Islamistische “Freunde” ermorden US-Botschafter

Jetzt wurde der US-Botschafter in Libyen in Benghasi, der Hochburg der Revolution, von Islamisten ermordet; seine libyschen Bewacher seien bei dem Angriff geflohen (ob sie mit den Angreifern sympathisierten?).

Anlass soll ein Mohammed-Satirefilm gewesen sein, der, zusätzlich heiklerweise, wesentlich mithilfe von jüdischen Spenden produziert worden sei und, was wohl, moslemische religiöse Gefühle verletzt habe. Sowas macht man nunmal nicht. Meinungsfreiheit braucht kein Mensch. Nicht einmal ein Ami. (Dass der Botschafter an dem Film wohl nicht beteiligt war, war den Selbstgerechten Mohammeds offenkundig egal.)

Die USA haben in Libyen genau die Leute gegen Gaddhafi unterstützt, die jetzt ihren Botschafter niedermetzelten.

Kaum zu erwarten, dass die USA deshalb ihre Politik, Dschihadisten, nach Libyen jetzt in Syrien, im Sinne ihrer Geopolitik, wo gerade opportun (z.B. im Jemen scheint das anders zu sein), tatkräftig zu unterstützen, überdenken werden.

Christopher Stevens bekommt sicherlich ein Staatsbegräbnis mit salbungsvollen Heldenreden im amerikanischen Stil, hat ansonsten halt Pech gehabt. Wo gehobelt wird, da fallen Späne.

Gleichzeitig soll auch das US-Botschaftsgelände in Kairo von Unbewaffneten gestürmt worden sein.

Man fragt sich, wie das geht, wie schlecht dieses gesichert gewesen sein muss.

(Die Rede zum getöteten Botschafter ist selbstverständlich von einem “feigen Angriff”; amerikanische Bombardements und Drohnenangriffe bleiben ebenso selbstverständlich heroisch.)

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7 Antworten zu “Islamistische “Freunde” ermorden US-Botschafter”

  1. Dude sagt:

    Botschafter können doch so leicht wie Unterhosen ausgewechselt werden. Es stehen unzählige Schlange für diese Posten…

    Wenn der Bericht so aber wirklich stimmt, bleibt mir nichts weiter, als heiter zu schmunzeln. :-D

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten…

    Allerdings könnte das ganze auch einfach ein lustiges Ablenkmanöver sein… den Typen und ihren Handlangern muss dieser Tage alles zugetraut werden.

    Vielleicht ist aber der Herr Botschafter auch einfach aus der Reihe getanzt und musste daher entsorgt werden lassen?

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Schon erstaunlich, dass die Amis auf einem so heißem Pflaster wie Libyen/Benghasi den Schutz ihres Konsulats/ihres Botschafters irgendeiner Miliz überlassen haben sollen, die sich gleich aus dem Staub macht, wenn’s brenzlig wird, wie als ob mit beidem nicht zu rechnen wäre. Und in Kairo, wo es sicherlich auch immer noch im doppelten Sinne ziemlich heiß ist die Tage, waren anscheinend auch nicht hinreichend einheimische noch US-Kräfte zur Stelle. Nachlässigkeit (bei einer US-Botschaft/einem Konsulat an solchen Orten sehr unwahrscheinlich) oder Absicht? Um einen Vorwand für größere militärische Außenposten zu schaffen? Next stop Kairo? – Na dann viel Spaß dabei.

  3. Dude sagt:

    Wahrlich aussergewöhnlich eigentümlich… …spätestens jetzt sollte man sich eigentlich mal gröber zu wundern beginnen, wenn einem alles bisherige entgangen sein sollte…

    Aber wie auf Befehl hin, schiessen die Schafsmedien ihren vergammelten Schinkenkäsesalat in die Hirne der Scheinmenschen aka systemtaugliche Bioroboter.
    Weitere Trimmung auf Linie.
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/dossier/uswahlen-2008/dossier.htmlObama-schickt-Marines-nach-Libyen/story/19231657

    *lol*

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Alle

    Zitat aus dem von Leser Dude verlinkten Artikel des schweizer Tagesanzeigers:

    “Bevor das gesamte Ausmass des Zwischenfalls bekannt wurde, hatte das US-Aussenministerium eine Stellungnahme veröffentlicht, in der in Libyen und Ägypten zur Ruhe aufgerufen wurde.

    Den Muslimen versicherte das Ministerium, dass die US-Regierung den islamkritischen Film im Internet, der den Unruhen zugrunde lag, sowie Beleidigungen des Islams verurteile.”

    Soso. Die US-Regierung verurteilt also einen Film im Internet sowie Beleidigungen des Islams.

    Damit zeigt sie in der Tat zumindest indirekt Verständnis für die “Unruhen” und stellt sich gegen Islamkritiker, was sie “den Muslimen” versichert.

    Und stellt sich außerhalb der US-Verfassung, die freie Meinungsäußerung garantiert, allerdings, zu ihrem Glücke, seit dem Patriot Act, und erst recht seit dem Detention Act, de facto aufgehoben ist.

    Aber, was will man da meckern, bei uns wird das Zeigen von Mohammed-Karikaturen inzwischen, nachdem Kurt Westergaard zunächst als Held gefeiert worden war, ja auch scharf, schärfer, aufs Schärfste verurteilt, von fast unserer gesamten Politkaste.

    Merke: Es gibt zwei Sorten Karikaturen, die nicht statthaft sind. Jene, von denen sich Juden und jene, von denen sich Moslems beleidigt bzw. “in ihren religiösen Gefühlen verletzt” fühlen könnten.

    Bei allen anderen Religionen oder Weltanschauungen ist einem das ziemlich egal.

    Die können, wenn sie wollen, wie kürzlich der Papst (andere brauchen es gar nicht erst probieren), ein wenig vor Gericht rumhändeln.

    Ernst genommen werden nur die, die…

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    Der Spiegel stellt es so dar, als sei es nur die Kairoer Botschaft gewesen, ohne Rücksprache mit Washington, die den Film verurteilt bzw. dessen Macher verurteilt habe.

    “Romney aber nennt das Verhalten der US-Regierung am Mittwoch “schändlich”. Der Grund: Er bezieht sich nicht auf die Erklärungen von Präsident und Außenministerin – sondern auf Statements der Kairoer Botschaft, auf Erklärungen vom Vortag.”

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/romney-kritisiert-obama-nach-anschlaegen-von-bengasi-und-kairo-a-855493.html#spCommentsBoxPager

    Wer hat recht?

  6. erna sagt:

    Wann werde ich endlich in einer intelligenten Welt (IQ > 200) leben können ohne diesen jahrtausendealten messianisch-beschnittenen-traumatisierten Terror überall, d.h. ohne diesen jüdisch-christlich-muslimisch-kapitalistisch-kommunistisch-faschistisch-nationalsozialistisch–hypersozial-hypermedial-politisch-juristisch-pseudowissenschaftlichen Schwachsinn überall?

    Wenn also ein heutiger Körper, der beschnitten und traumatisiert ist, sich immer noch als „Jude“ bezeichnet, so ist er letztlich „selber schuld“, denn:
    Hätte es keine „Juden“ gegeben, so hätte es auch keine „Muslime“ und „Christen“ gegeben; ohne Christen hätte es aber keine Protestanten gegeben, ohne Protestanten (laut Max Weber [!]) aber keine Kapitalisten; ohne Kapitalisten aber keine Marxisten-Kommunisten, ohne Kommunisten aber keine Faschisten und Nationalsozialisten (etc. etc. etc.)…

    Daher gibt es auch keinen einzigen Unterschied zwischen einem „Juden“ und einem „Nationalsozialisten“: denn beide glauben an ein „auserwähltes Volk“ („Nation“) und an eine „selektierte Rasse“.

    Und zum Angriff Israels (“Juden”) auf den Iran (“Arier”):
    Geht lieber Karotten und Bäume pflanzen, ihr verdammten Idioten überall, die mir tagtäglich meine Welt kaputt machen!

    P.S.: Nur Idioten (von Beschneidern bis Breivik) benutzen körperliche Waffen. Die stärkste Waffe (seit Sigmund Freud, Kastrationsangst) war schon immer die Sprache…

  7. chris stephens sagt:

    Sam Bacile ist ein Mossad Agent (Code name: Bacillus).

    Die “Juden” wollen offensichtlich Krieg im Nahen Osten…

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