über die Sharks singen durfte?<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=tTeXBTStek0" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=tTeXBTStek0</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Suspect1</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-168574</link>
		<dc:creator>Suspect1</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 20:52:53 +0000</pubDate>
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		<description>@ Armin
Und wenn das Lichtlein klein wird, helfen oft Gedanken von schon 70 Jährigen.

http://www.id.co.at/news/charlie-chaplin-selbstliebe/

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich , das nennt man
“Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß, das nennt man
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“Reife”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
– von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich,
das ist das Leben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Armin<br />
Und wenn das Lichtlein klein wird, helfen oft Gedanken von schon 70 Jährigen.</p>
<p><a href="http://www.id.co.at/news/charlie-chaplin-selbstliebe/" rel="nofollow">http://www.id.co.at/news/charlie-chaplin-selbstliebe/</a></p>
<p>Als ich mich wirklich<br />
selbst zu lieben begann,<br />
konnte ich erkennen,<br />
dass emotionaler Schmerz und Leid<br />
nur Warnung für mich sind,<br />
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.<br />
Heute weiß ich , das nennt man<br />
“Authentisch-Sein”.</p>
<p>Als ich mich wirklich<br />
selbst zu lieben begann,<br />
habe ich verstanden,<br />
wie sehr es jemanden beschämt,<br />
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,<br />
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,<br />
noch der Mensch dazu bereit war,<br />
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.<br />
Heute weiß, das nennt man<br />
“Selbstachtung”.</p>
<p>Als ich mich wirklich<br />
selbst zu lieben begann,<br />
habe ich aufgehört,<br />
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,<br />
und konnte sehen, dass alles um mich herum<br />
eine Aufforderung zum Wachsen war.<br />
Heute weiß ich, das nennt man<br />
“Reife”.</p>
<p>Als ich mich wirklich<br />
selbst zu lieben begann,<br />
habe ich verstanden,<br />
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,<br />
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin<br />
und dass alles, was geschieht, richtig ist<br />
– von da konnte ich ruhig sein.<br />
Heute weiß ich, das nennt sich<br />
“Selbstachtung”.</p>
<p>Als ich mich wirklich<br />
selbst zu lieben begann,<br />
habe ich aufgehört,<br />
mich meiner freien Zeit zu berauben<br />
und ich habe aufgehört,<br />
weiter grandiose Projekte<br />
für die Zukunft zu entwerfen.<br />
Heute mache ich nur das,<br />
was mir Spaß und Freude bereitet,<br />
was ich liebe<br />
und mein Herz zum Lachen bringt,<br />
auf meine eigene Art und Weise<br />
und in meinem Tempo.<br />
Heute weiß ich, das nennt man<br />
“Ehrlichkeit”.</p>
<p>Als ich mich wirklich<br />
selbst zu lieben begann,<br />
habe ich mich von allem befreit<br />
was nicht gesund für mich war,<br />
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen<br />
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,<br />
weg von mir selbst.<br />
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,<br />
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.</p>
<p>Als ich mich wirklich<br />
selbst zu lieben begann,<br />
habe ich aufgehört,<br />
immer recht haben zu wollen,<br />
so habe ich mich weniger geirrt.<br />
Heute habe ich erkannt,<br />
das nennt man “Einfach-Sein”.</p>
<p>Als ich mich wirklich<br />
selbst zu lieben begann,<br />
da erkannte ich,<br />
dass mich mein Denken<br />
armselig und krank machen kann,<br />
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,<br />
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,<br />
diese Verbindung nenne ich heute<br />
“Herzensweisheit”.</p>
<p>Wir brauchen uns nicht weiter<br />
vor Auseinandersetzungen,<br />
Konflikten und Problemen<br />
mit uns selbst und anderen fürchten,<br />
denn sogar Sterne knallen<br />
manchmal aufeinander<br />
und es entstehen neue Welten.</p>
<p>Heute weiß ich,<br />
das ist das Leben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Suspect1</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-168522</link>
		<dc:creator>Suspect1</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 19:49:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=49540#comment-168522</guid>
		<description>@ Armin
Servus Armin.
Ich hab da jetzt etwas eingelesen, alles schaff ich leider immer zeitlich nicht, auch wenns mir gut tun würde, es gerne wäre.
Da hast ja jetzt ganz schön was am Backen kleben und wenn alles auf einen reinbricht, da hab ich auch etliche Erfahrungen, wie jeder Mensch irgendwann in seinem Leben. Hoffentlich.
Bei mir wars so, dass ich das ungute und kribbelige Gefühl der Angst hab fallen lassen..es hindert nur. Niemand kann dir und deinem Körper was, wenn du keine Angst hast. So wie du schreibst, bist du intelligent, weißt von Beseelung und Inkarnationen, Wegeweisenden Engeln, wenn auch manche mit dunklen Flügeln, sie können aber nichts dafür und vor allem siehst du das Licht, sonst würdest du nicht auf der Lichtseite schreiben, wie Magnus und Dude auch.
Sowas zieht eben die Dunklen und die Psychopathen an.
Ich hab das ungute Gefühl fallen gelassen, auch durch Beobachtung meines Anwalts, der während der Verhandlung oder einiger Verhandlungen sein Salär, seinen Sold schon ausrechnete...wobei jeder der advokaten Halsabschneider das Gleiche hier bekommt, egal ob er gewinnt oder verliert, soviel zum Ansporn der Geldhechler.
Ich hab das ungute Gefühl in Wut geändert, aber in keine zerstörende Wut, sondern antreibende Wut, ich hoff, du kannst dir darunter was vorstellen.
Und wegen deinem verräterischen ExWeibe..sei ihr nicht böse, sie kann nicht anders und nimms an.
Ansonsten ist das, was Magnus sagt, wertvoll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Armin<br />
Servus Armin.<br />
Ich hab da jetzt etwas eingelesen, alles schaff ich leider immer zeitlich nicht, auch wenns mir gut tun würde, es gerne wäre.<br />
Da hast ja jetzt ganz schön was am Backen kleben und wenn alles auf einen reinbricht, da hab ich auch etliche Erfahrungen, wie jeder Mensch irgendwann in seinem Leben. Hoffentlich.<br />
Bei mir wars so, dass ich das ungute und kribbelige Gefühl der Angst hab fallen lassen..es hindert nur. Niemand kann dir und deinem Körper was, wenn du keine Angst hast. So wie du schreibst, bist du intelligent, weißt von Beseelung und Inkarnationen, Wegeweisenden Engeln, wenn auch manche mit dunklen Flügeln, sie können aber nichts dafür und vor allem siehst du das Licht, sonst würdest du nicht auf der Lichtseite schreiben, wie Magnus und Dude auch.<br />
Sowas zieht eben die Dunklen und die Psychopathen an.<br />
Ich hab das ungute Gefühl fallen gelassen, auch durch Beobachtung meines Anwalts, der während der Verhandlung oder einiger Verhandlungen sein Salär, seinen Sold schon ausrechnete&#8230;wobei jeder der advokaten Halsabschneider das Gleiche hier bekommt, egal ob er gewinnt oder verliert, soviel zum Ansporn der Geldhechler.<br />
Ich hab das ungute Gefühl in Wut geändert, aber in keine zerstörende Wut, sondern antreibende Wut, ich hoff, du kannst dir darunter was vorstellen.<br />
Und wegen deinem verräterischen ExWeibe..sei ihr nicht böse, sie kann nicht anders und nimms an.<br />
Ansonsten ist das, was Magnus sagt, wertvoll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Armin</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-168335</link>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 16:40:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=49540#comment-168335</guid>
		<description>@Magnus
Danke für die Ausführungen. Auch wenn der Psych wohl dümmer ist als ich bin ich vor Gericht und kann wohl nicht viel ausrichten gegen ihn. Ich hoffe, dass es trotzdem klappt und sonst muss ich halt an die nächste Instanz und wieder bangen und hoffen, obwohl ich mir das gar nicht leisten kann.

Die Details:
Aktenzeichen: LC12.021180/SKL/jke
Ort: Rue du Musée 6, 1800 Vevey
Datum: 14.03.2013
Zeit: 14:00
Gericht: Justice de Paix du District de la Riviera</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Magnus<br />
Danke für die Ausführungen. Auch wenn der Psych wohl dümmer ist als ich bin ich vor Gericht und kann wohl nicht viel ausrichten gegen ihn. Ich hoffe, dass es trotzdem klappt und sonst muss ich halt an die nächste Instanz und wieder bangen und hoffen, obwohl ich mir das gar nicht leisten kann.</p>
<p>Die Details:<br />
Aktenzeichen: LC12.021180/SKL/jke<br />
Ort: Rue du Musée 6, 1800 Vevey<br />
Datum: 14.03.2013<br />
Zeit: 14:00<br />
Gericht: Justice de Paix du District de la Riviera</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-168301</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 15:20:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=49540#comment-168301</guid>
		<description>@ Armin

Schau, dass, für den Fall, dass es schiefgehen sollte, wenigstens der Dude und ich das Aktenzeichen und den Gerichtsstand wissen sowie wohin man Dich verbringt.

Und wenn sie Dich laufen lassen, wovon ich ausgehe, wenn Du besonnen bleibst, Du wieder Zeit fürs Denken hast, freue ich mich jederzeit auf einen weiteren Gastbeitrag von Dir hier.

Offiziell wird es in der Schweiz wohl kaum ein Schreibverbot als Auflage geben. Sollten Dir allerdings &quot;private&quot; Kräfte ein faktisches solches auferlegt haben / auferlegen, so weiß ich natürlich nicht zu sagen, ob es klüger ist sich daran zu halten oder gerade erst recht nicht.

Vielleicht schreibst Du auch schon vor der Verhandlung etwas, allein um Dich zu sammeln.

Es ist wie vor einer schweren mündlichen Prüfung. Wenn man reingeht, muss man, seine Siebensachen beeinander, stark auf sein Bauchhirn hören, mitunter sehr intuitiv handeln. Kleinigkeiten können eine große Bedeutung haben.

Ich musste einmal zwangsweise zu einer Psych. Zwangsweise in dem Sinne, dass die Klinik, in der mein schwerverbrannter Sohn (es war nicht so krass wie bei mir, aber es ging um einen Unterarm, die Arschlöcher wollten transplantieren, obwohl dies klariter nicht nötig war; Papa was very not amused, denn er kennt sich aus, Mama also in Stimmung) lag, unverhohlen damit drohte, uns aus medizynischen Gründen das Sorgerecht, womöglich das Verkehrsrecht mit unserem Sohne zu entziehen, so dass es sich de facto um einen Zwangstermin handelte.

Die Psych war ganz schön bösartig. Ich brauchte eine halbe Stunde, bis ich das Spiel gedreht hatte. Nach fünfzig Minuten waren wir fertig. Mir ging es, nachdem ich wenig geschlafen hatte und es ein Vormittagstermin war, trotz der Anstrengung wesentlich besser, denn Madame war kein bisschen mehr aggressiv, ließ sich im folgenden nicht mehr blicken. Wir schafften es schließlich, unseren Sohn unter Auflagen medizinischer Art loszueisen. Er hat nur noch sehr schwache, blasse Narben an Unterarm und Handrücken, keinerlei besondere Empfindlichkeit oder Funktionsprobleme.

Ich gebe zu, dass ich ein paar Tricks anwandte, anwenden musste. Es ging aber um meinen Sohn. Am Schluss ging es um ihren, und ich war ihr Psych.

Ich habe aber, beruflich, auch sonst schon mit einigen Psychs zu tun gehabt (auch vor jener Begegnung); sie haben praktisch alle einen Schatten. Diese Schwäche kann je verschieden aussehen; also empfiehlt es sich, sie diskret auszufinden und auszunutzen, ohne dass der Psych das merkt. Wenigstens so, dass er es erst zu spät merkt (sich dann vielleicht nicht einmal eingestehen will, also flugs verdrängt) oder so merkt, dass er darüber noch dümmer wird bzw. aussieht.

Sie bilden sich praktisch alle etwas auf ihre Werkzeugkiste ein, worin sie einen bestimmten Satz an Listen gepackt, Gestik, Mimik, Indieaugenschauen, ganz leise werden, Fangfragen, Kunstpausen, bestimmte sprachliche Wendungen usw.

Idealerweise bringt man sie aus dem Rhythmus, also, dass ihre jeweiligen Tricks nicht zum richtigen Zeitpunkt zum Zuge kommen, der falsche Trick zum falschen Augenblick, so dass schon der halbe Halbgeist mit dem inneren sortieren des Kastens beschäftiget, man in der Zwischenzeit seine eigene Agenda unter verminderter Wehr der Gegenseite vorantreiben kann.

Ist man selbst sprachlich sehr gewandt, so gibt es ein Strategem, das praktisch immer funktioniert, wenigstens teilweise; man muss seine Anwendung natürlich einstellen, wenn der andere es merkt und darob nicht unsicherer, sondern härter und genauer zu werden ansetzt.

Fast alle Psychs bilden sich etwas auf ihre Redekunst ein. 

Lauscht man ihren Ausführungen nun eine Weile, so weiß man, wie weit diese syntaktisch wie vom Wortschatze her reicht; man nehme dann, beispielsweise, in Riposte, genau die Passage kühl ziterend, von der der Psych dachte, sie sei die eleganteste (auch von den Fachtermini her), baut dazu selber zwei oder drei Sätze (während er labert, kann man sich ja schon überlegen, was man sagen will, die Begriffe zusammensuchen, die Volte ersinnen), in denen man den guten Psych mit Gräzismen und Latinismen erschlägt (ein Lexem kann zum Umsturz reichen), dabei in sauberster Schwurbelsyntax, so dass der andere so tun muss, als habe er gleich alles verstanden.

Am besten setzt man dann gleich nach, indem der andere noch überlegt, wie er sich jetzt verhalten solle, sich nicht anmerken lassend, dass man genau gemerkt, wie es den anderen aus der Kurve gehauen; er wird froh sein, wenn es so aussieht, als habe man es nicht gemerkt. Sicher aber wird er sich nicht sein.

Ab da wird seine Diktion entweder vorsichtiger, eine gewisse Hemmung tritt ein; oder aber er versucht es selber rauszugeißeln, dreht voll auf; dann lässt man ihn erstmal machen, denn das kostet ihn viel Kraft, wartet auf Fehler, die er jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über kurz oder lang machen wird, versetzt ihm, nachdem er sich für besonders genial hielt, einen zweiten philologischen Hieb, wiederum mit einem Teile ausgestattet, den er nicht sofort ganz versteht (idealerweise muss er ein oder zwei Lexeme unsicher etwa erspüren), von dem er sich aber sicher ist, dass er so tun müsse, als habe er ihn verstanden.

Fragt er nun nach, souverän, was das und das Wort bedeute, so erkläre man etymologisch wie bedeutungsmäßig also konzis wie notwendig umfässlich und genau. Es bleibt dann trotzdem ein Punktsieg; er ist nicht der Alwis; und seine Agenda wurde unterbrochen, man war Herr im Ring.

Gut ist natürlich auch das Strategem, eine Rede nach achtzig bis neunzig Prozent der normalen Länge abzubrechen, mit einem vielsagenden Blicke, dass damit für intelligente Leute genug gesagt sei. Der Psych rätselt dann darüber, was der ausgelassene Schluss bedeuten könne.

Besonders erlesen ist&#039;s dann, wenn man sich zum erstenmal in die Lage gebracht, sein Mitgefühl für ihn äußern zu können, von wegen, dass jeder mal einen Fehler mache, man wisse, dass er einen knallharten Job mache, jeder mal einen schlechten Tag habe, was sich halt anbietet.

Da der normale Psych einen nicht verhauen noch einer simulierten Ertränkung aussetzen darf, wird sein Geschäft ab da schwierig; denn seinem zu Begutachtenden (oder auch einem Fürsprech) kann er schwerlich vorhalten, dass der äußerst belesen und beredt, selbst in schwierigster Lage außergewöhnlich geistesgegenwärtig sei, aber durchaus menschliches Mitgefühl zeige, wenn ein Psych sich mal etwas vergeige.

Es kann der Fall eintreten, wo sich die Gelegenheit ergibt, den Psych mitleidig zu fragen, ob er private Probleme habe (haben sie praktisch alle genug). Braust er auf, gibt er sich eine Blöße, knickt er ein, so die Sache gegessen.

Bleibt er cool, sagt, dass das ja wohl eine Frechheit sei, so entschuldigt man sich ganz höflich mit einem Najaichdachtenurmalso.

Wie gesagt sind wir aber schon an dem Punkte, wo sich die Gelegenheit zur Frage ergab. So oder so muss der Psych neu ansetzen. Das hassen sie. Nicht gut für deren psychische Verfassung.

Bis zum Weinen sollte man, es sei denn, es wäre äußerste Not, keinen Psych treiben. Das verkraftet er nämlich mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht gut; gar nicht gut.

Manche machen es sich natürlich einfacher und angenehmer.

Ich weiß von einem Fall, da ging es um einen heroinsüchtigen Ex-Fremdenlegionär; der hatte, wegen der ganzen Entzugsscheiße, manchem Drogendelikt (auch mal &#039;ne saftige Schlägerei) immer wieder ihn beurteilende Psychtanten am Hals, alswelches Problem er stets löste, indem er sie ratzfatz prömperte.

Armin, ich habe keine Ahnung, mit wem Du zu tun hast, gehe aber sehr sicher davon aus, dass der Psych dümmer ist als Du.

Nutze das.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Armin</p>
<p>Schau, dass, für den Fall, dass es schiefgehen sollte, wenigstens der Dude und ich das Aktenzeichen und den Gerichtsstand wissen sowie wohin man Dich verbringt.</p>
<p>Und wenn sie Dich laufen lassen, wovon ich ausgehe, wenn Du besonnen bleibst, Du wieder Zeit fürs Denken hast, freue ich mich jederzeit auf einen weiteren Gastbeitrag von Dir hier.</p>
<p>Offiziell wird es in der Schweiz wohl kaum ein Schreibverbot als Auflage geben. Sollten Dir allerdings &#8220;private&#8221; Kräfte ein faktisches solches auferlegt haben / auferlegen, so weiß ich natürlich nicht zu sagen, ob es klüger ist sich daran zu halten oder gerade erst recht nicht.</p>
<p>Vielleicht schreibst Du auch schon vor der Verhandlung etwas, allein um Dich zu sammeln.</p>
<p>Es ist wie vor einer schweren mündlichen Prüfung. Wenn man reingeht, muss man, seine Siebensachen beeinander, stark auf sein Bauchhirn hören, mitunter sehr intuitiv handeln. Kleinigkeiten können eine große Bedeutung haben.</p>
<p>Ich musste einmal zwangsweise zu einer Psych. Zwangsweise in dem Sinne, dass die Klinik, in der mein schwerverbrannter Sohn (es war nicht so krass wie bei mir, aber es ging um einen Unterarm, die Arschlöcher wollten transplantieren, obwohl dies klariter nicht nötig war; Papa was very not amused, denn er kennt sich aus, Mama also in Stimmung) lag, unverhohlen damit drohte, uns aus medizynischen Gründen das Sorgerecht, womöglich das Verkehrsrecht mit unserem Sohne zu entziehen, so dass es sich de facto um einen Zwangstermin handelte.</p>
<p>Die Psych war ganz schön bösartig. Ich brauchte eine halbe Stunde, bis ich das Spiel gedreht hatte. Nach fünfzig Minuten waren wir fertig. Mir ging es, nachdem ich wenig geschlafen hatte und es ein Vormittagstermin war, trotz der Anstrengung wesentlich besser, denn Madame war kein bisschen mehr aggressiv, ließ sich im folgenden nicht mehr blicken. Wir schafften es schließlich, unseren Sohn unter Auflagen medizinischer Art loszueisen. Er hat nur noch sehr schwache, blasse Narben an Unterarm und Handrücken, keinerlei besondere Empfindlichkeit oder Funktionsprobleme.</p>
<p>Ich gebe zu, dass ich ein paar Tricks anwandte, anwenden musste. Es ging aber um meinen Sohn. Am Schluss ging es um ihren, und ich war ihr Psych.</p>
<p>Ich habe aber, beruflich, auch sonst schon mit einigen Psychs zu tun gehabt (auch vor jener Begegnung); sie haben praktisch alle einen Schatten. Diese Schwäche kann je verschieden aussehen; also empfiehlt es sich, sie diskret auszufinden und auszunutzen, ohne dass der Psych das merkt. Wenigstens so, dass er es erst zu spät merkt (sich dann vielleicht nicht einmal eingestehen will, also flugs verdrängt) oder so merkt, dass er darüber noch dümmer wird bzw. aussieht.</p>
<p>Sie bilden sich praktisch alle etwas auf ihre Werkzeugkiste ein, worin sie einen bestimmten Satz an Listen gepackt, Gestik, Mimik, Indieaugenschauen, ganz leise werden, Fangfragen, Kunstpausen, bestimmte sprachliche Wendungen usw.</p>
<p>Idealerweise bringt man sie aus dem Rhythmus, also, dass ihre jeweiligen Tricks nicht zum richtigen Zeitpunkt zum Zuge kommen, der falsche Trick zum falschen Augenblick, so dass schon der halbe Halbgeist mit dem inneren sortieren des Kastens beschäftiget, man in der Zwischenzeit seine eigene Agenda unter verminderter Wehr der Gegenseite vorantreiben kann.</p>
<p>Ist man selbst sprachlich sehr gewandt, so gibt es ein Strategem, das praktisch immer funktioniert, wenigstens teilweise; man muss seine Anwendung natürlich einstellen, wenn der andere es merkt und darob nicht unsicherer, sondern härter und genauer zu werden ansetzt.</p>
<p>Fast alle Psychs bilden sich etwas auf ihre Redekunst ein. </p>
<p>Lauscht man ihren Ausführungen nun eine Weile, so weiß man, wie weit diese syntaktisch wie vom Wortschatze her reicht; man nehme dann, beispielsweise, in Riposte, genau die Passage kühl ziterend, von der der Psych dachte, sie sei die eleganteste (auch von den Fachtermini her), baut dazu selber zwei oder drei Sätze (während er labert, kann man sich ja schon überlegen, was man sagen will, die Begriffe zusammensuchen, die Volte ersinnen), in denen man den guten Psych mit Gräzismen und Latinismen erschlägt (ein Lexem kann zum Umsturz reichen), dabei in sauberster Schwurbelsyntax, so dass der andere so tun muss, als habe er gleich alles verstanden.</p>
<p>Am besten setzt man dann gleich nach, indem der andere noch überlegt, wie er sich jetzt verhalten solle, sich nicht anmerken lassend, dass man genau gemerkt, wie es den anderen aus der Kurve gehauen; er wird froh sein, wenn es so aussieht, als habe man es nicht gemerkt. Sicher aber wird er sich nicht sein.</p>
<p>Ab da wird seine Diktion entweder vorsichtiger, eine gewisse Hemmung tritt ein; oder aber er versucht es selber rauszugeißeln, dreht voll auf; dann lässt man ihn erstmal machen, denn das kostet ihn viel Kraft, wartet auf Fehler, die er jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über kurz oder lang machen wird, versetzt ihm, nachdem er sich für besonders genial hielt, einen zweiten philologischen Hieb, wiederum mit einem Teile ausgestattet, den er nicht sofort ganz versteht (idealerweise muss er ein oder zwei Lexeme unsicher etwa erspüren), von dem er sich aber sicher ist, dass er so tun müsse, als habe er ihn verstanden.</p>
<p>Fragt er nun nach, souverän, was das und das Wort bedeute, so erkläre man etymologisch wie bedeutungsmäßig also konzis wie notwendig umfässlich und genau. Es bleibt dann trotzdem ein Punktsieg; er ist nicht der Alwis; und seine Agenda wurde unterbrochen, man war Herr im Ring.</p>
<p>Gut ist natürlich auch das Strategem, eine Rede nach achtzig bis neunzig Prozent der normalen Länge abzubrechen, mit einem vielsagenden Blicke, dass damit für intelligente Leute genug gesagt sei. Der Psych rätselt dann darüber, was der ausgelassene Schluss bedeuten könne.</p>
<p>Besonders erlesen ist&#8217;s dann, wenn man sich zum erstenmal in die Lage gebracht, sein Mitgefühl für ihn äußern zu können, von wegen, dass jeder mal einen Fehler mache, man wisse, dass er einen knallharten Job mache, jeder mal einen schlechten Tag habe, was sich halt anbietet.</p>
<p>Da der normale Psych einen nicht verhauen noch einer simulierten Ertränkung aussetzen darf, wird sein Geschäft ab da schwierig; denn seinem zu Begutachtenden (oder auch einem Fürsprech) kann er schwerlich vorhalten, dass der äußerst belesen und beredt, selbst in schwierigster Lage außergewöhnlich geistesgegenwärtig sei, aber durchaus menschliches Mitgefühl zeige, wenn ein Psych sich mal etwas vergeige.</p>
<p>Es kann der Fall eintreten, wo sich die Gelegenheit ergibt, den Psych mitleidig zu fragen, ob er private Probleme habe (haben sie praktisch alle genug). Braust er auf, gibt er sich eine Blöße, knickt er ein, so die Sache gegessen.</p>
<p>Bleibt er cool, sagt, dass das ja wohl eine Frechheit sei, so entschuldigt man sich ganz höflich mit einem Najaichdachtenurmalso.</p>
<p>Wie gesagt sind wir aber schon an dem Punkte, wo sich die Gelegenheit zur Frage ergab. So oder so muss der Psych neu ansetzen. Das hassen sie. Nicht gut für deren psychische Verfassung.</p>
<p>Bis zum Weinen sollte man, es sei denn, es wäre äußerste Not, keinen Psych treiben. Das verkraftet er nämlich mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht gut; gar nicht gut.</p>
<p>Manche machen es sich natürlich einfacher und angenehmer.</p>
<p>Ich weiß von einem Fall, da ging es um einen heroinsüchtigen Ex-Fremdenlegionär; der hatte, wegen der ganzen Entzugsscheiße, manchem Drogendelikt (auch mal &#8216;ne saftige Schlägerei) immer wieder ihn beurteilende Psychtanten am Hals, alswelches Problem er stets löste, indem er sie ratzfatz prömperte.</p>
<p>Armin, ich habe keine Ahnung, mit wem Du zu tun hast, gehe aber sehr sicher davon aus, dass der Psych dümmer ist als Du.</p>
<p>Nutze das.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Armin</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-167491</link>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 07:38:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=49540#comment-167491</guid>
		<description>Danke für die eure Antworten Magnus, Dude. Ich durchlebe eine extrem schwere Zeit. Ich hoffe, sollte es passieren, ihr vergesst mich nicht. Ich kann immer noch nicht begreifen, was eigentlich passiert, fühle mich überfordert mit der Situation. Ich werde mich so gut wie möglich verhalten, verteidigen vor Gericht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die eure Antworten Magnus, Dude. Ich durchlebe eine extrem schwere Zeit. Ich hoffe, sollte es passieren, ihr vergesst mich nicht. Ich kann immer noch nicht begreifen, was eigentlich passiert, fühle mich überfordert mit der Situation. Ich werde mich so gut wie möglich verhalten, verteidigen vor Gericht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dude</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-166718</link>
		<dc:creator>Dude</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 13:49:06 +0000</pubDate>
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		<description>In der Schweiz läuft gerade eine massive Säuberungsaktion.
Schaut mal ins MF.

Mehr kann ich grad nicht sagen...

@Armin

Viel Kraft und alles LiebeLicht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schweiz läuft gerade eine massive Säuberungsaktion.<br />
Schaut mal ins MF.</p>
<p>Mehr kann ich grad nicht sagen&#8230;</p>
<p>@Armin</p>
<p>Viel Kraft und alles LiebeLicht!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Diesen Autor in die Klapse? &#171; Neues aus Hammelburg</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-166379</link>
		<dc:creator>Diesen Autor in die Klapse? &#171; Neues aus Hammelburg</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 01:09:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Abend &#8211; es ist jetzt zwei Uhr nachts, hat mich im Kommentarstrang zu einem Artikel zum Fall Mollath ein Beitrag &#8220;Armins&#8221; erreicht, der jetzt laut eigenen Angaben vor der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Abend &#8211; es ist jetzt zwei Uhr nachts, hat mich im Kommentarstrang zu einem Artikel zum Fall Mollath ein Beitrag &#8220;Armins&#8221; erreicht, der jetzt laut eigenen Angaben vor der [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-166371</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 00:53:49 +0000</pubDate>
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		<description>@ Alle

Hier der Link zum Gastbeitrag Armins auf dieser Seite:

https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2011/09/19/leser-armins-sicht-gastbeitrag/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alle</p>
<p>Hier der Link zum Gastbeitrag Armins auf dieser Seite:</p>
<p><a href="/2011/09/19/leser-armins-sicht-gastbeitrag/" rel="nofollow">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2011/09/19/leser-armins-sicht-gastbeitrag/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-166359</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 00:34:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=49540#comment-166359</guid>
		<description>@ Alle

Die Sache mit Armin: conspirare.net

Nein, diese Seite gibt es nicht mehr. Sie war sehr gut. Ich kommentierte einige Male, Armin häufig hier, und er hatte auch einen Gastbeitrag auf dieser Seite.

Dann war plötzlich alles weg.

Jetzt meldet er, dass er kurz vor der Einweisung stehe. 

Ich habe zuvor von seinen Schwierigkeiten gehört, freue mich, wieder von ihm zu hören, auch, dass er, bei aller Gedrücktheit, sauber und reflektiert und intelligibel schreibt, gar zum Schrecklichsten für ihn, so dass er seines Verstandes kaum wirklich verlustig gegangen sein kann.

(Für Büttel: Ich kenne Armins Klarnamen. Selbst wenn in der Schweiz zwei so heißen, was extrem unwahrscheinlich, finde ich ihn aus.)

Lieber Leser, das ist jetzt alles kein schräger Spaß hier, dass dies hier auf die Seite geriet; Armin brachte auf conspirare.net so ziemlich alles, was man nicht bringen sollte; vor allem aber versuchte er peinlichst zu vermeiden, sich irgendwo anzubiedern, der Oberfläche leicht zu glauben, er stellte auch Fragen, die andere so nicht stellen.

Das war keine Phantasterei eines Irren. Wer mir das erzählen will, der soll ansetzen. Dem widerrate ich.

Und das Ganze war ja durchaus philosophisch, wo man schonmal die geistigen Grenzräume sucht! Und er tat das eben teils öffentlich! So ein Böser!

Mehrfach hochbegabt, polyglott, sinnenfreudig, Familie, zum Beruf, eben so interessiert an allem, so dann auch am Schreiben, einen der besten Einzelkämpferblogs der letzten Jahre aufgemacht, und, ja, dann, man klickt auf seine Seite, und man findet das Logo einer Ichsagsnichtwasfürfirma, die noch einen zynischen, wenig verschlüsselten Begleittext dazugestellt, der jedem, der nicht völlig hinterm Lichte geboren, sagt: &quot;So freche Typen wie den machen wir erstmal netzplatt.&quot;

Liebe Schweizer: Nehmt Vernunft an, und buchtet den Armin nicht ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alle</p>
<p>Die Sache mit Armin: conspirare.net</p>
<p>Nein, diese Seite gibt es nicht mehr. Sie war sehr gut. Ich kommentierte einige Male, Armin häufig hier, und er hatte auch einen Gastbeitrag auf dieser Seite.</p>
<p>Dann war plötzlich alles weg.</p>
<p>Jetzt meldet er, dass er kurz vor der Einweisung stehe. </p>
<p>Ich habe zuvor von seinen Schwierigkeiten gehört, freue mich, wieder von ihm zu hören, auch, dass er, bei aller Gedrücktheit, sauber und reflektiert und intelligibel schreibt, gar zum Schrecklichsten für ihn, so dass er seines Verstandes kaum wirklich verlustig gegangen sein kann.</p>
<p>(Für Büttel: Ich kenne Armins Klarnamen. Selbst wenn in der Schweiz zwei so heißen, was extrem unwahrscheinlich, finde ich ihn aus.)</p>
<p>Lieber Leser, das ist jetzt alles kein schräger Spaß hier, dass dies hier auf die Seite geriet; Armin brachte auf conspirare.net so ziemlich alles, was man nicht bringen sollte; vor allem aber versuchte er peinlichst zu vermeiden, sich irgendwo anzubiedern, der Oberfläche leicht zu glauben, er stellte auch Fragen, die andere so nicht stellen.</p>
<p>Das war keine Phantasterei eines Irren. Wer mir das erzählen will, der soll ansetzen. Dem widerrate ich.</p>
<p>Und das Ganze war ja durchaus philosophisch, wo man schonmal die geistigen Grenzräume sucht! Und er tat das eben teils öffentlich! So ein Böser!</p>
<p>Mehrfach hochbegabt, polyglott, sinnenfreudig, Familie, zum Beruf, eben so interessiert an allem, so dann auch am Schreiben, einen der besten Einzelkämpferblogs der letzten Jahre aufgemacht, und, ja, dann, man klickt auf seine Seite, und man findet das Logo einer Ichsagsnichtwasfürfirma, die noch einen zynischen, wenig verschlüsselten Begleittext dazugestellt, der jedem, der nicht völlig hinterm Lichte geboren, sagt: &#8220;So freche Typen wie den machen wir erstmal netzplatt.&#8221;</p>
<p>Liebe Schweizer: Nehmt Vernunft an, und buchtet den Armin nicht ein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-166348</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 00:05:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=49540#comment-166348</guid>
		<description>@ Armin

Sollte es ein echtes Bloggutachten geben...wird es wohl nicht geben.

Darauf wird von denen keiner ernstlich Bock haben.

Und wenn doch: Das Teil will ich sehen. Darf ich das nicht, so werde ich es zutreffenderweise als psychologisches Geheimgutachten zur Einbuchtung eines schweizer Bloggers, der sich mit Dingen wie MK-Ultra befasste, bezeichnen. Und zwar laut.

Ich sage das alles jetzt so klar, gerade für den Fall, dass einer vom Fall hierdraufschaut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Armin</p>
<p>Sollte es ein echtes Bloggutachten geben&#8230;wird es wohl nicht geben.</p>
<p>Darauf wird von denen keiner ernstlich Bock haben.</p>
<p>Und wenn doch: Das Teil will ich sehen. Darf ich das nicht, so werde ich es zutreffenderweise als psychologisches Geheimgutachten zur Einbuchtung eines schweizer Bloggers, der sich mit Dingen wie MK-Ultra befasste, bezeichnen. Und zwar laut.</p>
<p>Ich sage das alles jetzt so klar, gerade für den Fall, dass einer vom Fall hierdraufschaut.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-166345</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 23:51:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=49540#comment-166345</guid>
		<description>@ Armin

Ich habe mir jetzt noch eine gedreht und mir ist noch eingefallen, dass ich die Argumentation des Psychiaters über Deinen Blog noch nicht aufgegriffen habe.

Wenn der Typ ein ausgekochter Hund ist, dann findet er leicht Passagen, mit denen er, aus dem Zusammenhang gerissen, Dich zum paranoiden Verschwörungstheoretiker stempeln kann, wenn man ihn das lässt.

Ich rate desfalls dazu, eine genauere inhaltliche Prüfung Deines Blogs zu beantragen, oder dies Argument fallen zu lassen. Es stehe Deiner Ansicht nach stark zu vermuten, dass weder der Herr Gutachter noch das Hohe Gericht von den dort behandelten Themen und Inhalten wüssten, also auch nicht, wie Du zu bestimmten Vermutungen und Schlussfolgerungen gekommen, alswomit sie als im Zusammenhange vernünftig oder unvernünftig oder gar von Paranoia getrieben dann logischerweise gar nicht beurteilt werden könnten.

Versucht der Psych oder der Staats oder der Gegen oder der Richter dann, Dich an einer einzelnen Geschichte aufzuhängen, verweigerst Du, nein, Du verweigerst nicht, sondern verlangst, auf dass das hier einen Sinn ergeben könne, eine genaue Prüfung der Inhalte Deines Blogs.

Sodann ein entsprechendes Gutachten von jemandem, der sich mit den dort abgehandelten Themen nachweislich auskennt. Sodann werdest Du Dich ebenso umfässlich mehr oder weniger zustimmend äußern.

Kommt es geschickt auf hart, und der Psych macht noch einen Fehler, dann kannst Du auch den Tiger reiten. Du fragst ihn, ob er denn schon von MK-Ultra gehört habe. Hat er davon nicht gehört, so verziehst Du vorsichtig das Gesicht, streichst Dir mit der Hand drüber, und versetzt nach einer angemessenen Kunstpause, das zeige ja schon, dass der Herr Gutachter nicht ermessen habe, um was für Themen es dort unter anderem ging, desfalls aber durchaus sein Spezialgebiet, die Psychologie betreffend.

Dann gefragt, egal von wem, was MK-Ultra denn sei, referierst du kühl alswie ein mandschurischer Eisblock, stehend, lockerbleibend, in die Runde schauend, je nach dem wie viel Du davon gerade für richtig hältst, zunächst nur vom Nachprüfbaren, dann, wenn es dahin kommen soll, auch von Gerüchten und Theorien, die Du mit in Augenschein genommen und erwogen habest, alswelches speziell unter den Einträgen xyz zu finden.

(Da musst Du aber sehr wachsam sein und gut durchhalten; und viele Fehler darfst Du auch nicht machen.)

Sagt nun aber der Psych, ungerührt: &quot;Ja, natürlich weiß ich, was MK-Ultra ist. Wen wollen Sie damit beeindrucken, dass Sie sich mit dem Phänomen befasst haben?&quot;

&quot;Ich will damit niemanden beeindrucken; Sie stimmen mir aber doch zu, dass MK-Ultra eine der fragwürdigsten und grenzwertigsten Psychotechniken wäre, zumal wenn regelhaft erfolgreich eingesetzt?&quot;

Dann muss er entweder richtig Farbe bekennen oder sich beim Richter darüber beklagen, dass Du ihn nur um den Finger wickeln wollest (ja, in anderen Worten) und lässt die Sache mit dem Blog lieber sein. Das wäre ein hervorragender Punktsieg in der Gesamtsache.

Schmiede Dir auch geistiges Notwerkzeug. Habe Strategeme für spezielle Fälle schon dabei. Sei klüger als die.

Und wenn Du alles durchdacht und Dir Dein Werkzeugkästlein bestens eingerichtet, harrst Du, also freundlich wie gelassen, der Dinge, die da kommen mögen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Armin</p>
<p>Ich habe mir jetzt noch eine gedreht und mir ist noch eingefallen, dass ich die Argumentation des Psychiaters über Deinen Blog noch nicht aufgegriffen habe.</p>
<p>Wenn der Typ ein ausgekochter Hund ist, dann findet er leicht Passagen, mit denen er, aus dem Zusammenhang gerissen, Dich zum paranoiden Verschwörungstheoretiker stempeln kann, wenn man ihn das lässt.</p>
<p>Ich rate desfalls dazu, eine genauere inhaltliche Prüfung Deines Blogs zu beantragen, oder dies Argument fallen zu lassen. Es stehe Deiner Ansicht nach stark zu vermuten, dass weder der Herr Gutachter noch das Hohe Gericht von den dort behandelten Themen und Inhalten wüssten, also auch nicht, wie Du zu bestimmten Vermutungen und Schlussfolgerungen gekommen, alswomit sie als im Zusammenhange vernünftig oder unvernünftig oder gar von Paranoia getrieben dann logischerweise gar nicht beurteilt werden könnten.</p>
<p>Versucht der Psych oder der Staats oder der Gegen oder der Richter dann, Dich an einer einzelnen Geschichte aufzuhängen, verweigerst Du, nein, Du verweigerst nicht, sondern verlangst, auf dass das hier einen Sinn ergeben könne, eine genaue Prüfung der Inhalte Deines Blogs.</p>
<p>Sodann ein entsprechendes Gutachten von jemandem, der sich mit den dort abgehandelten Themen nachweislich auskennt. Sodann werdest Du Dich ebenso umfässlich mehr oder weniger zustimmend äußern.</p>
<p>Kommt es geschickt auf hart, und der Psych macht noch einen Fehler, dann kannst Du auch den Tiger reiten. Du fragst ihn, ob er denn schon von MK-Ultra gehört habe. Hat er davon nicht gehört, so verziehst Du vorsichtig das Gesicht, streichst Dir mit der Hand drüber, und versetzt nach einer angemessenen Kunstpause, das zeige ja schon, dass der Herr Gutachter nicht ermessen habe, um was für Themen es dort unter anderem ging, desfalls aber durchaus sein Spezialgebiet, die Psychologie betreffend.</p>
<p>Dann gefragt, egal von wem, was MK-Ultra denn sei, referierst du kühl alswie ein mandschurischer Eisblock, stehend, lockerbleibend, in die Runde schauend, je nach dem wie viel Du davon gerade für richtig hältst, zunächst nur vom Nachprüfbaren, dann, wenn es dahin kommen soll, auch von Gerüchten und Theorien, die Du mit in Augenschein genommen und erwogen habest, alswelches speziell unter den Einträgen xyz zu finden.</p>
<p>(Da musst Du aber sehr wachsam sein und gut durchhalten; und viele Fehler darfst Du auch nicht machen.)</p>
<p>Sagt nun aber der Psych, ungerührt: &#8220;Ja, natürlich weiß ich, was MK-Ultra ist. Wen wollen Sie damit beeindrucken, dass Sie sich mit dem Phänomen befasst haben?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich will damit niemanden beeindrucken; Sie stimmen mir aber doch zu, dass MK-Ultra eine der fragwürdigsten und grenzwertigsten Psychotechniken wäre, zumal wenn regelhaft erfolgreich eingesetzt?&#8221;</p>
<p>Dann muss er entweder richtig Farbe bekennen oder sich beim Richter darüber beklagen, dass Du ihn nur um den Finger wickeln wollest (ja, in anderen Worten) und lässt die Sache mit dem Blog lieber sein. Das wäre ein hervorragender Punktsieg in der Gesamtsache.</p>
<p>Schmiede Dir auch geistiges Notwerkzeug. Habe Strategeme für spezielle Fälle schon dabei. Sei klüger als die.</p>
<p>Und wenn Du alles durchdacht und Dir Dein Werkzeugkästlein bestens eingerichtet, harrst Du, also freundlich wie gelassen, der Dinge, die da kommen mögen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/22/fall-gustl-mollath-kafkaeske-verschworung-ohne-verschworung/comment-page-1/#comment-166341</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 23:05:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=49540#comment-166341</guid>
		<description>@ Armin

Erstmal freue ich mich, wieder von Dir zu hören.

Erste Regel: Ruhe bewahren, nicht durchdrehen.

Erster Rat: Erwähne nicht, dass Du möglicherweise ein Komplott, gesteuerte Machenschaften wider Dich siehst. Jedenfalls nicht bei dem Gerichtstermin, auch sonst nicht leichtfertig. Sonst hat Dich der Psycho wegen Paranoia.

Zweiter Rat: Lege eine gute Datei an und gib sie diskret weiter.

Dritter Rat: Sollte die Sache vor Gericht schiefgehen, so habe dafür gesorgt, dass Leute wie der Dude oder ich auf jeden Fall herausfinden können, wo Du eingebuchtet bist, der Sache nachgehen, an die Öffentlichkeit, jene äußerst unerwünschte Begleitsymptome ihres Handeln gewärtigen müssen. Sagt Dir Dein Bauch, dass der Zeitpunkt günstig, darauf zu verweisen, so lässt Du diese Aussicht unter vier Augen mal gegenüber dem Staatsanwalt oder dem Richter einfach so fallen, ein kurzer Satz, ihm dabei ruhig in die Augen blickend. Vielleicht schon vor der Hauptverhandlung. Kommt der andere dann mit der &quot;WOLLEN SIE MIR ETWA DROHEN?!&quot;-Nummer, so weist Du lediglich darauf hin, dass Du wie jeder vernünftige, besonnene Mensch auch für den Fall Deiner Einweisung im voraus geplant habest, Du nicht drohtest, lediglich informiertest. Und dass von einem intelligenten Menschen wie Dir wohl kaum zu erwarten sei, Dich gerne in die Psychiatrie einzugewöhnen, wo mancher schon ganz veschimmelte und es nicht unüblich, dass einem Hirn wie Leib mit harten Drogen zerstört würden. Ab da sagst Du nichts mehr, egal, wie der andere fuchtelt.

Ansonsten machst Du da, wo Du Mist gebaut hast oder es gar zu sehr wider Dich hingedreht wurde, auf einsichtige Reue; unterlasse Angriffe gegen Deine Ex-Frau, zumal aufbrausende oder aggressive; lass Dich nicht verarschen.

Und: Verkleide Dich nicht.

Es empfiehlt sich also nicht, ungewaschen in zerschlissener Baucordhose zu kommen, aber auch nicht, Anzug und Krawatte einzusetzen (es sei denn, Du fühltest Dich darin pudelwohl), sondern etwa anständige gepflegte Halbschuhe, eine gediegene Jeans, ein sauberes, weißes oder nicht zu grelles Hemd, ein gedecktes Sakko.

Vermeide es, zwischendrein zu Boden zu blicken und mit dem Kopfe zu schütteln. Achte auf eine entspannte Körperhaltung (also keine gekreuzten Arme über der Brust usw.), die aber nie provokant lässig wird, denn Du hörst stets konzentriert zu.

Wenn Du befragt wirst, &quot;dranbist&quot;, platze nie heraus. Nimm Dir lieber zwei bis fünf Sekunden Bedenkzeit. Rede dann einfach, strukturiert und sachlich und achte dabei auf eine klare offene Diktion; und rede nicht zu schnell. Machst Du einen sprachlichen Fehler, bitte freundlich, aber nicht devot, um Entschuldigung dafür, sogleich, und korrigiere ansonsten ungerührt Deine Rede.

Das ist das, was ich Dir jetzt erstmal raten kann.

Wenn mir noch etwas einfällt, stelle ich es hier zusätzlich ein.

Ich drücke Dir die Daumen, Alter!

Beste Wünsche, viel Glück und Geschick, viel Mut und viel Kraft wünscht Dir Dein

Magnus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Armin</p>
<p>Erstmal freue ich mich, wieder von Dir zu hören.</p>
<p>Erste Regel: Ruhe bewahren, nicht durchdrehen.</p>
<p>Erster Rat: Erwähne nicht, dass Du möglicherweise ein Komplott, gesteuerte Machenschaften wider Dich siehst. Jedenfalls nicht bei dem Gerichtstermin, auch sonst nicht leichtfertig. Sonst hat Dich der Psycho wegen Paranoia.</p>
<p>Zweiter Rat: Lege eine gute Datei an und gib sie diskret weiter.</p>
<p>Dritter Rat: Sollte die Sache vor Gericht schiefgehen, so habe dafür gesorgt, dass Leute wie der Dude oder ich auf jeden Fall herausfinden können, wo Du eingebuchtet bist, der Sache nachgehen, an die Öffentlichkeit, jene äußerst unerwünschte Begleitsymptome ihres Handeln gewärtigen müssen. Sagt Dir Dein Bauch, dass der Zeitpunkt günstig, darauf zu verweisen, so lässt Du diese Aussicht unter vier Augen mal gegenüber dem Staatsanwalt oder dem Richter einfach so fallen, ein kurzer Satz, ihm dabei ruhig in die Augen blickend. Vielleicht schon vor der Hauptverhandlung. Kommt der andere dann mit der &#8220;WOLLEN SIE MIR ETWA DROHEN?!&#8221;-Nummer, so weist Du lediglich darauf hin, dass Du wie jeder vernünftige, besonnene Mensch auch für den Fall Deiner Einweisung im voraus geplant habest, Du nicht drohtest, lediglich informiertest. Und dass von einem intelligenten Menschen wie Dir wohl kaum zu erwarten sei, Dich gerne in die Psychiatrie einzugewöhnen, wo mancher schon ganz veschimmelte und es nicht unüblich, dass einem Hirn wie Leib mit harten Drogen zerstört würden. Ab da sagst Du nichts mehr, egal, wie der andere fuchtelt.</p>
<p>Ansonsten machst Du da, wo Du Mist gebaut hast oder es gar zu sehr wider Dich hingedreht wurde, auf einsichtige Reue; unterlasse Angriffe gegen Deine Ex-Frau, zumal aufbrausende oder aggressive; lass Dich nicht verarschen.</p>
<p>Und: Verkleide Dich nicht.</p>
<p>Es empfiehlt sich also nicht, ungewaschen in zerschlissener Baucordhose zu kommen, aber auch nicht, Anzug und Krawatte einzusetzen (es sei denn, Du fühltest Dich darin pudelwohl), sondern etwa anständige gepflegte Halbschuhe, eine gediegene Jeans, ein sauberes, weißes oder nicht zu grelles Hemd, ein gedecktes Sakko.</p>
<p>Vermeide es, zwischendrein zu Boden zu blicken und mit dem Kopfe zu schütteln. Achte auf eine entspannte Körperhaltung (also keine gekreuzten Arme über der Brust usw.), die aber nie provokant lässig wird, denn Du hörst stets konzentriert zu.</p>
<p>Wenn Du befragt wirst, &#8220;dranbist&#8221;, platze nie heraus. Nimm Dir lieber zwei bis fünf Sekunden Bedenkzeit. Rede dann einfach, strukturiert und sachlich und achte dabei auf eine klare offene Diktion; und rede nicht zu schnell. Machst Du einen sprachlichen Fehler, bitte freundlich, aber nicht devot, um Entschuldigung dafür, sogleich, und korrigiere ansonsten ungerührt Deine Rede.</p>
<p>Das ist das, was ich Dir jetzt erstmal raten kann.</p>
<p>Wenn mir noch etwas einfällt, stelle ich es hier zusätzlich ein.</p>
<p>Ich drücke Dir die Daumen, Alter!</p>
<p>Beste Wünsche, viel Glück und Geschick, viel Mut und viel Kraft wünscht Dir Dein</p>
<p>Magnus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
