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	<title>Kommentare zu: Yale-Ökonom Chen: Sprache bedingt Denken und Handeln</title>
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	<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/03/16/yale-okonom-chen-sprache-bedingt-denken-und-handeln/</link>
	<description>von Magnus Wolf Göller</description>
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		<title>Von: Anonymus</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/03/16/yale-okonom-chen-sprache-bedingt-denken-und-handeln/comment-page-1/#comment-177622</link>
		<dc:creator>Anonymus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 15:40:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe mal irgendwo gelesen (Es könnte Peter von Zahns &quot;Die Stunde des schwarzen Mannes&quot; gewesen sein), dass es in keiner Schwarzafrikanischen Sprache ein Wort für &quot;Zukunft&quot; gibt......

Wenn wir uns die Entwicklung Schwarz-Afrikas und das Versanden aller Entwicklungshilfebemühungen ins Gedächtnis rufen kann man sich des Verdachts nicht erwehren, dass es nicht nur kein Wort für &quot;Zukunft&quot; gibt, sondern &quot;Zukunft&quot; deshalb in den Köpfen auch nicht stattfindet.......</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal irgendwo gelesen (Es könnte Peter von Zahns &#8220;Die Stunde des schwarzen Mannes&#8221; gewesen sein), dass es in keiner Schwarzafrikanischen Sprache ein Wort für &#8220;Zukunft&#8221; gibt&#8230;&#8230;</p>
<p>Wenn wir uns die Entwicklung Schwarz-Afrikas und das Versanden aller Entwicklungshilfebemühungen ins Gedächtnis rufen kann man sich des Verdachts nicht erwehren, dass es nicht nur kein Wort für &#8220;Zukunft&#8221; gibt, sondern &#8220;Zukunft&#8221; deshalb in den Köpfen auch nicht stattfindet&#8230;&#8230;.</p>
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		<title>Von: Magnus Wolf Göller</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/03/16/yale-okonom-chen-sprache-bedingt-denken-und-handeln/comment-page-1/#comment-24809</link>
		<dc:creator>Magnus Wolf Göller</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 17:13:08 +0000</pubDate>
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		<description>@ Alle

Der Witz an der ganzen Sache ist doch, dass man jeden &quot;normalen&quot; Sprachwissenschaftler aus Köln oder Tübingen, der so etwas aufbrächte, für plemplem erklärte - wofern man ihm überhaupt so viel Aufmerksamkeit widmete - , während die Sache, sobald sie von einem Geldfuzzy aus Yale kommt, ernstgenommen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alle</p>
<p>Der Witz an der ganzen Sache ist doch, dass man jeden &#8220;normalen&#8221; Sprachwissenschaftler aus Köln oder Tübingen, der so etwas aufbrächte, für plemplem erklärte &#8211; wofern man ihm überhaupt so viel Aufmerksamkeit widmete &#8211; , während die Sache, sobald sie von einem Geldfuzzy aus Yale kommt, ernstgenommen wird.</p>
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		<title>Von: Lesezeichen</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/03/16/yale-okonom-chen-sprache-bedingt-denken-und-handeln/comment-page-1/#comment-24802</link>
		<dc:creator>Lesezeichen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 15:06:44 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Magnus,

ich habe diesen Artikel auch gelesen und halte ihn für Blödsinn. Er ist genauso unsinnig, wie das neueste &quot;Forschungsergebnis&quot; dänischer Wissenschaftler, dass das CO2 in der Luft daran schuld ist, dass wir immer dicker werden.

http://sciencenordic.com/new-theory-co2-makes-you-fat

Die Dänen wähnen :))))

Sprache beeinflusst uns natürlich. Wir können uns so ausdrücken, dass es unsere Stimmung hebt oder senkt, wir können es sogar so übertreiben, dass wir durch unsere Ausdrucksweise am Ende des Tages einfach nur deprimiert sind und uns schlecht fühlen.

Das, was in diesem FAZ-Artikel trotz Bildchen und Statistiken nicht berücksichtigt wurde, ist zum einen die Denkkultur (siehe American Dream) und auch der Zustand eines Landes.

Würden die Griechen Deutsch sprechen, hätten sie davon nicht eine Produktionsstätte mehr. 

Hier in England erlebe ich z.B. in meinem Kollegenkreis eine wesentlich höhere Bestrebung, z.B. Altersvorsorge zu betreiben, als ich das in Deutschland erlebt habe. Das umlagefinanzierte Rentensystem gibt es in der Form, wie in Deutschland nicht, also müssen die Leute andere Dinge tun, z.B. Immobilien erwerben und vermieten etc. Wobei man auch hier nicht unerwähnt lassen darf, dass Deutschland eben jenes umlagefinanzierte System auf den Scheiten der Individualisierung und Kinderlosigkeit gerade verbrennt. Spätestens die Generation unserer Kinder wird es aufkündigen, hoffentlich ohne blutige Nasen.

Bei den Chinesen sieht die Sache anders aus und geht trotzdem in eine ähnliche Richtung. Die Chinesen haben eine völlig andere Kultur. Irgendwie hat es die Regierung dort auch geschafft, den Leuten zu vermitteln, sie lebten in einer Demokratie und hätten etwas zu sagen. In Wahrheit dagegen herrscht dort der blanke Drill, teilweise von Geburt an. Dazu muss man sich nur mal diese Kindergärten ansehen, die von sich behaupten, die Kinder zum IQ von 130plus zu peitschen. 

Das hat weniger mit der Sprache an sich zu tun, sondern mit gewachsener politischer Kultur. 

In Deutschland hat es jenen Drill übrigens auch gegeben. Es ist noch gar nicht lange her, da war es normal, Kinder regelmäßig zu verprügeln, sowohl zu Hause als auch in der Schule. Was daraus geworden ist, wissen wir ja und ist z.B. in Heinrich Mann&#039;s &quot;Der Untertan&quot; klassisch nachzulesen.

Nicht für jeden Unsinn sollte man Fördergelder bereitstellen.

Herzlichst

das Lesezeichen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Magnus,</p>
<p>ich habe diesen Artikel auch gelesen und halte ihn für Blödsinn. Er ist genauso unsinnig, wie das neueste &#8220;Forschungsergebnis&#8221; dänischer Wissenschaftler, dass das CO2 in der Luft daran schuld ist, dass wir immer dicker werden.</p>
<p><a href="http://sciencenordic.com/new-theory-co2-makes-you-fat" rel="nofollow">http://sciencenordic.com/new-theory-co2-makes-you-fat</a></p>
<p>Die Dänen wähnen :))))</p>
<p>Sprache beeinflusst uns natürlich. Wir können uns so ausdrücken, dass es unsere Stimmung hebt oder senkt, wir können es sogar so übertreiben, dass wir durch unsere Ausdrucksweise am Ende des Tages einfach nur deprimiert sind und uns schlecht fühlen.</p>
<p>Das, was in diesem FAZ-Artikel trotz Bildchen und Statistiken nicht berücksichtigt wurde, ist zum einen die Denkkultur (siehe American Dream) und auch der Zustand eines Landes.</p>
<p>Würden die Griechen Deutsch sprechen, hätten sie davon nicht eine Produktionsstätte mehr. </p>
<p>Hier in England erlebe ich z.B. in meinem Kollegenkreis eine wesentlich höhere Bestrebung, z.B. Altersvorsorge zu betreiben, als ich das in Deutschland erlebt habe. Das umlagefinanzierte Rentensystem gibt es in der Form, wie in Deutschland nicht, also müssen die Leute andere Dinge tun, z.B. Immobilien erwerben und vermieten etc. Wobei man auch hier nicht unerwähnt lassen darf, dass Deutschland eben jenes umlagefinanzierte System auf den Scheiten der Individualisierung und Kinderlosigkeit gerade verbrennt. Spätestens die Generation unserer Kinder wird es aufkündigen, hoffentlich ohne blutige Nasen.</p>
<p>Bei den Chinesen sieht die Sache anders aus und geht trotzdem in eine ähnliche Richtung. Die Chinesen haben eine völlig andere Kultur. Irgendwie hat es die Regierung dort auch geschafft, den Leuten zu vermitteln, sie lebten in einer Demokratie und hätten etwas zu sagen. In Wahrheit dagegen herrscht dort der blanke Drill, teilweise von Geburt an. Dazu muss man sich nur mal diese Kindergärten ansehen, die von sich behaupten, die Kinder zum IQ von 130plus zu peitschen. </p>
<p>Das hat weniger mit der Sprache an sich zu tun, sondern mit gewachsener politischer Kultur. </p>
<p>In Deutschland hat es jenen Drill übrigens auch gegeben. Es ist noch gar nicht lange her, da war es normal, Kinder regelmäßig zu verprügeln, sowohl zu Hause als auch in der Schule. Was daraus geworden ist, wissen wir ja und ist z.B. in Heinrich Mann&#8217;s &#8220;Der Untertan&#8221; klassisch nachzulesen.</p>
<p>Nicht für jeden Unsinn sollte man Fördergelder bereitstellen.</p>
<p>Herzlichst</p>
<p>das Lesezeichen</p>
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	<item>
		<title>Von: Klingelhella</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/03/16/yale-okonom-chen-sprache-bedingt-denken-und-handeln/comment-page-1/#comment-24756</link>
		<dc:creator>Klingelhella</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:48:06 +0000</pubDate>
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		<description>Als Linguist ist es für mich ein genauso alter Hut, dass dies nur eine Seite der Medaille ist. Die Prägung der Sprache durch Handeln und Denken erfolgt nämlich genauso.

Sicherlich kein Zufall, dass der Ökonomen-Soziolekt inzwischen auch oft auf das Private angewendet wird, machen wir uns doch scheinbar alle die Prinzipien aktueller ökonomischer Dogmenlehre zueigen. Sicherlich keine &quot;win-win-Situation&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Linguist ist es für mich ein genauso alter Hut, dass dies nur eine Seite der Medaille ist. Die Prägung der Sprache durch Handeln und Denken erfolgt nämlich genauso.</p>
<p>Sicherlich kein Zufall, dass der Ökonomen-Soziolekt inzwischen auch oft auf das Private angewendet wird, machen wir uns doch scheinbar alle die Prinzipien aktueller ökonomischer Dogmenlehre zueigen. Sicherlich keine &#8220;win-win-Situation&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kristof</title>
		<link>https://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/03/16/yale-okonom-chen-sprache-bedingt-denken-und-handeln/comment-page-1/#comment-24746</link>
		<dc:creator>Kristof</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 11:54:24 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Simple English&quot; und &quot;Kolonialdeutsch&quot;. Wenn ein Mensch die ihm dargebotene Sprache nicht geistig erfassen kann, schafft er sich eine ihm gerechte daraus. Oder die anderen übernehmen es für ihn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Simple English&#8221; und &#8220;Kolonialdeutsch&#8221;. Wenn ein Mensch die ihm dargebotene Sprache nicht geistig erfassen kann, schafft er sich eine ihm gerechte daraus. Oder die anderen übernehmen es für ihn.</p>
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