Gestern Nacht traf ich zum Urlaubsendabsacker in einer originalen Stuttgarter Spezialistenkneipe noch auf eine zwar etwas korpulente, aber doch recht aparte Mittdreißigerin, von sich gewaltig überzeugte Malerin, voll durchstudiert, dabei dauernd machende Genderschabracke wie aus dem Bilderbuche des rezenten geistigen Abhubs.
Alsbald erfuhr ich denn, dass männliches Denken nur in “Schneller, Höher, Weiter!” bestehe, während Frauen immer ans Ganze und konstruktive, tragfähige Lösungen dächten.
So weit nichts besonderes Neue unter unserer AD 2012 ziemlich anverdunkelten Sonne.
Indem ich aber nun darnach frug, wo denn all die bedeutenden männlichen Künstler hergekommen seien, ward ich meiner diesbezüglichen Unwissenheit flugs und gradaus entledigt. Zwanzig Prozent der Männer, das sei biologisch zweifelsfrei erwiesen, hätten ein weibliches Gehirn, und aus diesem Fünftel rekrutierten sich alle, die etwas Vernünftiges zuwege brachten und brächten. Glasklar. Was sonst.
Auf mein folgendes Gelächter hin reagierte die stolze Diva, die mich aufgrund meiner gesprächsweisen Insubordination schon zuvor recht rüde behandelt hatte, mit dem einen oder anderen Vulgarismus, nicht mehr mit einem Blödmanne wie mir sich unterhalten zu wollen deutlich machend, was hier aber nichts Wesentliches zur Sache tut.
Wer nur, wie nur, hat dieser bemitleidenswerten Kreatur einen derartigen Unfug in ihre Hirnwindungen eingeknotet? (Sie meinte übrigens auch, zehn Prozent der Frauen hätten ein männlich tickendes Kopfkastl. Wir kamen leider nicht mehr zur Erörterung der Implikationen eines solch erbärmlichen Zustandes. Ich vermute, dass sie alle Weiber, die ihr offen zu widersprechen wagen, also klassifiziert.)
Immerhin zeigt sich, dieser naturwissenschaftlichen Unabweisbarkeit folgend, wiederum, dass der Herrgott die Männer überaus ungerechtermaßen bevorzugt hat. Denn doppelt so viele Männer bekommen einen weiblichen Verstand geschenkt, alswie Frauen eines männlichen gestraft sind. Ob Natura – wenn wir den Herrgott mal also verweiblichen – wohl ein nur notdürftig verkappter Macho ist?
Das Unkomische, Tragische an der Sache aber liegt darin, dass diese arme Frau wahrscheinlich nicht leicht auf einen ihr genehmen, gleichzeitig förderlichen Mann stoßen wird (wessen sie, wie es den Anschein hatte, durchaus suchte), solange sie in einem deromaßenen Genderwahn gefangen.
Denn es mag nun schon sein, dass mal ein Beau sich willig einen weiblichen Verstand attestieren lässt, einen solchen gar gezielt vorheuchelt, nur, verrucht sind sie, die Schwänzigen, um Madame Alwis flachzulegen. Man muss gar für recht wahrscheinlich halten, dass sie sich derlei Exemplare mit Krüppelchromosom Y regelmäßig einhandelt.
So dreht sich denn der Teufelskreis des selbstzerstörerischen Feminismus’ weiter. Wieder eine Frau, auf Genderkriegspfad geschickt, die, sich als Weltenheilerin gerierend (sie erklärte zwischendurch, dass es mit all dem männlichen Denken bald ein Ende haben werde, denn so gehe es definitiv nicht weiter), nicht nur weitere, noch schwächere Femas vergiftet, null Plan (“natürlich” hatte sie keine Kinder), in stutenbissiger Möchtegernsuperiorität immer weiter abdriftend, sich dabei vor Bitternis ob der bösen Welt immer mehr einrunzelnd, endlich ins Nirwana abfunzelnd.
Ob überhaupt ein Mann dafür geschaffen, diese Verwirrte auf einen fruchtbaren Pfad zu weisen?
Oder können derlei “Hirngfiggede” (wiederholte lexikalische Anleihe bei Leser Dude), wenn es denn eine Chance geben sollte, nur von Geschlechtsgenossinnen begreifbare Mär von den wirklichen Weltenläuften übermittelt bekommen?
Der Genderismus ist jedenfalls eine ganz gezielt (und zwar wesentlich von Männern gemachte und beförderte!!!) applizierte gesellschaftliche Katastrophe.
Und ich behaupte hier wiederum, was meines Erachtens anhand dieses Beispiels besonders anschaulich zu erkennen, dass Frauen unter diesem Irrsinn, der sie vorgeblich befreien solle, noch deutlich mehr leiden, als im Schnitt die Männer. (Das ist die schlimme Ironie an dieser massenhaft eingeimpften Geisteskrankheit.)
Denn nicht jede Frau, die mit ihren Krautstempfeln bis hinauf zur Kalotte in genderzerschlunztem zerebralem Schlicke watet, wird darob fröhlich zur keck überlegenen Trendlesbe und dessenthalben zur Belohnung durch die Schwatzschauen der Fernsehsender gereicht.
20 Millionen Alice Anschwärzers können sich nämlich nicht einmal ARD und ZDF leisten.
Da birgt es denn auch kein Entscheidendes, wenn der Spiegel, die Zeit, die SZ und weitere einschlägige Feminasmus-SerientäterbeihelferInnen-Schafsmedien überdies emsig larmoyant bis flamboyant beizuhelfen sich konsequent nicht entblöden.
(Ob der Armen wohl eine Maurerinnenloge hilfreich sein mag? Anstelle des allsehenden Auges eine Allverständige Vulva als Schwesternsymbol? Winkelmaß und Zirkel ersetzt durch ein Venuskreuz mit Kreis? Gekippelter Kegelstumpf statt Pyramide?)
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Tags: Feminismus, Genderkrieg, Genderwahn, Hirngfiggede, Schafsmedien, Trendlesbe

















Den Überbringer einer für Männer scheinbar (!) verdriesslichen Nachricht, die nicht wahr sein kann, weil sie´s nicht sein darf, überheblich-faktenresistent in die Deppenecke zu stellen, wird keine Verringerung ihres durchaus hohen Wahrheitsgehaltes herbeizwingen. Nebenbei ist das Utchat -Auge Ra´s- immer weiblich, laut ägyptischer Überlieferung stets in Form von Göttinnen inkarniert. Es hat übrigens auf Pyramidenspitzen nichts zu suchen. Dorthin (an die Position des Äthers) gehört der Stern. Allenfalls könnte man auch Ra, die Sonne als “i. V”. durchgehen lassen. Nur m. E. bekloppte Männerbündler setzen jedoch die Augen des (AMUN-) Ra über deren Besitzer.
@ 33
Aha.
Ich kann jetzt allerdings noch nicht genau zuordnen, jenseits allen Ägyptizismus’, ob die Grundaussage der Dame bezüglich der weiblichen Männerhirne (und umgekehrt) damit ernstlich eine Bestätigung erfahren solle.
Sollten allerdings jene bekloppten Männerbündler sich auch noch grundlegend in ihrer Symbolik vertun, so wunderte mich das nicht im geringsten.
Indes: Das Verhunzen von Symbolen ist, was südöstliche Treibsandgeschichten anlangt, allfällig.
Die Christen z.B. halten das Kreuz, an das ihr Gott geschlagen worden sein soll, dessen Blut sie symbolisch saufen, dessen Fleisch sie derweis essen (Kannibalen!), gerade deshalb für ein Heilszeichen. (Das Heil kommt von dort, wo Gott einst jämmerlich verreckt. Klasse Religion.)
Aber die haben ihren Schmonzes ja bei den Juden abgelernt, welche wiederum bei den Ägyptern in die (eher unfreiwillige) Lehre gegangen waren.
Im übrigen ist Christus wohl eher an einer T-runenförmigen Balkenkonstruktion gestorben (wenn überhaupt etwas an der Geschichte stimmt), denn an einer der Form einer verzogenen G-Rune.
Und, ich weiß nicht, ob da ein Männerhirn in einem Manne, oder ein Weibshirn darinnen, oder ein Männerhirn in einem Weibe, oder ein Weibshirn in einem Weibe, Pate stand, hat man/frau ja selbst noch das Pentagramm zu einem Teufelssymbol gemacht. Dümmer geht’s immer.
Und was die Freimaurer anlangt, so mögen da wohl nicht wenige Männer mit Weibshirn dabeisein. Schließlich ist die ganze Veranstaltung strukturell schwul.