Archiv für den Monat Februar 2012

Klima: Bild goes Verschwörungstheorie

Montag, 06. Februar 2012

Wer sich ein bisschen damit befasst hat, weiß zwar schon lange, dass die Sonne so einiges mit unserem Klima anrichtet (wie man da bloß draufgekommen ist?), was aber, zumindest in unserer deutschen Schafsmedienlandschaft, bis heute Morgen wider die CO2-Klimalügner nicht viel half.

Jetzt aber hat die Bildzeitung zugeschlagen, titelt, vor dem Hintergrund einer Sonne, auf der zweiten Seite fett: “Die CO2-Lüge” – Unterüberschrift: “Renommiertes Forscher-Team behauptet: Die Klima-Katastrophe ist Panik-Mache der Politik”

Was also bislang nur von kleinen, verwirrten, paranoiden Bloggern wie mir und ein paar starrköpfichten, ketzerischen Wissenschaftlern als “krude Verschwörungstheorie” verbraten wurde, nämlich, dass hier nicht Wissenschaft walte, sondern eiskalte Machtpolitik mit allen Mitteln der Manipulation, Verleumdung und Ausgrenzung, ja Verteufelung kritischer Stimmen, hat jetzt endlich die mähsteamigste, äh, mainstreamigste aller Mainstreamgazetten erfasst. Und man kündigt für morgen frech eine Fortsetzung an. (weiterlesen…)

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Jesus kein Jude?

Montag, 06. Februar 2012

Vielerorts geistert die Behauptung herum – das Netz ist voll davon – , Jesus sei kein Jude gewesen.

Ich greife diese merkwürdige Sache jetzt auf, da sie einerseits psychologisch interessant, zudem potentiell durchaus konfliktträchtig ist, andererseits aber auch aus dem persönlichen Grunde, dass man mir schon vorwarf, Jesus als Juden benannt zu haben (und nicht nur als einen “sympathischen Kerl”, wahrscheinlich “großen Weisheitslehrer” usw., was auch manchem aufgestoßen sein mag).

“Was soll denn daran schlimm sein?”, fragte ich. “Und gemäß allem, was man sich nach 2000 Jahren und der ganzen Bibelfälscherei usw. zusammenreimen kann, spricht doch alles dafür, dass er Jude war. Gut, ich habe Maria nicht persönlich gekannt und ihren Stammbaum noch verlässlich dazu. Hast du Beweise in anderer Richtung?”

Daraufhin hörte ich, Jesus sei Galiläer gewesen, alsomit vielleicht oder auch wahrscheinlich kein Jude. Zudem wurde jene Stelle im Johannes-Evangelium herangezogen, wo Jesus zu den Juden sagt, ihr Vater sei der Teufel. Folglich könne er kein Jude gewesen sein und sein Gott nur ein ganz anderer als Jahwe.

“Wieso soll ich jetzt ausgerechnet diese Bibelstelle für authentisch halten, und all die anderen, in denen er von der Erneuerung des Alten Bundes spricht, mit seinem “Vater”, jenem Gotte der Juden, nämlich Jahwe, für gefälscht?”, entgegnete ich.

Das sei einfach klar, das spüre man, nur so sei es logisch, war in etwa die Antwort.

Jetzt aber kommt die Härte: (weiterlesen…)

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Alle einig: “dass Juden Menschen sind”

Montag, 06. Februar 2012

Unter dem Titel “Juden nicht auf Auschwitz reduzieren” bringt Raphael Gross (Wikipedia: “Seine Tätigkeiten umfassen: Reader am Queen Mary Collage der University of London, Honorarprofessor am Historischen Seminar der Universität Frankfurt, Direktor des Leo Baeck Instituts in London (seit 2001), Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt (seit 2006) und Direktor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main (seit 2007).”) in seiner Frühkritik der gestrigen Jauch-Show (es waren nur Juden bzw. Gäste jüdischer Herkunft oder mit jüdischen Wurzeln geladen) auf faz.net den bemerkenswerten Satz: “Alle waren sich einig, dass Juden Menschen sind.”

Er bringt ihn gar zweimal, einmal im Fließtext und davor, fett gesetzt, als die erste von vier Unterüberschriften: womit auszuschließen sein dürfte, dass der Autor diesen völlig unbedacht gebracht haben könnte. Außerdem muss ihm, dem Kommunikationsvollprofi, die Feststellung, diese Aussage sehr wichtig gewesen sein, was sich ebenfalls an der Hevorhebung erweist.

Ich frage mich nun, was er uns damit eigentlich sagen will. (weiterlesen…)

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Realistische Chance auf Armageddon

Samstag, 04. Februar 2012

Ich bin ja ziemlich hartgesotten. Aber trotzdem schon immer gegen Atomkraftwerke. Die Technik schien mir nie vernünftig und beherrschbar, zumal die Entsorgung der Abfälle, wenn man nicht weite Landstriche verseuchende Uranmunition daraus macht, bislang nicht gelöst ist.

Dieser Artikel jedoch hat mir wirklich die Zehennägel aufgerollt. Denn ansatzweise wusste ich zwar – nicht erst seit Fukushima – von den dort aufgeführten Gefahren: dass sie aber diese Dimension haben, eine, die den Maya-Kalender-Weltuntergängern noch rechtgeben könnte, war mir bislang unbekannt. (weiterlesen…)

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Fluglärm ob billiger Kurzstreckenflüge: Pro Bahn

Samstag, 04. Februar 2012

Eben las ich wieder von Protesten gegen Fluglärm. Anlass, das Thema Fliegen, Billigfliegen, zumal Kurzstreckenfliegen, nochmal aufzugreifen.

Es gibt massenweise Flüge von Frankfurt nach Berlin, Düsseldorf nach Hamburg, Frankfurt nach München usw. Im ersteren Falle schafft die Bahn die Strecke in gut vier, im zweiteren in gut dreieinhalb, im letzteren in etwas über drei Stunden. Von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof. Womit, wofern man nicht an einem Flughafen wohnt und am anderen arbeitet, einschließlich Ein- und Auschecken plus zweimal Zubringerfahrt, in der Regel keinerlei oder fast keine Zeitersparnis mehr herausspringt. Deshalb fliegen die Leute solche Strecken auch nur, weil es, ergattert man nicht eines der raren Supersparangebote der Bahn, schlicht meist billiger ist, oft gar um die Hälfte. Dies einfach deshalb, weil Flugbenzin steuerfrei ist. Pervers. (weiterlesen…)

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Globaler Krieg und Hungerporno auf dem Weg nach Fat City

Freitag, 03. Februar 2012

“Global War and Hunger Porn on the way to Fat City”: Was diesen Text anlangt, so ist es mir zunächst gleich, wer ihn tatsächlich verfasst hat.

Ein “must read”, wie der Angelsachse zu sagen pflegt.

Ich will mich in diesem Falle kommentarlos darauf beschränken, ein paar Passagen zu zitieren und meine deutsche Version hinzuzufügen.

“Were you up for it anyway, you who bring the unwilling world to the doorstep of global war? You who are arranging the tableau, like a dinner table for the damned, ferrying ships bound for salvage, to be evidence in yet another false flag, waving blood red above the burning bodies of the duped and deluded who went into combat for bankers. The pens move and the weapons fire. Iran has done nothing to you. Their restraint has been admirable. In the mountains, ordinary human beings are skiing. They are walking through the pistachio orchards. They are dreaming their individual dreams, within the parameters of the collective dream. They are people like you and I. They have children, families and friends. They are not making war. We are.”

(Hattet ihr es ohnehin vor, die ihr die unwillige Welt an die Schwelle weltweiten Krieges bringt? Die ihr die Tafel bereitet, gleich einem Nachtmahltisch für die Verdammten, der Rettung bestimmte Schiffe aussendend, wiederum beweiseshalber unter falscher Flagge, die blutrot über den brennenden Leibern der für Bänker ins Gefecht gezogenen Betrogenen und Getäuschten weht. Die Federn bewegen sich, und die Waffen feuern. Iran hat euch nichts getan. Deren Zurückhaltung ist bewundernswert. In den Bergen laufen gewöhnliche Leute Ski. Sie spazieren durch die Pistaziengärten. Sie träumen ihre persönlichen Träume, innerhalb des Rahmens des allen gemeinen Traumes. Sie sind Menschen wie Sie und ich. Sie haben Kinder, Familien und Freunde. Nicht sie führen Krieg. Sondern wir.)

“The most powerful agency for calculated death and destruction is the fundamentalist, Christian right. Their sanctimonious, demagogic preachers, whip them into a lather of self righteous hate, manipulated and inspired by the very ones who committed the crimes that others are blamed for.”

(Das mächtigste Organ für berechneten Tod und Zerstörung ist die fundamentalistische christliche Rechte. Ihre scheinheiligen, volksaufhetzenden Priester peitschen sie in ein Schäumen selbstgerechten Hasses, betätigt und eingeflößt von ebenjenen, welche die Verbrechen begingen, deren andere bezichtigt werden.)

“Their missionaries go off to Africa, where they paint sugar water under the eyes of starving children, so that the flies will land there during the photo op. They are the merchants of Hunger Porn.”

(Ihre Missionare gehen nach Afrika, wo sie Zuckerwasser unter die Augen hungernder Kinder streichen, damit die Fliegen während der Fotosession dort landen. Sie sind die Händler der Hungerpornographie.) (weiterlesen…)

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Die Jesus muss her

Mittwoch, 01. Februar 2012

Es klingt zwar ziemlich utopisch, aber da es ja doch Sachen gibt, die man noch sagen darf, für die man bislang allenfalls Kopfschütteln oder soziale Ausgrenzung erntet: Wenn ich mir viele Schwachmaten, zumal einen hohen Prozentsatz der Abrahamiten, betrachte, wäre es wohl nicht verkehrt, die mal einige Jährchen unter ein Matriarchat zu stellen.

Ich meine damit jetzt ein echtes, und nicht diese unweibliche Genderzerschwafelei. (weiterlesen…)

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Allein lachen können

Mittwoch, 01. Februar 2012

A l l e i n lachen können lernen ist eine der härtesten und zumal wesentlichen Anforderungen an den Philosophen.

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Mehr Dummfresser als Dummsäufer

Mittwoch, 01. Februar 2012

In meinem nächsten Leben werde ich nicht unwahrscheinlicherweise Koch oder Feinbäcker.

Fast nur Wandern, Schreiben, Denken, Essen, Liebe machen und zwei oder drei andere Tätigkeiten, die ich hier jetzt nicht benennen will, bereiten vergleichbar viel Freude, alswie Kochen und Backen, sind vergleichbar erbaulich, kontemplativ, geistig und nützlich.

In etwa einer halben Stunde, wenn das Schmorgemüse aus der Röhre kommt, schiebe ich das Dinkel-Weizen-Weißbrot hinein, und ich freue mich schon wie ein kleines Kind darauf, mir von den Ergebnissen aufzutun bzw. abzuschneiden, frischen Salat dazu, ein Glaserl Wein. (weiterlesen…)

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Klimaschwindler lügen gnadenlos weiter

Mittwoch, 01. Februar 2012

Das Wall Street Journal hat unter dem Titel “No Need to Panic About Global Warming” (Keine Notwendigkeit zur Panik wegen Erderwärmung), Untertitel “There’s no compelling scientific argument for drastic action to ‘decarbonize’ the world’s economy.” (Es gibt kein zwingendes wissenschaftliches Argument für drastisches Handeln zur ‘Dekarbonisierung’ der Weltwirtschaft.) einen bemerkenswerten Brief von 16 hochrangigen US-Wissenschaftlern zur Klimapolitik veröffentlicht.

Ich will zunächst zwei Auszüge daraus zitieren und im Original sowie übersetzt für sich selbst sprechen lassen:

“The lack of warming for more than a decade—indeed, the smaller-than-predicted warming over the 22 years since the U.N.’s Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) began issuing projections—suggests that computer models have greatly exaggerated how much warming additional CO2 can cause. Faced with this embarrassment, those promoting alarm have shifted their drumbeat from warming to weather extremes, to enable anything unusual that happens in our chaotic climate to be ascribed to CO2.”

(Die nichtvorhandene Erderwärmung seit mehr als einem Jahrzehnt – tatsächlich, die geringer-als-vorhergesagte Erderwärmung während der 22 Jahre, seit der IPCC der V.N. begann, Prognosen herauszugeben – legt nahe, dass die Computermodelle enorm übertrieben haben, wie viel Erwärmung zusätzliches CO2 verursachen kann. Angesichts dieser Peinlichkeit haben jene, die Alarm verbreiten, ihren Trommelschlag von der Erwärmung auf Wetterextreme verlegt, um was immer Ungewöhnliches in unserem chaotischen Klima geschieht dem CO2 zuschreiben zu können.) (weiterlesen…)

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Google noch günstig

Mittwoch, 01. Februar 2012

Das letzte Mal war mein Angebot offensichtlich zu billig. Jeder macht Fehler; geschäftlich zumal gutmütige Naturen wie ich. Es kostet jetzt eine halbe Million Euro, dass ich Sie für den Google qualifiziere. Bald muss vielleicht selbst ich notgezwungen Gold nehmen. Das Angebot ist freibleibend.

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