Wer gut eingießt, genießt der göttlichen Quelle.
Archiv für den Monat September 2012
Göttliche Quelle
Freitag, 14. September 2012Schmerzphon wichtiger als Deutschland
Donnerstag, 13. September 2012Am Tage des Euro-Urteils hatten große deutschen Schafsmedien schon des Abends ein neues Schmerzphon ganz oben auf ihrer Netzseite. Das lässt tief blicken. Quatscht Euch vollends doof.
Islamistische “Freunde” ermorden US-Botschafter
Mittwoch, 12. September 2012Jetzt wurde der US-Botschafter in Libyen in Benghasi, der Hochburg der Revolution, von Islamisten ermordet; seine libyschen Bewacher seien bei dem Angriff geflohen (ob sie mit den Angreifern sympathisierten?).
Anlass soll ein Mohammed-Satirefilm gewesen sein, der, zusätzlich heiklerweise, wesentlich mithilfe von jüdischen Spenden produziert worden sei und, was wohl, moslemische religiöse Gefühle verletzt habe. Sowas macht man nunmal nicht. Meinungsfreiheit braucht kein Mensch. Nicht einmal ein Ami. (Dass der Botschafter an dem Film wohl nicht beteiligt war, war den Selbstgerechten Mohammeds offenkundig egal.)
Die USA haben in Libyen genau die Leute gegen Gaddhafi unterstützt, die jetzt ihren Botschafter niedermetzelten. (weiterlesen…)
BVG: Euro-Urteil schlechter Witz
Mittwoch, 12. September 2012Der ESM soll uns also erstmal “nur” 190 Milliarden abschakalen können.
Derweil kann die EZB, bis zur sogenannten Entscheidung in der Hauptsache, holen, was sie will.
Dies Urteil des BVG ist ein schlechter Witz.
Goldman Sachs, Draghi und der Rest der Wegelagerer werden ihn jedoch köstlich finden.
Vom Lügenpantheon (III)
Montag, 10. September 2012Die Lüge, mit der wir uns jetzt befassen wollen, ist zwar nicht nur allen treuen Lesern dieser Seite, sondern auch sonst vielen Menschen als solche bekannt, wird aber nicht nur aufgrund ihres aktuellen Bezuges, sondern auch deshalb hier aufgenommen, weil sie einen besonderen Mechanismus paradigmatisch aufzeigt.
Es handelt sich um die Verfassungslüge.
Wir haben ein Verfassungsgericht, einen Verfassungsschutz, sogenannte Parteien des Verfassungsbogens, verfassungsfeindliche Gruppierungen und Parteien, einzelne Verfassungsfeinde, bloß eines nicht: eine Verfassung.
In dem Schriftsatz nämlich, dem Grundgesetz, das wie als ob es nicht anders sein könne, landauf landab als unsere Verfassung bezeichnet wird, steht eindeutig drin, dass eine Verfassung noch aussteht: (weiterlesen…)
Vom Werte der Philosophie (III)
Montag, 10. September 2012Die Philosophie vermag uns dahin zu führen, dass wir uns selbst zuhorchen lernen.
Das heißt, wir lesen das selbst Gesagte, und wundern uns noch darüber, lauschen der seltsamen eigenen Worte.
Wir lachen der Weisheit, gewahren des Schönen, das uns da die Gedanken geführt, geführt haben muss!
Und wir wissen doch, dass wir selbst es waren, die sich bis über die gesetzten Grenzen hinaus dorthin!
Ich verstehe inzwischen auch Konfuzius und Nietzsche immer besser.
Sie haben dies erfahren.
Allein: Ihren Gleichmut habe ich noch nicht erlangt. (weiterlesen…)
Vom Lügenpantheon (II)
Sonntag, 09. September 2012Seit Jahren lügt man auch des Wesens des Lernens.
Man behauptet, dass es dem Schüler abträglich sei, wenn ein guter Lehrer ihm erstmal sagt, wie es geht.
Nein, in irgendeiner zusammengewürfelten Gruppe, so die Würfel manipuliert, dass stets ein Lernwilliger zur Arschgeige der Faulen gemacht, ließen sich bessere Ergebnisse erzielen, denn wenn jeder angehalten, mitzudenken, zu begreifen, sich an die eigene Nase zu fassen.
Dass Gruppenarbeit sinnvoll sein kann, sei hier nicht bestritten.
Heute aber verteufelt das ganze Reformpädagogikgesindel (tut mir nicht leid, in diesem Zyklus werde ich deutsch und deutlich) den sogenannten “Frontalunterricht”, also, dass einer erst einmal erklärt, wie es geht, als quasi faschistoide, völlig überholte Lehrmethode. (weiterlesen…)
Vom Lügenpantheon (I)
Sonntag, 09. September 2012Ich gehe jetzt an das Lügenpantheon heran.
Dessen, so wie ich ihm das Dach in Trümmer schlage, anzuschauen, wird voraussichtlich für viele nicht lustig. Es geht aber selbst auf dieser Seite nicht immer nur um einen wohlfeilen Spaß für keinen halben Eurocent.
Die erste Lüge, die ich hier unter dem Titel “Lügenpantheon” betreue, ist, dass konsequente harte Arbeit sich, wenigstens irgendwann, doch auszahle.
Das stimmt so überhaupt nicht.
Nichtmal an meinem und Ihrem Sonntag.
Ich sehe, nur als Beispiel, Millionen hart arbeitender Menschen, die kaum den Hartz verdienen, andererseits eine ähnliche Menge Nichtarbeitender, die den schon eingestrichen haben, bevor sie aufstehen.
Auch, wie ersterer hart erarbeitetes Gut, jetzt besonders aktuell, auch noch sonstwohin, außer Landes, geschafft wird, wobei die übelsten Schmarotzer dreimal ihren Schnitt machen.
Ja, ich habe für harte Arbeit, Schwerstarbeit, z.B. als Steinmetz, auch schon Geld bekommen.
Die schwersten, härtesten, wichtigsten Arbeiten aber, denen ich mich bisher gestellt habe, brachten meist nichts.
Doch: Spott gab’s nicht selten kostenlos dazu.
Darob, dass ich so doof sei, sie auszuführen.
Es ist hier nicht mein Behuf, irgendeinen runterzuziehen.
Auch nicht zu jammern.
Es geht allein um die Beschreibung der Wirklichkeit wider eine der eingeschliffensten Lügen. (weiterlesen…)
Therapie für Verschwörungstheoretiker!
Sonntag, 09. September 2012Für fast jeden aberrierten Seckel (gut, männliche Seckel kommen dabei etwas schlechter weg, was hier aber jetzt nicht das Thema sein soll), tut mir leid, das hier so hart sagen zu müssen, gibt es psychosoziale Betreuung, Umschulungen, Wiedereingliederungsprogramme.
Nur Verschwörungstheoretiker, diese Armseligen, erhalten von der Gesellschaft, die sie schließlich hervorgebracht, keinerlei Hilfe.
Das ist noch gemeiner, als nur ein bisschen asozial.
Das verstößt gegen jeden Gleichbehandlungsgrundsatz und alle nur erdenklichen Menschenrechte.
Kein Wunder, dass diese gesellschaftliche Gruppe sich immer mehr in die Ecke gedrängt sieht, sich abkapselt, vom Rest vollends abwendet.
Dieser Zustand ist unerträglich.
Es müssen endlich geeignete Therapiezentren mit qualifiziertem Personal her.
Wo den Betroffenen, bei Tee und Gebäck, z.B. in aller Ruhe erklärt wird, wie Stahlbetongebäude ganz normal nahezu in Freifallgeschwindigkeit in sich zusammenfallen können und dies auch tun, wenn Bärtige dort hineingerast sind.
Es kann doch nicht so schwer sein, Leuten ihre Dummheit nachzuweisen!
Überall sonst ist das Tagesgeschäft! (weiterlesen…)
G. C. Lichtenberg: Horcht, Ihr Aphoristiker!
Sonntag, 09. September 2012Ich verstehe Georg Christoph Lichtenberg immer besser.
Er ist einer derer meiner Lehrer, die mir, was ich schon von Kindesbeinen an vermutete, bestätigten, dass sich immer noch ein nicht hinreichend betreuter lustiger oder auch tragikomischer Blödsinn findet, wofern man nur Augen und Ohren aufmacht.
Man kann auch das üben.
Jeder Aphoristiker ist gehalten, es zu üben.
Allzuleicht schleicht sich ein erlesener Unfug einfach an einem vorbei.
Nietzsche war natürlich noch besser als Lichtenberg.
Es geht aber nicht an, dass ich immerzu nur den alten Fritz lobe. Das hätte er bestimmt nicht gewollt.
Manchmal blicke auch ich in die Trübsal.
Spaziert aber irgendsoein tripelsandriger dummer Spruch oder Flachkopf an mir vorbei, so geht es mir oft schlagartig wieder besser. (weiterlesen…)
Dümmster Slogan seit Äonen sich verwohnen
Sonntag, 09. September 2012“Mit Word kann sich jeder Text sehen lassen!”
Hörte ich gerade im Suburbstrottelradio.
Das ist der dümmste Werbespruch, seit der Urknall nicht stattfinden wollte.
Ein von Dementen betriebenes amerikanesisches Garagenklitschenstartup versucht so, Deutschen seine Resthirnerweichungsware zu verkaufen.
Das stachelt jetzt aber doch meinen Ehrgeiz an.
Es muss ein Sublativ, eine Untersteigerung, zu ermitteln sein. Wäre doch gelacht.
“Mit Word kommt es auf Ihre Sätze nicht mehr an!”
Zu lang. Zu komplex. Verstehen die meisten User nicht. (Nichtmal die Pusher, und das darf nun wahrlich nicht sein.) (weiterlesen…)
Libertäre: Ring frei!
Sonntag, 09. September 2012Anschließend an meinen kurzen Beitrag des Titels “Europa als Produkt der Enteignung” brachte Leser Thomas die libertäre Lösung ins Spiel, mit speziellem Verweis auf die Partei der Vernunft.
Der libertäre US-Politiker Ron Paul und dessen Agenda, sicherlich vielen ein Begriff, war hier schon verschiedentlich Thema (die Suchfunktion oben rechts führt zu den Artikeln).
Die prominenteste deutschsprachige Netzseite, auf der regelmäßig libertäre Positionen vertreten werden, dürfte “eigentümlich frei” sein, betrieben von dem quirligen Verleger Lichtschlag. (Der nicht nur betreibt und verlegt, sondern auch selbst eine spitze Feder zu führen weiß.)
Wer nun, Anhänger der PDV oder auch nicht, meint, die libertären Ansätze gut verstanden zu haben und konzis darlegen zu können, am besten mit Bezug zur aktuellen politischen Entwicklung und konkreten ersten aus seiner Sicht zu unternehmenden Schritten, dem böte ich hier qua Gastbeitrag dafür gerne eine Plattform.
Es sollte sich dabei um einen eigens geschriebenen Beitrag handeln: Will heißen, dass er hier erstveröffentlicht wird, wobei selbstverständlich alle Nachveröffentlichungsrechte beim Autor verbleiben.
Ich selbst kann zu diesem spannenden Thema leider nicht hinreichend qualifiziert schreiben, da ich mich mit der “Österreichischen Schule” (von Hayek, van Mises usw.) bislang nicht wirklich eingehend beschäftigt habe.
Ich werde aber sicherlich engagiert mitdiskutieren.
Der Beitrag sollte, wenn jemand Lust dazu hat, sich hier entsprechend zu engagieren, natürlich keine reine Werbeveranstaltung für die PDV sein, wobei Verweise auf einzelne Programmpunkte, Videos etc. selbstverständlich möglich sind: er sollte vielmehr vom Grundsätzlichen her erklärend zum Konkreten hin aufbauen.
Ich lasse mich aber auch gerne überraschen.
Wer also ein gutes Gedicht oder Gleichnis oder eine zackige Satire auf Lager hat, welche Textsorte zur Sache auch immer, möchte seinen Text einreichen.
Los, Ihr Libertären! (weiterlesen…)
Vom Werte der Philosophie (II)
Sonntag, 09. September 2012Im ersten Teile nahm der Gegensatz zwischen uns Philosophen und den Geldwechslern noch einen erheblichen Raum ein. Den brauchen wir jetzt nicht mehr.
Die Philosophie fängt dort an, wo die Religion verstandesgemäß aufhört.
Will heißen, dass wem es des Glaubens genug das eigenständige Denken anfängt.
In jeder Richtung.
Da ergibt sich, naturgemäß, nicht nur Vergnügen.
Es ertönen kaum Schalmeienklänge hin zum nächsten Bankette.
Man redet mehr mit dem Wasser und den Steinen, manchmal, als mit Menschen. (weiterlesen…)
Vom Werte der Philosophie
Sonntag, 09. September 2012Irgendwo mit Konfuzius, der Stoa, Cervantes, Kleist, Nietzsche und mir selbst liegt die für mich richtige Philosophie.
Es geht bei der Philosophie, siehe Konfuzius über Jahre seines Lebens, siehe Kleists frühes Ende von eigener Hand, siehe Nietzsches Krankheit, Cervantes’ hartes Schicksal, siehe die weitgehend verblichene Stoa, nicht darum, ob sie gerade besonders gangbar sei.
Wer die Weisheit wirklich liebt, fragt nicht zuvörderst darnach, wohin ihn diese Liebe führen möge.
Unsere Aufgabe ist es, soweit wir das vermögen, nicht nur für uns, sondern für alle Menschen zu leben.
Wer das nicht sehen will, möchte mit der Philosophie erst gar nicht anfangen, stattdessen einen anständigen Beruf erlernen.
Wir sind, nicht wie Jesus vorgeblich sagte, weshalb er so, wie überliefert, nicht dazuzählt, nicht nicht von dieser Welt.
Wir sind eben genau von dieser Welt.
Wer nicht von dieser Welt ist, kann uns nicht einmal gestohlen werden.
Ja, in trüben Stunden werfen wir unsere Sinne auch einmal in die Hinterwelten.
Da aber ist weder unsere Heimat, noch dass unser Trachten dorthin strebte. (weiterlesen…)
ESM-Wette
Samstag, 08. September 2012Vorhin brachte ich, beim telefonischen Gespräche, eine dezidierte Einschätzung bezüglich dessen vor, wie das BVG nächste Woche entscheiden werde. Auf den Wettvorschlag des anderen hin, der die Sache ganz anders voraussieht, traute ich mich meiner Prophezeiung halber dann aber doch nur, eine Flasche Bier zu setzen. Ich finde diesen Geiz nicht geil, habe aber trotzdem keine Lust, noch mehr zu verlieren.
Verteidigt das Grundgesetz!
Samstag, 08. September 2012Normalerweise wird man ja, wenn überhaupt, durch das Erscheinen und nicht durch die Obsoletmachung eines Schriftsatzes inspiriert.
Nicht aber so, bei mir zumindest, mit dem Grundgesetz.
48 Jahre lang hat man mir eingetrichtert, dass ich mich daran zu halten habe, alle anderen auch.
Jetzt hat man es aufgehoben, so eindeutig und unzweifelhaft wie nie zuvor, aber keiner von denen, der mir meine verordnete Heilige Schrift genommen, bekennt sich auch dazu.
Nun gut, welcher vernünftige Straßenräuber zeigt sich schon selbst an und erzählt noch, was genau er wozu von wem erbeutet.
Wenn er je erwischt werden sollte, waren es mit Sicherheit die sozialen Umstände, die ihn dazu trieben. (weiterlesen…)
Grundgesetz ab: Supi!
Samstag, 08. September 2012Es ist wirklich supi, dass das Grundgesetz obsolet. Jetzt muss ich wenigstens nicht mehr auf meine eigene Menschenwürde achten und kann mir darauf mächtig einen…na, das sage ich jetzt lieber doch nicht. Es könnte mir ja noch einer glauben.
Im Grundgesetzgraben
Samstag, 08. September 2012Eigentlich, ich habe, zugegeben, ein wenig Zeit dafür gebraucht, es so, also richtig, zu begreifen, ist es ja befreiend, dass das Grundgesetz nicht mehr gilt.
Selbstverständlich weiß ich, dass ich mich darauf im Zweifel nicht werde berufen können, da es gegen mich sicherlich immer noch gilt.
Ich heiße ja nicht Merkel oder Draghi und habe mir meine Sporen bei Goldman Sachs verdient.
Als de facto Staatenloser muss ich jetzt aber nicht mehr meine Treue zu einer Verfassung bekunden, die zwar nie eine war, sondern immer ein Übergangsgesetz, das fälschlich als solche behauptet wurde, inzwischen aber auch entkraft.
Anders formuliert: Wo es gar keinen “Verfassungsbogen” mehr gibt, muss ich mich für diesen auch nicht mehr zurechtbiegen.
Die Verfassungsbögler, -bogenschützen, deren Vorgänger mir in der Schule beibrachten, jeder anständige Bürger habe auf dem Boden der Verfassung zu stehen, haben jetzt nichts mehr, auf dem sie mich zum Stehen auffordern könnten. (weiterlesen…)
















