Archiv für den Monat Mai 2012

Nüchterne am Vatertag

Donnerstag, 17. Mai 2012

Treffen am Vatertag zwei Nüchterne aufeinander.

Der eine zum anderen: “Was, Sie begehen den Ehrentag auch trocken? Wieso?”

“Letztes Jahr bin ich auf dem Heimweg beinahe im Straßengraben erfroren, das Jahr zuvor waren meine Börse und meine Brille und die Hose weg, vor drei Jahren haben mich zwei Punker verprügelt, vor vieren sagte meine Frau, dass ich nie mehr nach Hause kommen soll, wenn es nochmal so ausgehe wie dieses Jahr, und vor fünfen schon, und vor sechs Jahren hatte ich das letzte Mal versucht, mit ihr ins Bett zu gehen.”

“Das ist ja noch gar nichts. Ich habe vor sieben Jahren meinen Lappen zum letzten Mal abgegeben, im Jahr darauf ließ meine Frau mir das Sorgerecht entziehen, dann hatte ich meinen dritten Herzinfarkt, vor vier Jahren hagelte es eine Verurteilung wegen schweren Landfriedensbruchs, vor dreien landete ich für ein halbes Jahr in der Geschlossenen, weil der Stechapfeltee zum Aufwärmen zu stark war und das LSD sich als Chrystal Meth herausstellte. Letztes Jahr dann aber folgte wie durch ein Wunder meine endgültige Rückkehr in die bürgerliche Gesellschaft.”

“Ja?” (weiterlesen…)

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Hirnschrumpfung: Rennen so schädlich wie Kiffen?

Donnerstag, 17. Mai 2012

Nachdem mein Beitrag “Gott als Ersatzbuhl“, in dem ich erst kürzlich aus dem Verliebtsein resultierende Hirnschäden mit religiös verursachten verglich, was, vornehm ausgedrückt, nicht nur begeisterte Zustimmung hervorrief, stieß ich vorhin auf ein mich ebensowenig verwunderndes Ergebnis aus der neurologischen Forschung, laut dem Ulmer Wissenschaftler Wolfgang Freund besagend, dass Extremsportler Hirnmasse abbauen: näheres dazu hier.

Anscheinend, und das verwundert ja nun nicht allzusehr, baut der Körper eben das ab, was er grade nicht oder wenig braucht, und allzuviel Denken muss man ja nun nicht, wenn man nur noch rennt wie ein Gedopter (es mag sogar schaden, denn es kostet ja nicht nur unnötig Energie, sondern mag auch jene Art Trance stören, in der man am besten kaum noch etwas mitkriegt).

Ob an der Studie nun als ermutigend anzusehen sei, dass die Ultraläufer nur 8 % ihrer grauen Masse, also gerade mal ein knappes Zwölftel, auf dem Wege von Unteritalien ans Nordkap am Wegesrand gelassen haben sollen, oder eher nicht, mag Ansichtssache sein; zudem, wie positiv man werten will, dass sich das mysteriöse Ding zwischen den Ohren schon nach acht Monden zumindest rein gewichtsmäßig wieder regeneriert haben soll.

Nun wissen wir denn noch nicht, und das zu untersuchen wäre logischerweise eine Anschlusstudie sinnreich, ob es sich nicht nur quantitativ zu erholen vermochte, sondern auch funktional, das heißt qualitativ. (weiterlesen…)

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Obama: “Unser erster schwul-weiblich-hispanisch-asiatisch-jüdischer Präsident”

Mittwoch, 16. Mai 2012

“Barack Obama: Our First Gay-Female-Hispanic-Asian-Jewish President”: Diese Überschrift findet man hier, nachdem Newsweek titelte: “THE FIRST GAY PRESIDENT”. (Abgelichtet mit Heiligenschein.)

Außerdem ist er ja auch noch, als weiblicher Schwuler, schwarz und halbweiß und hat früher mächtig gekifft und gekokst und Christ und Moslem ist er neben Jude sowieso.

Zudem außer Weib ein Mann, BasketballspielerIn und einer von Amerikas 300 Millionen AnwältInnen.

Viele meinen, er sei nebenher überdies ein Terrorist, damit sich ja keiner ausgegrenzt fühle.

Man kann sich eigentlich nur noch fragen, was er nicht ist. (weiterlesen…)

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Von den kulturflatten Netzdeppen

Mittwoch, 16. Mai 2012

Auf faz.net findet man heute – ich zitiere, mir keine Abmahnung einzufangen, nur knappst – in einem gesamtlesenswerten Artikel der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff zur Urheberrechtsdebatte unter anderem den folgenden Satz:

“Eine Generation, die durch das haltlose Internetgequassel groß geworden ist und wirkliche Qualitätsunterschiede kaum kennt, stellt sich offenbar vor, es komme nur darauf an, das Zeug irgendwie hinzuschreiben und ins Netz zu stellen.”

Ich hätte vielleicht eher gesagt “entlang des haltlosen Internetgequassels”, aber das ist jetzt nicht entscheidend.

Denn Frau Lewitscharoff trifft damit den Nagel trotzdem auf den Kopf.

Die Netzdeppen meinen nämlich tatsächlich, dass Schriftsteller (analog andere Künstler) Leute seien, die sich zwischen dem zweiten Frühstück und dem zweiten Bier, weil ihnen langweilig ist, mal eben einen runterholen, und das Ergebnis sei dann irgendsoein Text, wie er sowieso schon oft geschrieben wurde, also nicht einmal so viel wert, wie das Scheißhauspapier vom Loddl, das ja immerhin was kostet und man auch nolens volens mit zwei Euro bezahlt, weil das Klauen einer üblichen Zehnerpackung desselben gar nicht so einfach ist und daher nicht lohnt.

Der asoziale vorgebliche Sozialismus der “Filesharer”, “Downloader”, “Piraten” (letzteres Wort ist immerhin deutsch, was von denen aber wohl kaum einer noch merkt) ist in der Tat nichts anderes als ein grundverlogenes Banditentum. (weiterlesen…)

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Dem Nachwuchse (II)

Montag, 14. Mai 2012

Einen Mozart oder einen Capablanca der Literatur hat es meines Wissens nie gegeben. Also einen, der in diesem Fach als Sechsjähriger schon weit oben spielte.

Dies hat einen einfachen Grund (man könnte auch sagen tausende), der, da oft nicht bedacht, so selbstverständlich er auch sein sollte, hier einleitend Erwähnung finden muss (auch weil man Euch diesbezüglich viel Mist erzählen wird, sobald Ihr unmissverständlich zeigt, dass Ihr Bedeutendes zu erzählen wisst).

Denn überragende Begabung, ein geradezu selbstverständliches Gefühl, das sich nur noch Bahn brechen muss, gibt es, im harten Gegensatze zur Tonsetzer- und Schachkunst, in der Schreibkunst nicht dahingehend, dass sie schon für Höheres genügte.

Sondern bedürft Ihr des – wie meine verehrte Professorin Reiss es zu nennen pflegte, die hier jetzt mal angemessen gewürdigt sei – “Weltwissens”.

Das heißt, dass Euch gar nichts egal sein kann. Egal gibt es nämlich für den Schriftsteller nicht. Physik, Geographie, bildliche und musikalische Ästhetik, alles Kulturelle, einfach alles, was der Mensch je ersann oder erkannte, muss Euch interessant und Grundlage sein. Sonst wird es nie was. (weiterlesen…)

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Gott als Ersatzbuhl

Montag, 14. Mai 2012

Nachdem wir kürzlich – wenig verwundert – zeigen konnten, dass Religiosität verblödet, ganze Hirnpartien verödet, dürfen wir jetzt gemäß diesem Artikel mit ebensowenig Überraschung feststellen, dass dasselbe fürs Verliebtsein gilt.

Es mag natürlich manchem wissenschaftsabholden Thomas nicht gefallen, dass Verblödung nicht eben bildet; auch nicht, dass Religiosität in ihren Symptomen dem Verliebtsein derart ähnelt, dass man diese beiden Geisteskrankheiten als nächstverwandt ansehen muss. (weiterlesen…)

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Den Teufel desikkieren

Sonntag, 13. Mai 2012

Der Wein ist wegzutrinken, bevor ihn der Deibel kriegt.

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Aufrechte Diplomatie?

Sonntag, 13. Mai 2012

Über die Frage, ab wann Diplomatie zu einer Maske der Feigheit werde, hätte ich mich gerne mal mit Konfuzius unterhalten. Sie treibt mich nämlich schon lange um, und ich hätte gerne die Meinung des weisen Chinesen dazu gehört (ansonsten natürlich Cervantes und Nietzsche gefragt).

Wie viel Wahrheit (hier im Sinne der eigenen Sichtweise bezüglich einer Sache gemeint) darf man “abmildern”, weglassen, gar unterschlagen, “nur” um des Brückenschlages willen?

Ab welchem Punkte korrumpiert man sich, wird man letztlich gar zum Verräter, indem man Konfliktives zu entschärfen trachtet? (weiterlesen…)

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CERN hab’ ich gern

Sonntag, 13. Mai 2012

Eben las ich mal wieder einen Artikel über die Arbeit der Physiker von CERN, dem Riesenteilchenbeschleuniger in der Schweiz.

Wie immer verstand ich so gut wie nichts Spezielles vom Gesagten (außer, dass es so merkwürdige Begriffe wie “Leptoquark” usw. hagelte, die dem Philologen natürlich gefallen), aber doch, dass den Spezialisten dort inzwischen gewaltig der Arsch auf Grundeis geht, dahingehend, sie müssten vielleicht bald zugeben, dass sie seit 35 Jahren nur Mist erzählt haben und ebensowenig abraffen wie ich und zudem noch Einstein selig und heilig weiland obendrein verstund.

So wie wir als Kinder Schiffe versenken spielten, scheinen diese Leute Milliardenversenken zu spielen. Im Teravoltbereich. (weiterlesen…)

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Vom Abhaaren und Lauchstinken

Samstag, 12. Mai 2012

Nachdem ich mich eben noch mit einem derart leidigen Thema wie dem allfälligen Antisemitismusvorwurf herumgeschlagen habe, will ich wieder zu den lustigeren und gesünderen Dingen des Lebens kehren.

Nämlich: Helfen Haarwuchsmittel gegen Schwermetallbelastung?

Sie lachen?

Warten Sie’s mal ab.

Soweit mir bekannt, wird der menschliche Körper diese mistigen Schwermetalle kaum los, es sei denn durch olfaktorisch deutlich bemerkbares Knoblauchschwitzen (Schwefelbindung) sowie über Haarausfall.

Wie aber sollen einem Haare ausfallen, der keine hat? (weiterlesen…)

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Mit Kafka gegen die Antisemitismuskeule? (II)

Samstag, 12. Mai 2012

In der Nachbereitung meiner jüngsten Erfahrung mit dem Antisemitismusvorwurf (ich setze die Kenntnis des Erstartikels hierzu voraus) meinte ein kluger Mann am Telefon zu mir, ob es denn unbedingt habe sein müssen, dass ich mal wieder genau das thematisierte, bei dem Ärger doch vorprogrammiert gewesen sei.

Ich entgegnete, dass nunmal, nach langer Diskussion, genau das gefehlt habe, ich es auch nicht hätte vorbringen wollen noch müssen, wenn ein anderer das getan hätte, was aber halt leider nicht der Fall gewesen sei.

Es sei ja – Trotz verpflichtet – genau meine Aufgabe, das zu sagen, was anderen gar nicht in den Sinn komme oder sie sich nicht trauten, ins Spiel bzw. wider dasselbe zu bringen. Was denn wohl sonst?

Von daher zu Kafka: Bei Kafka dreht sich fast alles um das Individuum, das hilflos und immer tiefer verstrickt, Zug um Zug enticht, in einer scheinbar unüberwindlichen Matrix gefangen ist, stets nach einem Auswege sucht, aber nie die Kraft, die Entschlossenheit, den Mumm besitzt, eine imaginär-reale rote Linie zu überschreiten.

So liegt der zum Käfer verwandelte Mensch denn irgendwann hilflos auf dem Rücken, weiß nichts mehr zu tun, denn sich an seiner eigenen Hilflosigkeit zu entsetzen. (weiterlesen…)

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Mit Kafka gegen die Antisemitismuskeule?

Samstag, 12. Mai 2012

Was macht man, wenn man öffentlich ein ganz klarer “Antisemit” geheißen wird?

Mir ist das kürzlich, als ich mich nicht nur islamkritisch, sondern auch israel- bzw. judenkritisch (nicht generell, sondern in bestimmten Machtzusammenhängen) äußerte, zum ersten Mal passiert, und ob meine Reaktion die richtige, angemessen war, daran rätsele ich noch.

Also zunächst, was ich tat, dann Erwägungen, was ich vielleicht hätte stattdessen tun können. (weiterlesen…)

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Dem Nachwuchse

Samstag, 12. Mai 2012

Dieser Einleitungsartikel gilt wie die folgenden nur dem philologisch ernsthaften Nachwuchs. Alsomit in Deutschland bestenfalls 100 Personen. Der Rest möchte sich anderwo darin üben, nicht zu denken.  (weiterlesen…)

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“Ihr seid nicht (mehr) systemrelevant”

Freitag, 11. Mai 2012

Ich werde dem Piratengeilen, der das in der Überschrift Zitierte jetzt im Zusammenhang mit der Urheberrrechtsdebatte gegenüber Künstlern ejakulierte, nicht die Ehre angedeihen lassen, ihn hier namentlich zu erwähnen.

Man findet ihn über die Zaubermaschine sicherlich per zusätzlichem Knopfdruck leicht raus.

Damit ist die Piratenhose endgültig unten, oder, sollte man eher sagen, das Kopftuch?

“Systemrelevanz” als Kriterium also ausgerechnet bei jenen, die vorgeben, gegen das System zu sein?

Na, da wird es ja lustig, Ihr Räuber und Lugenbuben.

Kaum auszudenken, Euer Geschrei, wenn einer Euch für “nicht systemrelevant” bezeichnet hätte. Auf ihn mit Gebrüll!

Damit wird deutlich, dass Ihr nicht nur Banausen seid, Kunstohnsinnige, nützliche Idioten, sondern auch, dass sich unter dem Kopftuch nur Gier, Selbstherrlichkeit und Gnadenlosigkeit verbirgt. Nebst einem Flachgeist, dessen Dünne nicht einmal mehr in ganzen Nanometern zu messen ist.

Letztlich wollt und könnt Ihr nichts, als anklicken und herunterladen. Darauf reduziert sich Euer Verstand, Eure Weltsicht.

Eine kulturfeindlichere Haltung als jene ist mir bislang nicht bekannt. Ihr werdet noch sehen, was Ihr davon habt. Denn wir werden Eure Leichter derart in der Pfeife rauchen, dass Ihr Euch noch wünschen werdet, Ihr müsstet bloß nackicht die Barentsee durchschwimmen. (weiterlesen…)

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Vom Siege

Freitag, 11. Mai 2012

Irgendwann hat man so viele Feinde, dass sie nicht mehr alle können.

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Arme Dummheit

Donnerstag, 10. Mai 2012

Gerne zerschabten die Schergen der Dummheit die ganze Erde. Allein, sie wissen noch kein endgültiges Mittel.

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Unerhebliche Gedanken (Irrelevant Thoughts)

Donnerstag, 10. Mai 2012

Wenn es hier so weitergeht, mag es wohl sein, dass ich mich in knapp sieben Jahren endgültig aus dem bürgerlichen Leben zurückziehe.

Wie, das verrate ich jetzt noch nicht, muss sich dann auch noch zeigen.

Ich werde jedenfalls nicht für die Erfüllung des ESM-Vertrags schuften, bis mir die Kelle aus der Hand fällt, wenn mich keiner dazu zwingt. Und dann vielleicht gerade erst recht nicht.

Die Plutokraten hatten noch nie Freude an mir. Und das gedenke ich auf meine älteren Tage keineswegs zu ändern. Da können sie Grüne und Salafisten und FDPler zu meiner Bekehrung holen, was immer ihnen sonst noch an Endabsatz einfällt: ich bin nicht mehr für deren Laden zu keulen.

Ich weiß nicht (bezweifle es allemal), ob es den Zinsverknechtern in jüngeren Jahren gelungen wäre, mich an sie zu binden, hätten sie mir nur bessere Angebote gemacht. Mag sein. Aber anscheinend war ihnen das immer zu teuer. (weiterlesen…)

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Weltmaultaschentag

Donnerstag, 10. Mai 2012

Nachdem ich vorhin über den Weltfischbrötchentag referierte, wurde mir klar, dass ich jetzo gerade auf heute den Weltmaultaschentag dawider, was sage ich, darüber, setzen müsse.

Ich habe nämlich einerseits noch nie davon gehört, dass einem von Maultschen so rechtschaffen schlecht wurde, wie von einem gammeligen Fischbrötchen.

Andererseits aber, und sachlich viel wichtiger, ist ein Fischbrötchen zuzubereiten, das einem nicht schon beim Anblick den Magen umdreht, um Zehnerpotenzen einfacher, nordisch-bleich-primitiver, als eine der wichtigsten der geschätzt zehn Millionen schwäbischen Hauptleibspeisen so herzustellen, wie es der Gewichtigkeit der Sache gebührt. (weiterlesen…)

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SPON: Schwaben zwischen Freud und Neid

Donnerstag, 10. Mai 2012

Eben las ich auf SPON – mal wieder, wie so oft, unfreiwillig komisch – zum Thema “Weltfischbrötchentag” im Interview mit einem Experten (der wohl im Ernst Schuppius heißt) das:

SPON: “Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Fischbrötchen aus?”

Schuppius: “Das Brötchen muss knackig und der Fisch frisch sein.”

Da wäre ich küstenferner Schwabe nun wirklich nicht drauf gekommen.

Bei uns mag man – ob Karle Pfleiderer oder Klärle Hamballe – Brötchen traditionell nur, wenn sie lätschet sind und isst den Fisch frühestens dann, wenn einem davon ordentlich schlecht wird. Damit man wieder weiß, was man, wofern man den kommenden Freitag noch dankbar erlebt, von seinen abgeschmälzten Maultaschen hat.

So lassen wir denn auch beim neuen Mercedes immer erst die Luft aus den Reifen und das Öl ab. Wir wollen ja nicht, dass “dr Daimler koi Gschäfd meh hod”. (weiterlesen…)

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Von der Jesusmanie

Donnerstag, 10. Mai 2012

Die Jesusmanie ist allenthalben virulent und oft unerträglich.

Bald jedes Thema, wenn es sich nicht gerade um Wäscheklammern dreht, wird ihrer im Handumdrehen Opfer. (weiterlesen…)

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Satiriker haben es gut

Dienstag, 08. Mai 2012

Satiriker sind wahrscheinlich die einzigen Menschen, die ihrem eigenen Ableben ohne Häme entgegensehen können.

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