Jesus als Phäno-Mem

Im Kommentarstrange zum Beitrag “Jesus kein Jude?” schrieb Leser haschmech heute unter anderem:

“Ob Jesus ein Jude war oder nicht, ist eigentlich schnurz.
Wer aber war oder ist Jesus, der große Weltlehrer, in Wahrheit?”

Jener Jesus, egal nun welcher, ob Hebräer, Arier, sonst einer Volkszugehörigkeit, hat es sozusagen “geschafft”, daran womöglich weitgehend unschuldig, zu einer fast beliebigen Projektion zu werden.

Wer er “in Wahrheit” war, werden wir mit einiger Wahrscheinlichkeit nie herausfinden, und gelänge es doch, so glaubten jene, die in ihrer Weise weiter an ihn glauben wollten, eben doch so an IHN weiter, wie sie das eben wollen.

So gesehen ist Jesus wohl das, was man gemeinhin als einen “hoffnungslosen Fall” bezeichnet.

Der abrahamitisch geprägte Teil der Menschheit (gut, die meisten Juden werden bloß lachen, sei ihnen gegönnt, ich lache auch) muss wohl noch eine längere, teils schmerzhafte Entwicklung durchmachen (die Moslems, die ihn als einen Propheten achten, auch), bis dass dieses auf ihn bezogene Gewaber morphischer Felder endet.

Jeder macht (ich spare mir und Ihnen jetzt jeweilige Einzelheiten) aus Jesus, was ihm gefällt. Er ist, in heutiger Diktion, egal, was, wer, ob er überhaupt war, nur noch ein beliebiges Mem. Ein “Phäno-Mem” in dem Sinne, dass sich in der Interpretation seiner fast nur noch die jeweiligen beteiligten Selbste spiegeln.

Das ist in der Tat mitunter recht lustig, aber natürlich, offenkundig, keineswegs immer so gewesen und immer noch nicht immer.

Denkt man in diesem Sinne etwas genauer darüber nach, so ist nicht schwer zu begreifen, weshalb Nietzsche das Christentum in hartem Urteile den einen untilgbaren Schandfleck der Menschheit genannt.

Er meinte ja, man solle protestantische Priester noch härter bestrafen als katholische: wider beide habe man nicht Argumente, sondern das Zuchthaus.

Ich sähe ihn manchmal gerne heute, wie er sich lesbische lutheranische Pfäffinnen anschaute, neben ihren ebenso offen schwulen Kollegen.

Vielleicht sagte er dazu auf Nachfrage nur, er habe zum Thema schon alles gesagt.

Ich mache jetzt gleichwohl einen eigenen Vorschlag, vielleicht ärgert sich wenigstens einer darüber: Ja, Jesus war ein Außerirdischer, den man ob seines Größenwahns seiner Galaxie verwies, der auf der Erde gerade den Idiotenhaufen seiner darnach unstillbaren Sehnsucht fand.

Und irgendein Stück Fleisch ließ der Memo-Technokrat dann an einem römischen Kreuze vergammeln, auf dass der Wahnsinn richtig sitze.

Kein Wunder jedenfalls, dass Jesus nicht zu den Chinesen oder den Japanern ging.

Dort wäre es ihm vielleicht wirklich übel ergangen.

Erstere hätten ihn vielleicht zu Suppenhundsfutter verarbeitet, letztere kurzerhand dekapitiert und in den Pazifik geworfen.

Sein Judengeschwätz jedenfalls hätte dort wohl kaum einen interessiert.

Es interessert dort heute noch, trotz aller jahrhundertelanger Bemühungen mächtiger Kräfte immer noch weit unter zehn Prozent der Leute.

Manchmal, ich gebe es offen zu, wäre ich allein aus diesem Grunde lieber ein Chinese oder Japaner als ein Schwabe und Deutscher; immerhin hat mein Volk sich diesen Humbug anzwingen lassen.

Aber, gut, auch die Chinesen und die Japaner haben schon Fehler gemacht; ich tröste mich gemeinhin damit, dass ich in dieser Inkarnation recht gut Schwäbisch und leidlich Deutsch lernen durfte.

Hiemit etwas, das sich eben doch auch nicht dauerhaft zwingend an Jesus-Memen aufhängen muss.

Engländer allerdings, das gebe ich ebenso unumwunden zu, wollte ich, eben schon der Sprache halber, noch nie geworden sein.

Engländer, und dann auch noch Christ!

Der Kelch, nein, diese beiden Kelche, sind – ich weiß nicht, ob ich mir das irgendwann irgendwo verdient habe – dann doch glücklich an mir vorübergegangen.

(Noch zur Klärung: Ich mag die Engländer eigentlich. Der normale Engländer ist weder deutschfeindlich noch humorlos, sehr korrekt und höflich. Ich habe mich auf der Insel meist sehr wohlgefühlt. Das Bier und das Essen, was mir sehr schwer fällt, natürlich herausgerechnet. Selbst England ist, gleich Polen, auch Deutschland, trotz Jesu, noch nicht verloren.)

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548 Antworten zu “Jesus als Phäno-Mem”

  1. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Du wirst hier nicht zensiert. Jedenfalls so lange, wie mir fürs Freischalten eines Beitrags nicht Knast droht. Das weißt Du.
    Ich gehe weder für Dich noch für Jesum auf doof in den Knast.
    Dafür bitte ich um Verständnis.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    Da kommen wir doch schon wieder zum Nächsten.
    Käme Jesus heute, im befreitesten Deutschland je (Cäsar schaffte es noch nicht), wo man endlich alles sagen darf, nur ein paar Dinge halt nicht, wegen Volksverhetzung in den Knast?
    Wäre immerhin eine mildere Strafe denn ans Kreuz genagelt zu werden. Wir sind ja inzwischen aufgeklärt. Solcherlei Dinge, Köpfe abschlagen und so, das überlassen wir inzwischen elegant unseren Freunden, den Saudis und ihren moslemischen Terrorbanden.
    Was brächte der Judenhatzer Jesus in Mannheim vor?
    Dass er ja selbst ein Jude sei, also nicht zu belangen?
    Oder käme er mit einem Rabbiner-Gutachten, das ihn als geisteskrank, hiemit nicht schuldfähig, entlastete?
    Wie viel hülfe ihm dort sein Phäno-Mem?
    (Ja, das kann ich mir geradezu bildlich vorstellen. Jesus steht in Mannheim vor Herrn Meinerzhagen, und der sagt zu ihm, dass er so offenkundig hetze und lüge und leugne, wie morgens die Sonne aufgeht. Jede Verteidigung chancenlos. Irrelevant. Nicht einmal zu prüfen. Das offene Maul Jesu dazu sähe ich mal gern.)

  3. Dude sagt:

    Das Verständnis ist Dir vollauf in Gänze gewährt. Und es schwingt hier – trotz dieses unnötigen und blödsinnigen Zwists und unabhängig von dem sinnlosen repetitiven Geschwurbel in diesem Kommentarstrang – auch eine gigantische Portion Respekt Dir gegenüber mit.

    Im übrigen solltest Du Dir wieder darum klar werden, dass ich in vielerlei Hinsicht viel ähnlicher denke, als Du aktuell denkst. Mir ging’s hier in meiner Heftigkeit auch bloss darum, Dich Deine Materialismus-Idelogie (die genauso schlimm ist wie diejenige des Abrahamitengeschmeisses) ernsthaft hinterfragen zu lassen, indem Du Dich mal ernsthaft für höheres interessieren tätest.

    Liebe Grüsse vom (auf allen Ebenen) Terrorisierten

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Meine “Materialismus-Ideologie”? Ich interessierte mich nicht ernsthaft für Höheres? Das heißt dann wohl, dass ich einen erheblichen Teil meiner Texte hier gar nicht selber geschrieben habe. Leider habe ich mir aber immer eingebildet, ich hätte.
    Ich kann nichts für das Gesindel, das Dich auch noch rückwärtig wegzensiert.
    Und Dein Urteil, hier sei repetitiv geschwurbelt worden, drückt mich auch nicht. Klar gab es Redundanzen. Das ist bei der Menge an Texten normal.
    Solltest Du tatsächlich terrorisiert werden, so helfe ich, wo ich kann, gerne.
    Sei nicht so empfindlich. Gesindel ist nunmal Gesindel. Manche beten dagegen. Ich nicht.
    Eben habe ich meinem Großen, er hatte nach dem Wesen der Unendlichkeit gefragt, bald kommt eine Ethik-Schulaufgabe dazu, von verschieden mächtigen Unendlichkeiten erzählt. Spannende Sache. Aber auch von Konfuzius, der sich in solchen Fragestellungen eben nicht verlor.
    Wären Dummheit und Aberglaube Dinge, die man einfach abflexen könnte, ich wäre in 30 Sekunden im Keller und holte die große Geige raus.
    Es ist auch in Ordnung, dass Du hier ein wenig Deinen Frust abgeladen hast. Ich musste dann aber, der Sache halber, auch im notwendigen Maße gegensteuern. Dafür bitte ich nun nicht um Verständnis.
    Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass Dich gar nicht interessiert hat, was hier erörtert wurde, auch mal von mir mit besseren oder auch mäßigeren Witzen versehen.
    Und ob das gerade viele oder ganz wenige lesen, was hier erschienen, ist mir zwar nicht ganz, aber ziemlich egal. Mag die Masse sonstwo lesen. Was liegt daran.
    Gestern Abend hatte ich eine längere Zusammenkunft mit einem vortrefflichen Manne. Hoch gebildet, feinfühlig, von einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinne. Den ganzen Gottquatsch streiften wir nur am Rande, als es um einen jungen Moslem ging, dem wir beide nach Kräften geholfen haben.
    Ich hasse weder Moslems noch Juden noch Christen. Deren zwerche Programme aber infrage zu stellen, das ist meine Pflicht als Mensch wie als Philolog wie als Philosoph. Und auch jene der Reinkarnationsgläubigen.
    Sonst kann ich das Schreiben einstellen. Das hätte wohl der eine oder andere gerne, aber das juckt mich nicht die Bohne.
    Außerdem, machte ich das, so würde ich in einem nächsten Leben wohl zurecht einer, der nie mehr als z.B. das Seifensieden lernt. Jedenfalls, wenn man die der gängigen Theorie inhärente Bestrafungslogik annimmt.
    Ich bin nicht auf der Welt, um jedem zu gefallen. Das ist in der Tat ein Kern meiner Weltsicht.
    Ich denke auch nicht, dass ich ein besserer Vater wäre, suchte ich meinen Kindern vor allem zu gefallen.
    Und dass ich kein besserer Lehrer wäre, suchte ich vor allem meinen Schülern zu gefallen, da bin ich mir ganz sicher.

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    Wir waren eben bei der Unendlichkeit. Ich denke, dass am meisten davon verstanden, der gut zu sterben weiß.
    Dieses Kriterium nun erfüllte Jesus Christus für mich definitiv nicht. Und man erzählt gar noch, dass er so erbärmlich habe sterben wollen, sollen, in höherem Auftrage. Seines gütigen Vaters halber. Der er irgendwie auch selbst. Und gleichzeitig für alle.
    So etwas zu glauben, das ist im Grunde eine Schande.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    Vorhin kam auf, Dude war so nett, es läse hier eh fast keiner, was hingeschrieben.
    Darauf will ich jetzt noch etwas genauer eingehen.
    Friedrich Nietzsche lachte, als sein Verleger darüber klagte, der Zarathustra sei im ersten Jahre nur zweihundertmal gekauft worden. Da war unser Meisterdenker schon in ganz Europa bekannt und berüchtigt.
    Es mag die Zeit noch kommen, da ich für Leser schreiben werde. Dann werden es aber echte Kinder sein. Für volljährige Kinder schreibe ich nicht.
    Das überlasse ich dem peinlichsten Schwaben der letzten Jahre, dem Anglesisch-Spasten-Kommissar Oettinger. Der zeigt, wie das geht.
    Das Massenkriterium. So hohl rausschwatzen, dass es für Brüssel und die Kanzel taugt. Aus der Kutte rausgemurmelt, direkt auf dem Wege in den Dom zu Aachen, sich dort den Maurerpreis abzuholen. Das sei es.
    Schleimicht der Unterdrückung des Potenziales der Menschheit das Wort reden. Das sei es. Weil es dafür das Geld der Bankster gibt. Den Unterjudaslohn.
    Das sei es. Winseln und Lügen und noch den verschissenen unteren Rand der Soutane küssen. Das sei es.
    Den Kriegstreibern den Anus auslecken, das sei es.
    Vor dem Abrahamitengraus auf dem Boden liegen, feiger noch als ein Goethe und ein Lessing, das sei es.
    Vor den Knabenverstümmlern auf dem Boden liegen, für deren perverse Programme unerträgliche Kurzgeschichten und Zwunzromane schreiben, das sei es.
    Die abartigsten Bücher noch zu ehren, das sei es.
    Kinderschänder und Ritualmörder noch zu ehren, das sei es.
    Den letzten Abhub der Menschheit noch zu ehren, das sei es.
    Dem billigsten Gesindel, den Missratensten noch die Zehennägel auszuwaschen, das sei es.
    Völkermördern zuzujubeln, ihre Manuale noch glatter zu machen, das sei es.
    Ja, all das sei es.
    Ich schreibe aber nur im Konjunktiv, wenn die gute deutsche Grammatik es gebeut.
    Für den Rest habe man sich die Afterschreiber, denen das ihre Natur oder die es eben für Geld, Weiber und Ehren tun.

  7. Kolibri sagt:

    Und alle danach, die unfreiwillig gestorben oder gestorben wurden, was erzählt man über die? Sind die auch gestorben im höheren Auftrag?
    Töten, dieses Wort wird demnächst ersetzt durch neutralisieren, feindliche Menschen werden in Zukunft neutralisiert. Klingt auch besser, wenn ein edler Friedensstifter nur noch neutralisiert.
    Also, ab jetzt heisst es, Jesus wurde am Kreuze neutralisiert und an dieser Neutralisierung ist er dann halt gestorben, im höheren Auftrag.

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Eine ausgezeichnete Beobachtung bzw. Analyse. Weiter so!

  9. Kolibri sagt:

    Unendlichkeit bedeutet für mich, dass unser Wesen, unsere Seele unsterblich ist.
    Das Leben auf der Erde ist begrenzt, weil es doch auch recht anstrengend sein kann, Deshalb Zeit und Raum, Farben, Formen, die unserer Orientierung und Unterschiede erkennen helfen, nach dem wir unsere physische Körper verlassen, befinden wir uns ausserhalb von alldem. Dies ist meine Sichtweise, die deswegen nicht auch die eines anderen sein muss.

  10. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Wir sind uns geistig sehr nahe.
    Ich weiß, dass von mir jetzt bereits deutlich mehr da, als von Jesus. Denn was ich gesagt habe, das habe ich auch tatsächlich gesagt. Und es ist mehr und wichtiger als was der gesagt haben soll.
    Nicht nur, weil es echt ist. Es widerspricht sich auch nicht so irrwitzig in sich selbst.
    Innere Widersprüche mögen auch in meinen Aussagen zu finden sein. Achwas, die sind sicherlich nicht schwer aufzuspüren. Man entwickelt sich. Man geht weiter und irrt. Sie reichen aber nicht von Alpha bis Omega. So weit, wir sprachen mal darüber, habe ich meine Siebensachen wohl doch beisammen.
    Der Mensch kommt zurück. Derjenige, der nicht an den Kuttenträgern hangt.
    Ich wurde einmal “Magnus, der Unerbittliche” genannt.
    Das nehme ich mir als Ehrentitel. Zumal zu dem Thema hier.
    Und dabei freue ich mich jedes Mal, wenn Du weiter draufsattelst. Den Abluminaten noch eins. Und die Freude dazu. Ehrliches Tun.
    Das hebt das Leben.

  11. Kolibri sagt:

    @Magnus Göller

    Gerade in dieser Diskussion habe ich dies auch fesgestellt, dass wir uns geistig näher, als anfangs angenommen. Ich freue mich auf jeden Beitrag von dir, der zwar oft eine etwas andere Sichtweise als meine. Aber gerade dadurch kann ich mir vieles von einer anderen Warte aus anschauen, oder erkenne dadurch deutlicher, bekomme ein klareres Bild. Vorallem das Ganze auch einmal aus der Sichtweise eines Mannes betrachten zu dürfen der ja nicht minder betroffen, war sehr interessant. Das Tempo, wie es dahin ging passte, so hatte ich die Zeit mir über das eine und andere mehr Gedanken zu machen, vorallem deren Wirkung zu erspüren.
    Für mich war dieser Gedankenaustausch sehr wertvoll, genau wie du sagst, der Mensch kommt zurück, die Entwicklung schreitet voran.
    “Magnus der Unerbittliche” gefällt mir gut, ein Ehrentitel. Wie ich oft genannt wurde, vielleicht sag ich es dir irgendwann, noch nicht, obwohl es mir auch eine Ehre, mit dem Namen eines grossen Philosophen betitelt worden zu sein, der immer die Einfachheit, so dass jeder verstehen kann, als das Wahre lehrte.
    Gerade heute Nacht erfüllte mich ein Gefühl von Dankbarkeit und neuer Lebensfreude, ob der daraus gewonnenen Einsichten und Erkenntnisse. Auch wenn dieses Thema oft schwierig, aber die Klarheit und die Immunität gegen solches Gewäsch wurden enorm gestärkt.
    Darum ginge es vorallem bei solchen Themen, zu erkennen, was ist Programm, das stört, und was ist Wahrheit, die erfüllt.
    Als Zwischenbilanz dürfen wir ohne weiteres auch uns selber mal in Betracht ziehen, wie es uns bei alledem ergeht.

  12. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Ich sehe für mich nach all der Mühe durchaus auch einen Gewinn. Ich sehe Dinge, die schon ständig vor mir lagen, nun klarer, deutlicher.
    Ich pflege mit Christen ob ihres Glaubens von mir aus nicht anzubinden. Mit den allermeisten komme ich gut aus.
    Es kommt aber auch vor, dass sie übers Maß frech werden, einem den vorgeblich üblen Unglauben geradezu reinwichsen wollen. Manchmal gar, man helfe dem Satan, unbewusst oder gar absichtlich, sei dessen Jünger. Für solche Fälle ist mein verbales Waffenarsenal jetzt weitaus besser sortiert und geschärft. Und das ohne längeres Bibelstudium, einfach durch Nachdenken.
    Zumal in Kindergärten und an Schulen, auch in Krankenhäusern, in letzteren setzten mir Nonnen und Ordensschwestern als schwerverletztes, wehrloses Kind übel zu, finden sich noch schlimme Finger. Die machten auch nicht halt davor, meine nichtchristlichen Kinder zu kujonieren und zu benachteiligen, gnadenlos, indem die gerade, noch sehr jung, ihre Mutter verloren hatten. Sie hatten die Macht, und ich musste mit diesen eigentlich erbärmlichen Kotzbrocken noch irgendwie gut auskommen, mich von denen, meinen Kindern nicht noch mehr zu schaden, demütigen lassen, vom bigottesten, dümmsten, heuchlerischsten, verlogensten Geschmeiß.
    Bei Moslems traute sich diese Sorte Mensch nicht, auch nur einen schrägen Pieps loszulassen; denn da hätte es schnell ein Diszi gesetzt, den Rassismusvorwurf; außerdem glaubten die ja immerhin irgendwas Abrahamitisches; meine Kinder waren dann das Freiwild für solch feige, missratene, sadistische Gestalten.
    Ich will hier nicht von den Tränen reden, die ich deshalb vergoss. Solchem Gesockse noch diplomatisch begegnen zu müssen, während uns Dreien das Leben wahrlich schon genug aufgeladen hatte, dummen Kindergartentanten, kinderlosen jungen Dingern, die mir was von Erziehung vorerzählten, null Plan von der Wirklichkeit, dummverschult, dem leitenden Oberpfaffen dazu, das waren schreckliche Prüfungen. Ich hätte jederzeit platzen können, sie von der Platte putzend ob ihres argen, vermessenen Tuns, musste so tun, als ob ich sie und ihr Handeln achtete. Mein Kleiner hätte sehr wahrscheinlich aufs Gymnasium gekonnt, wäre sein Klassenlehrer nicht so ein riesenverlogenes Arschloch gewesen, das ihm endlich Dreier gab, nachdem er nur Einsen und Zweien geschrieben hatte. Danach kam auch noch eine perverse Säuferin, wie christlich sie war, das weiß ich nicht genau, aber sie passte bestens in die Matrix. Vom Rektor jener Grundschule will ich gar nicht reden.
    Ich bin nicht rachsüchtig. Irgendwo kommt derlei aber auch zurück. Allzumal wollte und will ich hier auch anderen Argumente an die Hand geben, was man solchen Leuten, wenn sich die Gelegenheit bietet, entgegenhalten kann.
    Die Kinderquälerei ist denn für mich auch das Widerlichste. Das Ärgste. Da hört selbst beim Göller der Spaß auf.
    Nietzsche sagte mal, dass jedes Klagen ein Anklagen sei. Recht hatte er.
    Und ich werde auch jetzt noch nicht aufhören. Denn gerade kommt mir die vollidiotische, völlig unverantwortliche, potentiell für Kinder tödliche Geschichte in den Sinn, die der Oberpfaffe (der nebenher, als Kathole im Zölibat, eine Freundin schwängerte, alle wussten davon, heilig blieb er doch) beim Kindergartenfest erzählte. Die kommt auch noch hierher. Denn sie verdeutlicht den skrupellosen Wahn noch einmal.
    Wie sollte man denn mit derlei grausen Bildern, wie sie das Jesus-Mem aufbietet, Selbstvertrauen und den Sinn fürs Schöne in Kindern erwecken können? Lernt man etwa im Scheißehaufen das Wohlschmecken?
    Ich habe im Verlaufe dieser Diskussion für mich auch gemerkt, dass Nietzsche, mit dem ich mich bislang nicht vergleichen will, in seiner Christentumkritik doch noch nicht die ganze Arbeit geleistet hat. Sonst hätte ich schweigen können, lediglich ein paar seiner Sätze zitiert.
    Nietzsche meinte auch einmal, gegen christliche Priester habe man nicht Argumente, gegen die habe man das Zuchthaus. Das meinte er wohl eher nicht ganz ernst; so setze ich denn auch mit dem Worte fort.
    Ich freue mich sehr, dass die Debatte hier Dir etwas gebracht hat!
    Und ich gehe davon aus, dass schon mancher feindselige Schweiger heimlich hierhingelesen hat. Nimmt man die wichtigsten Aussagen nämlich, zumal einige von Dir, so dürfte dem einen oder anderen jener symbolisch den Leib ihres Menschengottes fressenden Kannibalen das aus ihm gesoffene Blut in den Adern gefrieren.
    Unsere Leserschaft könnte, dürfte jetzt schon viel größer sein als dies sichtbar.
    Und wenn nicht: Was liegt daran?
    Wiederum beste Wünsche gen Tirol.
    Deine Unterstützung ist Gold, Palladium, Osmium. Mindestens.

  13. Kolibri sagt:

    Die Verschleierung der Macht in diesem Mem wurde schon zu einer Profession entwickelt.
    Du sollst nicht merken, was hinter einer Gleichmacherfront, geschützt hinter spanischen Wänden ausgebrütet wird, wobei Zucht, Ordnung und Disziplin immer von anderen verlangt wird.
    Zurück zum Kasacharischen. “Ich bin nicht gekommen, um Frieden zusenden, sondern das Schwert!”
    In diesem Jahrhundert übernehmen die IS und die AS (Schlägertruppe Allahs) diese Drecksarbeit. Deswegen gehört der Islam jetzt auch zu Europa, das schafft freie Ressourcen.
    Und gar nicht Wenige, die zwar intellektuell erhaben, ihre Wahrnehmungen und Empfindungen derart abgestumpft, dass sie meilenweit (wenn nicht Lichtjahre) von einer Einfühlung entfernt, zeigen sich entzückt von der Unverfrorenheit dieser Worte, die heute als Prekariats Kultgesöff dargeboten werden. Aber wem schrieb ich das?

  14. Kolibri sagt:

    @Magnus Göller

    Danke für Gold, Palladium und Osmium.
    Mehr natürlich freue ich mich vorallem, wenn auch dir diese Diskussion etwas gebracht,
    Ob sie schon zu Ende? Einige wenige Schwerpunkte gibt es noch.

  15. Magnus Wolf Göller sagt:

    Nun, wie angekündigt, die Geschichte von jenem Kindergartenkatholenpfaffen, die er vor den Kleinkindern und deren Eltern beim Feste vortrug.

    Wörtlich kann ich sie nicht wiedergeben, inhaltlich aber passt es.

    “Stellt euch vor, ihr seid im dritten Stock eines brennenden Hauses ausweglos nach unten eingesperrt, die Flammen kommen immer näher. Was macht ihr? Ihr glaubt an Gott, euren Heiligen Vater. Also springt ihr einfach aus dem Fenster, in der Gewissheit, dass Gott, euer Vater euch auffangen wird. Springt einfach, Gott, euer Vater, wird euch auffangen. Immer und überall.”

    Da ist nun wirklich zu fragen, ob so einer nicht ins Zuchthaus gehört.

    Kind, wenn es gefährlich wird, stelle einfach dein Denken ab; mache dein Hirn aus; wenn du nur glaubst, dein Vater, unser Gott, wird dich retten.

    So etwas an Fünfjährige.

    Vom Pfarrer. Der Respektsperson.

    Es kommt bei mir ganz selten vor. Und ich habe es noch nie getan. Aber dem hätte ich am liebsten eine Altdeutsche gelatscht. Und ihn dann gefragt, am Boden liegend, weshalb ihm sein Gott nicht wider den Heiden geholfen habe, vor allen.

    Geholfen hätte das da aber auch nichts.

    Mal abgesehen vom Strafrechtlichen. Es hätte nichts geholfen. Der Arsch wäre nur ich gewesen, und meine Kinder dazu.

    @ Kolibri (Nachtrag)

    Deine vorigen beiden Kommentare hatte ich noch nicht gesehen, als ich das Obige einstellte. Macht aber nichts. Es kommt auch bestimmt noch mehr. Habe heute überraschend unterrichtsfrei. Das birgt nicht nur (finanzielle) Nachteile.

  16. Magnus Wolf Göller sagt:

    Das Allerdreisteste ist noch, dass die (symbolisch) Menschengotteskannibalen und Blutsäufer uns Ungläubigen auch noch weismachen wollen, sie hätten die universelle Liebe gefunden, wir wüssten nichts davon. Wir seien gar die Hasser.
    “Die Verschleierung der Macht in diesem Mem wurde schon zu einer Profession entwickelt.” Schrieb Kolibri oben. Man beachte auch, was ich nicht nachzitiert habe.
    Ja, das Lügen und Seelenschänden, zumal von Kindern, das wurde zur einträglichen Profession. Nicht nur das, man sei daran entlang noch Stellvertreter Gottes, des Guten hiemit, auf Erden.
    Die Kinderschänderei, sage ich, ist in dieser Religion, psychisch, oder nicht selten auch körperlich, wie in den anderen zwei abrahamitischen Religionen, wo man auf Knabenverstümmelung am Geschlechtsteil anscheinend nicht verzichten kann, vom Grunde her angelegt. Graus und Schrecken ins Heil.
    Ich glaube nicht an die Menschheit, den Menschen. Glauben müsste ich vielleicht daran, wüsste ich nicht von all unseren großartigen Dichtern und Denkern. Deren Texte gibt es. Das ist Fakt.
    Oder will einer behaupten, dass ich mir sie alle dahererfunden hätte?
    Das wäre zuviel der Ehre. Ich bin zwar der ich bin, aber ich war sicher nicht die alle. Oder doch? Dann wäre ich allerdings weitaus mehr Gott als jener Jahwe und sein er selbst irgendwie auch noch seiender Sohn Jesus. Das wollte und will ich aber nicht. Ganz und gar nicht. Ich bin kein geistiger oder sonstiger Beutelschneider. Nicht nur, dass ich nicht zum schäbigen Diebe geboren. Ich kann selber was. Nämlich meins.
    Ein bester Freund sagt mir immer wieder, wenn wir spät beim Biere sitzen (ich trinke dann Wein, er das Bier), dass die Menschheit dabei sei, ihre eigentliche Transdimensionalität zu erkennen, zu finden. Ich sehe sehr wohl auch Anzeichen dafür. Bei allem Wahnsinn.
    Raus, ja, ich werde deutlich, aus all der aufgepfropften Abrahamitenscheiße. Raus aus Ritalin, dem sonstigen Chemodreck, der systematischen psychischen und physischen Kindervergiftung.
    Verschiedene Menschen finden auch da verschieden ihren jeweiligen Zugang. Ich bereise schon lange, nicht nur in meinen Träumen, ohne mir ein Flugticket kaufen zu müssen, die ganze Welt.
    In meinen Gedanken – sind die etwa nur ein Nichts? – bin ich mit Überlichtgeschwindigkeit jederzeit nicht nur über Hokkaido, sondern auch leichthin weit hinterm Aldebaran. Wozu sollte ich dafür noch ein Raumschiff benötigen? Kann ich etwa nicht denken?

  17. Magnus Wolf Göller sagt:

    Letztlich sollen wir willenlos gemacht werden.

    Gerade erinnerte ich mich daran, wie meine Oma, eine unglaublich tapfere Frau, gläubig, aber nicht streng oder eng darin, mich als kleines Kind mit dem Vaterunser ins Bett brachte.

    “Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.”

    Ja, willenlos. Genau so steht es da.

    Die ganzen feigen Christen waren dann sonstwo, als ihr geliebter Mann bis zum Sterben, mit achtzig, zum Glück nicht allzulange, im Koma lag. Nur der gerade mal achtzehnjährige Magnus, der Ungläubige, der war da. Stand im Krankenhaus dabei, als sie noch mit ihm sprach, keiner wusste, was er vielleicht noch hörte, machte, was er konnte, blieb eine Woche bei ihr.

    Nur der Heide, kaum erwachsen, der hielt das aus.

    Der Rest war weit weg.

    Und genau so war es auch, als sie sich später, es schien der kommende Tod, mit über achtzig noch das Becken brach, wovon sie dann noch einmal, wie wundersam, genas.

    Wiederum zeigte sich kein Christ.

    Die bestanden im einen wie im anderen Falle nur noch aus Ausreden, waren mit ihren sinnlosen Telefonaten, in denen sie mir und ihr noch meinten sagen zu können, was zu tun sei, nur eine Last für sie wie für mich.

    Wo war da deren Gott?

    Wie sie selber wohl auf dem Golf- oder Tennisplatze.

    Vielleicht spielte er auch gerade mit Prinz Charles Polo. Brach sich nicht einmal den Arm dabei.

    Mir egal. Ich weiß, weshalb ich den nicht brauche.

    (Das ist jetzt wieder sehr persönlich. Es mag nicht eigentlich hierher gehören. Aber es stimmt. So war das.)

    Und wenn mir jetzt wieder, aus dieser Erinnerung heraus, die Tränen gekommen; und wenn ich schwach wirke, was ich seit dem Tode meiner Frau auch zweifellos oft noch immer bin: So einen Gott brauche ich nicht.

  18. Magnus Wolf Göller sagt:

    Ich werde hier noch die chinesischen Strategeme ins Spiel bringen. Und dann meine deutschen. Ich habe nämlich jetzt schon einige mehr als deren klassische 36. Noch aber ist es nicht so weit.
    Kolibri wäre sicherlich schon reif dafür. Der Rest ist es eher noch nicht.

  19. Kolibri sagt:

    @Magnus Göller

    Jetzt ist es raus, das was du schon oft gern gesagt hättest, und das ist gut so.
    Dass erstmal Wut hochkocht ist verständlich, das darf auch so sein, erst wenn die heraussen, kann Ruhe einkehren.

    Hab heute noch einmal dies unheilige Buch zur Hand genommen und erkannt, dass nur mit Drohungen, Angstmache gearbeitet wurde. Destabilisierung der emotionalen Ebene. Entweder du glaubst, oder……., wer nicht glaubt,der wird……., demnächst gibts bei mir ein heiliges Feuer, somit hat dieser Spuk ein Ende.
    Hab in der Zeit, seid ich mich von all dem verabschiedet, viel besser gelebt.
    Hab alles los gelassen, denen ihren Dreck anzufassen, weigere ich mich. den lass ich bei ihnen. Ich bin nur verantwortlich für meines, damit kann ich leben, selbst damit dass ich auch manche Fehlentscheidung getroffen habe, denn mit den Folgen daraus musste ich auch leben. Keiner hat mir was abgenommen, ging auch nicht, denn dann hätte ich aus Fehlern nicht gelernt.
    Mir auch egal in wessen Fänge die geraten, haben ja ihren Herrgott, der ihnen hilft schon, wenn`s brenzlig wird.

    Dieses Mem trägt die gleiche Handschrift wie das Geldsystem, auch eine Religion, an die geglaubt. Obwohl, wenn ich bedenke, dass der Stoff, die bedruckte Baumwolle, von der Erde genommen, um sich damit sich die Erde zukaufen, dann kann ich mir einen Lacher nicht unterdrücken. Genauso mit Edelmetallen. Erst ausgegraben, dann wieder ein Loch unter der Erde gegraben, um dort wieder ein zulagern. Intelligenzpfosten ohne Gleichen. Blöder gehts doch nimmer.
    Alles nur erreicht durch Gewalt und Kriege, welche Schwachmatten.
    Und bei alldem kapieren sie nicht einmal, dass sie sich mit alledem ihre Lebensgrundlage selber zerstören.
    Alldem liegt nichts anderes zugrunde, als ein altägyptischer Rachegedanke, damals gescheitert, im römischen Reich gescheitert, jetzt scheint auch alles ausser Kontrolle zu geraten.

  20. Kolibri sagt:

    Damit möchte ich zum letzten Teil kommen.

    Nehmen wir den Vater, der seinen Sohn durch die Hölle schickt.
    Dann die Muttter Maria, die zusehen muss, was ihrem Sohn geschieht.
    Den Sohn, der sich dem Willen des Vaters beugt, und dies alles auf sich nimmt.
    Die Maria Magdalena, die sicher auch jemandes Tochter, dem Sohn die Füsse einölen darf.

    Welche Rolle würde man da übernehmen können?

    Die, des Vaters? Da müsste man eiskalt sein, denn ich bin der Meinung, jeder Vater der auch nur ein bißchen Herz, würde dies zu verhindern wissen.

    Die der Mutter? Der damit das Herz gebrochen.

    Die des Sohnes? Keiner würde dies freiwillig mit sich machen lassen.

    Die der Magdalena? Die bei den Füssen beginnen muss, vielleicht sich noch bis zum Hosenbund hocharbeiten könnte, da der Sohn zu Lebzeiten etwas über den Menschen steht, daher die Magdalena unwürdig ihm das Wasser zureichen. Jede junge Frau, die etwas auf sich hält, würde sich freiwillig so demütigen lassen.

    Also frohe Botschaft sehe ich darin keine, wer eine findet darf sie behalten.

    Und somit ist dieses Mem nur Schrott, deshalb schicke ich es hier und jetzt an den Absender zurück, sowas ist absolut unbrauchbar, soll es denen zugute kommen, die es erstellt.

  21. Kolibri sagt:

    Nachtrag:
    Sollte heissen, jede junge Frau, die etwas auf sich hält, würde sich freiwillig nicht so demütigen lassen.
    Das Fehlerteufelchen war unterwegs, wer weitere Fehler findet, die darf er auch behalten.
    Bin nur Amateurin im Schreiben, besser machen können es Profis.

  22. Kolibri sagt:

    @Magnus Göller

    Du hast es weiter oben schon angesprochen, damals war dieses Gebiet von den Römern besetzt, sie selber ziemlich am Ende. daher brauchten sie einen, als Opferlamm, die Drecksarbeit verrichteten die römischen Soldaten. Somit konnten sie sich von aller Schuld rein waschen, und vom Täter in die Opferrolle flüchten, und ihre Schuld in der ganzen Welt mit Krieg und Gewalt verteilen.
    Dieses Mem enthält das volle Programm, diene deinem Herrn, glaub an deinen Herrn,dann geht es dir gut, ansonsten gehst du durch die Hölle. Der gute Knecht, der schlechte Knecht.
    Der gute Knecht der diesem Herrn dient, und dafür seinen Lohn erhält, der schlechte Knecht der die Gefolgschaft verweigert, bekommt Hiebe. Alles da und was noch nicht, kann ja noch werden.
    Würde mich nicht wundern, wenn jetzt auch wieder einer von den Ranghohen durch ein Attentat oder einen Anschlag ums Leben käme, durch seines Herren Gnaden, die Rechtfertigung den Krieg aus zulösen und die Welt ins Chaos zu stürzen, wäre damit gegeben.
    Immer dasselbe Spiel, das sich nicht irgendwo draussen in der Milchstrasse abspielte oder abspielt, sondern alles hat hier auf Erden statt gefunden und immer noch stattfindet, die ganzen Kriegslügen, alles kommt aus dem gleichen Sumpf.
    Und die Scheinheiligen, die guten Knechte die diesem Herrn ihre Dienste erweisen rechtfertigen dies, indem sie andere dämonisieren, damit das ihre verschleiert bleibt, nämlich wem sie wirklich dienen.
    Aber dadurch helfen sie fleissig mit an der Destabilisation ganzer gesellschaftlicher Strukturen, auch an ihren eigenen. Wer weiss, für was es gut ist?

    Weit haben wir es gebracht. Daher hat von früheren Philsophen Geschriebenes, die zwar im Kontext zur damaligen Zeit schrieben, auch heute noch seine Gültigkeit.

  23. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Ob die Römer wussten, was sie da anrichteten, das kann ich nicht beurteilen. Zuerst, nachher, bekämpften sie das entstehende Christentum hart, schließlich machten sie es zur Staatsreligion.
    Sie hatten da allerdings schon lange gegenüber den Griechen einen intellektuellen Minderwertigkeitskomplex. Die hatten sie aufgrund ihrer überlegenen staatlichen Organisation schon lange, und wohl, zumal gemessen an Karthago, militärisch relativ leicht besiegt. So wie dann die Juden auch.
    Ihre Technik, lange erfolgreich, hieß: Jedem Tierchen sein Plaisirchen.
    Den Kirchenstaat gibt es heute noch. Und der ist, obschon nur noch so groß wie ein Vorort von Bielefeld, materiell immer noch fast unermesslich reich.
    Wohl kaum aber reicher als die Juden. Was sich allein daran zeigt, dass wider den Vatikan jede jüdische Bosheit (man arbeitet ansonsten gut zusammen) straflos, umgekehrt jeder Vatikanese nicht mehr lange lacht, der sich mit denen anlegt. Die übriggebliebenen Christenrömer sind zu Satrapen der Juden geworden. So kann das in der Geschichte gehen.
    Letztere nun, die Juden (ich rede auch hiezu jetzt einfach mal grob generell, Ausnahmen gibt es nicht wenige), haben sich durch ihre Machenschaften, die Reaktionen der Goy-Völker darauf, einen schweren Verfolgungswahn eingehandelt, und teilweise ist das auch nicht einmal ein Wahn. Viele Nichtjuden, nicht nur Moslems, auch Christen und Chinesen und Japaner, mögen die Juden nicht.
    Ich weiß nicht, wie der Friede unter den Völkern herzustellen. Dass aber die Entzauberung des Jesus-Mems einen großen Schritt dahin bedeuten kann, da bin ich mir ziemlich sicher. Alles weist darauf hin.
    Mit den Moslems, die jetzt das Surrogat spielen dürfen, ist es offensichtlich ganz arg. Denn was man gerade wieder im Irak und in Syrien sieht, das folgt ja ganz eindeutig deren Heiliger Schrift. Laut Koran haben die eindeutig recht.
    Sie handeln genau so, wie es darin vorgeschrieben, glaubensgemäß. Wer etwas anderes erzählt, der lügt entweder, oder er kann nicht lesen.
    Schlimm sieht es aus. Wer aber aufgibt, der hilft, wenn auch nicht absichtlich, weiter mit in die Metzelei. Denn er beugt sich der Macht des religiösen Terrors.
    Diese Lustschlächter gehören, wenn gefangengenommen, Allah sie noch nicht abrufen will, zu harter Arbeit verpflichtet. Ohne Pardon. Das lehrt ihre Wahngenossen am besten. Die sehen dann, dass Allah wider menschliche Vernunft und Gerechtigkeit eben doch nichts ausrichten kann.
    Christen und Moslems sind eben doch nur Subjuden. Wiederum mag es Ausnahmen geben; das liegt dann aber nicht am besseren Glauben, sondern an den einzelnen Menschen.
    Ich setze immer noch auf die Freiheit. Die ist unser Grundgedanke.

  24. Magnus Wolf Göller sagt:

    Ich weiß wiederum nicht, was uns wider die verordneten Wahnsinne helfen könne, denn Redlichkeit, das genaue Wort, klar überlegene Philosophie.
    Da wird man vielleicht auch mal ein paar völlig abgedrehte, entmenschte Deppen in Notwehr totschießen müssen, wo es gar nicht anders geht.
    Als Grundkonzept, die Dinge zu bessern, taugt das aber nicht. Solange man nicht an den Grund der Dinge geht, werden die immer wieder neu aufgestellt werden, nachwachsen.
    Klar und hart ist mit denen umzugehen, wenn es gerade nicht anders geht. Ein besseres Sturmgewehr und die tapfereren Soldaten, die für das Überleben ihrer Familien und ihrer Kultur, ihres Volkes kämpfen, und nicht für einen bestellten Aberwitz, werden es nicht lösen. Am Ende wird es meines Erachtens nur über den Geist gehen.
    Leider haben wir auch hier nicht mehr allzuviel davon. Man giert und stiert und beugt sich, endlich auch jenen Kinderverstümmlern und Obskuranten.
    Hier ist jedes menschlicher Mut, ist echte, unveräußerliche Herzens- und Hirnbildung gefragt. Nicht nur Mathe lernen und einen Elektrokasten zu programmieren.
    Ich weiß nicht, ob wir es schaffen. Ich sehe lediglich nichts anderes, worauf wir setzen könnten.

  25. Magnus Wolf Göller sagt:

    Ich hatte die letzten Jahre keine Gelegenheit, einen gebildeten Juden zu befragen, was er denn von Jesus als Phäno-Mem halte. Da wäre mir zumal einer, der vom eigenen Auserwähltsheitsanspruch abständig, mich wie den Rest der Menschheit also nicht als Vieh betrachtet, hier hoch willkommen.
    Mir dann erstmal egal, ob er ein Sepharde, also vermutlich ein echter Hebräer, oder Aschkenaze, also ein wahrscheinlich getürkter.

  26. Kolibri sagt:

    @Magnus Göller

    Ob wir es schaffen, weiss ich auch nicht, zumindest möchte ich mit gutem Gewissen sagen können, wir haben getan was wir konnten, oder wir haben es zumindest probiert.
    Ich setze weiterhin auf Herzens- und Geistesbildung.
    Wenn der englische Premier schon öffentlich sagt, friedliche Extremisten seien genauso schlimm, wie Terroristen, die müssten auch bekämpft werden, dann hat sich doch schon Einiges getan.
    Man könnte probieren dies, was wir hier ausgearbeitet zu einem übersichtlichem Schriftstück verarbeiten, denn hier haben wir nur die gröbsten Bausteine, alles etwas unübersichtlich, und so eine Möglichkeit anbieten selber zu überprüfen. Darin könnte eventuell eine Chance bestehen diesem Mem etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. Nur ein Vorschlag!
    Wäre den Menschen nur annäherend bewusst, wieviele Suggestionen da drin, die ihr Leben negativ beeinflussen, würden sie morgen schon anfangen, sich mit diesem Thema näher zubefassen.
    Fürs erste reicht es mal, war geistige Knochenarbeit, auch wenn auch nur das Gröbste ausgearbeitet, so wurde so ziemlich viel sichtbar. Zudem ging so einiges auch ziemlich in die Tiefe, aber dies ging nicht anders, Verletzungen kommen ins Bewusstsein, ist auch gut, so können sie verarbeitet werden, dies ist nochmal anstrengend, aber danach können die Wunden heilen.
    An Geist fehlt es wirklich, deshalb tue und sage ich nur noch etwas, grad wie sich die Gelenheit ergibt, denn das Wohlergehen anderer liegt ausserhalb meiner Verantwortung,
    die Patentlösung anbieten für all die Probleme kann keiner.
    Beste Wünsche nach Stuttgart

  27. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Ja, alles gehört klar strukturiert zusammengefasst und teils sicherlich noch nachpräzisiert. Auf einigen wenigen Seiten.
    Ich weiß nicht, wann ich das leisten kann.
    Aber auch, dass es bald gemacht sein sollte.
    Genau das Werk, das kein Abrahamit lesen will, an dem aber auch keiner mehr vorbeikommt.

  28. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Ist es Dir zu langweilig geworden, oder wurde hier nur noch so geredet, dass es allzuweit außerhalb Deiner Sphären?
    Oder sind wir einfach zu dumm? (Was dasselbe sein mag.)
    Dann sei’s drum.

    @ Lutz

    Und wie ist es mit Dir? Du warst plötzlich ganz schnell verschwunden, als es nicht so lief, wie Du Dir das vorstelltest.

    @ Dude

    Auf Deine Mithilfe rechne ich auch kaum noch. Das geht wie bei den beiden anderen bereits Angesprochenen in Ordnung. Die hier gestellte Aufgabe ist eben nicht für jeden.

    @ Josef

    Du warst ganz schnell beleidigt. Daher zähle ich auf Dich zur Sache gar nicht mehr.

  29. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Eben. Wir haben es wenigstens versucht. Und wir leben noch. Ich mache weiter. Als nächstes kommt ein hypothetischer Religionsvergleich. Besonders im Sinne dessen, zur Höhererheiligung und Weiterverbreitung welcher Religionen man zum Massenmord an Andersgläubigen und Ungläubigen und insonderheit zur Kinderverstümmelung aufrufen und anhalten darf. Letztere auch jederzeit durchführen. Hoch geachtet als Edelweltanschauung, Kulturbereicherung, vom deutschen Strafrecht, ganz besonders was die Geschlechtsteilsverstümmelung von Knaben anlangt, voll gedeckt.
    Da werde ich einfach mal nachfragen. Ich denke aber nicht, dass auch nur ein Strafrechtler antworten wird. Die wissen nämlich genau, wann und wo sie nichts Vernünftiges zu sagen, sie alles, was sonst gilt, vor Fukushima ins Giftmeer zu schmeißen haben, wenn sie ihren Job behalten wollen.

  30. Kolibri sagt:

    @Manus Göller

    Ja, wir leben noch,und nach etwas Erholung noch besser als vorher.

    Solletest du diese Zusammenfassung demnächst wirklich in Angriff nehmen, mach es locker, sowie du gerade Zeit oder Lust dazu.
    Ich freute mich natürlich riesig, egal wann es fertig gestellt.
    Ein herzliches DANKE nochmal an dich, war echt eine positive Erfahrung und Bereicherung, diese harmonische Zusammenarbeit mit dir.

  31. Magnus Wolf Göller sagt:

    Mein Gott heißt, sage ich mal, ähnlich Perverse gibt es genug, und sie sind von unserer Gesetzgebung darin bestätigt, Ananpfel. Er gebeut, dass männlichen Kindern je ein Teil der Hoden abzutrennen, am neunten Tage nach ihrer Geburt, Mädchen ein Nippel wegzuschneiden, am elften Tage, wahlweise auch vor ihrer ersten Regelblutung. Wer dawider etwas einwendet, ist ein Antiananpfelit. Also ein verwerfliches Subjekt. Derlei Intoleranz ist nicht zu dulden. So einer ist ein Nazi.
    Wie weit käme ich damit?
    Ins Irrenhaus, bestenfalls nicht lange, spätestens bei Durchführung aber auch nur an einem Kinde mindestens für fünf Jahre wegen schwerer Körperverletzung in den Knast.
    Verteidigung zwecklos. Da offenkundig nicht gegründet.
    Das ist aber nun eben etwas ganz anderes. Ich hätte die Praxis lange genug durchführen müssen, Millionen Kinder verschneiden, dass es in Ordnung ginge. Dann wäre das Kultur. Achwas, es wäre noch kulturbereichernd.
    Ihr Lügner und Kinderverstümmler entkommt mir trotzdem nicht. Eure Zeit läuft ab.

  32. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Ich denke, wir nähern uns jetzt doch langsam dem vorläufigen Ende. Vielleicht fällt mir aber doch noch etwas ein, das von hinreichender Relevanz. Finde ich weitere Steine, die nicht wie geboten umgedreht, so werde ich auch die darunter versteckten Skorpione, Giftschlangen und Nachtratten aus ihrem Schattendasein ans Licht holen, sie in der Sonne verdorren und im Regen pfützweis ersaufen lassen. Und wo welche von denen dauernde Hitze und masse Wasser vertragen, da hole ich den Permafrost. Irgendwann ist endrum.

  33. Una Bastet sagt:

    @ Magnus

    Zunächst noch kommentarlos zu dieser Einlassung:

    https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/21/jesus-als-phano-mem/comment-page-4/#comment-428187

    (Um zu illustrieren, warum sich hier

    https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/21/jesus-als-phano-mem/comment-page-7/#comment-451468

    nur so wenig geändert hatte an meiner Deutung des 4. Reiters):

    20.7.1932, “Jüdische Weltliga” (Bernat Lecache): “Deutschland ist unser Staatsfeind Nr. 1. Es ist unsere Sache, ihm erbarmungslos den Krieg zu erklären.” (zitiert nach Harold Cecil Robinson, “Verdammter Antisemitismus”, S. 119).
    24.3.1933, Londoner Daily Express: “Das Judentum erklärt Deutschland den Krieg! 14 Millionen Juden (…) erklären den Krieg”.
    Präsident der “International Jewish Federation to combat Hitlerite Oppression of Jewish”, Samuel Untermayer: “Dieser jetzt beschlossene Krieg gegen Deutschland ist ein heiliger Krieg. Er muß gegen Deutschland bis zu seinem Ende, bis zu seiner Vernichtung, geführt werden.” (New York Times vom 7. August 1933, zitiert nach Harold Cecil Robinson, “Verdammter Antisemitismus”, S. 119).
    Januar 1934, Rabbiner Wladimir Jabotinski, Gründer der zionistischen Organisation “Mascha Rjetsch”: “Seit Monaten wird der Kampf gegen Deutschland von jeder jüdischen Gemeinde, auf jeder Konferenz, auf jedem Kongreß, in allen Gewerkschaften und von jedem einzelnen Juden auf der ganzen Welt geführt. Wir werden einen geistigen und einen materiellen Krieg der ganzen Welt entfachen. (…) Unsere jüdischen Interessen verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands.” (“Geburtswehen einer neuen Welt”, S. 140)

  34. Una Bastet sagt:

    @ Magnus

    (“Ist es Dir zu langweilig geworden, oder wurde hier nur noch so geredet, dass es allzuweit außerhalb Deiner Sphären?”)

    Meine Ansicht, dass Charakter Schicksal sei, es in Jesus also bereits angelegt war, einen Märtyrerkomplex zu entwickeln und vielleicht auch schon, sich später aus Grössenwahn umbringen zu lassen, fandest Du zu fatalistisch. Dabei habe ich nur die Wahrscheinlichkeit dessen betont, alternativlos war nur – in wesentlichen Zügen – der Charakter, es besteht theoretisch die Möglichkeit, dass es besser für Jesus hätte ausgehen können, durch die richtigen Einflüsse, das Umfeld vielleicht. Ich wollte keine Negativität verbreiten, da es für das konkrete Handeln keinen Unterschied macht, ob man seinen Weg für bei der Geburt festgelegt hält. Aktiv gehen, Entscheidungen treffen, muss man (ihn) so oder so. Ich habe übrigens eine lustige Eigenbeschreibung gefunden, von jener “Seele (in) der (Mutter-) Göttin”:

    33 Doch ich muß heute und morgen und am folgenden Tage wandeln; denn es geht nicht an, daß ein Prophet außerhalb Jerusalems umkomme. 34 Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Brut unter die Flügel, und ihr habt nicht gewollt! (Lukas 13)

    Zu Deiner Anmerkung über diese “Teufelskinder-Passage”: Jesus und seine traditionalistischen Glaubensbrüder waren sich alles andere als grün, wie die Evangelien gut dokumentieren (die Aussage kann also einfach daher rühren, dass er irgendwelche Ressentiments gegen die Gegner seiner neuen Interpretation der Lehre hatte):

    1 Nach diesem war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. (…) 18 Darum nun suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbath brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte (…). (Johannes 5)
    1 Und nach diesem wandelte Jesus in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa wandeln, weil die Juden ihn zu töten suchten. 2 Es war aber nahe das Fest der Juden, die Laubhütten. (…) 11 Die Juden nun suchten ihn auf dem Feste und sprachen: Wo ist jener? 12 Und viel Gemurmel war über ihn unter den Volksmengen (…). 13 Niemand jedoch sprach öffentlich von ihm aus Furcht vor den Juden. (Johannes 7)
    Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wäret, so würdet ihr die Werke Abrahams tun; 40 jetzt aber suchet ihr mich zu töten (…). (…) 45 Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubet ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich der Sünde? (…) 48 Die Juden antworteten und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht mit Recht, daß du ein Samariter bist und einen Dämon hast? 49 Jesus antwortete: Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr verunehret mich. (…) 52 Sprachen die Juden zu ihm: Jetzt erkennen wir, daß du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben und die Propheten, und du sagst: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht schmecken ewiglich. 53 Bist du etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben. Zu wem machst du dich? (…) 58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ward, bin ich. (Johannes 1.1-2) 59 Da hoben sie Steine auf, damit sie auf ihn würfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus. (Johannes 8)
    31 Da hoben die Juden wiederum Steine auf, auf daß sie ihn steinigten. 32 Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt; für welches Werk unter denselben steiniget ihr mich? 33 Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst. 34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: “Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?” 35 Wenn er jene Götter nannte, zu welchen das Wort Gottes geschah (und die Schrift kann nicht aufgelöst werden), 36 saget ihr von dem, welchen der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn? 37 Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubet mir nicht; 38 wenn ich sie aber tue, so glaubet den Werken, wenn ihr auch mir nicht glaubet, auf daß ihr erkennet und glaubet, daß der Vater in mir ist und ich in ihm. 39 Da suchten sie wiederum ihn zu greifen, und er entging ihrer Hand. (Johannes 10)
    53 Von jenem Tage an ratschlagten sie nun, auf daß sie ihn töteten. 54 Jesus nun wandelte nicht mehr frei öffentlich unter den Juden, sondern ging von dannen hinweg in die Gegend nahe bei der Wüste, in eine Stadt, genannt Ephraim (…). (…) 57 Es hatten aber die Hohenpriester und die Pharisäer Befehl gegeben, daß, wenn jemand wisse, wo er sei, er es anzeigen solle, damit sie ihn griffen. (Johannes 11)
    2 Zu aus der Synagoge Ausgeschlossenen werden sie machen euch. Ja, sogar kommt die Stunde, daß jeder euch getötet Habende meint, Gott einen Dienst darzubringen. (Johannes 16)
    Wehe euch! denn ihr bauet die Grabmäler der Propheten, eure Väter aber haben sie getötet. 48 Also gebet ihr Zeugnis und stimmet den Werken eurer Väter bei (…). 49 Darum hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden, und etliche von ihnen werden sie töten und vertreiben, 50 auf daß das Blut aller Propheten, welches von Grundlegung der Welt an vergossen worden ist, von diesem Geschlecht gefordert werde: (…) 52 Wehe euch Gesetzgelehrten! denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert. (Lukas 11)

  35. Lutz sagt:

    @ Magnus, ferner @ Kolibri

    Es wird dich kaum erstaunen, dass ich in der Tat hier noch mitlese. Warum sprächest du mich sonst namentlich an? Aus reiner Neugierde nur lese ich hier noch mit.
    Ich fand es einfach besser so plötzlich wie ich als Mitredner gekommen, auch wieder zu verschwinden. Im Nachhinein stellte ich für mich fest, es wäre besser gewesen ich hätte überhaupt nicht an dieser Diskussion teilgenommen.

    “Und wie ist es mit Dir? Du warst plötzlich ganz schnell verschwunden, als es nicht so lief, wie Du Dir das vorstelltest.”

    Was soll ich mir denn vorgestellt haben?
    Außerdem habe ich euch beiden alles Gute gewünscht und so wie geschrieben war es auch von mir gemeint, als Abschiedsgruss eines Diskussionsteilnehmers, der ich aus Sicht von Kolibri gar nicht wirklich gewesen bin, denn …

    Kolibri sagte:
    5. Oktober 2014 um 05:45

    “@Lutz

    Mit deinen kläglichen Versuchen vom Thema abzulenken, scheiterst du.
    Dein egoistisches, krampfhaftes Festhalten an hierarchistischen Machtstrukturen, das sich feindlich der menschlichen Entwicklung gegenüber stellt, ist eine hohle Anmaßung und erhebt den Anspruch eines Gleichen, den anderen ihr Handeln und ihr Denken inhaltlich vor zuschreiben.”

    Was für ein Blödsinn! Ich wäre nicht ich, wenn ich an hierarchischen Machtstrukturen festhalten würde. – Ich gehe im wirklichen Leben den unsichersten Weg im vollen Bewusstsein gegen die hierarchischen Machtstrukturen. -
    Eine eigene Meinung und zusätzliche Sicht der Dinge vorzubringen, macht mich also zu einem Egoisten? Was muss dir Schlimmes widerfahren sein Kolibri, dass du die Welt so sehr hasst?

    Auch dir Magnus ist auf andere Weise sicherlich übel mitgespielt worden. Du sagst nicht umsonst: „Ich will hier nicht von den Tränen reden, die ich deshalb vergoss.“

    Magnus, du sagst auch: ” … werde ich auch die darunter versteckten Skorpione, Giftschlangen…”

    Jesus bezeichnete seine Gegner auch am liebsten als Skorpione und Giftschlangen. Ihr wollt euch vom Jesus-Mem befreien, wollt die Welt davon befreien, seht euch vielleicht schon selbst als vollkommen befreit davon an und dann sprecht ihr in den selben Worten wie er es tat. Die Juden bzw. die Abrahamiten waren oder sind laut Bibel die Feinde des Wortes Gottes (Jesus Christus) und seine Feinde sind nach euren eigenen Worten auch eure Feinde, so schlagt ihr euch auf die Seite von dem, merkt es selbst noch nicht einmal, den ihr durch semiphilosophisches Gerede abzuschaffen wünscht.

    “Ich denke, wir nähern uns jetzt doch langsam dem vorläufigen Ende.”

    Irgendwie scheinst du es mit dem Ende zu haben und auch doch nicht zu haben. Lautet in dieser Richtung nicht auch dein (vorerst) letzter Artikel auf deinem Blog?

    „Vom neu angefangenen Ende (05. April 2014)“

    Ein Psychologe könnte daraus deine Angst vor dem Tod herauslesen. Wohin geht man schließlich letzten Endes, wenn man an nichts glaubt?

    Vor lauter Angst vor dem, was unausweichlich auch auf sie zukommt, hat auch Kolibri vor, sich ihre Nerven auf herkömmliche Art (Bücherverbrennung) zu betäuben:

    „Hab heute noch einmal dies unheilige Buch zur Hand genommen und erkannt, dass nur mit Drohungen, Angstmache gearbeitet wurde. Destabilisierung der emotionalen Ebene. Entweder du glaubst, oder……., wer nicht glaubt,der wird……., demnächst gibts bei mir ein heiliges Feuer, somit hat dieser Spuk ein Ende.“

    Aber zum Glück, zum Glück, gibt es DEN Glauben auch für die gänzlich Ungläubigen, den extravaganten Glauben, der anders ist, als der Glaube der sonstigen Welt. So dass man sich auch als ungläubig Glaubender ein Türchen offen halten kann und wobei dann das Ende, welches sonst ein Tod sicheres Ende wäre, für den Betreffenden nur zu einem vorläufigen Ende oder einem neu angefangenen Ende wird.

    Kolibri (6. Oktober 2014 um 21:59) spricht es ziemlich offen aus: „Unendlichkeit bedeutet für mich, dass unser Wesen, unsere Seele unsterblich ist. Das Leben auf der Erde ist begrenzt, weil es doch auch recht anstrengend sein kann, Deshalb Zeit und Raum, Farben, Formen, die unserer Orientierung und Unterschiede erkennen helfen, nach dem wir unsere physische Körper verlassen, befinden wir uns ausserhalb von alldem. Dies ist meine Sichtweise, die deswegen nicht auch die eines anderen sein muss.“

    Magnus (7. Oktober 2014 um 01:14), du nur hinter vorgehaltener Hand als Antwort an Kolibri: „Wir sind uns geistig sehr nahe.“

    Wie gut, dass man in einer Welt voll des Glaubens immer noch auf einen anderen Ungläubigen treffen kann, der auch an ähnliches glaubt wie man selbst.

    Meine Meinung ist, die Menschen müssen sich zunächst einmal von ihrer Angst vor dem irdischen Tod befreien um wirklich frei, zumindest im Denken, werden zu können.

    Solche Begriffe wie „Unendlichkeit“, „Seele“, „unsterblich“, „das Leben auf der Erde (- was ein Leben im Himmel oder sonst wo mit einschließt)“, „physische Körper (- was geistige, engelsgleiche Körper mit einschließt“, wurden alle aus der Religion, bzw. dem anderen Glauben übernommen, als wie man ihn selbst hat. Oft sind dadurch Ungläubige mehr gläubig, als die Gläubigen aus den herkömmlichen Religionen. Die ungläubig Glaubenden sind ebenso, ich sage es frei heraus, vom Teufel besessen wie es auch die Kirchenanhänger bzw. sonstigen Jesus-Mem Anhänger sind.

    Johannes 10:9 Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eingeht, wird er gerettet werden und wird ein und ausgehen und Weide finden.

    Die „Weide“ bedeutet für einen Gläubigen (Christen, Moslem, Israeliten, also Mem-Anhänger) das sogenannte Paradies.

    Eine ungläubig Glaubende, also Mem-Anhängerin wie Kolibri (stimmt doch, dass du eine Frau bist?!), formuliert Paradies/Weide so: „Unendlichkeit bedeutet für mich, dass unser Wesen, unsere Seele unsterblich ist.“

    Hallelujah! Amen.

    Das was grundsätzlich überwunden werden muss, überwunden werden will, überwunden werden soll, vor allem im jeweiligen Bewusstsein der Menschen, das ist der Widerwirker des Lebens, der Tod, oder mit einem biblischen Wort dafür: Die Tür. Doch das ist offenbar unmöglich, weshalb viele einen Pakt mit dem Tod eingehen, wie es schon Goethe in seinem FAUST beschrieb. Nach dem Motto, tue bitte mir nichts, dann tue ich dir auch nichts. Was aber wegen dem immer neu angefangenen Ende nur darauf hinausläuft, dass der Welt neue Arten des Glaubens geschenkt werden. Ganz neu, die Anti-Irgendwas-Mem Religion, oder die: Glaube an mich, ich sage dir, was du glauben und nicht glauben sollst. Das führt uns zum ersten Gebot der ungläubig Glaubenden: Du sollst nichts glauben und glaube immer fest daran, dass dies der Weg ist.

    Damit verabschiede ich mich aber nun wirklich für immer von den Gesprächen auf diesem Blog. Ich weiß, dass ich mir keine Freude mache, das ist mir aber egal. Echte Freunde, die gibt es in dieser Welt sowieso nicht. Ich dachte es mal, aber da hatte ich mich gründlich geirrt.

    Alles Gute!

    Lutz

  36. Kolibri sagt:

    @Magnus Göller

    Das Eine oder Andere wird sicher noch zum Vorschein kommen, ansonsten sind wir erst mal am Ende angelangt.
    Der aufgewirbelte Staub kann sich inzwischen etwas legen. ich schau etwas später noch einmal alles durch, ob noch etwas dabei, was noch angesprochen gehörte.

    Nur noch eine Bemerkung am Rande.
    Mein Gott heisst in Zukunft, Himmlvotter hilf bei………, weil die Herrscher über Himmel und Erde, die Wettermacher u.s.w. haben uns schon gezeigt, was sie können.
    Und wenn dann erst der kommt, der sagte: ich werde wiederkommen in “Herr” lich keit, der üble Erreger dann auch mal flächendeckend mit solider Chemie neutralisieren könnte, das zwar auch Kolletaralschäden verursachen kann, aber sowas kann vorkommen, neutralisierte Menschen sind weit weniger schlimm, wie getötete, massenhafter Tod hört sich so gleich viel neutraler an.
    Überzeichnungen müssen nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung sein, sondern auch eine Provokation, darauf ein Augenmerk zulegen in diesem Mem lohnte sich.

  37. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lutz

    Zunächst mein Dank dafür, dass Du Dich doch noch einmal, sehr ausführlich gar, zu Wort gemeldet hast.
    Da Du Dich hier aber endgültig nicht mehr weiter einbringen willst, will ich nun auch weder teilweise zustimmend noch teilweise widersprechend mehr antworten, denn das wäre meines Erachtens nicht fair. Ich lasse Dein Schlusswort also stehen, wie es steht. Ich wünsche Dir lediglich, dass Du doch irgendwann Freundschaft findest.

  38. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Wie ich schon weit zuvor sagte, übertreffen Deine Kenntnisse meine in vielerlei Hinsicht wohl bei weitem. Ich danke auch Dir, dass auch Du Dich (verzeih den kleinen Scherz) Dich nochmal “erbarmt” hast. Für viele Deiner Wägungen hatte ich bislang schlicht zu wenig Zeit, sie mir genauer durch den Kopf gehen zu lassen. Aber sie stehen ja da, sind nicht verloren. Und da der Laden hier nicht geschlossen, freue ich mich weiterhin jederzeit auf mehr. Und zumal, ich wiederhole mich schon wieder, mögen andere hier lesen und viel schneller viel mehr damit anfangen können als ich.
    Du bist in Stuttgart jederzeit auch physisch herzlich willkommen. Meine Telefonnummer steht im Impressum.
    Meine besten Wünsche.

  39. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Ja, jetzt mag sich der Staub mal etwas setzen. Verschnaufpause. Wir haben eine Menge zusammengetragen, aber wohl noch immer nicht alles. Und habe ich, wie eben gegenüber Una wiederholt, noch gar nicht alles sortiert und in Ruhe gemessen.
    Damit es aber auch bei der Pausenzigarette nicht zu langweilig werde, noch den folgenden.
    Jahwe sucht Jesus, denn der ist wie vom Erdboden verschluckt. “Verdammet aber auch, ich finde nicht einmal mehr meinen einzigen Sohn!” Der Teufel, sein meist getreuer Diener, soll schleunigst helfen. Da wird er übers Maß frech. “Du magst ihn einen Satansbraten nennen. Er stammt aber von Dir ab. Was kann ich dafür, wenn dir deine missratene Brut nicht gehorcht.” Der Teufel bekam dafür eine mächtige Ohrfeige, doch er lachte noch dazu.

  40. Kolibri sagt:

    @Magnus Göller

    So ein Falott aber auch, dann lacht er noch, wo die ganze Sache eh schon schlimm genug.
    Jeso ging verloren, Erde ist neu geboren.
    Der Himmlvotter hilft a niemer. Sakrakruzitirkn, was tu mo denn jetzt do?

  41. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Kolibri

    Ha, des isch doch ed schwer. Mer werded oifach älle Moslems, lassed ons noh vom Breschinsgi onnenem Blankfoi on dera ihre andere Kombel nommole egschdra saga, wa mer suschd no zom doa hänt fird endgildige Onderwerfong. Noh brauched mer ons iber selleren Jesus au gar koine Gedanga meh macha. S’Läba isch, wammers älles a weng loggerer siagd, gared so a Laschd.

  42. Kolibri sagt:

    @Magnus Göller

    Ja, das wärs, das isch es! Hab gewusst, du hast eine Lösung parat.
    Ausserdem der Jeso ist aufgetaucht, drüben im mittleren Osten, weil er hat gsagt er gehe wieder dahin, woher er gekommen. Hier bei uns, hat er gsagt, reichts ihm.

  43. Una Bastet sagt:

    Lieber Magnus,

    na, wenn Du Dich darauf freust, mehr hätte ich schon… Zuerst eine Korrektur zu den 2 Propheten: Ihre “Leichen” liegen wohl eher in einer “Weltreligion”, die ägyptisches mit sodomistischem, verderbtem Gedankengut mischt, als im Netz (im “Zeitgeist”-Film o. Ä.) herum, wie ich vermutete:
    “8 Und ihr Leichnam auf der Straße der großen Stadt, welche geistlich Sodom und Ägypten genannt wird, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.“ (Offenbarung 11)

    Und seltsame Koinzidenzen sind mir wieder weitere aufgefallen, unter anderem hier:
    “7 Und eines von den vier Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll seiend von dem Zorn Gottes des lebendigen in die Ewigkeiten der Ewigkeiten.“ (Offenbarung 15)
    (Das Wesen wird das Element Feuer, das mit dem Löwenkopf, gewesen sein, für Leidenschaften wie Zorn („cholerisches Temperament“ steht für viel Feuer) „zuständig“. Die sieben Engel dürften („wunschmächtige“) Personen mit der Herzseele des Thrones sein.)
    „1 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel, zu den sieben Engeln sagend: Geht hin und gießt aus die sieben Schalen des Zornes Gottes auf die Erde! 2 Und weg ging der erste und goß aus seine Schale auf die Erde; und es entstand ein Geschwür, ein böses und schlimmes [Krebs offenbar], an den das Kennzeichen des Tieres habenden und sein Bild anbetenden Menschen. (…)
    4 Und der dritte goß aus seine Schale in die Flüsse und die Quellen der Wasser; und es wurde zu Blut. [Es wird getrocknetes (Menschen?)-Blut beim Sprühen der „Todesladungen“ (Chemical Trails) ausgebracht, zumindest manchmal. Keine Ahnung, warum, die Irren DAS tun, aber Blut wurde auch nachgewiesen im Fallout.] (…)
    8 Und der vierte goß aus seine Schale über die Sonne; und gegeben wurde ihr, zu versengen die Menschen mit Feuer. 9 Und versengt wurden die Menschen mit großem Sengen [Das Maximum der Sonnenaktivität, das die Klimahysterie auslöste, wegen dem sich auch die anderen Planeten erwärmten, wurde dermassen aufgeregt/panisch diskutiert, das es gemeint sein kann, wie auch das Ozonloch - wohl durch Atomtests verursacht, oder HAARP-artige Technologie. Das grosse Sengen mag die hochenergetische Strahlung sein, die Sonnenbrand und Hautkrebs auslöst.], und lästerten sie den Namen Gottes des habenden die Macht über diese Plagen, und nicht dachten sie um, zu geben ihm Ehre.
    10 Und der fünfte goß aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich [alle Länder mithin, die es kontrolliert] wurde verfinstert [das Licht der Wahrheit – vergl.: „das Licht der Aufklärung“ – kann weggenommen worden sein.], und sie zerbissen sich ihre Zungen vor der Qual [auf die Zunge beisst sich, wer sich verkneift, zu sprechen, obwohl es ihn sehr dazu drängt, statt wer nichts sieht, weil es physisch finster ist.] 11 und sie lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Qualen und wegen ihrer Geschwüre, und sie dachten nicht um, weg von ihren Werken.“ (Offenbarung 16)

    Der 2. Engel hat seine Schale meines Erachtens ebenfalls geleert, denn es wird dieses „Meer“ („Meeresmutter“ bei den Wikingern) gemeint sein:
    “13 Und gab das Meer die Toten in ihm, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten in ihnen, und sie wurden gerichtet jeder nach ihren Werken. 14 Und der Tod und das Totenreich wurden geworfen in den See des Feuers.“ (Offenbarung 20)
    DAS genauer zu erläutern, bringe ich nicht wirklich fertig…

    Danke, Dir auch meine besten Wünsche! Falls ich mal in der Gegend bin, komme ich sehr gern auf die Einladung zurück.

  44. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Una Bastet

    Bemerkenswert, dass außer mir “nur” zwei Frauen übriggeblieben, da, wo es hart. Die Zeiten haben sich anscheinend geändert. Die Frauen stehen noch, wo die Männer schon alle abgehauen.
    Kolibri und Du haben hier zweifellos mehr Mut gezeigt.
    Vom Sachverstand gar nicht zu reden.
    Eine gleichzeitig erhebende wie weniger erhebende Erfahrung.
    Wahrscheinlich haben sie sich hinter dem Jesus versteckt.
    Da dürfen sie ja nichts mehr wissen und sagen und fühlen sich noch gut gerechtfertigt darin.
    Schlimm ist das aber.
    Keine Männer mehr.
    Nur noch Memmen.
    Ein Teil des Jesus-Mems.

  45. Dude sagt:

    Abgehauen? Kein Mut gezeigt? Keinen Sachverstand? Versteckis spielend hinter einem Toten, so er je gelebt hätte? Memmen?

    Volltrottel!

    Ich weiss mit meiner Zeit wesentlich besseres anzufangen als dieses seitenlange, sich im Kreise drehende intellektuelle, atheistisch-materialistische Geschwurbel hier zu lesen. Was ich hiezu zu sagen haben, steht bereits im Kommentarstrang. Wer gräbt, der findet…

  46. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Also gut. Ich bin ein Volltrottel, und außer mir haben deshalb auch lauter Männer die wesentlichen Beiträge geleistet.

    Jetzt im Ernst: Du magst das hier als atheistisch, als sich im Kreise drehend, als Geschwurbel bezeichnen. Ansichtssache.

    Wo allerdings das Materialistische zutage getreten sei, jedenfalls irgend wesentlich, bestimmend, das müsstest Du mir erstmal erklären.

    Hat Blankfein mir auch nur ‘nen Hunni überwiesen? Vielleicht sind ja Una und Kolibri an dieser Diskussion Geldes oder an Gütern reich geworden. Das kann ich nun nicht beurteilen, denn sie haben mir weder eine Kontovollmacht gegeben noch meines Wissens einen Offenbacher geleistet.

    Für eine Million Fränkli überlege ich es mir dann aber doch, ob ich Dir nicht mehr antworte. Das Angebot wäre recht verlockend. Hätte ich für Nichts mehr Zeit für meine Kinder, die Kunst und die Philosophie.

    Du hast Dich total verrannt. Meinst, hier, als der Heilige Sankt Spiri anderen Materialismus anhängen zu können, nur, weil die Deiner kosmisch-fraktalen Quantencomputer-Risi-Halbinderei nicht folgen mögen. Konzepten, die Du offenkundig selbst nicht verstehst.

    Denn verstündest Du sie, und taugten sie auch noch was, so wärest Du nicht einmal so abgeschwoben überlegen vorgeblich gleichgültig, dann wieder empfindlich wie ein kleines Düdchen, dem man eben sein neues rotes Dreirädle abgenommen.

  47. Magnus Wolf Göller sagt:

    Ich komme jetzt noch zu einer Sache, die ich hier vielleicht schon gestreift habe, aber nicht hinreichend expliziert.
    In all diesen abrahamitischen Heiligen Büchern ist die Kunst meines Wissens (außer in Form von Magie, die selbstverständlich vom Gotte oder dem Teufel herstamme, also, dass mal einer übers Wasser geht, aus ein paar Fischen genug für alle macht, plötzlich ein Dornbusch brennt und spricht usw.) keine wesentliche menschliche Eigenschaft. Außer im Sinne des Götzendienstes. Nie einfach so. (Man korrigiere mich, wofern ich da Wesentliches übersehen haben sollte.) Im Islam gibt es sogar Bilder- und Musikverbot.
    Das ist besonders entlarvend. Denn erst mit der Kunst beginnt der Mensch. Sagen sogar moderne Ethnologen.
    Also wenn Kunst, so sei sie nur an den Glauben gebunden statthaft. Der Rest Ketzerei.
    Kein Wunder: So züchtet man Sklaven.
    Ein Kunstschaffender braucht keine Wunder, auch nicht notwendig einen Gott. Also alles ganz logisch im Sinne der menschlichen Unterdrückung, der Unterwerfung.
    Die Wissenschaft, die jüngere Zwillingsschwester der Kunst, ist natürlich auch nicht gerne gesehen, da, wo es zu glauben gilt, hiemit seinen Verstand, seine eigene schöpferische Kraft abzugeben, wenn nicht gleich beide zu verfluchen.
    Ich gehe jetzt gleich, wenn das hiesige Glas leer, Wochenendarbeit steht genug bevor, noch in meine Lieblingskneipe, wo gute Musik und offene Menschen sich treffen.

  48. Loch Nessie sagt:

    Bleiben wir realistisch! Über den christlichen Glauben wird noch debattiert werden wenn es keine Ratten mehr gibt die auf das Massengrab pissen könnten in welches Göller dereinst verscharrt wird.

  49. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Loch Nessie

    Sie sind der einzige Teilnehmer hier je, der es geschafft hat, in seinem ausdrücklichen Hass an jenen heranzukommen, der mir gerne von tibetischen Buddhisten bei lebendigem Leibe die Haut abgezogen gesehen hätte. Den habe ich auch verlacht. Sie haben wahrscheinlich ebensowenig Mut im Leibe wie der. Von Verstand will ich da gar nicht mehr reden. Wiederum sollen es dann andere für Ihr perverses Vergnügen, zum Zuschauen, schon gerichtet haben.
    Sie brauchen sogar noch tote Ratten, die auf mich, mein Grab endlich, nicht einmal mehr pissen können sollten.
    Feig sind Sie sowieso. Denn, noch bei derlei Ansage, unter Decknamen angetreten. Anstand: null.
    Ihre Selbstverderbnis aufzuhalten indes, das ist nicht meine Pflicht.
    Trotzdem: Schonen Sie sich.
    Das ist ein gutgemeinter Rat.
    Es wäre besser für Sie.
    Denn Sie sind schon ziemlich am Ende.
    Das ist keine Drohung.
    Nur eine Feststellung.
    Vergessen wir angesichts dessen mal Ihre nicht vorhandene Kommasetzung.
    Dafür reicht es für Menschen mit dem übelsten Schaume vor dem Maule oft nicht.

  50. Dude sagt:

    @Loch

    “Bleiben wir realistisch!”

    Das wird schwer angesichts des Zustands des Blockwarts…

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