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	<title>Kommentare zu: Von der alleinstehenden nachpostmodernen Übervierziger seelischer Armut</title>
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	<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/13/von-der-alleinstehenden-nachpostmodernen-ubervierziger-armut/</link>
	<description>von Magnus Wolf Göller</description>
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		<title>Von: Lesezeichen</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/13/von-der-alleinstehenden-nachpostmodernen-ubervierziger-armut/comment-page-1/#comment-39170</link>
		<dc:creator>Lesezeichen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 16:49:46 +0000</pubDate>
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		<description>Magnus, mir wäre das alles herzlich wurscht, wenn nicht die Rechnung für dieses Egoistendasein unseren Kindern präsentiert würde.

Da gab es doch unlängst den Demographie-Gipfel (für mich der Aspirant No 1 für das Unwort des Jahres). Wenn man sich das Ergebnis dieser Debatte der Hilflosen ansieht, so geht es nahezu ausschließlich darum, den zukünftigen Rentnern, also der Babyboomer-Generation, es so angenehm wie möglich zu machen. Die vielen armen, alten Leute. Wer kümmert sich um sie?

Von denen, die das alles bezahlen sollen, also unseren Kindern, spricht kein Mensch. Kein Wort über z.B. Familienwahlrecht, steigende Beiträge, steigende Steuern, steigende Lebenshaltungskosten der Zahlergeneration. Kein Wort über Rentenkürzungen für Kinderlose, eben für die, die bevölkerungspolitisch Weltkrieg spielten und um ihren eigenen Nabel kreisten. 

Somit lautet für mich das Fazit: Sie haben es nicht erkannt, worum es geht. Sie haben nichts begriffen und ergötzen sich in einem Weiter-So. Siehe die Diskussion Mica/Matussek auf Phoenix.

Sie verkennen nur alle, dass unsere Kinder sich das Land ihrer Wahl aussuchen können, denn ein demographisches Problem haben alle Industrienationen. Sie lösen es nur unterschiedlich.

Es winkt

das Lesezeichen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Magnus, mir wäre das alles herzlich wurscht, wenn nicht die Rechnung für dieses Egoistendasein unseren Kindern präsentiert würde.</p>
<p>Da gab es doch unlängst den Demographie-Gipfel (für mich der Aspirant No 1 für das Unwort des Jahres). Wenn man sich das Ergebnis dieser Debatte der Hilflosen ansieht, so geht es nahezu ausschließlich darum, den zukünftigen Rentnern, also der Babyboomer-Generation, es so angenehm wie möglich zu machen. Die vielen armen, alten Leute. Wer kümmert sich um sie?</p>
<p>Von denen, die das alles bezahlen sollen, also unseren Kindern, spricht kein Mensch. Kein Wort über z.B. Familienwahlrecht, steigende Beiträge, steigende Steuern, steigende Lebenshaltungskosten der Zahlergeneration. Kein Wort über Rentenkürzungen für Kinderlose, eben für die, die bevölkerungspolitisch Weltkrieg spielten und um ihren eigenen Nabel kreisten. </p>
<p>Somit lautet für mich das Fazit: Sie haben es nicht erkannt, worum es geht. Sie haben nichts begriffen und ergötzen sich in einem Weiter-So. Siehe die Diskussion Mica/Matussek auf Phoenix.</p>
<p>Sie verkennen nur alle, dass unsere Kinder sich das Land ihrer Wahl aussuchen können, denn ein demographisches Problem haben alle Industrienationen. Sie lösen es nur unterschiedlich.</p>
<p>Es winkt</p>
<p>das Lesezeichen</p>
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		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/13/von-der-alleinstehenden-nachpostmodernen-ubervierziger-armut/comment-page-1/#comment-39147</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 13:50:29 +0000</pubDate>
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		<description>@ Lesezeichen

Da fällt mir ein, wie ich die Sache (ähnlich) einmal mit einem Buchhändler (mit Frau und zwei Kindern) besprach.

Dabei ging es zunächst darum, dass ja fast nur die &quot;Bildungsfernen&quot; noch Kinder zeugten, gleichzeitig die Akademiker, hiemit die Intelligenz, vor lauter Karriere, am Aussterben sei.

Schließlich wandte ich, halb scherzhaft, ein, dass es vielleicht eben doch die Doofen, nur die kurzsichtigen, materialistischen Egoisten seien, die da ausstürben. Also recht so.

Das war ziemlich zynisch, aber, wer weiß...

Immerhin lachte der wackere Mann (der mir ansonsten nie so ganz grün gewesen, aber das ist eine andere Baustelle) dazu sarkastisch und meinte: &quot;Ja, wer weiß...&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Lesezeichen</p>
<p>Da fällt mir ein, wie ich die Sache (ähnlich) einmal mit einem Buchhändler (mit Frau und zwei Kindern) besprach.</p>
<p>Dabei ging es zunächst darum, dass ja fast nur die &#8220;Bildungsfernen&#8221; noch Kinder zeugten, gleichzeitig die Akademiker, hiemit die Intelligenz, vor lauter Karriere, am Aussterben sei.</p>
<p>Schließlich wandte ich, halb scherzhaft, ein, dass es vielleicht eben doch die Doofen, nur die kurzsichtigen, materialistischen Egoisten seien, die da ausstürben. Also recht so.</p>
<p>Das war ziemlich zynisch, aber, wer weiß&#8230;</p>
<p>Immerhin lachte der wackere Mann (der mir ansonsten nie so ganz grün gewesen, aber das ist eine andere Baustelle) dazu sarkastisch und meinte: &#8220;Ja, wer weiß&#8230;&#8221;.</p>
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		<title>Von: Lesezeichen</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/13/von-der-alleinstehenden-nachpostmodernen-ubervierziger-armut/comment-page-1/#comment-39138</link>
		<dc:creator>Lesezeichen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 12:47:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=42829#comment-39138</guid>
		<description>Hallo Magnus,

das Stichwort heißt Wettbewerb. Das, was euer Dialog so schön wiedergibt, zeigt nichts anderes, als dass die sogenannte Wettbewerbsfähigkeit bzw. der Wettbewerb selber in der kleinsten Zelle der Gesellschaft, der Familie, angekommen ist.

Gunnar Heinssohn beschreibt es so:

Das beste Verhütungsmittel in einer Gesellschaft ist die Statusverteidigung und je mehr jeder gegen jeden antritt, umso weniger Kinder gibt es.

Diese Entwicklung hat man übrigens als erstes bei Männern festgestellt, ich meine, es wäre im 18. Jahrhundert gewesen.

Man hält den Menschen den Status vor die Nase, wie dem Esel die Möhre. Geld, Macht, Position, Wichtigkeit, Ansehen....Alles, was diesem Status im Wege stehen könnte, z.B. Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen, wird natürlich dann möglichst umschifft, weil es ausbremst. Auch für einen Partner müsste man ggf Verantwortung tragen, denn er - oder sie - könnte krank werden, arbeitslos, andere Berufsziele verfolgen, es könnten Kinder kommen etc....alles Hemmnisse, die der Statusverteidigung im Wege stehen.

Die Familie als Kern der Gesellschaft wird zwar propagiert, aber bei näherer Betrachtung stellt sich diese Propaganda als leere Lippenbekenntnisse von Menschen heraus, die das selber überhaupt nicht leben. Es sind Worthülsen alla Ulrich Roski: Seid nicht feige Leute, lasst mich hintern Baum.

Noch schlimmer eigentlich: Sie wird bekämpft, denunziert, durch Realpolitik im Kern zerstört, pulverisiert.

Das gute ist, das diese Selbstzerstörung ihr jähes Ende findet, wie ein Krebsgeschwür. Auch dessen Ende tritt ein mit dem Tod des Lebenwesens, in dem es sich befindet.

Herzlichst

das Lesezeichen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Magnus,</p>
<p>das Stichwort heißt Wettbewerb. Das, was euer Dialog so schön wiedergibt, zeigt nichts anderes, als dass die sogenannte Wettbewerbsfähigkeit bzw. der Wettbewerb selber in der kleinsten Zelle der Gesellschaft, der Familie, angekommen ist.</p>
<p>Gunnar Heinssohn beschreibt es so:</p>
<p>Das beste Verhütungsmittel in einer Gesellschaft ist die Statusverteidigung und je mehr jeder gegen jeden antritt, umso weniger Kinder gibt es.</p>
<p>Diese Entwicklung hat man übrigens als erstes bei Männern festgestellt, ich meine, es wäre im 18. Jahrhundert gewesen.</p>
<p>Man hält den Menschen den Status vor die Nase, wie dem Esel die Möhre. Geld, Macht, Position, Wichtigkeit, Ansehen&#8230;.Alles, was diesem Status im Wege stehen könnte, z.B. Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen, wird natürlich dann möglichst umschifft, weil es ausbremst. Auch für einen Partner müsste man ggf Verantwortung tragen, denn er &#8211; oder sie &#8211; könnte krank werden, arbeitslos, andere Berufsziele verfolgen, es könnten Kinder kommen etc&#8230;.alles Hemmnisse, die der Statusverteidigung im Wege stehen.</p>
<p>Die Familie als Kern der Gesellschaft wird zwar propagiert, aber bei näherer Betrachtung stellt sich diese Propaganda als leere Lippenbekenntnisse von Menschen heraus, die das selber überhaupt nicht leben. Es sind Worthülsen alla Ulrich Roski: Seid nicht feige Leute, lasst mich hintern Baum.</p>
<p>Noch schlimmer eigentlich: Sie wird bekämpft, denunziert, durch Realpolitik im Kern zerstört, pulverisiert.</p>
<p>Das gute ist, das diese Selbstzerstörung ihr jähes Ende findet, wie ein Krebsgeschwür. Auch dessen Ende tritt ein mit dem Tod des Lebenwesens, in dem es sich befindet.</p>
<p>Herzlichst</p>
<p>das Lesezeichen</p>
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