Ich sprach unter dem Titel “Außerirdische? Gesocks, Gesindel, Geschmeiß!” davon (ich bitte Interessierte, den dortigen Kommentarstrang zu beachten), dass alle möglicherweise hierseienden Außerirdischen nur “hinterlistiges Gesocks, niedriges Gesindel, feiges Geschmeiß” sein könnten und rief, nicht unbedingt erwartend, dass sich viele Teilnehmer fänden, sozusagen einen kleinen Wettbewerb dahingehend aus, zu ergründen, weshalb ich zu diesem harschen Urteile gelangt.
(Leser Thomas hat mit seiner Frage, ob in der NWO-Hölle Marktwirtschaft oder Sozialismus gelten werde, den Insassen letzteren als günstiger einschätzend, den Ausschlag gegeben, dass sozusagen Spielende, die Ziellinie überschritten.)
Also: Wir setzen den Fall, dass, wie dies von Gläubigen gemeinhin behauptet, diverse Sorten Außerirdische hier herumschwirrten, eher physische, womöglich, das zu behaupten ist zumindest in Mode, auch “transdimensionale”. Und davon (wobei es für diese Erörterung unerheblich ist, ob auch “transdimensionale” dabei) gebe es ziemlich viele sehr arglistig Böse, die die Menschheit nur umprogrammieren wollten (womöglich auch genetisch), ausbeuten, zum Sklavenheere machen, zu welchem Behufe auch immer, andere hinwiederum, die so ganz richtig lieb seien.
Jene Lieben, die – häufig behauptet, ungefähr ebenso von Leserin Lisa und Leser Dude – täten hier nur eingreifen, sich wenigstens offenbaren wollen/können/dürfen, wenn “die Menschheit”, immerhin hinreichend Menschheit, so weit entwickelt, dass dies Sinn ergäbe, denn, salopp gesagt: Blödel müsse man Blödel sein lassen, bis dass sie von selber keine mehr sind.
Gegen diese übliche Argumentationslinie sprechen zumindest zwei gewichtige Dinge.
Folgt man – wie oben, so unten – dieser Sicht, so müsste man konsequenterweise auch fordern, dass man einem Kinde nicht zeigen solle, wie man anständig ins Klo macht, ja, moderne Pädagogik zudem, anführen, dass man es quasi vergewaltige, wenn man ihm das Bruchrechnen kurzerhand beibrächte, anstatt dass es selbst auf die Sache mit dem Kehrbruch käme, ihm frühestens nach dem selbsterstandenen Großen Latinum mal ein paar Sätze zu Ciceros Orator angedeihen lassen dürfe.
Meinte nun eine “liebe” außerirdische Fraktion, dass sie hier partout nicht eingreifen dürfe, wenigstens ein bisschen helfen, lehren, sei es auch nur inalsoweit, dass sie sich, Bewusstsein zu schaffen, wenigstens Hilfe zur Selbsthilfe zu gewähren, indem sie sich offenbarte, damit das Problembewusstsein der Menschheit zu schärfen, so müsste sie eben abschwirren, wenigstens nicht dauernd hingucken, zuschauen, wie hier gebombt und massakriert wird.
Im normalen Leben nennte man so etwas nämlich unterlassene Hilfeleistung. Wer zuguckt, wie ein Kind ins Verderben läuft, wer seinem Kameraden in der Not nicht beisteht, der ist ein…: Nennen Sie es, wie Sie es wollen. Begriffsansätze habe ich oben geliefert.
Um es weiters zu verdeutlichen: Es gibt hier mindestens einige nicht nur so Blöde, dass sich die “Lieben” damit herausreden könnten, alle hier seien noch so doof, dass Hilfe nur schaden könne, also nichts zu tun sei.
Nun wird natürlich mancher, der an die “Lieben” glaubt, einwenden, ich wisse ja gar nichts davon, wie segensreich die “Lieben” bereits wirkten, wie viel die sich – womöglich schon seit Jahrtausenden – verausgabt hätten, auf wie vielen Ebenen geholfen.
Pfeifendeckel. Ich weiß zwar in der Tat nichts Gesichertes davon, wenn das denn je geschah, aber ich weiß eines: Sie sind der unabdingbaren Pflicht nicht nachgekommen, der Menschheit klarzumachen, dass sie hier nicht mit Ameisen und Nacktmullen und Tapiren und Zackenbarschen alleine ist. Wenigstens das zu leisten, wäre ihnen, wenn sie nicht selber Volltrottel, sicherlich ein Leichtes gewesen und jederzeit ein solches.
Kurzum: Solange sich noch nicht einmal die “Lieben” wenigstens kurz, diesbezüglich Klärung schaffend, zeigen, sind sie für mich keine “Lieben”.
Sollten die “Lieben”, letzter Weg zur Ausrede, nun so schwach sein, dass sie befürchten müssen, von den “Bösen” dafür allesamt totgeschlagen, -gebeamt oder gesonstwasst zu werden, so können sie nicht viel taugen.
Dann gibt es für mich ebensowenig Grund, auf die “Lieben” zu setzen: wenn sie nur Sklaven der “Bösen” sind.
Ich freue mich auf Widerrede.
(Und den “Lieben” rate ich dringend an, diesen Text zu lesen und zu verinnerlichen. Vielleicht kommen sie ja doch mal zu Vernunft und Anstand.)
Nachtrag
Mit fällt noch eine Ausrede ein, die kommen könnte.
Die “Lieben” dürften die Anwesenheit Außerirdischer deshalb nicht offenbaren, weil die Menschen dann nur Hilfe von außen erwarteten, dann selber erst recht nichts mehr täten. Sich allenfalls noch mehr verkirchen und verblöden. Quark. Sie könnten nämlich ganz einfach sagen, dass es keine weitere Hilfe gibt, jedenfalls zunächst nicht, bevor dieser humanoide Krimskrams den Arsch nicht hochbekommt: der Nachweis, dass Außerirdische hier ihr (Un-)Wesen trieben, sei erbracht, man solle jetzt erstmal seine Vokabeln lernen und am besten noch etwas Völkergrammatik und Machtsyntax dazu.
Nachtrag (II)
Könnte überdies noch das Argument folgen, die Menschheit müsse schon selber darauf kommen, dass Außerirdische hier seien. Wiederum Quatsch. Denn erstens sind viele Menschen schon darauf gekommen, das sei so, behaupten dies beharrlich öffentlich, viele von den vielen jedenfalls, gleichzeitig, dass böse Regierungen schon lange mit bösen außerirdischen Fraktionen in Kontakt stünden, sie, die selber lieb (manche behaupten auch, schon mit “lieben” Außerirdischen Kontakt zu haben), würden gleichzeitig ob ihrer Sichtweise marginalisiert, lächerlich gemacht, mitunter auch umgebracht (seien von “bösen” Außerirdischen, vielleicht auch deren irdischen Satrapen, entführt, vergewaltigt, manipuliert worden, mit Transplantaten versehen, kennten welche, wüssten von welchen, denen solches und sonstnochwas widerfahren). Nun gut: Sollte das – so ungefähr, wenigstens teilweise gewichtig – zutreffen (dass es solche Leute, Behaupter immerhin, Letztgenannte, gibt, ist unzweifelhaft), so gäbe es erst recht und wiederum keine Ausrede für die “Lieben”. Allerspätestens jetzt stünden sie in der Pflicht: keiner Kür mehr.
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Tags: Außerirdische, Machtsyntax, Völkergrammatik
















“Meinte nun eine “liebe” außerirdische Fraktion, dass sie hier partout nicht eingreifen dürfe, wenigstens ein bisschen helfen, lehren, sei es auch nur inalsoweit, dass sie sich, Bewusstsein zu schaffen, wenigstens Hilfe zur Selbsthilfe zu gewähren, indem sie sich offenbarte, damit das Problembewusstsein der Menschheit zu schärfen, so müsste sie eben abschwirren, wenigstens nicht dauernd hingucken, zuschauen, wie hier gebombt und massakriert wird.” MG
Ja, das ist der Erlösergedanke, nämlich die Hilfe von Anderen zu erwarten. Aber ist es nicht eine Art Helferfaschismus, der hier erwartet wird und der auf der Erde schon von genügend Organisationen praktiziert wird. Außerdem setzt es voraus, dass man (die Außerirdischen oder wer immer eingreift) es besser weiß. Aber diese Praxis widerspricht dem freien Willen.
Menschen haben den freien Willen und potentiell alles Wissen des Universums, um sich selbst zu helfen. Dies wurde und wird immer wieder auf alle möglichen Arten vermittelt. Also das kleine (und große) Einmaleins, das Bruchrechnen und Sonstiges wurden schon xmal gezeigt. Warum das immer noch nicht zum Tragen kommt, liegt vielleicht daran, dass es jeder Mensch selber verstehen muss. Es reicht nicht, es auswendig zu lernen oder davon gehört zu haben. Es muss sozusagen in Fleisch und Blut übergehen. Das kennt doch sicher jeder Lehrer.
Mit “Augenhöhe” meine ich Frequenzen, denn wahrscheinlich ist Alles, was man sich vorstellen kann, schon präsent. Das Problem ist, sich darauf einzustimmen. Oder anders gesagt: Man muss glauben um zu sehen.
Übrigens, denke ich, dass man sich keine Fragen stellen muss, ob man lieber in den Himmel oder in die Hölle will. Die Menschheit ist schon in der Hölle. Die Frage muss sein, wie komme ich hier heraus…
“Dann gibt es für mich ebensowenig Grund, auf die “Lieben” zu setzen: wenn sie nur Sklaven der “Bösen” sind.”
Gut getroffen Magnus!
Naja, wenn tatsächlich Außerirdische auf unseren Planeten wären, dann tippe ich mal auf Claudia Roth, Lady Gaga (Der Name sagt ja schon einiges!) und/oder die Mainzelmännchen.
@ Lisa
Mir war klar, dass Du Dich, wenn, in etwa so äußern werdest. Deine Aussagen folgen konsequent dem, was ich von Dir las.
Gleichwohl (ich wusste auch, dass ich mir mit diesem Artikel mal wieder wenig Freunde machen werde), ich bleibe dabei: Wenn es “liebe” Außerirdische hier geben sollte, dann müssen sie sich entscheiden. Entweder abhauen, den Mist einfach gären lassen, oder endlich mal das Maul aufmachen. Nur zugucken und warten: Was soll das? Wozu? Sind das Perverse? “Transdimensionale” Voyeure?
Hänge ich irgendwo herum, nur um mir Krampf und Elend anzugucken? Sehen die gerne “Dschungelcamp”? Haben die zuhause keine Fernseher?
Haben die nichts zu tun? Zuhause bei der Mutti nix los, bringt die es nicht, ist das Essen englisch, zuviel Kehrwoche? Gibt es keine anderen Planeten, wo sie bereits Gesprächspartner haben?
Ich kann übrigens sogar noch Bruchrechnen. Das hat man mir so gut BEIGEBRACHT, dass ich es vor meiner Enddemenz wohl nicht mehr verlernen werde. Das verstieß keineswegs gegen meinen freien Willen, denn es gefiel mir im Ganzen nicht schlecht an meinem Gymmi, und es hat mir nicht geschadet. Man pfitzte nicht lange herum, glasklarer, “faschistischer” Frontalunterricht ohne wohlfühlsozialistischen Firlefanz, und es war klar. So hatten wir Zeit für Englisch, später Latein und Französisch.
Allerdings konnten die Lehrer auch noch was, praktisch alle, selbst die relativen Arschgeigen unter ihnen, und man durfte sowohl fragen, als auch widersprechen.
Ich habe, wie Du wohl weißt, Kinder, weiß, auch aus sonstiger Erfahrung als Privatlehrer, dass nicht jeder gleich wissen will, was anliegt. Und wenn es nur ums Klotüre schließen und Stalllüften geht.
So viel Fürsorge, dass man mir noch das Bereiten einer nichtvegetarischen Bolognesesauce beibringen möge, das Knoblauchschälen, erwarte ich keineswegs von irgendwelchen herumsitzenden und bescheidwissenden, aber nicht sagenden Raumfahrern; ich kann auch mein Latein alleine wieder aufbessern, wenn ich das will; ich erwarte aber, nein, den Deibel, ich erwarte es nicht: Ich fordere von Anständigen ein Minimum. Wenn sie hierbleiben wollen, wofür sie ja dann wohl einen Grund haben müssen. Welchen? Herumwarten? Oder doch irgendetwas absaugen, nichts dafür geben? Heimlich hinten, oben, unten, schakalinger?
Die werden ihre Klappe aufmachen, sich zeigen. Ansonsten werde ich ihnen unmissverständlich die Türe weisen, sobald ich das kann.
Und wenn ich es nicht schaffe, so schaffen es vielleicht meine Söhne.
Mir langt es. Zumal, wenn ich dann noch, gar auch noch von Dir, lese, die Menschheit sei hier schon in der Hölle. Dann noch doppelt und dreifach.
@ Lockez
Danke des Zuspruchs. Immerhin schon vor Fasching einer.
Jemanden grundlos und geheim auszuspionieren, nur weil man selbst es KANN, ändert nichts an der Verwerflichkeit dieses Tuns.
@ Thomas
Danke für diese präzise Ergänzung. Freiheit braucht keine Geheimschacks.
Die Außer(B)ier(T)ischen, mit Verlaub, kann niemand in Schutz nehmen ob der Tatsache, dass sie sich im Geheimem bei uns tummeln. Was sagt das denn über sie aus? Oder über ihre Meinung über uns?
Auch auf die Gefahr hin, dass ich Magnus´ obenstehende Aussagen wiederhole:
Sind wir es nicht wert, ihnen gegenüber zu treten? Noch nicht oder überhaupt nicht? Was macht das für einen Unterschied? Wenn dem so wäre, hätte ich ein sehr mulmiges Gefühl bei den weiteren Gedanken, die mir konsequenterweise anschließend kämen.
Sind sie einfach nur besorgt um uns, dass wir sie und ihr Wissen nicht verkraften würden? Ja zum Teufel, was machen die dann überhaupt unter uns? Niedere Spezies beobachten aber sich nicht einmischen wollen, á la StarTrek? Es gibt immer ein erstes Mal, bei dem technische Probleme den Schein auffliegen lassen. Damit wäre es dann jedem zweidimensional denkenden Wesen zu riskant, unter uns zu weilen und es würde sich auf einen Satelliten im Sonnensystem zur Beobachtung beschränken.
Das sind keine Manieren für hochentwickelte Wesen! Eher welche von sozial unterbelichteten.
Die alternativen Möglichkeiten gehen alle von ultraegositischen bis scheis-assi- oder einfach nur bösen Wesen aus, die vielleicht – vielleicht auch nicht – irgendwelche Geheimverträge mit Regierungen, welche freiwillig oder unter Zwang entstanden, geschlossen haben. Vielleicht machen die einfach, was sie wollen und unsere Regierungen versuchen, es so gut wie möglich zu vertuschen, weil sonst vielleicht Chaos ausbräche, wenn bekannt würde, dass jedes Jahr die Chance für jeden von uns bei 1:30.000 liegt, auf einem außerirdischen Seziertisch zu landen.
Hier einen auf streichel-streichel-liebes-Alien zu machen und sie als edle Wesen hinzustellen, dazu fehlt meiner Meinung nach die erkenntnistheoretische, die soziale und die moralische Grundlage auf Grund der obenstehenden möglichen Alternativen und dem ganz einfachen Fakt, dass uns Diskutanten keinerlei gesicherte Information über irgendetwas zu dem Thema vorliegt. Nur ein paar Videos und ein paar Geschichten, die allesamt gestellt sein können. Ich behaupte keineswegs, dass ich wüsste, dass es sie nicht gäbe. Ich halte uns nicht für die einzige Rasse in der Galaxie. Wenn sie hier sind, muss ich mich aber stark wundern über deren Verhalten oder deren Ansichten über uns.
@Magnus
Mach Dich mal schlau zum Thema “Kollektivwillen”.
Denn dieser (global) verbietet aktuell ein Eingreiffen.
Würden sich die Lichtwesen über den Kollektivwillen (wenn auch durch gezielte jahrtausendealte Propaganda und Manipulation erreicht und momentan auf dem Höhepunkt der Verblendung.) hinwegsetzen, wären sie keinen Dreck besser wie das Geschmeiss!
“Übrigens, denke ich, dass man sich keine Fragen stellen muss, ob man lieber in den Himmel oder in die Hölle will. Die Menschheit ist schon in der Hölle. Die Frage muss sein, wie komme ich hier heraus…” (Lisa)
Präzis!
@ Thomas
Bingo! (Ich bin hier doch nicht alleine…).
@ Dude
Also gut: Du und Lisa leben, Euch dessen bewusst, in der Hölle. Haschmech anscheinend auch.
Thomas, Lockez und ich haben noch nicht gemerkt, dass wir ebenfalls in der Hölle leben, was heißt, dass Ihr zwar über mehr Erkenntnis verfügt, es uns aber zumindest gefühltermaßen besser geht.
Tut mir leid. Auch bei aller Liebe zur Wissenschaft, meinem Hange zur Redlichkeit, meinem Drange, auch bitteren Wahrheiten ins Auge zu sehen: Da mag ich nicht tauschen.
@ Dude
Ich vergaß noch: Bin ich ein “Kollektivwillen”? Gerade Lisa (ich auch, Du? – äh…) verwahrt sich deutlich gegen dieses Konzept.
Ich weiß, was Schwarm(-ohn-)geist ist. Kann man jederzeit sehen, wenn masse Idioten beisammen.
Ansonsten werde ich mich aber bezüglich eines hier jetzt herhalten sollenden Kollektivwillens nicht weiters schlau machen. Ich bin ich. Und ich weiß, dass es andere Iche (oder Ichs) gibt. Diese Ausflucht zählt auch nicht. Zudem habe ich sie im Grunde genommen im Artikel schon hinreichend – sollte man meinen – abgehandelt bzw. verwiesen. Klariter.
@Magnus
https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/07/auserirdische-gesocks-gesindel-geschmeis/comment-page-1/#comment-146366
Ps. Verweis im Link beachten!
Pps. Ich setze die Links hier zum Lesen, und nicht zur Erheiterung und Blödelei!
Spielt es eine Rolle, ob die Elite, oder die Führer der Welt oder wer auch immer (Strippenzieher) etc… ob die Aliens sind oder nicht? Was wäre, wenn es ganz normale Menschen wären. Die sich tagsüber die Zeit mit Mobbing / Intrigen vertreiben oder Mobbing hinnehmen, die was alles tun für ein bisschen Geld? Jeder tut, was er kann. Im Rahmen seiner Möglichkeiten. Und die Möglichkeiten der Elite sind halt einfach ein paar tausend Grade besser / höher als die eines Normalos. Und doch helfen auch ganz viele kleine, mittlere und untergrosse Normalos mit, die Welt zu zerstören, sitzen in Banken, verkaufen ihren Kunden Lehman Papiere und griechische Staatsanleihen. Dafür kriegen sie einen Bonus, nicht wenn sie die Kunden brav und gut beraten, sprich zum Nachteil ihres Arbeitgebers, der Bank. Dasselbe bei Versicherungen. Oder Fischer in Booten zerstören Korallenriffe mit Sprengsätzen, um noch ein paar Fischchen zu fangen, während grössere Fischer gleich mit Kilometerlangen Netzen alles leerfegen. Jeder tut, was er kann, um zu Geld zu kommen. Die einen tun viel, die anderen wenig. Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten eben. Und in meinen Augen sind alle GLEICH. Vielleicht sind ja alle Menschen Transformers oder Aliens und wissen es nur noch nicht. Es weiss ja auch kaum ein Mensch, woher er kommt, und wohin er geht.
Sind die Menschen so doof, dass sie sich einer Gehirnwäsche unterziehen und als Marionetten alles machen, was die Aliens sich böses für uns ausgedacht haben, oder besitzen Menschen einen Willen und ein bisschen Verstand, um zu sehen, um erkennen zu können, was falsch läuft? Oder glauben Menschen einfach alles, was ein Politiker sagt, oder der TV?… Ist doch alles ein Witz und ein riesiges Welt-Theater.
@ Mona Lisa
Es spielt sehr wohl eine Rolle, wer wann wie wo was warum spielt.
Oder: Es sind eben nicht alle gleich.
Was wäre denn, wenn eine (wohlwollende) außerirdische Zivilisation jetzt eingreifen würde? Könnte sich dadurch der Bewussseinszustand Vieler verändern? Oder ginge es wie mit vielen Revolutionen in der Menschheitsgeschichte? Die neuen Machthaber sind wie die alten Machthaber? Oder müssten diese sehr intelligenten und “lieben” Außerirdischen dauerhaft hierbleiben und die Menschheit regieren. Ich denke, dass sie sich erst vielen Menschen zeigen, wenn diese sie quasi nicht mehr brauchen. Individuell kann man es natürlich beschleunigen. Ich selber habe außer in Traumdimensionen noch keine Außerirdischen “physisch” getroffen. Einmal dachte ich, aber ich bin mir nicht sicher. Jedenfalls freue ich mich auf ein Treffen.
Bis dahin gab und gibt es viele Tipps von intelligenten bis erleuchteten Menschen und Wesen, wie man erwachsen (erwacht) wird und Veränderungen selber gewissermaßen mühelos – jedenfalls müheloser als sonst – bewerkstelligen kann. Aber tun muss man das natürlich selber. Da führt kein Weg dran vorbei. Hilf dir selbst, dann hilft dir das Universum sozusagen. Papa, Mama, Außerirdische und der liebe Gott können das nicht machen…
Ihr habt ein Geplänkel angezettelt und die Hölle zurecht mit irdischen Zuständen beschrieben. Ich würde hinzufügen, dass Krieg, Krankheit, Altern, Sterben – überhaupt alles Leiden – höllische Zustände sind. Und über allem hängt das Damoklesschwert der übergroßen Schuld und Schulden. Wenn das keine niedrigen Schwingungen sind… Aber es gibt kein Grund zum jammern, denn diese Zustände sind nicht “alternativlos”, wie das die Ausgeburten der kollektiven Ängste, die Politiker, so gerne beschreiben. Wie schon oben beschrieben, kann man es individuell gestalten und irgendwann ist es vielleicht auch für viele Menschen interessant genug, den eigenen Bewusstseinswandel zu vollziehen. Und wenn nicht in diesem Leben, dann eben in einem Anderen. (Nein, ich glaube nicht an eine lineare Reinkarnation, sondern an ein ewiges Leben in verschiedenen Formen, und Alles läuft gleichzeitig ab.) Auch hier muss man hellwach sein, so dass man eventuell die Übergänge bewusst miterlebt und nicht immer (fast) von vorne anfangen muss…
Nebenbei gesagt, ich habe gehört, dass die Ya’Yel, eine überaus freundliche, humanoide Zivilisation aus dem Siriussystm als Erste landen werden. Wenn sich die Wahrscheinlichkeiten nicht stark verändern wäre das ungefähr ab 2017. Aber vielleicht ist das auch nur so eine Geschichte…
@ Lisa
Ein echter Wohlfühlblog, eine waschechte, reine Weicheier- und Warmduscherveranstaltung: Alle beten immer zusammen, keiner widerspricht nie nicht keinem… (Scherzle zum Romo.)
Dein Einwand bezüglich eines Eingreifens oben in Deinem Kommentar ist durchaus berechtigt. Es ist der mir bekanntermaßen gewichtigste. Was dawider spricht, habe ich wohl schon hinlänglich beschrieben.
Einen Satz von Dir will ich jetzt schon hervorheben (später vielleicht mehr; ich muss auch mal noch ans Weinglas usw.):
“(Nein, ich glaube nicht an eine lineare Reinkarnation, sondern an ein ewiges Leben in verschiedenen Formen, und Alles läuft gleichzeitig ab.)”
Danke dafür. Zumindest ähnlich sehe ich das. Und habe es ja erst vorhin – wenn auch etwas satirisch aufbereitet – in zuwenigst nicht unähnlicher Weise aufgegriffen.
https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/02/11/von-den-teilreinkarnationen/
Thomas lacht dort schon darüber…
@Magnus
“Dein Einwand bezüglich eines Eingreifens oben in Deinem Kommentar ist durchaus berechtigt. Es ist der mir bekanntermaßen gewichtigste.”
Es gibt noch einen weiteren Einwand, der in etwa ähnliches Gewicht besitzt.
Es könnte global eine riesige Angst- & Panikwelle ausbrechen, welche sich die Herren der Welt und ihre Hintertanen selbstverständlich mit ihren Mitteln (Medienpropaganda & Co.) zu nutze machen würden.
Dahingehend wird ja seit Jahren – wenn nicht Jahrzehnten – sehr viel getan von der Elite, und nicht nur über die Schafsmedien, sondern auch aus der hollywoodschen Manipulationsschmiede…
Ps. Man sollte jedenfalls in höchster Alarmbereitschaft sein, wenn plötzlich von den aktuellen Machthabern Ausserirdische vorgestellt würden, die es angeblich nett mit der Menschheit meinen.
Die gehören definitiv zum Geschmeiss!
Ich glaube von Außerirdischen nur das, was mir Hollywood beigebracht hat. ;)
Ne, zurück zum (ironischen) Ernst:
Solange ich nicht selbst einen vor meiner Haustür erschossen und danach seziert habe, glaube ich nicht daran. Wobei ich selbstverständlich die Nicht-Existenz nicht beweisen kann und auch nicht will. Denn möglich ist alles und gar relativ wahrscheinlich obendrein. Nur ohne handfeste Fakten besteht eben nur der Glaube.
Mit einem Glaubensbeweis kann ich mich nicht abfinden.
Ebensowenig kann ich ein ewiges Leben, eine Reinkarnation oder eine post-vitare 7-zonen Fußreflexmassage nicht wissen und mich somit auch nicht hinstellen und voller Überzeugung durchs Leben spazieren, dass mir am Ende eine neue Chance gegeben wird. Es fehlt da eben nicht nur der letzte Beweis.
Ich wäre vielleicht froh drum, wenn es so wäre. Nichts ist für ein Lebewesen schlimmer, als zu sterben, nichts für ein selbstbewusstes Wesen schlimmer, als nicht zu wissen, ob und wie der Tod endet. Aber niemand kommt zurück und sagt uns definitiv, dass da etwas wäre. Vielleicht könnten sie ja, sehen aber keinen Sinn darin… Alles vage, zuwenig greifbar.
Einzig das Interview mit einem Neurochirurg, der selbst niemals daran glaubte und nach einer eigenen Nahtoderfahrung nun der festen Überzeugung ist, dass der Geist weiterexistiere, lässt mich hoffen. Aber nicht glauben. Und schon gar nicht wissen. Vielleicht werde ich niemals wissen. Wenn ich aber am Ende erfahre, weiß ich es. Bis zu diesem finalen Beweis lohnt – genau wie mit den Außerirdischen – kein zu intensiver Gedanke, keine selbstgemalte Wunschvorstellung und erst recht kein Betrug an der eigenen Vernunft.
Wer dies tut, empfindet die lebendige Welt wohl immer als Hölle, hat aber dann doch nicht den Mumm für die logische Konsequenz und sucht dann wieder die Begründung für die Qualen, die er sich doch selbst auferlegt, im Hohlwort. Selbstgeiselung mit der tollen Begründung, es würde von einem verlangt.
Applaus.
@ Lisa
“Jedenfalls freue ich mich auf ein Treffen.”
Ich freue mich ebenso darauf, jederzeit, interessante Leute kennenzulernen. Ich lerne gerne.
Ich habe diese Sache ja auch zum wiederholten Male aufgeworfen (selbst jene Übersetzung “Außerirdische Irreführung erkennen” mit meinem Freunde Rainer hinter mich gebracht, dabei eher an den zu erntenden Spott gedacht, denn dass ich mir Lorbeer erhoffte), weil für mich, ohne dass ich einen Beweis dafür hätte, immerhin weitaus wahrscheinlicher ist, ach was, wie sollte es sonst sein (jede Vernunft spricht dafür!), dass es in Milliarden Galaxien auch irgendwo intelligente Außerirdische gibt. Und keineswegs ausgeschlossen, dass von jenen auch schon hier welche anbrandeten oder noch herumhüpfen. Selbst wenigstens fürs einmal Angebrandetsein spricht vieles. Persönliche Erfahrungen lasse ich jetzt mal weg.
Ich will mich aber nicht mit jedem treffen, nur weil er interessant sein könnte.
Ich biete Bier an, Wein, meinetwegen Sauermilch, Biolimo, oder gar, wenn gewünscht, Tofu (mag ja jemanden geben, dem das Zeug guttut), denn da bin ich tolerant, versuche mich, so gut wie schwäbisch möglich, anständig zu benehmen.
Das erwarte ich aber auch von der Gegenseite.
Es ist mir nämlich ratzwurscht, wie weit mir einer in manchen Dingen überlegen, wenn er letztlich ein Schakal.
Ich will keine Mitbringsel, kein Bauchpinseln, ich ertrage auch harte Kritik.
Aufgeblasene Seckel indes brauche ich keine. Die finde ich auch in Stuttgart leicht vor der Haustüre.
@ Lisa
Ich gehe jetzt gleich mal aus dem Hause und schaue mir die schon sichtbaren Aliens und den Rest noch ein wenig an, wahrscheinlich, wenn nicht scherzend, noch ein wenig sinnend, wie an jedem Tage. Denn sonst fange ich hier womöglich noch das Labern an, was ja schon halbert begonnen.
Sollte sich ein botmäßiger Außerirdischer bei mir zum Treffen anmelden, er nichts dawider haben (da müsste ich ihn schon gleich fragen, weshalb), lade ich Dich herzlich dazu ein.
Immerhin kommen bei mir sogar Libertäre mit Sozialisten aus.
LG
@ Thomas
Jetzt muss ich doch nochmal kurz ran, bevor ich mir eine Auszeit nehme.
Das mit dem Sterben ist nicht so schlimm.
Ich weiß zwar nicht, wie es am Ende geht, aber es ist nicht so schlimm.
Vielleicht die einzige Aussage, an die ich gerne einfach glaube.
Also gut, ein bisschen muss ich doch noch begründen, Du bist einer, der Logik fordert, zurecht.
Ich fange mal von hinten an. Weshalb sollte Sterben denn schlimm sein?
Und zwar egal, ob man an ein Leben nach dem Tode glaubt oder nicht. Allenfalls mag ersteres es dann doch schlimmer machen…
Es trifft schließlich jeden.
Vielleicht kann ich das inzwischen auch entspannter sagen, weil ich in diesem Leben gewissermaßen schon nicht nur einmal gestorben bin. Ich denke nicht, dass es beim Schlusse schlimmer sein kann, denn wenn man dann erstmal irgendwie, Piksieben minus zwanzig, hier doch weiterlebt.
Ich habe jedenfalls keine Angst mehr davor.
Zugegeben, ich will am Ende nicht leiden, wie ich schon gelitten habe. Darauf lege ich wirklich keinen Wert. Den Scheiß brauche ich nicht nochmal. Wie der aussieht, weiß ich schon. Jedenfalls zu meiner hinreichenden Genüge.
Hinzu kommt, das spielt sicherlich eine Rolle, dass ich inzwischen zwar noch nicht geschafft habe, was ich will, aber, immerhin, auch wenn man mir sagt, ich schaffte ja nix, etwas davon. Das hilft wohl zusätzlich, keine Angst vor dem Sterben mehr zu haben.
“Immerhin kommen bei mir sogar Libertäre mit Sozialisten aus.”
Das kann ich bestätigen. :-)
In einer Zeit der sich Zivilisation schimpfenden Barbarei tut dies auch dringend Not!
Und ganz unabhängig von den unterschiedlichen Sichtweisen zwischen den Libertären und den Sterntalern, überwiegen die gleichen (bzw. sehr ähnlichen) Anschauungen doch. :-)
Angst vor dem Tod ist genauso dämlich wie jede andere Angst. Lisa spricht wahrhaftig, wenn sie sagt, dass Leben EWIG IST. Ewigkeit kennt keinen Zeitablauf!
So, ich geh jetzt auch noch auf nen Marsch und schau, ob irgendwo Raumschiffe rumschwirren. Die Susi lass ich aber zuhaus… ;-)
Wer sagt, er hätte keine Angst vorm Sterben, der ist reichlich infiziert mit Gedankengängen, die er nicht belegen kann. Da hilft auch nicht der Trost, dass Leben ewig sei, wenns einem selbst an den Kragen geht. Angst vor dem Tod muss man hingegen nicht haben, ist er doch, wenn kein weiteres Existieren folgen sollte, der natürliche Zustand. Wir alle waren länger Tot als wir lebendig sind und kehren immer zu diesem Zustand zurück. Sei´s drum.
Dude, Magnus, wir müssen uns mal wieder treffen, ist schon so lange her ;)
@ Thomas
Über die Angst vor dem Sterben mache ich am besten mal einen gesonderten Beitrag zur Diskussionsgrundlage. Deine guten Einwände zwingen fast dazu. (Mit Außerirdischen angefangen, und jetzt sind wir beim Sterben…hehe).
Treffen: Jederzeit wieder. Schduergerd isch fir boide der halbe Weg. Bin auch bald mal wieder oben im schönen Frankenlande, dachte natürlich daran, bei der Gelegenheit, außer ein paar alten Freunden, auch zuwenigst Dich heimzusuchen. Melde mich rechtzeitig.
@Thomas
Ich hab nicht zufällig von “Tod” und nicht von (körperlich) “Sterben” gesprochen… ;-)
Aber auch vor’m Sterben sollte man keine Angst haben.
Hab ich auch nicht, aber ich verabscheue jedwedes Leid, Schmerz, Elend und Pein, also wünsch ich mir ein friedliches Ableben im Schlafe. Angst braucht es auch vor’m Sterben – egal wie – dennoch nicht.
Ps. Ja, die Zeit rennt… …seid ihr demnächst mal in Zürich? :-)
Pps. Habe übrigens auf meinem Nachtmarsch keine Ufos gesehen… :-D
@ Dude
Genau, Schmerzen kenne ich auch schon genug.
Ich käme auch gerne mal wieder in die schöne Schwyz. Wenn ich irgendwo bei Züri Schlafsackasyl gewährt bekomme. Eure Hotels sind mir zu teuer, und in meinem Alter will ich auch nicht mehr unbedingt strafzöllige bzw. ausschaffende Bekanntschaft mit Eurer bekanntermaßen tüchtigen Gendarmerie machen, weil ich mich irgendwo hinten in den Park gelegt.
@ Dude
Einwand bezüglich Lisas Wahrhaftigkeit, was ewiges Leben anlangt.
Sie weiß ebenfalls nicht genau, wie alles funktioniert; das behauptet sie indes diesbezüglich auch nicht.
Insofern redet sie – sehr wahrscheinlich – von ihrer Sichtweise her wahrhaftig, aber nicht im Sinne klarer Kenntnis.
(Soll keine kleinpfitzige Belehrung sein; Du stimmst ihr zu; gerade dann aber, wenn wir grade mal ein wenig ernst werden, will ich, mag sein nicht bis auf den kleinsten Muckenseckel, genau sein. Unsere gemeinsame Arbeit ist keineswegs irrelevant.)
@Magnus
Hast Du das von mir mehrfach empfohlene Buch von Armin Risi schon gelesen?
Denn wer das (Bewusst)Sein und den Quantencomputer verstanden hat, weiss, dass Leben ewig ist. :-)
Ich hoffe Du verzeihst, wenn ich keine Lust habe, hier ein Buch zu schreiben. ;-)
Ps. Ein Bett kann ich leider nicht anbieten, da meine kleine Wohnung so schon ziemlich voll ist, aber ich habe einen sehr bequemen Chefsessel, der sich fast horizontal ausziehen lässt, oder wahlweise einen weichen Teppich, wie er zum Dude gehört. ;-)
Ansonsten gäbe es auch noch diese Varianten:
http://www.seminarguide.ch/hotel.asp?hotel=324®ion=4
http://www.conviva-plus.ch/info-ch/backpacker-hostel-zurich-langstrasse/
@ Dude
Risi habe ich noch nicht gelesen; aber auf einem Teppich schlafe ich problemlos. Wenn es nicht deutlich minus und fast nichts obendrüber.
@Magnus
Wieso nur hab ich das wohl bereits geahnt? ;-)
Ps. Ich hab haufenweise Decken (gehört auch zur Worst-Case-Vorsorge) und Kissen hier. Geheizt ist auch. :-)
Und Du weisst ja, der Teppich macht das Sardinenbüchsen-Zimmer erst richtig gemütlich…
http://www.youtube.com/watch?v=_vGK008c_rA
Pps. Draufgepisst hat gottlob bisher weder ein Chinaman, noch sonstwer… :-D
“Es könnte global eine riesige Angst- & Panikwelle ausbrechen, welche sich die Herren der Welt und ihre Hintertanen selbstverständlich mit ihren Mitteln (Medienpropaganda & Co.) zu nutze machen würden.” Dude
Ja, das stimmt wahrscheinlich und die “Herren der Welt” würden ihre effektivsten Waffen auspacken.. Die Außerirdischen müssten sich verteidigen und zurückschießen und da sie wahrscheinlich wesentlich effektivere Mittel haben, müssten sie einen Teil der Menschheit auslöschen. Aber das ist eigentlich nicht der Sinn der Sache…
“Mit einem Glaubensbeweis kann ich mich nicht abfinden.” Thomas
Nein, natürlich nicht. Jeder Mensch weiß alles, wenn er dieses Wissen nur zulässt. Immerzu zu sagen “man kann es nicht wissen” und “niemand ist zurückgekommen” verschließt dieses Wissen allerdings. Auch sind Träume die nächtste Annäherung an das sogenannte Jenseits, das nur ein Jenseits der aktuellen Wahrnehmung ist. Und das Sterben ist möglicherweise wie ein Aufwachen aus einem Traum. Deshalb ist es nicht verkehrt, auch in den Träumen etwas wacher zu sein.
“… kein zu intensiver Gedanke, keine selbstgemalte Wunschvorstellung und erst recht kein Betrug an der eigenen Vernunft.” Thomas
Was Menschen von Tieren unterscheidet ist möglicherweise die Fähigkeit zur Imagination, sich etwas vorstellen zu können und das dann zu realisieren. Immer nur gebannt auf das schon Manifestierte zu schauen ist so etwas wie ein Sachzwang, fast schon ein alternativloser Sachzwang. “Selbstgemalte Wunschvorstellungen” entsprechen tatsächlich den Mechanismen des Universums und wenn diese auch noch intensiv sind, realisieren sie sich wahrnehmbar, also physisch. Der “Betrug an der eigenen Vernunft” ist, dies nicht zu wissen.
Das Leben auf der Erde – mit diesen niedrigen Schwingungen – ist eine große Herausforderung für jeden Menschen. Man kann sich natürlich umbringen, aber möglicherweise muss man dann ein paar Schritte der Erkenntnis wiederholen. Ich halte es für besser, es jetzt gleich zu tun. Mich macht diese Erkenntnis nicht depressiv, denn Hand in Hand mit dem Erkennen dieser unangenehmen Zustände geht auch ein Erkennen der immensen Schönheit des Lebens an sich einher. Naja, wacher zu werden hat nur Vorteile, egal wo man sich gerade befindet.
@ Lisa & Alle
“…denn Hand in Hand mit dem Erkennen dieser unangenehmen Zustände geht auch ein Erkennen der immensen Schönheit des Lebens an sich einher.”
Der ist nochmal hervorzuheben. Gülden. Glücklicherweise nicht nur ganz selten kann ich Dir, gerade noch beim Tiefsten, Schwierigsten, am wenigsten Erkannten, also überrascht wie erfreut zustimmen.
Natürlich auch nicht verkehrt der Einwand, zu welchen Verwicklungen eine Sichoffenbarung möglicherweise hierseiender Außerirdischer führen könnte, noch viel mehr Krieg, Tod und Leid gar.
Soll uns aber die Angst vor einer derartigen potentiellen ungünstigen Entwicklung leiten?
Ich warte schon auch mal, weiß dass ich jetzt nicht fragen sollte, weitergoschen, akzeptiere das. Zeitweilig.
Hier aber eindeutig nicht mehr. Ich will Klarheit.
Das elektrische oder kerzuöse Licht ausmachen, das kann ich schon alleine (meistens).
@ Lisa
Ein wahrlich güldener Satz von Dir, der, den ich oben nachzitierte.
Der harte Brocken ist gerührt. (Er weint noch nicht, greift aber immerhin vorsorglich zum Weinglase.)
Du hast jetzt schon einige Male zu schwierigsten Dingen Sätze eingebracht, die kaum noch zu verbessern.
Ich wette, Du warst doch mal wenigstens bei einem nicht ganz schlechten Lehrer.
Danach hast Du irgendwann auch noch beim härtesten aller Lehrer gelernt, alswelcher Du selber. (Oder kam da ein netter Außerirdischer angeschwoben, von dem Du nur noch abschreibst?)
Ich bin gerne bereit, Dinge zu akzeptieren, wenn ich sie sehe und wiederholt nachprüfen kann. Auch, wenn ich mir sie vorher nur vorgestellt habe.
Ich habe übrigens gerade den Versuch unternommen, mir vorzustellen, dass ich nicht nur einen Krügerrand im Tresor liegen habe sondern derer gleich zehn. Ich hab das wirklich versucht! Aber irgendwie hat das nicht funktioniert. Werde aber fleißig weiter üben… wahrscheinlich fehlt mir die echte, reine Überzeugung.
(Bitte, das bedarf keiner ernstgemeinten, weiteren Erklärung von euch)
“…denn Hand in Hand mit dem Erkennen dieser unangenehmen Zustände geht auch ein Erkennen der immensen Schönheit des Lebens an sich einher.”
Dem stimme ich zu, jedoch nicht ganz auf deiner angesprochenen Metaebene. Dennoch bleibt es nahezu universell richtig.
@ Thomas
Ümmer nou blouß enner vo dünne Krücherränder dinn?
Dar losst sich holt von jeden bescheiß’.
“Soll uns aber die Angst vor einer derartigen potentiellen ungünstigen Entwicklung leiten?”
https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2011/06/12/angsteinflossucht/
(siehe Kommentarstrang) ;-)
@ Lisa
Ich habe noch ein wenig über das nachgedacht, was Du “Schwingungsebenen” zu nennen pflegst und hier wohl doch mit hingehört.
Zunächst muss ich eingestehen, dass schon das Wort “Schwingung” für mich persönlich ziemlich vergiftet ist. Allzuviele Schwindler und Bauernfänger führten es allzu geschickt, auch wider mich, im Munde. Dafür kannst Du natürlich nichts, und ich halte Dich nicht für eine Schwindlerin.
Eine klassische Falle. Du redest, setze ich mal, richtig, und Deine Rede ist doch schon indirekt beschmutzt.
Es geht darum, was Du erst kürzlich sagtest, dass man sich Begriffe zurückerobern solle. Genau darum. Jeder zurückeroberte Begriff, nicht dann anders verfälscht, ist ein Sieg.
Ich will es weiter verdeutlichen. Ich höre “höhere Schwingungsebenen”, und schon habe ich, ob all der Schwätzer, von denen ich das schon vernommen, halb den Kanal voll. Dann sortiere ich mich. Bei Dir stimmt das Wort inhaltlich, fühlbar, ist nicht hohl, sinnig, glaubwürdig.
Man hat schier unglaublich viele eigentlich brauchbare Begriffe vergiftet.
Ich denke immerhin darüber nach, wie das mich selber zu Fehlleistungen führen könnte. Doch wer hat sonst die Zeit, das Bewusstsein, das Feingefühl dafür?
Du inspirierst beharrlich. Es gibt manches, das mir an Deiner Philosophie zu holzschnittartig, zu wenig durchdacht, ja mitunter stur erscheint. Aber Du gehst sauber mit Deinen Begriffen um.
Oh, es ist wohl Fasching…
Nein, was das Anziehungsgesetz anlangt, da bin ich mit Dir, auch und gerade bezüglich Außerirdischer, nicht einverstanden. Mir da schlicht zu einseitig, ja, hart gesagt, dahergewollt, was Du sagst.
Nun gut: Sollen mal Zweie von denen es wagen, offen anzutreten; auf der anderen Seite Du und ich; wenigstens ich; und dann schauen wir mal, selbst, wenn Du es nach fünf Minuten fasziniert mit denen hältst, wie es mit der Rede wird.
Wenn sie antreten, schon länger da, haben die sich erstmal zu erklären.
Ich bin offiziell schon einige Zeit da, erkläre ständig. Mir muss man den Maulfaulen erstmal nachweisen.
(Ich lasse sie zweifelsweis natürlich eine Weile herumlabern, bis dass sie sich erklären. Aber nicht ewig. Ansonsten komplimentiere ich sie allerfreundlichst hinaus und gehe, finde ich noch einen hinreichenden Pfennig im Hosensacke, hernach ins Wirtshaus. Wenn Du willst und selber zahlst, moderne Frau, darfst Du dann im Gegensatze zu jenen auch noch mit.)
@ Lisa
Ich sehe gerade, dass ich Dir gegenüber oben recht hart schrieb. Es geht aber um die Sache. Und die ist nunmal kein Kissen. So gesehen nehme ich nichts zurück. Doch, ja: Man darf als Mann einer Frau gegenüber nicht so grob sein.
Dass ich in diesem Sinne spürbar nebenhinausging, dafür bitte ich um Verzeihung.
“Ich wette, Du warst doch mal wenigstens bei einem nicht ganz schlechten Lehrer.” MG
Bei den Besten, der Besten, der Besten, Sir!
Darunter waren und sind übrigens – neben so Kapazitäten wie Krishnamurti, Osho, Nietzsche… – genau 3 Außerirdische. Aber keine Sorge, inzwischen kann ich selber form -und fabulieren. Ich freue mich auch, wenn es mir gelegentlich besonders gut gelingt.
“Ich bin gerne bereit, Dinge zu akzeptieren, wenn ich sie sehe und wiederholt nachprüfen kann.” Thomas
Ja, das meinte ich mit Sachzwängen. Aber selbst in den Naturwissenschaften steht vor jeder neuen Erkenntnis eine Theorie und allein der Begriff verweist auf die innere Quelle. Übrigens, Imagination kann man trainieren…
“…was Du “Schwingungsebenen” zu nennen pflegst…” MG
Ja, es ist mir bewusst, dass sich der Begriff im Deutschen dubios anhört. Deshalb verwende ich des Öfteren Frequenz. Aber das Universum schwingt nun mal und ganz vermeiden kann ich es deshalb nicht. Also… zurückerobern…
A propos Schwingungen (sehenswert): https://www.youtube.com/watch?v=GtiSCBXbHAg (2 min)
Übrigens denke ich, dass der Begriff Außerirdische zu einseitig materiell orientiert ist. Ich gehe davon aus, dass es nur ein Bewusstsein gibt. Wenn also unbekannte Wesen erscheinen, so kommen sie aus anderen Bewusstseinsbereichen. Diese können materiell oder auch nicht sein.
@ Lisa
“Aber selbst in den Naturwissenschaften steht vor jeder neuen Erkenntnis eine Theorie und allein der Begriff verweist auf die innere Quelle. Übrigens, Imagination kann man trainieren…”
Nein, es steht auch in den Naturwissenschaften nicht immer vor jeder neuen Erkenntnis eine Theorie. Nicht selten wird auch einfach etwas gefunden und dann überlegt. Als beispielsweise Alexander von Humboldt an den Orinoco ausrückte, sahe er dort schlicht, was an Pflanzen und Tieren zu finden. Ich denke nicht, dass er vorher eine Tapirtheorie aufgestellt hatte.
Aber, ja, Imagination kann man trainieren. Ebenso wie Assoziation. In letzterer bin ich wohl schon weiter als in ersterer.
Das mit den Schwingungsebenen oder Frequenzen ist natürlich grundsätzlich richtig. Sagte auch mal einer – leider den Namen vergessen – : “Die Welt ist Klang.”
Als Sprachfuzzy drücke ich ja ganz unzweifelhaft alles, was ich als solcher darbringe, in Schwingungsformen aus. Das wäre, chineste ich, keineswegs anders. Denn deren Zeichen stehen auch für Worte, hiemit Lautkombinationen, also Schwingungsebenen.
Ich will noch kurz eine Lanze für Thomas brechen. Er mag es gerne logisch, das weiß ich, aber er ist deshalb keineswegs “unspiri”. Er schließt nämlich, so wie ich ihn kenne, nichts a priori aus, hört sich jede These oder Theorie (selbst dudeske und lisaeske) unvoreingenommen an, versucht sie zu erfassen, kanzelt keinen einfach ab. Dass er seine Zugänge noch erweitern könne, anders gesagt, sich noch höhere Frequenzen erschließen, ich denke, er wäre so ungefähr der Letzte, der das bestritte. Ich darf aber wohl, hierin nicht zu weit zu gehen, noch über ihn sagen, dass er, mir darin ähnelnd, ein Forschergeist ist, der nicht gerade gerne einfach so drauflosglaubt. Er hält alles für möglich, aber eben erst für bewiesen, wenn es bewiesen ist.
Es mag indes sehr wohl sein, dass Du zumindest teilweise in einer durchaus nicht aus der Vernunft schlagenden Weise schon weiter bist. So eine Art Pippi Langstrumpf, die sich die Welt macht, wie sie ihr gefällt.
Ich selber kann das bislang zumindest weit überwiegend nur auf der literarischen Ebene. Da gelingt es manchmal.
(Nachtrag. Das hätte ich beinahe vergessen. Freut mich sehr, dass Du nicht bei Außerirdischen abschreibst. Mache ich auch nicht. Kann es selber. Ja, ein paar gute Lehrer hatte ich auch, Nietzsche zweifellos mit dabei. Und natürlich Wilhelm Pötters. https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2011/12/28/wilhelm-potters-mein-bester-lehrer/)
@ Lisa
Zum Können Nietzsches muss ich nicht fragen, dessen Schriften kenne ich größtenteils.
Täte mich nun aber schon interessieren, wie gut die von Dir erwähnten 3 Außerirdischen schreiben, natürlich auch was. Aber vielleicht haben die das Schreiben ja auch schon gar nicht mehr nötig und singen einfach nur noch.
(Kein böser Göllerwitz!)
Danke Magnus für die Lanze.
Ich denke, ich habe zu dem Thema das Ende fast erreicht, werde mich, dann wohl ausklinken.
Lisa, dass das Universum letztlich aus Schwingungen besteht, bezweifle ich nicht wirklich. Dennoch ist das, was du mir “beibringen” willst, -ich sags mal plakativ – eine Kombination aus tiefgründigen Lebensweisheiten gepaart mit esoterischem Rumgeschwurbel. Die Lebensweisheiten lese ich gerne von dir, das esoterische Geschwurbel (vielleicht bin ich ein gebranntes Kind bei dem Thema; andere Geschichte) ist für mich eine Zurechtlegung der Welt, wie sie einem gerade passt – obwohl der Welt außenrum das sowas von schnurzpiep ist, dass es einem möglichst objektiven, externen Beobachter die Zehnägel hochrollt bei den “Bewusstseinswandeln”, die besagte Eso-Menschen monatlich oder jährlich durchziehen: Mal in die eine Richtung, mal in die andere. Je nach dem, wer mal wieder eine neue, tolle Eso-Idee in ein Buch geschmiert hat.
Für mich fehlt da die Stringenz, der Kompass im Leben wenn man so will. Nicht, dass der Kompass sich nicht ändern dürfte. Aber nicht so oft und in immer andere Richtungen.
Oben Geschriebenes soll aber nicht dir persönlich gelten, dazu kenne ich dich zuwenig und kann ein solches Urteil auf keinen Fall fällen. Du beweist bislang auch Gegenteiliges. Dennoch: So ist mein bisheriges Bild von Eso-Menschen. Gepaart mit Alienthemen kommt da ein wüster Sud heraus, den ich weder gerne riechen noch trinken möchte. Beides hat dennoch seine Berechtigung in der Welt.
@ Dude
Du sprachst weiter oben von der gewaltigen Angst- und Panikwelle, die bei der “Offenbarung” des Vorhandenseins von Außerirdischen hier folgen und entsprechend ausgenützt werden könnte. (Kam noch nicht zur Antwort, es schwirrte mir aber im Hinterkopf, also jetzt.)
Selbstverständlich bestünde im Falle auch diese Gefahr.
Besser aber allemal – Tom Montalk (Thomas Minderle) rechnet mit einem solchen Szenario als nicht unwahrscheinlich – , sollten irgendwelche Außerirdischen hier sein, gar, wie viele (auch Tom) meinen, mehrere Fraktionen derer, wenn vorher schon ein Bewusstsein gebildet, darüber nachgedacht wurde, was folgen könnte, man, allzumal, dafür auch der Beitrag hier, nicht gutgläubig an die Sache herangeht, irgendwelchen Georgia-Guidestone-Fritzen usw. das Feld nicht einfach überlässt, indem man, sei es eben “nur” publizistisch, selbst handelt.
Ist Dir schon aufgefallen, dass wir hier, obschon der Beitrag, gemessen an den Verhältnissen dieses Blogs, recht oft aufgerufen wurde, noch nicht einmal einen leichtfertig Gutgläubigen, derer es in den entsprechenden Gemeinden nun wahrlich nicht mangelt, kommentatorisch hereinbekommen haben? Woran das wohl liegen mag?
Ganz einfach. Hier wird nicht geschwärmt. Hier zählen Einzelbeiträge. Hier zählt individuelles Wägen, Können, Darlegen. Keine sogenannte Schwarmintelligenz.
Damit haben wir wenigstens gezeigt, dass man auch dieses Thema – eben hat Thomas Lisas Beiträge sehr deutlich, sehr grundsätzlich hinterfragt – durchaus kontrovers diskutieren kann, es entwickeln, ohne sich übers Maß wechselseitig an die Gurgel zu gehen. Das ist, auf Schwäbisch, immerhin schon “was gschafft”.
Ich habe praktisch keinen Kontakt zur Ufologen-Szene. Wozu auch, so wie sie sich meist darstellt. Mir meine Zeit zu schade.
Es hat auch keiner zwanzig Links zu vorgeblichen UFO-Sichtungen eingestellt, die letztlich nichts gebracht hätten. Wir haben versucht, die Implikationen der Sache nüchtern zu betrachten. (Na gut, am Rosenmontag hatte ich später leicht eine im Kahn. Aber in meinem, nicht in einem UFO.)
Ich kann mich, ohne damit die Diskussion beenden zu wollen (Thomas hat grade keinen großen Bock mehr, was ich verstehe, aber vielleicht ändert sich das auch wieder), in dieser Zwischenbilanz nur dafür bedanken, dass ein paar Leute dabei so eifrig mitgezogen haben, eintrat (ich konnte natürlich nicht wissen, wie), was ich mir wünschte und wofür ich meine Provokation ansetzte.
Und ich bleibe, nach allen bislang ausgetauschten Argumenten, klar dabei: Wenn irgendwelche Außerirdischen hier sind, anständig, keine Arschlöcher, dann sollen sie entweder abhauen oder sich endlich zeigen.
Das ist und bleibt, solange mich nicht einer andersrum überzeugt, meine Meinung; vielleicht gibt es ja Außerirdische, die nicht nur alles Mögliche können, also auch Deutsch, hier gelesen haben, meine unmissverständliche Ansage verstanden, womöglich darüber nachdenken, so wie andere hier auch, ob ich nicht recht haben könnte damit, dass es jetzt langt mit der Versteckspielerei.
Der Planet ist in großer Not. Du leidest nicht selten wie ein Hund darunter. Ich lache darüber auch nicht nur von morgens bis abends.
Wer da nicht irgendwann Farbe bekennt, der ist für mich das, was ich meines Erachtens gut begründet und weder von Dir noch von Lisa hinreichend widerlegt gesagt habe.
@ Außerirdische
Aschermittwoch. Die CSU soll den nicht alleine haben. Wäre ja noch schöner.
Ab jetzt ist Fastenzeit, liebe Außerirdische. Nicht für mich, denn ich bin kein Christ. Aber für Euch.
Ich rufe nämlich hiermit die ganze Menschheit dazu auf, Euch mental wie physisch auf Nulldiät zu setzen. Ganzfasten. Kein Spätfressen wie im Ramadan. Kein Fastenbier, keine fünfte Jahreszeit: einfach nichts mehr.
Klar, ich weiß schon, irgendein Schlaumeier könnte meinen, ich führte Euch ja doch Energie zu, allein schon, indem ich Eurer erwähnte. Das ist aber nichtmal Magerquark. Solche Eso-Kindergärtner-Sprüche ziehen bei mir schon lange nicht mehr.
Keinen Wurstzipfel mehr – oder esst Ihr Vorhäute? – für Euch.
Da Euch zuzutrauen ist, dass Ihr sogar grünschimmliges Brot bestens verdaut, kommt auch das jetzt lieber vorsorglich in den Ofen, denn dass es für Euch im Müll liegenbliebe, Ihr es noch ausgehungerten Ratten klaut.
Ja, ich kenne kein Grüß Gott mehr mit Euch.
Zum Beten könnt Ihr in die Kirche. Es gibt hier genug davon, und die meisten stehen meistens leer. Dort also fallt Ihr nicht leicht auf. Fresst die Soutane vom Pfarrer.
Irgendwann ist selbst bei dem gutmütigen Göller der Zacken ab.
Sicherlich könntet Ihr mich, wenn es Euch gibt, wegen Insubordination, Majestätsbeleidigung, Blasphemie, sonstwas, leichthin umbringen; aber nicht meinen Geist. Karmisch, wenn Ihr an sowas glaubt, wäre es auch nicht eben geschickt.
Haut ab, oder zeigt Euch. Mit mir ist nicht mehr gut Kirschen essen.
Der Gedanke, dass Ihr, wenn es Euch gibt, keine “Lieben” sein könnet, da ihr bestenfalls gleich Dieben und Spannern oder Sklaven unterwegs, wie ich ihn dargelegt, wird sich schon verbreitet haben.
Alle Gründe, die auch hier wider meine Rede geführt wurden, weshalb Ihr in Euren Verstecken bleiben solltet, gründeten letztlich auf Angst, Befürchtungen zuwenigst. Das spricht schon Bände.
Schonmal was von der Heisenbergschen Unschärferelation gehört? Davon, dass der Betrachter nie reiner Betrachter, schon durch seine Betrachtung eingreift?
Ihr wollt Euch noch herausreden? Nicht mit mir. Rosenmontag war vorgestern. Es ist Aschermittwoch. Und es hätte schon vorgestern nicht gereicht.
Ich wünsche Euch, dass Euch die Tachyonenantriebe verrecken, die Phaser versagen, die Replikatorenenergie ausgeht, Eure Hellsichtigkeit zur Nacht wird, Magnesiummangelkrämpfe, leere Latrinen, weil es nix mehr zum Reinscheißen gibt, ja, selbst Alpträume der besonders transdimensionalen Art. Und eine Menge nichtsnutziger, nervender Flüchtlinge, Päpste, Winkeladvokaten, masse Psychiater, denen die Drogen auch noch für sich selbst ausgegangen, kranke Pfaffen noch zuhauf dazu.
Es soll richtig ungemütlich werden auf Euren UFOs.
Nichtmal mehr Muckenfuck zum Saufen.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei.
Auch Euer Fasching.
@ Lisa
So, es ist Ascherdonnerstag, und ich bin wieder ganz arg lieb. (Was allerdings lediglich heißt, dass jetzt erstmal keine saftigen Tiraden mehr folgen, außer jemand reizt mich durch nicht hinnehmbare Intransigenz vielleicht nochmal dazuhin. Dann könnte jedoch stattdessen, ich bin nicht grundfaul, lasse mir immer gerne noch etwas einfallen, habe Spaß am Variieren, hier auch noch das achtunddreißigste Strategem zur Anwendung kommen.)
Außerirdische hin und her, letztendlich muss man alles selber tun. Man lebt allein, man stirbt allein. Die Verantwortung kann einem einfach niemand abnehmen. Das Schöne ist, dass man alle Mittel in sich birgt, um diese Verantwortung tragen zu können.
Ich bin auch der Meinung, dass es für Außerirdische langsam an der Zeit wäre, Farbe zu bekennen. Aber möglicherweise liegt auch das Farbe bekennen in der eigenen Wahrnehmung. Und wichtig ist nur das, was man selber als richtig erkannt hat.
So weit, so gut…
Schöne Worte zu Schluss!
@ Thomas & Alle
Schluss ist für mich jetzt vorläufig (endgültig ist erst, wenn alles geklärt!) auch mal, sollten nicht noch Beiträge hereinkommen, die betreut gehören. Auch warte ich noch auf Dudes Segen. Außerdem kann ich nicht kategorisch ausschließen, dass mir noch etwas einfällt. Ein paar Spottgedichte zum Beispiele. Bisher setzte es ja bloß Prosa.
Ansonsten wende ich mich jetzt erstmal wieder Irdischem zuwenden; das Dinkelbrot muss gleich in den Ofen. Schwarzgekümmelt ist es schon.
@ Alle
(Nur zur Entspannung)
Da flog der Glork vom Ork gen Erde
Nein, er kam nicht zu Pferde
Er hielt hier alle für blöde
Drum sprach er nicht
Der eitle Wicht
Das war ihm zu öde
Immer aber guckt’ er aus seinem Flieger
Lachte über all die Narren
Raus aus seinem Raumkarren
Fühlt’ sich darob als Sieger
Drauf, dass er selber
Mit solchem Gebaren
Feigem, glotzendem Fahren
Eher der Mondenkälber
Das fiel ihm nicht ein
Denn dieser Schmock
Bock ohne Rock
Er war feig
Also kein Zeig
Er war klein.