Einige der besten, wenn nicht die meisten Liebschaften sind jene, zu denen man im Nachhinein glücklich feststellt, dass man sie nicht hatte. Ein vielleicht kurzes Glück, dann nichts als Ärger, vor sich selbst schwer tilgbare Schmach. “Wie kannst du dich nur auf so ein Huhn kapriziert haben? Auch noch vermeintlich ernstlich? Du willst ein Geist und Dichter sein, um dich dann, wie als ob ein versteckter Betbruder aus dir gebrochen, zu benehmen?” (weiterlesen…)
Archiv für den Monat März 2012
Vom Glücke des Misserfolgs
Donnerstag, 08. März 2012Letzte Chance: Unter die Schweine
Donnerstag, 08. März 2012Es wird mir so langsam fast peinlich: Aber ich muss fairerweise schon wieder auf einen FAZ-Artikel hinweisen.
Diesmal einen von Gina Thomas, der England-Korrespondentin der Zeitung, die unter dem Titel “Olympische Spiele in London – Das Lesben-Schwulen-Toilettenproblem” aufgreift, wie siebzigtausend freiwillige Helfer auf das politisch korrekte Bereiten der “inklusivsten Spiele aller Zeiten” broschüral getrimmt werden.
Ich weise auch deshalb darauf hin, weil mir beständig auffällt, wie leichtfertig viele Konservative, Liberale, Libertäre, zumal Patrioten, immer wieder behaupten, unser Land sei das orwellsprechste Tollhaus aller TollhäuserInnen.
Der Genderismus sowie die zwanghafte Gleichmachverkleisterung treiben nämlich in Britannien landesweit Sumpfblüten, wie man sie hier – zumindest bislang – nur in randständigen Veranstaltungen spezieller Edelminderheitenvereine gewahrt.
Nachdem man früher noch per Schießgewehr ein Viertel der Welt kolonialisierte, sich am Sklavenhandel fettfraß, China kriegsweis mittels Opium ruinierte usw. (na gut, Libyen hat man eben erst bombardiert, Syrien steht wohl bevor), heute noch in der City jedes finanzielle Schandbubengeschäft betreibt, scheint man nunmehr gleichzeitig zu meinen, man müsse die Welt mittels des größtmöglichen Blödsinns davon überzeugen, die eigentliche gutmenschliche Hochzivilisation des Planeten zu verkörpern. (weiterlesen…)
ADHS: Der giftspeiende Drache wankt
Mittwoch, 07. März 2012Wie die letzten Beiträge zum Thema ADHS hier wie anderwo gezeigt haben, kommen die ADHS-MPH-Volksvergifter allmählich in Erklärungsnot.
Es kann inzwischen keine Rede mehr davon sein, dass die “Diagnose” nur sehr selten nicht indiziert gestellt werde und Kinder falsch medikamentiert würden.
Doch das System verfügt, da sollte man sich nichts vormachen, noch über ein erhebliches Beharrungsvermögen.
Diesem zugrunde liegen im Wesentlichen zwei Faktoren. Der eine ist selbstverständlich das Geld, das an diesem Menschheitsverbrechen verdient wird. Auch die gigantischen Schadensersatzforderungen, die auf Novartis et al. zurollen könnten. Also nochmal das Geld. (weiterlesen…)
Schmerz und Heilung
Mittwoch, 07. März 2012Schmerz weist Heilung. Wenn man ihn begreift.
Neues von der ADHS-Front: Jungs einfach kastrieren?
Dienstag, 06. März 2012Kanadische Forscher haben die Daten einer knappen Million Kinder untersucht – womit statistische Fehler bei sauberem Arbeiten größenordnungstechnisch ausgeschlossen sind – und sind zu dem wenig überraschenden Ergebnis gekommen, dass ADHS bei früh Eingeschulten sehr viel häufiger “diagnostiziert” wurde, mit entsprechender anschließender Medikation, meist Methylphenidat. Ganz einfach, wer hätte es gedacht, weil jüngere Kinder noch unreifer und zappeliger sind als ältere.
Also traurig wie lustig (wenn man den schwarzen Humor dafür mitbringt) indes, dass man sich im Spiegel-Bericht am Ende dergestalt über einen Teil des Ergebnisses – Jungen werden bis zu dreimal häufiger “behandelt” – wundert:
“Warum Jungen stärker betroffen sind, ist noch nicht eindeutig geklärt. Vermutungen nach könnte dies aber an der leicht unterschiedlichen Ausprägung der Symptome bei beiden Geschlechtern liegen: Jungen mit ADHS werden oft durch Hyperaktivität und impulsives Verhalten auffällig, bei Mädchen äußert sich die Aufmerksamkeitsstörung häufiger durch Verträumtheit und Unkonzentriertheit – und wird daher möglicherweise seltener erkannt.”
Soso, bei Mädchen wird also ADHS seltener erkannt, weil sie keine Jungs sind. Leicht unterschiedlich sozusagen, da hilft kein Genderdreck. Wer häb’ au dees dengd, sagt sich da der Schwabe noch einmal. Seit Zigtausenden von Jahren machen Jungs im Durchschnitt mehr Rabatz als Mädchen, und diese Helden der modernen Wissenschaft kriegen das einfach immer noch nicht in ihre zerstudierten Matschbirnen als, schlicht: ganz normal. Warum, Ihr Spezialisten, kastriert Ihr sie nicht einfach alle? Dass Eunuchen zwar in der Regel nicht so lange leben wie Testikelinhaber, ist doch ein geringer Preis dafür – der Eingriff ist billig, jeder Tierarzt kann das – , dass man ein für alle Mal Ruhe hat, denn die sind bekanntlich nicht nur im Harem pflegeleichter. (weiterlesen…)
Vom Wundersamenkraut (II)
Montag, 05. März 2012In Stuttgart, wo der Lenz sich früher zeigt, als auf der Alb, im Bayerischen Wald oder in der kalten Baar, hat das Wundersamenkraut schon wieder angefangen zu treiben.
Und es offenbart jedes Jahr neue Heilsamkeiten: Manchmal spricht es sogar zu dem, der es hegt. (weiterlesen…)
Jetzt langt es
Montag, 05. März 2012Alle Kinderlosen mögen gleich weglesen, da sie das Folgende in der Regel ohnehin nicht interessieren wird.
Dies ist ein partieller Präventivschlag. (weiterlesen…)
Pirätchen: Eine Polemik
Sonntag, 04. März 2012Das Härteste ist, wenn der Schaum meint, er sei ein Samuraischwert.
Den Eindruck habe ich von den “Piraten”. (weiterlesen…)
Obsieg des Wortes
Sonntag, 04. März 2012Die Sprachwissenschaft erlebt durch das Weltnetz einen erfreulichen, gewaltigen Aufschwung. Der Wettbewerb um Begriffe, an dem jetzt jeder teilhaben kann, setzt enorme Kräfte frei. Und gerade im Deutschen entfaltet sich die Urkraft der Wortbildung.
Ich halte dies, absolut ernsthaft gesagt, für eine der segensreichsten Wirkungen entlang der Treibriemen des Netzes.
Wer findet, wird gefunden. (weiterlesen…)
Endgraus: Vom Yottatabu
Sonntag, 04. März 2012Ich weiß inzwischen, wovon man auf gar keinen Fall schreiben sollte. (weiterlesen…)















