Archiv für den Monat Dezember 2012

Lautlügen

Dienstag, 11. Dezember 2012

Man lügt weiter: “Muslime”. Es heißt Moslems.

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Wir dem Glücke

Dienstag, 11. Dezember 2012

Wir sind nicht unbedingt oft glücklich.

Dafür aber rächen wir uns am Glücke, nein, besser, dessen Hinterlist.

Es käme nämlich, so verlogen es auch sein mag, und das ist es zweifellos, doch am liebsten zu uns.

Es verlangt aber meist einen viel zu hohen Preis. Es ist von der Art der Wucherer.

Lustig dann, wenn man seine Ware abgelehnt, es versucht, sich nicht sichtbar zu ärgern.

Das schafft es ja letztlich nie.

Es ist derart geliebtwerdenssüchtig, dass es sich nimmermehr zu bezähmen weiß.

Das Glück hat nur das Glück, dass das die meisten nicht wissen.

Sonst müsste es sich schon viel länger angemessen benehmen.

Was das Letzte ist, was es will.

Das Glück ist so dumm, wie die Dummheit unergründlich klug ist. (weiterlesen…)

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Offenheit ist geboten

Dienstag, 11. Dezember 2012

Sobald eine lachende Ziege vor mir steht, die den Käs einfach scheißt und die Sardellen dazu aus ihrem Euter gibt, überlege ich mir doch, ob ich den Monsanto-Glauben glauben soll.

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Wie der Philosoph (nicht) stürzt

Dienstag, 11. Dezember 2012

Das Ende des Philosophen ist eine bestimmte Art der inneren Festigkeit.

Ein Philosoph, der seinen Frieden gefunden hat, verdient den Namen nicht mehr.

Er taugt allenfalls noch als ein Untoter.

Die Weisheit nämlich, wie schon einer sagte, ist ein Weib und liebt immer nur einen Kriegsmann.

Deshalb – ich pfitzelte gerade mit Leserin Lisa mal wieder darumherum – will ich auch zumindest bisher ganz sicher nicht “erleuchtet” sein.

Nicht nur das Passivische daran stört; es ist das Endgültige, das jenem Zustande aus meiner Sicht innewohnt.

Leserin Lisa allerdings sieht das offensichtlich ganz anders; soweit ich ihre Ausführungen verstanden zu haben meine, leuchtet es sich im Erleuchtetsein eben doch immer noch mehr.

Das wäre ja, so paradox es klingt, schon eine interessante Sache. Das schaute ich mir dann doch einmal an.

Ich traue der Sache aber nicht; noch finde ich mein relativ unterbelichtetes Leben spannend; manches, was ich mir wünschte, mag darinnen fehlen; es birgt aber täglich Neues.

Indes: So wie Lisa das zu meinen scheint (wofern ich es doch halbwegs begriffen haben sollte), nämlich, dass man von erleuchtet zu immer noch erleuchteter hinanschreiten könne, ließe ich’s mir womöglich schon gefallen.

Paradox ist ja nicht unbedingt verkehrt. Das weiß ich als leidenschaftlicher Dauerparadoxer schon lange.

Trotzdem bin ich abgeschwiffen. (weiterlesen…)

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Wie der Philosoph lernt

Dienstag, 11. Dezember 2012

Als Philosoph sollte man zuvörderst seine eigenen Schwächen genau kennen.

Nur so kann man die eigenen Urteile beurteilen: egal, ob es Wein, Weib oder Gesang, oder, wie häufig, alle Dreie und noch ein Viertes und Fünftes.

Ein Hang zum Gesang kann dahin führen, dass man zu laut und zu falsch und zur falschen Zeit am falschen Orte singt; des Weines halber kann man ohne äußeres Zutun treppabfallen; des Weibes halber kann man seine Stimme verlieren und gleichzeitig noch die Bouteille.

Deshalb ist das Weib gefährlicher als selbst Trunk und Schwatz.

Aber gut, das ist seit Jahrtausenden bekannt; zur Sicherheit habe ich es aber nochmal erwähnt.

Jedenfalls gilt es, neben der Vor- und Umsicht bezüglich des Urteils, aus den jeweiligen Schwächen in dem Sinne Tugenden zu machen, dass man den sich ergebenden Spannungsbogen zwischen Dackelhaftigkeit und Verstand gezielt nutzt.

Selbst das lässt sich nämlich üben, immer besser erlernen.

WIESO, WIE war ich schon wieder so blöde?

WOMIT fing es an?

WELCHER war der dümmste, entlarvendste, lächerlichste Satz?

WAS, WANN löste den Kontrollverlust aus?

Wollte ich den Kontrollverlust gar, und, wenn ja, WARUM? WOHIN? (weiterlesen…)

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Von der Glaubsucht

Montag, 10. Dezember 2012

Die Glaubsucht ist neben und mit der Todessucht vermählt die schlimmste Krankheit eines Großteils aller Hochbegabten.

Einem Primitivling, einem Fellachen im Nildelta, macht die Glaubsucht wenig.

Man hat sie ihm beigebracht, er wird seine Söhne deshalb beschneiden lassen, am Nil vielleicht sogar noch seine Töchter, aber psychisch macht es ihm, vergleichsweise, fast nichts.

Er glaubte ohnehin an jeden Scheißendreck, der ihm vorgesetzt. (weiterlesen…)

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Freundschaft

Montag, 10. Dezember 2012

Der mich am härtesten rügte, dass ich vor einiger Zeit meiner Söhne halber öffentlich weinte, ist jetzt tot.

Es war nicht nett, als er mir diese gewahrte Schwäche schonungslos reinrieb.

Er war aber kein Tuschler.

Und ich bin froh darum, dass ich den Genackschlag zu meiner peinlichen, normalerweise doch vermeidbaren Entgleisung, nun gerade von ihm bekam.

Freundschaft gründet eben wesentlich auch in harter Offenheit. (weiterlesen…)

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Christentum? Kriecherreligion!

Montag, 10. Dezember 2012

Manchmal dauert es.

Mit die (wenn auch recht wahrscheinlich nicht bewusst) perfideste Eingabe bekam ich hier vor einigen Wochen, da in der Frage um “Erleuchtete” Nietzsche, davon nach unten abständig, als ein wahrscheinlicher lediglicher “Borderliner” abqualifiziert ward.

Alle möglichen Jesusse und Sonstnochwasse waren also “erleuchtet”, Nietzsche aber nur ein bedauerlicher “Borderliner”.

RIESENGRANATENSCHEISSENDRECK! (weiterlesen…)

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“Borderliner” gleich Grenzgänger?

Montag, 10. Dezember 2012

Der Begriff des “Borderliners” ist mächtig en vogue, aber bislang keineswegs auch nur halbwegs griffig definiert. (weiterlesen…)

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In der Not

Freitag, 07. Dezember 2012

Man muss die Angelsachsen zum Denken zwingen.

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Dekonstruktion als Fundament

Freitag, 07. Dezember 2012

In Zeiten feiler Lügen setzt die Dekonstruktion immerhin ein Fundament.

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James Bond entlassen

Freitag, 07. Dezember 2012

Ich bin nicht James Bond, und zumal, der wäre, wenn deutsch und ich, ein viel Schrecklicherer.

James Bond nämlich, wie man es dreht und wendet, ist letztlich ein Sklave.

Egal, was seine verruchte Regierung anrichtet: Letztlich knallt und bumst und führt er nur aus. Nur ab und zu streift ein sinnvoller Gedanke sein Großhirn.

Inzwischen, so hat der Zeitgeist das dem Kinobesucher angepasst, ist er nicht mehr stets arrogant, sondern heruntergekommen und dreckig, ziemlich fertig.

Wie lächerlich überheblich müsste man mich wohl machen, damit ich als bestellter deutscher Bösewicht noch einem abgefackten James Bond unterläge?

Dass ich ihm fünf Chancen zum Entkommen gäbe, seinen Heroismus vor der Weltgemeinde zu feiern, nachdem er schon auf fünf Fragen keine sinnige Antwort mehr hatte?

Ja, so einen ließe ich laufen. (weiterlesen…)

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Google betreibt den Umsturz: Wo bleibt der Verfassungsschutz?

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Auf SPON zur Leistungsschutzrechtsdebatte (“Lammert empört sich über Google-Kampagne”):

“Was den CDU-Politiker Lammert empört: Auf der Google-Homepage können die Nutzer bei ihren Bundestagsabgeordneten direkt nachfassen. Dort zeigt das Unternehmen eine vielfarbige Übersichtskarte der Bundesrepublik und führt zu den Wahlkreisen der einzelnen Parlamentarier – samt E-Mail-Adresse, Postanschrift der Büros sowie Telefon- und Faxnummer.”

Das ist ja nun wirklich die absolute Härte: Wie kann der US-Netzgottseibeiuns brave Bürger nur derart aufwiegeln? Jeder Sorte Revoluzzer und Gesindel derart brisante, die nationale Sicherheit betreffende geheime Informationen durchstechen?

Mit dieser Landkarte, diesem Mausklick-Fahrplan zum Umsturz, hat Google den Rubikon klar überschritten, sich nicht nur außerhalb des Verfassungsbogens gestellt, sondern eine außerparlamentarische Opposition ins Leben gerufen, die an den Grundfesten unseres Gemeinwesens rüttelt, die unsere demokratische Ordnung beseitigen will. (weiterlesen…)

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Indirekte Proportionalität

Dienstag, 04. Dezember 2012

Intelligenz ist indirekt proportional zur Pawlowschen Konditioniertheit.

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Arno Frank: Toleranzgroßmeister von SPON

Dienstag, 04. Dezember 2012

Anlässlich dieses polemischen Artikels des notorischen (s.u.) Arno Frank auf SPON wider alle, die auch nur einem Adoptionsrecht für homosexuelle Paare reserviert gegenüberstehen, frage ich mich, ob es denn wirklich alle sind, die er, wie zwei zu “Hart aber fair” geladene konservative Katholiken, meint.

Kaum vorstellbar nämlich, dass er gegen Moslems, die in ihrer Ablehnung der Homosexualität in aller Regel wesentlich radikaler sind als selbst konservative Katholiken, genauso vom Leder gezogen hätte.

Wäre es da etwas gaaaaanz anderes, da man ja deren religiös-kulturelle Tradition zu respektieren habe?

So etwas gaaaaaanz anderes, wenn deren Tradition vorschreibt, Kinder am Geschlechtsteil zu verstümmeln?

Und, diesbezüglich, gar, erhöbe dieser Rächer aller Minderberechtigten wider das Judentum, dessen Beschneidungsgebot, je auch nur ein Wort? (weiterlesen…)

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Soll ich bekennen?

Dienstag, 04. Dezember 2012

Soll ich als erster den Teilzeit-Vulgärrationalisten bekennen?

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Gleich an den Kälberstrick?

Montag, 03. Dezember 2012

Gerade las ich (ja, ich weiß, der Anfang häuft sich, aber dafür ist er ehrlich) auf der Heimseite eines interessanten jungen Zeitungsprojektes davon, wie der journalistische Mitarbeiter schreiben solle.

Besonders lustig waren die Erläuterungen zur leserbindenden Einleitung.

Mittendrein, in eine möglichst bildhafte Szene, gesprungen, soll das Thema aufgerissen werden, TV-artig, beispielfallhaft, der Leser in den Text mitgenommen.

Ja nu. Das ist ein altes Ding, das man schon bei Erlebnisaufsätzen der vierten und fünften Klasse besser anwandte als nicht; Lehrer und Medienkonsumenten wollen unterhalten sein und lesen vor allem den Anfang und das Ende.

Fraglich indes, in vielen Zusammenhängen, zumal, wenn der Höhepunkt im Mittelteile liegen soll, diesem einiges an Dramatik noch zuwachsen, ob im ersten Satze schon einer unversehens in den Eisverkäufer reinrempeln muss, damit sofort etwas geboten ist. Jaja, und am besten gleich wörtliche Rede dabei.

Die Bandbreite guter Einleitungen ist so groß wie jene der möglichen, aber nicht so häufig wie die insgesamt verwirklichten.

Will heißen: Man kann einen entsprechenden Text mit einem “ES”, dann nächste Zeile “HAT MICH”, dann nächste Zeile beginnende Lyrik oder Fließtext einleiten, so dass dies Sinn ergibt. Oder auch mit einem “Eigentlich hatte Oma ja doch meist recht, indem sie…” oder “In Chihuatl der Mezcatl traf auf den Kratl…” oder “Oben nicht so krumm wie eine typische Banane, wendet die Tastatur ihre Stirnramme gen Bildschirm, die Buchstabenfunken stieben…” usw. (weiterlesen…)

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Verbreiterte Theorie

Montag, 03. Dezember 2012

“Wagner!”

“Ja, Herr Professor?”

“Wir bekommen immer noch nicht die gewünschten Messergebnisse.”

“Aber wir haben doch alle Parameter genau so eingestellt, dass es endlich hätte klappen müssen. Sollen wir…”

“Nein, Wagner. Wir stehen jetzt vor der Wahl.”

“Was meinen Sie, Herr Professor?”

“Entweder wir stellen die Theorie auf eine verbreiterte Grundlage, die erklärt, weshalb wir nie die richtigen Ergebnisse bekommen und feiern unsere Ergebnisse als Durchbruch der Wissenschaft in dem Sinne, dass sie uns zu der erweiterten Erkenntnis brachten, dass sie SO ja falsch sein MUSSTEN, unsere Versuche also einen entscheidenden Baustein zur Entdeckung der Allgemeinen Transkriptionsphasentheorie darstellten.”

“Oder?”

“Wir beerdigen die Theorie so still und leise wie möglich und denken uns schnell eine neue aus. Was schlagen Sie vor?” (weiterlesen…)

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Die Intelligenztheorie von Max E. Davenport

Montag, 03. Dezember 2012

Grade las ich was von einer ziemlich primitiven Intelligenztheorie, die im wesentlichen “fluide” von “kristalliner” Intelligenz unterscheidet, wobei ich die Unterscheidung nicht recht begreifen konnte, woraufhin mich wenig verwunderte, dass beide Formen noch nie getrennt von einander gemessen wurden. Man hat aber, sagenhaft, herausgefunden, dass sich die liquide Intelligenz durch Üben steigern lässt, man gleichwohl desbezüglich grundsätzlich ab etwa Mitte zwanzig immer beknackter wird.

Ich frage mich jetzt, was für eine Intelligenztheorie man (ich) noch in den Markt drücken könnte, wenn man sich ein angelsächsisches Pseudonym zulegte und die Kerntheoreme sowie die zugehörige elementare Scholastik gleich auf Englisch formulierte. (Das ist sehr ratsam. Wenn es sich nachher, ins Deutsche übersetzt, etwas schwurbelig anhört, macht das nichts; das liegt dann allenfalls an den Schwächen der deutschen Sprache.)

Was brauchen wir also?

Zunächst eine bestimmte Menge an Grundkategorien.

Wir sichten also die vorhandenen Modelle und entscheiden uns für eine Zahl. (weiterlesen…)

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