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	<title>Kommentare zu: Religion und Philosophie</title>
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	<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/</link>
	<description>von Magnus Wolf Göller</description>
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		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30454</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 00:33:24 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dude

Lass Dir Zeit. Ich weiß, dass Du nicht weniger schaffst und machst, als ich.

Wollte ohnehin, wie schon gesagt, zur Reinkarnationslehre noch was verfassen, davon auch manches von oben einbauen, dauert vielleicht noch ein bisschen, und dann haben wir einen gründlich neu aufgebauten Strang.

Nur die Ruhe.

Beste Wünsche</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dude</p>
<p>Lass Dir Zeit. Ich weiß, dass Du nicht weniger schaffst und machst, als ich.</p>
<p>Wollte ohnehin, wie schon gesagt, zur Reinkarnationslehre noch was verfassen, davon auch manches von oben einbauen, dauert vielleicht noch ein bisschen, und dann haben wir einen gründlich neu aufgebauten Strang.</p>
<p>Nur die Ruhe.</p>
<p>Beste Wünsche</p>
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		<title>Von: Dude</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30449</link>
		<dc:creator>Dude</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2012 23:43:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Magnus

Ja, ich weiss worauf Du hinaus willst. Aber beachte, dass ich den Text vor etwa vier Jahren geschrieben habe, und er eigentlich schon längstens ein Update bedürfte. Nur ist diese unleidige Vergänglichkeit dauernd hinter mir her, und immer dann, wenn ich ohnehin schon in der Arbeit ersaufe, kommen auch noch immer auf allen Seiten Romane, die eigentlich detailliert zu beantworten wären, auf mich zu.

Das geht dann aber natürlich nicht, oder nur bedingt, weil die Tage ja keine 50, sondern nur 24 Stunden haben. Tja.

Ps. Danke fürs Update - hatte es bereits vor Deinem Kommentar gesehen. Auch perfektes Timing... *lol* :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Magnus</p>
<p>Ja, ich weiss worauf Du hinaus willst. Aber beachte, dass ich den Text vor etwa vier Jahren geschrieben habe, und er eigentlich schon längstens ein Update bedürfte. Nur ist diese unleidige Vergänglichkeit dauernd hinter mir her, und immer dann, wenn ich ohnehin schon in der Arbeit ersaufe, kommen auch noch immer auf allen Seiten Romane, die eigentlich detailliert zu beantworten wären, auf mich zu.</p>
<p>Das geht dann aber natürlich nicht, oder nur bedingt, weil die Tage ja keine 50, sondern nur 24 Stunden haben. Tja.</p>
<p>Ps. Danke fürs Update &#8211; hatte es bereits vor Deinem Kommentar gesehen. Auch perfektes Timing&#8230; *lol* :)</p>
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		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30446</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2012 22:14:05 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dude

Um es hier schon ein wenig anklingen zu lassen, da die Gelegenheit es beitreibt: Eine solche oder ähnliche Darstellung wie die Deinige ist seit einigen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, bei vielen Leuten in Mode, die sich zur Sicherheit immer noch auf &quot;Gott&quot; beziehen wollen, drunter und drumherum aber gleichzeitig Platz für jede philosophische Beliebigkeit und zumal für die sich darausher ergebende großverständige Verantwortungslosigkeit.

Jeder labert irgendwie rum, aber das macht im Grunde nichts, denn er entstammt ja auch der göttlichen Quelle.

Dazu lässt sich gut guter oder auch schlechter Schnaps saufen.

Das ist geistiger Hedonismus.

Der übrigens, in dieser Form, was wunder, besonders häufig bei Kinderlosen zu gewahren ist.

Das soll jetzt kein persönlicher Angriff sein: Aber bei vielen von denen wird alles erst dann relevant (oder noch weniger, denn jetzt geht&#039;s erst recht um ihrs), wenn ihnen selbst ein Bein fehlt, oder, vielleicht gelinder, die 15 Jahre lang kompatible Tante nicht mehr will.

Vorher ist alles halt so und &quot;der göttlichen Quelle&quot; entsprungen.

Dass sie (es sind zumeist Männer) dabei in ihrem Hagestolzentum dann mit zunehmendem Alter auch noch oft immer wunderlicher, pingeliger, kleinlicher und unleidiger werden, sobald etwas ihren Weg kreuzt, das da nicht hingehört, verwundert erst recht nicht im geringsten.

Dass sie anderen, die Kinder haben, die sichersten besten Ratschläge zu wissen vermeinen, selbstverständlich nicht minder.

Philosophische Fragen gelten nicht Gott, sondern der Weisheit.

Und derer Antworten bedürfen wir hier, und nicht erst dort hinten oben unten sonstwo überwo erstwoselbst, wenn wir wieder dahingefahren sind.

Oder eben auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dude</p>
<p>Um es hier schon ein wenig anklingen zu lassen, da die Gelegenheit es beitreibt: Eine solche oder ähnliche Darstellung wie die Deinige ist seit einigen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, bei vielen Leuten in Mode, die sich zur Sicherheit immer noch auf &#8220;Gott&#8221; beziehen wollen, drunter und drumherum aber gleichzeitig Platz für jede philosophische Beliebigkeit und zumal für die sich darausher ergebende großverständige Verantwortungslosigkeit.</p>
<p>Jeder labert irgendwie rum, aber das macht im Grunde nichts, denn er entstammt ja auch der göttlichen Quelle.</p>
<p>Dazu lässt sich gut guter oder auch schlechter Schnaps saufen.</p>
<p>Das ist geistiger Hedonismus.</p>
<p>Der übrigens, in dieser Form, was wunder, besonders häufig bei Kinderlosen zu gewahren ist.</p>
<p>Das soll jetzt kein persönlicher Angriff sein: Aber bei vielen von denen wird alles erst dann relevant (oder noch weniger, denn jetzt geht&#8217;s erst recht um ihrs), wenn ihnen selbst ein Bein fehlt, oder, vielleicht gelinder, die 15 Jahre lang kompatible Tante nicht mehr will.</p>
<p>Vorher ist alles halt so und &#8220;der göttlichen Quelle&#8221; entsprungen.</p>
<p>Dass sie (es sind zumeist Männer) dabei in ihrem Hagestolzentum dann mit zunehmendem Alter auch noch oft immer wunderlicher, pingeliger, kleinlicher und unleidiger werden, sobald etwas ihren Weg kreuzt, das da nicht hingehört, verwundert erst recht nicht im geringsten.</p>
<p>Dass sie anderen, die Kinder haben, die sichersten besten Ratschläge zu wissen vermeinen, selbstverständlich nicht minder.</p>
<p>Philosophische Fragen gelten nicht Gott, sondern der Weisheit.</p>
<p>Und derer Antworten bedürfen wir hier, und nicht erst dort hinten oben unten sonstwo überwo erstwoselbst, wenn wir wieder dahingefahren sind.</p>
<p>Oder eben auch nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30444</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2012 21:35:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30444</guid>
		<description>@ Dude

Dein Text, auf den Du verlinktest  - danke! - ist eine inzwischen relativ gängige, doch in diesem Sinne allemal lobenswert gut und konzis gefasste synkretistische Darstellung des Gottproblems. (Du schreibst glücklicherweise nicht gleich dreißig Bücher darüber. Die läse ich nie.)

Ich will jetzt gar nicht näher auf die Probleme der (Re-)Inkarnationslehre eingehen, auch nicht nochmal die Frage nach dem Entstandensein des ersten Es aufwerfen, sondern lediglich anmerken, dass ich nicht nur viele Gründe und Erfahrungen wider diese Erklärungsform setzen könnte, sondern mich daran besonders stört, wie sie alles und jeden in einer Art kosmischen Einses letztlich relativiert.

Hiemit letztlich unerheblich, gleichgültig macht.

Ein solches Denken bzw. Glauben untergräbt meines Erachtens den Willen und die Schaffenskraft, die geistige Freiheit zumal, ist daher für mich nicht akzeptabel.

Ich wollte darüber ohnehin nochmal gesondert schreiben, umso besser aber, da ich schon ein paar Stichworte dazu notiert hatte, dass die Erinnerung daran dergestalt erfolgt ist.

(Neue Favoriten habe ich übrigens inzwischen: auch dahingehend hast Du mir sinnigerweise erinnernde Meldung gegeben.)

LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dude</p>
<p>Dein Text, auf den Du verlinktest  &#8211; danke! &#8211; ist eine inzwischen relativ gängige, doch in diesem Sinne allemal lobenswert gut und konzis gefasste synkretistische Darstellung des Gottproblems. (Du schreibst glücklicherweise nicht gleich dreißig Bücher darüber. Die läse ich nie.)</p>
<p>Ich will jetzt gar nicht näher auf die Probleme der (Re-)Inkarnationslehre eingehen, auch nicht nochmal die Frage nach dem Entstandensein des ersten Es aufwerfen, sondern lediglich anmerken, dass ich nicht nur viele Gründe und Erfahrungen wider diese Erklärungsform setzen könnte, sondern mich daran besonders stört, wie sie alles und jeden in einer Art kosmischen Einses letztlich relativiert.</p>
<p>Hiemit letztlich unerheblich, gleichgültig macht.</p>
<p>Ein solches Denken bzw. Glauben untergräbt meines Erachtens den Willen und die Schaffenskraft, die geistige Freiheit zumal, ist daher für mich nicht akzeptabel.</p>
<p>Ich wollte darüber ohnehin nochmal gesondert schreiben, umso besser aber, da ich schon ein paar Stichworte dazu notiert hatte, dass die Erinnerung daran dergestalt erfolgt ist.</p>
<p>(Neue Favoriten habe ich übrigens inzwischen: auch dahingehend hast Du mir sinnigerweise erinnernde Meldung gegeben.)</p>
<p>LG</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Dude</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30438</link>
		<dc:creator>Dude</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2012 18:27:39 +0000</pubDate>
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		<description>@Magnus &amp; Lesezeichen

Sorry, ich finde keine Zeit mehr auf all diese Punkte einzugehen. Das würde Stunden verbraten. Da ich darüber schon unzählige Male geschrieben habe, und es Leid bin, es immer wieder neu zu schreiben, verweise ich mal auf einen sehr alten Beitrag von mir.

http://www.mysticalforum.ch/viewtopic.php?f=29&amp;t=10666&amp;p=107911#p107911 &amp; ff.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Magnus &amp; Lesezeichen</p>
<p>Sorry, ich finde keine Zeit mehr auf all diese Punkte einzugehen. Das würde Stunden verbraten. Da ich darüber schon unzählige Male geschrieben habe, und es Leid bin, es immer wieder neu zu schreiben, verweise ich mal auf einen sehr alten Beitrag von mir.</p>
<p><a href="http://www.mysticalforum.ch/viewtopic.php?f=29&#038;t=10666&#038;p=107911#p107911" rel="nofollow">http://www.mysticalforum.ch/viewtopic.php?f=29&#038;t=10666&#038;p=107911#p107911</a> &amp; ff.</p>
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	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30322</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 09:26:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30322</guid>
		<description>@ Eric

Ich begrüßte es sehr, wenn Du nochmal was dazu schriebest. (Ist ja auch schon eine ganze Menge da.)

Lass Dich von der Komplexität der Sache nicht abschrecken.

Einfach loslegen.

Solltest Du dann merken (meinen), dass das Geschaffene noch nicht das taugt, was Du Dir vorstellst, dann lege es einfach mal in ein Eck.

Es wird dann schon zu Dir zurückkommen und Dich bitten, weiterzumachen.

(Vielleicht ist die Sache auch gar nicht so kompliziert, wie Du jetzt noch denkst. Manchmal ist es auf einmal viel einfacher, sobald man sich wirklich dranmacht. Vor allem natürlich, wenn man vorher im Grunde schon alles hin und her bedacht hat.)

LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Eric</p>
<p>Ich begrüßte es sehr, wenn Du nochmal was dazu schriebest. (Ist ja auch schon eine ganze Menge da.)</p>
<p>Lass Dich von der Komplexität der Sache nicht abschrecken.</p>
<p>Einfach loslegen.</p>
<p>Solltest Du dann merken (meinen), dass das Geschaffene noch nicht das taugt, was Du Dir vorstellst, dann lege es einfach mal in ein Eck.</p>
<p>Es wird dann schon zu Dir zurückkommen und Dich bitten, weiterzumachen.</p>
<p>(Vielleicht ist die Sache auch gar nicht so kompliziert, wie Du jetzt noch denkst. Manchmal ist es auf einmal viel einfacher, sobald man sich wirklich dranmacht. Vor allem natürlich, wenn man vorher im Grunde schon alles hin und her bedacht hat.)</p>
<p>LG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eric</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30311</link>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 04:43:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ich wollte ebenfalls einen Beitrag schreiben, habe aber festgestellt, dass schon der Ansatz,  &quot;das Glauben&quot; zu definieren,  ungeheuer komplex ist. Zu glauben ist eines der am meisten missverstandenen mentalen Werkzeuge und wurde von den religiösen Institutionen gekapert. Die nicht-religiösen Menschen glauben ebenfalls, nennen es aber Theorie oder Weltanschauung und manche davon haben,  mit etwas Glück,  ein wenig mehr Spielraum als die blindfremdgläubigen Gläubigen. Das ist eventuell der Beginn der Philosophie...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte ebenfalls einen Beitrag schreiben, habe aber festgestellt, dass schon der Ansatz,  &#8220;das Glauben&#8221; zu definieren,  ungeheuer komplex ist. Zu glauben ist eines der am meisten missverstandenen mentalen Werkzeuge und wurde von den religiösen Institutionen gekapert. Die nicht-religiösen Menschen glauben ebenfalls, nennen es aber Theorie oder Weltanschauung und manche davon haben,  mit etwas Glück,  ein wenig mehr Spielraum als die blindfremdgläubigen Gläubigen. Das ist eventuell der Beginn der Philosophie&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lesezeichen</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30284</link>
		<dc:creator>Lesezeichen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 18:39:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30284</guid>
		<description>Hallo Dude,

erst einmal vielen Dank für deinen Interpretationsansatz zum Thema &quot;Warum lässt Gott Leid zu?&quot;

Du schreibst dazu:

&quot;Letztlich ist die Antwort aber simpel, geht sie doch aus dem einen und einzigen Gesetze Jesu hervor, nämlich LIEBE die Quelle allen Seins und Lebens, und LIEBE Deinen nächsten, wie auch Dich Selbst. Das allein ist Gottes Wunsch, und es liegt immer im absolut freien Willen – da LIEBE niemals erzwungen werden kann -, diesem Wunsch zu entsprechen, oder nicht.&quot;

Das ist sicher vom Grundsatz her richtig, wenn man es isoliert betrachtet. In Bezug auf das menschliche Leid komme ich mit dieser Erklärung nicht so gut zurecht bzw. nicht weiter.

Dazu erst mal als eine Art brainstorm, denn ich bekomme das noch nicht in einen Zusammenhang.

Hat Gott Empfindungen für menschliches Leid oder gibt es das für ihn vielleicht gar nicht? 

Gott hat den Tod nicht nur als Bestandteil in seine Schöpfung eingebaut, er ist sogar Bedingung. Nur, wenn wir sterben, wird der Boden bereitet für neues Leben. Bestes Beispiel dafür ist Humus. Wenn aber der Tod ein bedingungsloses Element des großen Plans ist, dann ist er aus Gottes Sicht etwas positives. Er wird nur für uns negativ, weil wir denken können, Gefühle haben, empathiefähig sind und eine tiefe Sehnsucht nach Bindung haben. Stirbt ein Mensch, an den wir uns gebunden fühlen, so stirbt ein Teil von uns mit und wir leiden. Sind wir vom Tod bedroht, haben wir Angst, stehen unter Stress, hadern mit dem Schicksal. Nur selten sind wir so sattelfest in unserem Glauben, dass wir uns unserem Schicksal offen stellen.

Würde eine menschliche Welt auch ohne diese Eigenschaften funktionieren? Würden unsere Kinder ohne Bindung, Empathie und Fürsorge überleben? Nicht so, wie wir gebaut sind. Das bedeutet, dass wir diese Dinge brauchen, wie Wasser und Nahrung. Bedeutet aber auch, dass wir nicht nur Glück empfinden, sondern auch Leiden. Man kann das nicht trennen oder nach Belieben ein- oder ausschalten. Ich gebe zu, es hätte durchaus Vorteile, einen solchen Knopf zu haben.

Vergleicht man das aber z.B. mit einem Fahrstuhl und stellt sich vor, das oberste Stockwerk ist Gott. Ist es aus Gottes Sicht so ein Drama, wenn wir das irdische Leben und Leiden überwunden haben und ihm nun, dem Guten, eine Etage näher gekommen sind?

Ich gebe zu, dass das ein sehr menschliches Bild ist, aber es vermittelt vielleicht ansatzweise, was ich meine.

Warum greift Gott nicht helfend ein, um schwere Schicksale zu vermeiden, Unfälle, Mord, Todschlag, Kriege? Da wird es noch schwieriger, denn wir kann man so etwas mit Liebe erklären? Mit der Liebe aus menschlicher Sicht lässt sich das auf gar keinen Fall in Einklang bringen. Auch nicht mit der Tatsache, dass wir freie Wesen sind.

Da kommt dann wieder ins Spiel, wie wir ausgestattet wurden. Wir haben Fähigkeiten, die uns von anderen Lebewesen unterscheiden. Wir sind enorm lernfähig, begeisterungsfähig, wir können unter Stress unglaubliche Kräfte entwickeln und wir haben einen starken Überlebensdrang. Ich glaube, dass der Schlüssel zu Gott in diesen Fähigkeiten steckt, so wie der Volksmund so schön sagt: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Eigentlich müsste es anders herum heißen: Gott hilft dir, indem du dir selbst helfen kannst. Wenn du dir selbst nicht mehr helfen kannst, dann &quot;erlöst er dich von dem Bösen&quot; und nimmt dich zu sich. Wenn du dich hängen lässt, obwohl du anders könntest, dann vergrößert sich dein Leiden, aber nicht, weil Gott dich quält, sondern weil du nicht das machst, was du tun könntest. Unser Problem ist nur, dass wir in Momenten tiefen Leides, Schmerzen, Unglücks diese Dinge nicht wahrnehmen, sondern uns ganz menschlich auf die Fragen konzentrieren: Warum ich? Warum hat Gott nicht geholfen? Warum war Gott nicht da? Jesus selbst hat sich das übrigens auch gefragt, als er in den Momenten höchster menschlicher Not war.

Gott war aber da, so wie er immer da ist. Es ist nur nicht Bestandteil seiner Schöpfung, Verkehrsunfälle zu verhindern oder Mord und Todschlag. Bei der Intelligenz, die uns Menschen gegeben ist, ist es unsere Aufgabe, diese Dinge zu verhindern, es zumindest nach Menschenmöglichkeit zu versuchen. Werden wir dem gerecht?

So, hier muss ich eine Pause einlegen. Ich habe mir nämlich ein ganz menschliches Fitness-Programm auferlegt und muss jeden Tag in die Gym. Die schließt aber in einer Stunde und deshalb muss ich jetzt zu meinem ganz persönlichen no-excuse-program

:)).

Ich melde mich dann später noch mit ein paar anderen Gedanken.

Herzlichst

das Lesezeichen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Dude,</p>
<p>erst einmal vielen Dank für deinen Interpretationsansatz zum Thema &#8220;Warum lässt Gott Leid zu?&#8221;</p>
<p>Du schreibst dazu:</p>
<p>&#8220;Letztlich ist die Antwort aber simpel, geht sie doch aus dem einen und einzigen Gesetze Jesu hervor, nämlich LIEBE die Quelle allen Seins und Lebens, und LIEBE Deinen nächsten, wie auch Dich Selbst. Das allein ist Gottes Wunsch, und es liegt immer im absolut freien Willen – da LIEBE niemals erzwungen werden kann -, diesem Wunsch zu entsprechen, oder nicht.&#8221;</p>
<p>Das ist sicher vom Grundsatz her richtig, wenn man es isoliert betrachtet. In Bezug auf das menschliche Leid komme ich mit dieser Erklärung nicht so gut zurecht bzw. nicht weiter.</p>
<p>Dazu erst mal als eine Art brainstorm, denn ich bekomme das noch nicht in einen Zusammenhang.</p>
<p>Hat Gott Empfindungen für menschliches Leid oder gibt es das für ihn vielleicht gar nicht? </p>
<p>Gott hat den Tod nicht nur als Bestandteil in seine Schöpfung eingebaut, er ist sogar Bedingung. Nur, wenn wir sterben, wird der Boden bereitet für neues Leben. Bestes Beispiel dafür ist Humus. Wenn aber der Tod ein bedingungsloses Element des großen Plans ist, dann ist er aus Gottes Sicht etwas positives. Er wird nur für uns negativ, weil wir denken können, Gefühle haben, empathiefähig sind und eine tiefe Sehnsucht nach Bindung haben. Stirbt ein Mensch, an den wir uns gebunden fühlen, so stirbt ein Teil von uns mit und wir leiden. Sind wir vom Tod bedroht, haben wir Angst, stehen unter Stress, hadern mit dem Schicksal. Nur selten sind wir so sattelfest in unserem Glauben, dass wir uns unserem Schicksal offen stellen.</p>
<p>Würde eine menschliche Welt auch ohne diese Eigenschaften funktionieren? Würden unsere Kinder ohne Bindung, Empathie und Fürsorge überleben? Nicht so, wie wir gebaut sind. Das bedeutet, dass wir diese Dinge brauchen, wie Wasser und Nahrung. Bedeutet aber auch, dass wir nicht nur Glück empfinden, sondern auch Leiden. Man kann das nicht trennen oder nach Belieben ein- oder ausschalten. Ich gebe zu, es hätte durchaus Vorteile, einen solchen Knopf zu haben.</p>
<p>Vergleicht man das aber z.B. mit einem Fahrstuhl und stellt sich vor, das oberste Stockwerk ist Gott. Ist es aus Gottes Sicht so ein Drama, wenn wir das irdische Leben und Leiden überwunden haben und ihm nun, dem Guten, eine Etage näher gekommen sind?</p>
<p>Ich gebe zu, dass das ein sehr menschliches Bild ist, aber es vermittelt vielleicht ansatzweise, was ich meine.</p>
<p>Warum greift Gott nicht helfend ein, um schwere Schicksale zu vermeiden, Unfälle, Mord, Todschlag, Kriege? Da wird es noch schwieriger, denn wir kann man so etwas mit Liebe erklären? Mit der Liebe aus menschlicher Sicht lässt sich das auf gar keinen Fall in Einklang bringen. Auch nicht mit der Tatsache, dass wir freie Wesen sind.</p>
<p>Da kommt dann wieder ins Spiel, wie wir ausgestattet wurden. Wir haben Fähigkeiten, die uns von anderen Lebewesen unterscheiden. Wir sind enorm lernfähig, begeisterungsfähig, wir können unter Stress unglaubliche Kräfte entwickeln und wir haben einen starken Überlebensdrang. Ich glaube, dass der Schlüssel zu Gott in diesen Fähigkeiten steckt, so wie der Volksmund so schön sagt: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Eigentlich müsste es anders herum heißen: Gott hilft dir, indem du dir selbst helfen kannst. Wenn du dir selbst nicht mehr helfen kannst, dann &#8220;erlöst er dich von dem Bösen&#8221; und nimmt dich zu sich. Wenn du dich hängen lässt, obwohl du anders könntest, dann vergrößert sich dein Leiden, aber nicht, weil Gott dich quält, sondern weil du nicht das machst, was du tun könntest. Unser Problem ist nur, dass wir in Momenten tiefen Leides, Schmerzen, Unglücks diese Dinge nicht wahrnehmen, sondern uns ganz menschlich auf die Fragen konzentrieren: Warum ich? Warum hat Gott nicht geholfen? Warum war Gott nicht da? Jesus selbst hat sich das übrigens auch gefragt, als er in den Momenten höchster menschlicher Not war.</p>
<p>Gott war aber da, so wie er immer da ist. Es ist nur nicht Bestandteil seiner Schöpfung, Verkehrsunfälle zu verhindern oder Mord und Todschlag. Bei der Intelligenz, die uns Menschen gegeben ist, ist es unsere Aufgabe, diese Dinge zu verhindern, es zumindest nach Menschenmöglichkeit zu versuchen. Werden wir dem gerecht?</p>
<p>So, hier muss ich eine Pause einlegen. Ich habe mir nämlich ein ganz menschliches Fitness-Programm auferlegt und muss jeden Tag in die Gym. Die schließt aber in einer Stunde und deshalb muss ich jetzt zu meinem ganz persönlichen no-excuse-program</p>
<p>:)).</p>
<p>Ich melde mich dann später noch mit ein paar anderen Gedanken.</p>
<p>Herzlichst</p>
<p>das Lesezeichen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30280</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 18:25:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30280</guid>
		<description>@ haschmech

&quot;Und wenn es nicht erst dunkel gewesen wäre, hätte es Gott gar nicht Licht werden lassen können.&quot;

Das wäre ja nunmal wirklich peinlich für ihn gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ haschmech</p>
<p>&#8220;Und wenn es nicht erst dunkel gewesen wäre, hätte es Gott gar nicht Licht werden lassen können.&#8221;</p>
<p>Das wäre ja nunmal wirklich peinlich für ihn gewesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: haschmech</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30274</link>
		<dc:creator>haschmech</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 15:34:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30274</guid>
		<description>@ Lesezeichen

&quot;Menschen schlagen sich nicht wegen der “Religion” die Köpfe ein, sondern wegen ihres erlernten Gottesverständnis.&quot;

Das ist, weil in bezug auf das Gottesverständnis Liebe und Hass dieselbe Wurzel haben. Es gibt kein Licht ohne Schatten. Und wenn es nicht erst dunkel gewesen wäre, hätte es Gott gar nicht Licht werden lassen können.
Mit Religion wird nur versucht in bezug auf den Hass, das Schlimmste zu verhindern.

Christen bezeichnen sich selbst gerne als christlich, sind es aber oft gar nicht.
Moslems lassen Salafisten machen, halten sich derweil im Hintergrund und ersehnen für sich die Weltherrschaft.
Juden sehen sich als Volk Gottes ersten Ranges, die Religion ist bei ihnen nur was für den Rest der Welt.
Buddha ist schon tot. Hat sich wahrscheinlich am weltlichen totgefressen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Lesezeichen</p>
<p>&#8220;Menschen schlagen sich nicht wegen der “Religion” die Köpfe ein, sondern wegen ihres erlernten Gottesverständnis.&#8221;</p>
<p>Das ist, weil in bezug auf das Gottesverständnis Liebe und Hass dieselbe Wurzel haben. Es gibt kein Licht ohne Schatten. Und wenn es nicht erst dunkel gewesen wäre, hätte es Gott gar nicht Licht werden lassen können.<br />
Mit Religion wird nur versucht in bezug auf den Hass, das Schlimmste zu verhindern.</p>
<p>Christen bezeichnen sich selbst gerne als christlich, sind es aber oft gar nicht.<br />
Moslems lassen Salafisten machen, halten sich derweil im Hintergrund und ersehnen für sich die Weltherrschaft.<br />
Juden sehen sich als Volk Gottes ersten Ranges, die Religion ist bei ihnen nur was für den Rest der Welt.<br />
Buddha ist schon tot. Hat sich wahrscheinlich am weltlichen totgefressen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30271</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 14:30:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30271</guid>
		<description>@ Dude

Da Du mich schon so schön ins Schwatzen gebracht hast, gibt es jetzt noch einen Nachschlag.

Du könntest das Es oder das All oder Alles auch das Sich nennen.

Oder, Eric scheint einen Plan zu haben, das Selbst.

Das Wesen.

(Die Mitte wäre schon wieder zu zergendert.)

Das Eigentliche. (Wort für Religion zu lang.)

Der Quell wäre schon wieder ebenso maskulin wie der Born.

Ich plädierte selbstverständlich für das Ich. Oder, internationaler, das Ego.

Aber das wird Dir wohl auch kein Plaisir schaffen. (Obzwar es immerhin ein scheinbares Neutrum ist.)

Wie wäre es drum, um die Sache zu vereinfachen, mit das Das? (Englisch dann &quot;the that&quot;.)

Die Romanen hätten wir damit leider ausgegrenzt.

Die kennen gar kein Neutrum. (Allenfalls in Partikeln, aber die taugen hier, beim Weibe Sprachwissenschaft liegend, wohl doch nicht so recht noch auch links.)

Bei uns hieß es auch mal &quot;das Reich&quot;.

Das aber hat auch nicht lange durchgehalten.

Das Das aber hat das Es uns gelassen.

Insofern ist es wohl der beste Vorschlag zur Verdaslichung des Göttlichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dude</p>
<p>Da Du mich schon so schön ins Schwatzen gebracht hast, gibt es jetzt noch einen Nachschlag.</p>
<p>Du könntest das Es oder das All oder Alles auch das Sich nennen.</p>
<p>Oder, Eric scheint einen Plan zu haben, das Selbst.</p>
<p>Das Wesen.</p>
<p>(Die Mitte wäre schon wieder zu zergendert.)</p>
<p>Das Eigentliche. (Wort für Religion zu lang.)</p>
<p>Der Quell wäre schon wieder ebenso maskulin wie der Born.</p>
<p>Ich plädierte selbstverständlich für das Ich. Oder, internationaler, das Ego.</p>
<p>Aber das wird Dir wohl auch kein Plaisir schaffen. (Obzwar es immerhin ein scheinbares Neutrum ist.)</p>
<p>Wie wäre es drum, um die Sache zu vereinfachen, mit das Das? (Englisch dann &#8220;the that&#8221;.)</p>
<p>Die Romanen hätten wir damit leider ausgegrenzt.</p>
<p>Die kennen gar kein Neutrum. (Allenfalls in Partikeln, aber die taugen hier, beim Weibe Sprachwissenschaft liegend, wohl doch nicht so recht noch auch links.)</p>
<p>Bei uns hieß es auch mal &#8220;das Reich&#8221;.</p>
<p>Das aber hat auch nicht lange durchgehalten.</p>
<p>Das Das aber hat das Es uns gelassen.</p>
<p>Insofern ist es wohl der beste Vorschlag zur Verdaslichung des Göttlichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30268</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 14:01:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30268</guid>
		<description>@ Dude

Ich habe, das dürfte Dir nicht entgangen sein, das &quot;Er&quot; wie das &quot;Ihn&quot; usw. ganz bewusst (in meinem Umfelde gibt es manchmal sogar Bewusstsein), grade erst recht auch oben, mit voller Absicht, genau in Deinem Sinne, in Anführungszeichen gesetzt.

Denn selbstverständlich ist es ein geplanter abrahmitischer Ohnsinn, Gott als einseitig maskulin anzusetzen. (Man unterscheide dabei aber auch in diesem Zusammenhange bitte das grammatische vom natürlichen Geschlechte. Die Butter ist ja auch kein Weib. Ebensowenig wie der Mond im Deutschen ein Kerl ist und &quot;la luna&quot; im Italienischen eine Jungfrau.)

Bewusstsein als solches kann man selbstverständlich auch nicht &quot;haben&quot;, im Sinne von besitzen.

Gleichwohl sagt man meiner Meinung nach völlig richtig: &quot;Der hat ein Bewusstsein von der Sache wie ein halbes Ei von drei alten Hühnern!&quot;

Nur als Beispiel.

Und: Wenn Du &quot;Gott&quot; im Deutschen sein grammatisches Geschlecht grundsätzlich aberkennen willst, ist das Spiegelfechterei.

Dann nimm lieber ein anderes Wort.

Ich schlug das &quot;Es&quot; dafür (zwar etwas indirekt, manchem vielleicht lustig und klar) ja erst kürzlich vor.

Auch das &quot;All&quot;, oder das &quot;Alles&quot; bietet sich hierfür an.

Zudem: Du sprichst gerne von der &quot;göttlichen Quelle&quot;.

Damit machst Du, so gesehen, Gott zum Weibe, was ja auch nicht unbedingt sinniger ist. (Ich weiß selbstverständlich, dass Gott ein Weib ist, aber das wissen nunmal wieder nur die Wenigsten von den Wenigen.)

Kurzum: Wir müssen, da wir uns der sprachlichen Genauigkeit verschrieben (hehe!) haben, erst recht aufpassen, dass wir nicht selber ins Genderloch fallen.

Da unten gibt es nur kranke Kühe. (Man findet nichtmal mehr ein Es.)

LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dude</p>
<p>Ich habe, das dürfte Dir nicht entgangen sein, das &#8220;Er&#8221; wie das &#8220;Ihn&#8221; usw. ganz bewusst (in meinem Umfelde gibt es manchmal sogar Bewusstsein), grade erst recht auch oben, mit voller Absicht, genau in Deinem Sinne, in Anführungszeichen gesetzt.</p>
<p>Denn selbstverständlich ist es ein geplanter abrahmitischer Ohnsinn, Gott als einseitig maskulin anzusetzen. (Man unterscheide dabei aber auch in diesem Zusammenhange bitte das grammatische vom natürlichen Geschlechte. Die Butter ist ja auch kein Weib. Ebensowenig wie der Mond im Deutschen ein Kerl ist und &#8220;la luna&#8221; im Italienischen eine Jungfrau.)</p>
<p>Bewusstsein als solches kann man selbstverständlich auch nicht &#8220;haben&#8221;, im Sinne von besitzen.</p>
<p>Gleichwohl sagt man meiner Meinung nach völlig richtig: &#8220;Der hat ein Bewusstsein von der Sache wie ein halbes Ei von drei alten Hühnern!&#8221;</p>
<p>Nur als Beispiel.</p>
<p>Und: Wenn Du &#8220;Gott&#8221; im Deutschen sein grammatisches Geschlecht grundsätzlich aberkennen willst, ist das Spiegelfechterei.</p>
<p>Dann nimm lieber ein anderes Wort.</p>
<p>Ich schlug das &#8220;Es&#8221; dafür (zwar etwas indirekt, manchem vielleicht lustig und klar) ja erst kürzlich vor.</p>
<p>Auch das &#8220;All&#8221;, oder das &#8220;Alles&#8221; bietet sich hierfür an.</p>
<p>Zudem: Du sprichst gerne von der &#8220;göttlichen Quelle&#8221;.</p>
<p>Damit machst Du, so gesehen, Gott zum Weibe, was ja auch nicht unbedingt sinniger ist. (Ich weiß selbstverständlich, dass Gott ein Weib ist, aber das wissen nunmal wieder nur die Wenigsten von den Wenigen.)</p>
<p>Kurzum: Wir müssen, da wir uns der sprachlichen Genauigkeit verschrieben (hehe!) haben, erst recht aufpassen, dass wir nicht selber ins Genderloch fallen.</p>
<p>Da unten gibt es nur kranke Kühe. (Man findet nichtmal mehr ein Es.)</p>
<p>LG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dude</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30264</link>
		<dc:creator>Dude</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 13:04:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30264</guid>
		<description>Ps. Das widert mich nämlich allmählich so an, wie wenn von &quot;Bewusstsein haben&quot; gesprochen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ps. Das widert mich nämlich allmählich so an, wie wenn von &#8220;Bewusstsein haben&#8221; gesprochen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dude</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30263</link>
		<dc:creator>Dude</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 13:03:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30263</guid>
		<description>Dürfte ich mal dümmlich-naiv fragen, weshalb Gott fälschlicherweise immer mit &quot;Er&quot;, &quot;Ihm&quot;, .. benannt wird?

Merkt ihr nicht, dass ihr damit die einseitigen, patriarchalen Herrschafts- &amp; Machtkonstrukte stützt???

Gott verein(ig)t in SeinerIhrer Apolarität das männliche, wie auch das weibliche Urschöpfungsprinzip.

Licht (m) &amp; Liebe (w) also!

Alles andere ist falsche Spaltung, die von der symbiotischen Quelle hinweg führt.

In diesem Sinne: LiebeLicht @All :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dürfte ich mal dümmlich-naiv fragen, weshalb Gott fälschlicherweise immer mit &#8220;Er&#8221;, &#8220;Ihm&#8221;, .. benannt wird?</p>
<p>Merkt ihr nicht, dass ihr damit die einseitigen, patriarchalen Herrschafts- &amp; Machtkonstrukte stützt???</p>
<p>Gott verein(ig)t in SeinerIhrer Apolarität das männliche, wie auch das weibliche Urschöpfungsprinzip.</p>
<p>Licht (m) &amp; Liebe (w) also!</p>
<p>Alles andere ist falsche Spaltung, die von der symbiotischen Quelle hinweg führt.</p>
<p>In diesem Sinne: LiebeLicht @All :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/06/13/religion-und-philosophie/comment-page-1/#comment-30259</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 12:27:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://unzensiert.zeitgeist-online.de/?p=38034#comment-30259</guid>
		<description>@ Lesezeichen

Vielleicht war &quot;Gott&quot; ja doch da.

Immer, wenn Du schreibst, denke ich, dass es &quot;Ihn&quot; doch geben könne.

Ich bin jedenfalls noch auf keine klügere Sachwalterin seiner gestoßen.

Für mich aber, dabei bleibe ich, war er nicht da.

Und Du hast natürlich recht damit, dass die meisten Philosophen nicht eben direkt von Existenzsorgen getrieben waren.

Wir sollten aber alle, meine ich, froh sein, dass es solche Menschen gab.

Und das, was sie uns, zumindest einige von ihnen, gegeben haben, kann wenigstens manchem auch noch in der schlimmsten Not hilfreich sein.

Als ich &quot;meine Philosophie&quot; existentiell benötigte, hatte ich, mit acht, neun, zehn... Jahren selbstverständlich noch nicht eines deren Werke bewusst rezipiert.

Nietzsche begriff ich erst mit 24 einigermaßen.

Dass Du es schaffst, mit &quot;Gott&quot; so gut auszukommen, finde ich bewundernswert.

Vielleicht ist &quot;Er&quot; für die einen da, und für die anderen eben nicht.

Oder: Vielleicht ist er ja sogar für &quot;Ungläubige&quot; wie mich da, nur dass wir Toren das nicht merken (wollen).

Ich hätte gar nichts dagegen. Wieso auch?

Immerhin ist &quot;Er&quot; ja schonmal inalsoweit &quot;da&quot;, dass Du und Tanja und Eric und der Dude und ich uns recht interessant über &quot;Ihn&quot; (bzw. seine Entourage und was er so alles angerichtet habe oder noch anrichte) austauschen können, dergestalt, dass wohl auch stille Leser daraus manches mitnehmen können mögen.

Insofern (Du kennst meinen schrägen Humor) ist &quot;Er&quot;, wofern es &quot;Ihn&quot; gibt, sehr wahrscheinlich gar kein so schlechter Kerl.

Bloß weil er mich nicht sonderlich mag, kann er ja ansonsten ganz anständig sein.

Mit einem angeregten Lächeln und einem herzlichen Dankeschön,

Magnus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Lesezeichen</p>
<p>Vielleicht war &#8220;Gott&#8221; ja doch da.</p>
<p>Immer, wenn Du schreibst, denke ich, dass es &#8220;Ihn&#8221; doch geben könne.</p>
<p>Ich bin jedenfalls noch auf keine klügere Sachwalterin seiner gestoßen.</p>
<p>Für mich aber, dabei bleibe ich, war er nicht da.</p>
<p>Und Du hast natürlich recht damit, dass die meisten Philosophen nicht eben direkt von Existenzsorgen getrieben waren.</p>
<p>Wir sollten aber alle, meine ich, froh sein, dass es solche Menschen gab.</p>
<p>Und das, was sie uns, zumindest einige von ihnen, gegeben haben, kann wenigstens manchem auch noch in der schlimmsten Not hilfreich sein.</p>
<p>Als ich &#8220;meine Philosophie&#8221; existentiell benötigte, hatte ich, mit acht, neun, zehn&#8230; Jahren selbstverständlich noch nicht eines deren Werke bewusst rezipiert.</p>
<p>Nietzsche begriff ich erst mit 24 einigermaßen.</p>
<p>Dass Du es schaffst, mit &#8220;Gott&#8221; so gut auszukommen, finde ich bewundernswert.</p>
<p>Vielleicht ist &#8220;Er&#8221; für die einen da, und für die anderen eben nicht.</p>
<p>Oder: Vielleicht ist er ja sogar für &#8220;Ungläubige&#8221; wie mich da, nur dass wir Toren das nicht merken (wollen).</p>
<p>Ich hätte gar nichts dagegen. Wieso auch?</p>
<p>Immerhin ist &#8220;Er&#8221; ja schonmal inalsoweit &#8220;da&#8221;, dass Du und Tanja und Eric und der Dude und ich uns recht interessant über &#8220;Ihn&#8221; (bzw. seine Entourage und was er so alles angerichtet habe oder noch anrichte) austauschen können, dergestalt, dass wohl auch stille Leser daraus manches mitnehmen können mögen.</p>
<p>Insofern (Du kennst meinen schrägen Humor) ist &#8220;Er&#8221;, wofern es &#8220;Ihn&#8221; gibt, sehr wahrscheinlich gar kein so schlechter Kerl.</p>
<p>Bloß weil er mich nicht sonderlich mag, kann er ja ansonsten ganz anständig sein.</p>
<p>Mit einem angeregten Lächeln und einem herzlichen Dankeschön,</p>
<p>Magnus</p>
]]></content:encoded>
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