Mit das Übelste an diesem Dreckskapitalismus ist, dass man seinethalben auch noch stets guter Laune sein soll. Kotz.
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Tags: Kotz!
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 07. November 2012 um 02:28 erstellt und ist in der Kategorie Aphorismen abgelegt. Antworten zu diesem Artikel können durch den RSS 2.0-Feed verfolgt werden. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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Der einzige Grund, weshalb der Kapitalismus meine Laune ab und zu wenigstens minim anzuheben vermag, ist eine gute Satire über ihn…
…ansonsten widert er mich nichts als an…
Das Problem ist nicht der Kapitalismus selbst, es ist der Staat, der den Kapitalismus in diese krassen Auswüchse treibt und sie sogar fördert.
(Ohjeh, das könnte wieder ein sehr langer Strang werden…)
“…es ist der Staat, der den Kapitalismus in diese krassen Auswüchse treibt und sie sogar fördert.”
Ach, und ich dachte immer die Politik bzw. der Staat seien lediglich noch Huren des Grosskapitals, welches in Wirklichkeit im Hintergrund die Fäden zieht, und die Weichen stellt…
Man schaue z.B. nur mal nach Brüssel, oder Washington…
Lieben Gruss von Mitt Mario Obama-Baroso…
Ps. Ohne den global real schon viel zu lange praktizierten Kapitalismus, wäre so eine oligarche Herrschaftsschicht gar nie erst entstanden.
Dass es auch anders geht, beweisen sie im südlichen Amerika…
Hier ein paar eindrückliche Beispiele.
http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/hintergrund/msgf/bolivien%3A_mutter-erde-gesetz_verabschiedet.html
http://mysticalforum.ch/viewtopic.php?f=35&t=20694&p=201800&hilit=morales#p201800
http://mysticalforum.ch/viewtopic.php?f=25&t=19896&p=196207&hilit=morales#p196207
http://mysticalforum.ch/viewtopic.php?f=35&t=18053&p=198385&hilit=argentinien#p198385
http://mysticalforum.ch/viewtopic.php?f=25&t=19896&p=204150&hilit=ecuador#p204150
Unsinn. Das Mutter-Erde-Gesetz muss in die Hose gehen. Denn der Staat hat es in die Welt gesetzt. Wird nicht lange dauern, bis kritische Journalisten schreiben, dass sich nichts geändert hat. Ist immer so.
Der Kapitalismus ist nichts anderes als Marktwirtschaft. Leider wird der Begriff zusehends von gewissen Kräften immer mehr negativ belegt. Es ändert aber nichts an der Tatsache. Kapitalismus/MW bedeutet Fortschritt und Wohlstand.
Dass ein paar findige Menschen ein Geldsystem entwickelt haben, dass die Menschen enteignet und den Staat hörich gemacht hat ist das eigentliche Problem. Ändere das Geldsystem und sorge dafür, dass der Staat sich nicht mehr einwickeln lässt, indem du dem Staat die Macht nimmst, und alles wird gut. Du kennst ja meinen Gastbeitrag dazu. ;)
Freie Marktwirtschaft und Marktgeld lösen die meisten Probleme auf diesem Planeten.
@ Dude & Thomas
Wichtig ist es, Marktwirtschaft von Kapitalismus zu unterscheiden.
Selbstverständlich will ich Freiheit und gute Märkte.
Und den für eine bestimmte Volkswirtschaft jeweils sinnvollen Teil Gemeinwirtschaft.
Geld aus dem Gelde als Oberherrschaft aber ist etwas ganz anderes.
Ich empfehle euch dringend dieses Buch. Hier ein Zitat, das gerade zum Thema passt:
http://pastebin.com/h2Bh43MY
@Thomas
Ja, ich kenne Deinen Gastbeitrag, und wenn ich Deine Argumentation hier jetzt lese, widert mich der Libertärismus je länger je mehr fast genauso an wie der Kapitalismus grundsätzlich.
Morales, Correa und andere haben schon längst BEWIESEN!, dass ein starker Staat jenseits des Kapitalismus durchaus zum besten Nutzen fürs Volk eingesetzt werden kann! Die weiteren Links neben dem zum Mutter-Erde-Gesetz sprechen dazu Bände (hast Du diese überhaupt angeschaut?)!
Zudem, wenn’s nach mir ginge, würde Geld, Marktwirtschaft, Kapitalismus und dergleichen ohnehin überflüssig, weil die Welt dann gemäss dem Prinzip des freien Schenkens funktionieren würde!
Ps. Und wenn wir gerade bei Buchempfehlungen sind… hier bitte:
http://www.langelieder.de/lit-ziegler.html
http://www.nachdenkseiten.de/?p=114
http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Mein-Buch-ist-eine-Waffe-im-Kampf-gegen-die-kannibalische-Weltordnung/story/18205593
Dude, ich habe mich, ähnlich wie du, lange mit verschiedenen Varianten und Alternativen beschäftigt. Ich bin einfach zu anderen Ergebnissen gekommen als du. Und meine größte Schlussfolgerung lautet, dass ich als Individuum die maximal mögliche Freiheit haben will. Das geht nicht mit einem Staat oder einem System, das du und andere sich vorstellen.
Ich habe das Gesetz selbst nicht gelesen, habe aber die entsprechenden Artikel über die Proteste der Einheimischen verfolgt und weiß, was sie forderten. Ich sage dir nochmal: In weniger als einem Jahr werden wir lesen, dass sich trotz des Gesetzes nichts verändert hat.
“Das geht nicht mit einem Staat oder einem System, das du und andere sich vorstellen.”
Aber garantiert geht das! Wie gesagt, Morales, Correa und andere haben schon längst BEWIESEN, dass das geht!
“In weniger als einem Jahr werden wir lesen, dass sich trotz des Gesetzes nichts verändert hat.”
Das ist stark zu bezweifeln, da diese Staaten eben fürs Volk geschaffen wurden, und nicht, wie in der westlichen Welt, für das angelsächsische Kapitalimperium, welches als Kalb auf dem Sockel steht, um den die ganzen Affen tanzen, dabei dem schnöden Mammon stets huldigend…
All jene, die glauben, auf Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung aller Individuen, und Nachhaltigkeit beruhender, sozialer Kommunismus (indem die wirkliche Entfaltung der Vielfalt in Einheit überhaupt erst wirklich für alle Individuen ermöglicht würde!!) funktioniere nicht, weil sie der Ansicht sind, dass dies die Geschichte zur Genüge bewiesen hätte, übersehen dabei, dass ein wirklicher Kommunismus gar noch nie existierte in der Welt (ausser auf dem Papier!).
Was Morales, Correa und andere mit ihren Regierungen in den letzten Jahren erreichen konnten, ist aber schon ein sehr grosser Schritt hin zu einem wirklichen Kommunismus.
Fidel hat schon bestens beschrieben, was momentan in Südamerika läuft!
“Wir werden uns allein verteidigen, umgeben von einem Ozean des Kapitalismus.”
Und sie verteidigen sich standhaft und wacker.
Deshalb:
Viva la Revolution y viva la Savada!
@ Dude
Oh je!
Das kann ja heiter werden mit Thomas.
Du findest ihn über die PdV Bayern.
Wenn Ihr beiden einen dezembrigen Wochenendtermin findet, koordiniert: Ich bin dabei.
Auf einen Löwenbändigerjob habe ich bei solcher Gelegenheit aber keinen Bock.
Ihr seid beide eingeladen; unsicherenfalls aber lieber nacheinander.
Ein Gemeinwirtschaftler, der bei mir im Hause einem Libertären an die Gurgel geht, oder jener diesem, bei aller Liebe…
Das brauche ich nicht.
Dann lieber erst den schon lange erwarteten Gemeinwirtschaftler und hernach den Libertären.
Allerdings wäre es auch spannend, genau solch eine Auseinandersetzung (bitte nur verbal!) zu begleiten und erleben zu dürfen (ich hätte, wie schon gesagt, recht wahrscheinlich auch noch einen interessanten Überraschungsgast zu bieten. Der denkt nochmal anders als Ihr zwei herzlich verbundenen Beiden und in mancher Hinsicht auch als ich).
Kommunismus funktioniert sehr gut in einem kleinen, überschaubaren Kreis – der Familie oder der Sippe. Denn dort ist eine echte Verbundenheit untereinander da. Alles, was über diesen kleinen Kreis hinausgeht, kann kommunistisch nicht auf Dauer funktionieren.
Dude, 8.12.?
Und evtl sollten wir diesen Themenkomplex beim Magnus wirklich aussparen, falls das überhaupt funktionieren kann. Ich bezweifle das allerdings.
@ Dude & Thomas
Nach unserer Zusammenkunft verfasse ich das Stuttgarter Libertärsozialistische Manifest.
Ich beteilige Euch beide angemessen an den Rechten, Dude spendet vom Erlös, bis auf ein bisschen Notwendiges, alles, ich habe meine Ruhe zum Schreiben und genug für meine Kinder, und Thomas bringt die PdV finanziell auf die Beine.
Da sieht man mal wieder, dass es für jedes zunächst noch so schwierig erscheinende Problem eine recht einfache Lösung gibt.
Auf der anderen Seite kann es vorkommen, denke ich, dass wir beide eh wenig zu Wort kommen. Denn der Göller redet gerne und viel, qualitativ wie quantitativ. Und verschafft uns da bestimmt oft eine Pause zum Runterkühlen. ;)
@Thomas
“Kommunismus funktioniert sehr gut in einem kleinen, überschaubaren Kreis – der Familie oder der Sippe.”
Richtig vollzogen, auch weit darüber hinaus. Wie gesagt, die Realität in weiten Teilen Südamerikas (etwas grösser als nur Familie oder Sippe, wenn mehrere Länder eines ganzen Kontinents gleichzeitig genannt werden können diesbezüglich ;-) ) beweist es faktisch, seit dort Regierungen fürs Volk, anstatt – wie sonst – für eigene Macht, Geld und/oder Ansehen regieren und der Staat einzig und allein dazu dient, allen Individuen die bestmöglichen Entfaltungschancen zu gewährleisten, und nicht zur Befriedigung der Interessen finanzkräftiger Lobbies und Netzwerke wie in den kapitalistischen Systemen.
Der Dreckskapitalismus und seine Derivate sind des Teufels!
Ps. Ich werde am SBB-Schalter vorbeigehen und checken, ob das tatsächlich stimmt mit den 46 Stutz Retour, und ob das dann am 8.12. auch ginge so. Weiss allerdings momentan noch nicht, wann ich das nächste mal in den Blutgeldmoloch (wo es noch einen bedienten Schalter gibt ;-) ) komme.
Falls nicht, erfüllen wir Magnus hald seinen Wunsch und besuchen ihn getrennt, damit auch ja nicht das Fegefeuer ausbricht bei ihm zu Hause. ;-) Ich geb noch Bescheid.
@Magnus
“das Stuttgarter Libertärsozialistische Manifest.”
*lo0ol* Köstlichst! :-)
@ Thomas
Ich sprach (ja, Sprechen ist neben Schreiben mein Metier) eben mit dem noch ominösen Vierten, darüber, wie viele, welche Schnittmengen es doch zwischen Dude und Dir und mir und ihm gebe; mehr natürlich noch; und der Göller bekam auch noch eine (damit nicht direkt zu tun habende) Idee geschenkt.
Ich kann übrigens, das wissen nur die Wenigsten, auch schweigen.
Das heißt noch nicht einmal zwangsläufig, dass ich dann böse bin oder nicht mehr verkehrsfähig; es kann strategische wie ästhetische wie auch noch andere Gründe haben.
Einer Sache bin ich mir sicher (ist leider so, lieber Dude, mag sein, ich habe nicht lange genug in der Schweiz gelebt): Der Franke hat gegenüber dem Schweizer und dem Schwaben den besten Wein.
Da dürfte (es sei denn, man setzte den Fünfzigfränkli gegen den Fünfeuronen, den Fuffzichschwobaseggel ebenso) die Schlacht für Dich, Thomas, ohnehin schon gewonnen sein.
Es gibt in Franken, außer in der Pfalz, teils an der Mosel, in deutschsprachigen Landen einfach den besten bezahlbaren Wein.
Ihr dürft aber auch gerne einen Sancerre mitbringen oder einen burgunder Burgunder.
Es gibt da ein Goethe-Zitat, von wegen dem deutschen Manne und des Franzen Wein…
(Überanstrengt Euch aber nicht. Wenn ich Gastgeber bin, bin ich Gastgeber.)
@ Dude
“Stutz” für den Franken, das gefällt mir.
Las ich jetzt zum zweiten Mal bei Dir.
Daher gehe ich davon aus, dass man das bei Euch so sagt. Klasse.
Das leihe ich mir, egal ob man es bei Euch so sagt oder auch nicht, gleich aus. Oder besser, ich raube es mir zu.
Für unsere Lumpen.
Abgesehen von der Grundbedeutung gefällt mir an “Stutz” nicht nur die Einsilbigkeit, sondern auch noch, dass der Singular offensichtlich gleich dem Plural. “Ein Stutz, zwei Stutz…”.
Ansonsten hoffe ich, dass Du bis zu Eurem Besuch auch mündlich ein Deutsch gelernt, das nicht nur ein Schwabe leidlich versteht, sondern selbst ein diesbezüglich gegenüber einem Schweizer noch benachteiligterer Franke. (Der Domas kann es so, dass ich keine Schwierigkeiten damit habe.)
Ich kann zwar, durch 27 Jahre Unterfranken recht gestählt, nicht schlecht dahin übersetzen…
Immerhin habe ich auf dem Mysticalforum keine sonderlichen Probleme, Euer Bergbauernidiom zu dechiffrieren, wenn Ihr unter Euch wie als unter Bündnderfleischhälften konferiert.
Ein Hamburger hätte es da wohl nicht so leicht.
(Nachtrag)
Der Domas wird, hingegen, gleich wissen, was ich jetzt (so gut als möglich transkribiert) sage:
“I hoh a eh ü.”
Wenn Du allein rauskriegst, was das heißt…
Ach, ich hab die Gelegenheit doch grad mal genutzt, und mit der Quintessenz hier einen eigenen Artikel zum Thema erstellt, den ich euch hier selbstverständlich nicht vorenthalte. ;-)
http://mysticalforum.ch/viewtopic.php?f=25&t=21167
Danke Thomas. :-)
@Magnus
In der Schweiz wird geläufigerweise nur Fuselwein produziert. Einige wenige erlesene Ausnahmen gibt es, aber an die kommt man idR. gar nicht erst, und falls doch, sind sie so schweineteuer, dass man sich gleich nen guten Amarone oder Bordeaux Grand Cru dafür leisten kann.
Ich bevorzuge allerdings die Spanier, insbesondere die Ribera del Duero.
Deutschen Wein hab ich erst einmal getrunken, und der war noch widerlicher als unsere hier, aber das muss nix heissen, denn das ist lange her, und damals gings eigentlich nur um den Alkohol der drin ist, im Gegensatz zu heute, wo’s nur noch um den Geschmack geht… :-)
Und zum Stutz. Klaro! Genialer Begriff für den Franken.
Das Fünffrankenstück heisst dann aber Fünfliber oder Schnägg. ;-)
Stutz lässt sich – wie passend in dem Zusammenhang – aber auch noch erweiternd verwenden im Schimpfwort “Gopfridstutz”.
http://www.youtube.com/watch?v=6D0IZU8uBFo
Also ich freue mich, wenn Du es verwenden willst, wobei mir piepegal ist, ob meine Landsmannen dies allenfalls stören könnte. :-)
Mein mündliches Hochdeutsch lässt schwer zu wünschen übrig, denn meist vermischt sich nach einiger Zeit der Dialekt mit dem Hochdeutschen bei mir ganz unbewusst. Aber normalerweise werde ich eigentlich bestens verstanden. Ich kenne gar Deutsche, die meinen Zürisläng lieben, und von mir fordern, dass ich ja kein Hochdeutsch mit ihnen spreche. :-)
Ps. “a eh ü” ist mir jetzt doch etwas zu hoch, obschon ich die deutschen Dialekte normalerweise prächtigstens verstehe…
@ Dude
Beim Rotwein schaue ich vom Preis-Leistungsverhältnis her (wir sind ja gerade beim Kapitalismus) auch fast nur nach Spanien (und zumal gerne ins obere Duerotal).
Unsere Weißweine allerdings sind neben einigen – indes eher teureren – Franzosen (ein paar Österreichern wohl auch) die besten der Welt.
In Franken kann man daran sterben, und man merkt es nicht einmal, so ist der Bock im Beutel. (Achso. Nicht dass man mich missversteht: Die eigentümlichen Flaschen, die es sonst nur in Portugal um den Vinho Verde gibt, heißen Bocksbeutel.)
Gut, “I hoh” hast Du unschwer verstanden. (Für Niederländer: “Ich habe”)
“a eh ü” = ein Ei übrig.
Die Ünnerfronge nehmen Euch noch eins ab.
“Nü” heißt hinüber (der Franke mag ‘s derb und knapp), laufen lassen, das ist einfacher, heißt “leff loss” (auch mal, selten, aber als Expressivum: “loss geleff”), viele Infinitive sind extraapart, indem die Endung “en” fehlt, dafür vorne ein “ge” angepeilt. (Man sagt für haben schon eher “hoh”; aber man kann auch sagen “gehoh”.)
Selbst: “Ich habe den rumfahren gesehen” – Dann hoh (oder höh) i rümgefohr gsann. (Oder, nach Gusto, “gsann rümgefohr”)
Der Domas kann es noch besser als ich.
Do beh e mer zemmlich sicher.
Ihr Schweizer seid nicht die einzigen Chaoten auf der Welt.
Und wenn du zuviel Wein getrunken hast und pipi musst, dann sagen die anderen scherzhaft: Loss ed efach leff. ;)
Magnus, wenn ich dir ein paar Flaschen Wein extra einkaufen soll, sag bescheid. Aber wenn du eh regelmäßig doharri künnst, kohst des a selbst keff. Vielleicht will Dude ein paar Flaschen haben?
Dude wäre nicht mein erster schweizer Kontaktmann, ich hab etwas Erfahrung im schwizerdütsch, wenn auch nicht ausreichend.
Besonders toll finde ich bei euch schweizern das Wort “versorgen”. Wenn mans nicht wiß, braucht man lange, um draufzukommen, was in einem beliebigen Satz damit gemeint ist.
Ja, die spanischen Roten haben ein wundervoll gleissendes Feuer, das, richtig ausgewählt und später genossen, geschmackliche Explosionen der Freude hervorzuzaubern vermag. :-)
Kennst Du z.B. den Cune oder den Marques de Risqual (Rioja)?
Mit Weissem kannst Du mich allerdings jagen. Weisser ist für mich generell Fusel, genauso wie Schampus und dessen billigen Abklatsch: Sekt.
Nun muss mir ein Franke aber schon noch beantworten, wie zum Geier man von Ei auf Eh kommt?! Und der übrig-Kürzel schlicht als bluttes ü, könnte auch noch zu Missverständnissen führen, zumal es ja doch noch ein oder zwei weitere Wörter gibt, die mit ü beginnen. :-D
Abgesehen von dem eh ü hab ich aber alles verstanden hier. :-)
Liebe Grüsse aus Helchaotia :-)
@ Thomas
Irchendwonn muss ich in absehbarer Zeit eh mal nach Karscht, Gemünne und Hommelburch, da können wir uns, wenn’s im Dezember nicht klappen sollte, eh mal treffen und ein bisschen auf Frankenweinpirsch gehen.
(Ich glebb, der Dude ist ein bisschen derangiert; auf ihr schräges Deutsch pflegen die Schweizer recht stolz zu sein; dass da jemand nördlich des Bodensees mithalten könne, Fränkisch einen halben Planeten weit vom Schwäbischen entfernt, weiß man dort nicht so ohne weiteres. Ich werde ihn aber mal ein bisschen trösten, indem ich seine bescheidenen Weinkenntisse auffrische.)
@ Dude
Den Riscal kenne ich…
Aber (wir sind irgendwie ein bisschen vom Dreckskapitalismus weg, aber das muss ja nicht schaden), Deiner Weißweinverachtung halber muss ich schon noch ein ernstes Wörtchen mit Dir reden.
Eiswein vom Riesling? Sauternes?
Deren rote Farbe wäre mir nie aufgefallen.
Fränkischer Grauburgunder, Weißburgunder, Silvaner, Riesling, beste Lage, Holzfass, dreizehnkommafünf Volt, pfarztrocken ausgebaut, DAS meinst Du, dass “Fusel” sei?
Ein Lagensekt, Champagnermethode, von dem der Winzer nur 600 Flasch’ von seinem besten Wengert gezogen?
Ich werde hier nicht verraten, wo man so etwas bevorzugt herbekommt.
Sonst ist morgen alles weg.
(Der Weinkeller des Botanischen Instituts der Uni Würzburg war übrigens zumindest zu meiner Zeit legendär; man munkelte, der Leiter hieß – im Ernst – weiland Heber, dass die Japse aus der Partnerstadt eigentlich nur einschwöben, um dorten mal einkehren zu dürfen, alles andere eigentlich ein hinter dem Lächeln aufgesetzter Schwindel sei.)
Achso. Ich vergaß.
Am Fündzigsten eines guten Freundes brachte ein Fachmann eine Flasche weißen Bordeaux mit, reinsortiger Sauvignon Blanc, der schon bei der Riechverkostung mineralische Töne in den Rüssel abdampfte, wie als ob halb Gaia darein vermahlen.
Absolute Granate.
DAS soll ein Fusel gewesen sein?
Ich weiß nicht, auf welchem Geschmacksplaneten Du lebst.
Mein Mitleiden ist Dir gewiss.
@Thomas
Liebsten Dank für das Weinangebot. Ich trinke aber nicht sehr viel Wein, und wenn, dann weiss ich hier durchaus, wo ich an gute Tropfen komme, die auch gut ins Budget passen. Ich bin momentan aber mehr auf den Geschmack von erstklassigem Rum gekommen. Zur Zeit stehen vier Stück in der Bar. Ein eher günstiger 7-jähriger Abuelo aus Panama, ein höchstqualitativer 21-jähriger Zafra vom Meister persönlich destilliert ebenfalls aus Panama, und zwei Flaschen Zacapa Centenario aus Guatemala. Der 23-jährige Reserva davon ist schon orgasmisch, aber der 30-jährige XO toppt alles, was ich bisher getrunken habe.
Ansonsten schätze ich meine diversen Obstbrände aus dem Hofladen eines Bauernhofs in Zug. :-)
Eine spezielle Octave-Edition eines Cragganmore Single Malt Whiskeys, von dem genau 69 Flaschen produziert wurden, steht auch noch rum. :-)
“Besonders toll finde ich bei euch schweizern das Wort “versorgen”.”
Lustig daran ist, dass das Wort versorgen hier verschiedene Bedeutung hat.
1. etwas versorgen, also wegräumen, einordnen
2. jemanden versorgen, also z.Bsp. per FFE wegsperren
3. jemanden versorgen, also z.Bsp. Spitex-Dienste für Menschen die nicht mehr allein zurecht kommen.
4. sich versorgen, sich also mit etwas eindecken.
Ich glaub das waren alle. :-)
@Magnus
Nun, für den Dreckskapitalismus kann man ja notfalls auch ins MF wechseln. ;-)
Und wie gesagt, ich mag die Weissen einfach nicht. Geschmäcker sind nunmal verschieden, und zudem führen sie bei mir zu einem sturmen Grind. Zuviele unangenehme Erfahrungen, v.a. jeweils am nächsten Tag… ;-)
Ps. Von weissem Bordeaux hör ich allerdings zum ersten mal. Hast Du da zufällig einen Link (im Idealfall mit Bild)?
Dude, das Eh wird nicht wie bei “sehen” gesprochen sondern eher wie beim englischen “Hey” ohne den starken i-Laut hinten dran. Vielleicht wirds damit verständlicher.
Weißwein find ich auch schrecklich, nach einem Glas, welches ich schon allzu ungerne getrunken hab, ists vorbei mit dem wohlgemeint.
Rote Frankenweine sind meist trocken, manche gar staubtrocken. Spanische, auch manch italiensche Rotweine begeistern mich auch. Ein Ripasso aus einem guten Jahr tu´ ich mir gerne mal an. Auch ein Tempranillo kann ein feiner Tropfen sein. Das Feuer haben die Franken eher weniger dabei. Dafür gerne Beeren und so manche Erde.
Mein Favorit ist und bleibt die gute Domina.
Definitiv ist es so verständlicher, Thomas, danke! :-)
Ab und an ein Ripasso zur Abwechslung kann sicher nicht schaden, allerdings kann man mich mit Tempranillo jagen. Die Italiener haben aber tatsächlich auch einige äusserst edle Tröpfchen, beispielsweise gewisse auserlesene sardische Merlot’s. :-)
Die Domina kenn ich leider nicht, kann aber mit Dominas idR. nichts anfangen. ;-)
@ Dude
Ich habe mir den weißen Bordeaux seinerzeit leider nicht gemerkt; der ihn brachte aber meinte auf Nachfrage, dass er 35 Stutz gekostet habe, und der Mann kannte sich so gut aus, dass ein anderer wohl um das Doppelte nichts Vergleichbares angebracht hätte.
Die anderen Gäste waren derweil so mit dem Schampus beschäftiget, dass wir die Bouteille ganz still und andächtig fast alleine weggepichelt haben…
Siehst Du, hat doch auch Vorteile, dass die Geschmäcker eben verschieden sind, denn so bleibt mehr von edlen Tröpflein für einen selber. ;-)
Ps. Also so einen weissen Bordeaux würd ich wahrscheinlich sogar noch probieren, auch wenn meine Weissweinabneigung eigentlich grundsätzlich ist.
Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel…
Also haben wir doch schon ein Thema, bei dem wir uns beim Göller sicher nicht zerfetzen werden. ;)
Dennoch zurück zum Thema: Kommunismus benötigt einen “besseren Menschen”, den es heute noch nicht gibt. Das mag sein, dass ihr, die ihr diese Form der Versklavung herbeiwünscht, vielleicht schon diese besseren Menschen seid. Aber ihr seid nicht das Maß der Dinge in unserer jetzigen Welt.
@ Thomas
Ich bin kein Kommunist.
Da hast Du mich wohl missverstanden.
Ich bin, wie ich das schon immer sagte, für die je nach Entwicklungsstand (und den natürlichen Gegebenheiten) sinnvolle Mischung von Markt- und Gemeinwirtschaft.
Ich habe auch nichts dagegen, dass der eine mehr hat, als der andere.
So wie es aber heute läuft, ist es in der Tat nicht mein Ding.
Wir haben ein Schmarotzersystem; wer wirklich etwas leistet, ist der Doof.
Nein Magnus, du hast mich missverstanden. Der Satz war nicht für dich gedacht. Ich hatte keine wie auch immer geartete Erklärung von dir erwartet.
@Thomas
Wir werden garantiert mehr als eines haben, denn mir ist schon länger klar, dass wir in vielen Sachen die Dinge sehr ähnlich sehen. Und Themenbereiche, in denen man diametral unterschiedlicher Meinung ist, müssen nicht zwingenderweise negativ sein, obschon sie können… ;-)
“Aber ihr seid nicht das Maß der Dinge in unserer jetzigen Welt.”
Ja, damit hast Du definitiv recht – kein Zweifel.
Wie konntest Du ihn missverstehen, Magnus? Also mir war sofort klar, was er meinte, und dass er Dich damit garantiert nicht meint. :-)
Liebe Grüsse euch beiden vom Deliridude
Dude, ich habe von Magnus erfahren, dass ihr dieses Treffen schon länger ins Auge gefasst habt. Solltest du was dagegen haben, dass ich dazustoße, dann sag es bitte frei raus. Ich will mich nicht reindrängeln und hab kein Problem damit, den Göller wann anders zu treffen.
http://www.mysticalforum.ch/viewtopic.php?f=25&t=21167&p=207116#p207116
Mal ein paar Zitate von der “anderen” Seite:
“Das Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren.”
“Wenn man die Menschen gleicher machen will, muss man sie ungleich behandeln – und verletzt damit das einzig zulässige Gleichheitsgebot der Gleichbehandlung vor dem Recht und Gesetz.”
“Nur wenn die Reichen immer reicher werden, werden die Armen immer weniger arm.”
“Wer den Markt verhöhnt, der verachtet damit die Menschen.”
“Der Sozialismus ist eine Religion der Lüge. Ihre Glaubenssätze sind: Neid und Missgunst, Hass und Verachtung, Faulheit und Mittelmäßigkeit, Raub und Diebstahl.”
@ Dude
Bei Dir lese ich als Forderung u. a.:
“Löhne bezahlt nach Arbeitsstunden, und ohne Unterschiede von der Arbeit an sich, oder des Standorts (egal also ob Schweiz oder Burkina Faso)”
Das hieße, dass der Burkinafasiner etwa 400 Euro im Monat bekäme, egal, was er schafft, so wie der Schweizer auch.
Der Burkafsasiner lebte so gut wie nie, der Schweizer auf der Straße, frierend, mancher bald verreckend.
Was Du hier ansetzt, kann einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Wie viel planetare Diktatur hätten’s denn gern?
Was für einen gefährlichen, haltlosen Unfug erzählst Du da?
Willst Du jetzt den globalen Mao machen?
Reichen 200 Millionen Hungertote?
Wo bleibt Dein Verstand?
Was für eine perverse Diktatur willst Du errichtet sehen?
Oder habe ich mich verlesen?
@Magnus
Eher missverstanden…
Die Schweiz ist eine Hochpreisinsel (oder was denkst Du, weshalb so viele Schweizer zu euch rauf oder nach Italien/Frankreich runter zum einkaufen fahren?), und entsprechend sind auch die Löhne.
Burkina Faso war nur ein willkürlich gewähltes Beispiel für irgend ein Land auf der Welt.
Was ich sagen wollte…
Überall auf der Welt gleiche Preise (evtl. minim variierend wegen Transportkosten) und gleiche Löhne, egal wofür.
Es ging mir als darum, dass Du, Magnus, genau gleich besoldet wirst, wie ein Manager an der Wallstreet, und ihr beides genauso wie ein Kokabauer in Bolivien, ein Reisbauer in Thailand, eine Näherin in Kambodscha, oder ein Taxifahrer in Algier.
Bezahlung nach geleisteten Stunden.
Ps. Zudem hast Du das BGE und den Vermögens-Enteignungs-Teil übersehen. ;-)
Pps. Selbstverständlich arbeiten Politiker nur noch ehrenamtlich, und leben vom BGE, und keinen weiteren Nebeneinkünften.
Wo kein Diktator, da ist auch keine Diktatur möglich!
Wenn der Banker, der Verantwortung für mehrere 100 Mio Euro trägt, das gleiche Gehalt bekäme wie der Magnus…. glaubst du wirklich, der Banker würde das noch machen?
Glaubst du wirklich, ein technischer Leiter würde einen Auftrag annehmen, der ihn für wenig Geld das doppelte an Arbeitsstunden abverlangt und er die Verantwortung für ein Millionenprojekt dabei trägt? Glaubst du das allen Ernstes? Dass alle, für angenommene 20 Euro die Stunde, unterschiedlich anstrengende Arbeit erledigen würden? Mit untercshiedlich langen Ausbildungszeiten vorab, um einen Job überaupt ausüben zu können?
Alter Schweizer, äh, Schwede, wür wären innerhalb von einer Generation zurück in der Steinzeit.
Demokratie ist die diktatorische Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit.
@ Dude & Thomas
Erstens mal bekomme ich für meine Arbeit hier nahezu gar nichts.
Zweitens hat Thomas natürlich grundsätzlich recht.
Allerdings nicht dahingehend, dass ein austauschbarer Bankdirektor mehr verdienen müsse als ich; Banken und Kunden ruinieren kann jeder; was ich mache, kann nicht jeder; und es fußt auf über vierzig Jahren beharrlicher Ausbildung. Da ist etwas mehr dahinter als eine Banklehre und ein Betrugswirtschaftsstudium.
Außerdem leiste ich mitunter etwas – zumindest sehe ich das so – , das noch folgenden Generationen bleibende Werte schafft.
Eine Träne von mir hat mehr Bedeutung als das ganze Wirken eines, der sich, ganze Volkswirtschaften ruinierend, die Taschen vollstopft.
Es mag auch anständige Bänker geben, gut, nehmen wir es mal an.
Die dürften aber keinesfalls mehr verdienen als ein guter Ingenieur.
Der jedoch kriegt vielleicht, wenn er Glück hat, 100 000 im Jahr, und der andere 5 Millionen, also das Fünfzigfache.
Dass Geist und Kunst meist nicht anständig bezahlt werden, ist normal. Das war schon immer so. Nietzsche (bzw. sein Verleger) verkaufte, obzwar schon in ganz Europa bekannt, im ersten Jahr 200 Exemplare des Zarathustra. Eines Jahrtausendwerkes. Nicht umsonst in dem Sinne, nannte er es das größte Geschenk, das der Menschheit bisher gemacht worden sei. Wenn ich zu blöd bin, meinen Kruscht gescheit zu verkaufen, habe ich mich nicht zu beklagen.
Allerdings, das gebe ich zu, frisst es mich schon ein wenig an, dass Du, Thomas, es für richtig gegeben ansiehst, einen Bankdirektoren unvergleichlich höher zu entlohnen als mich. (Ich bin heute, aus Gründen, die ich nicht nennen will, etwas empfindlicher als sonst. Ich bitte darum, mir das nachzusehen.)
Ja, und wenn Du, Dude, meinst, dass jeder Trieler unterm Affenbrotbaum, der alle Stunde eine frische Gerte in einen Korb flicht, dasselbe Geld bekommen soll für diese Stunde, wie wenn Thomas, der dafür ein Auto braucht, seine Wohnung nunmal heizen muss, tausende Stunden Ausbildung hinter sich, das zu können, eine abgestürzte Rechneranlage herrichtet, so dass ein ganzer Betrieb seine Arbeit wieder aufnehmen kann, dann kann ich dazu nur sagen, dass Dir irgendwo am Oberstübchen ein Blech fehlt.
Ich sehe es durchaus als möglich an, dass wir irgendwann das heutige Preis- und Bezahlsystem überwinden werden; dahin können wir aber nur in einem evolutionären Prozess gelangen.
Ich denke, dass gerade ein Libertärer wie Thomas gar nichts dagegen hätte. Er ist mir noch nie als einer aufgefallen, der alles nur für sich will, dem Materielles im Übermaß wichtig für sein Leben und jenes seiner Familie wäre.
Wenn ich allerdings Deine internationalsozialistischen Ideen sehe, dann graust es allen Säuen, die ich derzeit nicht halte.
Magnus, das sind Themen, die hier nicht erschöpfend ausdiskutiert werden können. Wir sollten uns das tatsächlich aufheben für unser Wochenende.
Natürlich gehe ich davon aus, dass ein Banker, der einen ehrlichen Job macht und damit die Verantwortung für die Spareinlagen seiner Kunden trägt, mehr verdienen darf, als z.B. ein Gemeindearbeiter, der die Grünstreifen am Straßenrand mäht. Ob die jetzigen Gehälter der Bankster noch zu rechtfertigen sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich sehe da, wie ihr, auch keine Rechtfertigung. Diese Gehälter sind aber nur Symptome unseres jetzigen Scheingeldsystems. In einem echten Geldsystem wären solche Gehälter kaum umsetzbar, vor Allem bei Banken nicht mehr.
Dennoch: Der Lohn, den ich für eine Arbeit bekomme, richtet sich immer nach dem Bedarf anderer für meine Arbeit und der “Konkurrenz” in meinem Gebiet, die meine Arbeit gleichwertig erledigen kann. Das bedeutet, dass ich nur soviel Lohn verlangen kann, wie andere bereit sind, für meine Arbeit (oder für ein hergestelltes Produkt) bereit sind zu zahlen. Solange die Menschen bereit sind, für meine Arbeit einen Betrag X zu zahlen, warum sollte ich mich dafür schämen, ihn anzunehmen? Meine Arbeitsleistung (oder das von mir hergestellte Produkt) hat für diejenigen, die meine Leistung bezahlen einen höheren Wert als das Geld, das sie dafür bezahlen müssen. Sonst würden sie es ja nicht bezahlen.
Das Problem heute ist einfach, dass Geld “zu billig” und beliebig herzustellen ist und die Staaten sich immer weiter verschulden. Nur daher rühren 98% dieser utopischen Gehälter.
Und nein, ich habe nichts gegen ein neues, vernünftigeres System, ich brauche auch keinen materiellen Überfluss – aber ich bin auch auf niemanden neidisch, der pro Stunde das verdient, was ich im Monat verdiene. Einzig die Ungerechtigkeit des heutigen (Geld-)Systems klage ich zutiefst an. Jedoch nicht die Menschen, die nach den Regeln unseres heutigen Geldsystems reich geworden sind. Und gegen die, die unser heutiges System wissentlich der Ungerechtigkeit, die ihm innewohnt, implementiert haben, kann ich leider nichts mehr tun.
@ Thomas
D’accord.
@Thomas & Magnus
Ihr versteht mich beide nicht bzw. völlig falsch… aber ich bin heut auch nicht in der Verfassung bzw. Stimmung, das genauer zu erläutern…
Es liegt wohl hauptsächlich in den falschen neobabylonischen Schuldgeldknechtschaftsideologien, mit denen ihr beide – und fast alle andern Menschen der Welt – noch immer bestens programmiert sind.
Die Welt braucht weder Banken, Banker, noch Geld!
Scheiss drauf, es geht eh alles vor die Hunde.
@ Dude
“Schuldknechtschaftsideologien”: Ich bin solcher nicht programmiert.
Heute ist zwar nicht gerade mein schönster Freudentag, aber dass eh alles vor die Hunde gehe, akzeptiere ich ebenfalls nicht.
@Magnus
Ja, das war so, an Deine Adresse, etwas zu absolutistisch ausformuliert gewesen sein, doch allein schon die folgende Aussage zeigt, dass eben ideologische Prämissen anhaftig sind:
“Zweitens hat Thomas natürlich grundsätzlich recht.”
Klar hat er Recht, wenn man von grundlegend fragwürdigen Prämissen im Gedankenkonstrukt ausgeht. ;-)
Aber Du sagst es schon recht – und das sei Dir von meiner Seite her hoch angesehen -, wenn Du dafür plädierst, dass wenn es schon Lohnunterschiede gibt, ein Ingenieur, der wirklich Sinnvolles Erschafft – wie z.B. das Rad erfindent, den Antigravitationsantrieb oder die freie Energieversorgung aus dem Äther bewerkstelligt ;-) – oder ein intellektueller Weiser, der nachhaltiges Schafft, als Lehrstück für die Nachkommenschaft auf Erden, definitiv mehr verdienen sollte, als ein Versicherungsdirektor.
Jedoch keinesfalls weniger als ein in natürlich-harmonischer Weise die Nahrungsversorgung vieler
sichernder Bauer.
Ich bleibe dennoch dabei. Gleiche Löhne für alle, entsprechend geleisteter Arbeit bzw. eingesetzter Stunden für die Weltgemeinschaft.
Das Argument mit den langen Ausbildungszeiten lass ich nicht gelten, denn Arbeit soll Freude bereiten, und sonst soll man sie sein lassen.
Es wird also höchste Zeit, diese fehlgeleitete Normalitäsideologie wieder ins recht Lot zu rücken!
Dafür müssen aber zuvörderst die falschen Ideologien gänzlich überwunden werden.
Wenn diese erstmal überwunden, wird keiner mehr kaufen und verkaufen werden müssen, sondern die Schätze, die er anzubieten hat, und nicht ausschliesslich für die Sicherung seiner eigenen – und der seiner Familie – Existenz benötigt, frei Schenken.
Stichwort: Sterntalerprinzip.
Aber klar, ihr braucht mir jetzt nicht zu sagen, dass es hinsichtlich der fahlen neobabylonischen Ideologiekonstrukte noch viel zu tun gibt. ;-)
Erst recht, da die Antimächte ja diesbezüglich in keinster Weise schlafen; im Gegenteil – Propaganda so weit das Auge reicht, und darüber hinaus!
Es gilt, die aus bösartigen Gründen emporgestiegenen Gesetzestexte – deren es ja global ganze Lagerhallen von Ordnern voll gibt – zu “küddern”, und dessen statt sich auf auf die kosmischen Gesetze – von denen das Gesetz des Gebens und Nehmens, des freine Aussendens und Empfangens, eines der Wesentlichsten ist.
Also bedenk das mit dem fehlenden Blech nochmal ernsthaft und tiefgehend…
“…dahin können wir aber nur in einem evolutionären Prozess gelangen.”
Eher in einem devolutionären Prozess – zurück also zum sich Selbst voll bewussten Individuum von vor über ~10 – 12’000 Jahren; bevor die Gene verpfuscht wurden…
Ps. Und von wegen “Auto brauchen” und Co.
Ich weiss, dass die Punkteliste nicht vollständig war.
Über Spesen in einem gesunden Masse könnte man durchaus diskutieren. ;-)
Pps. Was Thomas angeht, bilde ich mir meine Ansicht, wenn ich ihn dann sehe; ist ja gar nicht mehr fern… :-)
Sorry für die ganzen Schreibfehler im Text, aber ihr kennt das ja mit der fehlenden Edit-Funktion… ;-)
Pfff… “denn Arbeit soll Freude bereiten, und sonst soll man sie sein lassen.” Sag das mal einem Müllmann oder jedem x-beliebigen Arbeiter, der gerade keinen Bock hat auf seine Arbeit, weil der Chef gewechselt hat.
Warum arbeiten Menschen? Weil es ihnen Freude bereitet? Das ist sicher oft so. Der Hauptgrund, warum Menschen arbeiten, ist ihre Existenz zu sichern. Ohne Arbeit kein Auskommen. Ein Eichhörnchen verhungert im Winter, wenn es im Herbst zuviel faulenzt. Das ist der Grund, warum alle arbeiten. Nicht wegen Spass oder Freude, sondern weil sie die Früchte ihrer Arbeit genießen wollen. Arbeit ist Mittel zum Zweck. Mehr nicht. Wenn sie Spass macht, umso besser! Aber das ist nicht so häufig der Fall würde ich annehmen.
Was würde wohl passieren, wenn alle, die ihre Arbeit nicht mögen, sie plötzlich sein lassen würden?
Es wird immer Arbeit geben, die eigentlich keiner gerne macht. Das ist nunmal so. Wir müssen das Beste draus machen. Alles andere ist irrationales oder hyperrationales Geschwätz.