Archiv für den Monat Juni 2012

Notgeiler Philosoph

Samstag, 09. Juni 2012

“Ein notgeiler Philosoph!”

(Mein Sohn zu mir, als ich mich offen über mein heutiges Geschreibsel freute.)

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Pöblig Glotzen

Samstag, 09. Juni 2012

Wie vor meinem kleinen Nickerchen schon erwähnt, finde ich das Pöbelige Glotzen klasse.

Es schält sozusagen den Menschen aus seinem Kerne heraus.

Nichts, was sonsten notwendig wäre, bleibt übrig.

Jeder darf, ohne sich irgend schämen zu müssen, noch seine kleinste Hohlheit zu der Welt Nabel machen, ohne dafür von irgendeinem Ernstzunehmenden ausgelacht zu werden.

Narrenhaus für alle.

Normalerweise sollte das Bier dazu aus öffentlichen Mitteln subventioniert werden.

Denn dies Pöblanerglotzen ist zweifelsohne staatstragend.

Am besten ist es dabei, wenn der Schiri mal wieder nichts taugt.

Dann wallt das Germanenblut, das für den Dienst am Hindukusch dringend gebraucht, erst so richtig.

Und erst ein verschossener Elfmeter! (weiterlesen…)

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Deutschland! – So wird Pflicht zur Kür

Samstag, 09. Juni 2012

Ich werde mir nachher, nach meinem endlich verdienten Mittagsschlafe, das Spiel der Restdeutschen anschauen und zumal anhören.

Nicht direkt der Restdeutschen, oder viel weniger, derer, die da solcherart zu kicken sich anschicken wegen, sondern vielmehr des Mienenspiels, der Gesten und Gebärden halber, des Gefluches, Gejubles und Geschreis meiner ernsthaften Mitzuschauer.

Das wird mir ohne weiteres den Preis von einem bis drei Kneipenbieren wert sein.

So viel Investition muss der selbstständige Philosoph schon bringen. (weiterlesen…)

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Menschenfresser auf “Wolke Neun” (II)

Samstag, 09. Juni 2012

Ich habe es jetzt doch noch nicht in die Horizontale geschafft.

“Cloud Nine” heißt wohl auch “Ivory Wave”.

Also nicht nur “Wolke Neun”, sondern zudem “Elfenbeinwelle”.

Da mag der Philolog in mir so einfach nicht ruhen.

Zunächst mal verwunderte mich die “Neun”. (Das erkläre ich jetzt aus guten Gründen nicht näher. Dazu möge sich der geneigte Leser in Zahlensymbolik und -mystik, wofern er das nicht schon ist, selbst kundig machen.)

“Welle” ist also klar wie “Wolke”.

Doch wofür steht “Elfenbein” bzw. “Ivory”?

Ich habe grade mal in einem meiner heiligsten Bücher nachgeschlagen. (Dem Shorter OED.)

Dort findet man den Weg nicht nur, wie zu erwarten, hin bis zum Sanskrit-Elephanten, sondern auch zum “Black Ivory”, dem Negersklaven, den Zähnen allgemein, speziell der Weißheit der menschlichen Haut, den Tasten des Klaviers, den Billiardkugeln, schließlich auch den Würfeln des Spiels.

Das mag alles wiederum nichts bedeuten, einfach zufällig sein. (weiterlesen…)

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Menschenfresser auf “Wolke Neun”

Samstag, 09. Juni 2012

Diese Geschichten sind wahrlich nicht mehr zum Lachen.

Angeblich drehen jetzt Leute auf einem Drogenmix, der in den USA als “Badesalz” freiverkäuflich ist, derart durch, dass manche von ihnen andere bei lebendigem Leibe kannibalisieren. Ihnen das Gesicht wegfressen usw.

Was mich an der Sache stutzig macht, ist das bislang (außer in religiösen Riten, da gibt es auch das schon lange; Priester sind belegte Spezialisten für solches und Ähnliches) praktisch nicht bekannte, neue, scheußliche Phänomen dieser Art in laienhafter freier Wildlaufbahn.

Man weiß, dass Leute mitunter auf LSD durchdrehen, auf Fliegenpilz, Stechapfel, zumal Bilsenkraut, auch Crack, allem möglichen synthetischen Scheißendreck erst recht.

Was aber läuft hier? (weiterlesen…)

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Weg mit dem “Es”!

Freitag, 08. Juni 2012

Zum Artikel “Guido Fawkes NWO-Schafsseckel (II)” schrieb Leser Dude nach bereits langer vorangegangener Diskussion unter anderem folgendes:

“Irgendwie müssten vielleicht all die Hacker der Erde vereint werden , sodass diese dann dafür sorgen, dass die echten Informationen – frei zur Verfügung gestellt von deren Schöpfern – durch die Kanäle gejagt werden, anstatt des ständigen Geseiers heute.

Das wäre dann aber ne generalstabsmässige Übung, auf die auch garantiert sehr schnell entsprechende Gegenmassnahmen eingeleitet würden. Mit voller Wucht!

Gerissene, vermaledeite Teufelsbrut auch…”

Ich antwortete also:

“Ich meine nicht, dass es im von Dir angesprochenen Sinne an Information fehlt.

Ich denke aber, ich sprach heute Abend noch mit meinem Freunde genau darüber, dass ich das erklärend in einen eigenen Artikel packen muss, selbstverständlich auf diesen von Dir eingebrachten Punkt verweisend bzw. das Wichtigste aus Deinem letzten Kommentar zitierend.

Und sowieso auf die Guy-Fawkes-Artikel und -Galgenstränge insgesamt aufbauend.

Das soll die Rede hier natürlich keineswegs abwürgen.

Doch bedarf der spezielle Aspekt der verfügbaren bzw. verfügbar zu machenden Information einer eigenen, zusätzlichen Betreuung in einem eigenen Beitrag.”

Nun zur versprochenen Sache: Verfügten wir über mehr Informationen bezüglich der Machenschaften gewisser Leute, so schadete das sicherlich nicht. Ob es jedoch wahrscheinlicherweise wesentlich hülfe, soll hier kritisch betrachtet werden.

Wir wissen von der Irak-Massenvernichtungswaffenlüge. Von der Iranlüge. Von der USS Liberty. Davon, dass der bereits grundgesetzwidrige Vertrag von Lissabon gebrochen wurde, kaum dass die Tinte trocken war. Wir wissen von der Folter und den Unschuldigen in Guantánamo. Wir wissen um die Brutkästenstory in Kuwait. Wir wissen um die Rheinwiesen. Wir wissen um die Drohnenangriffe. Die Geheimgefängnisse. Die Machenschaften in Libyen. Unseren besten verbündeten arabischen Händeabhackstaat. Von vielen Mossad-Morden. Wir wissen, wo HAARP steht und zumindest teilweise, was dies Monster kann. Wir sehen Fukushima durchschmurgeln. Der Uranmunitionswahnsinn ist belegt. Die Corexit-Sauerei ist bekannt. Dass 9/11 so nicht gewesen sein kann, wie behauptet, wissen wir auch. Der Derivatewahnsinn, der ganze Finanzwahnsinn ist weitestgehend offensichtlich. Wiklileaks war da. Zu Monsanto und Roundup ist genug fällig. Ebenso zum Spanische-Grippe-Virus. Der Impfmafia. Den Bilderbergern. Bohemian Grove. Skull & Bones. Der FED. Undsoweiter undsofort.

Kurzum: Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Wir wissen all das, die Informationen sind da, doch bewirkt dies zumindest bislang nichts Entscheidendes. Zumindest noch nicht sichtbar sonderlich Entscheidendes.

Dabei sollte dies allemal genügen.

Tut es aber nicht. (weiterlesen…)

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Schufatz

Donnerstag, 07. Juni 2012

Ich finde das klasse, dass die Schufa daran denkt, Facebook-Daten heranzuziehen, alswie ich es hier erfuhr.

Dann nämlich bin endlich nicht nur ich dran, der nach dem Tode seiner Frau und auch noch später ein paar Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlte, sondern erst später, sondern alle irgendwie schräg wirkenden Facebook-Typen gleich dazu.

Am besten, wir sind alle nicht mehr kreditwürdig. (weiterlesen…)

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Freudlaichsam

Donnerstag, 07. Juni 2012

Die Liste reicht von einem Bericht dahingehend, dass die Hälfte aller deutschen Kinder in irgendeiner Gaga-Behandlung seien, über die letzte Finanzdemenz, bis hin zu den graus-irrwitzigen Drohnenmordanschlägen durch den US-Präsidenten: Allein, ich hatte die letzten Tage keine Lust, solcherlei Themen zu bearbeiten.

Was nicht heißt, dass ich das nicht nicht noch tun werde.

Heute, an “Fronleichnam”, werde ich aber erst recht keine keine Leichnehmer abhandeln.

Heute freue ich mich einfach über meine Buben, meinen neuen Balkon, darüber, dass ich beim Schreiben immer noch eine rauchen kann und ein Bier dazu trinken, oder eher umgekehrt, ohne schon halb tot vom Stuhle zu fallen, über das herrliche Bild über meinem Schreibtisch, über mein Glück, nach mannigfachen Verletzungen immer noch nicht, besser wiederum nicht, irgend wesentlich behindert zu sein, außer, natürlich, vielleicht, im Kopfe.

Ich freue mich auch darüber, dass man mich inzwischen, selbst wenn der Quijote zuvor kein Thema war, vielenthalben als einen bezeichnet, der gegen Windmühlen kämpfte: denn das ist für mich eine der höchstmöglichen Auszeichnungen.

Ja, ich freue mich darüber, wenn ich also oder anders zu meiner Lächerlichkeit komme, denn ich lache mit.

Ich freue mich über jeden Hemmschuh, den man mir anzuziehen trachtet, jede Falle, jedes Fangeisen, da all diese doch nur bedeuten können, dass da noch ein wenigstens in den Augen des Ansetzenden recht vitales Tier zu hemmen, einzulocken, in Bande zu schlagen sei.

Ich freue mich sogar über den Rotz in und aus meiner Nase. Denn er sagt mir, dass sie noch rotzt, also erfreulich intakt ist.

Und ich freue mich über meine geistige Verwandlung, alswelche nicht jene eines Gregor Samsa ist. (weiterlesen…)

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Selber sein

Donnerstag, 07. Juni 2012

Selber sein heißt auch ohne Wein kein Schwein sein.

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Mein Cervantes

Donnerstag, 07. Juni 2012

Ich bin Windmühlenkämpfer, und mag es mich noch so oft vom Klepper hauen.

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Von den Geldtreibern und dem Geiste

Donnerstag, 07. Juni 2012

Da die Mächtigen des Geldes so lächerlich und fragil werden, wie das Geld selbst, welches sie ausgeben, erlangt der Geist, alswelcher der natürliche Gegensatz des Zinses, wieder seinen Wert.

Zu früh, in der Tat, um “Hurra!” zu schreien: aber wir Schaffenden alle sind auf der Siegerstraße, allein schon dadurch, dass der Wahnsinn nirgend mehr zu verbergen.

Jeder weiß inzwischen, dass hier nur noch gierige Perversion und Irrsinn walten. (weiterlesen…)

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Zweiter Erdtrabant entdeckt

Montag, 04. Juni 2012

Die Fachwelt feiert: Ein zweiter Erdtrabant ist nachgewiesen.

Die Bahn des ovoiden “Subkutanus” im Innersten der Hohlerde wird als “irregulär polyellipsoid plasmaschwimmend” beschrieben.

(Mit Material von beutlers und spa.)

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Schafsmedien weisen menschliche Existenz nach

Sonntag, 03. Juni 2012

Der Spiegel entdeckt spektakulär, dass Israel jetzt deutsche Atomwaffen-U-Boote hat.

FAZ-Leser gewahren, was für ein  großwildgnädiger Verein der World Wildlife Fund ist.

Im morgigen Stern steht, dass Schuheputzen gutem Leder nicht unbedingt schadet.

Der Blick macht den Schweizern klar, dass sie außer Seen auch Berge haben.

Die NYT findet unweit vom Verlagshaus die Wall Street.

Die Bild ist darüber entsetzt, dass manche Frauen Brüste haben (wenn auch erst auf der zweiten Seite). (weiterlesen…)

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Paps frisst alles

Samstag, 02. Juni 2012

Mein E-Papierkorb heißt jetzt Paps. Wahre Allliebe muss selbst Abfallsilben gelten.

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Präägyptisches Weistum

Samstag, 02. Juni 2012

“Je mehr alles verkommt, um desto lustiger wird’s im Wirtshaus.”

(Oberes Donaugebiet, circa 11000 vor Christus.)

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Induzierte Selbstheilungskräfte

Samstag, 02. Juni 2012

Der Mensch traut dem Menschen nicht mehr.

Und damit meine ich jetzt nicht der eine dem andern, sondern arg viele sich selbst. (Einiges weitere dazu auch unter dem Titel “Matrix zericht“.)

Viele sind schon so technikgläubig-paranoid, dass sie glauben, das Pentagon oder sonstwer könne so ungefähr alles.

Dabei sitzen dort jede Menge Blödmänner herum. Zwar nicht nur, aber jede Menge. Auf die ist der Laden nämlich zwingend angewiesen. Außerdem sucht sich der vernünftige Nichtblödmann eine anständige Arbeit, anstatt wahnhaft an Möglichkeiten zur geistigen und physischen Vernichtung großer Teile der Menschheit herumzuwerkeln.

Ich will damit nicht sagen, dass ich gegen Niedrigfrequenzwellen und allerlei sonstige Säutechniken gefeit wäre. Und wenn man mir eine Drohne voll modernstem Sprengstoff GPS-gesteuert exakt auf die Rübe schmeißt, dann ist sie vielleicht wirklich mal vorläufig zerbraten. (weiterlesen…)

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Kübelkrieg

Samstag, 02. Juni 2012

Gestern meldete mir mein Virernschutzprogramm artig, dass mein Rechner vor dem Schadprogramm “Flame” bestens geschützt sei. Das hat mich umso mehr beruhigt, alsda an meinem Kübel keine Atomkraftwerkskühlung dranhängt und ich sowieso nicht so bescheuert wäre, irgendwas, was irgendeiner mit Sicherheit nicht wissen soll, auf meinem angeleinten Datenhuber abzuspeichern.

Außerdem ist man als Philosoph ohnehin perfekt “geschützt”: Man kann nämlich gar nichts wissen, was da draußen auch nur eine Cyberkriegssau interessiert. Weisheit ist denen so gut wie Scheißheit.

Über moderne Artillerie z.B. weiß ich nur, was jeder Schulbub weiß oder der Ficki hergibt. Meine Eins in Chemie in der Elften ist lange verjährt, so dass ich auch keine Ahnung von Spezialsprengstoffen habe, meine letzte Eins in Physik, wo es mal um den Hangabtrieb oder schiefe Würfe ging, datiert noch weiter zurück, so dass ich auch über U-Boote fast nur sagen kann, dass die Dinger unter Wasser fahren können und wohl meist ein Periskop und einen Schnorchel haben.

Und bezüglich Computern bin ich glücklicherweise noch ahnungsloser.

Lediglich, dass diese Elektrokästen manchmal unerklärlicherweise nicht so funktionieren, wie sie das sollten, ist mir bekannt. Ansonsten habe ich mir im Laufe der Jahre von Experten allerlei abenteuerliche Geschichten angehört, was wann warum wo wie sei, ohne diese auf ihren möglichen Wahrheitsgehalt hin ernstlich prüfen zu können. Zumal der eine Cyber-Supermann das erzählt, worüber sich der nächste nur scheppelich lacht.

Gut, der Ex-Verteidigungsminister kannte wohl zumindest einen, der, ebenso wie ich inzwischen, die Befehle Strg A, Strg C und Strg V anzuwenden in der Lage war, doch habe ich dem seine Doktorarbeit nicht abgekupfert, doch denke ich trotzdem nicht, dass ich darüber zum bedenklich gefährlichen Geheimnisträger mutiert bin.

Mein Wortschatz, den man mir vielleicht abzuschakalen trachten könnte, ist zwar wohl etwas größer (zumal im Deutschen), als jener selbst der meisten deutlich überdurchschnittlichen pentagonesischen Beuteltierbitbastler, aber da die immer noch weit davon entfernt sind, etwas damit anzufangen, was über ein unzuverlässiges Rechtschreibprogramm oder eine Schwachsinnsübersetzungsschleife, für die jeder Mittelschüler der Siebten die Jacke sich voller Sechsen hängen dürfte, hinauskommt, mögen die und andere, zumal bei den Suchmaschinen, zwar schon mächtig am Analysieren sein, was ich indes trotzdem nicht für bedenklich halte, da sie ja nichts mehr abzuschakalen und zu analysieren haben, wenn sie mich nicht mehr schreiben lassen bzw. mein Kübel streikt. (weiterlesen…)

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Den Wahnsinn schonen

Freitag, 01. Juni 2012

Man muss dem Wahnsinn auch mal die Möglichkeit lassen, sich ganz ungestört allein vermehren zu dürfen. Sonst stirbt der arme Kerl samt Sippschaft noch aus, und wir alle dürfen für die Gräber zahlen, weil keiner sein Erbe antritt. Zwecks dieses edlen Behufs berühre ich sein Spinnernetz heute hier nicht mehr mit seine Kreise störenden Worten. (Außer, natürlich, er dreht übers Maß durch. In solchen Notfällen müssen sogar derart hehre Gelübde gebrochen werden.)

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