Heuchelei und Terror

Während aus aktuellem Anlass über islamistischen Terror in Europa wieder filibustert wird, was das Zeug hält, hat man eben noch in Libyen in Zusammenarbeit mit Al-Kaida und ähnlichen Gruppen ein weitgehend säkulares Regime gestürzt und arbeitet an demselben Ziel mit denselben Leuten jetzt in Syrien, wo Christen und andere Minderheiten, bisher sicher, bereits jetzt in großer Zahl das Land verlassen oder bereits auf gepackten Koffern sitzen.

Der übelste Witz an dieser ganzen Farce ist natürlich die sprechpuppenhafte Wiederholung der Behauptung, dass der gewaltbereite Islamismus mit dem Islam überhaupt nichts zu tun habe. Na klar, der Beweis ist doch das Land der Hüter der Heiligsten Stätten: Saudi-Arabien.

Das Land, in dem nicht nur auf Apostasie die Todesstrafe steht, unser bester arabischer Freund, finanziert bekanntermaßen seit Jahrzehnten weltweit die Ausbreitung fundamentalistischer sunnitischer Formen des Islams. Jeder weiß das. Aber es ist egal.
Das erledigt sich dadurch, dass der deutsche Außenminister seinen Ehemann zuhause lässt, wenn er dorthin fährt.

Gleichzeitig wird hier über Islamophobie und rassistische Diskriminierung gejammert, dass die Kamelschwarte kracht. Es hat alles Methode.

Was meinen Sie wohl, was die Antwort des Schulamtes wäre, verlangte ich für meine Söhne Sonderfeiertage zur Winter- und Sommersonnenwende, da der Germane an diesen Tagen etwas Besseres zu tun habe, als in die Schule zu gehen?

Oder wenn ich ab zwölf eine Befreiung vom Schwimmunterricht forderte, da es dort eine Badehosenpflicht gebe, was unerträglich sei, weil das germanische Religionsgesetz keine Schamhaftigkeitspflicht vorsehe?

Manchmal bin ich schon auf den tristen Gedanken gekommen, dass man bald eine Religionsgemeinschaft gründen und bis zu einer den abrahamitischen gleichgesetzten Anerkennung durchboxen müsse, mit möglichst skurrilen Regeln (die dann zwar keiner einhalten muss, aber jederzeit als einzuhalten einfordern kann), ganz einfach, um mal zu ergründen, wie es hier mit der Gleichheit der Glaubensbekenntnisse steht, die Öffentlichkeit wachzurütteln, herauszufinden, wie sehr man im eigenen Lande diesbezüglich in Wirklichkeit der Unterling ist?

Gut, ich bin etwas abgeschweift. Aber nur ein wenig.

In Synagogen darf gepredigt werden, dass es nur ein auserwähltes Volk gebe, das jüdische. In Moscheen, dass alle Nichtmoslems (mit Einschränkung Juden und Christen) rechtlos seien. Hier wird, ob man das wahrhaben will oder nicht, die Saat des Hasses ausgebracht.

Hinterher aber, wenn es dann knallt, hat die Religion natürlich wieder überhaupt nichts damit zu tun, gerade noch erst recht nichts, wenn der Terrorist sich wortwörtlich auf entsprechende Passagen seines Heiligen Buches bezieht. Der war dann, ob er gerade in Israel unschuldige Palästinenser niedermäht, oder in Frankreich jüdische Kinder, immer nur ein fanatischer Einzelfall, wie es sie überall mal gebe, denn die jeweilige Religion selbst sei ja, wie jeder anständige Mensch wisse, eine des Friedens und nur des Friedens.

Das ist jedenfalls das, was zu verbreiten die jeweiligen Zentralräte sofort ihre Propagandisten in Marsch setzen, was keine öffentliche Person auch nur leise wagt, in Zweifel zu ziehen, so offenkundig falsch es auch ist.

Man lügt, dass sich die Salzsäulen biegen, und wer etwas dawider sagt, der ist böse, oder auch, gerne, ein “Antisemit” oder “Rassist”.

Man glaube aber nur nicht, wenn wir schon beim Glauben sind, dass der Normalmensch das nicht sähe. Er steht dem Kartell nur – noch – ziemlich hilflos gegenüber.

Ach ja, ich scheine im Karrussell der Abrahamiten das Christentum vergessen zu haben. Habe ich aber nicht.

Im Christentum gibt es zweifellos auch immer noch nicht wenige übele Obskuranten, zumal in den USA. Sie schlachten aber meines Wissens praktisch nie Juden oder Moslems auf Basis ihres Glaubens ab.

Die Lösung?

Wir können diese Problematik nicht wegbeten. Aber wir können unsere Unterwürfigkeit aufgeben. Zunächst, indem wir die ganze Heuchelei nicht mehr mitmachen, den Heuchlern gar noch einen Heiligenschein angedeihen lassen.

Wir müssen den Diskurs dahingehend verändern, dass die Mehrheit nicht mehr nach Belieben zum Schweigen verdonnert werden kann. Angst haben muss, auch nur ein falsches richtiges Wort zu sagen.

Dazu gehören Mut und unbeirrte Ausdauer.

Die Alternative besteht in mentalem und schließlich auch physischem Terror.

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3 Antworten zu “Heuchelei und Terror”

  1. Nils sagt:

    Den Göttern sei Dank war die letzte Mordserie keine rechtsgesinnte, sondern eine religiöse! Es ging schon los mit den Betroffenheitsbekundungen und Hetzkampagnen gegen alles was auch nur im Ansatz national sein könnte. Die Systemmedien und Politiker verallgemeinern bei einer politisch motivierten Tat dahingehend, dass alles, was auch nur ansatzweise in die entsprechende Richtung geht, als ebenso potentiell gefährlich einzustufen. Das trifft auf die NPD zu, die man im Rahmen “geschönter” Statistiken und Lügenmärchen (NSU) als letzten Querulanten in der Politikkaste vernichten will.
    Leider trifft die erwähnte Verallgemeinerung nicht auch auf die Religion zu, aber dann müsste man sich zu viele Fehler in der Integrations- und Ausländerpolitk eingestehen. Abgesehen davon ist die BRD auch der toleranteste Vasallenstaat der je auf deutschem Boden existiert hat – ja, auf Kosten des eigenen Volkes, vor allem dessen Blutes. Ich schäme mich als Deutscher wenn für 10/11 Migranten, die innerhalb von 10 Jahren getätet worden sein sollen, eine vollkommen übertriebene Betroffenheitsapparatur in Gang gesetzt wird, während den unzähligen deutschblütigen Opfern mordender Ölaugen- und Negerbanden keine einzige öffentliche Träne vergoßen wird – wo sind die Lichterketten?! 10 ermordete Deutsche erledigen die Verbrecherhorden aus Ost und Süd in einer Woche! Man sehe sich entsprechende Statistiken an! Ich hasse und verachte diese Politikerelite, so wie sie das deutsche Volk verachten! Der Spruch “zum Wohle des deutschen Volkes” ist teilweise abgeschafft. Diese grünen Hochverräter müsste man alle absetzen, denn ihre Politik ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar – auch wenn von Letztgenannten ansonsten nicht viel zu halten ist. Jedwedes Aufbegehren wird im Keim durch Rassismus- und Ausschwitzkeule im Keim erstickt. Da hinkt ihre Definition von Freiheit und Toleranz. Leute die sich auch nur des Verdachts von vermeintlichen “Rassismus” nach brd-demokratischer Aufassung verdächtig machen, sehen sich einer Unzahl von Repressionen ausgesetzt – man ist quasi vogelfrei. Und die wahren Rassisten sitzen mit ihren Diätfettärschen im Parlamentssitz, den sie wollen die Abschaffung der verschiedenen Menschentypen und Völker zum Wohle eines identitäts- und traditionslosen Einheitsmenschen, der sich dann als konsumierender Egoistenbrei in einer One-World-Gesellschaft ergießt -Aus die Vielfalt!

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Nils

    Vorgestern las ich auf einem Forum, das die Sache in Frankreich debattierte, da ein Kommentator im Zusammenhang auf diese Seite verwies (“Terror nützt Sarkozy”), zunächst unspezifiziert-allgemein Abfälliges darüber, hernach, auf Insistieren des Empfehlenden hin, inhaltlich zu werden, lediglich, es handele sich hier um eine “Schwurbelseite”.

    Das empfinde ich dann durchaus als Lob. Das bedeutet nämlich mit einiger Wahrscheinlichkeit, dass der meine Beiträge in solcher Weise Herabsetzende nicht in der Lage ist, die dargelegten Inhalte zu widerlegen oder auch nur eine sinnfällige Stilkritik anzubringen.

    Ob der, wenn er heimlich doch liest, irgendwann mal doch einen vortragsfähigen, konkreten sachlichen Ansatzpunkt zu bringen, oder auch nur, um sich über Schwurbler aufzuregen, Deinen obigen Beitrag wohl ebenfalls für Geschwurbele hält?

    Ich jedenfalls habe verstanden, was Du da ohne Umschweife sagst.

    Vielleicht gefällt das dem Antischwurblisten ja besser.

  3. Nils sagt:

    @ Magnus

    Aber ich hoffe doch! Wenn es auch unwahrscheinlich scheint, denn die Gehirnwäsche leistet ganze Arbeit. Abgesehen davon ist es für diese Antischwurblisten viel erträglicher die Wahrheit zu verkennen und sich der medialen Lüge zu verschreiben. Dem wird mein Affektkommentar kein Einhalt gebieten können. Und Du kannst Dir des Neides des genannten Schwurblisten gewiß sein, der gewahr Deiner geistreichen Ausführungen, in seiner narzistisches Seele die tiefste Kränkung erfährt.

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