Das Folgende fand sich eben im Fotoarchiv, alswie ich es vor ein paar Jahren in Hammelburg auf eine Stahltafel, an der Außenwand der Schafgasse 1 prangend, fürs Nachhilfeschülchen zur Werbung aufgemalt stehen hatte (Großbuchstaben “LESEN” an den Zeilenanfängen rot, der Rest schwarz, auf Weiß):
Lebendiges sich vorstellen aus allen Zeiten
Eigenes Denken in Geschichten erleben
Selber in alle denkbaren Welten fliegen
Eigene Bilder im eigen Kopf schaffen
Natur, andere, sich selbst erkennen
— Anzeigen —
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Tags: Lesen
Dieser Artikel wurde am Dienstag, 24. Juli 2012 um 17:32 erstellt und ist in der Kategorie Bildung, Schönes abgelegt. Antworten zu diesem Artikel können durch den RSS 2.0-Feed verfolgt werden. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
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Hallo Magnus,
eigentlich sollte so etwas an jeder Schule prangen, aber wie gerade im Deutschlandradio veröffentlicht, prangern die Universitäten in einer – geheim gehaltenen – Studie die schlechten Schreib- und Lesekompetenzen der deutschen Studenten an.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1818985/
“..Deutsche Studienanfänger weisen massive Lücken in Rechtschreibung und Grammatik auf und zeigen zudem eine mangelnde Lesekompetenz…”
Ich würde mich jetzt liebend gern wundern, kann es aber leider nicht, weil dieses Dilemma seit Jahren bis Jahrzehnten jedem Normaldenkenden bereits die Augen ausgebrannt hat. Ein Experiment folgt dem nächsten, eine unausgegorene Lehrmethode der anderen und immer mehr Aufgaben der Schule werden stillschweigend in die Elternhäuser verlagert.
Ein Schulsystem, das ca. 7 Mio. funktionale Analphabeten hervorbringt, kann einfach nicht für gut befunden werden. Prof. Singer hat das schon vor über 10 Jahren in vielen Aufsätzen und Vorträgen zum Punkt gebracht. Aber wo bleibt die Selbstkritik? Im Zweifelsfall ist eben das Kind zu doof.
Meine Vision dazu ist:
Die “Dyslexiker” aufgrund von Taschenrechneritis werden folgen.
Der zweite Kracher steht im Handelsblatt:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sieben-milliarden-euro-mehr-run-auf-die-hochschulen-ist-teurer-als-gedacht/6911572.html
Run auf die Hochschulen ist teurer als gedacht
23.07.2012, 17:18 Uhr
“…Die Kultusminister haben sich verrechnet, sagt der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Die Zahl der Bewerber an
Hochschulen ist höher als gedacht. Zudem fordert der Präsident ein zusätzliches Orientierungsjahr…”
Ach was!!!!
Erst G8 für alle, nun ein zusätzliches Orientierungsjahr und dann natürlich noch ein zusätzliches freiwilliges soziales Jahr etc.
Ich warte sehnsüchtig auf den Musterprozess, in dem eine Familie den Staat auf Schadensersatz für verschwendete Lebenszeit zuzüglich der Erstattung von privaten Kosten für Bildung erfolgreich verklagt.
Das Problem ist, dass man diese Sippe, die diesen Mist verbrochen hat, einfach nicht loswird. Die sind verbeamtet und dürfen sich ungestraft an den Kindern austoben. Wenn’s nicht funktioniert, macht’s auch nichts. Wir probieren dann ab morgen eine neue Methode und ein neues System aus.
Ich möchte sie alle entlassen dürfen. Ab nach Hartz IV bei Wasser und Brot.
Es grummelt
das Lesezeichen
@ Lesezeichen
Erst bestellen alle Turbokühe, um die man sich nicht kümmern muss, dann reicht alles Melkfett nicht mehr wider die endemischen Euterentzündungen, und dann beklagt man, dass die gute alte deutsche Kuh auch nicht mehr das an Robustheit, Rauhfutterverträglichkeit und Zuverlässigkeit ist, was sie einmal war.