Weiber in die Wehr! – ? (II)

In meiner Kommentarantwort auf “landbewohner” schrieb ich zum ersten Teil:

“Meines Erachtens geht es dabei weniger um die zu erhöhende Menge an verfügbarem Kanonenfutter, sondern um die Durchsetzung und Imhirnverankerung der totalen sozialen Perversion.

Wer es akzeptiert, dass Mütter in den Kugelhagel geschickt werden, deren Kinder derweil in Militärkitas, akzeptiert egal was.”

Jahrtausendelang war es praktisch in allen Kulturen tabu, Frauen regulär in den Krieg zu schicken. Die Gründe dafür müssen hier nicht näher spezifizert werden, denn sie liegen für jeden Nichtgeisteskranken auf der Hand.

Warum also ist man jetzt, in unserer Postmoderne, so versessen darauf?

Etwa, weil Frauen keine Frauen mehr seien?

Weil die Gesellschaft “sich” einfach dahingehend verändert habe, sozusagen lockerer geworden sei?

Quatsch. Das ist keine natürliche Entwicklung, sondern ein Programm von wenigen gegen alle.

Allein schon, dass diese grausame Groteske meines Wissens von keiner einzigen nennenswerten Partei mehr auch nur hinterfragt wird, spricht Bände.

Totale Verrohung unter dem Deckmäntelchen der Gleichberechtigung, des pseudodemokratenfaschistischen Genderismus.

Fast wirkt es, als gäbe es keine Worte mehr dafür.

“Mama, musst du morgen wieder an die Front?”

“Mama, wie ist es, wenn du andere Soldatinnen in die Luft sprengst?”

“Mama, wie war das, als Else neben dir verblutete?”

Ja, das eigentliche Ziel sind, wie sollte es sonst sein, mal wieder die Kinder.

Sie sollen es normal finden, dass ihre Mamas als Krüppelinnen oder gar nicht mehr nachhause kommen.

Dann wählen sie später sicher auch Grüne, Piraten oder CDU. Ohne noch wegen irgendwas zu meckern.

So werden sie zu guten Matrioten.

Und wenn man ihnen ein Stück übriggebliebenen Mamaschinken zu fressen gibt, fressen sie den auch noch.

Ich weiß, dass der letzte Satz drastisch wirkt, revoltierend, nicht gefallen mag.

Irgendwann aber ist der Zacken ab. Ich fragte oben nach Worten. Hier sind sie.

Nun mal wieder etwas ruhiger: Weiß auch nur einer einen vernünftigen Widerspruch?

Gibt es auch nur ein einziges Argument, das mehr als ein Scheinargument wäre?

Ich bin gespannt: Bisher habe ich noch nie eins gehört.

Und genau deswegen platzt mir hierzu der Kragen gleich dreimal: Kein irgendein vernünftiger Grund, und doch erhebt kaum einer Widerspruch!

Wenn Dinge so liegen, weiß ich genau, was Sache ist.

Dann kann nach jedem anständigen Ermessen nur noch ein Fall von massenhafter Gehirnwäsche vorliegen. Dann muss die Lüge also geplant wie umfassend sein.

Oder? Widerspruch?

Ich höre.

Höchstwahrscheinlich nichts.

Oder allenfalls Geblubber.

Wo nämlich nichts ist, so sagt es ein altes deutsches Sprichwort, hat selbst der Kaiser sein Recht verloren.

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2 Antworten zu “Weiber in die Wehr! – ? (II)”

  1. Guten Morgen, Stanley sagt:

    Krieg ist ja inzwischen immer mehr eine Art Geschäft. Klar, mit einem Modell. Modell Tod. Also Dienstleister in Sachen Tod.

    Und als Dienstleister will nicht jeder Kunde unbedingt immer den beschränkten Ex-Knacki haben, der Terroristen oder andere Kriminelle – ganze Völker, unfassbar! – , sondern vielleicht eher eine adresse Blondine, die das auch vielleicht viel besser rüberbringen kann. Z. B. in einem netten Imagemovie für die Investoren.

    Wichtig ist doch, ich meine, wichtig ist doch, dass die Marktwirtschaft weiterhin Freiheit und Demokratie in die Welt trägt (~17:00).

    Interessantes Video dazu, dass ich gerade schaue: http://www.youtube.com/watch?v=BQ2WJ-0PRHI

    Ich warte darauf, dass solche Geschichten aus dem richtigen Leben im Vorabendprogramm in Serie gehen und die ganze Familie mit dem freundlichen Massenmörder mitzittert.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Guten Morgen Stanley

    Für das Video hatte ich noch keine Zeit, aber ansonsten gebe ich Dir natürlich recht, dass man auch versucht, Krieg sexy zu machen.

    Ich sah in meiner Zeit in Hammelburg einige Soldatinnen (die dürfen auch lange Haare haben, hähä), die mir zwar nicht übermäßig LKW-abladetauglich erschienen (manchmal war der Hintern schon genug zum Heben), aber für was anderes, auch dem Gebaren nach, wohl doch.

    Spaß im Schützengraben!

    Wir dürfen in der Tat gespannt sein, wann und wie RTL “Germany’s Next Top Woman Soldier” (topless) hochfährt.

    Dann bewerben sich alle blonden (auch die naturblonden) Weiber mit einem guten Realschulabschluss für die Unteroffizierslaufbahn, und die Abiturientinnen wollen alle Frau Hauptmann werden…

    Und – selbstverständlich – gibt es dann auch wieder mehr männlichen Nachwuchs, wenn die Aussicht besteht, dass man Bund nicht nur saufen darf.

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