Archiv für den Monat September 2012

“Der Kommentar wurde versteckt”

Mittwoch, 05. September 2012

Ich habe mich ja schon verschiedentlich darüber ausgelassen, wie dämlich bei der Zeit Kommentare zensiert werden, das jetzt nochmal überprüft, und es ist nicht besser geworden, die Sprüche dazu, man glaubt es kaum.

Den Vogel aber, für mich, schießt der Freitag, jene Berliner Wochenzeitung des Jakob Augstein, dabei ab, denn man liest dort inzwischen als Standardspruch, im Ernst:

“Der Kommentar wurde versteckt.”

Wo denn?

Etwa im Katzenklo?

Unterm Flachkopf?

In der Vorhölle zum Ausschluss aus der “FC” (das ist die sogenannte Freitags-Community)? (weiterlesen…)

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Untergrenzwertige Mathematik

Mittwoch, 05. September 2012

Die heutige Mathematik ist ein lächerliches Hilfsschülersystem, das seine Zahlen gerne mal Null nimmt, aber durch Nichts nicht teilen lassen mag.

(Ich heiße Göller, nicht Gauss, werde das Problem also möglicherweise nicht lösen. Ich weiß aber, dass es da ist.)

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Für Kalle und Einen

Mittwoch, 05. September 2012

Wie mir in meiner Antwort auf Leser Thomas zu “Hohlwort Gott” nächtens erst recht nochmal klarwurde, darf der Sprachwissenschaftler selbstverständlich, wie jeder, der seine Sache richtig machen will, auf keinem Gebiete nachlässig sein: am wenigsten aber auf jenem der Bedeutungslehre.

Phonetik, Metrik, Syntax, Grammatik, rhetorische Figuren, sonstnochwas, alles wichtig, unabdinglich, die Geheimnisse der Poesie, des stringenten Textaufbaus, Pausen, Interpunktion, angemessene Metaphern, Philosopheme, Hervorhebungen, was auch immer: Mit der Begrifflichkeit steht und fällt unser Tun.

Es spielt dabei keine Rolle, dass sich kaum einer für unsere Wissenschaft interessiert.

Denn uns obliegt dreierlei. (weiterlesen…)

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Kommentarstränge: Leser lernen Deutsch

Dienstag, 04. September 2012

Im Kommentarstrange zu “Vom ortbaren Handyoten” schrieb ich unter anderem:

‘Es ist für keine Zeitung leicht, die meisten ihrer Kommentatoren als “Verschwörungstheoretiker” oder, Neusprech, “Verschwörungsliebhaber” abzutun.’

Die großen Schafsmedien sitzen diesbezüglich inzwischen tatsächlich immer häufiger mächtig in der Tinte.

Einerseits sollen sie jeden selbständig denkfähigen Bürger auftragsgemäß als VSTler bzw. VSLHler verleumden und herabsetzen, andererseits werden sie von ebenjenen, ihren eigenen ach so blöden Lesern, immer unverhohlener ausgelacht und dafür runtergelassen.

Selbst das Zensieren hilft nicht mehr viel, da man eben nicht (in manchen Fällen) vier Fünftel der Beiträge zensieren kann, ohne dass man für seine diesbezügliche Hauspolitik irgendwann so notorisch wird, wie die Zeit.

Der Spiegel ist mit seinen Artikeln inzwischen nicht selten derart runter, vor allem jenen, in denen er sich als Oberkriegstreibermedium der Republik geriert, dass er fast nur noch Häme und Spott dafür erntet.

Ich halte es für enorm wichtig, dass Leute, die die Zeit dazu finden (ich habe sie nurmehr selten, um extern zu kommentieren), hier mit aller Beharrlichkeit und angemessenen Gnadenlosigkeit dranbleiben. (weiterlesen…)

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Der Gender isch en Brissel

Dienstag, 04. September 2012

Da war einmal ein Schwab

Wie es kaum einen gab

Stuttgart verließ er

Günther hieß er

Gen Brüssel

Jenseits der Düssel

Deutsch konnt’ er nicht

Drum Englisch

Ganz benglisch

Er spricht

Früher speist’ er

Günther heißt er

Noch im Türmle

Das geistig Würmle

Gleich daneben, wo ich sitz’

Gedenkend seiner schlechten Witz’

Jetzo ist er Eurokrat

Dieser Schwabenunflat

Deutsch war ihm zu fad

Dem Halbrat

Brüssel muss ihn nun ertragen

Den nichtmal Vagen

Ob die Belger das verdient

Dass er dort jetzt grient?

Ja, wir hiesigen Schwaben

Uns schon schaben

Ohne ihn zu missen

Doch mit schlechtem Gewissen

Im Genack

Wegen dem Kreuzkrabbensack

Dass er dorthin durfte

Als Unsriger schlurfte

Vorm Neuen Schloss die Rabatten

Anhiero zu häckeln und pflegen

So wär’s recht des Matten

Auch Wege zu fegen

Mag sein es war stille Rache

Ob der Brüsselsache

Dass wir ihn dorthin

Wo er

Unschwer

Mid Disziblien

Gern auferschien

Bei uns in der Beiz

Ohne Geiz

Nein, voller Reiz

Seiner gedacht

Der Schand’ er gebracht

Jener Jaik

Dem sein Rad ein Bike

Als wär’ er Mike

On Strike

Oder Pike

Jetzt dort

Haubdsach

Der Schwach

Der Donder

Isch fort

Dort nonder

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Schweizer unergyptert

Dienstag, 04. September 2012

Was wir brauchen, ist ein umfässliches Wahrheitsgebot nebst flankierendem Witzverbot.

Die Wahrheit kommt nämlich immer mehr unter die Räder, ungeschützt, indem der Witz sich auch noch über sie lustig macht.

Man wusste schon in Altägypten, dass es so nicht geht.

Keiner hätte je an den Pyramiden mitgebaut, wenn er eine Vorlage und Zeit zum Lachen über die Wahrheit gehabt hätte.

Es gäbe wahrscheinlich noch nicht einmal Freimaurer, hätte nicht wenigstens dort Zucht und Ordung geherrscht.

Diese Dekadenz ist kaum noch zum Aushalten. Jeder darf Ra verhohnepiepeln, alswie es ihm beliebt. Nicht mehr auch nur die geringste Exekution dafür. So baut man keine Pyramiden, so geht alles den Rhein runter.

Ein gesundes Gemeinwesen braucht einen oder auch ein paar Götter, dazu fähige Priester und einen willfährigen Plebs.

Den Rest braucht keiner.

Wir sind völlig runter. Jeder Lümmel schreit herum, dass ihm Weizengraupensuppe mit Knoblauch nicht genug sei. Will noch Käs’ dazu.

Käs’ gibt’s in der Schweiz. Und auch dort eigentlich nur für Priester und Bundesräte. Glaubt denn noch einer, dass der normale schweizer Pyramidensklave sich einen Käs’ leisten kann?

Die Bundesräte sind auch bald dran. Seit wann brauchen Sklaven Gewerkschaftsvertreter, die Käs’ kriegen?

Der Käs’ gehört in die Kuh.

Und nicht in den Schlund von frechen Bergsozen. (weiterlesen…)

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Ohrlöcher gegen Vorhäute

Montag, 03. September 2012

Ich weiß, dass es langsam nervt. Manchmal aber geht es nicht anders.

Also: Beschneidung sei sowas wie Ohrlochstechen.

Gut: Dann bin ich für zwei Bundestagsabgeordnete gut.

Ich lasse mir rechts und links ein Ohrloch stechen, ohne Betäubung und öffentlich, und die lassen sich entsprechend ihre Zipfel verschneiden.

Damit unterziehe ich mich gleich zwei harmlosen Prozeduren, und die jeder nur einer.

Soll man einer sagen, dass das von meiner Seite her nicht fair sei. (weiterlesen…)

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Revision

Montag, 03. September 2012

Ich weiß jetzt, warum mal ein Chinese sagte, dass im Nichtstun alles getan sei.

Der schaffte im Nichtstun womöglich die Hälfte dessen, was ich dabei mache.

Jeder dachte, er tue nichts, und damit merkte keiner, was er dabei schuf.

Scheinbar ein kluger Mann. Er machte sich zum Kasper, um Ruhe für seinen Ernst zu haben.

Konfuzius war weitaus fähiger. Denn er bedurfte eines solchen Firlefanzes nicht.

Meister Kung versteckte sich nicht.

Er verbarg höchstens mal jenes Wort, das ihn direkt den Hals gekostet hätte.

Das darf selbst der Größte tun. (weiterlesen…)

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Denk ich …

Montag, 03. September 2012

Denk’ ich Deutschland schon am Tage, geh’ ich rück ins Bett mit Plage.

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“Deutscher Ethikrat”

Montag, 03. September 2012

Hier zunächst, was der “Deutsche Ethikrat” auf seiner unheimlichen Seite zur Knabenbeschneidung eingestellt:

“Ethikrat empfiehlt rechtliche und fachliche Standards für die Beschneidung
PRESSEMITTEILUNG 09/2012
Berlin, den 23. August 2012
Unter großer öffentlicher und medialer Begleitung hat sich der Ethikrat am heutigen Donnerstag im Rahmen einer öffentlichen Plenarsitzung mit der Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen und weltanschaulichen Gründen beschäftigt.

Die Vorsitzende Christiane Woopen betonte in ihrer Einführung, dass der Ethikrat mit seiner öffentlichen Debatte zur Versachlichung des Diskurses beitragen wolle.

Grundlage der Diskussion des Ethikrates waren Vorträge der Mitglieder Leo Latasch, Ilhan Ilkilic, Reinhard Merkel, Wolfram Höfling und Peter Dabrock zu medizinischen, religiös-kulturellen, straf- und verfassungsrechtlichen sowie ethischen Aspekten der Beschneidung.

Ungeachtet tiefgreifender Differenzen in grundlegenden Fragen empfiehlt der Ethikrat einmütig, rechtliche Standards für eine Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen zu etablieren und dabei folgende Mindestanforderungen umzusetzen:

1. umfassende Aufklärung und Einwilligung der Sorgeberechtigten
2. qualifizierte Schmerzbehandlung
3. fachgerechte Durchführung des Eingriffs sowie
4. Anerkennung eines entwicklungsabhängigen Vetorechts des betroffenen Jungen.

Darüber hinaus fordert der Ethikrat die Entwicklung und Evaluation von fachlichen Standards für die Durchführung der Beschneidung unter Mitwirkung der Betroffenen und der beteiligten Gruppen.”

“Ungeachtet tiefgreifender Differenzen in grundlegenden Fragen empfiehlt der Ethikrat einmütig, …”

Soso. Die deutschen Oberethiker empfehlen also, indem sie sich grundsätzlich äußerst uneinig, einmütig, dass…

Wie bitte? (weiterlesen…)

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Hohlwort “Gott”

Sonntag, 02. September 2012

“Gott” ist das sinnleerste Wort.

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Von Odin, Bruno und uns Gottlosen

Sonntag, 02. September 2012

Ich mag Odin zwar lieber als andere sogenannte Götter.

Nicht nur, dass er anscheinend noch nicht einmal was gegen Germanen hatte: es ist wenigstens für Dichter ein sehr gewichtiger ihm zugeschriebener Spruch überliefert.

Dass er nicht, wie fast der ganze Rest (Buddha ausgenommen) zur Versklavung oder Vernichtung jener aufruft, die nicht an ihn glauben, macht ihn mir zusätzlich sympathisch.

Damit steht er als Gott schon mehr als ziemlich gut da.

Ich sehe ihn trotzdem nicht als Gott.

Man hat sich ihn entweder als Gott erdacht, oder aber er war ein Raumfahrer, der es mal ausnahmsweise gut mit der Menschheit meinte.

Deshalb gibt es keinen Grund, an ihn zu glauben.

Konfuzius kannte ihn wohl nicht. Er hätte ihn nur botmäßig zum Mahle geladen. Bei mir darf Odin auch jederzeit speisen, wenn er Zeit dazu hat.

Die ganze bekannte Historie des Menschen ist geistig die der Emanzipation von Göttern. (weiterlesen…)

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Feigheit vorm kranken “Gott”

Sonntag, 02. September 2012

Angesichts der ganzen Beschneiderei und deren Apologeten wundere ich mich wieder einmal, weshalb ich Respekt vor was haben solle.

Ich achte grundsätzlich erstmal jeden Menschen.

Das heißt aber nicht, dass ich seine Religion achten muss, wenn ich sie in derlei gravierenden Vorschriften nicht umhin kann, für pervers, irr, graus zu halten.

Feige Kasperlesversammlungen wie unsere sogenannten Satireblätter mögen sich daran gütlich tun, das Christentum und den Papst zu verspotten. Die machen das, wovon sie sich einen verkaufsfördernden, ungefährlichen kleinen Skandal ausrechnen, da aber wenig bis nichts, wo sie eigentlich, hätten sie einen Arsch in der Hose, sich zwingend gefordert sehen müssten.

Lasche Christen verhohnepiepeln, das traut man sich, schon ob vergleichsweiser Bagatellen. Dorten aber beschneidet man sich seinen Schreibstift sozusagen freiwillig.

Derlei Satireblätter sind daher lediglich eine Satire ihrer selbst. (weiterlesen…)

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Vorhaut ab gleich Grundgesetz ab

Sonntag, 02. September 2012

Dies Ding hier, ein Prozess zu einem millimetermissratenen Kleinkinderohrlochstechen, ist so kurios, dass ich es aufgreifen muss.

Der ganze Bericht läse sich wie eine blanke Realsatire, stünde nicht die Frage nach dem Kindeswohl im Raume.

Und gäbe es nicht den Bezug zur Knabenbeschneidung.

Wie ich es ankündigte, dessen sicher, dass die Sache für die Berliner Knabenverstümmlerdurchwinker noch reichlich komplizierter werden werde, als die sich das in ihrer Besinnungslosigkeit zunächst gedacht, baut sich jetzt, und da wird mehr kommen, schonmal dieser Fall vor ihnen auf.

Hier ist von der “Einwilligung” eines dreijährigen Mädchens die Rede, das sich, mit pierceverhunztem Vater als Vorbild, zum Geburtstage ein doppeltes Ohrlochstechen wünschte, das dann nicht den Vorstellungen ebenjenes Vaters entsprach, was diesen wider die fahrlässigen Stecher vor Gericht führte.

Der Richter ging, analog zum Kölner Beschneidungsurteil, wo der behandelnde Arzt wegen eines Verbotsirrtums freigesprochen wurde, ebenfalls davon aus, dass den Durchstechern keine Strafe wegen Körperverletzung zugemessen werden könne.

In diesem Falle, noch.

Sollte die Knabenbeschneidung “gesetzlich geregelt”, also erlaubt werden, so haben wir hier, was vorsätzliche Kinderverletzung und -verstümmelung anlangt, mit einem rituellen Wilden Westen zu rechnen.

Oder hat man etwa vor, Moslems und Juden in ihren Kinderqüalrechten über alle anderen Bürger und deren diesbezügliche religiöse Vorlieben zu stellen?

Ja, klar hat man das vor.

Allein, es fehlt an jeder nachvollziehbaren Begründung. (weiterlesen…)

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Vintage-Manager

Sonntag, 02. September 2012

Spätestens seit ich ein paar graue Haare habe, bin ich wohl auch ein bisschen Vintage.

Hätte ich meine alte Adidas-Trainingshose noch, die in den Achtzigern als Oberbekleidungsinbegriff des dekadenten, biersaufenden, bäuchichten, mit Sandalen und gelb angespecktem Unterhemd in der Sonne dösenden Schrebergartenvollspießers galt, so wäre sie jetzt auch Vintage.

Am liebsten von allem Vintage ist mir Vintage Port. Der ist zwar oft erst ein paar Jahre alt, aber leider nie billig.

Wer kauft mir meine Vintage-Sandalen ab?

Irgendeinen versessenen Vintage-Sandalensammler muss es doch geben.

Ich garantiere, dass sie aus ersten Füßen stinken.

Ich lebe sogar in einem Vintagehaus (Gründerzeit).

Ich schreibe Vintage.

Manche Fliege ist schon Vintage, wenn sie erst zwei Wochen auf dem Puckel hat.

Selbst mein Schreibtisch ist Sondervintage. Den klaute 1945 der französische Stadtkommandant meinem Opi. Meine beharrliche Omi ließ ihn dann später wieder raus.

Ob man in meinem Alter, nochmal auf Brautschau, wohl schon einer Dulcinea das Kompliment machen darf, sie sei wirklich gut erhalten Vintage?

Sicher aber bin ich vorhin ziemlich Vintage aufgestanden. (weiterlesen…)

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Mikrochippiert sie!

Samstag, 01. September 2012

Hier mein Vorschlag zur Transparenz und demokratischen Kontrolle.

Jedes Volk (je nach Größe) wählt seine 50 bis 5000 wichtigsten Entscheider.

Daraufhin werden diese mit einem Mikrochipimplantat ausgestattet.

Dann kann jeder Bürger jederzeit am Rechner oder Schmerzphon sehen, wo die Verdächtigen sich gerade aufhalten. (weiterlesen…)

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Von den ortbaren Handyoten (II)

Samstag, 01. September 2012

Zur Handyortung wurde mir grade noch klar, dass ich grundsätzlich sehr verdächtig bin, da ich fast nie ein Handy benutze oder auch nur mit mir führe.

So verhalten sich praktisch nur noch halbclevere Kriminelle und konspirative Revolutionäre, die noch nicht verstanden haben, wie man seine Hausaufgaben richtig erledigt.

Wer also wirklich unauffällig bleiben will, der hat sein Handy wenigstens öfter dabei und quakt damit auch ab und an einen voll bzw. lässt sich anrufen.

Wer es gescheit anstellt, wird natürlich nicht 500 Meter vor einem verdächtigen Ort sein Ding funkunfähig machen, und 500 Meter dahinter wieder an. Das fällt auf.

Wer also ein Ding drehen will, der wird sich intelligenterweise eine gewisse (fallabhängige) Zeit davor irgendwo in der Nähe des geplanten Geschehens orten lassen, was ihn unverdächtig macht, da ja keiner so blöd wäre; es sei denn, er wäre aus Hamburg und sonst noch nie in Hintertupfingen gewesen.

Ein Gangster, der auf der Höhe der Zeit, wird sich also, nie darüber redend, noch gar etwas dazu aufschreibend, einen geschickten Handymitführ- und Nutzungsplan machen.

Dieser sollte für sein bürgerliches Leben so nachvollziehbar wie möglich sein. Immer wieder normale Abweichungen (keine zu große Regelmäßigkeit!), häufige Gespräche der modernen irrelevanten Art, Terminabsprachen zum Hamburgerfressen usw.

Ab und an schaltet er es auch mal (normal, also weiterhin ortbar, Akku und Sim noch drin) ab, z.B. im Kino oder im Theater oder auf einem Empfang.

Und hie und da hat er es auch mal gar nicht dabei.

Das soll selbst heute noch in den besten Familien vorkommen. (weiterlesen…)

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