Knabenbeschneidung: Enddekadenz

Ich hatte ehrlich vor (das mögen Sie mir jetzt glauben oder auch nicht), zur Penisverstümmelung keine Satiren zu machen.

Gar zu krass erschien mir das.

Inzwischen habe ich mich anders entschieden.

Ich bin nicht mehr bereit, dieses Mittels zu entraten, um damit mein Entsetzen, meinen Protest demgegenüber auszudrücken, was im Zusammenhang damit abgesondert wurde und inwischen offiziell als Gesetz in Planung ist.

Irgendwann langt es.

Dann sollen sie eben, die Kinderverstümmler und -schänder legitimiert habend, einen Satiriker vor Gericht bringen.

Einen, der es kaum noch fassen kann, wie tief das Rechtsempfinden der Mächtigen dieses Landes, auch deren Denkvermögen, ins absolut Verwerfliche, haltlos Unmoralische gesunken ist.

Ich unterwerfe mich dem nicht.

Mit den “Eckpunkten”, welche das Justizministerium, das richtig Unterwerfungsministerium hieße, jetzt angetreten ist, ist der Rubikon überschritten.

Ich hatte mal die Polizei da, nur, weil ich meinen Jungs gegenüber, als sie unablässig arg rauften, in der Tat wirklich laut wurde, hatte hinterher einen Zwangstermin beim Jugendamt.

Ich konnte die Beamten nur deshalb an der Türe abweisen, weil sie beide auf Anfrage dazukamen und jenen, verlegen grinsend, offensichtlich unverletzt, erklärten, sie hätten es schon ziemlich doll getrieben, und der Papa hätte nichts gemacht, außer laut Plärren. Was sie schon irgendwie verstehen könnten.

Den Zwangstermin musste ich, mit beiden, die glücklicherweise nochmal zugaben, dass sie es eben zu doll getrieben hätten, glücklicherweise bei einer Jugendamtsangestellten, die kein A… war, trotzdem absolvieren. Vorschrift.

Die Welt steht auf dem Kopfe.

Jetzt gilt es. Jetzt ist der Zacken ab.

Jene “Eckpunkte” sind auch, ich deutete es oben schon an, eine Beleidigung, nein, ja, auch, meinetwegen, nein: eine Verhöhnung jedes menschlichen Verstandes.

Wer so etwas unwidersprochen durchgehen lässt, kann gleich freiwillig ins Straflager für Denkfähige gehen.

Es war klar, ich wusste es, ich prophezeite es hier mehrmals, dass es schlimm und dumm kommen werde; jetzt aber stehen die “Eckpunkte” im Raum; und diese beantworte ich selbst jedenfalls nicht nur mit Entsetzen.

Das ist so irr, so zwerch, so pervers, so zerschwurbelt, dass ich es erstmal gar nicht einzeln inhaltlich hernehme.

Das ist enddekadent.

(Es müssen auch massenweise Strafanzeigen her. Wegen Durchführung, Förderung und öffentlicher Billigung massenhafter schwerer Körperverletzung sowie von sexuellen Zwangshandlungen an wehrlosen Minderjährigen. Die werden auch kommen. Die Blöds, die Speichellecker in Berlin, haben noch nicht einmal einen Lutscher weit eine Ahnung, worauf sie sich eingelassen haben.

§ 226
Schwere Körperverletzung

(1) Hat die Körperverletzung zur Folge, daß die verletzte Person 1. das Sehvermögen auf einem Auge oder beiden Augen, das Gehör, das Sprechvermögen oder die Fortpflanzungsfähigkeit verliert,
2. ein wichtiges Glied des Körpers verliert oder dauernd nicht mehr gebrauchen kann oder
3. in erheblicher Weise dauernd entstellt wird oder in Siechtum, Lähmung oder geistige Krankheit oder Behinderung verfällt,

so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

(2) Verursacht der Täter eine der in Absatz 1 bezeichneten Folgen absichtlich oder wissentlich, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.

(3) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

Man beachte (1)/2. sowie (1)/3. sowie (2)

Das heißt nicht unter drei Jahren Kiste, und diese Mindeststrafe ist vollkommen angemessen, Freunde der Nacht.

Die Vorhaut ist ein wichtiges Glied des Körpers, ein Organ, und Vorsätzlichkeit liegt ebenfalls zweifellos vor. Ebenso eine erhebliche dauernde Entstellung.

Leckt mich noch nicht mal im Ursche!

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5 Antworten zu “Knabenbeschneidung: Enddekadenz”

  1. Rainer Grzybowski sagt:

    @ Magnus

    Ich hab’s Dir gesagt: Denen fällt garantiert irgendeine Finte ein.

    Diese Herrschaften gleichen ihre Minderintelligenz durch Schläue aus, ganz nach dem Bilde derer, von denen sie bezahlt werden.

    Frau Leutfresser-Schnarrenbacher macht da keine Ausnahme.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Rainer Grzybowski

    Ja, eine “Finte” nennst Du’s, zunächst betrachtet, richtigerweise.

    Das stimmt aber auch nur in dem Sinne, dass sie versuchen, sich ins BGB wegzuzerschafeln.

    Ansonsten sind da noch mehr “Finten”, die aber deromaßen unter der Seppelmütz’ entstanden sein müssen, dass Kasperl wohl schon dabei ist, sich zu fragen, ob sein bester Freund nicht doch zuviel Blutwurst gegessen hat.

    Das ist nicht schlau.

    Davon auszugehen, dass in ganz Deutschland nur Du und ich lesen können, ist nicht schlau.

    Zumal, soweit ich als Laie weiß, das BGB das StGB nicht übertrumpft.

    Und Paragraph 226 ist (noch) nicht abgeschaft. Oder entsprechend “präzisiert” bzw. ergänzt.

    Die haben irgendwann, als der Kaffee schon bis nahe ans Herzrasen geführt hatte, so viel schlechten Kognak gesoffen, dass das rauskam.

    Ein Meisterwerk der organisierten Seppelschläue, wenn alle Seppel kurz vor dem Holzspritkoma.

  3. Lisa sagt:

    Ich glaube nicht, dass die Politiker besonders dumm sind. Sie sind gewöhnlich durchschnittlich begabt. Sie heben sich nur in einem ab: Sie sind servil ohne Ende und würden alles tun (und tun es auch) um ihren Herren zu dienen und zu gefallen. Keine Ahnung, warum das so ist. Ganz sicher haben sie einen großen Vorteil davon (noch).

    Wenn du wissen willst, wer über dich herrscht, finde herraus, an wem du keine Kritik üben darfst. Voltaire

    (Ich weiß, oft zitiert, aber stimmt einfach.)

  4. haschmech sagt:

    @ Lisa

    “Sie sind servil ohne Ende und würden alles tun (und tun es auch) um ihren Herren zu dienen und zu gefallen.”

    Ich finde, es geht dabei nicht um eine Gruppe von Herren, die sich demnach irgendwo auf der Erde aufhalten müssten, sondern es geht einzig und alleine um den einen Herrn, dem bösen Geist, der im Inneren der Täter wirkt und dessen Wille sich so viele nur allzu gerne unterwerfen, und sie tun das aus dem einen Grund, weil sie dessen Geschöpfe sind.

    Manche denken sicher, diese Sicht ist ein wenig naiv. Aber für mich ist es die einzig logische Sichtweise.

    Testet doch die Täter. Auch diese Lautheuser-Schnarrenberger. Dann werdet ihr feststellen, dass sie im Herzen eiskalt sind. Lasst sie doch bei einer Beschneidung, wo so ein Kind jammert und schreit zugegen sein und ich wette darauf, dass sie dabei keine einzige Miene verziehen werden.

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ haschmech

    Ich denke nicht, dass Du mit Deinem letzten Satz von wegen keine Miene verzeihen generell recht hast.

    Viele solcher Leute sind reine Schreibtischtäter, werden aber mächtig blass, wenn sie selber sehen müssen, wie auf die von ihnen maulweis so tapfer verteidigte Weise das Blut fließt.

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