Im Kommentarstrange zum Beitrag “Jesus kein Jude?” schrieb Leser haschmech heute unter anderem:
“Ob Jesus ein Jude war oder nicht, ist eigentlich schnurz.
Wer aber war oder ist Jesus, der große Weltlehrer, in Wahrheit?”
Jener Jesus, egal nun welcher, ob Hebräer, Arier, sonst einer Volkszugehörigkeit, hat es sozusagen “geschafft”, daran womöglich weitgehend unschuldig, zu einer fast beliebigen Projektion zu werden.
Wer er “in Wahrheit” war, werden wir mit einiger Wahrscheinlichkeit nie herausfinden, und gelänge es doch, so glaubten jene, die in ihrer Weise weiter an ihn glauben wollten, eben doch so an IHN weiter, wie sie das eben wollen.
So gesehen ist Jesus wohl das, was man gemeinhin als einen “hoffnungslosen Fall” bezeichnet.
Der abrahamitisch geprägte Teil der Menschheit (gut, die meisten Juden werden bloß lachen, sei ihnen gegönnt, ich lache auch) muss wohl noch eine längere, teils schmerzhafte Entwicklung durchmachen (die Moslems, die ihn als einen Propheten achten, auch), bis dass dieses auf ihn bezogene Gewaber morphischer Felder endet.
Jeder macht (ich spare mir und Ihnen jetzt jeweilige Einzelheiten) aus Jesus, was ihm gefällt. Er ist, in heutiger Diktion, egal, was, wer, ob er überhaupt war, nur noch ein beliebiges Mem. Ein “Phäno-Mem” in dem Sinne, dass sich in der Interpretation seiner fast nur noch die jeweiligen beteiligten Selbste spiegeln.
Das ist in der Tat mitunter recht lustig, aber natürlich, offenkundig, keineswegs immer so gewesen und immer noch nicht immer.
Denkt man in diesem Sinne etwas genauer darüber nach, so ist nicht schwer zu begreifen, weshalb Nietzsche das Christentum in hartem Urteile den einen untilgbaren Schandfleck der Menschheit genannt.
Er meinte ja, man solle protestantische Priester noch härter bestrafen als katholische: wider beide habe man nicht Argumente, sondern das Zuchthaus.
Ich sähe ihn manchmal gerne heute, wie er sich lesbische lutheranische Pfäffinnen anschaute, neben ihren ebenso offen schwulen Kollegen.
Vielleicht sagte er dazu auf Nachfrage nur, er habe zum Thema schon alles gesagt.
Ich mache jetzt gleichwohl einen eigenen Vorschlag, vielleicht ärgert sich wenigstens einer darüber: Ja, Jesus war ein Außerirdischer, den man ob seines Größenwahns seiner Galaxie verwies, der auf der Erde gerade den Idiotenhaufen seiner darnach unstillbaren Sehnsucht fand.
Und irgendein Stück Fleisch ließ der Memo-Technokrat dann an einem römischen Kreuze vergammeln, auf dass der Wahnsinn richtig sitze.
Kein Wunder jedenfalls, dass Jesus nicht zu den Chinesen oder den Japanern ging.
Dort wäre es ihm vielleicht wirklich übel ergangen.
Erstere hätten ihn vielleicht zu Suppenhundsfutter verarbeitet, letztere kurzerhand dekapitiert und in den Pazifik geworfen.
Sein Judengeschwätz jedenfalls hätte dort wohl kaum einen interessiert.
Es interessert dort heute noch, trotz aller jahrhundertelanger Bemühungen mächtiger Kräfte immer noch weit unter zehn Prozent der Leute.
Manchmal, ich gebe es offen zu, wäre ich allein aus diesem Grunde lieber ein Chinese oder Japaner als ein Schwabe und Deutscher; immerhin hat mein Volk sich diesen Humbug anzwingen lassen.
Aber, gut, auch die Chinesen und die Japaner haben schon Fehler gemacht; ich tröste mich gemeinhin damit, dass ich in dieser Inkarnation recht gut Schwäbisch und leidlich Deutsch lernen durfte.
Hiemit etwas, das sich eben doch auch nicht dauerhaft zwingend an Jesus-Memen aufhängen muss.
Engländer allerdings, das gebe ich ebenso unumwunden zu, wollte ich, eben schon der Sprache halber, noch nie geworden sein.
Engländer, und dann auch noch Christ!
Der Kelch, nein, diese beiden Kelche, sind – ich weiß nicht, ob ich mir das irgendwann irgendwo verdient habe – dann doch glücklich an mir vorübergegangen.
(Noch zur Klärung: Ich mag die Engländer eigentlich. Der normale Engländer ist weder deutschfeindlich noch humorlos, sehr korrekt und höflich. Ich habe mich auf der Insel meist sehr wohlgefühlt. Das Bier und das Essen, was mir sehr schwer fällt, natürlich herausgerechnet. Selbst England ist, gleich Polen, auch Deutschland, trotz Jesu, noch nicht verloren.)
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Tags: Jener Hebräer Jesus
















@haschmech
Die Person Jesus kann alles mögliche gewesen sein. Offenbar war diese Person auch gelegentlich ziemlich jähzornig, ungeduldig und desinteressiert. Vielleicht war das so wie von Dir beschrieben mit der Frau aus Kanaan. Andererseits war Jesus auch Gast bei einer Hochzeit in Kanaan und hat für Essen gesorgt…
Oder Paulus, der zeit seines Lebens Saulus geblieben ist und der von Jesus’ Aussagen nicht viel verstanden hat, aber wohl ziemlich gewalttätig und verlogen war. Aber das ist alles ziemlich uninteressant. Die paar Wahrheiten, die Jesus gesagt hat. reichen vollkommen aus, um ihn wenigstens zu schätzen. Das Ganze ist vor über 2000 Jahren geschehen und hat keinerlei Einfluss auf die heutigen Menschen, es sei denn, sie holen es immer wieder in’s Bewusstsein. Ich schlage deshalb vor, nur das, was man selber für richtig und wahr befindet, zu behalten und den Rest zu ignorieren. Schließlich kann man – sollte man – nur das denken, was man will!
Übrigens bin ich wie Dude der Meinung, dass es das “Nichts” nicht gibt. Wenn alles Bewusstsein ist, kann es das Nichts nicht geben.
@Magnus
Danke Dir für die Fremdwortklärung! Du sprichst wahrhaftig, wenn Du sagst, erst recht hier bei Dir auf dem Blog kann man davon ausgehen, dass sie verstanden werden.
Allerdings verwende ich sie auch anderswo immer wieder gern, da man sie ja, erst recht in der heutigen Internetzeit (ich habe oben rechts bei den Suchmaschinen per Firefox-Addon ein nützliches Online-Wörterbuch eingebaut, welches ich aber allzu selten benütze, sonst wüsste ich nämlich jeweils die deutschen Synonyme *lol* ;-) ), jederzeit ruckzuck definiert findet, so man wirklich gewillt ist, Gesagtes zu verstehen.
Ich verwende sie hauptsächlich deswegen, weil ich der Ansicht bin, dass sich gewisse Sachen mit ihnen viel besser erklären lassen, was nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass die Etymologie der Wortstämme selber schon sehr viel aussagt. Ich spare mir damit quasi haufenweise Buchstaben, auch wenn ich dabei in Kauf nehmen muss, dass viele gar nicht verstehen, was ich sage.
Ich find ja z.B. ganz lustig, dass Sein und Existenz oft verwechselt wird. ;-)
Und noch lustiger find ich, wenn immer mal wieder von “Bewusstsein haben” gesprochen wird. *rofl*
Aber, keine Perlen vor die Säue. :-)
Angepisst o.ä. fühlte ich mich jedenfalls keineswegs. Alles cool. :-)
@Zwingmann
Schon wieder so ein lustiger Zu-Fall! Das mit dem Rhymtus geht mir momentan genauso. Ich verrate jetzt aber besser nicht, wann ich jeweils erst ins Bett komme, und dass es jeweils schon dunkel draussen ist, ach, lassen wir das… *lol* Ein grosse Chaos auf jedenfall.
Die Erde ist übrigens eine Scheibe. :-)
Reiki ist meines Wissens durchaus ein Instrument, um die individuelle Entwicklung zu beschleunigen. Ein guter Amigo hat mir angeboten, mir mal eine Einweihung zu geben. Bis jetzt hat sich allerdings noch keine Gelegenheit ergeben, aber die kommt bestimmt noch.
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg bei Deinen zwei Projekten.
Liebe Grüsse von einem anderen Raucher (von verschiedenstem ;-) ).
Ps. Das Reich-Zitat ist eine grandiose Durchleuchtung der fahlen Religionskonstruktideologien, danke Dir!
@haschmech
Danke Dir erstmal für den Hinweis, dass “gedankliche Geburt” nicht ideal gewählt war. Also streich geboren, und tausch es aus durch “ursächlich hervorgezaubert”. :-)
“Du sprichst oben von Ewigkeit. Erst dann, wenn du dich schon einmal im Nichts aufgehalten hast, dann weißt du auch was Ewigkeit bedeutet.”
Eben nicht! Denn die Ewigkeit ist alles. Das reine Urbewusstsein – materielos, raumlos und zeitlos zwar, aber eben nicht nichts, sondern ALLES! Denn ohne schöpferisches Bewusstsein wäre tatsächlich alles Nichts.
Wenn Du hier oben auf meinen Namen klickst, siehst Du ganz oben den Sinnspruch, der es mit dem Sein und Nicht-Sein auf den Punkt bringt.
Nichts gibt’s nicht! Alles IST – ob geboren oder ungeboren ist einlerei!
Zu göttlichem Bewusstsein gelangt man, indem man das Sein von allem, und die Wechselwirkung zwischen den unendlichen Teilen von allem realisiert.
Wer die grobstofflich-irdischen Körperlichkeit ablegt und verlässt, kommt nicht ins Nichts, sondern lediglich in eine andere Dimensionsebene, oder, im besten Fall – und das ist auch mein Ziel – zurück in die tanszendente Quelle, jenseits von Materie, Raum und Zeit.
Bewusstsein ist ewiges Sein, und somit unvergänglich und unabhängig von materieller Existenz! Ich war also nie nichts, sondern schon immer Alles in Allem, oder eben Gott in Gott, genauso wie jede andere Seele auch (nur haben das die meisten vergessen bzw. es wurde ihnen vergessen gemacht).
Ps. Von Deinem wissenschaftlichen Artikel halte ich etwa genauso viel wie vom Cern. ;-)
@ Dude
Ich habe mir eben – nach dem Essen – , die Selbstgedrehte brennt noch nicht, jetzt brennt sie, das erste Schlückchen Keuschlammfruchtschnaps meines Lebens reingezogen, und ich muss sagen, dieser Trank ist wirklich was für Spezialisten. Ich hoffe, er sterilisiert nur mein Zahnfleisch.
Oh, es rumpelt innen schon nach unten…
Der zweite Schluck, herrje! – dabei werde ich es heute, im Erstversuch, wohl belassen.
Sollte ich morgen noch nicht im Kloster sein, habe ich das Gebräu wohl intestinal wie zerebral zuhause überlebt…
Vielleicht habe ich es zu stark angesetzt…
Ich meine jetzt nicht die notwendigen 38% Ethanol, sondern zuviele Früchte…
Ob man davon wohl einen Ballen kriegen kann?
Immerhin ist Salvia Divinatorum ein Nahverwandter.
Sollte ich also später nur noch dummes Zeug reden, liegt es sicherlich nicht an dem einen Kurzen Doppelkorns, der mir das einwog…
Ein schwäbischer Zuchtbulle sollte das aber aushalten können…
@ Lisa
“Ich schlage deshalb vor, nur das, was man selber für richtig und wahr befindet, zu behalten und den Rest zu ignorieren.”
Im Sinne der eigenen Persönlichkeitsentwicklung klingt das überzeugend.
Man nimmt, was einem gefällt, und überlässt den Rest dem Rest.
Du scheinst gut damit zu fahren.
Mir ist das nicht genug.
Solange es Leute gibt, die meine Kinder mit von daher abgeleitetem krausem Unfug quälen, nicht nur meine Kinder, ist es für mich damit nicht getan.
Selbst Moslems erzählen meinen Kindern, sie kämen dereinst in die Hölle, da sie ja noch nicht einmal Christen seien. Ihre verstorbene Mutter, ebenso ungläubig, brate sicherlich schon dort.
Als ein nur Dir selbst verpflichtetes Wesen magst Du mit Deinem Angang, wie gesagt, gut fahren; mir abgewettertem alten Knochen ist es auch schnurz, wer und viele von diesen Obskuranten mir die Pest an den Hals wünschen, solange sie nicht mit ihren Äxten kommen.
Um andere aber ist es mir nicht egal, zumal nicht um meine Kinder.
@ Magnus
“…die verlogene Umwandlung Jesu zu einem Jeso für alle durch Paulus sei der “erfolgreichste Marketingtrick” der Menschheitsgeschichte.”
Die Christen lassen für sich immer die Bibel sprechen. Mal sehen, was die Bibel zur Umwandlung Jesu zu einem Jeso sagt.
Jesaja 14:12 Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Morgenstern, wie bist du zu Boden geschmettert, der du die Völker niederstrecktest! 13Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gotte erhöhen und mich niederlassen auf dem Götterberg im äußersten Norden; 14ich will über die in Wolken gehüllten Höhen emporsteigen, dem Allerhöchsten gleich sein! 15Ja, zum Totenreich fährst du hinab, in die tiefste Grube!
16Die dich sehen, werden dich verwundert anschauen, dich betrachten und sagen: Ist das der Mann, der die Erde erzittern und die Königreiche erbeben machte;
Was sagten sie dann zu Jesu, als er am Kreuz hing?
Ist das der Mann, der….
Matthäus 27:39 Die aber vorübergingen, lästerten ihn, schüttelten die Köpfe 40und sprachen: Der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, hilf dir selbst! Bist du Gottes Sohn, so steig vom Kreuze herab!
Das wäre es doch beweiskräftig ein für allemal gewesen, wenn Jesus genau in diesem Moment vor aller Augen vom Kreuz herabgestiegen wäre. Das aber konnte er nicht!
Ebenso wenig konnte er aus Steinen Brot machen oder sich von der Zinne des Tempels stürzen ohne Schaden zu nehmen oder sich alle Reiche dieser Welt und ihre Herrlichkeit vom Teufel geben lassen, als dieser ihm das auf einem hohen Berg anbot.
Da zitierte Jesus wie es heute die Christen tun, zur Gegenwehr dem Teufel nur aus der Schrift, aber aus dem Alten Testament. Sagte Jesus nicht, er wäre gekommen, um das AT zu kippen und einen neuen Bund zu machen? Füllt man denn neuen Wein dann noch in alte Schläuche?
Wem es nicht aufgefallen ist, oben bei Jesaja ist erwähnt, der “Götterberg im äußersten Norden” und bei Matthäus Jesu Treffen mit dem Teufel “auf einem hohen Berg”.
Wohin bestellte Jesus seine Jünger nach seiner Auferstehung?
Richtig, auf einen hohen Berg.
Dieser hohe Berg spielt bei Jesus öfter eine große Rolle:
Matthäus 28:16 Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte.
Als Johannes der Täufer geköpft worden war, dann ging Jesus auch ganz alleine auf einen hohen Berg um zu beten.
Markus 9:2 Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes zu sich und führt sie beiseite allein auf einen hohen Berg. Und er ward vor ihnen verklärt,
Auf einem hohen Berg ist man dem Himmel am nächsten. Damals jedenfalls war es so, als es noch keine Flugzeuge gab. Ein Berg, da muss sich ein Mensch damals gefühlt haben, als säße er auf dem Throne Gottes oder jedenfalls zu dessen Rechten. Man muss die ganze Sache einfach mehr vom logischen Standpunkt her betrachten. Wer natürlich an die leibliche Entrückung in den Himmel glaubt, ohne vorher sterben zu müssen, der glaubt auch daran, dass Jesus wahrhaftig auf einem hohen Berg dem Teufel begegnet ist. Ja, ich bin wütend!
Und noch einmal Jesaja:
Jesaja 14:20 Du wirst nicht mit jenen vereinigt werden im Grab, denn dein Land hast du verderbt, dein Volk erwürgt; von dem Samen der Übeltäter wird man gar nicht mehr sprechen!
Richtig, Jesus wurde nicht mit jenen vereinigt im Grab, der er ist ja auferstanden worden.
@ haschmech
Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass Jesus selbst schon ein Blender gewesen sein könnte.
Nicht nur ein selber Verblendeter, sondern ein bewusster Blender.
Eben doch nur ein recht erfolgreicher Wanderprediger, der sich ein paar schlaue Sprüche abgeguckt und ausgedacht hatte, auf ihre Wirkung bei den Leuten hin erprobte, dessen späterer Erfolg einigen in diesem Sinne glücklichen Umständen zu verdanken.
Ohne seine Kreuzigung, den Römer-Juden-Antagonismus sowie Paulus wäre er, meine ich inzwischen, wahrscheinlich längst vergessen.
Er wurde, durch die starke Symbolik (Märtyrertod am Kreuz, solare Auferstehung, Gottessohn als Mensch, das ganze mosaische Gedaddel im Rücken, aus Davids Geschlecht usw.), tauglich zu einem Machtmittel ohnegleichen.
Den Mächtigen Herrschaft sichernd, indem die Unterdrückten in ihm Hoffnung, Glaube, Liebe, Keuschheit, Demut, wasweiß ich, vor allem erstere, in irgendeiner Welt, außer dieser natürlich, zu sehen hatten, durften: perfekt.
Es läuft im Wesentlichen ja immer noch so.
@ Lisa
“Die paar Wahrheiten, die Jesus gesagt hat. reichen vollkommen aus, um ihn wenigstens zu schätzen.”
Ein paar Wahrheiten sind mir zu wenig.
“Andererseits war Jesus auch Gast bei einer Hochzeit in Kanaan und hat für Essen gesorgt…”
Er hat nicht für Essen dabei gesorgt, sondern fürs Trinken, indem er aus Wasser den besten Wein gemacht haben soll. Das aber ist Zauberei. Dazu sagt die Bibel:
Galater 5:19-20 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord;
Für den Apostel Paulus bzw. nach der VorSchrift der Christen, gehört die Zauberei also in eine Reihe mit Götzendienst und Mord. Damit sollte eigentlich schon alles gesagt sein.
Eine Frage: Wieso konnte Jesus nicht aus Nichts den besten Wein erschaffen?
Er musste um etwas machen zu können immer etwas dazu haben, was es schon in der Welt gibt. Mag sein, er hat mal aus ein paar Broten und ein paar Fischen so viele gemacht, dass es für ein paar tausend Leute gereicht hat. Aber er hätte sie niemals mit etwas Erschaffenem aus Nichts satt machen können – das kann nur der echte Schöpfer dieser Welt.
Jesus kopierte (teilweise) die Schöpfung, aber er ist nicht ihr Begründer. Daraus folgt, Jesus ist nicht Gott. Jesus will Gott kopieren, aber das gelingt ihm nicht.
Satan will Gott kopieren, aber das gelingt ihm nicht. Satan hat viele Namen: Teufel, Belzebub, der Gehörnte, der Widerwirker, gefallener Engel, leuchtender Morgenstern…..
“Offenbar war diese Person auch gelegentlich ziemlich jähzornig, ungeduldig und desinteressiert.”
Kein Mensch kann eben über seinen Schatten springen. Das kann nur Gott, weil in Gott nur Licht und Liebe ist.
“Das Ganze ist vor über 2000 Jahren geschehen und hat keinerlei Einfluss auf die heutigen Menschen, es sei denn, sie holen es immer wieder in’s Bewusstsein.”
Genau das passiert aber ständig und die Menschen kleistern damit ihr Bewusstsein vollkommen zu.
Das Christentum steht und fällt nicht mit der Auferstehung, es ist schon längst auf den Kopf gefallen und ist deshalb zu benebelt, um überhaupt noch die Wahrheit von der Lüge unterscheiden zu können.
Jeder gute Zauberer kann vor zuschauendem Publikum einen Menschen aus einer Kiste verschwinden lassen. Klar, es ist ein Trick und kurze Zeit später wird der Verschwundene wieder auftauchen.
Jesus verschwand aus dem Grab, obwohl die schärfsten Hunde von Bewachern davor lagerten. Kurze Zeit später tauchte Jesus dann wieder auf.
Wenn man weiß, wie der Zauberer im Varieté das macht, dann weiß man auch wie…….
Jesus als der herzallerliebste und selbstloseste Mensch hat sich schon soweit in das Bewusstsein aller Menschen, sogar Nichtchristen, Atheisten und sogar seinen Gegnern eingegraben, dass gar niemand mehr von denen auch nur einmal ernsthaft auf den Gedanken kommen mag, dass dabei gewaltig der Wurm drin ist, was alle Welt so wie erzählt und in der Bibel aufgeschrieben für sich angenommen hat. Gegen Jesus zu sein und das nicht nur mal eben so, das ist etwas, was man einfach nicht macht. Weil das gegen jede anerzogene Ethik und Moral geht. Tut man es trotzdem, dann ist man draußen.
“Ich schlage deshalb vor, nur das, was man selber für richtig und wahr befindet, zu behalten und den Rest zu ignorieren.”
Nur das zu übernehmen, was man an Jesus so hervoragend findet, halte ich deswegen für falsch. Soll er wiederkommen und mir beweisen, dass übers Wasser gehen möglich ist. Aber Jesus wird nicht noch ein zweites bzw. weiteres Mal wiederkommen. Denn selbst viele von denen, die ihm damals am nächsten standen, die hatten Zweifel, ob er es schon damals nach seiner Auferstehung wirklich gewesen ist.
Matthäus 28:17 Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten.
Erstmal ist es falsch vor einem Menschen auf die Knie zu fallen oder ihn dazu auch noch anzubeten (vor dem Papst beugen auch viele die Knie, obwohl er nur ein einfacher Mensch ist), und zweitens ist sich der echte Schöpfer seiner selbst so sicher, dass er sich noch nicht mal in Gestalt zeigen muss.
Die Selbstherrlichkeit ist auch ein Feind der Wahrheit.
“Übrigens bin ich wie Dude der Meinung, dass es das “Nichts” nicht gibt. Wenn alles Bewusstsein ist, kann es das Nichts nicht geben.”
Ich toleriere eure Meinung, aber ich teile sie nicht mit euch.
Übrigens gibt es das Nichts jetzt auch nicht mehr, aber alles ist einst aus dem Nichts im Geist entstanden.
@ Dude
“Wer die grobstofflich-irdischen Körperlichkeit ablegt und verlässt, kommt nicht ins Nichts, sondern lediglich in eine andere Dimensionsebene, oder, im besten Fall – und das ist auch mein Ziel – zurück in die tanszendente Quelle, jenseits von Materie, Raum und Zeit.”
Im Grunde sprichst du auch nur von dem Ort, den man Paradies nennt, nicht wahr Dude?
Eigentlich lese ich aus deinen Zeilen nur die Angst, dass es dich einmal nicht mehr geben könnte und dass du dir noch nicht einmal sicher bist, ob es dich jetzt auch wirklich gibt. Im Grunde folgst du damit dem Gedanken an die Entrückung, wie ihn derzeit so viele Christen durchtreibt. Alle haben Angst und das Interessante dabei ist, sie wissen gar nicht wovor. Diese Angst aber machen sich die Machthaber zu Nutze, von denen sich alle zu Sklaven haben machen lassen, weil auf den Tod hinzuarbeiten von ihnen immer noch als angenehmer empfunden wird, als ihn einfach auf sich zukommen zu lassen. So machen es aber die Tiere und die sind dadurch weit besser dran als die Menschen, weil sie dem Tod erst dann in die Augen blicken, wenn er da ist.
Ich habe eine Katze Zuhause seit ein paar Monaten. Die war angefahren worden und eigentlich schon tot. Als es ihr wieder besser ging, fing sie ein neues Leben an. Ein noch sorgloseres Leben als vorher. Ich halte es für wert, sich als Mensch ein Beispiel an so einem Lebenswillen zu nehmen, wie ihn diese Katze an den Tag legt. Manchmal schauen die Katze und ich uns fest in die Augen und dann sehe ich da von ihrer Seite aus ein Wort, das heißt: Danke! Und ich danke ihr dann zurück.
@ Magnus
An dich mein Freund, heute auch nur ein Wort: Danke!
@ haschmech
Danke Dir, für diese lieben Worte.
Spannend, in dieser Diskussion, wie sich Zustimmung und Widerspruch zwischen den Teilnehmern immer wieder verschieben.
Und dies durchaus nachvollziehbar…
Du schreibst:
“Jesus als der herzallerliebste und selbstloseste Mensch hat sich schon soweit in das Bewusstsein aller Menschen, sogar Nichtchristen, Atheisten und sogar seinen Gegnern eingegraben, dass gar niemand mehr von denen auch nur einmal ernsthaft auf den Gedanken kommen mag, dass dabei gewaltig der Wurm drin ist, was alle Welt so wie erzählt und in der Bibel aufgeschrieben für sich angenommen hat. Gegen Jesus zu sein und das nicht nur mal eben so, das ist etwas, was man einfach nicht macht. Weil das gegen jede anerzogene Ethik und Moral geht. Tut man es trotzdem, dann ist man draußen.”
Auf den Punkt gebracht.
Weise Worte.
@haschmech
Zuerst einmal: Ich brauche weder die Bibel, noch Jesus, den ich keineswegs für DEN Gott halte, sondern für einen sehr bewussten Menschen und das aufgrund seiner Aussagen. Er ist also ein Gott, so wie jeder Mensch ein Gott ist. Alles ist göttlich…
“Er hat nicht für Essen dabei gesorgt, sondern fürs Trinken, indem er aus Wasser den besten Wein gemacht haben soll. Das aber ist Zauberei.”
Also, ich habe gar nichts gegen “Zauberei”. Ich denke schon, dass Jesus ein paar gute “Tricks” konnte. Echte! Warum auch nicht. Natürlich ist Zauberei in den Augen der Machthaber unerwünscht. Da könnte sich ja jeder z.B. die Machthaber wegzaubern. Dass Paulus (Saulus) gegen Zauberei war, ist ja klar. Er wollte alle Macht behalten.
Das, was Menschen für Magie halten, ist die Logik des Unendlichen! So ähnlich hat das Sri Aurobindo gesagt und ich stimme ihm voll zu.
“Das Christentum steht und fällt nicht mit der Auferstehung, es ist schon längst auf den Kopf gefallen und ist deshalb zu benebelt, um überhaupt noch die Wahrheit von der Lüge unterscheiden zu können.”
Was die Auferstehung betrifft, so nehme ich an, dass Jesus gar nicht gekreuzigt wurde. Aber das habe ich schon einmal geschrieben. Und warum nicht “im Fleisch” in den Himmel auffahren? Wir leben schließlich in einem holographischen Universum.
Die Auferstehung ist eine Mythologie, die aussagt, dass es keinen Tod gibt. Es gibt zwar das Sterben oder den Übergang, aber es gibt keinen Tod. Traurig ist, dass es im ganzen Christentum keine schönen Geschichten vom “Himmel” gibt. Ich habe den Eindruck, dass
sich Christen gar nicht auf ein Leben nach dem Übergang freuen können. Die ewige Ruhe ist alles, was ihnen dazu einfällt. Aber wer will das schon…
“Nur das zu übernehmen, was man an Jesus so hervoragend findet, halte ich deswegen für falsch.”
Früher oder später wird man herausfinden, dass es die eigenen Gedanken und Glaubenssätze sind, welche die Realität – alle Erfahrungen – bewirken. Deshalb ist die Auswahl der Gedanken und der Überzeugungen so wichtig. Und man kann durchaus ganz eklektisch sich hier und da inspirieren lassen.
“Übrigens gibt es das Nichts jetzt auch nicht mehr, aber alles ist einst aus dem Nichts im Geist entstanden.”
Ein Nichts im Geist gibt es natürlich auch nicht. Das habe ich zwar auch schon geschrieben, aber hier passt es hervorragend:
Das Bewusstsein ist das Konkrete
Die Materie ist virtuell.
@Magnus
“Solange es Leute gibt, die meine Kinder mit von daher abgeleitetem krausem Unfug quälen, nicht nur meine Kinder, ist es für mich damit nicht getan.”
Ja, das war und ist auch für mich einer der Gründe, wirklich souverän zu werden. Scheinbar denkst Du, dass ich egozentrisch bin. Ich gehe aber davon aus, dass man nur etwas bei sich selbst ändern kann und – falls man das zum Guten schafft – alle Anderen auch davon profitieren. Ein Mensch ist erst dann ein In-dividuum, wenn er alle und alles mit einschließt. Im Bewusstsein gibt es keine Trennung!
@ Lisa
Ja, ich muss ehrlicherweise eingestehen, dass ich Dich für egozentrisch halte.
Und zwar nicht so wie jedermann, sondern in spezifisch bedenklicher Weise.
Deine “Glaubenssätze” usw. wirken, auch wenn Du zwischendrein Kluges sagst, zumindest teilweise alswie blanke Rechtfertigungskonstrukte dafür.
Es widerspricht auch meiner Erfahrung, dass man nur bei sich selbst etwas ändern könne.
Hart formuliert, propagierst Du eine Art des geistigen Hedonismus’.
Gleichzeitig eine esoterisch verbrämte Form der Pseudo-Nivellierung.
Elitismus als Allgleichmacherei, sich Allzueigenmacherei: eine nicht ganz neue, aber immer noch bemerkenswerte Melange.
Ich bin, da etwas altmodisch, Frauen gegenüber nicht gerne dergestalt deutlich; ich wüsste aber auch nicht, wie ich Dich dazu, gleichwohl im Sinne der Sache, in Watte gepackt brächte.
@haschmech
“Im Grunde sprichst du auch nur von dem Ort, den man Paradies nennt, nicht wahr Dude?”
Nein, nicht wirklich. Denn mit einem Paradies assoziiere ich eine Örtlichkeit.
Eine Örtlichkeit bedingt aber Raum, weil sie sonst gar nicht sein kann.
Wenn ich also sage, die Südseeinseln, oder unsere schönen Schweizer Bergregionen sind ein Paradies, dann stimmt das so.
Es hat aber mit dem raumzeit- & materie-losen Bewusstseinszustand, von dem ich spreche, nichts zu tun.
“Eigentlich lese ich aus deinen Zeilen nur die Angst, dass es dich einmal nicht mehr geben könnte und dass du dir noch nicht einmal sicher bist, ob es dich jetzt auch wirklich gibt.”
Dann liest Du falsch, bzw. verstehst mich nicht richtig.
Ersteres ist mir einerlei, während ich mir letzterem zweifelsfrei gewiss bin.
@ Magnus
“Hart formuliert, propagierst Du eine Art des geistigen Hedonismus.”
Wenn Hedonismus bedeutet
Freude statt Schmerz
Lust (und lustig) statt Trauer
Enthusisasmus statt Langeweile
Leidenschaft statt Passivität
Ekstase statt Leiden, Reue, Scham
dann bin ich absolut hedonistisch.
Warum diese Sucht nach Leiden, die im christlichen Abendland in der Symbolik eines Gekreuzigten gipfelt (die absolute Verkehrung der “Frohen Botschaft”) und sich auch in der Politik als “alternativlos” spiegelt. Da sind offensichtlich mächtige Glaubenssätze am Werk, von der Wertlosigkeit des Menschen, von der Zufälligkeit, der Sinnlosigkeit, dem “Geworfensein” und was es sonst noch für Beschreibungen des “Jammertals” gibt.
Ja, jeder Mensch gehört zur “Elite”, einfach weil er existiert. Es bedarf keines anderen Beweises. Aber das ist keine “Allgleichmacherei”, denn jeder Mensch ist zwar gleich wertig, aber in seinem Ausdruck verschieden. Es ist also keine “Pseudo-Nivellierung”, die in der Esoterik – sofern es sich wirklich um Esoterik handelt – auch nicht vorkommt. Die Nivellierung, die sogenannte Anpassung, wird von “äußeren” Mächten betrieben – Politik, Wissenschaft, Bildungsanstalten, die alle ein Interesse haben, das “Volk” klein zu halten um sich selbst in eine bevorzugte Position zu bringen.
Deine Zusammenfassung meiner Aussagen nach so vielen Kommentaren von mir finde ich etwas …seltsam. -)
@ Dude
“Nein, nicht wirklich. Denn mit einem Paradies assoziiere ich eine Örtlichkeit.”
Ich nicht mehr, denn wenn schon die zweite Silbe des Wortes “Tag” bedeutet und ich nicht richtig liege, wenn ich den Rest des Wortes so trenne: Pa-Ra, so ist “para” immer noch nur eine (griechische) Vorsilbe.
Diese findet z.B. auch Verwendung bei dem Wort: Paratroops = Fallschirmjäger.
Man könnte also sagen, PARA betrifft die Zeit vor dem Fall. Damit könnte dann aus biblischer Sicht die Zeit vor dem Fall Satans gemeint sein. Da wurde dann aus dem Paradies Gottes, was alleine die Zeit des siebten Tages betrifft, da wo Gott geruht hat, durch den Fall Satans auf die Erde die Zeit des achten Tages. Satan erschuf sich sein eigenes Paradies gen Osten auf der Erde, was dann also ein realer Ort war und das ging dann voll in die Hose.
1.Mose 2:4 Also ist Himmel und Erde worden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da GOtt der HErr Erde und Himmel machte…”
Da geht es also um Zeit und Raum. Um zwei Örtlichkeiten; vielleicht auch um ein gutes Gefühl und schlechte Gefühle.
Hier ist die Rede vom Achten:
Offenbarung 17:11 Und das Tier, das war und nicht ist, ist auch selbst der achte und ist einer von den sieben und läuft ins Verderben.
Am siebten Tag wurde der Mensch erschaffen, der Mensch wollte sich schon immer über alles erheben, auch über Gott. Lisa oben spricht es frei heraus. Ihre Meinung ist:
“…so wie jeder Mensch ein Gott ist. Alles ist göttlich…”
Man könnte auch sagen, Lisa hat das Gefühl des achten Tages in sich.
Was mich angeht, ich sehe mich nicht als einen Gott an und ich habe trotzdem ein gutes Gefühl dabei. Und ich weiß, dass Gefühle entweder ein Paradies bewirken oder aber die Hölle sein können.
“Eine Örtlichkeit bedingt aber Raum, weil sie sonst gar nicht sein kann.”
Bist du dir dessen also jetzt wirklich immer noch so sicher? Vielleicht besteht das “Paradies” auch nur aus der Zeit eines guten Gefühls; und ein Gefühlszustand kann sehr dehnbar sein, vielleicht sogar bis in alle Ewigkeit. Zu Paradies wird ja auch Ort (ich würde lieber sagen Zeit) der Glückseligkeit gesagt.
Wenn wir an das Paradies sonst denken, dann sehen wir Adam und Eva unter dem Baum, vielleicht noch mit der Schlange. So hat man es uns versucht weiszumachen. Dabei wissen die, die davon reden, selbst überhaupt nicht wovon sie überhaupt reden. Aber es könnte ja durchaus auch noch anderes geben, was wir weder mit unseren Augen sehen, noch mit unseren Ohren hören können und was trotzdem da ist. Vielleicht ist das aber mit unserem inneren Auge möglich. Und vielleicht ist das viel eher möglich, als wir das für möglich halten. Wir trauen uns vielleicht nur zu wenig zu, und außerdem sind wir oder werden wir die meiste Zeit auch mit irgendwelchen Dingen beschäftigt, wodurch wir davon abgehalten werden, in die Zeit endloser Glückseligkeit eintauchen zu können.
Vielleicht passiert das dann aber auch von ganz alleine, wenn der Tod eintritt. Dass sich dann jeder Mensch mit Adam und Eva unter dem Baum wiederfindet in einer begrenzten Örtlichkeit, daran habe ich zumindest meine Zweifel.
“Dann liest Du falsch, bzw. verstehst mich nicht richtig.
Ersteres ist mir einerlei,…”
Weiter oben sagtest du:
“…im besten Fall – und das ist auch mein Ziel – zurück in die tanszendente Quelle, jenseits von Materie, Raum und Zeit.”
Da du dieses Ziel hast, kann es dir nicht einerlei sein, dass du eines Tages sterben wirst. Wir haben alle sie Sehnsucht nach unserem Ursprung zurückzukehren. Nur versucht jeder anders damit umzugehen und es werden dafür verschiedene Wege beschritten.
Die Christen sagen und Jesus soll es auch selbst gesagt haben, dass er der einzige Weg zurück zum Ursprung (er nannte es Vater) ist. Wenn das so ist, dann werden alle anderen einen Absprung (Para) bzw. Fall erleben und neben dem “Ort” der Glückseligkeit landen. Wenn Jesus aber lügt, dann werden wir uns auch ohne ihn wieder am Tag (Dies) vor dem achten Tag wiederfinden. Der Tag, der siebte Tag, die Zeit, in welche uns der Schöpfer erwartet.
“Es hat aber mit dem raumzeit- & materie-losen Bewusstseinszustand, von dem ich spreche, nichts zu tun.”
Jene, die gerne meditieren, versuchen diesen Zustand doch schon während ihres Lebens zur erreichen. Mag sein, es ist möglich und vielleicht ist es dabei sogar möglich, im Geist den Körper zu verlassen.
Und vielleicht war es das, wovon der Apostel Paulus spricht, dass es ihm schon wärend seines Lebens einmal widerfahren wäre.
2.Korinther 12:4 daß er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, welche keinem Menschen zu sagen vergönnt ist.
Die Frage ist nur: Wie gelingt es uns dorthin zu kommen? Wie gelang es ihm noch während er auf Erden lebte?
@ Lisa
Zu “seltsam”.
Ich will nicht weiter an Deinem Weltbild kritteln, das für mich mehr als nur ein Fragezeichen aufwirft, derer ich auch schon Erwähnung tat.
Wenn es für Dich so passt und Du niemandem anderen deswegen schadest, ok.
Ich weiß, da ich Dich nur aus den hiesigen Debatten kenne, nicht, wie Du Dich tatsächlich verhältst.
Daher kann ich mir bezüglich dessen Auswirkungen in der gelebten Wirklichkeit kein weiterreichendes Urteil erlauben.
Als Hinweis, zur Erläuterung aber noch: Es erscheint mir ein zutiefst magisches Weltbild zu sein. Ein geradezu absolut festes. Das ist nach all meinen Erfahrungen sehr gefährlich. Allzuleicht geht die Bodenhaftung verloren. Ich wünsche Dir ehrlich, dass Dir das nicht passieren möge.
Ich freute mich sehr, wenn Du mir meine dahingehenden Zweifel, meine deutlichen Fragezeichen nicht übelnähmest.
Da wir hier – wie in anderen Strängen auch schon – durchaus über menschliches Weltverständnis diskutierten, ergaben sich diese gewissermaßen zwangsläufig.
Ich glaube Dir übrigens ohne weiteres, dass eine harte Schule Dich dahingebracht hat, wo Du jetzt stehst, dass Deine Sicht der Dinge, Deine Haltung, nicht aus Verzärtelung, ewigem Luxus, stets unbeschwertem Leben entstanden.
@ haschmech
Du schreibst:
“Wir haben alle die Sehnsucht nach unserem Ursprung zurückzukehren.”
(Original “sie” statt “die”; aber das war wohl nur ein Tippfehler.)
Ich habe diese Sehnsucht nicht; zumindest spüre ich sie bislang nicht.
Ich weiß auch nicht, was ich dort soll, wo ich wohl kaum noch ich sein kann, an jenem raumlosen, zeitlosen Orte (ein Widerspruch in sich).
Ich will ganz und gar nicht irgendwonirgendhin, wo es nicht Frauen noch Wein noch Xelchtes noch Gesang gibt. Eine derartige Ödnis hat für mich gar nichts Verlockendes.
Ok, man mag “dort” seine Ruhe haben; vor Straßenräubern, Bänkern, der Polizei, allerlei Gesindel; der Preis ist mir trotzdem zu hoch.
Ich sehe es ganz anders.
Wenn jeder irgendwann ohnehin wieder “dort” landet, was sollte ich mich dann darnach sehnen?
Und wenn eben doch nicht jeder irgendwann wieder dort landen sollte, dann hätte ich mich in ebendiesem Sehnen erst recht sinnlos verschwendet.
Gleichwohl wieder sehr interessante Ausführungen von Dir.
Wenn Du so weiter machst, kann ich die Bibel – wenigstens deren wichtigste Stellen – irgendwann selber auswendig, auch die wichtigsten bzw. schlüssigsten Interpretationen dazu.
“Es erscheint mir ein zutiefst magisches Weltbild zu sein. Ein geradezu absolut festes. Das ist nach all meinen Erfahrungen sehr gefährlich. Allzuleicht geht die Bodenhaftung verloren.”
Ja, es ist ein “magisches” Weltbild und ich setze es um, so gut ich kann. Gefährlich ist es nur, wenn man glaubt, es sei gefährlich. Und was die Bodenhaftung betrifft, antworte ich Dir mit Salvator Dali: “Der Unterschied zwischen Verrückten und mir ist, dass ich nicht verrückt bin”.
@haschmech
“Die Frage ist nur: Wie gelingt es uns dorthin (ins Paradies) zu kommen? Wie gelang es ihm noch während er auf Erden lebte?”
Erhöhe einfach Deine Frequenz!
@ Lisa & Alle
“Gefährlich ist es nur, wenn man glaubt, es sei gefährlich.” (Bezüglich eines magischen Weltbildes.)
Das meine ich eben nicht.
Ein solches ist meines Erachtens um desto gefährlicher, je weniger man es für gefährlich hält.
Wie gesagt, ich kenne Dich nicht persönlich, weiß von daher nicht, inwieweit Du die Dinge im Griff hast.
Von daher bist Du (wie Dude schon lange, alle anderen also ernsthaften wie eifrigen Mitforisten dieses Stranges ebenso) ausdrücklich eingeladen, mich zu Stuttgart einmal zu besuchen.
Ich hatte schon lange mit keiner Magierin mehr zu tun, die offen verkündet, oder auch nur eingesteht, eine zu sein.
Könnte spannend werden.
@ Lisa
Jetzt noch zu anderem, Deinen vorletzten Kommentar betreffend:
‘Warum diese Sucht nach Leiden, die im christlichen Abendland in der Symbolik eines Gekreuzigten gipfelt (die absolute Verkehrung der “Frohen Botschaft”) und sich auch in der Politik als “alternativlos” spiegelt. Da sind offensichtlich mächtige Glaubenssätze am Werk, von der Wertlosigkeit des Menschen, von der Zufälligkeit, der Sinnlosigkeit, dem “Geworfensein” und was es sonst noch für Beschreibungen des “Jammertals” gibt.’
Das von Dir Beschriebene hier nach Kerngermanien einzutragen, dauerte immerhin einige sehr gewaltsame Jahrhunderte lang.
Bei mir, in mir, ist es heute noch nicht angekommen.
Und dabei hat es an Leid und Leiden in meinem Leben teils nun wahrlich nicht gefehlt.
Ja, hier sind mächtige Glaubenssätze im Werke.
Überaus verderbliche.
Was für Magier das wohl sein mögen, die sich derer bedienen?
Verschwinden die und deren Machenschaften einfach aus meinem Leben, indem ich sie schlicht nicht mehr beachte?
Baue ich sie durch Widerwort wirklich wie als deren unbewusster Helfer automatisch noch auf?
Beide letztere Fragen beantworte ich mit einem entschiedenen Nein.
Erstere lasse ich bewusst mal offen.
@Magnus
“Verschwinden die und deren Machenschaften einfach aus meinem Leben, indem ich sie schlicht nicht mehr beachte?
Baue ich sie durch Widerwort wirklich wie als deren unbewusster Helfer automatisch noch auf?”
Das Universum, Gott, Alles Was Ist oder wie immer man das Bewusstsein nennen will, macht keine Unterschiede zwischen Gut und Böse. Das, was projiziert wird, wird erfüllt. Und da wir immer noch im “Jesus Phäno-mem” herumhängen, zitiere ich ihn mal dazu: “Der Himmel regnet über Gerechte und Ungerechte.”
Die ganze Propaganda zielt darauf ab, die Glaubenssätze zu verstärken, welche von den jeweiligen Machthabern gewünscht sind. Die christliche Kirche hat dazu über Jahrtausende ihre Dogmata installiert und jeder, der dagegen verstoßen hat, war ein Ketzer. Heute gibt es andere Dogmata, die ebenso mächtig sind. Sie werden in den westlichen Nationen nur subtiler eingesetzt (noch), aber die Vorgehensweise ist die Gleiche.
Widerstand GEGEN das Unerwünschte bedeutet JA, denn – und ich glaube, das habe ich auch schon mehrmals beschrieben, der Energiestrom des Menschen fließt in das Ungewollte.. Also muss man FÜR das sein, was man will und die Ausführung der Absicht dem Universum überlassen. Natürlich kann man das unterstützen, durch Arbeit oder was immer man für eine “Erlaubnisöffnung” dazu gebraucht. Aber grundsätzlich ist die Logik des Universums für Menschen “magisch”, dabei ist Magie “nur” das Wissen um die Mechanismen des Bewusstseins.
Wenn man also wirklich die Glaubenssätze neutralisieren kann, die einen an das Unerwünschte binden und solche wählt, die den eigenen Absichten entsprechen, dann gibt es die mehr als unerfreulichen “Machenschaften” der aktuellen Machthaber nicht mehr in der eigenen Welt. Wenn das viele Menschen tun, verändert sich auch die Gesellschaft dementsprechend. Das ist ein universelles Gesetz. Was man projiziert, bekommt man zurück, oder das, was man ausgibt, wird Realität oder volkstümlicher: “Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück”.
Jeder Mensch lebt gewissermaßen in seinem eigenen Universum, sieht aber die Welt durch Übereinkunft ähnlich wie seine Mitmenschen. Man ist nicht mitgefangen, mitgehangen. Man ist potentiell absolut selbstbestimmt. Diese Potential gilt es nun, freizulegen.
“Was für Magier das wohl sein mögen, die sich derer bedienen?”
Es gibt keine schwarze oder weiße Magie. Es gibt nur Absichten, die projiziert werden. Wenn eine kleine Gruppe von Menschen die Macht haben und erhalten will und einige Grundsätze der Bewusstseins-Mechanismen kennt, ist es ein leichtes, sehr viele Menschen in diese Richtung zu bewegen. Angst und Schrecken und eine Hoffnung auf ein besseres Leben, notfalls im Jenseits, scheinen zu reichen. Aber jeder Mensch könnte diese Machenschaften durchschauen, denn sie sind keineswegs geheim. Im Gegenteil. Alles ist offensichtlich. Da kann man sich manchmal doch fragen, warum das nicht gesehen wird oder gesehen werden will. Feigheit? Angst? Trägheit?
Vielleicht komme ich mal zu einem Deiner Treffen, die Du gelegentlich in Stuttgart organisierst. Allerdings nicht als “Magierin”, sondern als Mensch, der das Wissen des Universums erforscht.
PS: Es ist mir bewusst, wie sehr ich die bekannten Pfade verlasse. Aber so ist das nun einmal, wenn man Neuland betritt. Und ich meine, dass das ein Anliegen jeder Philosophie sein sollte…
Lieber Haschmech
Ehrlich gesagt, versteh ich nicht ganz, weshalb Du mich jetzt an dem Wort “Paradies” aufhängen willst, welches ich nicht mal selber hier eingeworfen hatte, sondern nur aufgrund Deines falschen Verdachts kurz Stellung bezog.
““Eine Örtlichkeit bedingt aber Raum, weil sie sonst gar nicht sein kann.”
Bist du dir dessen also jetzt wirklich immer noch so sicher? Vielleicht besteht das “Paradies” auch nur aus der Zeit eines guten Gefühls; und ein Gefühlszustand kann sehr dehnbar sein, vielleicht sogar bis in alle Ewigkeit. Zu Paradies wird ja auch Ort (ich würde lieber sagen Zeit) der Glückseligkeit gesagt.”
Ja ich bin mir absolut sicher. Wo Zeit ist, da ist auch Raum, und umgekehrt.
Zeit ohne Raum gibt es genauso wenig wie Raum ohne Zeit.
Gefühlszustände existieren nur innerhalb des Quantenrechners, und sind somit immer einem Zeitfluss unterlegen, also mit der Zeit schwindend.
““…im besten Fall – und das ist auch mein Ziel – zurück in die tanszendente Quelle, jenseits von Materie, Raum und Zeit.”
Da du dieses Ziel hast, kann es dir nicht einerlei sein, dass du eines Tages sterben wirst.”
Doch! Denn ich bin ein ewiges und immaterielles, göttliches Individuum, und somit unsterblich! Nur weil ich eine grob- und/oder feinstoffliche Körperlichkeit ablege, heisst das nicht, dass ich sterbe, im Gegenteil, werde ich dadurch wieder frei von den Abhängigkeiten, welche die Inkarnation in der Grobstofflichkeit so mit sich bringt (das beginnt schon beim Fressen und Scheissen ;-) ).
Der raumzeitlose BewusstseinsZUSTAND, von dem ich spreche, hat nichts mit Raumzeit, und genausowenig mit Gedanken und Gefühl zu tun, da diese ebenso Teil des Quantenrechners sind, während der Urbewusstseinszustand immaterielle und zeitlose Glückseligkeit ist!
Und ganz ehrlich… solange man sich noch im Quantenrechner befindet, wird man diesen Bewusstseinszustand – und da kann man sich ein Leben lang dumm und dämlich meditieren, oder auch Fachbücher bis zum gehtnichtmehr wälzen – niemals erreichen.
Ich hoffe, das war jetzt deutlich genug. :-)
Lieben Gruss vom Dude
@ Lisa
“Es gibt keine schwarze oder weiße Magie.”
Exakt das habe ich hier irgendwann geschrieben, ich weiß grade nur nicht mehr, in welchem Text.
Das ist auch der Grund – nicht der einzige – weshalb ich mich, die Materie durchaus studiert habend (ich kannte die schlimmsten Socken), davon selbst fernhalte.
Einzige Ausnahmen: Es geht ums Überleben, oder ich werde so deutlich angegriffen, dass ich mich angemessen zu verteidigen für richtig halte.
Ich meine jetzt natürlich nicht die Magie in dem umfässlichen Sinne, wie Du das Wort anführst, als jedes Denken, jede Handlung betreffend (irgendwas mache ich ja auch).
Es mag auch sein, dass, um in Deiner Diktion zu bleiben, meine Glaubenssätze nicht viel taugen oder ich zuwenig dran glaube oder beides; ich halte es daher mit dem beharrlichen Lernen und Schaffen und empfehle mich ansonsten, wie man früher gesagt hätte – Gott.
Inzwischen ist ja auch haschmech auf den Gedanken gekommen, dass Jesus “nur” ein ziemlich fähiger Magier gewesen sein könnte, alswelcher Gedanke ihm reichlich zu missfallen scheint.
Die größten “Magier”, von denen ich Kunde habe, lieber sage ich Dichter, sind Miguel de Cervantes Saavedra und Friedrich Nietzsche.
Zwar habe ich in letzter Zeit viel Kontakt mit der Musikszene und bildenden Künstlern, von denen ich begierig lerne, auch ein Zahlenforscher ist ein enger Freund, ich bewundere Carl Friedrich Gauß ebenso wie einen Alexander von Humboldt; und doch reicht kein Goya, kein Chopin an die obengenannten hin; nur einer: Johann Sebastian Bach.
Ohje, ich komme anscheinend ins Schwurbeln…
Du schreibst weiterhin:
“Es ist mir bewusst, wie sehr ich die bekannten Pfade verlasse. Aber so ist das nun einmal, wenn man Neuland betritt. Und ich meine, dass das ein Anliegen jeder Philosophie sein sollte…”
Ja, das sollte so sein. Zweifellos.
Noch zu Deinen energetischen Theorien.
Was Du sagst von wegen Verstärkung durch Dagegensein bzw. Nichtwollen ist mir natürlich schon lange bekannt.
Dass es grundsätzlich fruchtbarer ist, etwas aufzubauen, in dem Sinne für etwas zu sein, als sich gegen etwas zu stemmen, dem wüsste ich nicht vernünftig zu widersprechen.
Gleichwohl – ich lebe nicht allein im Walde unter Thieren – stimme ich dem Davorigen nur eingeschränkt zu.
Entsprechende Lügen – solche, wie jene, von denen wir es oben hatten – sind meines Erachtens schonungslos zu entlarven.
Und dem zugrunde liegt eben, man mag es drehen und wenden, wie man will, auch ein Dagegensein.
Um zu Jesus zurückzukommen: Mir persönlich wäre die Figur reichlich egal. Was von Cervantes, Nietzsche, Konfuzius überliefert, interessiert mich weit mehr. (Merkwürdig, nicht wahr, dass diese Dreie keine fanatischen Anhänger mit Mörderkirchen nach sich zogen.)
Ich befasse mich damit nur, weil die geschaffene Figur immer noch so mächtig, so “magisch” in vielen und auf so viele Menschen ungünstig wirkt; ich meine eben nicht, dass es hilft, das einfach zu ignorieren.
Mag sein, dass Du einen Riesenschritt weiter bist, als ich. (Gerade wollte ich sagen, dass ich als Rentner vielleicht auch mal noch so weit kommen werde; da fiel mir ein, dass ich keine Rente zu erwarten habe.)
Trotzdem (haha!) denke ich anders.
Gehst Du dorthin, wo ich mich nicht hintraue, nicht hinwill, nicht hinkann, wo vielleicht eben doch mein Platz als Geist nicht ist, zuwenigst noch nicht ist, so drücke ich Dir (darf ich das?) dabei allemal die Daumen.
Mein Weg ist jener des Wortes.
@ Dude
Jetzt habe ich mich gerade der Übermächtigkeit von Lisas Philosophie zu erwehren gesucht, und kaum drückte ich auf den Knopf, war Dein Kommentar schon da.
Mir gefällt, dass Du haschmech entgegnest, es sei Dir (wider seine Meinung) einerlei, dass Du eines Tages sterben müssest.
Da versuche ich – zumindest – mitzuziehen. (Wenn ich tot bin, habe ich wohl auch keinen Durst mehr. Es wird mir also auch Weins nichts fehlen. Schade zwar um den Wein, aber, gut.)
Ich denke inzwischen (die Ahnung hatte ich schon viel früher; wohl schon nach meinem Unfall mit acht Jahren), indem ich mein fünfzigstes Lebensjahr erreicht (der Schwabe sollte eigentlich schon mit vierzig gescheit sein, aber ich war schon immer ein Spätentwickler), dass diese Einstellung die einzige, die einem entwickelten menschlichen Geiste angemessen.
Und wiederum, die Chinesen: “Wenn man etwas fangen will, muss man es erst loslassen.”
Also gewinnt man das Leben dadurch, dass man es zwar nicht gleichgültig wegwirft, aber eben auch nicht dranhängt, wie eine Klette am Hosenbein.
Wie sprach Onkel Friedrich: “Ich habe mich nie um Geld, um Weiber, um Ehren bemüht…”
Das kann ich von mir nun leider nicht ehrlicherweise sagen.
Immerhin: Was die Ehren anlangt, war ich in meinen Bemühungen sehr schwäbisch-sparsam.
Ja, ums Geld habe ich auch schon hart am Bau malocht, wasweißich.
Von den erheblichenteils nun wirklich unsinnigen Mühen der Weiber halber erlaube ich mir jetzt zu schweigen.
@Lisa
“Heute gibt es andere Dogmata, die ebenso mächtig sind. Sie werden in den westlichen Nationen nur subtiler eingesetzt (noch), aber die Vorgehensweise ist die Gleiche.”
Dazu hab ich heute morgen einen zwar scheinbar endlosen, aber auch überaus lesenswerten Artikel entdeckt. https://www.radio-utopie.de/2012/10/27/bbc-filmreihe-the-trap-wie-menschenbild-und-psychologie-des-kapitalismus-erschaffen-wurden/
“Wenn man also wirklich die Glaubenssätze neutralisieren kann, die einen an das Unerwünschte binden und solche wählt, die den eigenen Absichten entsprechen, dann gibt es die mehr als unerfreulichen “Machenschaften” der aktuellen Machthaber nicht mehr in der eigenen Welt.”
So sehr ich Deine Sichtweise schätze, und in vielerlei Hinsicht auch teile, glaube ich, dass Du damit in die Illusion rennst!
Nur weil Du für Dich Glaubenssätze neutralisierst, bedeutet das nicht, dass die üblen Machenschaften der Antimächte nicht fortgesetzt werden!
Wenn Du z.B. in einem Inuitdorf der kanadischen Provinz Alberta, wo die Ölraffgier mit der gigantischen Ölsandausbeutung und damit verbundenen masslosen Zerstörung der Natur akut grassiert, lebst, was nützt es Dir da, wenn Du diesen unerwünschten Fakt einfach gedanklich neutralisierst, aber weiter davon abhängig bist, an Trinkwasser zu kommen, das da aber, aufgrund der Machenschaften der Antimächte, hochgradig kontaminiert ist und oft zu Krebs und sonstigem Mist führt (weit über 50% der umliegenden Bevölkerung!!!)? Egal also ob Du die unerfreulichen Machenschaften in der Nachbarschaft neutralisiert hast, Du wirst in Deinem täglichen Leben dennoch damit konfrontiert.
Und das war jetzt nur ein Beispiel von unzähligen möglichen.
Nur weil einige Menschen andere Glaubenssätze pflegen, heisst das nicht, dass die bösartigen Machenschaften einiger weniger Mächtigen nicht mehr geschehen, und unzählige Menschen in Chaos und Unheil stürzen, und auch man selber ist davor nicht gefeit, unabhängig davon, ob man es für wahr hält, oder nicht…
“Da kann man sich manchmal doch fragen, warum das nicht gesehen wird oder gesehen werden will. Feigheit? Angst? Trägheit?”
Mindcontrol und Hirnwäsche von kleinauf. Feigheit, Angst, Trägheit und andere unschöne Attribute sind lediglich Symptome.
@haschmech
Noch ein Nachtrag:
Zum Erreichen dieses von mir beschriebenen Bewusstseinszustandes braucht man weder Jesus, Shakyamuni oder Mohammed, noch Milton Freedman oder Neal Donald Walsh, sondern “lediglich” sich Selbst und VaterMutterGott.
@Magnus
““Wenn man etwas fangen will, muss man es erst loslassen.”
Also gewinnt man das Leben dadurch, dass man es zwar nicht gleichgültig wegwirft, aber eben auch nicht dranhängt, wie eine Klette am Hosenbein.”
Ganz genau. Und wer dazu noch erkannt hat, dass Leben ewig ist, wird frei, weil er sich eben nicht mehr mit der Erscheinung im Quantenrechner – also der grob- & feinstofflichen Körperlichkeiten – identifiziert, sondern mit dem wahren, göttlichen, individuellen Selbst im absoluten Selbst.
“Wie sprach Onkel Friedrich: “Ich habe mich nie um Geld, um Weiber, um Ehren bemüht…”
Das kann ich von mir nun leider nicht ehrlicherweise sagen.”
Ach, das kann man doch locker sehen, denn gewisse Erfahrung schaden bestimmt nicht, sie ein – oder auch zwei oder dreimal ;-) – gemacht zu haben, solange man früher oder später (gerade auch eben durch diese Erfahrungen) erkennt, dass sie letztlich nicht das Ziel sein können. ;-)
@ Dude
Ich hatte mir mal vorgenommen gehabt, 96 zu werden (ohne Rollator).
Das fände ich immer noch nicht schlecht, aber ich habe es nicht mehr zum Ziele.
Allerdings: Als richtig alter Seckel noch irgendwo rumsitzen und ständig nervig bescheid wissen und dazu grinsen, das gefiele mir zum Lebensabschlusse zugegebenermaßen sehr. Ein bisschen Bosheit muss sein.
Wenn ich mir Dich dabei vorstelle, muss ich auch schon lachen.
So ein gescheit grauer Dude, schon recht hutzelig, aber noch rüstig, schwyzer Eigenbautütchen in der knorrigen Linken, verschmitzt, die Bouteille in Reichweite, ein gereifter Ur, gnätzig nur, wenn andere meinen, er solle in seinem Alter doch endlich weniger rauchen, den noch gewahren zu dürfen, das gefiele mir gar sehr.
“Drenga mer no en Pflümli?”
Dabei ich, noch einer aus der Greisenschau, den Kachelofen im Rücken, draußen die ersten Schneeflocken in die Berge tanzend, einfach zwei unerträglich alte Knacker, die sich’s wohlsein lassen.
@ Dude
Zeitgleich.
Klar. Das mit den Erfahrungen ist schon in Ordnung.
Dein Einspruch wider Lisas Philosophie kommt mir vom Beispiele wie von der Art her wie gerufen. So sehe ich das auch:
“Nur weil einige Menschen andere Glaubenssätze pflegen, heisst das nicht, dass die bösartigen Machenschaften einiger weniger Mächtigen nicht mehr geschehen, und unzählige Menschen in Chaos und Unheil stürzen, und auch man selber ist davor nicht gefeit, unabhängig davon, ob man es für wahr hält, oder nicht…”
Eben. Es wirken auch andere diese Welt.
@Magnus
Ich war schon beim dritten Abschnitt lauthals am lachen! :-D
“Dabei ich, noch einer aus der Greisenschau, den Kachelofen im Rücken, draußen die ersten Schneeflocken in die Berge tanzend, einfach zwei unerträglich alte Knacker, die sich’s wohlsein lassen.”
…und über den Irrsinn rundherum, vor dem sie ein Leben lang immer wieder eindringlich gewarnt, nur noch lachen, im Wissen, dass die Entlassung aus dem Irrenhaus des Kosmos ohnehin nicht mehr allzu weit….
Da bin ich auf jeden Fall dabei, wenn mein Wunsch der Rückkehr in den Ursprung bis dahin noch nicht erfüllt wurde. ;-)
Da es für 50%iges Pflümli oder einen Kafi Zwätschge Spezial aber noch etwas gar früh ist jetzt, stosse ich vorerst mal nur mit Wasser an. :-)
@ Dude
Stellen wir uns (ich setze den Fall, dass Lisa den Humor mitbringt, das folgende zu ertragen) dazu noch das alte Lieschen vor, mit der ewigen Kaffeetass’, und es hat’s immerhin dahingebracht (selbstverständlich immer noch ansehnlicher als wir, was zwar keine Kunst, aber bei dem Abstande doch allmal noch bemerkenswert), weiterhin stets in geistiger Gesellschaft zu koffeinieren.
Welche Philosopheme da wohl umgewälzt werden werden?
Zu unseren Füßen, in Granit gehauen, schauen uns Runenstäbe an.
Das Lieschen, das lieber kichert, als grinst, haut uns ab und zu mal auf die Hucke, mit dem klare Hinweise versehen, wir sollten nicht bloß rumsitzen, rausschwätzen, rauchen und saufen: wer raste, der roste.
“Hackt endlich mal ein bisschen Holz, ihr Faulatten!”
So soll das sein.
Ohn Weib kein Treib.
@ Alle
Die obenerwähnten “Feigheit, Angst, Trägheit” bezeichnen lediglich die anerzogenen Passiva.
Die Aktiva lauten: “Gier, Geltung, Geld.” (Sex jetzt mal subsumiert.)
Was passt dazwischen? – : Schönes, hiemit die Kunst, echte Fröhlichkeit (sexuelle Erfüllung hier auch mal subsumiert), alles Höhere am Menschen.
Vergaß ich was?
Ich möchte Magnus, Dude und Lisa zugleich antworten:
“Die Frage ist nur: Wie gelingt es uns dorthin (ins Paradies) zu kommen? Wie gelang es ihm noch während er auf Erden lebte?”
Lisa sagte: “Erhöhe einfach Deine Frequenz!”
Magnus sagte: “Wenn jeder irgendwann ohnehin wieder “dort” landet, was sollte ich mich dann darnach sehnen?”
Dude sagte: “Zum Erreichen dieses von mir beschriebenen Bewusstseinszustandes braucht man weder Jesus, Shakyamuni oder Mohammed, noch Milton Freedman oder Neal Donald Walsh, sondern “lediglich” sich Selbst und VaterMutterGott.”
Meine Antwort:
http://haschmech.wordpress.com/2012/10/30/nulllinie-vorm-erschaffen/
Nun, irgendwie und irgendwann erliegen wir doch alle der gleichen Linie.
Nachtrag speziell nur @ Dude:
“Und ganz ehrlich… solange man sich noch im Quantenrechner befindet, wird man diesen Bewusstseinszustand – und da kann man sich ein Leben lang dumm und dämlich meditieren, oder auch Fachbücher bis zum gehtnichtmehr wälzen – niemals erreichen.”
Und ich sage dir, es ist doch möglich.
Es fehlt nur an dem nötigen Glauben.
Ja, muss man die Leute denn erst nötigen, damit sie glauben?
Notgedrungen tue ich es.
“Nur weil Du für Dich Glaubenssätze neutralisierst, bedeutet das nicht, dass die üblen Machenschaften der Antimächte nicht fortgesetzt werden!” Dude
Glaubenssätze sind nicht etwas, das man auf die schon vorhandene Realität wirft, sondern sie sind DIE Realität. Und weil man diese Realität direkt vor Augen hat, verstärkt diese die gewählten Glaubenssätze pausenlos und (fast) jeder ruft “aber das ist doch die Wahrheit”. Aber so ist es eben nicht. “Da draußen” gibt es nur das, was man projiziert. Wenn man die Wirklichkeit ändern will, muss man die Programme ändern…
Dein Beispiel mit den Inuit ist tragisch und tragisch sind auch die Schicksale in Kriegsgebieten und tragisch ist auch die Dummheit der Europäer oder der Amerikaner, die jede Schandtat unterstützen oder doch geschehen lassen. Dabei – Gehirnwäsche hin oder her – kann jeder Mensch sehen, was geschieht. So stark kann gar keine Gehirnwäsche sein, dass dies vertuscht werden könnte.
Wenn man das erkennt – und erkennen heißt nicht automatisch dagegen zu sein – dann kann man sich fragen “Was muss ich glauben, dass solche Dinge passieren” und auf diese Weise kann man herausfinden, was man glaubt und dann ist es möglich, diese Glaubenssätze durch Akzeptanz zu neutralisieren. Auch hier ist ein “Gegen” kontraproduktiv. Akzeptanz heisst aber nicht, dass ich keine anderen Glaubenssätze wähle, nämlich solche, die meinen Absichten entsprechen. Und selbstverständlich kann man es seinen Mitmenschen in ihren Welten mitteilen, so dass die Milliarden Parallelwelten neue Übereinkünfte treffen.
So lange Du aber auf “die Antimächte” fokussierst, gibst Du ihnen Deine ganze Energie. (Don’t feed the troll). Du bist ein Opfer. Das berühmte Kaninchen vor der Schlange (seiner eigenen Glaubenssätze). Man ist immer Opfer der eigenen Glaubenssätze! Die Inuit, das nehme ich an, wollen einen ganz anderen Zustand. Vielleicht naht auch schon Abhilfe in Form der neuen Generatoren, die aufgrund von Magnetfeldern und Gravitation funktionieren. Das würde den Ölabbau (fast) ganz zum erliegen bringen.
Und doch, man lebt allein, in seiner eigenen Welt und man stirbt auch allein. Da gibt es auch kein Kollektiv. Und weil das so ist, ist es sinnvoll, auch allein zu bestimmen, was man glaubt und tut, egal wieviele Experten (z.B. Jesus) sich dazu geäußert haben. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch die Antworten kennt, so wie das chinesische Sprichwort es sagt und das gilt nicht nur für das “Fangen”. Das “Loslassen ermöglicht die Verwirklichung des Gewünschten. Ich würde allerdings eher “Zulassen” sagen. Das klingt für mich irgendwie verläßlicher…
Nein, ich hätte nichts gegen eine AltenWG, wenn sie nur ver-rückt genug ist…
Und hier ist noch ein witziger Link zu Jesus
http://julius-hensel.com/2012/10/jesus-heilte-mit-cannabis/
Si non e vero e ben trovato!
@ Lisa
Mit Hanföl gesalbt…
Jetzt weiß ich, weshalb Jesus fast immer gut gelaunt war…
Ich hätte ihn in meiner kleinen Anekdote zu seinem Lendenschurze beim Warten auf Atzung und Holde unter einen Cannabisstrauch setzen sollen: Was will man denn bei solcher Gelegenheit unter einem Ölbaum?
@ haschmech
Ganz nett, Dein Poem, das Du verlinkt.
Allerdings: Weshalb nicht “Bigatten” statt “Bigotten”?
Ist das für Christen nicht etwa dasselbe?
Nur, dass es sich besser gereimt hätte?
@ Alle
Da fand ich, über Jesu bedeckete Keuschheit, zufällig, aus meiner Feder, auch noch das:
“Jesus ein Kiffer?
Mir fiel gerade auf, dass Jesus eigentlich dem typischen Bild des Kiffers entspricht, in unzähligen Darstellungen: langhaarig, Lendenschurz, hager, leicht glasiger Blick…
Womit ich nichts behauptet haben will: Vielleicht trank er ja doch nur Wein…”
https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2010/11/22/jesus-ein-kiffer/
@ Magnus
“Nur, dass es sich besser gereimt hätte?”
Ist denn der Sinn vom Ganzen nicht eher im Ungereimten zu finden als in dem, was sich schön reimt?
Und nein, ganz nett bin ich wahrlich nicht, denn sonst wäre ich ein Christ.
Und ich sagte es hier irgendwo schon – ich bin kein Christ mehr.
@ haschmech
In der Tat
Wo nur fad
Der Seim
Trieft vom Reim
Ist nicht das Gewicht
Welch Dogmen bricht.
(Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich darüber freuen darf, dass Du kein Christ mehr bist.)
@ Magnus
“Ist nicht das Gewicht
Welch Dogmen bricht.”
Was wäre denn deiner Meinung nach gewichtig genug, damit Dogmen brechen?
Oder anders gefragt: Was könnte es sein, womit die Menschheit aus ihrem Schlaf auferweckt werden könnte?
Das ist doch die Frage auf die zur Zeit so viele eine Antwort suchen. Die sogenannte Wahrheitsbewegung, die mit dem Internetzeitalter aufkam, die ist jedenfalls genau daran zerbrochen, weil sie keine Antwort darauf wusste.
Du weißt, ich war zuvorderst total begeistert von Jesus, verteidigte ihn fast bis aufs Blut, wenn auch nur in Worten.
Dann kam ich eines Tages an einen Punkt, da irritierte mich so einiges an dem was uns zu Jesus überliefert ist. Das meiste davon findet sich sowieso nur in der Bibel. Mir tut es zwar nicht leid, dass ich mich mit der Bibel intensiv befasst habe, aber je mehr ich mich mit diesem Buch und dem Themenkreis dazu befasse, umso mehr fühle ich mich was Jesus angeht aus der Bahn geworfen.
Dann kam ich an den Punkt, da lehnte ich ihn ab. Da sagten mir andere, das ist nicht gut, denn wer Jesus nicht hat, der hat nach der Bibel auch den Vater nicht.
Ich versuchte noch tiefer in diese Materie einzudringen. Wollte es selbst einfach irgendwie doch nicht wahrhaben, dass dieser liebe Kerl (an seinem Kreuz) nicht der ist, der er vorgibt zu sein bzw. dass andere sich da nur etwas zusammengedichtet haben könnten.
Das ging dann bei mir so eine zeitlang hin und her. Mal war ich für Jesus, dann wiederum lehnte ich ihn ab. Die Artikel in meinem Blog zeugen davon.
Ich brauchte einfach etwas Handfestes, dass mir zu 100% deutlich machen könnte, Jesus ist der für den alle ihn halten oder er ist es nicht.
Ich weiß selbst nicht, ob ich mich darüber freuen soll, dass ich kein Christ mehr bin. Wenn Du das tun willst, so überlasse ich das ganz deiner freien Entscheidung.
Inzwischen sieht es für mich gar so aus, als würdest du mehr von Jesus halten, infolge dem was von ihm Gutes überliefert ist als ich.
Was mich gewundert hat ist z.B., dass die Lisa hier im Strang und das obwohl sie von der Erlösungsgeschichte durch das Kreuz nichts hält, dann andererseits doch wieder pro Jesus eingestellt ist:
Ich zitiere Lisa: “Zuerst einmal: Ich brauche weder die Bibel, noch Jesus, den ich keineswegs für DEN Gott halte, sondern für einen sehr bewussten Menschen und das aufgrund seiner Aussagen. Er ist also ein Gott, so wie jeder Mensch ein Gott ist. Alles ist göttlich…”
Bei ihr gibt es DEN Gott; dann sagt sie, Jesus ist ein Gott, weil alle Menschen Götter sind; und dann redet sie noch Dude nach dem Mund und sagt: “Alles ist göttlich…”; mehr verquer geht ja wohl kaum noch.
So etwas nenne ich auch auch der Bahn geworfen worden sein. Das ist weder Ying noch Yang. Das ist im Grunde gar nichts.
Und was mich angeht, dann befasste ich mich mit dem Garnichts. So hat auch die Schöpfung angefangen, nämlich aus dem Nichts.
Ich bin für Nichts oder Alles. Jesus Nein oder Jesus Ja. Von was dazwischen oder einem Hin und Her, oder wie du irgendwo bemerkt hast, du wüsstest nicht, ob du den Jesus nun für ganz lieb oder nur für ein bisschen lieb halten sollst, damit kann ich nichts anfangen. Denn was hat die Finsternis mit dem Licht zu schaffen? Ja ich weiß, das ist auch aus der Bibel; vielleicht ist das aber auch eine Grundweisheit viel älteren Ursprungs.
Jedenfalls, die Sache mit dem Nichts und mit Finsternis und Licht, die hat mich im Geist schaffen lassen. Und mein Geist hat mir gesagt, mit dem Jesus stimmt etwas nicht; und wenn auch nur eine einzige Sache an ihm nicht stimmt, dann hat er, der von sich sagt, die Wahrheit in Person zu sein, nicht mehr die Stellung bei mir im Geist, von denen andere wollen und vielleicht auch er selbst es will, dass er sie bei mir hat.
Und wenn ich sage, dass ich kein Christ mehr bin und das weder wie nach der Bibel als eine lebendige Seele noch aus der Sicht meines Geistes bzw. aus der Sicht des Geistes, der in mir wohnt bereue, dann ist das mein voller Ernst. Was dich angeht, du hast damit nichts zu tun. Auch wenn du vielleicht denkst, dass du durch deine Reden zum Thema vielleicht mit die Gründe oder den ausschlaggebenden Grund geliefert hättest.
Mir kann zig Millionen mal jemand einzureden versuchen, dass das und das und wie ich es sehe völlig verkehrt ist (in diesem Punkt ähneln wir vier, also Lisa, Dude, Du und ich uns sehr auffallend), doch wenn ich nicht selbst zu dem Schluss komme, dass das woran ich mich festhalte verkehrt ist, dann stelle ich auf stur.
Das heisst aber nicht, dass ich mich mit anderen nicht gerne weiter über strittige Themen unterhalte.
Das mit dem “Vater-Mutter-Es” von Dude, nein, das ist es für mich auch nicht. Das hört sich für mich auch viel zu sehr nach Trinität an, vor allem wenn das “Es” sich am Ende so dahin schlängelt. Mit Vater beginnt es bei Dude – A – und mit “Es” wie – O – hört es auf. Was ist daran anders, als wie das was auch in der Bibel steht? Er sagt es nur mit anderen Worten und meint sich so seiner ganz sicher sein zu können.
Die Ewigkeit hat vielleicht einen Anfang, aber sie hat kein Ende und wenn Vater und Mutter ein Es bekommen, dann ist das Es das Ende. Denn wo etwas geboren wird, da wird auch gestorben.
Wenn man im Geist ist, dann ist dazu aber weder eine Geburt nötig, um ein Es wachsen zu lassen noch muss etwas sterben. Der Geist ist so wie er ist unvergänglich und er ist einfach nur da.
Wie sagen Bergsteiger so schön? Sie sagen: Wir steigen auf den Berg deswegen, weil er da ist. Ob das wohl so ist, weil der Geist sich am liebsten oben bzw. am liebsten über allen Dingen aufhält?
Alles ist nichts und Nichts ist alles. Wenn nach der Bibel der Vater von Jesus, also der Geist schon Alles ist und dieser Geist sich mit dem Nichts deckt bzw. eins mit ihm ist, dann muss Jesus entweder das Nichts sein oder das Alles. Da Jesus aber auch gesagt hat, dass sein Vater, also der Geist, größer ist als er, schließt sich Jesus dadurch selbst aus diesem Kreislauf aus. Das wären dann bei 100% dann mindestens 1% was Jesus angeht weniger. Somit kommt er vielleicht bei mir noch auf 99%, aber eher weniger. Jedenfalls kann er so bei mir nicht mehr auf die volle 100% kommen; und Wahrheit Minus 1% ist schon Lüge.
Nachtrag zu meinem letzten Kommentar:
Dazu muss ich aus der Bibel zitieren:
“Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.” (Johannes 1:3)
Das als Beweis dafür, dass die Bibel selbst mir Recht gibt, dass ‘Alles nichts ist und Nichts alles ist’ und deswegen alles aus nur einem, nämlich demselben gekommen sein muss. Dasselbe aus dem Alles enstanden ist, kann deshalb entweder nur der Vater, also der Geist sein oder es kam alles einzig und alleine nur aus dem Jesus Christus, der aber von sich sagt, er wäre geringer als der Vater.
“…denn der Vater ist größer als ich.” (Johannes 14:28)
Damit wäre das Ende der Fahnenstange (dem Kreuz) erreicht. Denn die Ewigkeit hat kein Ende, Jesus aber sagt, er hätte eines, da er ja damit prahlt, der Anfang UND das Ende zu sein.
@ haschmech
Mein Jesusbild hat sich auch nochmal verändert.
Ich glaubte zwar nie im christlichen Sinne an ihn (außer vielleicht ein bisschen, eingeimpft, in früher Kindheit), sagte aber hier noch (es war in einem anderen Strang, wo er auch Thema war), dass ich ihn für einen wahrscheinlich großen (oder bedeutenden, ich weiß die Formulierung nicht mehr genau) Weisheitslehrer halte.
Zum Gewicht, das Dogmen bricht.
Ich denke, dieses lässt sich nicht pauschal feststellen.
Bei dem einen sind es immer mehr Teile, die zusammenkommen, bis dass Dogmen brechen.
Bei einem anderen mag es ein einziger Lehrsatz sein, der (oft auch nachdem, womöglich eher unbewusst, viele einzelne Zweifel sich summierten) den ganzen Glauben zum Einsturz bringt.
Bei mir war es entlang dieses Stranges so, dass Jesus mit jedem Eurer wie meiner Kommentare immer fragwürdiger wurde.
Mir wurde immer klarer, dass ich ihn aufgrund jener Einsenkung, die Du oben sehr gut beschriebst, des Mechanismus’, ihn lieber doch wenigstens ein bisschen gut finden zu müssen, auch wenn man nicht an ihn glaubt, immer noch zu gut hatte wegkommen lassen.
Für mich persönlich die wichtigste Erkenntnis aus dieser Diskussion.
Wenn man so will, hatte sie für mich das Gewicht, das Dogmen bricht.
Ich war mir vordem nicht darüber im Klaren, inwieweit ich doch noch jenem Gutfindenmüssen unterworfen war.
Jetzt ist das vorbei.
Ich werde nicht mehr aus Opportunismus sagen, dass Jesus wohl schon ein ziemlich Lieber war, aber…
Inzwischen halte ich es nämlich für möglich, dass nicht erst Paulus, sondern schon Jesus eine ganz linke Socke war.
Je genauer man hinschaut, um desto mehr spricht dafür.
@haschmech
“Das mit dem “Vater-Mutter-Es” von Dude, nein, das ist es für mich auch nicht. Das hört sich für mich auch viel zu sehr nach Trinität an, vor allem wenn das “Es” sich am Ende so dahin schlängelt. Mit Vater beginnt es bei Dude – A – und mit “Es” wie – O – hört es auf.”
Du verstehst mich nicht richtig…
1. Versuchst Du hier ein apolares Weltbild dualistisch zu erklären, was sowieso zum scheitern verurteilt ist, und…
2. solltest Du Dir klar darüber werden, dass was ewig ist, ZEIT-LOS ist, ergo weder Anfang, noch Ende hat, und…
3. gibts Nichts nicht.
Da ich aber keinen Bock habe, alles immer hundert mal zu schreiben, muss das so genügen. Ansonsten sind die alten Kommentare, wo ich das ganze ausführlich beschreibe, ja nachwievor abrufbar…
Achja, und noch was… “Es” ist ein unpassender Begriff, zumal so die absolute Individualität VaterMutterGottes – Ursprung und Quelle allen Seiendens -, die alle relativen göttlichen Individuen (Seelen) in sich enthält, nicht zum Ausdruck kommt.
@ Magnus
“Je genauer man hinschaut, um desto mehr spricht dafür.
Die Welt will aber mindestens einen stichhaltigen Beweis dafür haben. Denn sonst wird sich gar nichts in dieser Richtung verändern und der Vati in Rom wird sich weiter in Schweigen lullen und in Sicherheit wiegen mit all seinen Überwachungskameras um den Vatikan drum herum.
Ich werde hier bei dir demnächst seltener kommentieren, da ich wieder vermehrt Lust bekommen habe, bei mir auf dem Blog etwas zu veröffentlichen; und das auch zu unserem Thema hier. Kannst ja ab und zu mal bei mir auf der Seite vorbeischauen, wenn du interessiert bist.
Schöne Grüße von haschmech
@ Dude
Ich möchte mich keinesfalls mit dir streiten.
Du sprichst vom “Ursprung und Quelle allen Seiendens”. Da ich danach auch auf der Suche bin und nun doch erkannt habe, dass Jesus in die falsche Richtung führt und Sonnenanbetung sowieso nicht mein Ding ist, sieht es doch eher so aus als würden wir beide einen ähnlichen, wenn nicht gar den gleichen Weg beschreiten (müssen). Denn es gibt doch die Quelle nur einmal, oder irre ich mich da?
Trotzdem hier meine Antworten auf Deine Punkte oben:
Zu 1: Wir werden sehen!
Zu 2: Darüber bin ich mir schon klar geworden (Aber du wiederum verstehst mich ja in dieser Sache nicht).
Zu 3: Das gab es aber einmal und es hat kein Ende (Das ist jedenfalls meine momentane Meinung dazu).
“Da ich aber keinen Bock habe…”
Das will ich auch hoffen, dass du den Bock nicht bei dir hast.
Liebe Grüße von haschmech
[...] https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/21/jesus-als-phano-mem/comment-page-2/#comment-54959 [...]
@haschmech
“Denn es gibt doch die Quelle nur einmal, oder irre ich mich da?”
Im Gegenteil, triffst Du damit den Nagel auf den Kopf mitten ins Schwarze der Zielscheibe der Erkenntnisse.
Auch Jesus, relativ zum Absoluten genauso göttlich, wie Du und ich ebenso, entspringt eben dieser Quelle, genauso wie alle anderen Individuen (Seelen), und auch aller Arten von Energien; materielle, als auch spirituelle.
Ebenfalls noch kurz zu 2: Mag durchaus sein, dass hier ein Missverständnis vorliegt; nichts für ungut.
“Das will ich auch hoffen, dass du den Bock nicht bei dir hast.”
Darfst Du gern, den Satansbock hab ich nämlich bei den Hörnern gepackt, und er ist ganz still geworden in den festen Händen des Göttlichen Aspekts… ;-)
Liebe Grüsse auch Dir
Gott ist ein Hirngespinst, dem man nachjagt, weil der eigene Verstand, die Fähigkeit logisch und analytisch zu denken, zwangsläufig für jedes Problem eine Lösung sucht. Ist keine Lösung langfristig ersichtlich, tritt eine Übersprungshandlung ein, die nur dem Menschen mit seiner Fähigkeit zu denken, einherfällt: Ich habe nicht die Möglichkeit, mangels Informationen, eine Erklärung für einen Sachverhalt der Dinge, wie sie sind oder zu sein scheinen, zu finden, also muss ein göttliches Wesen dafür verantwortlich zeichnen.
Dies ist der Weg des geringsten Widerstandes. Er spendet Ruhe, Zufriedenheit und Zuversicht. Man kann sorgloser in die eigene Zukunft gehen. Aber er ist zugleich ein Gift, er betäubt die Sinne, er lässt neue Lösungsansätze, neue analytische Wege, das Problem anzugehen, in den Hintergrund treten. Gott ist die Lösung aller Probleme, auf die der Mensch selbst keine Antworten findet oder finden kann. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass auf nahezu alle Fragen auch die entsprechenden Antworten existieren, man nur selbst nicht in der Lage ist, diese zu ergründen.
Damit muss man leben – oder man flüchtet sich zu Gott.
Religionen sind entstanden und enstehen auch heute noch genau aus dem Grund: Vermeintliche Antworten zu geben auf Fragen, die der Einzelne sich nicht beantworten kann.
Die bedingungslose Akzeptanz, dass manche Frage der Antwort schuldig bleibt, löst diese Übersprungshandlung im Kopf des Menschen auf und die göttliche Nebelkerze erlischt. Damit – und nur damit – kann der Mensch sich aufs Jetzt konzentrieren und verschwendet seine Zeit nicht mit der Suche nach dem besten Märchen zu Gott. Denn selbst die Suche nach dem Märchen ist eine Frage ohne passende Antwort, das könnt ihr in diesem Strang selbst nachlesen.
Ich bin nicht willens, einen Großteil meiner Lebenszeit einer Suche zu widmen, die genauso aussichtslos ist, wie alle anderen Fragen, auf die ich, systembedingt, keine Antwort finden kann. Ich kann nicht ergründen, was das Universum ist, solange ich Teil desseben bin. Und da ich noch nicht einmal von unserem gemeinsamen Felsbrocken fliehen kann, erübrigen sich die Fragen nach Mehr.
Die Dinge sind so, wie sie sind. Gott macht die Sache nur noch schlimmer.