Archiv für den Monat Dezember 2011

Neue Verfassung für Deutschland?

Dienstag, 27. Dezember 2011

Ich las eben einen durchaus anspruchsvoll und mit einiger Mühe geschreibenen Artikel zur Verfasstheit oder eher Nichtverfasstheit unseres Landes.

Letztlich halte ich alle Diskussionen darüber ob des Sachstandes aber für sinnlos. (weiterlesen…)

Verkaufe Google doch nicht

Dienstag, 27. Dezember 2011

Ich widerrufe.

Ich werde mein Wissen über der Welt größte Suchmaschine doch nicht verkaufen. (weiterlesen…)

Nietzsches Mitleiden mit Gott

Dienstag, 27. Dezember 2011

Nietzsche hatte, bei allem, mit Gott doch noch ein gewisses Mitleiden. Ich nicht mehr. Der hatte jetzt Zeit genug, sich wenigstens halbwegs anständig benehmen zu lernen.

Ist Gott da und dumm (II)?

Montag, 26. Dezember 2011

Ich habe im ersten Teil keineswegs nur einen faden Witz gemacht.

Das, was viele unter “Gott” verstehen, mag sehr wohl vorhanden sein, und ist eben doch, auch nur etwas genauer betrachtet, erzkreuzdumm.

Bislang spricht jedenfalls alle Vernunft zuwenigst für den zweiten Teil der Rechnung.

Ist Gott da und dumm?

Montag, 26. Dezember 2011

Wenn es Gott gibt, ist er dumm. Von gescheiten Menschen hörte ich Glaubwürdiges.

Gott auf dem Narrenkarren (II)

Montag, 26. Dezember 2011

“Gott auf dem Narrenkarren

Gotteslästerung ist die unterirdischste aller je erfundenen Sünden.

Ein derartigen Aberwitzes bedürfender Gott gehört auf dem Narrenkarren durch die Gassen gefahren.” (weiterlesen…)

Unwegsprengbares Deutsch

Montag, 26. Dezember 2011

Wir müssen unsere deutsche Sprache rejustieren.

Das meine ich nicht in dem Sinne, dass wir einfach – nungut, wäre für die meisten doch nicht so einfach – zurück in unsere Klassik sollten, aber eben doch immerhin teilweise dahin.

Wir führen, daran gemessen, heute nicht nur eine ausdrucksschwache, sondern eben vor allem auch gefühlsarme Sprache.

Es fehlt am Duktus, an langen, weit geschwungenen Sätzen, dabei genauen, die einen an jenem See, von dem die Rede, auf jenem Berge, selber sitzen machen. (weiterlesen…)

Tristäum

Montag, 26. Dezember 2011

Ich feiere heute mein vierzigjähriges Tristäum.

Und zwar gerne, weil es mir doch schon so lange währt.

Vielleicht brenne ich seines halber nachher sogar noch ein Kerzelein an.

Synonyme: ein Wissenschaftsmärchen

Montag, 26. Dezember 2011

Ich will hier kein langatmiges sprachwissenschaftliches Seminar aufziehen (andere hätten eine Habilitationsschrift daraus gemacht; oder machen lassen; ich pflege mich knapper zu halten), weiß noch nicht einmal mehr, wann, ob, oder wo ich es schon zuvor hier erwähnt habe (aber als Lehrer um die wichtige Funktion der Redundanz), doch sonnenklar, dass es gar keine Synonyme gibt.

Zwei Wörter können sich schlichtemang nicht sowohl in ihrer Denotation als auch Konnotation decken.

Wenn es zwei Wörter sind, dann klingen sie anders und wirken allein schon dadurch verschieden, sind also eben nicht “synonym”. (weiterlesen…)

Vom Kreuze des Literaten

Montag, 26. Dezember 2011

Am häufigsten bedauerlich an der schriftstellerischen Tätigkeit empfinde ich, dass man so oft nicht unmittelbar und offen von Dingen erzählen kann, die einen selbst oder einem Nahestehende betreffen.

Man sieht und empfindet die jeweilige Sache so genau, wie sonst kaum, Wichtiges, durchaus allgemein auftretende Dinge, Mitteilenswertes, verfügt über die höchste Anschaulichkeit, und kann doch nichts oder nur wenig sagen, da man sich selbst oder ebenjene im Umfeld möglicherweise dem Spotte, der Häme, jeder Art Bosheit aussetzte oder sonstwie schädigte. (weiterlesen…)

Erzblödsinn: Wahrheit in Bildern

Montag, 26. Dezember 2011

Gestern Abend, nachdem wir nicht wenige Käse in unsere Schlünder verbracht hatten, dazu Biers und Weins genung, fiel meinem alten Freunde und mir ein Kurzfilmprojekt ebenso epischer Dimension wie modernen Bezuges ein, zu dem zwar auch noch das fertige Drehbuch fehlt, aber zumal der fähige Kameramann.

Wer also was von Formaten, Blickwinkeln, Sequenzeinstellung, Licht, Schwarzweiß, Farbe, Schatten, Schrägführung, von Stummfilm insgesamt, der musikalischen und Untertitelungsmontage, meint zu verstehen (kompetente Tontechniker kann ich wahrscheinlich schon vorhalten), eine Legende miterschaffen will, der ist hiermit aufgerufen, sich bei mir zu melden.

Auch ist die zwingend notwendige Dulcinea noch nicht ausgemacht, am besten eine begabte Laiin, die, ohne dafür Sexszenen spielen zu müssen, nichts dagegen hat, über Nacht weltbekannt zu werden. (weiterlesen…)

Nietzsche: Vom Freien Geiste

Sonntag, 25. Dezember 2011

Nietzsche ist eben doch der bislang Größte.

Ich werde mich jetzt nicht einmal unterfangen, das Zitat anzubringen, das mir gerade wieder ins Hirn rauschte, auch nur ein wörtliches Beispiel von ihm zu geben.

Er irrte und lief in sich selber nicht nur den bekannten Erdball ab, erlangte nicht nur eine Sprachmacht, die selbst Wenigste dann doch nicht einmal annähernd erlangen: Er sezierte bis auf die letzten Gedankenknörpelchen und schuf ganze neue Geisteswelten. (weiterlesen…)

Links oder rechts oder A…?

Sonntag, 25. Dezember 2011

“Rechts” ist böse, “Links” ist gut: Das kennen wir schon.

Andere sagen: “Right is right and left is wrong”.

Ich habe zu diesem merkwürdigen Themenkreise in letzter Zeit wieder einmal ein paar Feldstudien unternommen.

Einfach, indem ich also provokant wie richtig anführte, dass viele Nazis sich als Sozialisten durchaus als links verorteten.

Und indem ich frug, ob denn Stalin und Mao jetzt “Linke” oder eben doch “Rechte” gewesen seien, da sie ja einerseits eindeutig Sozialisten waren, aber doch Millionen umbringen ließen, soherum also “Rechte” gewesen sein müssten. (weiterlesen…)

USA: Land der begrenzten Schuhe

Sonntag, 25. Dezember 2011

In den schönen USA ist zwar der Präsident kurz davor, den “detention act”, also de facto das Kriegsrecht, auszurufen, was aber keinen, zumal unsere Schafsmedien nicht, irgend interessiert, aber Basketballschuhe, nicht in den gewünschten Mengen sofort verfügbar, führen zu Massenschlägereien, Tumulten, klassischen Festnahmen. (weiterlesen…)

Google darf mitspielen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Es gibt nur noch zwei Philosophen: den Göller und den Google.

Christoph Seils spielt Cicero (II)

Sonntag, 25. Dezember 2011

Gut, Heiligabend ist vorbei, werden wir wieder klar und hart. (Ich setze jetzt die Kenntnis des ersten Teils voraus.)

Was haben wir hier?

Einen Journalisten, bei einem Schafsmedium fest geschäftig, der die ganze lästige Konkurrenz im Netz als “Gosse” bezeichnet.

Watne Posse. (weiterlesen…)

Mein letzter lieber Weihnachtsgruß!

Samstag, 24. Dezember 2011

Mir sagte im ablaufenden Jahr mal einer, als ich selber ein bisschen räudig wurde, da die Dinge nicht so vorangingen, wie ich mir das vorstellte, ich könne doch nicht ernsthaft ansetzen, ihn an Unduldsamkeit zu übertreffen. Das sei sein Spezialgebiet, und nicht meins. (weiterlesen…)

Christoph Seils spielt Cicero

Samstag, 24. Dezember 2011

Auf diesen Artikel zur Problematik des Netzgebrauchs bzw. -missbrauchs wurde ich eben noch weihnachtsgrüßlich hingewiesen.

Der Autor sagt viel Richtiges, springt aber in seiner Analyse doch zu kurz:

“Einige anonyme Blogger kennen dabei kein Tabu mehr (es geht um die aktuelle Debatte um den Bundespräsidenten, Anm. von mir), für sie scheinen weder die Regeln des Anstands noch das Presserecht zu gelten. Es gibt für die Betroffenen kaum Möglichkeiten, dagegen juristisch vorzugehen – und keinen Presserat, der mahnend seine Finger heben könnte. Der Bundespräsident steht dem völlig hilflos gegenüber.
Schleichend breitet sich das Gift der üblen Nachrede in der digitalen Welt aus. Irgendwann werden auch die traditionellen Medien sich diesem Gift nicht länger entziehen können. Und sei es, dass die Bild-Zeitung sich schließlich voller Verlogenheit über die „üblen Gerüchte im Internet“ empört. Man muss nicht prüde sein, um festzustellen, dass sich das Internet zur Gosse entwickelt hat.”

Es gibt sie in der Tat, jene anonymen Blogger, die keinerlei Anstand kennen.

Allerdings hat sich damit keineswegs das ganze Netz “zur Gosse” entwickelt.

Lassen wir aber zunächst noch einmal den Autor zitatweis sprechen:

“Es scheint keine verantwortungsvolle demokratische Öffentlichkeit im Internet zu geben, keine Selbstregulierungskräfte, die den Dreck zurückweisen, gegebenenfalls deren Löschen veranlassen. Es gibt keine Regeln und vor allem keine Sanktionsinstanz, die bei Regelverletzungen einschreitet. Jeder kann schreiben, was er will, gegebenenfalls auf einem ausländischen Server, der sich bundesdeutschen Gesetzen entzieht.”

Es gibt aber – zugegeben, noch nicht hinreichend – durchaus Selbstregulierungskräfte.

Ich weiß sehr wohl von Foren und Plattformen, wo man Netzgesindel abmahnt und gegebenenfalls auch sperrt.

Ich dulde auch nicht jeden dahergezogenen Mist in Kommentaren auf meiner Seite.

Und ich habe gewissen Leuten schon gezeigt, wo Barthel den Most holt, wenn es langt. (weiterlesen…)

Lehrsinn

Samstag, 24. Dezember 2011

Es gibt letztlich kaum etwas Sinnvolleres, als einem jungen Menschen nicht nur nötig Rüstzeug für jetzt und morgen mitzugeben, sondern auch Ansätze weit darüber hinaus.

Ehrlich entfahren

Samstag, 24. Dezember 2011

“Leider hatte ich mich nicht als Lehrer!”

Diese Aussage entfuhr mir heute.

Im Zusammenhange mit Deutsch als Schulfach.

Pflicht zu leben

Samstag, 24. Dezember 2011

Fallweise gibt es die Pflicht zu leben.

Weihnachtswünsche (II)

Samstag, 24. Dezember 2011

Dies Fest ist schon ein besonder Ding.

Die mögliche Hinführung der menschlichen Kräfte auf Besinnung und Versöhnung ist nahezu unvergleichlich.

Ein gestandener, braver, fast immer lustiger Mann, der mir einige Zeit recht deutlich nicht ganz wohlgesonnen war, nachdem wir uns zuvor durchaus gut verstanden hatten, ich ihn immer, dann aber eine für mich geraume zeitlang vergeblich mochte, selbst schon verdrießlich geworden war ob bestimmter Blicke und Verweise, gab mir jetzt zum späten Abend hin herzlich die Hand und wünschte mir eine Frohe Weihnacht.

Das freute und ergriff mich sehr. (weiterlesen…)

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