Schweizer unergyptert

Was wir brauchen, ist ein umfässliches Wahrheitsgebot nebst flankierendem Witzverbot.

Die Wahrheit kommt nämlich immer mehr unter die Räder, ungeschützt, indem der Witz sich auch noch über sie lustig macht.

Man wusste schon in Altägypten, dass es so nicht geht.

Keiner hätte je an den Pyramiden mitgebaut, wenn er eine Vorlage und Zeit zum Lachen über die Wahrheit gehabt hätte.

Es gäbe wahrscheinlich noch nicht einmal Freimaurer, hätte nicht wenigstens dort Zucht und Ordung geherrscht.

Diese Dekadenz ist kaum noch zum Aushalten. Jeder darf Ra verhohnepiepeln, alswie es ihm beliebt. Nicht mehr auch nur die geringste Exekution dafür. So baut man keine Pyramiden, so geht alles den Rhein runter.

Ein gesundes Gemeinwesen braucht einen oder auch ein paar Götter, dazu fähige Priester und einen willfährigen Plebs.

Den Rest braucht keiner.

Wir sind völlig runter. Jeder Lümmel schreit herum, dass ihm Weizengraupensuppe mit Knoblauch nicht genug sei. Will noch Käs’ dazu.

Käs’ gibt’s in der Schweiz. Und auch dort eigentlich nur für Priester und Bundesräte. Glaubt denn noch einer, dass der normale schweizer Pyramidensklave sich einen Käs’ leisten kann?

Die Bundesräte sind auch bald dran. Seit wann brauchen Sklaven Gewerkschaftsvertreter, die Käs’ kriegen?

Der Käs’ gehört in die Kuh.

Und nicht in den Schlund von frechen Bergsozen.

Die meinen dort oben wohl, sie könnten sich dem Pyramidendienst entziehen, weil wir ihnen – gut, das war ein Unfall – die Berge da hingesprengt haben.

Wer von denen noch frech wird, den schlagen wir ans Marterhorn.

Danach hat jeder Neidgenosse bei sich zuhütt ein Bild davon aufzuhängen.

Kanton, Kanton, Kanton. Die sind ja verrückt.

In China ist Kanton bloß eine mittlere Kleinstadt, größer als dieser ganze humshutzelige Renitenzverein.

Volksdöns. Sklavenselbstbestimmung. Franken, wo sie gar keine sind. Lauter unerhörte Frivolitäten. Mit so einem faulichten Gesindel, mit derlei humanoiden Abranken ist nichts anzufangen.

Dabei haben sie nicht einmal ein Delta, wo man sie in einen Sumpf schicken könnte. Keine Küste zum Ersäufen.

Jagt man sie, wie es sich gehört, so verstecken sie sich hinter Gemsen. Derweil ziehen sie ihre Brut zwischen den Trümmern von Banken und in noch schwerer zugänglichen felsigen Schluchten auf. Mit Gamsmilch.

Will man sie zähmen, so stürzen sie aus Geröllen und tauchen unversehens aus Seen mit ihren gnadenlos scharfen Messern auf.

Sie haben der Unsrigen so nicht nur Kohorten vernichtet, nein, ganze Legionen schon in Abgründe gelockt, zum Schlusse gar noch mit ihren Hörnern drübergeblasen.

Wüssten wir nur, wie wir denen ihren Käs’ wegnähmen.

Irgendwie bekommen die den immer irgendwoher.

Wie als ob ihre versteckten Weiber Käs’ gäben.

Sie haben nicht einmal einen Anführer!

Mit dem man vernünftig reden könnte!

Nein: Sie haben Tausende!

Das Unerträglichste an ihnen aber ist ihr Lachen.

Man sah sie schon, Halbwüchsige, wie sie, Käs’ in der Hand, mampfend, unserer härtesten, sonst nur als Pyramidenspitzenwächter eingesetzten Elitesoldaten hohnlachten, ihnen frischen Kuhdung mit sehr präzisen Katapulten spaßweis aufs Haupt platschend.

Es gab deshalb schon Desertionen. Der gute ägyptische Pyramidensoldat verträgt derlei Demütigungen nicht lange. Das schlägt aus seiner militärischen Art.

Wir müssten sie aushungern.

Verdammter Käs’.

— Anzeigen —

Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • Technorati
  • MySpace
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Wikio DE

Tags:

8 Antworten zu “Schweizer unergyptert”

  1. Dude sagt:

    “> SR 101 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft

    > Art. 1 Schweizerische Eidgenossenschaft

    Präambel

    Im Namen Gottes des Allmächtigen!

    Das Schweizervolk und die Kantone,

    in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,

    im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,

    im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben,

    im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,

    gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen,

    geben sich folgende Verfassung1:
    …”
    http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/index.html

    Ps. Dumm nur, dass durch tonnenweise illegale Gesetze – grösstenteils durch kranke Lobbyistenpsychos verfasst, diese göttliche Verfassung immer mehr zum läppischen Klopapier verkommt, was wohl im heutigen Kalbtanz der Schuldgeldsklaverei kaum mehr einen wundert, der dies erkannt… …was mich allerdings nicht davon abhält immer ein Exemplar der Grundrecht in der Tasche zu haben für den Fall des Falles…

    Pps. Vielleicht solltet ihr Deutschen öfter nach Worb reisen und mit Einheimischen sprechen. Aber nicht vergessen, falls ihr dabei von falschen Begriffen dauerbesoffen seid, könnte euch grausiges blühen, wie im folgenden zu hören ist…
    http://www.youtube.com/watch?v=Xqzlm4mr-uA

    :-D

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    “…gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen,…”

    Das kannte ich noch nicht.

    Es treibt mir, ich hoffe, meine Antwort kommt durch (das “System” spielt mir gerade Streiche), ja, wieder mal Tränen in die Augen.

    Das sind Worte, an denen gemessen Gold Tand ist.

    Ich sollte nicht mehr so viel weinen.

    Bisher aber kann ich manchmal nicht anders.

  3. Dude sagt:

    Na dann hau doch dessen statt noch einige anständige Tags rein hier… ;-)

    Ich beginne allerdings schon gar nicht mehr damit, denn wenn ich’s mal laufen liesse, ergösse sich daraus ein Ozean…

    Ps. Sie lohnt sich übrigens in Gänze. Übersicht im obigen Admin-Link. Wenn diese Verfassung auch wirklich umgesetzt würde, könnten wir auf 99.9% der Gesetzes- & Verordnungsmülls getrost verzichten, zumal es genau dieser ist, der dieses Meisterwerk der Menschlichkeit und Völkerschaft entweiht, verunstaltet, verstümmelt und penetriert…

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Unser Grundgesetz, das ja eigentlich lediglich ein Übergangs-Verfassungsersatz, ist auch nicht ganz schlecht, obwohl ein derart schöner Satz wie der oben zitierte nicht drinsteht.

    Selbstverständlich (?) ist es inzwischen durch mehrere Paragraphen ausgehöhlt und in vielerlei Hinsicht obsolet.

    Man beschließt in Berlin ständig Grundgesetzwidriges, und unser Verfassunsgericht (das so schon gar nicht heißen dürfte!) kippt nur Sachen, die relativ egal sind.

    Noch zum Weinen. Natürlich hätte ich dies gar nicht hier hinschreiben sollen.

    Erstens aber halte ich es nicht immer mit dem Sollen, und zweitens ist von einem meiner geistigen Leitsterne, Konfuzius, der wahrlich kein Feigling noch Dümmling war, überliefert, dass er mitunter auch nahe am Wasser baute.

    Ich habe auch, wenn nicht Leute dabei sind, die es unangenehm berühren könnte, manchmal keine Lust, es zu unterdrücken.

    Wann ich das letzte Mal allein wegen physischer Schmerzen geweint habe, weiß ich gar nicht mehr. Obwohl es auch daran in den letzten Jahren nicht gefehlt hat.

    Den Artikel oben habe ich, wie Du Dir denken kannst, deshalb verfasst, weil ich genau weiß, dass man Euch auch noch vollends schleifen will.

    Nicht deshalb, weil Ihr bei Eurer Zahl im Weltmaßstabe so wichtig wäret.

    Es geht darum, das Beispiel Schweiz zu tilgen.

    Nicht nur viele meiner Landsleute, je bewusster, um desto mehr, hätten nämlich gerne eine ähnliche Verfasstheit.

    Da man den Leuten, solange es Euer Land noch halbwegs frei gibt, zumal angesichts Eures Wohlstandes, nicht ernstlich überzeugend erzählen kann, sowas, mit mehreren Sprachen, ziemlich eigenständigen, dabei sich teilweise geographisch gar durchdringenden Kantonen (ich habe mir nur mal Waadt angeschaut), könne nicht funktionieren, da viel zu zersplittert und aufwendig, seid ihr den NWO-Völkeramalgamierern ein böser Dorn im Auge.

    Wir haben inzwischen ja sogar einen Schwabenseppelkomikersar in Brüssel (als für uns peinlichsten Witz), der meinte, dass Deutsch nur noch fürs primitive Volk zuhause tauge, ansonsten Englisch angesagt sei, was dieser Dorfdoof selber so erdenschlecht spricht, mit einem Häberle- und Pfleidererakzent, dass die Alb in ihre Höhlen kracht.

    Ich weiß, weshalb ich leidenschaftlicher Dialektsprecher bin. Was nicht heißt, dass ich diesem Strunz von Hunz nicht auf Schriftdeutsch zu erklären bereit, was für ein Sacksimpel er ist. (Was den anlangt, kann man hier in der Schwabenmetropole Sprüche hören, mit bis hinters Ohr verdrehten Augen, die ich an dieser Stelle jetzt nicht wiedergebe. Man schämt sich für diesen Erzhalb…äh nämlich gewaltig.)

    Für den Stoiber-Äh mussten wir uns ja immerhin nicht als Schwaben schämen, beim Oettinger gibt es diesbezüglich aber keine Chance.

    Man ist sozusagen bloß froh, dass der jetzt in Brüssel ist und kaum noch Gefahr besteht, dass man ihn in Stuttgart sieht.

  5. Dude sagt:

    Ach, solange man es wieder stoppen kann, darf man es ungeniert auch rauslassen, und soll auch dazu stehen können. Ist ja nichts schlechtes… …ich beginne nur nicht damit, weil ich keine Überschwemmungen riskieren will.

    Apropos Grundgesetz… folgendes dürfte Dir gefallen…

    „Mit der symbolischen Verteilung des Grundgesetzes möchten wir darauf hinweisen, dass unsere gesellschaftlichen Probleme nicht auf Kultur und Religion zurückzuführen, sondern vornehmlich in den Bereichen der sozialen Unterschiede, Chancengerechtigkeit, Gleichberechtigung und ebenso dem Bildungssystem zu suchen sind. Auf diese Weise möchten wir den öffentlichen Diskurs in Richtung der säkularen Demokratie lenken. Wir verurteilen jegliche Art der Instrumentalisierung der Religion für politische Zwecke! Wir stehen für säkulare Demokratie ein und erachten Religion als Privatsache des Einzelnen!

    Aus diesem Grunde: Wenn es ein Buch für diese Gesellschaft zu verteilen gibt, dann ist es das Grundgesetz und keine religiösen Schriften. Ein Miteinander in Frieden, Freiheit und Toleranz kann nur dann gelebt werden, wenn alle die Werteordnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland akzeptieren!“
    http://hpd.de/node/13894

    Ps. Das mit der hintergründigen Schleiffabsicht bis zum hohlen Nichts, ist mir selbstverständlich klar.

  6. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    So richtig durchdacht ist das, was die da sagen, aber nicht.

    Einerseits seien unsere Probleme nicht auf Kultur und Religion zurückzuführen, andererseits verurteilt man die Instrumentalisierung der Religion für politische Zwecke.

    Schön wär’s, wenn Religion Privatsache wäre. Leider ist das bislang völlig unrealistisch.

    Die Juden betonen, dass sie ein Volk seien, hiemit geht zweifellos auch eine politische Größe mit ihrem Glauben einher. Der Islam ist in vielen Ländern Staatsreligion und kennt keine Trennung von Religion und säkularem Staat. Und viele seiner Anhänger handeln in dessen Sinne auch in Ländern wie der Schweiz oder Deutschland sehr wohl politisch.

    Das Christentum war über Jahrhunderte extrem politisch.

    Minarette waren bei Euch in der Schweiz erst kürzlich ein brisantes Politikum. Oder denken wir an das geplante Beschneidungserlaubnisgesetz, das unser Grundgesetz aushebeln soll.

    Die Freimaurerei, die ebenfalls eine Art Religion ist (obschon die Maurer das vehement bestreiten), ist äußerst politisch (was sie natürlich ebenfalls bestreiten, so lächerlich das auch ist).

    Deshalb sehen diese Leute (die Du zitierst) ja auch da Probleme, wo sie sie gleichzeitig vorgeblich nicht sehen.

    So funktioniert das nicht.

    Hier noch unser § 188 StGB:

    “Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.”

    Was ist ein “berechtigtes Ärgernis”, das einen sechs Monate in den Knast bringen kann?

    Ist ein derartiger Gummiparagraph zugunsten von – naja, von Heiden sicher nicht – man rate mal wessen etwa unpolitisch?

    Überall, in jedem Ethikrat und was es sonst noch so für politische Räte gibt, sitzen Kirchen- und Religionsvertreter, und zwar sehr wohl im Sinne ihrer “Privatsache”.

    Die hdp-Leute hätten hier wenigstens besser formulieren müssen. So ist das, da schon in sich selbst widersprüchlich wie unrealistisch, ein ziemlicher Käse.

    Da hat es mal wieder jemand gut gemeint, aber nicht richtig gedacht.

    Ob er’s nicht konnte oder sich es nicht getraut hat, es läuft auf dasselbe hinaus.

    Und, wie gesagt, erst kürzlich hat fast unser gesamter Bundestag ein grundgesetzwidriges religiöses Sonderrecht zur Genitalverstümmelung verlangt. Politischer geht’s ja wohl kaum.

    Du siehst, weshalb ich von derlei Vereinen in aller Regel nicht viel halte.

    Wie soll man denn etwas Richtiges ins Bewusstsein bringen, wenn man sich aus Gründen des Opportunismus’ erstmal selber in die Tasche schwindelt?

  7. Dude sagt:

    Sorry Magnus, aber die Damen meinen es nur gut…
    Wieso sagst Du all das also jetzt mir hier, wo’s wohl eh kaum gelesen wird, statt dass Du ihnen direkt die passenden Informationen zukommen lässt, damit sie sich vielleicht wenigstens überlegen, eine kleine Korrektur in den Text einzubauen?

    Vergiss nicht, dass die alle aus dem “Volk” kommen, und somit von vielen Hintergründen und Zusammenhängen absolut keinen Plan, da Null Kenntnis davon, haben…

  8. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Dude

    Dass ich das denen selber sagen solle, die sich (wie sicherlich auch die meisten ihrer Leser) wohl nicht unbedingt oft auf diese Seite verirren mögen, dieser Dein Einwand ist grundsätzlich berechtigt.

    Wenn Du willst, kannst Du meine Kritik gerne hier rauskopieren und mit meinem Klarnamen (nur mit!) – auf die von Dir zitierte Passage verweisend – an die engagierten (ich denke mal eher jungen) Damen weiterleiten.

    Selber will ich mich bei denen jetzt aber nicht direkt – mich von hier aus selbst zitierend – als Spielverderber und alter männlicher Oberlehrer aufspielen. Sie haben es, wie gesagt, sicherlich gut gemeint, aber halt nicht gut gemacht.

    Wenn Du meine kleine (keineswegs ausführliche, aus der hohlen Hand hingeschriebene) Analyse noch mit einem lieben Schweizergruß versiehst, haben sie es womöglich auch leichter, darüber einmal nachzudenken, wie sie es in Zukunft sinniger anpacken könnten.

Eine Antwort hinterlassen