Archiv für den Monat Juli 2012

Dem Nachwuchse (XIV)

Donnerstag, 12. Juli 2012

Da Ihr – es wäre die Ausnahme – , nicht schreiben wollt, was Ihr sollt, müsst Ihr, wie der Kaufmann das formulierte, in Eure eigentliche Leistung zu den tausenden unentlohnter Stunden Arbeit auch Eure finanziellen Investitionen “einpreisen”.

Dies wurde so oder etwas anders schon tausende Male von anderen gesagt: Ich beginne diesen Teil aber trotzdem damit, denn man verdrängt diese Tatsache immer wieder allzuleicht, lässt die Vernunft fahren, sich Hoffnungen hingebend, die nur Energie abziehen.

Schaut Euch nur die letzten drei deutschen Literaturnobelpreisträger an: Soweit ich weiß, hat von denen nur einmal einer ein ziemlich gutes Buch geschrieben.

Sie bekamen den Preis eben nicht, weil sie besonders gut schrieben, sondern weil sie schrieben, was sie sollten. (weiterlesen…)

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Knabenbeschneidung: Der Lack ist ab!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Die Knabenbeschneidungsbefürworter werden in ihren Verharmlosungen der grausen Sache immer aberwitziger.

Den durchaus schon gängigen Vergleichen der Beschneidung mit dem Ohrlochstechen und der christlichen Kindstaufe fügte in der aktuellen Blogdebatte des Grünen Volker Beck, einem Befürworter, einer jetzt noch (selber abständig), aus der Bildzeitung aufgelesen, jenen mit dem Nagellackauftragen dazu, das Mädchen ja auch in einem gewissen Alter lernten.

Geht’s noch?

Sind die total meschugge?

Was kommt als nächstes? (weiterlesen…)

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Physik und Querulanten

Dienstag, 10. Juli 2012

“Kinder sind undefinierbare Quanten.” (Adalbert Weinstein)

Überlieferte Zweitfassung: “Besser missratene Quanten als freche Infanten!”

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Hurra, ein neuer Kinderwahnsinn ist entdeckt!

Montag, 09. Juli 2012

Näheres zum wissenschaftlichen Stand bezüglich des neuen Kinderwahnsinns, den man zwar – wie ADHS, von dem er sozusagen abstammt – nicht genau diagnostizieren kann, für den man aber schon diverse Chemokeulen bereithält, lesen Sie bitte auf faz.net.

Das neue Leiden, das in den schönen USA erfunden wurde, wo sonst, trägt einen Namen, der jenen des “Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndroms” meines Erachtens an Originalität und Stupiditas noch übertrifft:

“Disruptive Mood Dysregulation Disorder” (kurz: DMDD)

Ich habe mal versucht, dieses Monster ins Deutsche zu übersetzen:

“Zerreißende Stimmungszerreguliertheitsstörung”

“Zerrissene Stimmungskontrolllosigkeitsstörung”

Wenn von vier Wörtern, die eigentlich zusammen einen Begriff bilden sollen, gleich drei mit “Dis” (respektive “Dys”, was so ziemlich dasselbe ist) anfangen, dann muss schon etwas äußerst disparat, dysfunktional und disarrangiert sein. (weiterlesen…)

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Wider Knabenbeschneidung: Barbarische Deutsche

Montag, 09. Juli 2012

Inzwischen ist Frau Kolumnistin Blödmeister beim deutschen Oberschafsmedium (ich setze bewusst keinen Link dahin, Sie finden, wenn Sie wollen, schon raus, wen ich meine) so weit, sich über die ganze Debatte zur Knabenbeschneidung nur noch lustig zu machen.

Ein Kommentator dort meinte trefflich, dass er durchaus bezweifle, ob die amüsierte Dame auch so aufgekratzt guter Laune wäre, würde Mädchen eine Brustwarze abgeschnitten, da ein religiöser Ritus das so vorsähe.

Ein anderer spottete, dass eben ein Gesetz zu erlassen sei, alle Kinder vor Körperverletzung zu schützen, wovon man lediglich sämtliche Knaben ausnehmen müsse.

Nachdem – wie hier schon erwähnt – ein Dummrabbiner in Israel das Verbot der Knabenbeschneidung mit einem Verbot des Glockenläutens der Christen verglich, kaprizieren sich die Beschneidungsbefürworter inzwischen auf die Phimose und vorgebliche hygienische Vorteile, vergleichen aber auch gerne mit dem Ohrlochstechen bei Minderjährigen, und die ganz dreisten Abbatze gar mit der christlichen Kindstaufe, vor welcher der Säugling ja auch nicht gefragt werde, ob er sie goutiere. (weiterlesen…)

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Dem Nachwuchse (XIII)

Sonntag, 08. Juli 2012

Die Sache kann, in drei Grundkategorien gefasst, in der hier gebotenen Knappheit, natürlich nur etwas grob beschrieben werden.

Es geht um die Behandlung der literarischen Idee.

Es gibt die Idee, die man lange mit sich herumtragen, in sich reifen lassen muss, bis der richtige Tag kommt, die eigene Verfassung dafür stimmt, sie der Welt zum Bedenke vorzusetzen.

Weiterhin gibt es die Idee, zu der man, wenn sie grundsätzlich erstanden, sich ein paar Notizen machen kann, um sie drei oder vier Tage oder auch noch etwas später verlustfrei bearbeiten zu können.

Drittens gibt es die Idee, die keinen Aufschub duldet. (weiterlesen…)

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Afghanistan: So sehen Sieger aus

Sonntag, 08. Juli 2012

“Der Westen”, in der Schafspresse auch als “die internationale Staatengemeinschaft” gehandelt, ist dabei, einen historisch zumindest seltenen Schritt zu unternehmen.

Denn normalerweise zahlen Sieger keine Reparationen.

In Afghanistan hat man jetzt über zehn Jahre lang so grandios gesiegt, dass man meint, weitestgehend abziehen zu können.

Und will der dortigen Regierung, in der man gar nicht weiß, was Korruption ist, weil es etwas anderes noch nie gab und nirgends im Lande gibt, in den kommenden vier Jahren jeweils vier Milliarden Dollar in den Rachen schieben.

Unter Auflagen natürlich. Unter Auflagen, von denen man weiß, dass sie nie eingehalten wurden, nicht eingehalten werden und nie eingehalten werden werden.

Da wäre es noch gescheiter, würfe man mit Bernanke-Hubschraubern über Mohnfeldern wohldosiert Eindollarscheine ab, damit die Leute beim Aufsammeln einen nicht unerheblichen Teil der Ernte zertrampeln.

Aber so sind sie nunmal, unsere lernresistenten NWOler. (weiterlesen…)

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Über die Sublügen zur Kernlüge (II)

Samstag, 07. Juli 2012

Wir gehen wiederum davon aus, dass es irgendeine Kernlüge gäbe, um die herum sich große Sublügen gruppierten.

Ich will die Sache jetzt aber, nach dem ersten, etwas theoretischen Teile, etwas menschlich-anschaulicher erläutern.

Selbstverständlich muss eine solche Kernlüge alle anderen Lügen um Dimensionen überragen.

Das heißt, dass sie in fast alle Menschen als vermeintlich absolute, unumstößliche Wahrheit eingesenkt ist.

Wird man also nun einen, der an so manchen größeren Lügen doch ein wenig das Zweifeln begonnen, die eine oder andere gar nicht mehr glaubt, gleich auf diese hin ansprechen, so wird sich der wahrscheinlich nur empören, womöglich gar, im Selbstangstbisse, wieder auf ein Denken vor seinen ersten Zweifeln zurückziehen.

Dann hat man die Sache komplett vergeigt. (weiterlesen…)

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Über die Sublügen zur Kernlüge

Samstag, 07. Juli 2012

Ich sprach mit einem, der meint, dass hinter allen modernen Lügen (9/11, Lichtgeschwindigkeit usw.) eine Kernlüge stünde, ohne deren Entlarvung es wenig bis nichts brächte, eine der, sozusagen, Sublügen, Trabantenlügen aufzudecken.

Ich sage jetzt nicht, was er für jene Kardinallüge hält, denn das ist für die folgende grundsätzliche Betrachtung unerheblich.

Ich bin nicht seiner Meinung.

Setzen wir mal den Fall, es gäbe eine Kernlüge, um die sich alle anderen größeren Lügen herumgruppierten, auch nur bestehen könnten, solange erstere hält.

Dann löste man die Sache natürlich am elegantesten, indem man gradaus die Kernlüge sprengte und damit den Rest fast wie von selbst mit.

Setzen wir nun aber des weiteren den Fall, dass an die Kernlüge praktisch nicht dranzukommen ist, sie viel zu gut, gerade eben auch durch die Begleitlügen, vor der Wahrheit geschützt ist.

Dann, meine ich, sollten die Trabantenlügen eben doch in konzentrischen Kreisen angegangen werden, bis dass die Kernlüge immer nackter und schutzloser wird, schließlich eine trockene, runzlige, rissige Haut bekommt, darob endlich aufknackt. (weiterlesen…)

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Einsteinreligion vor dem Ende

Samstag, 07. Juli 2012

Die Einsteinreligion, oder auch Lichtgeschwindigkeitslüge, gehört doch nochmal näher, deren Dunkle Materie, beleuchtet.

Was bringt es den Gläubigen, daran zu glauben?

Zunächst mal, wie in allen primitiven Religionen, eine gewisse Sicherheit in der wohlig gesetzten geistigen wie physischen Begrenztheit.

Wenn die Lichtgeschwindigkeit nicht zu übertreffen ist, wird der Mensch nie vernünftig Raumfahrt weiter als bis zum Mond oder allenfalls Mars betreiben können.

Und Außerirdische, wofern sie nicht ein Vielfaches an Erdenjahren leben, als wir, können ebenso vernünftigerweise höchstens in Restkapseln, irgendwie eingeeist und aufgetaut, je hier gelandet sein.

Damit ist sichergestellt, dass wir auf Terra auf ewig im eigenen Safte schmoren werden, egal, was da draußen noch sein mag.

Übertragen auf die einstige Erdscheibenkatholenidiotenreligion: Es gibt keinen Westweg nach Indien, Amerika bleibt auf ewig unentdeckt. (Die Wikinger, diese dummen Hochseelinge, wussten es natürlich schon Jahrhunderte vor Kolumbus besser.)

Die Einsteinreligion wurde insofern von ziemlich traditionell klugen Priestern angesetzt. Denn wo keiner her- noch wegkann, da haben sie ihr Erdenreich propagandistisch wie (scheinbar, aber das ist erstmal egal) real im Griff.

Kein Fremder stört ihre Macht, keiner kann je ausreißen.

Und es tut den höheren Pfaffen natürlich auch gut, dass sie als einzige wissen, zu wissen meinen, dass ihre exoterische Verzählung ein kompletter Humbug ist. (weiterlesen…)

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Zinsschnur

Freitag, 06. Juli 2012

Da es hier zuletzt teils so ernst zuging, mit Bosonen, Dunkler Materie, ESM, Jesus, weiß der Deibel was, will ich Sie jetzt eines Sozialistenwortwitzes teilhaftig werden lassen, der mir von einem “middeldüüdschen” Ursachsen zukam.

“Wie heißt das Ding da, zwischen deinen Beinen?”

“Ich weiß nicht, sag schon!”

“Zinsschnur!”

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Lichtgeschwindigkeitslüge: Pfropf auf dem Kopf?

Freitag, 06. Juli 2012

Seit bald ewigen Jahren höre ich vom Propfe auf dem Kopfe.

Jenem, der verhindert, dass die moderne Menschheit, da es ja schon Altinder und Altägypter und später einen Tesla gab, die raumfahrmäßig bzw. bezüglich Überlichtgeschwindigkeit den vollen Plan gehabt haben sollen, es auch endlich rafft.

Und ich habe auch von einem Kölner Professor gehört, Günter Nimtz, der Überlichtgeschwindigkeit vor einigen Jahren, was aber nicht anerkannt, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf, nachwies.

Auf der einen Seite also – mit Ausnahme von Nimtz, vielleicht auch Tesla und ein paar anderen – esoterisch angehauchte Spinner, jedenfalls Selbernichtskönner, ich nannte sie im Kommentarstrange zu “Kosmospekulanten” auch “Daherbehaupter”, auf der anderen einsteinische Granitrüben, die partout nichts zulassen wollen, was ihren armseligen Ohngeistesraum sprengte.

Ich schrieb es schon einmal, muss es an dieser Stelle aber wiederholen: Stellen Sie sich vor, Sie wären auf einem Planeten des Aldebaran. (weiterlesen…)

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Selbstverletzte Leuteerschrecker

Freitag, 06. Juli 2012

Ich weiß, dass das Folgende wieder mal einige Toleranzwächter auf den Plan rufen mag.

Mir egal.

Ich war gestern bei meinem örtlichen Lebensmittelmarkt, legte mein Gezeugs aufs Band und gewahrte, noch wartend, den Kassierenden, einen schmucken, aufgeweckt wirkenden jungen Mann (vom Namen am Revers her wohl türkischer Herkunft, was aber hier nichts zur Sache tut) mit etwas über einen Zentimeter durchmessenden Ohrsteckern.

Nun gut, dachte ich mal wieder, jeder, wie er’s mag.

Als ich aber schließlich in die nähere Perspektive kam, musste ich feststellen, dass man durch diese Einpropfe gut sechs Millimeter weit durchgucken konnte, der sich also nicht geringe Löcher, ziemlich irreversibel (ich verstehe, da davon lange betroffen, ein bisschen was von plastischer Chirurgie; man kann wohl schon noch irgendwas machen), durch die Lauscherlappen hatte bohren und weiten lassen.

Ich sage es ganz ehrlich: Ich hätte so einen nicht eingestellt.

Und zwar aus zweierlei Gründen. (weiterlesen…)

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Jesus vergeben

Freitag, 06. Juli 2012

Wir sollten dem armen Jesus vergeben, dass er dachte, mit jenem bösen Alten doch noch etwas Sinnvolles anfangen zu können. Er durfte schließlich nur 33 werden.

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Dem Nachwuchse XII

Freitag, 06. Juli 2012

Wer die Teile I bis XI verstanden hat, dem vermag ich – bis zu neuen eigenen Erkenntnissen – nur noch wenig zu raten. (Was natürlich nicht heißt, dass es ab da schadete, hier zu lesen.)

Wichtig ist, dass man immer wieder mal eine Gewohnheit ändert.

Das heißt nicht, dass man sich alle vier Wochen eine neue Freundin suchen soll oder jedes Jahr umziehen oder seine besten eingetragenen Bergstiefel wegschmeißen.

Sondern, beispielsweise, dass man, wie ich es erst vor wenigen Tagen gemacht habe, nach jahrzehntelangem Nichttragen, einfach eine Armbanduhr kauft und sich damit einen neuen Werdegang erwirbt.

Dass man, wenn man den Rinderbraten sonst immer mit Salbei oder Rosmarin gemacht hat, ihn auch mal mit Thymian macht.

Dass man, wenn man durch die Stadt geht, einfach mal andersrum geht, als sonst.

Dass man mal mit der Linken macht, was sonst die Rechte besorgt.

Ich werde in absehbarer Zeit sogar nochmal Kürbissuppe versuchen (nach einigen kläglich gescheiterten Versuchen an diesem Matsch, den andere gar höchst köstlich zubereitet fanden; ich kochte sogar schon selber welche, mit aller redlichen Mühe, Sahne usw., doch es half nichts), obschon dies so ziemlich das einzige Essbare ist, was bei mir nahezu einen Kotzreiz erzeugt.

Ich habe ja auch meine Kartoffelbreiphobie überwunden, die mir als wehrloses Kind im Stuttgarter Marienhospital von bösartigen Nonnen auf übelste Weise angezüchtet wurde.

Den Sinn solcher Maßnahmen muss ich hier nicht weiter erklären.

Was überdies Sinn ergibt, ist, sich über wiederkehrende Strukturen in den eigenen Träumen Gedanken zu machen. Was steckt dahinter? Wieso hat man was, von dem man sehr wohl weiß, was für eine Rolle es im eigenen Leben gespielt hat, nicht positiv aufgelöst, so dass man es immer wieder verarbeiten muss? Wieso drücken andere Sachen, vielleicht ärgste, nicht mehr?

Des weiteren die Entwicklung der Wehrlosigkeit als eine der stärksten Wehren und des eigenen Humors und damit der Lebenskraft. (weiterlesen…)

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Kosmospekulanten

Donnerstag, 05. Juli 2012

Ich bitte vorsorglich um Verzeihung dafür, dass ich mich aus aktuellem Anlasse noch einmal der Teilchenphysikerei widme, da mir gerade die psychische Standfestigkeit dafür fehlt, die Superkriminellen rund um den ESM-Vertrag sowie denselben angemessen zu würdigen.

Also: Was haben wir, als Laien, von den Sensationsmeldungen der letzten Tage, das “Higgs-Boson” und die “Dunkle Materie” betreffend?

Ersteres wurde vor vierzig Jahren postuliert, weil die ganze moderne theoretische Physik ihr Gebäude nicht halten könnte, gäbe es dieses nicht, da sonst nicht zu erklären wäre, weshalb irgendetwas eine Masse hat.

Jeder vernünftige Wissenschaftler kommt angesichts einer derartigen Forderung zumindest irgendwann mal auf die Idee, dass man sich komplett verrannt haben könnte.

Nun, es kommt noch dicker, behaupten aber dieselben Leute, die unbedingt dieses massevermittelnde Teilchen brauchen, um die bekannte Materie modellgemäß erklären zu können, dass diese nur 5 % derer insgesamt umfasse, während der Rest, jawohl, aus einer ebenfalls nie nachgewiesenen “Dunklen Materie” bestehen müsse.

Letztere wurde, ich wiederhole es absichtlich, ebenfalls nie nachgewiesen, aber wiederum hinzupostuliert, damit die bisherigen Annahmen (die gemessene Rotationsgeschwindigkeit von Galaxien usw. ins Bild einpassen zu können) irgendwie zu rechtfertigen seien.

Und, hier “wirkten” wohl nicht die Heiligen Higgs-Bosonen, sondern mit höchster Wahrscheinlichkeit noch ganz andere Teilchen.

Das muss man sich mal in Ruhe reintun: Von 5 % wissen sie (laut ihrer Theorie) nichts Bestimmtes, 95 % vermuten sie sich dann noch dazu, weil es sonst, selbst wenn das zu den 5 % entscheidend Dazuvermutete endlich nachgewiesen wäre, immer noch nicht passte.

Da muss man schon nachdenken, um noch einen Vergleich für derlei zu finden.

Ich probiere es – nach einem kleinen, Verschnaufeinschube – mal. (weiterlesen…)

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Dem Nachwuchse (XI)

Donnerstag, 05. Juli 2012

Wer bis zum Teile X gekommen ist, der steht ab da in einer höheren Verantwortung.

Denn das, was die Menschen gemeinhin Zufall zu nennen pflegen, bleibt zwar nicht aus – der Zufall gibt nicht auf – , wird aber zu etwas ganz anderem als vordem.

Die Dinge sprechen anders, unmittelbarer, zu einem.

Man trennt anders, und fügt anders zusammen.

Man erkennt zumal auch Menschen anders.

Man hat den Scheideweg eines Herakles schon weit hinter sich.

Es kommt aber ein neuer, der unzählige Abzweige hat.

WOHIN JETZT ZUERST? (weiterlesen…)

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Gott als der Physiker Tanzbär

Donnerstag, 05. Juli 2012

Gott war irgendwie schon da.

Und so saß er da, vor dem sonstigen Nichts, betrachtete es lange, bis ihm darüber langweilig ward.

“Was soll ich bloß die ganze Zeit mit diesem immergleichen Nichts anfangen?”, frug er sich.

“Sag doch wenigstens mal was!”, sagte er schließlich, schon etwas verärgert, zum Nichts.

Das Nichts aber sagte nichts.

Irgendwann reichte es Gott, mit dem störrischen Nichtse, und er dachte gründlich nach.

“Haha! Dir komme ich!” – rief er schließlich.

Da schuf er ein zweites Nichts.

Das Urnichts sollte sich noch wundern. (weiterlesen…)

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Im Quantenkolosseum

Donnerstag, 05. Juli 2012

Im Traume sah ich, wie ein furioses Eichboson es mit mehreren Mesonen, Phononen, Fermionen und Anyonen gleichzeitig aufnahm, da ein Higgs-Boson, gerade mit einem Lepton beschäftigt, es nicht stoppen konnte.

Die Protonen und Neutronen im Kolosseum klatschen begeistert Beifall, und das Gekicher der Elektronen (die dort immer das Quantenbier bringen) war bis nach Heisenberghausen zu hören.

Gleichzeitig, nicht jeder delektiert sich eben an denselben Dingen, waren die Positronen quarkmäßig beleidigt. (Das sind sie fast immer, wenn die Elektronen sich freuen.)

Einige ungebärdige Neutrinos (sie wissen sich oft nicht anständig zu benehmen) stürmten schon, angefeuert von begeisterten Tachyonen, vor dem endgültigen Ausgang auf den Kampfplatz, wurden aber von wachsamen Luxonen und zumal Tardyonen zügig zurückgedrängt.

Als das Gerangel gleichwohl partout nicht enden wollte, sprach das Alpha-Plutoniumatom per Zeta-Welle ein Machtwort: “Alle Partikel zurück auf ihre Plätze!”

Da war schnell, erstmal, Ruhe im Karton. (weiterlesen…)

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faz-offline.net

Mittwoch, 04. Juli 2012

Nun, nach meinem letzten Beitrag – Holger Steltzner für seinen Artikel wider die ESM-Machenschaften lobend – ist die FAZ, wohl als “alternatives Medium” ausgemacht, hiemit ähnlichen Angriffen ausgesetzt, wie sie bei uns Alten Gang und Gäbe. (Oder einfach so mal, eine Weile, unerklärlichermaßen, “offline”.)

Nun, das ist es halt als Stift: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Und, so eine alte esoterische Weisheit besagt: “Wie oben, so unten!”

Wir wünschen der tapferen FAZ selbstverständlich viel Glück und Geschick bei ihren ungewöhnlichermaßen zur Mittagszeit angesetzen “Wartungsarbeiten” (man wurstelt und macht und wartet, als Hoffeger und Brotzeitholer), auf dass ein paar Querschläger von noch nicht richtig gezogenen Lehrlingen bald wieder ins Weltnetzziel treffen mögen. (weiterlesen…)

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Hicks-Bosom: Gott ist groß

Mittwoch, 04. Juli 2012

“Seit 40 Jahren fahnden Physiker nach dem Higgs-Boson, das auch Gottesteilchen genannt wird. Es spielte nach herrschender Teilchentheorie eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Universums nach dem Urknall. Das nach dem britischen Physiker Peter Higgs benannte Teilchen sorgt demnach dafür, dass alle Objekte eine Masse haben.”

(Das mangelnde Leerzeichen zwischen “auch” und “Gottesteilchen” stammt nicht von mir, sondern unter dem Titel “Cern meldet Erfolg bei Suche nach dem Gottesteilchen” vom Focus-Praktikanten. Ich zitierte selbst Gott unverändert.)

“Würde es nicht existieren, stünde das gesamte seit Jahren die Physik beherrschende Theoriemodell infrage.”

Da soll es also ein Teilchen geben, das seit dem ersten divinen Bums dafür sorgt, dass alle anderen Teilchen eine Masse haben.

Interessant.

Und es MUSS da sein, weil sonst der Urknall nicht hätte stattfinden können, die ganze Physik der letzten 40 Jahre Scheiße gewesen wäre und überdies Gott und wir noch dazu nicht da und vor allem keine Forschungsgelder mehr.

Na denn. Hicks. (Bitte um Verzeihung, ich trinke gerade meinen Vormittagsroten.) (weiterlesen…)

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